07/31/14
loom bandz was eigenes blog

Das war mein Juli // Instagram Rückblick

In der ersten Juliwoche war hier noch ordentlich was los, dann wurde es schlagartig ruhig, denn in NRW starteten die heiß ersehnten Sommerferien. Wir waren sowas von reif für eine Auszeit und genießen diese Entspanntheit und Ruhe nach wie vor. Morgen beginnt der achte Monat des neuen Jahres, es ist also Zeit einen kurzen Blick zurück zu werfen:

Immer wenn mich eines der Kinder in meinem Nähzimmer besucht, kann ich mit 100%tiger Sicherheit davon ausgehen, dass mein Nadelkissen anschliessend tiptop sortiert ist. // Wenn ich morgens mit Mollie eine Runde durch den Wald marschiere, machen wir immer einen kurzen Stopp am Waldsee. Sie springt beherzt ins Wasser, ich genieße den Blick.

instagram Rückblick was eigenes blog Juli 2014

Hatten wir nicht eine tolle WM dieses Jahr? Wir waren komplett im WM-Fieber (wer nicht!?), haben fast alle Spiele mit unseren Nachbarn auf unserer Einfahrt geguckt, saßen unterm Pavillon mit Radler und Chips. Ein Spiel musste in ein Wohnzimmer verlegt werden, weil Petrus scheinbar keine Lust mehr auf den Trubel hatte und das letzte Spiel – das Spiel- haben wir auf Gran Canaria gesehen.

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Das Wetter ist unberechenbar Anfang Juli. Entweder haben wir strahlend blauen Himmel und Sonnenschein oder es schüttet aus Kübeln. // Immer wieder ein Augenschmaus: Heißluftballons am Abendhimmel. Ich würde die ja so gerne mal aus der Nähe knipsen, aber ich würde nie nie nie mit so eine Ding fahren wollen!

instagram Rückblick was eigenes blog Juli 2014 cAm ersten Ferienwochenende waren mein Mann und ich für ein paar Stündchen auf dem Summer Jam. Leider war das Wetter recht bescheiden, aber ich habe mich trotzdem gefreut einen Heiratsantrag und Milky Chance auf der Bühne gesehen zu haben. Und mit Freunden eine leckere Worscht zu essen macht auch bei Regen Spass!  // Alles meins! Nicht mehr. Kurz vor dem Urlaub wurde ein Großauftrag fertig. Danach habe ich meinen Shop geschlossen, meine Maschinen ins Auto gepackt und zur Wartung weggefahren. Feeeerien!

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Ach, Sommerferien! So muss das sein: spontantes Tischtennistunier mit unseren Nachbarn und einer Horde Kids auf der Strasse! Ich habe seit gefühlten 100 Jahren mal wieder Rundlauf gespielt. Der Abend zog sich dahin, die Bäuche waren leer, also wurde kurzerhand der Grill angeworfen, Aufbackbrötchen aus dem Kühlschrank geholt und gemeinsam gegessen. // Wie schon erwähnt: entweder Sonne oder Regen.

instagram Rückblick was eigenes blog Juli 2014  dUnd schon war die erste Ferienwoche rum. Am 12. Juli war ich eigentlich den ganzen Tag mit Kofferpacken beschäftigt, was ich bei meinen 12v12 aber außen vor gelassen hatte. Ich mag es nicht so gerne ankündigen, dass wir uns aus dem Staub machen, auch wenn unsere Nachbarn ein Auge auf unsere vier Wände haben und unsere Hasen füttern müssen. Die darauffolgenden 10 Tage haben wir gemütlich nichts getan.

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Kaum waren wir wieder zu Hause, waren alle Koffer ausgepackt, schmutzige Wäsche gewaschen und der Kühlschrank wieder aufgefüllt, musste ich schon wieder packen. Ich durfte ein traumhaftes Wellness-Wochenende im Hausers Alpenresort mit drei Bloggerfreundinnen verbringen. Es war sooooo schön! In den nächste Wochen werde ich ausführlich berichten.

instagram Rückblick was eigenes blog Juli 2014 fHier ist jemand total im Gummi-Armband-Flecht-Fieber. Haben Eure Kids auch schon die Loom-Bandz-Krankheit? Der kleine Mann wurde von der großen Schwester infiziert, Oma und Opa, Tanten und Großtanten wurden teilweise schon beliefert. // Kaffee trinken und Erdbeerolle futtern mit dem Mädels unterm Sonnenschirm.

instagram Rückblick was eigenes blog Juli 2014 gInspiriert von @Johanna habe ich gestern ein paar Blumen aus dem Wald mitgebracht. Lustigerweise sind mir nur lilafarbene und einige wenige gelbe Blumen unter die Nase gekommen. // Heute Mittag sind sechs Jahre Kindergarten Geschichte. Wir sind wirklich traurig, der kleine Mann hat es, glaube ich, noch gar nicht richtig realisiert. Er ist so gerne jeden Morgen in den KiGa gegangen, genau wie seine große Schwester zuvor. Nichtsdestotrotz freuen wir uns auf den neuen Lebensabschnitt. In einigen Wochen habe ich dann zwei Schulkinder. *seufz* Zum Abschied habe ich für die Erzieherinnen Schminktäschchen und Schlüsselanhänger genäht.

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Das war mein Juli. Morgen gibt es hier, wie immer am ersten eines jeden Monats, ein neues Short Stories Thema. Ab kommender Woche habe ich mir dann auch vorgenommen, mich hier wieder mehr blicken zu lassen. Ich habe einiges vor de Urlaub genäht, was ich Euch gerne zeigen würde und dann stehen ja noch ein ausführlicher Bericht von Gran Canaria und von meinem Allgäu-Wochenende aus!

Ich wünsche Euch einen schönen Donnerstag! Liebe & sonnige Grüße, Bine

07/24/14
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Von Tagträumen, Sonne tanken, planschen und zwei Kilo mehr auf den Hüften (mindestens).

Es fühlt sich komisch an hier an meinem Schreibtisch zu sitzen. Das letzte Mal habe ich vor 12 Tagen hier gesessen und ein Posting mit meinen 12v12-Bildern geschrieben. Gestern, um diese Zeit, lag ich mit meinen Liebsten am Pool unterm Sonnenschirm. Neben mir mein Kindle, vielleicht ein Eiskaffee oder ein Café con Leche. Die vergangenen zehn Tage haben wir auf Gran Canaria verbracht, haben die Seele baumeln lassen, sind geschwommen wie die Weltmeister, haben gelesen und gespielt, geredet und gedöst. Gedanken haben wir uns nur darüber gemacht, ob wir am Abend in dem einen oder in dem anderen Restaurant essen werden und ob wir danach Keltis, Quixx oder Skip-Bo spielen werden. Dass mein Mann und ich dazu Sangria trinken werden, das war klar. Jeden Morgen gab es Spiegelei und Pfannkuchen, Thunfisch und Churros. Zwei Kilos habe ich als Souvenir mindestens mit nach Hause gebracht. Egal. Das war es mir wert. An einem Tag haben wir uns ein kleines Auto gemietet und sind durch verschiedene Orte hindurch gefahren, haben an machen einen Halt gemacht und uns die Kirchen dort angesehen, sind an kleinen bunten Häusern vorbei geschlendert und zum höchsten Berg der Insel hinauf gefahren. Was für eine Aussicht, dort über den Wolken. gran canaria 2014 was eigenes blogNun sind wir wieder zu Hause. Die Koffer haben wir schon ausgepackt, die erste Waschmaschine ist schon beinahe fertig. Gleich holen wir unsere Mollie ab, die wir so schmerzlich vermisst haben. Die Blumen vor dem Haus sind vertrocknet, der Kühlschrank ist leer, eine Menge ungelesener Emails blinken im Posteingang… aber wir werden nichts überstürzen. Lieber noch ein bisschen das Urlaubsfeeling nachfühlen, damit es nicht all zu schnell wieder entschwindet. Auf meiner Kamera sind noch ein paar Fotos von unserem Ausflug. Ich schaue sie mir in den nächsten Tagen in Ruhe an und werde dann vielleicht noch einmal von unserem Urlaub berichten und Fotos zeigen. Auch von Büchern werde ich Euch erzählen müssen. Fünf Romane habe ich im Urlaub verschlungen. Hach, es war einfach so schön!

Bis bald! Liebe Grüße, Bine

07/12/14
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12v12 im Juli 2014 // mein Tag im Bildern.

Die Ferien fühlen sich gut an. Ich bin quasi das Sommerloch in Person. Eine Woche nicht gebloggt und keine Blogs gelesen und überhaupt ganz selten online gewesen. Aber meine 12v12 lass’ ich mir natürlich nicht nehmen, deswegen ein kurzer Pieps, bevor ich wieder abtauche!

Den kleinen Mann bekomme ich kaum aus der Kiste. Er liegt da irgendwo unter diesem dicken fetten Eichhörnchen.

12v12 juli 2014 was eigenes blog

Der Mann und das Tochterlind müssen heute schon früh etwas erledigen, weswegen der Sohnemann und ich flott ein Paket wegbringen…

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07/7/14
entschleunigung simplify your life was eigenes blog

Simplify your Life // Hallo Sommerferien!

Liest man Bücher, Zeitungsartikel oder Blogposts zum Thema Simplify your Life, geht es meist um’s Entrümpeln der eigenen vier Wände, das Abwerfen von Ballast, das Rausschmeissen und Ausmisten von Dingen, die man nicht nutzt und die den Weg versperren. Ich unterschreibe dies alles, jedoch glaube ich auch, dass Simplify your Life schon im Kopf beginnt. Der Blick auf die Uhr und in den Kalender sind Routinebewegungen, die wir dauernd vollführen. Termine, Deadlines, Fristen sagen uns “Halte mich ein! Verpass mich nicht! Gib’ Gummi!”

Im letzten Jahr, die Sommerferien standen vor der Türe, war mein Plan: auch wenn die Kinder zu Hause sind (in den ersten drei Wochen der kleine Mann, weil Kindergarten zu, in den zweiten drei Wochen das große Mädchen, weil Schul-Hort zu), so gut es geht nebenbei zu arbeiten und den Shop und Blog nicht zu vernachlässigen! Das Hamsterrad sollte schliesslich nicht still stehen, wo kämen wir denn sonst dahin?

simplify your life entschleunigung was eigenes blog

Schon nach ein paar Tagen sah ich meinen schönen Plan sich langsam und allmählich in Luft auflösen. Mal abgesehen davon, dass ich nicht dauernd eines der beiden Kinder vor der Glotze oder dem Ipad parken wollte, hatten wir einen grandiosen Bilderbuchsommer mit schönstem Wetter. Ich wollte auch einfach gerne Zeit mit den beiden verbringen und ihnen schöne Ferien bereiten. Egal für welche Option ich mich entscheiden würde, das schlechte Gewissen plagte mich, denn entweder würde ich die Kinder oder  Shop & Blog vernachlässigen.

Also traf ich gleich in der ersten Woche den Entschluss: ganz oder gar nicht. Annehmen, akzeptieren, das Beste daraus machen und die geschenkte Zeit nutzen, Spass haben, entspannen. Da ich selbstständig und für meinen Erfolg und meine Einnahmen ganz alleine verantwortlich bin, konnte ich mir erlauben, den Laden dicht zu machen und den Blog einfach mal Blog sein zu lassen. Ich entschied mich für Ferien, Familie, Spass und Erholung.

Wir hatten eine wunderbare Zeit, ich entspannte mich von Tag zu Tag mehr, genoß den frühen Morgen alleine mit einer Tasse Kaffee im Garten, während die Meute noch in ihren Höhlen schlummerte, wir verbrachten die heißesten Tage am nahegelegene See, abends schaute ich nicht ganz so streng auf die Uhr, ich las viele Bücher und Zeitschriften, während die Kids im Planschbecken ihren Spass hatten, saß am Nachmittag mit der Nachbarin auf der Terrasse, trank Kaffee und hielt ein Schwätzchen oder schaute einfach nur und in den Himmel und sah den vorbeiziehenden Wolken zu. Entspannung pur in meinem Oberstübchen.

Meine Kellerwerkstatt sah ich nur, wenn ich die Waschmaschine befüllte oder den Trockner ausleerte, auf dem Blog war es ruhig, nur auf Instagram konnten meinen Follower hin und wieder sehen, was ich, bzw. wir so trieben.

Die letzten Wochen waren hier picke packe voll mit einer Menge Termine. Sommerfeste, Abschiedsfeste, Ausflüge, WM-Gucken, Zahnarzttermin, Elternabend, Sporttuniere, und so weiter und so fort. An meinem Küchenschrank klebte ich jeden Tag eine neue Machen-und-bloß-nicht-vergessen-Liste: Kuchen backen, Würstchen einkaufen, Geschenke bestellen, Blumen einkaufen, Wechselklamotten einpacken, Trikot-Waschen. Das Hamsterrad lief auf Hochtouren. Dazwischen  nur kurze Verschnaufpausen.

Seit Freitagnachmittag haben wir hier in NRW Sommerferien.  Ich habe mir nichts vorgenommen! In meinen Kalender stehen nur drei feste Eintragungen: unser Familienurlaub im Süden, ein kleines Blogger-Wochenende im Allgäu und meine Geburtstagsfeier. Alles andere lassen wir auf uns zukommen. Simplify your Life oder anders ausgedrückt: sei achtsam! Lebe im Hier und Jetzt, denke nicht an morgen und übermorgen, mach’ Dir keinen Stress, plane nicht zu viel und mach’ Dich nicht verrückt, wenn Dinge einfach mal liegen bleiben. Neulich habe ich einen Satz gelesen, den ich sehr passend finde: Stress bedeutet, sich immer an einen anderen Platz zu wünschen oder zu denken.

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Es wird hier, auf ‘was eigenes’ ruhiger werden. Ich habe kein einziges Posting vorgeschrieben und auch keine Gastblogger gebeten, während meiner Abwesenheit das Ruder zu übernehmen. Sollte das Wetter nicht so gut werden, wie im vergangenen Jahr und ich die Lust nach einem gemütlichen Nachmittag vor dem Laptop oder an meiner Nähmaschine verspüren, während die Kids unser Wohngebiet unsicher machen, dann wird das so sein und Ihr werdet das hier dann wahrscheinlich als erstes merken. Wenn nicht, dann nicht. Ganz einfach. Den Shop werde ich zwischendurch einfach mal schliessen, die eingestellten Täschchen pausieren und nicht dauernd checken, ob eine Anfrage im Postfach eingetrudelt ist. Das magische Wort für die kommenden sechs Wochen lautet: Entschleunigung. Jawoll.

Ich weiß schon heute, dass hier ab Mitte August, wenn die Sommerferien dem Ende zugehen, das Hamsterrädchen wieder ans Laufen kommt. Das ist auch gut so und gehört zu unserem Leben dazu. Ziele, Termine, Fristen geben uns ja auch eine gewisse Triebfeder Dinge in Angriff zu nehmen. Ich arbeite sowieso besser, effektiver und schneller, wenn ich wenig Zeit habe. Und wenn ich dann doch mal dem Limit entgegen rase, dann schaue ich auf eine Postkarte, die über meinem Schreibtisch hängt. Auf ihr zu sehen ist eine weiße Möwe am strahlend blauen Himmel und drauf steht: Es gibt Berge, über die man hinüber muss, sonst geht es nicht weiter.

Ich wünsche Euch einen grandiosen Sommer und schöne Sommerferien. Erholt Euch gut, nutzt die Zeit um Kraft zu tanken, den Kopf frei zu bekommen und frische Ideen für die zweite Jahreshälfte zu sammeln. Geniesst die Zeit mit Euren Liebsten, im Freibad, im Biergarten, beim Fußball-Gucken oder was Euch sonst so Spass macht!

Liebe Grüße, Bine

Wenn Ihr auch einen Artikel zum Thema Entschleunigung verfassen möchtet oder dies vielleicht schon längst getan habt, dann könnt Ihr diesen gerne hier verlinken: Short Stories #7 “Entschleunigung”.

07/6/14
DIY Kindle Hülle Nähanleitung was eigenes blog 3

DIY // Kindle Hülle Nähanleitung.

Erinnert Ihr Euch, dass ich im März diesen Jahres eine Kindle-Hülle genäht habe? Damals hatte ich angekündigt, dass ich Euch einmal zeigen werde, wie ich das gemacht habe. Da ich bei der letzten Hülle keine Schritt-für-Schritt Fotos gemacht hatte, habe ich neulich eine neue Hülle für mich genäht und dabei Bilder gemacht (die Qualität ist eher mäßig, das liegt daran, dass ich in meinem Nähzimmer kein Tageslicht habe und keine Lust habe, zwischen jedem Näh-Schritt den Krempel vor die Terrassentür eine Etage höher zu tragen).

DIY Kindle Hülle was eigenes Blog Nähanleitung

Zunächst die Zutaten, die Ihr benötigt: zwei mal Aussenstoff (hier Schreibmaschinenstoff), zweimal Futterstoff (grauer Punktestoff). Die Größe der vier Stoffstücke beträgt ca. 16,5 cm x 21 cm, inkl. Nahtzugabe! Dann braucht Ihr dicken Volumenvlies zum Aufbügeln, zwei Streifen für die Lasche (ca. 15,5 x 6 cm), bei denen ich die eine Seite rund abgeschnitten habe, ein Stück dünne Vlieseline für die Lasche, einen Knopf und (und das fehlt leider auf dem Foto!): ein kleines Stück Klettverschluss.

DIY Kindle Hülle Nähanleitung was eigenes blog

Jetzt geht es los, aufgepasst:

1.) Das Volumenvlies auf die linke Seite der beiden Aussenstoffe bügeln, die Vlieseline auf die linke Seite einer Lasche bügeln. Die “linke Seite”, ist die “nicht schöne”, also nicht bedruckte Seite der Stoffe.

2.) Je einen Aussenstoff und einen Futterstoff oben zusammennähen. Schaut mal auf dem Foto wo der Futterstoff den Aussenstoff trifft. Das ist wichtig, habe ich nämlich beim ersten Versuch verkehrt rum gemacht! :-/

3.) Auf einen Aussenstoff, also die Seite, die für Euch die vordere Seite sein soll, mittig ca. 3 cm von oben einen Teil des Klettverschlusses festnähen.

4.) Die beiden Laschen-Stoffe links aufs links zusammennähen, dabei oben eine Wendeöffnung lassen. Die Lasche wenden und bügeln. Auf einer Seite, kurz über der Rundung, mittig den anderen Teil des Klettverschlusses festnähen.

DIY Kindle Hülle Nähanleitung was eigenes blog 1

4.) Die beiden Stoffstücke links auf links aufeinander legen. Die Aussenstoffe liegen aufeinander und die Futterstoffe liegen aufeinander (siehe Bild unten). Einmal rundum zusammen nähen, dabei unten im Futterstoff eine Wendeöffnung lassen.

5.) Die Kindle-Hülle nun durch die Wendeöffnung wenden und die Öffnung mit ein paar Stichen schliessen. Den Futterstoff in den Aussenstoff stopfen … und damit wären wir schon fast fertig!

6.) Nun die Lasche auf die Rückseite der Hülle so platzieren, dass vorne die beiden Klettverschlusse aufeinander treffen. Die Lasche mit zwei Geradstichen auf dem hinteren Stoff festnähen. Das funktioniert bei mir am besten, wenn ich an der Nähmaschine die Nähfüßchen-Schublade rausziehe. Ich habe leider vergessen davon ein Foto zu machen.

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7.) Zum Schluss einen Knopf auswählen, der die Naht des Klettverschlusses auf der Lasche überdeckt (ich musste nochmal umdisponieren. Der Knopf, den ich auf dem zweiten Bild zeige, war zu klein.). Den Knopf mit der Hand oder der Nähmaschine (das ist eine dolle Sache!) auf der Lasche festnähen, so dass man die Nähte nicht mehr sieht.

8.) Optional kann man nun noch den oberen Teil der Hülle knappkantig steppen. Muss aber nicht sein.

DIY Kindle Hülle Nähanleitung was eigenes blog 3

Dem Tochterkind musste ich daraufhin auch gleich eine Hülle nähen, allerdings kann ich Euch diese nicht zeigen, denn sie wurde aus wunderschönen Stoffen genäht, die ich probe nähen durfte. Ich zeige sie Euch, sobald die Stoffe im Handel sind.

Ich wünsche Euch viel Freude beim Nähen Eurer Kindle-Hülle und einen gemütlichen Sonntag!
Liebe Grüße, Bine

07/3/14
giveaway

Lovely Sponsors Vorstellung & Giveways. {closed}

Das Giveaway ist geschlossen! Bitte nicht mehr kommentieren! 242 Kommentare wurden hinterlassen, die Gewinnerinnen via Email informiert! Herzlichen DANK für Eure Teilnahme!

 

Bevor sich hier bald alle in die wohlverdienten Sommerferien und/oder in den Sommerurlaub verabschieden, möchte ich Euch heute noch mal die wunderbaren Shops meiner lovely Sponsors ans Herz legen! Ich freue mich riesig, dass wieder (fast) alle von Ihnen für dieses Posting ein Giveaway für Euch haben springen lassen!

Von Eine der Guten gibt es passend zu den bevorstehenden Reisemonaten Juli und August ein Reisetagebuch
“Mein tolles neues Reiseleben”.
Ausserdem: 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment mit dem Code: waseigenes.

eine der guten giveaway was eigenes blog

 

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07/2/14
pinterest meine hassliebe was eigenes blog

Hassliebe: Pinterest.

Ich pinne Bilder von Cupcakes mit bunten akkurat gespritzen Toppings, die aussehen, als wären sie gemalt. Ich pinne Bilder von Wohnzimmern, die so groß sind, wie unsere kompletten vier Wände. Ich pinne Fotos von Eßzimmermöbeln, die ich wahnsinnig toll finde, mir aber einfach zu teuer sind, weil diese sechs Stühle, die da um den Tisch herum stehen zwischen 500 und 1.000 Euro kosten. Pro Stuhl! Ich pinne Bilder von DIY-Anleitungen und -Ideen, die so unnütz sind, wie ein Kropf oder so perfekt und cool sind, dass ich heute schon weiss, dass ich sie niemals so nachmachen kann. Ich pinne Bilder von gestrickten Kissen, Decken, Mützen und Klamotten, die ich eventuell mal nachmachen könnte, wenn ich das 70ste Lebensjahr erreicht habe, weil dann habe ich hoffentlich richtig stricken und häkeln gelernt und auch die Zeit dazu, so etwas zu machen. Für die Enkelkinder vielleicht. Ich pinne Bilder von Arbeitsplätzen, die durch Ordnung, Sauberkeit und strahlendes Tageslicht, welches den gut sortierten und komplett farblich abgestimmten Schreibtisch erleuchten, bestechen; werde aber niemals nie nicht so arbeiten und mein Büro so einrichten können, weil ich a) viel zu chaotisch bin und b) mein Büro im Keller liegt und von lichtdurchflutet schonmal gar nicht die Rede sein kann. Ich pinne Bilder von Oster-, Weihnachts-, Silvester-Deko-Ideen, die hier zu den jeweiligen großen Festen immer mal wieder angeschaut werden, dann aber auf Grund Zeitmangels oder erhöhtem Stressfaktor meistens über Bord geworfen werden. Ich pinne Bilder von Gartenpartys, auf denen man ein Meer aus Kerzen und Lampions über perfekt gedeckte Tische am Strand hängen sieht, an denen ich in diesem Leben ganz bestimmt niemals Platz nehmen werde.

Ich pinne Bilder von Häusern, die nichts mit unseren vier Wänden gemeinsam haben, von Rezepten, die ich gar nicht alle umsetzen kann, weil wir gar nicht so viel essen können sollten, von DIY-Ideen, für die ich überhaupt nicht die Zeit habe, sie jemals in die Tat umzusetzen!

pinterest meine hassliebe was eigenes blog

Und warum pinne ich das alles, wenn ich es doch nicht haben kann, haben will, darf, muss? Gute Frage, oder? Pinterest ist meine Hassliebe. Wenn ich Zeit habe, also Zeit, die ich z.B. in irre geniale Weihnachtsdeko oder super ausgetüftelte DIY-Ideen stecken könnte, dann klicke ich mich ein bisschen durch Pinterest. Zum Beispiel nach dem Mittagessen, mit einer Tasse Kaffee vor mir. Oder abends mit dem Handy, wenn ich auf der Couch liege und zu müde bin, um nur noch einen einzigen Handschlag zu machen. Dann schaue ich schöne Bildchen von noch schöneren Dingen an und pinne sie auf meine Boards.

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