Amaretto Nusskuchen.

Ihr Lieben, zunächst möchte ich mich heute morgen für Eure vielen Kommentare zu meinem letzten Posting bedanken. Viele haben sich in dem Text wiedergefunden, einige nicht. Ich hoffe, dass Ihr alle gemerkt habt, dass ich mein Posting mit einem Augenzwinkern geschrieben und  vieles überspitzt dargestellt habe? Und allen +45-Damen sei gesagt: natürlich seid Ihr, sind wir, alle “Frauen von heute“! Auch meine Mama, die +65 ist, ist eine “Frau von heute” mit ihrem Internet, ihrem Facebook und Co. Allerdings ist sie eine andere “Frau von heute”. Eine, die sich nicht mehr um Klassenarbeiten und Sporttermine Gedanken machen muss. Eine, die sich vielleicht nicht mehr so sehr beeinflussen lässt, wie jüngere Frauen… Ihr wisst, was ich meine. Da bin ich mir sicher. :-)

Nun aber zu einem anderen Thema. Einem kulinarischem Thema:  Ich esse gerne Nüsse. Walnüsse am liebsten, danach kommen Erdnüssen und dann Haselnüsse. Und ich mag Amaretto. Nicht pur, aber z.B. in einer heißen Schokolade auf dem Weihnachtsmarkt oder in einem sahnigen Dessert. Bei diesem Kuchen kommen alle Nuss- und Amaretto-Liebhaber voll und ganz auf ihre Kosten:amaretto nusskuchen was eigenes blog
Das kommt alles rein:

200 g weiche Butter
200 g Zucker
3 Eier
200 g Haselnüsse, gemahlen
200 g Mehl
0,5 Päckchen Backpulver
100 g Milch
30 g Amaretto

Und so wird’s gemacht: Ofen auf 175° vorheizen. Butter, Zucker und Eier mit dem Mixer schaumig aufschlagen. Haselnüsse, Mehl und Backpulver dazugeben und gut verrühren. Milch und Amaretto zugeben und noch einmal ordentlich mit dem Mixer unterrühren.

Den Teig in eine gefettete und mit Semmelbrösel ausgestreute Kastenform geben und im vorgeheizten Backofen 70-80 Minuten backen. Nach ca. 30 Minuten Backzeit die Teigoberfläche mit einem langen Messer der Länge nach einritzen.

Nach dem Backen und Abkühlen den Kuchen mit Puderzucker bestäuben oder, wer mag, mit Schokoguss überziehen.

Schmeckt: lecker! Alle Postings zum Thema “Gebackenes” oder “Süßes” findet Ihr übrigens auf dieser Seite -> klick.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche. Liebe Grüße, Bine

Die Frau von heute.

Die Frau von heute steht irgendwo zwischen ihrem 29. und 45. Lebensjahr. Sie hat wahrscheinlich ein bis drei Kinder und ist verheiratet. Könnte aber auch sein, dass sie allereinziehend ist. Vielleicht ist sie aber auch Single und hat (noch) keine Kinder.

Sie verdient Geld. Vielleicht muss sie das nicht unbedingt. Aber sie will. Sie ist schliesslich eine Frau von heute. Sie ist mündig und will selbst was zur Haushaltskasse beisteuern. Vielleicht will sie aber auch nur hin und wieder ein paar Schuhe von ihrem Geld kaufen und geht damit eventuellen Diskussionen mit ihrem Partner aus dem Weg. Es könnte sein, dass sie einen Vollzeitjob hat, wahrscheinlich arbeitet sie aber halbtags. Zumindest, wenn sie Kinder hat. Sie arbeitet möglicherweise von zu Hause aus. Neben dem Haushalt führt sie ein Kleingewerbe und verkauft Selbstgemachtes übers Internet.die frau von heute - was eigenes blog - to do liste

Was sie bestimmt möchte, ist ein schönes Nest. Für sich alleine oder für sich und ihre Liebsten. Sie möchte nicht irgendein Nest, nein sie hat da ganz bestimmte Vorstellungen. Woher sie die nimmt? Natürlich aus dem Internet, genauer von Pinterest. Dort surft sie beinahe jeden Abend und läßt sich ganz klar zeigen, was gerade hipp ist und wie sie ihr Nest einrichten soll. Die Designerstühle da findet sie traumhaft schön, aber die sind auch ganz schön teuer. Oder ihr Mann meckert, dass die Dinger bestimmt unbequem sind. Ihre Küchenschränke sind bis unter die Decke voll mit Geschirr, Tupperware und Gedöns und sie fragt sich permanent, wo diese Bloggerinnen, die nur zwei Regalböden über der Arbeitsplatte hängen haben, ihren ganzen Krempel verstauen? Ausserdem muss doch das ganze Dekogedöns ständig klebrig sein? Wann soll sie das denn noch alles putzen? Aber schön wäre es schon.

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Stofftiere mit Reißverschlussmund für Sorgen und Nöte.

Irgendwann im November letzten Jahres sagte mir der kleine Mann, er wünsche sich so einen Sorgenfresser. Den habe er in der Werbung gesehen und darein könnte man ja wunderbar irgendwas verstecken. Was, sagte er nicht, aber etwas zum Verstecken zu haben, ist ja prinzipiell schonmal nicht schlecht. Kurz darauf zeigte mir eine Freundin ihre genähten Sorgenfresser. Die Anleitung gäbe es im Netz. Ich speicherte die Idee ab, um sie dann doch wieder zu vergessen.sorgenfresser DIY was eigenes blog

Der Wunsch des kleinen Mannes fiel mir am Nikolausabend wieder ein! Also flitzte ich am Abend in mein Nähzimmer um mich einmal durch meine Stoffregale zu wühlen. Da ich kaum Kinderstoffe besitze, stellte sich dies als echte Herausforderung dar. Zum Schluss fand ich zwei Stoffe und zwei Frotteehandtücher, aus denen ich für die beiden einen Sorgenfresser nähen wollte. Anstatt noch im Netz eine Anleitung zu suchen, kritzelte ich schnell auf Karton ein Schnittmuster. Beine, Arme? Keine Zeit. Das muss auch so gehen. Der erste Versuch ging natürlich komplett in die Hose. Beim Wenden der Fresser war nichts dort, wo es hätte sein sollen. Der Reißverschluss verkehrt rum, ein Stoffteil aussen, statt innen und so weiter. Typisch ich. Also, zweiter Versuch. Diesmal das Hirn angeschmissen und alle drei Teile so zusammen genäht, dass sie nach dem Wenden auch dort sind, wo sie hingehören.sorgenfresser DIY was eigenes blog blau

Es entstanden zwei Stoffdinger, die aussehen, als wären sie mit Barbapapa und BarbaMama verwandt. Wobei, die ja auch noch Arme haben. Aber, meine Ergebnisse sind gefüttert, lassen sich also so ordentlich kuscheln und haben ein separates Versteck-Fach. Tschaaka! Bitte fragt mich nicht, wie ich sie genäht habe. Googelt mal “Sorgenfresser Nähanleitung”, da werdet Ihr sicherlich eine vernünftige Anleitung finden.

Die Kids waren begeistert. Das Tochterkind, schon groß und fast allwissend, blinzelte mir zu, als sie ihre Barba-Sorgenfresserin auspackte, der Sohnemann meinte nur: so würden die im Fernsehen aber nicht aussehen, da habe der Nikolaus was falsch verstanden, aber egal! Puh! Glück gehabt.

Die beiden sitzen nun also tagein- tagaus auf den Betten der Kinder, aktuell neben Kokosnuss, Schaf und Hund, die die Oma das Christkind an Weihnachten brachte. Das Schaf heißt übrigens Marzipan. Dabei mag sie gar keinen Marzipan (zur Freude der Mama, denn so konnte ich über die Festtage alle Marizpankartoffeln und -brote alleine verputzen), findet sie den Namen super. Und ich auch. Meine Vorschläge, den Hund vielleicht Schmierwurst oder Salami oder Nutella zu nennen, fand der Sohnemann doof. Der heisst Schnuffel oder Schnuffi, so wie fast alle drölftausend Hunde im Kinderzimmer.

Ich wünsche Euch einen schönen Mittwoch! Liebe Grüße, Bine

blogst Basis Workshop Köln im März 2015.

Eigentlich wollte ich heute gar nicht bloggen, aber nun muss ich mich doch mit einer Ankündigung kurz hier melden. blogst basis workshop köln was eigenes

Schon im Januar 2013 fragte Ricarda mich, ob ich Zeit und Lust hätte, mit ihr einen blogst Basis-Workshop in Köln zu machen. Ich? Reden? Vor anderen? Einen Vortrag halten? Nein danke! Im Sommer 2013 hatte sie mich dann soweit. Allerdings nicht für einen Workshop

New shop in town: Hallo Granit!

Jahaaaa, Ihr habt das schon ganz richtig verstanden. Es geht hier um Köln. Nicht um Hamburg oder Berlin oder gar München. Nein. Um Köln! Und es geht um GRANIT. Granit ist ein schwedisches Label, welches in 1997 gegründet wurde und in Schweden 18 Stores betreibt. Ende 2014 wurde das erste deutsche Geschäft in Köln eröffnet.granit store köln was eigenes blog 1

Als sich die Gründerinnen Anett Jormeús und Susanne Liljenberg in Deutschland verschiedene Großstädte, auf der Suche nach einem geeignetem Standort für das erste Ladengeschäft, anschauten, da fiel Ihre Wahl (wen wundert’s?) auf Köln. Den Grund erzählte uns Anett auch gleich persönlich: Die Kölner Ehrenstrasse, die ein bisschen schrammelig, aber dennoch cool und hipp ist, in der Menschen nicht nur einkaufen, essen und trinken sondern auch leben, hat sie an die Götgatan Strasse in Stockholm erinnert. Dort eröffneten die beiden 1997 Ihr erstes Ladengeschäft. Damit war sofort klar, dass Granit in Köln in die Ehrenstrasse einziehen sollte. Hach, Anett, komm’ an mein kölschen Herz!granit store köln was eigenes blog 6

Granit ist ein cooles Label, bei dem es in erster Linie ums Organisieren der eigenen vier Wände geht und um zeitlose Wohn-Accessoires. Die beiden Gründerinnen, die vormals in der Fashion Branche tätig waren, lebten eins mit ihren Familien in kleinen Wohnungen in Stockholm. Um dort Ordnung zu halten und diese Ordnung in andere Haushalte einziehen zu lassen, ließen sie sich eine Menge Möglichkeiten einfallen: Aufbewahrungsboxen, Körbe, Regale, usw. Dazu gesellen sich schöne Accessoires, die sich nicht nur zum Wegsortierten eigenen, sondern das eigene Nest gemütlich gestalten lassen.granit store köln was eigenes blog 2granit store köln was eigenes blog 3granit store köln was eigenes blog 4

Farben findet man keine bei Granit. Schwarz, weiss, grau und Erdtöne ziehen sich durch das komplette Sortiment. Alles wirkt sehr stimmig und irgendwie beruhigend. Ein kleines Tablett und eine Kerze, die Ihr hier vielleicht schon gesehen habt, mussten mit nach Hause. Auf den Bildern seht Ihr noch ein wenig Weihnachtsdeko, das liegt daran, dass Ricarda und ich schon Anfang Dezember dort waren. granit store köln was eigenes blog 5

Wenn Euch das Farbkonzept gefällt und Euch bei dem Thema Wohn-Accessoires das Herz springt, dann solltet Ihr bei Eurem  nächsten Köln-Besuch oder Stadtbummel mal bei Granit reinschauen!

GRANIT
Ehrenstrasse 70-72
50672 Köln

Liebe Grüße, Bine

12v12 im Januar 2015. / Mein Tag in Bildern.

Jupp, schon wieder der 12.! Dies ist mein sechstes 12v12 Januar Posting. Unvorstellbar. Kennt Ihr 12 von 12 noch nicht? Es wurde vor vielen Jahren auf einem amerikanischen Blog gegründet. Der Gründer gab diese Tradition nach sechs Jahren im Dezember 2011 auf, aber seine Foto-Challenge überlebte in der Blogosphäre. Die Aufgabe lautet: Am 12. eines jeden Monats postet man 12 Bilder von seinem Tag.

Frühstück. Ein bisschen musste ich schummeln. In der Küche war es so dunkel, bzw. das Deckenlicht so hell-gelb, da habe ich mein Frühstück flux auf dem Wohnzimmertisch geknipst. Toastbrot mit selbstgemachten Lemon Curd. Zum Niederknien. Oder Reinsetzen. Oder beides. Ich liiiiebe diesen süß-sauren Geschmack mit Frischkäse aus Toast. Dazu die erste Tasse Kaffee. Köstlich.

Edit: diesen Brotaufstrich habe ich mit dem Thermomix gemacht. Ich habe ihn aber auch schon letztes Jahr auf dem Herd gekocht. Hier geht es zum Rezept -> klick.
12v12 januar 2015 was eigenes blog lemon curd

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