07/12/14
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12v12 im Juli 2014 // mein Tag im Bildern.

Die Ferien fühlen sich gut an. Ich bin quasi das Sommerloch in Person. Eine Woche nicht gebloggt und keine Blogs gelesen und überhaupt ganz selten online gewesen. Aber meine 12v12 lass’ ich mir natürlich nicht nehmen, deswegen ein kurzer Pieps, bevor ich wieder abtauche!

Den kleinen Mann bekomme ich kaum aus der Kiste. Er liegt da irgendwo unter diesem dicken fetten Eichhörnchen.

12v12 juli 2014 was eigenes blog

Der Mann und das Tochterlind müssen heute schon früh etwas erledigen, weswegen der Sohnemann und ich flott ein Paket wegbringen…

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… und Brötchen einkaufen. Die süßen Leckereien sehen zwar appetitlich aus, bleiben aber wo sie sind.

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Als alle vier zu Hause sind, gibt es erstmal Kaffee und Brötchen und dazu Liebesmarmelade. Ich könnte mich glatt drin verlieben.

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Danach schenke ich meiner Freundin ein Ohr…

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… und widme mich später den Haufrauen-Freuden.
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Achtung Outing: ich schrubbe total gerne die Spüle, bis sie blitzt und blinkt.

12v12 juli 2014 was eigenes blog 6Zwischendurch habe ich ein bisschen Luft, um diese schöne Liebesgeschichte weiterzulesen. Ich hoffe dabei nicht nur, dass Elspeth und Davey zu einander finden, sondern ich denke mir auch mal wieder: Briefe sind so etwas Schönes und Besonderes! Ich sollte mal wieder einen echten Brief schreiben!

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Unsere Postbotin bringt mir die neue Flow, in der wunderschöne Postkarten und ein Malbuch beiliegen. Jetzt stecke ich wieder in der Zwickmühle: Soll ich heute Abend den Roman weiterlesen oder mich der Flow widmen?

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Am Nachmittag fahren wir zum Niederrhein und statten Oma und Opa einen Besuch ab. Wir futtern Kuchen und chillen im Garten.

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Und natürlich müssen wir auch Opas Eisenbahn bestaunen und dabei immer wieder das Deckenlicht aus und die kleinen Lichter anmachen.

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Zum Schluss: ein Mogelbild, denn das habe ich nicht heute, sondern gestern geschossen. Mollie ist auch im Ferienmodus, schnarcht und läßt sich von mir kraulen und knipsen.

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Ich wünsche Euch einen gemütlichen Samstagabend. Danke für`s Gucken meiner 12v12. Die komplette Liste gibt es, wie immer, bei Frau Kännchen. Ich verabschiede mich wieder in die Ferien.

Bis irgendwann…. Liebe Grüße, Bine

07/7/14
entschleunigung simplify your life was eigenes blog

Simplify your Life // Hallo Sommerferien!

Liest man Bücher, Zeitungsartikel oder Blogposts zum Thema Simplify your Life, geht es meist um’s Entrümpeln der eigenen vier Wände, das Abwerfen von Ballast, das Rausschmeissen und Ausmisten von Dingen, die man nicht nutzt und die den Weg versperren. Ich unterschreibe dies alles, jedoch glaube ich auch, dass Simplify your Life schon im Kopf beginnt. Der Blick auf die Uhr und in den Kalender sind Routinebewegungen, die wir dauernd vollführen. Termine, Deadlines, Fristen sagen uns “Halte mich ein! Verpass mich nicht! Gib’ Gummi!”

Im letzten Jahr, die Sommerferien standen vor der Türe, war mein Plan: auch wenn die Kinder zu Hause sind (in den ersten drei Wochen der kleine Mann, weil Kindergarten zu, in den zweiten drei Wochen das große Mädchen, weil Schul-Hort zu), so gut es geht nebenbei zu arbeiten und den Shop und Blog nicht zu vernachlässigen! Das Hamsterrad sollte schliesslich nicht still stehen, wo kämen wir denn sonst dahin?

simplify your life entschleunigung was eigenes blog

Schon nach ein paar Tagen sah ich meinen schönen Plan sich langsam und allmählich in Luft auflösen. Mal abgesehen davon, dass ich nicht dauernd eines der beiden Kinder vor der Glotze oder dem Ipad parken wollte, hatten wir einen grandiosen Bilderbuchsommer mit schönstem Wetter. Ich wollte auch einfach gerne Zeit mit den beiden verbringen und ihnen schöne Ferien bereiten. Egal für welche Option ich mich entscheiden würde, das schlechte Gewissen plagte mich, denn entweder würde ich die Kinder oder  Shop & Blog vernachlässigen.

Also traf ich gleich in der ersten Woche den Entschluss: ganz oder gar nicht. Annehmen, akzeptieren, das Beste daraus machen und die geschenkte Zeit nutzen, Spass haben, entspannen. Da ich selbstständig und für meinen Erfolg und meine Einnahmen ganz alleine verantwortlich bin, konnte ich mir erlauben, den Laden dicht zu machen und den Blog einfach mal Blog sein zu lassen. Ich entschied mich für Ferien, Familie, Spass und Erholung.

Wir hatten eine wunderbare Zeit, ich entspannte mich von Tag zu Tag mehr, genoß den frühen Morgen alleine mit einer Tasse Kaffee im Garten, während die Meute noch in ihren Höhlen schlummerte, wir verbrachten die heißesten Tage am nahegelegene See, abends schaute ich nicht ganz so streng auf die Uhr, ich las viele Bücher und Zeitschriften, während die Kids im Planschbecken ihren Spass hatten, saß am Nachmittag mit der Nachbarin auf der Terrasse, trank Kaffee und hielt ein Schwätzchen oder schaute einfach nur und in den Himmel und sah den vorbeiziehenden Wolken zu. Entspannung pur in meinem Oberstübchen.

Meine Kellerwerkstatt sah ich nur, wenn ich die Waschmaschine befüllte oder den Trockner ausleerte, auf dem Blog war es ruhig, nur auf Instagram konnten meinen Follower hin und wieder sehen, was ich, bzw. wir so trieben.

Die letzten Wochen waren hier picke packe voll mit einer Menge Termine. Sommerfeste, Abschiedsfeste, Ausflüge, WM-Gucken, Zahnarzttermin, Elternabend, Sporttuniere, und so weiter und so fort. An meinem Küchenschrank klebte ich jeden Tag eine neue Machen-und-bloß-nicht-vergessen-Liste: Kuchen backen, Würstchen einkaufen, Geschenke bestellen, Blumen einkaufen, Wechselklamotten einpacken, Trikot-Waschen. Das Hamsterrad lief auf Hochtouren. Dazwischen  nur kurze Verschnaufpausen.

Seit Freitagnachmittag haben wir hier in NRW Sommerferien.  Ich habe mir nichts vorgenommen! In meinen Kalender stehen nur drei feste Eintragungen: unser Familienurlaub im Süden, ein kleines Blogger-Wochenende im Allgäu und meine Geburtstagsfeier. Alles andere lassen wir auf uns zukommen. Simplify your Life oder anders ausgedrückt: sei achtsam! Lebe im Hier und Jetzt, denke nicht an morgen und übermorgen, mach’ Dir keinen Stress, plane nicht zu viel und mach’ Dich nicht verrückt, wenn Dinge einfach mal liegen bleiben. Neulich habe ich einen Satz gelesen, den ich sehr passend finde: Stress bedeutet, sich immer an einen anderen Platz zu wünschen oder zu denken.

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Es wird hier, auf ‘was eigenes’ ruhiger werden. Ich habe kein einziges Posting vorgeschrieben und auch keine Gastblogger gebeten, während meiner Abwesenheit das Ruder zu übernehmen. Sollte das Wetter nicht so gut werden, wie im vergangenen Jahr und ich die Lust nach einem gemütlichen Nachmittag vor dem Laptop oder an meiner Nähmaschine verspüren, während die Kids unser Wohngebiet unsicher machen, dann wird das so sein und Ihr werdet das hier dann wahrscheinlich als erstes merken. Wenn nicht, dann nicht. Ganz einfach. Den Shop werde ich zwischendurch einfach mal schliessen, die eingestellten Täschchen pausieren und nicht dauernd checken, ob eine Anfrage im Postfach eingetrudelt ist. Das magische Wort für die kommenden sechs Wochen lautet: Entschleunigung. Jawoll.

Ich weiß schon heute, dass hier ab Mitte August, wenn die Sommerferien dem Ende zugehen, das Hamsterrädchen wieder ans Laufen kommt. Das ist auch gut so und gehört zu unserem Leben dazu. Ziele, Termine, Fristen geben uns ja auch eine gewisse Triebfeder Dinge in Angriff zu nehmen. Ich arbeite sowieso besser, effektiver und schneller, wenn ich wenig Zeit habe. Und wenn ich dann doch mal dem Limit entgegen rase, dann schaue ich auf eine Postkarte, die über meinem Schreibtisch hängt. Auf ihr zu sehen ist eine weiße Möwe am strahlend blauen Himmel und drauf steht: Es gibt Berge, über die man hinüber muss, sonst geht es nicht weiter.

Ich wünsche Euch einen grandiosen Sommer und schöne Sommerferien. Erholt Euch gut, nutzt die Zeit um Kraft zu tanken, den Kopf frei zu bekommen und frische Ideen für die zweite Jahreshälfte zu sammeln. Geniesst die Zeit mit Euren Liebsten, im Freibad, im Biergarten, beim Fußball-Gucken oder was Euch sonst so Spass macht!

Liebe Grüße, Bine

Wenn Ihr auch einen Artikel zum Thema Entschleunigung verfassen möchtet oder dies vielleicht schon längst getan habt, dann könnt Ihr diesen gerne hier verlinken: Short Stories #7 “Entschleunigung”.

07/6/14
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DIY // Kindle Hülle Nähanleitung.

Erinnert Ihr Euch, dass ich im März diesen Jahres eine Kindle-Hülle genäht habe? Damals hatte ich angekündigt, dass ich Euch einmal zeigen werde, wie ich das gemacht habe. Da ich bei der letzten Hülle keine Schritt-für-Schritt Fotos gemacht hatte, habe ich neulich eine neue Hülle für mich genäht und dabei Bilder gemacht (die Qualität ist eher mäßig, das liegt daran, dass ich in meinem Nähzimmer kein Tageslicht habe und keine Lust habe, zwischen jedem Näh-Schritt den Krempel vor die Terrassentür eine Etage höher zu tragen).

DIY Kindle Hülle was eigenes Blog Nähanleitung

Zunächst die Zutaten, die Ihr benötigt: zwei mal Aussenstoff (hier Schreibmaschinenstoff), zweimal Futterstoff (grauer Punktestoff). Die Größe der vier Stoffstücke beträgt ca. 16,5 cm x 21 cm, inkl. Nahtzugabe! Dann braucht Ihr dicken Volumenvlies zum Aufbügeln, zwei Streifen für die Lasche (ca. 15,5 x 6 cm), bei denen ich die eine Seite rund abgeschnitten habe, ein Stück dünne Vlieseline für die Lasche, einen Knopf und (und das fehlt leider auf dem Foto!): ein kleines Stück Klettverschluss.

DIY Kindle Hülle Nähanleitung was eigenes blog

Jetzt geht es los, aufgepasst:

1.) Das Volumenvlies auf die linke Seite der beiden Aussenstoffe bügeln, die Vlieseline auf die linke Seite einer Lasche bügeln. Die “linke Seite”, ist die “nicht schöne”, also nicht bedruckte Seite der Stoffe.

2.) Je einen Aussenstoff und einen Futterstoff oben zusammennähen. Schaut mal auf dem Foto wo der Futterstoff den Aussenstoff trifft. Das ist wichtig, habe ich nämlich beim ersten Versuch verkehrt rum gemacht! :-/

3.) Auf einen Aussenstoff, also die Seite, die für Euch die vordere Seite sein soll, mittig ca. 3 cm von oben einen Teil des Klettverschlusses festnähen.

4.) Die beiden Laschen-Stoffe links aufs links zusammennähen, dabei oben eine Wendeöffnung lassen. Die Lasche wenden und bügeln. Auf einer Seite, kurz über der Rundung, mittig den anderen Teil des Klettverschlusses festnähen.

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4.) Die beiden Stoffstücke links auf links aufeinander legen. Die Aussenstoffe liegen aufeinander und die Futterstoffe liegen aufeinander (siehe Bild unten). Einmal rundum zusammen nähen, dabei unten im Futterstoff eine Wendeöffnung lassen.

5.) Die Kindle-Hülle nun durch die Wendeöffnung wenden und die Öffnung mit ein paar Stichen schliessen. Den Futterstoff in den Aussenstoff stopfen … und damit wären wir schon fast fertig!

6.) Nun die Lasche auf die Rückseite der Hülle so platzieren, dass vorne die beiden Klettverschlusse aufeinander treffen. Die Lasche mit zwei Geradstichen auf dem hinteren Stoff festnähen. Das funktioniert bei mir am besten, wenn ich an der Nähmaschine die Nähfüßchen-Schublade rausziehe. Ich habe leider vergessen davon ein Foto zu machen.

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7.) Zum Schluss einen Knopf auswählen, der die Naht des Klettverschlusses auf der Lasche überdeckt (ich musste nochmal umdisponieren. Der Knopf, den ich auf dem zweiten Bild zeige, war zu klein.). Den Knopf mit der Hand oder der Nähmaschine (das ist eine dolle Sache!) auf der Lasche festnähen, so dass man die Nähte nicht mehr sieht.

8.) Optional kann man nun noch den oberen Teil der Hülle knappkantig steppen. Muss aber nicht sein.

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Dem Tochterkind musste ich daraufhin auch gleich eine Hülle nähen, allerdings kann ich Euch diese nicht zeigen, denn sie wurde aus wunderschönen Stoffen genäht, die ich probe nähen durfte. Ich zeige sie Euch, sobald die Stoffe im Handel sind.

Ich wünsche Euch viel Freude beim Nähen Eurer Kindle-Hülle und einen gemütlichen Sonntag!
Liebe Grüße, Bine

07/3/14
giveaway

Lovely Sponsors Vorstellung & Giveways. {closed}

Das Giveaway ist geschlossen! Bitte nicht mehr kommentieren! 242 Kommentare wurden hinterlassen, die Gewinnerinnen via Email informiert! Herzlichen DANK für Eure Teilnahme!

 

Bevor sich hier bald alle in die wohlverdienten Sommerferien und/oder in den Sommerurlaub verabschieden, möchte ich Euch heute noch mal die wunderbaren Shops meiner lovely Sponsors ans Herz legen! Ich freue mich riesig, dass wieder (fast) alle von Ihnen für dieses Posting ein Giveaway für Euch haben springen lassen!

Von Eine der Guten gibt es passend zu den bevorstehenden Reisemonaten Juli und August ein Reisetagebuch
“Mein tolles neues Reiseleben”.
Ausserdem: 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment mit dem Code: waseigenes.

eine der guten giveaway was eigenes blog

 

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07/2/14
pinterest meine hassliebe was eigenes blog

Hassliebe: Pinterest.

Ich pinne Bilder von Cupcakes mit bunten akkurat gespritzen Toppings, die aussehen, als wären sie gemalt. Ich pinne Bilder von Wohnzimmern, die so groß sind, wie unsere kompletten vier Wände. Ich pinne Fotos von Eßzimmermöbeln, die ich wahnsinnig toll finde, mir aber einfach zu teuer sind, weil diese sechs Stühle, die da um den Tisch herum stehen zwischen 500 und 1.000 Euro kosten. Pro Stuhl! Ich pinne Bilder von DIY-Anleitungen und -Ideen, die so unnütz sind, wie ein Kropf oder so perfekt und cool sind, dass ich heute schon weiss, dass ich sie niemals so nachmachen kann. Ich pinne Bilder von gestrickten Kissen, Decken, Mützen und Klamotten, die ich eventuell mal nachmachen könnte, wenn ich das 70ste Lebensjahr erreicht habe, weil dann habe ich hoffentlich richtig stricken und häkeln gelernt und auch die Zeit dazu, so etwas zu machen. Für die Enkelkinder vielleicht. Ich pinne Bilder von Arbeitsplätzen, die durch Ordnung, Sauberkeit und strahlendes Tageslicht, welches den gut sortierten und komplett farblich abgestimmten Schreibtisch erleuchten, bestechen; werde aber niemals nie nicht so arbeiten und mein Büro so einrichten können, weil ich a) viel zu chaotisch bin und b) mein Büro im Keller liegt und von lichtdurchflutet schonmal gar nicht die Rede sein kann. Ich pinne Bilder von Oster-, Weihnachts-, Silvester-Deko-Ideen, die hier zu den jeweiligen großen Festen immer mal wieder angeschaut werden, dann aber auf Grund Zeitmangels oder erhöhtem Stressfaktor meistens über Bord geworfen werden. Ich pinne Bilder von Gartenpartys, auf denen man ein Meer aus Kerzen und Lampions über perfekt gedeckte Tische am Strand hängen sieht, an denen ich in diesem Leben ganz bestimmt niemals Platz nehmen werde.

Ich pinne Bilder von Häusern, die nichts mit unseren vier Wänden gemeinsam haben, von Rezepten, die ich gar nicht alle umsetzen kann, weil wir gar nicht so viel essen können sollten, von DIY-Ideen, für die ich überhaupt nicht die Zeit habe, sie jemals in die Tat umzusetzen!

pinterest meine hassliebe was eigenes blog

Und warum pinne ich das alles, wenn ich es doch nicht haben kann, haben will, darf, muss? Gute Frage, oder? Pinterest ist meine Hassliebe. Wenn ich Zeit habe, also Zeit, die ich z.B. in irre geniale Weihnachtsdeko oder super ausgetüftelte DIY-Ideen stecken könnte, dann klicke ich mich ein bisschen durch Pinterest. Zum Beispiel nach dem Mittagessen, mit einer Tasse Kaffee vor mir. Oder abends mit dem Handy, wenn ich auf der Couch liege und zu müde bin, um nur noch einen einzigen Handschlag zu machen. Dann schaue ich schöne Bildchen von noch schöneren Dingen an und pinne sie auf meine Boards.

Pinterest ist mein, mehr oder weniger, privater Schuhkarton, in dem ich schöne Bilder sammel. Bilder von tollen Rezepten, schönen Einrichtungen, guten DIY- und Bastelideen, von Näh- und Strickanleitungen. Es ist eine Fundgrube für Blog- und Fototutorials, ausgefallenen Schriften, die man für die eigenen Fotos nutzen kann, witzigen Vorschlägen, für selbst gemachte Stempel oder wahnsinnig schönen Ideen zum Einpacken von Geschenken und Basteln mit Papier. Es ist für mich eine Art Styleguide, der mich darüber informiert, was gerade hip ist. Es ist meine digitale Inspirationen-Korkwand, mein Anstubser für neue Ideen, mein Tritt in den Hintern, Dinge zu tun, auf die ich nicht im Traum gekommen wäre.

Mein Pinterest umfasst mittlerweile 41 verschiedene Boards. Ich habe im letzten halben Jahr dort einmal ordentlich aufgeräumt, ganze Boards gelöscht, Pins zweier Boards ähnlicher Kategorie zu einem zusammengefasst und neu beschrieben. Wenn ich schon nicht von mir behaupten kann, dass meine Büro-Näh-Waschküche-Werkstatt nebst Magnettafel aufgeräumt ist, meine Pinterest Boards sind gut sortiert und kategorisiert. Immerhin!

Pinterest beschert meinem Blog Traffic. Ich selbst pinne (nicht alle) Bilder, die ich hier auf dem Blog zeige, auf meine Pinterest Boards und auch meine Leser pinnen meine Bilder auf ihre Boards (Lieben DANK dafür!). Dadurch werden meine Fotos verbreitet, weiter gepinnt, andere Pinterest-Nutzer gelangen so auf meinem Blog, weil sie das jeweilige Bild anklicken. Das ist quasi kostenfreie Werbung und ein social media tool, auf welches Blogger nicht verzichten sollten.

Also, eigentlich doch alles super, oder nicht? Oder doch? Ich würde sagen manchmal, denn es gibt auch Tage, da krieg ich die Krise, wenn ich Pinterest öffne. Dieser Perfektionismus, der einem da unter die Nase gerieben wird, der läßt mich ganz schön alt aussehen. Super inszenierte Fotos, perfekt gestylt, mit allem drum und dran, lassen mich vor Neid erblassen. Dann fühle ich mich unter Druck gesetzt oder einfach nur wie gelähmt und frage mich, warum schaffen das andere und nicht Du? Mach doch mal. Schmeiß mal Dein Hirn an! Tu was. Oder ich denke: ja, sieht toll aus, aber das kann ich in unseren vier Wänden einfach nicht umsetzen. Zu wenig Platz, zu wenig Licht, keine Zeit, viel zu teuer und überhaupt!

Außerdem ist Pinterest ein echter Zeitfresser. Einmal reingeschaut – nur um ein bisschen zu gucken- klickt man sich immer weiter und weiter und bleibt dort hängen mit vielen Ahhhs und Ohhhs auf den Lippen.

Sehr beliebt sind ja auch diese Pins, die Dir in fetten Lettern sagen: stop pinning, do something. Ja klar. Stimmt ja auch. Aber manchmal will oder kann man nicht machen. Dann möchte man pinnen. Einfach so. Zum Entspannen und zum Abschalten … und vielleicht, irgendwann, wenn sich unverhofft ein kleines Zeitfenster öffnet, wenn man so richtig Lust hat, etwas zu machen und zu verändern, folgt man vielleicht doch diesem einen Bild, schaut sich die Anleitung genauer an und macht es nach.

Und, wie ist es bei Euch? Lest Ihr (hier) noch oder pinnt Ihr schon?
Liebe Grüße, Bine

 

 

 

07/1/14
shortstories 2014 posting

Entschleunigung {Short Stories #7}

Diese WM beschert mir nicht nur ein paar frisch angefutterte Kilos (der Chipskonsum ist in den letzten Wochen rapide angestiegen), sondern auch ziemlich müde Augen. Was war das für ein spannendes Spiel gestern Abend! Habt Ihr auch geguckt? Wir saßen mit 11 Freunden (hach, was für ein Zufall!), alle in Decken eingemummelt, Radler in der einen, Chips in der anderen Hand auf unserer Einfahrt und haben gestöhnt und gejubelt, was das Zeug hielt! Herrlich.

Nun aber zum eigentlichen Grund meines Postings. Heute ist der 1. Juli 2014, was bedeutet: es gibt ein neues Short Stories Thema: Entschleunigung.

Dass bei mir langsam mal das Thema Entschleunigung auf die To Do Liste gesetzt werden sollte, dass könnte man daran erkennen, dass ich immer noch einen Bildschirmschoner auf meinem Desktop habe, der mir in großen Lettern “MAI” entgegenschreit. Kaum war der Juni da, war er auch schon wieder vorbei. Nun haben wir schon Juli. Mitte des Jahres. Bergfest. Der Sommer hat sich zwischenzeitlich schon blicken lassen, leider nicht dauerhaft, aber die Sommerferien stehen vor der Türe. Das ist unumstößlich und ich freue mich darauf. Am meisten freue ich mich auf unseren Familienurlaub. Nur wir vier. Leider ohne Mollie. Ich sehe mich schon faul am Pool liegen, mit den Kindern Skip-Bo spielen, Eiskaffee schlürfen und hin und wieder zu meinem Kindle greifen. Ich werde jede Minute genießen und mich sowas von entspannen, darauf könnt Ihr wetten.entschleunigung

Wie ist es bei Euch? Seid Ihr auch ausgepowert und freut Ihr Euch auch auf etwas Entschleunigung? Wie werdet Ihr das anstellen? Wo werdet Ihr entspannen, Kraft tanken, zur Ruhe kommen und alles etwas langsamer angehen lassen? Andrea und ich freuen uns auf Eure Postings. Diese könnt Ihr im Laufe des Jahres schreiben, denn vielleicht habt Ihr erst im Herbst eine Auszeit eingeplant, und dann hier verlinken. Alle Themen, die wir seit Anfang des Jahres ausgerufen haben, findet Ihr auf dieser Seite (klick). Und alle Postings, die hier verlinkt wurden oder die ich zu den jeweiligen Themen geschrieben haben, könnt Ihr hier nachlesen.

 

06/30/14
insta Rückblick Juni 2014 was eigenes blog 3

Das war mein Juni // Instagram Rückblick.

Eigentlich hatte ich für heute ein Posting zum Thema Pinterest geplant, aber der Blick in den Kalender zeigte mir gerade, dass wir heute den 30. Juni haben und somit mein Monatsrückblick ansteht. Also sitze ich jetzt hier und tippe ein paar Zeilen zum vergangenen Monat, obwohl ich eigentlich dringend an die Nähmaschine müßte. Diese Woche wird es hier voraussichtlich mehr Beiträge als sonst geben, denn der Countdown bis zu den Sommerferien läuft. Nächste Woche um diese Zeit werde ich den Ferienmodus zelebrieren. Aber nun schauen wir mal kurz zurück:

Der Juni startet kulinarisch mit Erdbeeren auf Pfannkuchen // und gleich am nächsten Tag mit einem Brausflummi-Kuchen zum Geburtstag unserer Großen. // Außerdem muss ich meinen Insta-Followern von dem Brotaufstrich Belgium Cookie, den ich aus Maastricht mitgebracht habe, vorschwärmen.

insta Rückblick Juni 2014 was eigenes blog

Dieser Tag wird mein Glückstag, denn ich habe beim Spaziergang mit Mollie ein vierblättriges Kleeblatt gefunden. // Das Hundbaby, welches eigentlich gar kein Hundebaby mehr ist, schläft seit Anfang Juni nicht mehr in der Box, sondern in ihrem Kissen. Immer dabei: ihr Kuschend Olaf, der von Tag zu Tag mehr auseinander genommen wird und von mir schon zig mal gestopft und genäht wurde. // Auf meinen morgendlichen Spaziergängen durch Flora und Fauna laufe ich immer an den schönen Mohnblumen vorbei.

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