Fluch und Segen der digitalen Welt.

Ende Mai werde ich zur „The Hive“ Konferenz nach Berlin fahren. Ich kann es kaum erwarten, all die vielen Bloggerinnen dort zu treffen und persönlich kennen zu lernen, mit denen ich bisher nur digital verbunden bin. Auf die Workshops und Vorträge bin ich gespannt und auf den Austausch mit Gleichgesinnten. Kürzlich las ich einen Artikel im Web über 10 Apps, die man unbedingt nutzen sollte, wenn man Teilnehmer einer Konferenz sei.

Wenn ich meinen „nicht digitalalen“ Freundinnen von Pinterest, Instagram, Evernote, Twitter & Co. erzaehle, gucken die mich manchmal an, als würde ich über Ausserirdische sprechen. Als Bloggerin und web-affine Frau, bin ich in den letzten Jahren mit Webseiten und Apps in Berührung gekommen, von denen andere nicht mal träumen- Hallo, digitale Welt!. Das ist großartig, kann aber auch ein Fluch sein, finde ich.

fluch+und+segen+der+digitalen+welt

 

In dem Bericht habe ich von einigen Apps gelesen, die ich bereits kenne und gerne nutze. Z.B. Instagram. Ich liebe die Fotografie und darum geht es bei Instagram. Knipsen, teilen, liken, verbinden.

Andere Apps waren und sind mir noch gänzlich neu.

So soll ich mir z.B. das Visitenkarten-App Card-Munch runterladen, damit ich gleich vor Ort die mir überreichten Karten mit dem Handy einscannen kann. Ich frage mich, was mache ich mit den echten Karten? Zurück geben? „Da, haste Deine Karte wieder. Brauch ich nicht. Ist schon eingescannt!“. Wegwerfen? Wann? Heimlich? Während der Karteninhaber daneben steht? Wisst Ihr was, ich mag Visitenkarten sehr. Ganz besonders so schöne persönliche Karten. Und ich mag es, nach einem Meeting oder einer Konferenz, die Karten zu Hause anzusehen, in die Hand zu nehmen und mich an die Person, die sie mir überreicht hat, zu erinnern.

Dann soll ich während der Konferenz noch super aktuell und ganz schnell twittern. Für mich und für Euch und jeden den es mehr oder weniger interessiert. Ich soll twittern, wer da gerade vorne spricht und was diese Person so spricht und wieso ich das gut oder doof finde. Bei aller Liebe, ich darf wohl von mir selbst behaupten, dass ich durchaus multitasking begabt bin, aber wenn ich schon ein paar Euros auf den Tisch lege, um einen Vortrag zu lauschen, dann lausche ich und twittere nicht. Das stresst mich nur. Ehrlich.

iphone+twitter+was+eigenes

Evernote soll ich nutzen. Alle Ideen und Inspirationen, die ich auf dieser Konfernenz bekomme, sofort festhalten via Notiz oder Foto, damit ich ja keine Info vergesse. Ist im Prinzip eine gute Idee. Bisher nutze ich immer die einfache Notiz-Funktion des Handys. Evernote habe ich mir schon vor einer Ewigkeit runtergeladen aber nie benutzt. Bei neuen Apps bin ich anfangs oft genervt, wenn es nicht gleich so läuft, wie ich will, bzw. wenn ich sie einfach nicht auf Anhieb verstehe.

Foursquare ist mir irgendwie suspekt. It’s aber a must, steht in dem Artikel. Dort soll ich eintragen, wo ich mich gerade befinde, damit alle Bescheid wissen. Um ehrlich zu sein: wenn ich auf Facebook solche Postings lese, wie: „via Foursquare: Lieschen Müller hat gerade in der Gaststätte zum Röhrenden Hirsch eingecheckt“, frage ich mich… was macht Lieschen Müller um diese Zeit im Röhrenden Hirsch? Hat die nichts zu tun? Kaffee trinken? Freunde treffen? Bier ausschenken? Ich will sowas gar nicht wissen. Wenn ich meinen Freundinnen mitteilen will, wo ich gerade bin, dann rufe ich sie an. Oder schicke eine SMS. Oder bin einfach da, ohne, dass die ganze Welt erfährt, wo ich gerade ein- oder ausgecheckt habe.
Meine Ein- und Ausgaben soll ich auch sofort via Shoeboxed einscannen, damit ich später meine komplette Reisekostenabrechnung auf dem Phone habe. Mhhh. Ja. Irgendwie gut, aber die fünf Speisenbelege kann ich auch gut in meinem Portemonnaie mit nach Hause nehmen und dort später abheften.
Facebook soll ich auch nutzen. Immer alle wissen lassen, was gerade los ist, wo ich bin, was ich tue, mit wem ich rede. Wer mit meinem privaten Account verbunden (befreundet) ist, der weiß, dass ich sowas sehr sehr selten mache. Hin und wieder schicke ich mal ein schönes Foto von Instagram rüber oder ich lasse meine „Freunde“ wissen, dass hier gerade die Sonne scheint. Das war es aber schon.
Mein Fazit: Keep calm and don’t dance on every Hochzeit.
iphone+instagram+was+eigenes

Nichts gegen den Verfasser oder den Artikels. Im Gegenteil, er ist wirklich super und sehr informativ und ich habe mich schon ein bisschen an Evernote gewöhnt und ich liebe Instagram sowieso und nutze es oft und gerne und, ich sage: Niemals nie. Vielleicht interessiere ich mich doch eines Tages für die ein oder andere App…?

Ich freue mich jetzt erstmal auf Berlin und die Menschen, die ich dort life und in Farbe persönlich kennen lernen werde. Ich fürchte also, Ihr werdet erst ein paar Tage nach meinem Berlin-Trip hier lesen, wie es war und was ich da so erlebt habe. Gefiltert und aussortiert.

Wie sieht es bei Euch aus? Nutzt Ihr all diese Apps oder noch ganz andere? Seid Ihr viel-App-Nutzer oder habt Ihr auch nur einige wenige Lieblingsapps?

Liebe Grüße, Bine

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50 Kommentare

  • Reply
    ninA
    11. April 2013 at 09:24

    Don’t dance on every Hochzeit Super!!!
    So informativ,so witzig, so Bine.
    Vielen Dank!
    You made my Day
    Liebste Grüße
    Nina

  • Reply
    Tobia | craftalicicousme
    11. April 2013 at 09:28

    Hallo Bine,

    schöner Artikel. Ich bin durchaus auch webaffin und der Rechner ist rund um die Uhr an und das Handy so wieso. Deswegen müssen aber nicht alle alles wissen. Um die ganzen Ortungsapps mach ich nen Bogen. Mit evernote habe ich auch schon geliebäugelt aber noch nicht getestet. Was sehr praktisch im letzten Urlaub war – eine banking app. Finanzen im Blick ohne sich auf fremden Rechnern einzuloggen.

    Fröhlichen Donnerstag,
    Tobia

  • Reply
    Meine-Deine made by ich
    11. April 2013 at 09:30

    Schön geschriebener Beitrag.Man muss nicht alles machen. Ich mache seitdem ich mein tolles smartphone besitze alles via Facebook. Twitter weiss nicht habe mich damit noch nicht beschäftigt und instagram auch nicht.
    Vielleicht probiere ich es ja doch mal.
    Bin aufjedenfall auf deinen Bericht gespannt und freue mich immer mal was technisches von dir zu erfahren. Bin ja sonst auch recht webaffin
    LG Nadine

  • Reply
    Papagena
    11. April 2013 at 09:32

    Hallo Bine,

    das hast Du sehr treffend zusammengefasst!
    Trotz oder gerade wegen des großen Angebotes auf der digitalen Spielwiese sollte man auf sein Bauchgefühl hören und nicht jeden Quatsch mitmachen.

    Ich liebe Instagram übrigens auch sehr, habe aber mein Profil auf privat geschaltet, weil ich nicht sicher bin, ob ALLE Bilder einsehbar sind, wenn ich es freischalte, oder ob man auswählen kann, welche Bilder man teilen möchte.
    Kennst Du Dich damit aus?

    Ich habe gerade auf Deinem Profil geschaut, dort sind keine „Familien-Bilder“ zu sehen – kann man die also rausfiltern, oder darf ich dann einfach meine Kinder nicht mehr knipsen?

    Wäre sehr dankbar, wenn Du mir weiterhelfen könntest!

    Liebe Grüße,
    Papagena

    • Reply
      Bine {was eigenes}
      11. April 2013 at 09:52

      @Papagena: nein, man kann das nicht filtern. Alles zeigen oder gar nichts! Deswegen gibt es bei Insta auch keine all zu privaten Bilder von mir und erst Recht nicht meine Kinder. Insta, Facebook & Co. sind für mich und von mir öffentliche Profile- da gibt es keine Kinderbilder.
      LG Bine

    • Reply
      Papagena
      11. April 2013 at 10:28

      Ah-ja, jetzt weiß ich das also auch.
      Vielen Dank für die schnelle Antwort!

      Dann wird mein Profil also auch in Zukunft uneinsehbar bleiben.
      Eigentlich auch egal, hab´ja mein Blog, um Bilder zu teilen.

      Eine Hochzeit weniger, hihi.

      Liebe Grüße,
      Papagena

  • Reply
    Kasma
    11. April 2013 at 09:42

    „Keep calm and don’t dance on every Hochzeit.“ … herrlich :-). Wenn man jederzeit alle Apps nutzt, wann hat man dann Zeit für Anderes? Ich gebe Dir völlig Recht, ich mag auch Instagram & Co, aber nur wenn’s Spaß macht. Wenn es richtig in Arbeit ausufert, dann ist es definitiv zu viel und das merken die Leser/Fans/Follower auch.

  • Reply
    Lisa Tihanyi
    11. April 2013 at 09:47

    Super Fazit. Und sehr schön geschriebener Artikel. Ich muss ehrlich sagen, ich bin ganz begeistert von den ganzen Möglichkeiten, die das Web und die ganzen Apps einem heutzutage bieten.
    Ich bin begeisterte Smartphonenutzerin, aber ich lege das liebe kleine Ding oft auch ganz bewusst weg. Wenn ich im Kino bin, muss ich nicht twittern, dass mir der Film gefällt – ich will den Film genießen. Ich denke, solange man in der Lage ist, sich in bestimmten Situationen abzugrenzen, ist der ganze Technikschnickschnack schon ein Segen. Dass es zu weit geht, merkt man selbst, wenn man durchdreht, sobald man nur mal sein Smartphone zuhause lässt.

    Liebe Grüße
    Lisa von Mein Feenstaub

  • Reply
    Miri D
    11. April 2013 at 09:50

    Hallo Bine,

    sehr gut der Artikel! Wirklich!

    Also ich WILL gar nicht, dass jeder weiß wo ich gerade bin und wie lange ich weg bin. Sonst kann ich ja gleich dazu schreiben, unter welchem Stein der Hausschlüssel liegt. Und wenn man alle diese Apps auch nutzen will, braucht man noch eine App, die den Tag von 24 Stunden auf 48 Stunden verlängert. Meine Visitenkarten kleben in einem dicken Smash-Book, darein schreibe oder scribble ich auch alle Ideen, die ich auf Messen bekomme. Gleich neben die Visitenkarten.

    Fazit: Facebook und Pinterest habe ich als App (nutze sie aber nur eingeschränkt), den Rest brauche ich nicht. Da genieße ich lieber das Leben in 3D!

    Kreative Grüße,
    Miri D

  • Reply
    stefi b.
    11. April 2013 at 09:52

    liebe bine,
    voll in’s schwarze getroffen: don’t dance on every hochzeit. man darf bei all den tollen web-angeboten ja nicht vergessen, dass man eigentlich ein normaler mensch mit privatsphäre ist. ich bin ein internet-junkie. durch und durch. aber es gibt so apps, bei denen hört’s dann irgendwie auf. z.b foursquare. oder apps, die immer zugriffe auf alles haben wollen. am ende möchte ich doch lieber selbst entscheiden, was ich der welt mitteilen möchte. und ich finde auch, man muss nicht überall mitmischen. am ende verliert man ja noch den überblick!
    wünsche dir viel spass in berlin,
    herzliche grüße
    die frau s.

  • Reply
    Christina
    11. April 2013 at 09:56

    Liebe Bine,
    habe mal wieder gern bei dir gelesen, mir gehts oft ähnlich. Über den Blog bin ich irgendwann zu Pinterest gekommen. Nutze ich, mag ich, da stöbere ich gerne! Twitter zum Beispiel ist für mich garnix, es muss nicht jeder in Kurzform über irgendwas von mir informiert werden. Was Politik angeht, hat Twitter ja nochmal eine ganz andere Bedeutung. Für mich bei Apps aber weniger mehr, weil ich sonst zu nix mehr käme. Zwei Kinder, Job, Haus usw. lassen mir eh schon manchmal zu wenig Zeit zum bloggen…
    Aber evernote werde ich jetzt mal ausprobieren, habe es gerade runtergeladen!

    Liebe Grüße!

  • Reply
    Bianca
    11. April 2013 at 10:00

    „Don’t dance on every Hochzeit!“ – ein Satz zum Klauen <3

  • Reply
    regenbogenbuntes
    11. April 2013 at 10:12

    Nö, da bin ich ganz sparsam !! Mir ist das zuviel und ich will mehr analog leben und habe mich deshalb auch gegen zuviele Apps und Portale entschieden, WENIGER ist MEHR oder so !!! Facebook ja, instagram will ich nicht…. und alles andere mache ich HÄNDISCH und schleppe gerne ein Notizbuch und Visitenkarten mit mir rum !!! Und ich merke, dass man auch mit sowenig, wie ich es nutze schon ganzschön in der online-Welt versumpfen kann….
    Herzliche Grüße NETTE

    • Reply
      regenbogenbuntes
      11. April 2013 at 10:13

      Jaaa Pinterest hab ich vergessen, das ist schon seeehr praktisch !!!!

  • Reply
    michèle von peek-a-boo
    11. April 2013 at 10:14

    viel spaß in meiner heimatstadt – berlin heißt dich willkommen…!

    liebe grüße sendet dir michèle

  • Reply
    martina
    11. April 2013 at 10:16

    Ganz Deiner Meinung liebe Bine! Love your dinglish-sentence!!!! Und ich tanz überhaupt nicht überall mit! Twittern ist mir nach wie vor suspekt, alles viel zu kurz und viel zu schnell für mich alten Esel… Ich mach das wie bei meinen Klamotten! Ich mach nicht alles mit, ich habe mein Leben, meinen Style und muss mich bei dem Ganzen Wirrwarr auch noch wohlfühlen!
    Also weiter so nach dem Motto „Don´t dance on every Hochzeit“
    Liebe Grüße
    Martina.

    PS. ich hätte Dich so gerne endlich mal getroffen, aber jedes Jahr liegt der Termin während meiner Auszeit :-( Zum Heulen!!!!

  • Reply
    Katharina
    11. April 2013 at 10:25

    Sehr schön geschrieben!!!
    Facebook ja, Twitter naja, Evernote… einige Anläufe, aber nicht so richtig (fehlt mir noch der Workflow, sozusagen), Instagram nein, Pinterest… gerne, aber wegen Urheberrecht problematisch, daher nein. Den Rest brauche ich nicht wirklich.
    Ansonsten bin ich da doch oft ganz old-school pencil-based!
    LG
    Katharina

  • Reply
    by Bettina
    11. April 2013 at 09:32

    HAch, Bine…du sprichst mir aus dem Herzen. All diese „Must-have-Apps“. Also wirklich.

    Mir geht es genauso wie Dir, vieles ist vielleicht praktisch, bei jeder App muss man verschiedene Rechte seines Privatlebens freigeben. Das einzige was ich nutze, ist FAcebook und selbst da, bin ich auch schon vorsichtig.
    Ich möchte mir garnicht vorstellen, was alles über einen erfahren werden kann, wenn alle Accounts bei diesen Apps geknackt werden würden.
    WOAAAA!

    Danke für diesen Post!
    lg
    Bettina

  • Reply
    *nane
    11. April 2013 at 10:40

    ….wie recht Du hast, man kann doch wirklich nicht einem Vortrag zuhören und gleichzeitig twittern, facebooken, instagrammen und weiß weiß ich nicht noch alles !!!!???? Also ich könnte das nicht und außerdem ist wirklich die Frage, wenn man all das nutzt, wann macht man denn all die anderen täglichen Dinge die wichtig sind, wie z.B. sich stylen wenn man weg will, kochen, mit der Familie quatschen, die Katze streicheln, bügeln…….usw. ???? Ich bin eh ein Dino so gänzlich OHNE smartphone und lebe immer noch, sicherlich würde ich es auch nutzen und die ein oder andere APP herunterladen, aber ich habe bisher noch nichts vermisst, also bleibt meine Tasche vorerst smartphonefrei ;o) Ich wünsche Dir viel Spaß mit all den lebendigen, bunten, interessanten und mitteilungsbedürftigen Menschen, die Du sicherlich in Berlin treffen wirst ! Liebe Grüße Christiane

  • Reply
    Luzie
    11. April 2013 at 10:41

    Liebe Bine,

    mal ganz abgesehen davon, dass man nicht immer alles von und über sich preisgeben sollte (wen soll das auch interessieren?) finde ich persönlich es z.B. in höchstem Grade unhöflich, in einem Vortrag zu sitzen und mich gleichzeitig mit meinem Smartphone & Co. zu beschäftigen.
    Wenn ich mir einen Vortrag anhöre, höre ich mir den Vortrag an. Wenn ich essen gehe, esse ich. Wenn ich mich mit Freunden treffe und unterhalte, dann treffe ich mich mit meinen Freunden und unterhalte mich.
    Kann man nicht einfach bewusst im Hier-und-Jetzt leben ohne alles zu facebooken, twittern, instagrammen und was weiß ich noch?
    Ich mag und nutze einige Medien aber in erster Linie will ich mein Leben für mich selbst bewusst leben.
    Deshalb kann ich Dir nur zustimmen: Don`t dance on every Hochzeit!

    LG Luzie

  • Reply
    Anonymous
    11. April 2013 at 10:45

    „Don’t dance on every Hochzeit!“,den Satz(Spruch) kann ich voll unterschreiben! Ich bin ,wahrscheinlich, Eine der Letzten ,die weder ein Smartphone haben und somit keine App´s benutzen.Ich brauche das alles gar nicht.Bin noch Nutzerin eines uralt Handys ohne Firlefanz…
    Ich wünsche dir viel Spaß auf der Konferenz in Berlin.
    LG
    Steffi

  • Reply
    Leeza
    11. April 2013 at 10:52

    Liebe Bine,
    du hast so Recht! Klar nutze ich auch Instagram oder Evernote (brauchte auch ein Weilchen dafür), aber bis heute gehe ich z.B. Twitter völlig und bewusst aus dem Weg, nach dem Motto „Mut zur Lücke“ oder wie du es so schön und wahr mit dem Hochzeitsspruch gesagt hast.
    Ich wünsche Dir ne tolle Konferenz, hoffentlich habt ihr tolles Wetter!
    viele liebe Grüße aus dem kühlen Kerpen!
    Leeza

  • Reply
    anke
    11. April 2013 at 10:59

    Ich denke auch nicht, das man immer überall „mitspielen“ muss. Man muss nicht alles haben, manche Apps sind so schnell wieder weg wie sie da waren und teilweise auch völlig sinnlos.
    Einen Vortrag sollte man sich mit Respekt anhören, ganz Deiner Meinung :)
    Und auf allen Hochzeiten tanzen, sowieso nicht….jeder kann wählen welche Hochzeit ihm wichtig ist,
    zum Glück sind wir so frei!
    Du hast also völlig Recht! Zum Glück sind wir in der Situation überhaupt eine Wahl zu haben!
    Alles Liebe Anke

  • Reply
    kassühlke
    11. April 2013 at 11:03

    hihi ich musste gerade schmunzeln :)

    da trifft man sich um sich persönlich kennenzulernen, postet dann aber dennoch in sämtlichen sozial networks was gerade los ist :) …nicht das ihr nachher nebeneinander steht oder doch miteinander twittert oder chattet :)

    ok ich bin wirklich ein bisschen facebook verrückt das gebe ich auch gerne zu…weil ich darüber einfach soviele tolle leute kennenlerne…aber übertreiben sollte man es doch nicht :)

    ich denke du machst das genau richtig…suchst dir die helfenden apps raus die für dich sinnvoll erscheinen :)

    ich wünsche dir eine richtig schöne zeit…und ich freu mich schon auf deine post über alle eindrücke und bestimmt wieder super schöne fotos :)

    liebste grüße
    janina

  • Reply
    nic
    11. April 2013 at 10:22

    haha, dein fazit mag ich sehr!

    den hochzeitsspruch habe ich gestern gerade wieder benutzt und meine ih auch so. geht einfach nicht… und man muss auch mal locker lassen und ein bisschen an das leben 1.0 denken.

    foursquare ist mir ebenso supekt wie dir. ich frege mich nach wie vor was das soll und finde die statusmeldungen dazu… nun ja… ;)

    drücker von frau p.

  • Reply
    Kirstin Wrage
    11. April 2013 at 10:27

    Liebe Bine, ganz herzlichen Dank für dieses Posting, diese Stellungnahme. Ganz ehrlich bin ich bei Instagram, facebook, twitter, Pinterest undwasweißichnochalles angemeldet. Ab und an schaue ich da tatsächlich rein. In Instagram natürlich öfter. Aber Apps nutzte ich nur beliebig zweckmäßig, wei beispielsweise Fotoapps. Darüber berichte ich auch in meinem Blog. Demnächst. Neben dem Leben (wie Nic es so schön sagt) 1.0. Ganz ehrlich habe ich schon ein wenig den Überblick im Social-App-Dschungel verloren *schäm*

    Liebste Grüße, Kirstin

  • Reply
    Dagmar
    11. April 2013 at 11:40

    Liebe Biene,
    ich kann mich dir und den anderen nur anschließen. Man muss nicht alles im Leben haben. Sonst lebt man am Leben vorbei. Wenn ich lese dann lese ich und wenn ich rede dann rede ich und mache nicht noch andere Sachen nebenbei. Es gibt aber so einen Trend das man ja nix verpassen sollte und im Grunde macht man nix mit ganzem Herzen, weil man nicht richtig bei der Sache ist. das ist doch schrecklich!

    Ich lese deinen Blog immer sehr gerne, weil du mit dem Herzen dabei bist!
    Liebe Grüße
    Dagmar

  • Reply
    myriam kemper
    11. April 2013 at 10:47

    Sehr schön! Bin ganz Deiner Meinung :)

    Viele und liebe Grüße!
    myriam.

  • Reply
    Astridka
    11. April 2013 at 11:51

    Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

  • Reply
    Tonja Besler
    11. April 2013 at 11:56

    Hallo Bine, du sollst das alles Nutzen damit „die Industrie“ Deine Daten besser sammeln kann. (Ortungsdienste brav an!!!) Ein und Ausgaben kannte ich nocht nicht. Damit kann man ein Profil bestimmt erst mal richtig gut erstellen.
    Was solls ich bin auch auf Facebook und Co. unterwegs. Meine lieblings App ist Photo Collage in Sekundenschnelle kann man tolle Fotocollagen erstellen. Super! (Ortungsdienst allerdings aus)
    Lg. Tonja

  • Reply
    Astridka
    11. April 2013 at 11:56

    Schön, dass ein alter Netzhase wie du sich mal so skeptisch äußert!
    Ich bin gut beschäftigt mit Blog, Instagram, Pinterest, so dass immer weniger Zeit für meine WIRKLICHEN Interessen bleibt.
    Manchmal, wenn ich mich frage, wie ich MEHR Leser auf mein Blog locken kann, denke ich auch, ich müsste mich noch mehr vernetzen – aber was soll denn an solchen Zwitschereien interessant sein?
    Ideen behalte ich gottseidank im Kopf, Visitenkärtchen sammle ich wenig, also diese Apps brauch ich nicht.
    Dass du die Leute in realitas treffen willst – das finde ich hingegen gut eingesetzte Lebenszeit.
    Herzlichst
    Astrid

  • Reply
    stilarten
    11. April 2013 at 11:57

    Liebe Bine
    Bisher bin ich eine stille und recht neue Leserin deines Blogs, aber dank diesem Artikel musste ich hier im Büro (ja,ja) gerade soo lachen. Wir hatten eben diese Woche diese Visitenkarten-Diskussion und als einzige Frau im Team war ich auf verlorenem Posten! Aber ich sammle auch weiterhin und werde nicht scannen.
    Vielen Dank für diese Freude am Vormittag!
    Liebe Grüsse
    Steffi

  • Reply
    dickmadamme
    11. April 2013 at 12:01

    Liebe Bine,
    was man nicht alles haben MUSS? Oder wie du es ausdrückst, was man alles NICHT haben muss ;) Ich sehe das genau wie du…von mir muss auch nicht jeder wissen, wo ich bin, was ich mache, zumindest nicht 24/7! Und von anderen möchte ich diese rund-um-die-Uhr Infos auch nicht haben! Ich liebe es auch richtige Visitenkarten anzuschauen und sie in der Hand zu haben, getwittert wird nur hin und wieder, mein facebook ist komplett privat. Aber ich liiiebe Instagram und Evernote find ich auch toll! Das benutze ich mit so einem Touchscreen-Stift, da kann man schnell mal ein Foto machen und seine Ideen dazu kritzeln, für später ins Inspirationenbuch :)
    Hab einen schönen Tag!
    Liebe Grüße
    Angela

  • Reply
    Saskia
    11. April 2013 at 12:41

    Liebe Bine,

    du sprichst mir da wirklich aus dem Herzen. Man muss sich einfach klar machen, dass jede App ein weiterer Zeitfresser ist. Gerade wenn man eh schon ein straff organisiertes Leben hat, sollte man Pro und Contra um so bedachter abwägen.

    Auf amerikanischen Blogs liest man inzwischen immer öfter vom „analog weekend“ – darüber denke ich inzwischen ernsthaft nach. Das virtuelle Leben hat natürlich seine Reize – aber in 50-60 Jahren blicken wir darauf ganz sicher nicht mit erfülltem Herzen zurück…

    LG
    Saskia

  • Reply
    kDsTyLz
    11. April 2013 at 13:01

    Mir kommt dein Beitrag „Wer ist eigentlich diese Bine“ in den Sinn…das was du nicht bist, das brauchst du auch nicht mitzumachen. Und ich glaube, du bist noch mehr Bine, wenn du eben nicht alles machst, was irgendwo empfohlen wird.

    Ich hab ein Smartphone, ich hab berufsbedingt ein Tablet, ich hab einen PC und sogar nen Kindle Fire…mein Facebookaccount ist so annoym, das ich mich selbst nicht mehr finden würde, wenn ich mal das Passwort vergesse ;) Mein Twitter ist gelöscht. Ich gebe von mir Preis, was ich möchte und garantiert möchte ich NICHT, dass irgendeine App auf irgendwelchen Konten Bescheid gibt, dass ich grade im E..de..ka einkaufe und nicht bei A..l..di. Geht ja keinen was an, oder?

    Die Sache mit den Visitenkarten fände ich in sofern sinnvoll, wenn man beim Arzt nicht schon wieder ein ausliegendes Kärtchen mitnehmen will, was man eh verliert. Aber überreichte Visitenkarten bekommen doch meist einen Ehrenplatz.

    Notizen und Inspirationen…da ärgere ich mich schon, dass ich die die Notizfunktion des Handys nutze und nicht wie früher mir hübsche Büchlein kaufe, die ich immer mit mir rumtrage. Ich habe sogar in den Zeiten des Nicht-Smartphones meine Notzizen als SMS-Entwurf gespeichert ;) Warum eigentlich?

    Apps sind mir in der Regel sowieso zuwider, weil ich mich frage, wie sehr man mich ausspioniert. Big Brother lässt bei Sachen wie Foursquare grüßen…

    Die Frage, die mich nun gar nicht mehr los lässt: warum kann man nicht einfach Konferenzen frönen, ohne Gedanken in den Kopf gesetzt zu bekommen, wem man nun UNBEDINGT alles haarstklein und aus erster Hand erzählen muss. Man besucht so etwas doch für sich, weil es interessant ist und nicht, um sich selbst interessanter zu machen, oder?

  • Reply
    Balla'sReich
    11. April 2013 at 13:28

    Ich bin grad am schmunzeln:-)) Da ich kein Smartphone und auch kein Tablet besitzte komme ich gar nicht auf so Gedanken. Ich hab einen „alten Knochen“ von Handy mit TASTEN… Bloggen tu ich am PC und das Handy brauch ich „nur“ zum telephonieren und SMS schreiben…
    Tönt jetzt vielleicht sehr altbacken, aber ich finde ich muss nicht alles mit jedem und zu jeder Zeit teilen und ab und zu will ich einfach nicht erreichbar sein.
    Ich wünsche Dir viel Spass in Berlin!!
    Grüessli
    Barbara

    • Reply
      Anonymous
      11. April 2013 at 17:08

      Ich auch…
      LG
      Steffi

  • Reply
    Frau K.
    11. April 2013 at 13:44

    *schmunzel*

    liebe Grüße
    Alex

  • Reply
    Die Welt der kleinen Kostbarkeiten
    11. April 2013 at 15:07

    ja ja….diese ganze viele technik heutzutage….

    ich muß zugeben, da sind ganz viele tolle sachen dabei! und ich nutze sie auch!

    wie z.b. die wetterapp, wo ich auch sehen kann, dass mein bruder gerade 40 grad in indien hat, wo wir mit lausigen 5 grad auskommen müssen.
    oder klickTel, wo man praktisch alle wichtigen infos findet die man so gebrauchen kann, wenn man unterwegs ist.
    auch die timezone app ist toll, da ruf ich wenigstens nicht zu völligen unzeiten in kanada an ;)
    die schnelle übersetzer app nutze ich oft, genau wie meine geliebten sticky notes, in die sich einfach alles schnell und unkompliziert und sogar mit erinnerungston eintragen läßt.

    post mobil, leihliste, adac pannenhilfe und weitere praktische apps habe ich ebenfalls immer mal wieder in gebrauch.

    evernote kenn ich noch nicht, werd ich aber jetzt mal ausprobieren.

    von twitter und facebook halte ich mich fern. wer wissen soll, wo ich grad bin oder was ich denke, dem teile ich das persönlich mit. das muß nicht rund um die welt gehen!

    ein zwischending ist mein blog……da gibt es auch persönlichere dinge zu lesen.

    alles in allem finde ich die heutigen möglichkeiten schon klasse, aber man sollte wachsam sein und tatsächlich nicht ALLE hochzeiten mitnehmen :)

    und jetzt geh ich evernote testen :-))

    liebe grüße
    gaby

  • Reply
    Henrike
    11. April 2013 at 15:27

    Juchu….

    Isch abe gar kein Smart-Phone. Und irgdwie bin ich trotzdem glücklich oder vielleicht deswegen? Leider ist es so, dass viele Menschen sich unanständig viel mit ihrem kleinen Kästchen beschäftigen, auch wenn sie gerade eigentlich ein „face to face“-Meeting laufen haben. Das ist etwas, was mich rasend macht. Neulich hat ein Vater im Konzert seines Sohnes (während seinem Auftritt) sich dauerd mit seinem Smart-Phone beschäftigt (nein, er hat ihn nicht fotografiert!)… Ganz ehrlich – das ist kein Stil. Aber da sind ja die Bloggerinnen sicher ganz anders, oder? Hand auf’s Herz! Mit oder ohne… Nur immer schön dran denken, live ist erst mal wichtiger!
    Ich wünsche Euch einen tollen Tag!
    LG
    Henrike

  • Reply
    FeeMail
    11. April 2013 at 17:44

    Oh, dann werden wir uns kennenlernen. Fein :)! Ich nutze auch nur Instagram und Facebook, Twitter ein wenig. Aber während eines Vortrags? Vermutlich eher nicht. Aber mal sehen :)!

  • Reply
    Strickprinzessin
    11. April 2013 at 17:53

    Don’t dance on every Hochzeit! Sehr cool. Merke ich mir. Wenn ich das Aufgebot an geforderter Präsenz höre wird mir übel. Lese hier gerade einen passenden Sternbericht von Februar Thema: Träumen. Nichts tun. Lange duschen. Die deutschen in einer gefährlichen Erschöpfungsfalle…..

    herzliches Melanie

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    LENI
    11. April 2013 at 18:12

    puh. ich habe in meinem letzten asp(anti-stress-projekt)-monat übers ausmisten geschrieben, unter anderem übers internet ausmisten ^^ ich habe mein smartphone meist unterm kopfkissen liegen, weil ich es als wecker nutze..

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    Faedeley
    11. April 2013 at 19:06

    Liebe Bine,
    was bin ich froh!!! Ich nutze die neuen Medien auch viel – aber genau das ist es – es muss nützen! Schön zu wissen, dass noch mehr so denken!
    Liebe Grüße von Martina

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    Michael
    11. April 2013 at 19:37

    Apps habe ich eine ganze Menge, davon nutze ich aber höchstens 50% überhaupt und vielleicht 30% regelmäßig. Neben SocialMedia (Twitter, Facebook, Instagram, Google+) ein paar Apps für meine gängigen e-mail Accounts und Karten (sehr wichtig, da z.Zt. noch ohne Navi unterwegs). Für Berlin (aber auch für andere große Städte) lohnt sich auch immer eine Fahrplan App für den ÖPNV (z.B. iFahrinfo der BVG).

    LG
    Michael

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    AntFriAnn
    11. April 2013 at 20:03

    Hehe, ich musste gerade schon sehr arg schmunzeln als ich Deinen Post gelesen hab :)
    So manch eine Sache finde ich arg übertrieben manche toll und manche nutze ich auch nur nicht in dem dafür vorgesehen Umfang :) Wie Du schon sagst, die Leute die wissen sollen was Du so machst wissen es auch ohne Twitter, Facebook und Co. Und ich finde Vistenkarten einscanken echt blöde-schließlich macht man sich solche Mühe-ich hab keine aber würde mir Mühe machen wenn ich welche brauchen würde:)

    Ist wohl ein gut gemeinter Artikel über Menschen viel Nutzer solcher Apps aber wenn man diese nicht hat und sortiert berichtet finde ich es als eben auchnichtNutzerdieser Apps viel schöner auch an die Geschichten zum kommen und z.B. hier darüber zu Lesen :)

    LG, ich geh dann mal online bloggen mit der Blogapp, werd auf Facebook mal meine Freunde abchecken wo die sich rumtreiben und vor Pinterest nach Ideen suchen :)

    *G*
    Antje

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    Lary // Lary-Tales
    11. April 2013 at 20:04

    Wirklich ein toller Post! Ich mag Instagram auch total. Mit evernote hatte ich jetzt schon mehrere Anläufe, weil mein Freund es so toll findet, aber ich benutze es nicht so gern. Ich würde mir da auf der Konferenz auch keinen Stress machen.

    LG Lary

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    MissK
    12. April 2013 at 09:49

    Super Artikel! Ich finde der ganze Smartphonekram ist mittlerweile sowieso total aus dem Ruder gelaufen. Selber habe ich auch eins, aber das kann ich auch mal in der Tasche lassen und dann interessiert es mich auch nicht, wer gerade schreibt oder sonst was. Ich finde es schlimm, dass es teilweise nicht mal mehr mögich ist mit 4-5 Leuten am Tisch zu sitzen, ohne, dass mind. eine Person ihr/sein Handy in der Hand hat und noch mit irgendwem anders schreibt oder irgendwas tut. Und wieso müssen die Dinger eigentlich immer auf dem Tisch liegen?!

    Von den aufgeführten Apps nutze ich nur Twitter (momentan…) und Instagram regelmäßig.

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    maedchenmitherz
    14. April 2013 at 16:51

    ganz deiner meinung, manche dinge sind mir suspekt. ich mag instagram, pintertest & co. – twitter ist mir manchmal zuviel. :)

    und ich freu mich auf „the hive“ <3

    katja

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    mamimade
    23. April 2013 at 08:49

    Keep calm and don’t dance on every Hochzeit!
    You’re saying it sista ;-)
    LG
    Susanne

  • Ich freue mich über Deinen Kommentar!