Gedachtes

Von Musik, die mich auf meinem Lebensweg begleitet hat…

In dem Buch, in dem es ums Glücklichsein geht, schreibt die Autorin auch über Musik, die sie in ihrem Leben begleitet hat. Ich muss seitdem immer mal wieder an dieses Kapitel denken und habe darüber nachgedacht, welche Lieder mich im Leben besonders beeinflusst haben, bzw. welche Lieder mit einem bestimmten Moment oder einer gewissen Zeit in meinem Leben verknüpft sind. Da das Radio hier dauernd in Betrieb ist, habe ich seitdem etwas genauer hingehört und wenn ein mir bekanntes Lied lief, habe ich es gleich aufgeschrieben. Ich musste dann und wann schmunzeln, als ich an alte Geschichten und Ereignisse dachte….

ohne musik wäre das leben ein irrtum waseigenes

Meine allererste Schallplatte, die ich mir von meinem eigenen Taschengeld kaufte war von Jennifer Rush (heart over mind). Das Lied I come undone habe ich in den Wochen darauf immer und immer wieder gehört (auf repeat konnte man damals ja noch nicht stellen, deswegen musste ich den Plattenarm immer wieder auf die richtige Stelle setzen. ;-)). Kurz darauf stand ich total auf Milli Vanille (*schäm*). Damals gab es noch kein MTV oder Viva, aber wir hatten holländisches TV und da kamen sonntagsabends immer die Top 40. Jeden Sonntagabend saß ich also gebannt vor der Glotze und habe mich gefreut, wie ein Honigkuchenpferd, wenn I’m gonna miss you lief (was ich jetzt nicht bei youtube suche… da stellen sich mir die Nackenhaare auf! Und deswegen vergessen wir das jetzt auch ganz schnell wieder, bitte!)

Während meiner Tanzschulzeit war I am the one and only der Hit schlechthin und Burner auf der Tanzfläche. Ich habe mir zwar eine Single CD damals gekauft, weil alle Freundinnen sie hatten, aber eigentlich fand ich das Lied total doof.

Mitte der 90er fuhr ich mit einem Haufen Jugendlicher ins Ferienlager nach Südtirol. In den drei Wochen haben wir einige Disco-Abende veranstaltet. Seitdem war ich Herbert Grönemeyer verfallen, von dem ich mir anschliessend fast alle CD’s kaufte oder wünschte und so ziemliche alle Texte auswendig kannte. Ebenfalls der Hit bei den Discos war  Come on Eileen und Thank you for the music von Abba, welches immer am Ende der Disco lief. Natürlich bekamen alle Teilnehmer eine überspielte Kassette mit den Ferienlager-Songs. Ich frage mich heute, wie lange unsere Betreuer vor den Kassettenrekordern saßen um die ganzen Kassetten zu überspielen?! ^^

Gleich danach brach eine neue Filmära an… Dirty Dancing, Pretty Woman– alles gesehen (mehrfach!) und die dazugehörige Musik durfte auch in meiner Sammlung nicht fehlen. Roxette fand ich damals auch gaaanz toll und  Listen to your heart kann ich heute noch hören (ohne, dass mir übel wird!).

Als ich in der Mittelstufe für eine Woche in England war, hatte ich natürlich meinen Walkman dabei. Ich weiß noch ganz genau, dass ich eine Kassette dabei hatte, die ich jeden Abend im Bett hörte. Ich kann mich aber nur noch an ein Lied erinnern: Hier kommt Alex von den Hosen. Die haben mich aber sonst eher kalt gelassen, ich besitze keine einzige Platte oder CD von denen. Erst Jahre später konnten sie mich mit ihrem Lied Alles nur aus Liebe als Fan gewinnen. Ist das nicht ein schönes Liebeslied? Zu gleichen Zeit, Anfang der 90er, war ich ziemlich besessen von Phil Collins Serious Hits Live Platte. Bei a Groovy kind of love und  Against all odds schmelze ich heute noch dahin und bei In the air tonight muss man einfach die Lautstärke bis an den Anschlag drehen!

musik dich mich begleitet waseigenes

Phil Collins musste dann irgendwann Platz für Bon Jovi und U2 machen. Mitte/ Ende der 90er waren die beiden Bands meine absoluten Lieblinge und während ich Bon Jovi heute noch so la la finde, ist mir U2 in den ganzen Jahren wirklich ans Herz gewachsen. With or without you (<- Gänsehautvideo!), Angel of Harlem, Stay (Faraway so close) und mein all-time-favorit One kann ich immer und immer wieder hören.

Neben Bands und ganzen Platten, kamen und gingen einzelne Songs, die gerade hipp waren und im Radio oder der Disco dauernd liefen. So erinnere ich mich z.B. sehr lebhaft an Melissa Etheridgte: Like the way I do. Mein Gott, was haben meine Freundinnen und ich damals in den Düsseldorfer und Kölner Discotheken auf diesem Lied abgerockt und lauthals mitgesungen.

Nach dem Abi lebte ich ein Jahr in den USA. Zu der Zeit kam gerade der Film und das dazugehörige Lied Gangstas Paradis rauss. Das lief im Radio natürlich rauf und runter und ich fand es ja sooo cool, bei schönem Wetter, mit offenem Fenster laut rappend hinter dem Steuer zu sitzen und meine Kids zum Baseballtraining zu fahren. Bis heute kann ich den kompletten Text (fast) auswendig.

Danach, davor und dazwischen kamen und gingen diverse Lieder (und Bands), bei denen ich mich, wenn ich sie höre, gedanklich ganz schnell in eine andere Zeit und einen anderen Ort versetzen kann…  Nothing compares 2UStreets of Philadelphia, Die da, Don’t speakForever Young, Bohemian Rhapsody, All that she wantsAngel, Rainy night in GeorgiaDein ist mein ganzes Herz, 1000 mal berührt, Ohne Dich schlaf ich heut Nacht nicht ein, Crazy Town  und viele viele mehr. Mir fallen auf Anhieb jetzt noch 12.000 weitere Songs ein… würde ich die jetzt hier alle verlinken, wäre ich übermorgen noch nicht fertig!

Und dann gibt es noch die Songs, die man kennt, die man vielleicht auch mitsingen kann, die man aber einfach nicht mehr hören will und kann und überhaupt. Ich werde keinen von ihnen hier nennen, denn wenn ich sie jetzt auf youtube suche, dann habe ich wieder einen halben Tag lang ’nen Ohrwurm! Bloß nicht!

Heute höre ich fast ausschliesslich Radio. Auf Eins Live die aktuellen Charts, auf WDR2 oder dem Lokalsender gerne mal einen Oldie aus den 80ern ;-) Ganze Platten höre ich mir kaum noch an. Schade eigentlich… Aktuell finde ich übrigens dieses Lied super!

Welche Lieder haben Euch bisher begleitet, welche wollt Ihr verdammt nochmal nie wieder hören und bei welchen alten Songs müßt Ihr an Ereignisse und Erfahrungen in Eurem Leben denken? Und: welchen Ohrwurm habe ich Euch mit diesem Posting jetzt verpasst? ;-)

Liebe Grüße, Bine

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39 Comment

  1. Reply
    Claudia
    9. Oktober 2013 at 10:01

    Liebe Bine, wie schaffst du es eigentlich diese ellenlangen, zauberhaften, lesenmüssenden post zu schreiben ? Stehst du um 2 uhr nachts auf und setzt dich an den mac ?

    Grade wollte ich mein iPad schließen um auch mal was produktives zu machen, wie staubsaugen, den Hund zum pinkeln rauslassen, die Wickeltasche zu nähen, die Blumen zu giessen, die Treppe zu putzen, endlich eine Waschmaschine anzuschmeißen, den Gartenzaun zu streichen, meinen indesign Lehrgang fertig zu machen, ………
    Da gucke ich nochmal kurz bei Bloglovin vorbei und da ist er dein neuer post.
    Also hol ich kurz das ladegerät, weil der Akku sonst abschmiert und lese, und lese, und denke, und freu mich, und dann muss ich auch noch diesen Kommentar schreiben ((-:

    So und jetzt muss ich doch noch all die Dinge erledigen die da oben stehen.

    Wünsch dir einen wunderbaren Tag
    Liebe Grüße
    Claudia
    Von margareteshandmadebox

    1. Reply
      Bine
      9. Oktober 2013 at 10:34

      *gacker* – Claudia, es tut mir leid, dass ich Dich von Deinen Vorhaben abgelenkt habe! Nein, ich stehe nicht um 2 Uhr nachts auf… ich habe an dem Posting ein paar Tage… Wochen geschrieben, weil mir immer wieder neue Lieder eingefallen sind. GLG Bine

  2. Reply
    Katja
    9. Oktober 2013 at 10:01

    Hallo Bine!

    Ein ganz toller Blogeintrag, den du da gemacht hast!!!!! Ich muss sagen, ich kann bei JEDEM deiner Lieder einen Haken machen. Echt witzig. (Als ich am lesen war, hab ich nur noch genickt :)!) Schätze wir sind ein ähnlicher Jahrgang… ;)
    Eines möchte ich dir aber noch zeigen (vielleicht kennst du es ja schon …). Das ist nämlich eines meiner Lieblingslieder und nachdem ich dein Zitat von Nitzsche gesehen habe, passt das ja genau:
    http://www.youtube.com/watch?v=GiGTXItgcLw

    Hoffe, es gefällt dir. Ich liebe es…….

    Schönen Tag wünsch ich Dir!

    Gruß
    Katja

    1. Reply
      Bine
      9. Oktober 2013 at 10:36

      Wenn Du immer wieder genickt hast, dann müssen wir wohl ein Jahrgang sein. ;-) Oh ja, Andrea Bocelli… Time to say goodbye lief bei uns 1997 oder so dauernd!!! ;-)
      GLG Bine

  3. Reply
    martina
    9. Oktober 2013 at 10:09

    ach liebe Bine, wir sind eine Generation, das tut so gut zu lesen ;-)
    ich summe jetzt den Rest des morgens vor mich hin!!! Danke für die vielen Erinnerungen!!!
    Liebe Grüße und einen sonnigsten Tag!
    Martina.

    1. Reply
      Bine
      9. Oktober 2013 at 10:36

      Drück Dich, Martina! Was summst Du denn? ;-))

      1. Reply
        martina
        9. Oktober 2013 at 12:17

        with or without you!!!!
        das kam neulich im Radio, das musste ich so laut machen, dass ich die Fenster öffnen musste… dabei kann ich fliegen. meine Kinder fanden es auch cool! ;-))

        1. Reply
          martina
          9. Oktober 2013 at 12:21

          U2 war übrigens eins meiner absoluten Lieblingsbands, das Zimmer war voll mit Bravo-Plakaten… Das Konzert war der Hammer….
          ich gestehe aber ich liebe Bowie, Prince und so Sachen wie the Cure auch immer noch sehr. Damals wie heute… Ach die 80er waren ein Traum ;-) Musiktechnisch. Klamotten.. bin ich froh, in der Neuzeit angekommen zu sein! ;-))

  4. Reply
    Birgit
    9. Oktober 2013 at 10:12

    Hallo Bine,

    vielen Dank für den Streifzug auch durch mein „Lieder-Leben“. Einfach toll – nur für die Toten Hosen habe ich länger gebraucht. Die gefallen mir erst so richtig seit letztes Jahr!

    Bin dann mal Musik hören…….

    Liebe Grüße
    Birgit

    1. Reply
      Bine
      9. Oktober 2013 at 10:37

      Sehr gerne, Birgit! ;-) Ja, die Hosen haben in den letzten Jahren wohl erst die breite Masse richtig angesprochen. Ich finde sie nach wie vor so la la. Ich stand immer mehr auf die Ärzte, was ich vergessen habe, im Posting zu erwähnen. LG Bine

      1. Reply
        martina
        9. Oktober 2013 at 12:18

        die Ärzte rocks… da war ich mal auf nem Konzert!!! Blaue Flecken inklusive ;-)

        1. Reply
          Bine
          9. Oktober 2013 at 12:37

          Bei denen war ich auch mal auf einem Konzert. Glaube ich. ;-)) Das ist schon sooo lange her, ich kann mich kaum erinnern.

  5. Reply
    Fräuleins wunderbare Welt
    9. Oktober 2013 at 10:33

    Hallo Bine,
    oh man! Du hast sooo recht mit dem was du schreibst! Es gibt so (teilweise echt grauenhafte) Lieder mit so vielen Erinnerungen… Als Kind (ja, damals war ich grad in der Vorpubertärenphase) fand ich „Mädchen“ von Lucilectric total toll. Später haben in der vollen Pubertät haben wir immer „Waiting for you“ von WIZO gesungen, Tag und Nacht und immer wieder…
    Und im letzten Sommerurlaub war ich mit meiner besten Freundin im Bayerischen Wald zum Wandern. Auf der Autohin- und -rückfahrt haben wir ständig „Applaus, Applaus“ von den Sportfreunden gehört. Hat den Vorteil, dass ich nun immer entspanne, sobald das Lied im Radio läuft :-)
    Deine Texte sind total schön und ansprechend geschrieben. Ich fiebere schon deinen nächsten Themen entgegen!
    Liebe Grüße,
    Frauke

    1. Reply
      Bine
      9. Oktober 2013 at 10:38

      *Kreisch* – Frauke! „Weil ich ein Mädchen bin“ … das war auch mal unsere Hymne. Heute furchtbar! ;-))
      GLG Bine

      1. Reply
        Fräuleins wunderbare Welt
        9. Oktober 2013 at 14:46

        Ach, wenn das irgendwo gespielt wird, dann kann ich auch nochmal rumhüpfen und mich freuen, wie damals ;-) !

  6. Reply
    Jessi [Luxuria]
    9. Oktober 2013 at 10:34

    Hallo Bine.

    Meine ganze Kindheit ist geprägt von Garth Brooks. Ein wahnsinnig toller Country-Sänger, dem ich dank meiner Mama verfallen bin. Ich kann ca. 90% seiner Songs aus dem Stand mitsingen.
    Als Teenie kam dann eine ziemlich lange Böhse Onkelz-Phase, die heute zwar nicht mehr so ausgeprägt, aber immer noch verhanden ist.
    Generell kam mit dem Alter der gute alte Rock. Ich höfe viele verschiedene Bands und Interpreten, wobei der Fokus deutlich auf den alteingesessenen Bands wie Deep Purpel, AC/DC, Alice Cooper, etc. liegt.
    Ansonsten eben alles, was halt so läuft.
    Wenn es mir nicht gut oder eben extrem gut geht, dann bin ich aber immer wieder bei meinen Garth Brooks/Böhse Onkelz Wurzeln ;)

    Liebe Grüße,
    Jessi

    1. Reply
      Bine
      9. Oktober 2013 at 10:39

      Garth Brooks kenne ich gar nicht… und Rock war nicht so meine Welt. Eher Pop und Mainstream ;-) Herrn Brooks werde ich jetzt mal googlen.
      GLG Bine

  7. Reply
    Kathrin
    9. Oktober 2013 at 11:01

    Ich bedanke mich einfach für den Rückblick in MEINE Vergangenheit ;) Die meisten Lieder (um nicht zu sagen eher alle) wecken auch in mir Erinnerungen – wir sind glaube ich so ziemlich gleich jung…allerdings fehlen die Schlager der 70er und 80er, die bis heute für mich meine Kindheit erzählen. Wirklich Danke! Musik ist die schönste Art sich in andere „Länder“ zu versetzen…ob das Land der Träume, das Land der guten Laune, das Land der Ängste, das Land der Trauer oder eben wie bei dir grade…das Land der Erinnerungen!

    Ich habe jetzt auch Entenpickel und der Ohrwurm des Tages wird wohl „Like the Way I Do“ sein…Wahnsinnssong. Ein Lied, das ich immer höre, wenn es mir schlecht geht ist „Quadrat im Kreis“ von WiZo…da fühl ich mich dann verstanden ;),

    Liebe Grüße
    Kathrin

    1. Reply
      Bine
      9. Oktober 2013 at 11:17

      Ja, stimmt… auf die Schlager habe ich verzichtet ;-) Dass hast Du schön geschrieben…. das Land der Erinnerungen!
      Liebe Grüße, Bine

  8. Reply
    Elena
    9. Oktober 2013 at 11:19

    Liebe Bine,

    danke, für diesen Streifzug durch die letzten musikalischen Jahre. Was hab ich an der ein oder anderen Stelle lachen müssen :-) und konnte selbst in Erinnungen schwelgen.
    Auf meiner persönlichen Playlist dürfen Take That und Robbie Williams nicht fehlen – bin da ein Fan der ersten Stunde. Ach ja und „Welcome to heartlight“, ich glaube das ist von Kenny Loggins, darf auch nicht untergehen, das hab ich immer damals auf dem Weg zu meinen Abi Prüfungen laut im Auto gehört. Ach ja, das waren Zeiten *schwelg*
    Jetzt widme ich mich aber wieder der Wäsche und dem Mittagessen, so lange meine kleine Brüllraupe schläft.
    Ich wünsche dir einen wundervollen, musikalischen Tag!
    Alles Liebe,
    Elena
    (Elena-isst.blogspot.de)

  9. Reply
    Nina
    9. Oktober 2013 at 11:27

    Liebe Bine,
    das war spannend!
    Und witzig, wenn ich hätte raten sollen, welches Lied Du bestimmt mal super fandst, ich hätte aus dem Stand „Like the way I do“ gesagt.
    Aber wofür ich Dir vor allem danken möchte, ist der Link zu Placebo. Der Titel ist unglaublich wunderbar.
    Herzliche Grüße von Nina, scheinbar ein paar Jahre älter als Du? Die machen in der musikalischen Sozialisation schon einen Unterschied.

  10. Reply
    LaBibiLa
    9. Oktober 2013 at 12:46

    Liebe Bine,
    heute muss ich Dir einfach mal schreiben, eigentlich gehöre ich zu den stillen Leserinnen Deines Blogs,
    aber mit diesem Beitrag hast Du’s nun geschafft – Melissa Etheridgte: Like the way I do – wir haben auch abgerockt – und wie.
    Musik hat mich mein Leben lang begleitet, schon als Baby hatte ich ein Plattencover der Beatles neben meinem Bett hängen.
    Mit 5 Jahren war ich auf meinem ersten Konzert (BAP) in der Eifel, später in den 80ern habe ich in den Bäumen am Kaiser-Wilhelm-Ring gesessen und „protestiert“. Nena in der Sporthalle, mein Vater als Aufpasser für 5 Mädels – Konzerte besuche ich heute noch gerne. Dirty Dancing & Pretty Woman ganz klar, auch U2, Police, SimpleMinds, Simply Red, Phoenix, Air, Elvis usw. usw. Viele Lieder begleiten mich durchs Leben, viele, viele Erinnerungen an schöne Momente oder auch traurige sind dabei, ich freue mich wenn ich diese Lieder unverhofft im Radio höre. Oder nach Deinem schönen Beitrag einfach nur daran zu denken. Lieben Dank & liebe Grüße
    Bianca

    1. Reply
      Bine
      9. Oktober 2013 at 13:28

      Liebe Bianca, danke für Deinen schönen Kommentar und die Erinnerung an Police, Simple Minds, Simply Red…
      Bap habe ich übrigens auch mal life gesehen… irgendwo in der Eifel an einem Stück Autobahnbrücke, was da so in der Landschaft rumsteht. :-)
      LG Bine

  11. Reply
    Susanne von Serendipity
    9. Oktober 2013 at 12:56

    Was für ein großartiger Post! Obwohl ich ein bisschen jünger bin als du kann ich bei deinem Streifzug durch deine persönlichen Charts bei ganz vielem lauthals mitsingen und auch ein Tränchen verdrücken!
    Ich hab schon als ganz kleines Mädchen statt Hörbücher immer die selbstaufgenommenen Kassetten meine Ma in meinem kleinen Kassettenrecorder gehört. Da war dann schon alles dabei, von Genesis und Phil Collins, über Foreigner, Chicago und so vielem mehr! Gut kann ich mich auch noch an einen Landschulheim-Aufenthalt erinnern wo der Soundtrack von Dirty Dancing und November Rain von Guns’n’Roses rauf und runter gelaufen ist. Meine Roxette-Phase war auch sehr ausgeprägt und ich habe mir meine Kassetten oft auf beiden Seiten mit den selben Songs bespielt, damit ich nicht spulen muss :) Und wenn ich mal schlecht drauf war (oder bügeln musste), hatte ich eine Kassette, da war auf der einen Seite Die Toten Hosen (1. Lied natürlich Alex) und auf der Rückseite Die Aerzte drauf, hihi!
    Melissa Etheridge drehe ich im Radio auch immer total laut auf und wenn das bei ner Party gespielt wird muss ich einfach tanzen! Bon Jovi finde ich heute noch toll, er ist live auch einfach ne Bombe!
    Wie du siehst, auch ich könnte stundenlang so weiterschreiben, so viele Lieder erinnern mich an einen ganz bestimmten Moment, der sobald ich sie höre sofort wieder greifbar nah ist. Musik ist schon was Tolles!
    In diesem Sinne freu ich mich darauf mit dir bei BLOGST zu einigen „unserer“ Lieder abzutanzen!
    Fühl dich gedrück – Susanne

    1. Reply
      Bine
      9. Oktober 2013 at 13:31

      Danke, Susanne! :-* Klaro- November Rain… *heul* wunderbares Lied. Und ein großartiges Video dazu. Bon Jovi habe ich auch life gesehen, Mitte der 90er in Essen.
      Ich schicke Ricarda und Clara mal mein Posting, damit sie wissen, worauf wir beide bei der Blogst tanzen wollen! ;-)) GLG Bine

  12. Reply
    Heike
    9. Oktober 2013 at 13:48

    Hallo Bine,

    ja, wir sind auch ein ähnlicher Jahrgang (oder dergleiche).
    Mich begleiten auch all diese Lieder seit meiner frühen Jugend.
    Dennoch: mich haben 1988 Die Ärzte mit „Zu Spät“ zu deren Fan gemacht. ich besitze alle CD´s einige LP´s, CD-Singles, VHS Videos und DVD´s und natüüüüüüüüürlich die Autobiografie!!! Meine absoluten Lieblingsstücke von DÄ sind Schrei nach Liebe, Manchmal haben Frauen und Die klügsten Männer der Welt.
    In den Achtzigern fing eh alles mit NDW an…Nena, die Spider Murphy Gang, Trio usw…hab ich alles gehört. Ich besitze sogar die Single Hohe Berge von Frl Menke.
    Später bin ich dann Madonna verfallen, was aber in den 90ern nachgelassen hatte. Madonna war mein Vorbild. Ich wollte aussehen wie sie, blond sein, wie sie, cool sein wie sie und tanzen wie sie.
    Nach der Madonna Phase kam die Rock Phase: Bon Jovi, Scorpions, U2, Foreigner, van Halen…
    Es durfe alles sein, nur nicht deutsch – bis ich die Ärzte ERST 1988 hörte…leider lösten sie sich vorerst in genau dem Jahr auf…
    Roxette und Ace of Base kamen dann, ich mochte den „schwedischen Einheitsreggae“, wie ich ihn damals nannte, sehr, auch UB40 befindet sich in meiner Sammlung und die Pet Shop Boys! Ohhhhhhhhh, ich habe Wham vergessen….love it!
    ich springe vielleicht in den Zeiten ;)
    Ich hörte Spandau Ballet nur hinter geschlossener Tür, denn ich wollte ja kein Popper sein (obwohl ich auch diesen Popperseitenscheitel mit Pony bis ins Auge incl. Dauerwelle hatte)
    In den 90er widmete ich mich natürlich dann wieder den Die Ärzte…die haben mich gefangen, bis heute!
    Metallica, Motorradtreffenmusik…Hard Rock, leichter Heavy Metal…das mochte ich in den frühen 90ern.
    Später wurde es dann wieder ruhiger. Dan Reed Network, Grönemeyer, Robbie Williams und Cher mochte ich sehr. Als Cher zurückkam mit Believe wieder einschlug war sie bei mir im Herz!
    Ich habe tolle CD´s von Heart und Melanie C.. Ronan Keating mußte ich auch mal live sehen (ich habe mit 15 BAP in St Tönis gesehen…in der Rosenthalhalle, ansonsten NUR Die Ärzte) und war hin und weg.
    Boybands waren gar nicht meins (wenn man davon absieht, daß die Ärzte in Grunde genommen auch ne Boyband sind/waren)
    Ohhhhhhhhhhhh. vergessen, Depeche Mode, Simple Minds, OMD, Tears for Fears…Soft Cell Tainted Love…darauf hab ich in jeder Disse abgetanzt.
    Eurythmics….wer kann sich nicht an Sweet Dreams erinnern?
    Yazoo mit Diary….
    Ich könnte auch jetzt stundenlang weiterschreiben und mir würden immer wieder neue einfallen…
    Schließlich und letztendlich bin ich heute nur noch Fan von Die Ärzte, aber wenn irgendwo eine 80er Party ist, ich sing alles mit!!! ;)

    LG, Heike

  13. Reply
    Anja
    9. Oktober 2013 at 14:00

    Was für ein toller Artikel. Ich habe sogar die ganzen Kommentare noch lesen müssen ;-)

    Bei einigen Deiner Lieder hatte ich sofort große Ereignisse vor dem geistigen Auge. Bei ‚Don´t Speak‘ von No Doubt habe ich den besten Vater meiner Kids kennen gelernt. Später bei ‚You&I‘ von Seed den besten Mann. Mein Opa hat mir damals eine ganze Kassette mit ein und dem selben Lied bespielt, weil ich das mit 4 so gerne gehört habe (jetzt komm ich bloß weder auf den Titel noch auf den Interpreten *grrr*)

    Ich höre so gerne Musik und bis vor 2 Jahren lief hier auch den ganzen Tag das Radio. Aber seit ich 2 Kleinkinder habe bin ich froh, wenn es einfach mal mucksmäuschenstill ist :-)

    Nur Autofahren könnte ich NIE ohne Musik. Ganz laut. Zum mitgröhlen.

    LG Anja

  14. Reply
    Kikabu
    9. Oktober 2013 at 15:05

    Liebe Bine, man merkt, dass wir ein Jahrgang sind (Du doch auch 75, oder?) Bei I am the one and only musste ich gerade laut lachen. Das Lied habe ich GELIEBT. With or without you hat mir mein allererster Freund auf ein Mix-Tape gebannt. Ich habe das Tape nicht mehr, aber diese Liebeserklärung werde ich wohl nie vergessen. Meine erste gekaufte CD war übrigens von Samantha Fox. ;-) Liebe Grüße, Viola

    1. Reply
      Bine
      9. Oktober 2013 at 16:57

      Samatha Fox- herrlich! Das schlägt natürlich Jennifer Rush um Längen! Ja, wir sind ein Jahrgang!
      GLG Bine

  15. Reply
    nike
    9. Oktober 2013 at 20:34

    aahhh, wunderbar liebe bine!
    in the air tonight, DAS blues lied auf den ersten schulpartys.
    bei with or without you (immer wieder gänsehaut) & angel of harlem bin ich auch ganz bei dir. ich habe vor ein paar jahren mal den „soundtrack of my life“ zusammengestellt, den müsste mal dringendst erweitert werden. ein wilde mischung – von den stones (paint it black) über billy idol (dancing with myself), grönemeyer, alphaville, sisters of mercy, bruce springsteen (the river), placebo, tricky, cake bis hin zu den beatsteaks, kettcar, den hives, mia. …
    kennst du nick kamen „i promised myself“? – die single hatte ich früher mal, falls das heute vielleicht mal auf welle niederrhein gespielt wird, muss ich immer grinsen … und mitsingen …
    „like the way i do“ bringt mich auch ganz schnell zurück in diverse partykeller. genau wie „what´s up?“ von den 4 non blondes
    oder soft cell mit „tainted love“ & „where did our love go“ … ich könnte ewig so weitermachen. was wär die welt ohne musik?
    danke für die gute unterhaltung
    lieben gruß und einen schönen abend
    nike
    … i´m an educated fool with money on my mind
    got my tin in my hand and a gleam in my eye …

    1. Reply
      Bine
      10. Oktober 2013 at 08:31

      I’m a loc’d out gangsta set trippn‘ banger… and my homies us down so don’t arouse my anger, fool… :-)
      I promised myself- danke, jetzt habe ich einen Ohrwurm! Das war auch so ein Tanzschul-Hit! Und die 4nonblondes wurden auch auf jeder Party gespielt!
      Herrlich! LG Bine

  16. Reply
    LeMaPi
    10. Oktober 2013 at 08:07

    sehr schöner beitrag. da bin ich ganz bei dir. ohne musik würde ich eingehen wie ein blume ohne wasser.
    mein derzeitiges lieblingslied (das ändert sich alle paar tage, es gibt einfach zu viele schöne songs):
    leb deine träume dann gehört dir die welt (echt wahr!!! oder?) von luxuslärm
    bin (z.Z.) auch ein großer fan von frida gold.
    gefällt dir das auch?
    lg und einen schönen tag
    andrea

    1. Reply
      Bine
      10. Oktober 2013 at 08:32

      Hallo Andrea, ja, das kenne ich beides und ja, ich mag die Lieder/Bands auch. Ich höre generell gerne deutsche Musik! LG Bine

  17. Reply
    sandra
    11. Oktober 2013 at 09:23

    Bin’n büschen älter (’69), aber ich hoffe, ich darf trotzdem meinen Senf dazu geben!?!
    Meine erste Platte war Adam and the Ants „Stand and deliver“. Während meiner Mittel- und Oberstufenzeit mochte ich Madness, Depeche Mode, The Smiths und – Oh Gott – Culture Club.
    Später dann: Everything but the girl, B 52s, Rainbirds „Blue Print“, Sam Brown „Stop“, Sinéad O’Connor, Tracy Chapman, Suzanne Vega und zum Abhotten und mitgrölen Gloria Gaynor, Marianne Rosenberg „Er gehört zu mir“, Rita Mitsouko, Prince und James Brown.
    In den 90ern kam ich dann auf die Cuba, Salsa und Tango Schiene (Buena Vista Social Club etc..)
    Tjaaa.
    Bis auf Marianne Rosenberg, Culture Club und Adam and the Ants kann ich mir das alles noch anhören, ohne dass ich speien muss!
    Super Post! Irgendwer hat mal gesagt, dass man das Älterwerden an der Wahl des Radiosenders erkennt: Zuerst hört man 1Live, dann WDR 2 und wenn man bei WDR 4 angekommen ist, weiß man, dass es soweit ist, sich einen Rollator zu bestellen!
    Groetjes
    Sandra

  18. Reply
    Selah
    11. Oktober 2013 at 11:06

    Hey, was für ein cooler Blick zurück. Ist das echt schon so lange her? Klingt, als hätte man das erst gestern gehört (naja, nicht ganz;). Bin nur geringfügig jünger und kenne fast alles. Und ja, auch meine Fan-Laufbahn begann mit Milli Vanilli und natürlich mit „Girl, I’m gonna miss you“. Auf Jason Donovan stand ich damals auch. Ach ja, und Roxette mag ich auch bis heute.
    Was fällt mir noch ein: Meine Tante wollte ihrer Teeny-Nichte was Gutes tun und kaufte eine Rick-Astley-CD. Den kannte ich bis dato aber gar nicht und wurde auch irgendwie nicht warm mit ihm.
    Ansonsten war ich mit 13/14 New Kids on the Block-Fan, um dann recht drastisch zu Guns n‘ Roses zu wechseln (und da auch lange zu bleiben).
    Lustig ist, dass man bestimmte Lieder wirklich mit Lebensabschnitten assoziiert. Dieses ganze Eurodance-Zeugs Mitte der 90er war meine Abi-Zeit und genau das verbinde ich bis heute mit dieser Musik.
    Manchmal erinnere ich mich auch an so One-Hit-Wonder (Shanice z.B.), von denen man nie wieder viel gehört hat. Und dann sitz ich im Bus auf dem Weg ins Büro und mir fällt „I love your smile“ ein (nicht, dass mich das damals so vom Hocker gehauen hätte). Musik ist schon was Tolles:)

  19. Reply
    Tanja
    11. Oktober 2013 at 13:38

    Adam and the Ants- ja genau, das hatte ich schon völlig verdrängt, Adam Ant hing als halber BRAVO- Starschnitt über meinem Bett!

    Bei dem gedanklichen Streifzug durch die musikalische Vergangenheit ( Hach- war das schöön!! ) gab es schon den einen oder anderen Seufzer, und bei der Erinnerung an einen ganz furchtbaren Liebeskummer damals fielen mir Clowns und Helden ein mit „Ich liebe Dich“ ein- ich habe tagelang nichts anderes gehört…

    Vielen Dank für diesen wunderbaren Post :-)

  20. Reply
    Marion
    19. Februar 2014 at 11:29

    Hallo Biene,

    ich bin relativ neu beim Bloggen dabei und frage mich, wie das mit den Urheberrechten ist wenn man Verse, Lieder, Gedichte, usw. einstellt / verwendet / vorstellt. Muss man den Autor angeben und was ist wenn man den nicht ausfindig machen kann?
    Kennst du dich da aus?

    Schöne Grüße
    Marion

    1. Reply
      Bine
      19. Februar 2014 at 12:06

      Liebe Marion, tut mir leid… aber damit kenne ich mich nicht aus!
      Ich versuche auf Zitate, Verse, ect. weitestgehend zu verzichten.
      Mir ist das zu heikel -> Urheberrecht!
      LG Bine

      1. Reply
        Marion
        19. Februar 2014 at 12:50

        Ok, schade. Ich möchte gern eine Seite mit „Aktivitäten für Kinder“ machen, da kann ich leider schlecht darauf verzichten :-)
        Trotzdem danke und noch einen schönen Tag!

        Grüße Marion

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