Das Schicksal ist ein mieser Verräter.

Ich habe geweint. Das kommt wirklich nicht oft vor, ich kann mich nicht einmal erinnern, wann ich das letzte Mal bei einem Buch weinen musste. Das Schicksal ist ein mieser Verräter– diesen Titel habe ich schon oft in Buchgeschäften und auch hier auf verschiedenen Blogs gelesen.

Es wurde sogar von einer Gastschreiberin auf der lesenden Minderheit besprochen… aber die Inhaltsangabe und Berichte darüber habe ich nur fahrig überflogen. Als ich neulich im Kindle Shop auf der Suche nach neuem Lesefutter war, stieß ich auf dieses Buch und ohne darüber nachzudenken, lud ich es runter.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter | waseigenes.com

Es geht um Hazel und Augustus, sie ist 16, er 18 Jahre alt. Die beiden lernen sich in der Selbsthilfegruppe kennen und werden Freunde. Beide haben (hatten) Krebs. Er, ehemals sportlicher Typ, hat ein Bein verloren. Hazel’s ständiger Begleiter ist eine Sauerstoffflasche, denn ihre Lungen haben keine Kraft mehr. Hazel und Gus nehmen ihre Krankheiten hin und an und äußern sich eher sarkastisch und ironisch darüber.

Natürlich ist immer eine dicke Portion Gehässigkeit dabei, über die der Leser so manches sogar schmunzeln muss. Sie freunden sich mit den Familien an und unternehmen sogar eine Reise nach Amsterdam. Doch es kommt zu einem schrecklich traurigen Ende, bei dem ich nicht mehr an mich halten konnte. Der Mann des Hauses war einigermassen schockiert, als er mich da schluchzend auf dem Sofa vorfand. So traurig, tragisch, dramatisch und doch so schön! Ein wunderwunderwunderbares, fast schon unbeschreibliches Buch! Ich muss es Euch einfach ans Herzen legen!

Liebe Grüße, Bine

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16 Kommentare

  • Reply
    giant confetti world
    17. Oktober 2013 at 10:38

    Ich habe das Buch auch geliebt!! Furchtbar traurig, aber einfach so wunderschön.

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    Caro
    17. Oktober 2013 at 10:50

    Das Buch zählt mittlerweile zu meinen Lieblingsbüchern. Ich habs schon mindestens 4 Mal gelesen und fange jedes Mal wieder zu heulen an. Aber die Geschichte, wie alle von John Green, ist einfach so schön geschrieben und erzählt. :-)

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    Frau Wundertoll
    17. Oktober 2013 at 11:03

    Ich habe das Buch im Sommer gelesen. Ein ganz tolles Buch, dass man wirklich bedenkenlos mit einer Packung Taschentücher weiterempfehlen kann.
    Es geht einfach wahnsinnig unter die Haut.

    LG :)

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    Michaela Schuster
    17. Oktober 2013 at 11:09

    Danke fürs Teilen liebe Bine. Da ich gerade eine Freundin und Kollegin verloren habe (sie ist mit 40 an Brustkrebs verstorben), werde ich mir dieses Buch auf jeden Fall kaufen. Vielleicht hilft es mir bei der Auseinandersetzung mit dem Thema.

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    Lisa
    17. Oktober 2013 at 12:10

    Ich hab das Buch gestern zu Ende gelesen und mir ging es nicht anders… es liefen Tränen und zwischendurch musste ich bei der Szene mit Hazel und Isaac vorm Videospiel wieder lachen. Eine gute Empfehlung! (Aber Augustus ist 17 ;))

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    Méditerranée
    17. Oktober 2013 at 12:10

    Bei diesem Buch musste ich auch weinen, was ich selten bei Büchern tue. Die Geschichte hat mich sehr berührt.
    Lg
    Méditerranée

  • Reply
    olivia
    17. Oktober 2013 at 12:15

    Das letzte Buch, was mich sehr berührt hat, war „Ein ganzes halbes Jahr“…..! Aber dann werde ich doch dieses Buch mal auf meinen tolino herunterladen – danke für den Tipp. Der Titel ist mir auch schon überall entgegen gesprungen, schon ihn finde ich klasse….

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    Ricarda
    17. Oktober 2013 at 12:37

    Hallo Bine,
    oh man, das Buch habe ich vor ein paar Wochen gelesen und letzte Woche auch aufm Blog vorgestellt, weil ich es soooo toll/schön/traurig/komisch/liebevoll und so vieles mehr fand.
    Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie du schluchzend aufm Sofa sahst, ich lag mit 4 Freundinnen am Pool unserer Finca und habe irgendwann die komplette Küchenrolle mitgenommen, weil der Tränenfluss nicht mehr aufhören wollte. Und die letzte Seite?! Oh man, ich hab die seitdem schon so oft gelesen! Zu schön!
    Und eine total schöne und zutreffende Zusammenfassung des Buches von Dir!
    Liebe Grüße,
    Ricarda

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    Conny
    17. Oktober 2013 at 19:00

    ….mich hast du jetzt auch ganz neugierig gemacht. Hüpf gleich mal rüber zum Kindle Shop und dann ab in den Einkaufskorb. :o)

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    Himbeersuess
    17. Oktober 2013 at 19:52

    Dieses Buch war Traumhaft ich hab es innerhalb von einem Tag verschlungen
    und genauso wie du auch geweint…

  • Reply
    Sandra
    17. Oktober 2013 at 21:20

    Manchmal ist es schon gespenstisch! Meine bester Freundin ist diese Woche nach 10 Jahren ihrem Krebsleiden erlegen. Das Buch hört sich sicherlich gut an, aber im Moment könnte ich es nicht ertragen!
    Liebe Grüße
    Sandra

  • Reply
    madebymyself
    17. Oktober 2013 at 21:27

    Das Buch „In einer ganz besonderen Nacht“ hat bei mir zu einem erhöhten Taschentuch-Konsum beigetragen. So traurig und doch so schön….

    Viele Grüße
    madebymyself

  • Reply
    Sabine
    18. Oktober 2013 at 13:04

    Ich hab das Buch letztes Jahr zum 40 geschenkt bekommen….selten, dass ich nach dem lesen so lange noch über ein Buch nachgedacht habe. Und auch heute noch ist es mir immer noch präsent. Ich kann das Buch auch, trotz viele hemmungslos geweinter tränen, uneingeschränkt empfehlen. Danke fürs nochmal erinnern! Liebe Grüße sabine

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    Krimserei
    18. Oktober 2013 at 20:15

    Mir ist aufgefallen, dass ich in letzter Zeit eher traurige Bücher gelesen habe, deshalb muss ich jetzt mal wieder was lustiges lesen. ABer dieses hier klingt interessant und kommt auf meine Wunschliste :-)
    Liebe Grüße
    Angela

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    Lulu
    19. Oktober 2013 at 14:17

    Ich habs auch gelesen und Rotz und Wasser geheult. Nächsten Sommer kommt der Film raus und ich bin schon unglaublich gespannt! Nach Amsterdam will ich jetzt auch unbedingt mal :)
    Liebe Grüße

  • Reply
    Luci
    20. Oktober 2013 at 22:15

    Ich liebe dieses Buch auch. ich hab es als Hörbuch im Auto gehört – was in Anbetracht der Tatsache, dass ich die komplette letzte CD durchgeheult hab, vielleicht keine GANZ so gute Idee war ;o). Ich hab mich sehr gefreut, dass Greene dafür beim DJLP den Preis der Jugendjury gekriegt hat. Denn selten hat mich eine Geschichte so berührt und fand ich eine Geschichte so ehrlich und auf Augenhöhe der Zielgruppe erzählt.

    Ganz liebe Grüße
    Luci

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