Meine guten Vorsätze 2014.

unzufriedenheit-ist-unser-motor-vorsaetze-2014-waseigenes

Wie Ihr an der Überschrift erkennen könnt, ja ich gehöre der Fraktion Was nehmen wir uns denn für`s neue Jahr vor? an. Wenn sich ein Jahr dem Ende zuneigt, dann schaue ich gerne zurück und blicke auf die vergangenen 12 Monate. Was war gut, was war schlecht? Welche größeren Ereignisse haben sich in mein Gedächtnis eingebrannt? Welche kleineren Begebenheiten machten mich glücklich? Was kann ich im nächsten Jahr besser machen? Spätestens bei der letzten Frage blicke ich in die Zukunft und denke darüber nach, was im neuen Jahr ansteht, was schon geplant ist und worauf ich mich vielleicht freue. In 365 Tagen kann eine Menge passieren und ich bin froh, dass ich nicht in die Zukunft blicken kann, aber einiges weiß ich natürlich schon. Zum Beispiel werden wir 2014 Kommunion und Einschulung feiern. Und Ende Februar wird es hier riesen Neuigkeiten geben, aber dazu ein anderes mal mehr!

Warum denken wir über gute Vorsätze nach? Um sie im Laufe des Jahres wieder über den Haufen zu werfen? Um sie dann doch nicht durch zuhalten? Was bedeutet eigentlich Vorsatz? Wikipedia sagt zum Beispiel:  In der Psychologie ist der Vorsatz eine Absicht, in einer bestimmten Situation ein bestimmtes Verhalten durchzuführen. In der Buchherstellung ist der Vorsatz  das Verbindungsstück zwischen Buchblock und Buchdeckel. Eine schöne Metapher, wie ich finde.

Für mich ist ein Vorsatz- im Bezug auf das neue Jahr, also die guten Vorsätze– ein Wunsch und damit etwas Unverbindliches. Das mag vielleicht der Grund dafür sein, dass so viele Menschen mit ihren guten Vorsätzen schon bald wieder brechen. Deswegen setze ich mir lieber Ziele. Und zwar kleine Ziele, die auch zu erreichen sind. Ich schreibe sie auf und schaue sie mir im Laufe des Jahres auch immer wieder an, damit ich Zwischenbilanz ziehen kann. Das motiviert, treibt an und sollte im besten Falle glücklich machen, wenn man tatsächlich ein Ziel erreicht hat. Dem Ziel, also etwas zu erreichen, geht ja erstmal eine Unzufriedenheit voraus. Irgendetwas stört mich, sonst hätte ich nicht den Wunsch oder besser, den Willen, es zu ändern. Unzufriedenheit muss also gar nichts Negatives sein. Im Gegenteil. Unzufriedenheit ist unser Motor etwas zu ändern!

Was aber sind denn nun meine Ziele für 2014? Meine Ziele und Wünsche für 2013 habe ich damals hier aufgeschrieben. Was ich geschafft habe und was nicht, habe ich nachträglich ins Posting geschrieben. Für 2014 habe ich keine so lange Liste vor mir liegen. Vier Punkte habe ich rausgepickt, die ich heute hier aufschreiben möchte:

Liebe Deine Stadt! – Ich liebe Köln.  Als ich noch tagtäglich in der Innenstadt war, weil ich dort meinen Arbeitsplatz hatte, kannte ich viele Läden, Cafés, Restaurants und Hot Spots. Das ist in den vergangenen Jahren etwas eingeschlafen und muss geändert werden! Ich möchte neue und alte Restaurants, Cafés und Lokalitäten besuchen und hübsche Geschäfte finden. Vielleicht mal einen Vormittag mit der Kamera durch die verschiedenen Stadtteile stromern oder einfach nur abends mit Freunden auf ein gemeinsames Essen treffen. Wenn ich ein fremde Stadt besuche, dann lese ich vorher im Netz, was man dort alles Erleben könnte. Die eigene Stadt wird dagegen oft vernachlässigt! Wird geändert!

gute-gedanke-und-ideen-vorsaetze-2014-waseigenes

Mehr Schreiben. Okay, muss ich erklären. Ich schreibe gerne. Heute hier im Blog und dann und wann notiere ich mir nette Ereignisse in einer Tagesbuch-App auf dem Handy. Früher habe ich Tagebücher gefüllt und in Kalender Notizen gemacht. Das ist in den letzten Jahren total eingeschlafen. Warum ich das ändern will? Ganz einfach: ich werde alt. Ich kann mich oft an Ereignisse nicht mehr richtig erinnern und ärgere mich dann, dass ich mir dazu keine Notizen gemacht habe. Ein weiterer Punkt: Mehr  Karten schreiben. Das habe ich mir schon für 2013 vorgenommen und auch ganz gut geschafft, ist aber durchaus noch ausbaufähig. Alles in allem also: öfter einen Stift in die Hand nehmen.

gute-gedanke-und-ideen-vorsaetze-2014-waseigenes

Als Blogger fragt man sich ja auch immer mal wieder, wie es weitergehen soll oder wird. Wohin hat mein Blog mich bisher gebracht, wie gefällt mir die eingeschlagene Weg? Soll ich weiter in diese Richtung marschieren oder an der nächsten Kreuzung abbiegen? Im Große und Ganzen bin ich mit meinem Blog und meiner Arbeit rund um den Blog zufrieden. Schon für 2013 hatte ich mir vorgenommen, etwas den Turbogang rauszunehmen und das ist mir gut gelungen. So soll es weitergehen. Regelmäßig bloggen, mit Köpfchen und Verstand, Zeit und Muse und Struktur. Struktur ist ein gutes Stichwort, denn ich habe mir in der ersten Januarwoche einen ganz persönlichen Blogplanner als Tabelle erstellt. Dort habe ich die Hauptthemen von ‚was eigenes‘ notiert (DIY, Gedachtes, Gesehenes, Kulinarisches, Gelesenes, mein Shop + regelmäßige Kolumnen wie der monatliche Insta-Rückblick und meine 12v12-Tage). Diese sechs Rubriken möchte ich 2014 abwechselnd auf meinem Blog behandeln, beleuchten, zeigen, vorstellen, darüber schreiben. Der grobe Plan für die kommenden drei Wochen steht schon und das ist ein wirklich gutes Gefühl!

do-what-you-love-waseigenes-kosmetiktaeschchen

Neben meinen Blog ist mein Shop natürlich ein ganz wichtiger Bestandteil meines täglichen Lebens. Ich betreibe diesen nach wie vor mit viel Herzblut, kann mir nichts anderes vorstellen und denke auch hier immer wieder über Verbesserungen nach. In diesem Jahr möchte ich einige neue Wege gehen. Zumindest den Versuch wagen, ohne meinen Fokus aus den Augen zu verlieren! Es wird neue Täschchen geben, andere Materialien, andere Formen und Ideen. Als ’special edition‘ oder als dauerhafte Sortimentserweiterung. Für mich persönlich habe ich neulich ein DO WHAT YOU LOVE Täschchen genäht. Schlicht und ergreifend aus coolem silbrigen Kunstleder. Mir gefiel es so gut, dass ich zwei weitere genäht habe. Diese gibt es aktuell als ’special edition‘ in meinem Shop (klick).

Neben den o.g. Punkten gibt es noch einige persönliche Gedanken, die ich habe, mir aber eigentlich nicht extra notieren muss. Es sind irgendwie Grundbedürfnisse, wie z.B. Gesundheit; das Wohlbefinden meiner Familie; das Pflegen von Freundschaften; eine bessere Organisation unseres Terminkalenders, damit Freizeiten noch besser und entspannter genutzt werden können; Dinge, die mir einfach nicht wichtig sind, die mich eventuell sogar stressen, abzulehnen oder abzusagen. Das Leben leben, innerhalb unserer Möglichkeiten, mit allen Ups und Downs, großen und kleinen Sorgen, aber hoffentlich immer so, wie es uns gefällt!

Liebe Grüße, Bine

Gedachtes, Shop, Shortstories
Previous Story
Next Story

22 Kommentare

  • Reply
    Juliane
    15. Januar 2014 at 15:21

    Das klingt doch nach schönen Vorsätzen, bzw. sind einige schöne Gedanken! Ich bin gespannt, was 2014 bringt. Bzw. was es bringt ist falsch gesagt – wichtig ist, was wir draus machen!
    Herzlichst Juliane

  • Reply
    Steffi
    15. Januar 2014 at 15:40

    Das ist ein sehr toller Post für deine Vorsätze. Ich lass mich überraschen was dein Jahr 2014 noch so für Specials hat :-) die Täschen sind wirklich toll.
    Liebe Grüße Steffi

  • Reply
    Paula
    15. Januar 2014 at 18:14

    Schöne Gedanken hast du dir gemacht! Bei mir sind die Vorsätze ähnlich. Achtsamkeit mit mir und meiner Familie und wieder etwas persönliche Briefe und Karten schreiben. Zudem habe ich mir eine Fotoagenda drucken lassen mit wunderschönen Fotos, welche ich aber als Tagebuch benütze.
    Herzliche Grüsse (und ich bin gespannt auf deine Neuigkeiten)
    Paula

  • Reply
    Kathrin
    15. Januar 2014 at 18:16

    „ein Wunsch und damit etwas Unverbindliches“ … das finde ich toll! Ich habe seit Jahren keine Vorsätze, weil sie mich unter Druck setzen. Sich Wünsche zu erfüllen fällt leichter!
    Und zum Schreiben wollte ich dir gerne sagen: man merkt, es ist eine Herzenssache. Im letzten halben Jahr – grob geschätzt – hat sich meiner Meinung nach dein Schreibstil verändert…und ich meine das alles andere als negativ! Ich wünsche dir viel Spaß weiterhin und freue mich auf das kommende Jahr … ich mag „was eigenes“ ;)

    Liebe Grüsse
    Kathrin

    • Reply
      Bine
      16. Januar 2014 at 13:43

      Ich würde sagen, seit ca. einen Jahr – grob geschätzt! DANKE und ja, es stimmt, ich
      habe letztes Jahr mich mehr auf das Schreiben und Formulieren der Texte konzentriert.
      Davor standen hier doch eher die Fotos im Vordergrund.
      Ich freue mich, dass Du ‚was eigenes‘ magst! :-)
      Liebe Grüße, Bine

  • Reply
    Wiebke
    15. Januar 2014 at 18:18

    Liebe Bine,
    ich schließe mich Kathrin an, dein Schreibstil ist jetzt viel authentischer geworden, das bist wirklich du, die diese Zeilen formuliert, die ich gern lese!

    Eine Frage hab ich aber, vielleicht hab ich es überlesen oder verpasst, aber woher sind die Notizbücher auf dem Foto?

    LG, Wiebke

    • Reply
      Bine
      16. Januar 2014 at 13:44

      Danke, Wiebke! Siehe dazu meine Antwort auf Kathrins Kommentar! Ich gebe mir große Mühe
      und es macht mir richtig Spass. Ausserdem freue ich mich, wenn hier auch die
      längeren Texte gelesen werden!
      Die Bücher sind bei Coppenrath/Hölker erschienen. Ich weiss jedoch nicht, wo Du
      sie kaufen kannst – online? Ich war vergangene Woche beim Verlag in Münster und
      habe sie dort im Showroom fotografiert. Leider konnte man dort nicht kaufen.
      Und klauen wollte ich nicht ;-)))
      Liebe Grüße. Bine

  • Reply
    Anni
    16. Januar 2014 at 05:14

    Liebe Bine! Ich lese deine „nachdenklichen“ Posts sehr gerne! Häufig nehme ich daraus etwas für mich selbst mit! Danke dafür! Liebe Grüße, Anni

  • Reply
    Lindi Pekel
    16. Januar 2014 at 06:38

    ein sehr toller beitrag…
    deine vorsetze hören sich echt gut übelegt und umsetzbar an, ich bin gespannt

  • Reply
    Glückskiste
    16. Januar 2014 at 06:49

    Hallo Sabine, ich nehme mir jedes Jahr 1 Ziel vor. Es sollte machbar sein und ich möchte dabei irgendetwas lernen (im letzten Jahr war das das Bloggen ;-)) Ich denke, Ziele und Vorsätze helfen uns, dass die Zeit nicht so diffus verrinnt.

    Dein Ziel mit deiner Heimatstadt Köln spricht mich auch sehr an. Gute Idee!
    LG Jutta

  • Reply
    Sandra
    16. Januar 2014 at 08:16

    Liebe Bine,

    Das mit dem Aufschreiben der groben Tagesereignisse hatte ich mir für dieses Jahr auch vorgenommen und zwar aus genau demselben Grund wie du: beginnendes Alzheimer! Ich kann manchmal noch nicht mal mehr rekapitulieren, in welchem Monat wir netten Besuch hatten! Ist doch schrecklich, oder? Ich hoffe nur, ich halte es durch!
    Von deinen Kölschen Stadterkundungen musst du auf jeden Fall ausführlich berichten, denn Tipps für Städtereisen können alle gut gebrauchen, du tust also auch deinen Lesern etwas Gutes!
    Ansonsten kann ich nur sagen: Mach weiter so, denn du bist fabelhaft!
    Gros bisou
    Sandr

    • Reply
      Bine
      16. Januar 2014 at 13:41

      Ja, schrecklich ist das. Früher wusste ich sogar, was die Leute an hatten, die ich getroffen habe ;-)
      DANKE für Dein liebes Kompliment!!!
      Liebe Grüße, Bine

  • Reply
    Carmen Rötsch
    16. Januar 2014 at 10:17

    Liebe Bine,
    ich wünsche dir, dass du möglichst viele deiner Vorsätze und Wünsche in die Tat umsetzen kannst. Auf Ende Februar bin ich schon sehr gespannt. Ich selbst habe mir für dieses Jahr drei Vorsätze genommen. Wieder Sport treiben, ein Blog beginnen und einen Gewerbeschein beantragen. Deine neuen Täschchen gefallen mir sehr gut, sowohl die Stoffkombination als auch der Spruch.
    Viele Grüße
    Carmen

    • Reply
      Bine
      16. Januar 2014 at 13:40

      Einen Blog beginnen, das finde ich großartig, Carmen!
      Ich wünsche Dir damit ganz viel Erfolg und besonders Spass!
      Liebe Grüße, Bine

      • Reply
        Carmen
        22. Januar 2014 at 15:21

        Vielen Dank! Die ersten Blogbeiträge stehen, aber ich stehe noch etwas auf dem Schlauch, was das Bloggen anbetrifft. Meine Beiträge sehen beim Erstellen immer völlig anders aus als in der Vorschau. Hast du vielleicht einen Tipp für mich? Wenn der Text zu einem Bild beim Erstellen z.B. unter dem Bild steht, erscheint er in der Vorschau plötzlich an völlig anderer Stelle.
        Liebe Grüße
        Carmen

        • Reply
          Bine
          27. Januar 2014 at 09:46

          Puh, Carmen… nee, da kann ich Dir leider nicht helfen.
          Vielleicht sind die Bilder zu groß/ zu klein?
          LG Bine

          • Carmen
            27. Januar 2014 at 13:11

            Trotzdem danke. Mit verschiedenen Bildgrößen habe ich es auch schon versucht. Klappt alles noch nicht so, wie ich mir das wünsche. Werde wohl weiter einfach ausprobieren, bis ich es irgendwann hinkriege.
            LG
            Carmen

  • Reply
    Simone
    23. Januar 2014 at 20:40

    Schöne Worte, liebe Bine! Ich freue mich auf Deine Einblicke in Deine Stadt…ich möchte schon lange mal nach Köln reisen, dann sind gute Tipps immer Gold wert!

    Aber mal ehrlich, den besten Vorsatz finde ich den öfter einen Stift in die Hand zu nehmen! Wer so zauberhafte Notizhefte hat, sollte die Tagebuch-App ganz schnell wieder vom Handy löschen! Ich bin ja sonst wirklich ein Technikfreak, aber in einem hübschen Tagebuch zu schmökern und dabei das Rascheln der Blätter zu hören, ist doch einfach unschlagbar!
    Liebe grüße
    Simone

    • Reply
      Bine
      24. Januar 2014 at 14:44

      Da gebe ich Dir 100%tig recht! Der Vorteil der App: ich speichere dort auch Bilder :-)
      Das hat auch Vorteile.
      GLG Bine

  • Reply
    Eva
    24. Januar 2014 at 12:31

    Liebe Bine,

    ein toller Post! Deine Ziele gefallen mir gut – und sie sind umsetzbar :)
    verrätst du mir, wo es diese süßen Heftchen gibt, die im bild zum Ziel „mehr schreiben“ fotografiert sind? Das wäre toll :)
    LG Eva

    • Reply
      Bine
      24. Januar 2014 at 14:43

      Eva, das Foto habe ich im Coppenrath/ Hölker Verlag geschossen.
      Ich habe sie noch nicht in freier Wildbahn gesichtet ;-)
      Schau mal in deren Online-Shop- vielleicht kann man sie dort kaufen?
      Liebe Grüße, Bine

  • Reply
    Lena
    25. Februar 2014 at 18:05

    Das ist wirklich ein toller Post liebe Bine. Aber was mich nun wirklich interessiert ist, was ist denn bis jetzt aus euren Vorsätzen geworden? Habt ihr euch dran gehalten? Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich dieses Jahr schon recht stolz auf mich bin, da wir auf den dritten Monat des jungen Jahres zugehen und ich immer noch dabei bin fitter zu werden. Leider wohne ich etwas außerhalb und es hat noch kein Fitness-Studio in meiner Nähe geöffnet. Allerdings habe ich etwas völlig geniales entdeckt nämlich das hier: hammer.de/ausdauertraining/crosstrainer.html Unglaublich aber damit kann ich bequem zu Hause trainieren und ich denke, dass ich mich dadurch einfach super fühle. Außerdem sehe ich den Crosstrainer jeden Tag und werde daran erinnert besser meinen Vorsätzen nachzugehen als diese zu verwerfen. Vielleicht ist das meine vorläufige Quintessenz, dass man sich seine Vorsätze vor Augen führen muss, damit man diese auch tatsächlich Realität werden lässt.

  • Ich freue mich über Deinen Kommentar!