Fotografisches

Meine Kamera, meine Objektive, meine Erfahrungen.

Ich kann mich nicht mehr ganz genau erinnern, müßte vielleicht mal alte Familienfotos vergangenerer Weihnachtsabende durchschauen, aber ich glaube, ich war 15 Jahre alt, als ich meine erste Spiegelreflex Kamera vom Christkind geschenkt bekam. Der Auslöser (<- sehr passend, in diesem Zusammenhang) war damals eine Klassenkameradin, die auch eine analoge (!) Canon Kamera besaß. Von da an nahm das Schicksal seinen Lauf. Ich war dem Knipsen und Fotografieren einfach verfallen. Ich habe unzählige, wirklich unzählige Fotos – echte Fotos- gemacht. Dicke Fotoalben sind gefüllt mit Bildern meiner Freundinnen, von Parties, Ausflügen und und und. Eine Menge Erpresser-Material würde ich sagen. ;-) Nach dem Abi ging ich ein Jahr in die USA. Dort war die Fotoentwicklung so wahnsinnig günstig, so dass ich mit sechs Fotoalben wieder heim kam. Mit den Jahren rückte die Fotografie etwas in den Hintergrund.  Digitalkameras kamen auf den Markt, ich knipste viel mit der kleinen Panasonic meines Mannes, Schnappschüsse, nichts Besonderes. Die Spiegelreflex verstaubte im Schrank.

Im März 2008 kaufte ich mir meine erste digitale Spiegelreflexkamera. Der Grund: natürlich mein Blog. Drei Monate vorher startete ich was eigenes und dadurch wurde ich wieder infiziert richtig gute Bilder zu machen. Das auserwählte Stück war eine Canon EOS 400D. Was sich damit für neue Welten eröffneten- Wahnsinn!

Während ich damals analog eher im Automatik-Modus knipste, wollte ich es nun richtig lernen. Ich las viel im Internet, klickte mich durch Foren, las die Bedienungsanleitung (jaaa, wirklich!) und fragte Freunde aus, die Ahnung vom Fotografieren haben. Immer häufiger blieb der Automatik-Modus ausgeschaltet- manuelle Einstellungen wurden immer reizvoller, das Spielen mit und Ausprobieren von Belichtung, Blendeneinstellung, Zeiteinstellung und so weiter und so fort, eröffneten mir neue Möglichkeiten und ganz andere Blickwinkel. Nicht zu letzt durch meinen Blog oder besser das Lesen anderer Blogs und Studieren der gezeigten Fotos dort, versuchte ich mein Auge zu schulen und besser zu werden. Was ich gelernt hatte, habe ich hier schonmal versucht wiederzugeben ->  Kleiner Fotokurs (Tiefenschärfe und andere Kuriositäten) -> klick.

canon 60D erfahrungsbericht was eigenes blog

Vor einigen Jahren gönnte ich mir eine neue Kamera. Die Canon EOS 60D. Noch mehr Möglichkeiten, noch mehr Megapixel, größerer Bildschirm, höherer ISO-Wert. Toll. Ich fotografiere gerne mit meiner Kamera, wechsel oft die Objektive und versuche das Beste- im Rahmen meiner Möglichkeiten- herauszuholen. Ich in kein Profi! Ich fotografiere einfach gerne und habe Spass daran Momente, Stillleben, Architektur, ausgefallene Motive, unsere Kinder, unseren Hund und besondere Ereignisse festzuhalten. Natürlich fotografiere ich viel für meinen Blog. Ein Posting ohne Foto geht für mich nicht. Aber es dürfen auch mal Handy Bilder, die ich am liebsten mit der Hipstamatic App knipse hier gezeigt werden (siehe oben!)!

Oft genug stoße ich aber auch an meine Grenzen. Dann will es einfach nicht klappen. Ich habe das Bild schon im Kopf, habe eine genaue Vorstellung, wie es aussehen soll… und wenn ich dann das gemachte Foto auf meinen Laptop ziehe, dann bin ich enttäuscht. Zu dunkel, verwackelt, doofer Bildausschnitt, total überbelichtet, matte und glanzlose Farben. Dass es nicht an der Kamera liegt, sondern an mir, das weiss ich. Und das ärgert mich dann um so mehr.

Ich finde die Kunst der Fotografie ist ein harter Knochen! Nicht das Einstellen der einzelnen Komponenten (Blende, Zeit, ect.), denn das kann man ja eigentlich lernen. Ich finde es schwer, die richtige Einstellung zum Bild in meinem Kopf zu finden. Kennt Ihr das?

Am liebsten fotografiere ich mit meinem Allrounder-Objektiv, das 18-200 mm f/3.5-5.6. Es hat nicht die beste Lichtstärke, aber für Ausflüge, Wochenendtripps und Draussen-Aufnahmen reicht es allemal. Ich bin damit extrem flexibel, kann mir alles ganz nah ran holen und muss nicht selbst dem gewünschten Motiv auf die Pelle rücken. Durch den Bildstabilisator sind die wenigsten Bilder verwackelt- damit schaffe ich es sogar aus einem fahrenden Bus heraus (für mich) gute Bilder zu machen. Der Nachteil: es ist ein ordentlicher Brummer. Bei einigen Ausflügen muss deswegen Herr Hoppenstedt meine Handtasche schleppen, weil ich die Kamera schon um den Hals trage. Oder ich lasse die Hand- oder Kameratasche gleich zu Hause. Nichtsdestotrotz: ich liebe dieses Objektiv

Deswegen habe ich neulich, als wir in den Schwarzwald fuhren das dicke Ding zu Hause gelassen und nur das kleine 50 mm f/1.8 Festbrennweite- Objektiv mitgenommen. Dieses habe ich mir bereits letztes Jahr zu meinem Geburtstag gewünscht und seitdem herzlich wenig damit fotografiert *schäm*. Beim Fotografieren mit diesem Objektiv vor zwei Wochen bin ich zwischendurch beinahe durchgedreht. Ich finde es unglaublich schwierig, damit zu Knipsen. Abgesehen davon, dass es sich einen Wolf zoomt und ich für jede Aufnahme etliche Minuten vor dem gewünschten Motiv stand, war ich später teilweise enttäuscht. Irgendwie fehlte mir was bei den Aufnahmen. Sie waren (für mich!) nicht perfekt. Ich muss an dieser Stelle Katja recht geben, die unter meinem Schwarzwald Posting kommentierte: „Es ist eine absolut andere Art der Fotografie, eben weil du nicht mehr zoomen kannst, weil DU es bist, die sich bewegen und noch mehr sehen muss als bisher! Das Fotografieren wird anders und vorallem intensiver (finde ich), aber ist eben nix für Ungeduldige. Allerdings bedeutet fotografieren ja auch, sich Zeit nehmen, mit Hingabe dabei sein.

Liebe Katja, das stimmt! Fotografieren ist nie etwas für Ungeduldige, aber manchmal muss es bei mir eben zack-zack gehen. Da stehen dann zwei Kids neben mir, die moppern, dass es jetzt mal langsam weiter gehen soll…. Und dann werde ich ganz rappelig, wenn das Objektiv nicht pronto scharf stellt oder ich hin und herrennen muss, um den richtigen Bildausschnitt zu finden. Wie auch immer, ich weiss noch nicht, ob ich es behalten werde und mir einen Schubs und mehr Muse zum Üben geben werde- oder, ob ich es doch verkaufen soll?

Verrückterweise hat ein weiteres Lieblingsobjektiv von mir auch eine Festbrennweite: das 60 mm f 2.8. Dieses habe ich vor einigen Jahren zu Weihnachten bekommen (noch vor dem Allrounder!). Bis ich das 18-200 mm hatte, habe ich auschliesslich mit dem 60 mm geknipst. Stillleben für den Blog und Land und Leute im Urlaub oder während Ausflügen. Und es macht mir heute noch Spass, damit zu fotografieren. Mit den Ergebnissen bin ich rundum zufrieden, es hat eine gute Lichtstärke, es stellt super fix scharf, ist nicht zu schwer und obwohl ich damit auch nicht so flexibel bin, weil ich nicht zoomen kann, komme ich damit wirklich gut klar! Wenn ich Fotos zu Hause – meist für den Blog- mache, dann nutze ich zu 99% dieses Objektiv und deswegen: das gebe ich nicht mehr her!

In meinem Schrank befindet sich noch ein Weitwinkel und ein kleineres 18-50 mm Objektiv. Diese beiden nutze ich so gut wie gar nicht. Der Grund: nur das Weitwinkel auf einen Ausflug mitnehmen, das wäre nichts für mich, weil ich dadurch zu eingeschränkt wäre. Aber an einem Wochenendtripp mit zwei Objektiven durch eine Stadt zu laufen, das würde meine Schulter mir sehr übel nehmen. Das 18-50 mm habe ich irgendwie total vernachlässigt. Vielleicht sollte ich es doch mal wieder öfter mitnehmen, wenn mir das dicke Ding (18-200 mm) doch zu schwer ist?

Generell möchte ich allen Hobbyfotografinnen ans Herz legen, die Kameraeinstellungen manuell vorzunehmen! Traut Euch! Probiert es einfach mal aus. Knipst ein Motiv mit unterschiedlichen Einstellungen und schaut Euch später am Laptop oder PC an, welche Einstellung für Euch die Richtige ist. Und dann weiter üben, üben, üben! Es ist faszinierend, wie sehr man die Wirkung eines Bildes beeinflussen kann, wenn man die Blende beispielsweise ganz weit öffent oder eben schliesst. Nichtsdestotrotz gebe ich zu: Wenn es schnell gehen soll, wenn ich die Kinder beim Spielen fotografiere, wenn mein Motiv nicht still hält oder ich einfach wenig Zeit habe, dann nutze ich gerne den AV Modus (hier  lege ich die Öffnung der Blende fest, die Belichtungszeit stellt die Kamera selbst ein). Meine Kamera hat auch einen, wie ich ihn nenne „No-Blitz-Modus“. Da ich das Fotografieren mit Blitz gar nicht mag (ich habe allerdings auch keinen Aufsatzblitz!), zwinge ich meine Kamera eine Einstellung zu finden, bei der sie auf keinen Fall blitzt. Diese Einstellung wähle ich immer dann, wenn nicht viel Tageslicht zur Verfügung steht, z.B. in einem Restaurant.

Ich bin mit meiner Canon sehr zufrieden (auch, wenn sich die Gummierung schon fast komplett gelöst hat!) und habe nicht vor abtrünnig zu werden. Bei den fünf Objektiven, die ich besitze, wäre es auch doof zu wechseln. Aber, ich denke darüber nach, mir als nächstes etwas Kleineres zu kaufen. Das Mitschleppen meiner großen Kamera ist in letzter Zeit weniger geworden. Im vergangenen Jahr habe ich sie bei einigen Städtereisen sogar ganz zu Hause gelassen und nur mit meinem Handy fotografiert. Das passt nun mal in die Hosentasche und ist sowieso immer und überall dabei. Im Nachhinein finde ich es dann aber doch auch immer etwas bedauerlich, wenn ich von einem Ausflug nur Handybilder habe. Hmpf! Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Und nun? Eine Systemkamera kaufen? Eine kleinere Spiegelreflexkamera? Mehr Üben mit dem 50 mm Objektiv warm zu werden? Ich weiss es nicht. Ihr vielleicht?

Zu guter letzt: Hier noch ein paar Links zu meinen liebsten Fotoblogs und zu weiteren Infos zum Thema  Kameras, Fotografie, Einstellung und so weiter und so fort:

Einer meiner liebsten Foto Blogs: Der Stilpirat

Architektur, Landschaft, Food, Portrait, Reise, u.v.m.: Kwerfeldein

Shooting from the heart- inspirierende Fotografie: Shutter Sisters

Lauter Testbericht – Digitalkamera Test

Jennifer Wettig: Was Du über Deine Kamera wissen solltest!

Lexikon, Tutorials, Forum, Tests: Traumflieger

Fragen? Im DSLR-Forum gibt es einen Haufen Antworten.

Womit knipst Ihr? Handy? Spiegelreflex? Systemkamera? Und wenn Systemkamera- welche könntet Ihr empfehlen?

Liebe Grüße, Bine

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29 Comment

  1. Reply
    Julia
    27. Mai 2014 at 09:17

    Festbrennweiten machen eigentlich nur beim manuell fokussieren Spaß, finde ich, und das ist einfach Übungssache, wie lange das dauert. :)

  2. Reply
    Anja
    27. Mai 2014 at 10:07

    Hallo Bine, ich finde deinen Artikel toll, da das Thema fotografieren mich auch sehr interessiert. Habe zwar nie eine Spiegelreflex gehabt, da mir die auch immer viel zu groß waren. Vor 1,5 Jahren habe ich mir aber eine Systemkamera eine Sony Nex 4N zugelegt und bin sehr zufrieden. Mir fehlt allerdings so ein all-round-Objektiv, da damals ein 18-55 mm und ein 55-200 dabei waren. Zweiteres nutze ich leider sehr wenig, da mich das wechseln unterwegs sehr stört. vor kurzem habe ich mir ein Objektiv mit Festbrennweite gekauft 50 mm F 1,8. Das ist für Portraits wirklich toll. Ich versuche auch immer mehr im manuellen Modus zu fotgrafieren, aber da gehts es mir wie dir, mit Kindern ist es leider oft schwierig, da es einfach mehr Zeit braucht.
    Auch wenn ich bei dir bis jetzt kaum kommentiert habe, lese ich immer wieder gern deinen Blog. Mach weiter so.
    Liebe Grüße, Anja

  3. Reply
    Nadja
    27. Mai 2014 at 10:31

    Ein wirklich toller Post.. Ich glaub mit 13 ca hab ich meine erste Digitalkamera bekommen – das war eine ganz einfache und leider war sie super schnell kaputt.. :/ Zum Glück gab es zu dem Zeitpunkt gerade eine Lumix Digitalkamera im Angebot bei.. weiß ich gerade nicht mehr… :D Auf jeden Fall konnte ich mit der Kamera dann richtig viel machen und ich hab sie glaub ich 2 Jahre lang überall mit hingehabt, einschließlich zum Hurricane – da war der Staub dann fürs spätere Versagen Schuld.. :(
    Letztendlich hab ich dann eine weitere (etwas bessere) Lumix Digitalkamera bekommen und die hab ich noch bis heute – diese kommt immer mit, wenn auf Partys gehe etc..
    Seit dem März 2013 besitze ich die Nikon D3000 und ich bin sehr zufrieden.. als Objektiv hab ich bis heute „nur“ das Standartobjektiv (18-55mm) und ich kann damit schon super viel machen.. :)

    Ich brauch auch eine Kamera/ein Objektiv, welche/s schnell scharf stellt, weil meine Freunde beispielsweise einfach nicht auf mich warten wollen/können.. :/ :D Bei meiner Familie ist das zum Glück einfacher, aber leichter ist es dennoch, wenn man nicht 10min darauf warten muss, dass man endlich fotografieren kann.. Deswegen wird höchstwahrscheinlich nie (zumindest nicht in nächster Zeit) ein Festbrennweite-Objektiv in mein Besitz wandern..

    Naja das war jetzt ein etwas ausführlicher Bericht über meine Erfahrungen :D

    1. Reply
      noz!
      29. Mai 2014 at 05:07

      Liebe Bine,

      jetzt verstehe ich deinen Frust mit dem 50er!
      Das Ding ist einfach zum in die Tonne kloppen. Olles Plastik gepaart mit einem besch**** Motor. Genau das, was der Hobbyfotograf braucht, der nicht so viel investieren will. Um dann festzustellen, dass er an der falschen Stelle gespart hat. Keine Angst, das ist keine Moralpredigt, sondern geteilte Leidenserfahrung. Ich hatte das Ding nämlich auch mal. Bis es der große Kater vom Tisch gefegt hat und ich das Innenleben eines Objektives in Leichtbauweise anschauen konnte, inklusive der Erfahrung, dass es so wunderbar kaputtbar ist.

      Also wieder ohne 50er fotografiert.
      Aber immer noch mit „haben muss“-Gen bewaffnet.

      Und so zog vor ein paar Wochen wie schon letztens erwähnt das 1.4er ein, das ein Meilenstiefelschritt nach vorn ist!
      Der eine Lichtschritt, ja, der macht das Kraut nicht fett, aber allein die Verarbeitung und der Ultraschallmotor machen es für mich zu einem absoluten Traumobjektiv, so dass es viel öfter drauf ist, als ich es erwartet habe.
      Und ich hab mir ein neues Zoom (18-55mm) gegönnt, das zwar bei anderen Kameras als Kit-Objektiv beiliegt, mein Kit-Objektiv an der 600D jedoch um Längen toppt. Auch hier wieder der alles entscheidende Punkt: Der Motor. Das ist nämlich ein STM (Stepping Motor Technologie, ein sogenannter Schrittmotor), der a) leiser nicht arbeiten könnte und b) so schnell fokussiert, dass ich noch nicht mal bis eins zählen kann und jedes Mal denke „Man, wann hat er es denn geschafft?“, weil ich darauf warte, dass der Motor endlich arbeitet, während er schon seine Runde gedreht hat. :-)

      Bei beiden Objetktiven kann ich auch sofort und ohne umzuschalten manuell nachfokussieren. Mach das mal mit den alten Objektiven, dann kannst du die verschrotten.

      Und um die Kinder zu fotorgafieren gibt´s noch ein Tele mit 55-250mm Brennweite, nicht besonders lichtstark, aber für die Zwecke, für die ich es benötige, ausreichend. Denn das kommt meistens nur mit, wenn ich sie beim ausgelassenen Spiel fotografieren will oder wenn der kleine Monsieur ein Fußballspiel hat, bei dem ich mich ja schlecht zwischen die lauffreudigen Jungs auf den Platz werfen kann (obwohl, das wär ja mal was :-)). Ich mich in dem Fall einfach dem Objektiv an, fotografiere nur bei guten Lichtverhältnissen (alles andere hat mir zu viel Frustpotential) und freue mich lieber über weniger Bilder, als über welche, die ich hinterher in die Tonnen kloppen kann.

      In welchem Qualitätsmodus fotografierst du eigentlich? Speicherst du in RAW oder nur jpeg?
      An dieser Stelle liegt nämlich auch oft der Hund begraben. Viele sparen zu Lasten des Bildes häufig an Speicherplatz und nehmen ihre Bilder als jpeg auf, dabei kann man aus den meisten Bildern so viel mehr herausholen, wenn man lieber weniger aufnimmt, dafür aber hinterher noch ein bisschen Zeit in die Bearbeitung steckt und mit dem RAW so großartig erweitertes Werkzeug in die Hand gelegt bekommt.

      Dennoch ist meines Erachtens die Zeit, die man sich nimmt, der alles entscheidende Faktor, der dem großen Frust vorbeugt. Und die Tatsache, dass manchmal ein nichtgeschossenes Foto besser ist, als eines, über das man sich hinterher ärgert.

      In diesem Sinne mach schön weiter mit dem Abenteuer Fotografie!

      Liebe Grüße
      Katja

      1. Reply
        noz!
        29. Mai 2014 at 05:08

        Huch, jetzt hängt der Kommentar hier oben .. naja, egal.

  4. Reply
    saumseliges
    27. Mai 2014 at 10:51

    Ich fotografiere nur mit Festbrennweiten. Und in der Regel fokussiere ich auch manuell .
    Meiner Erfahrung nach liegt ein zu langes Auto fokussieren am Objektiv. Ich habe eins das sich ein Wölfchen beim auto fokussieren dreht und andere die schnell sind wie Schmitz Katz.
    Seit Smartphone und Instagram bin ich oft nur mit dem Phönchen unterwegs. War auch ganz praktisch weil so eine kompl. Kameraausrüstung ordentlich was wiegt.
    Zu Weihnachten habe ich mir eine Minolta A7 schenken lassen :) Ein Träumchen ! Wunderbar leicht un schnell und überhaupt. Sie ist jetzt oft mit dabei.
    Oft denke ich das ich mal die manuelle entstaube und damit noch mal einen Ausflug mache. Vielleicht auch selber entwickeln, so wie damals………hach.

    Ganz liebe Grüße von Annette

    PS: Hast du schon Steffen Böttchers Film über Ghana gesehen ? so unglaublich toll !
    btw, auch mein Lieblingsfotograf

    1. Reply
      saumseliges
      27. Mai 2014 at 15:26

      kleiner Fehlerteufel *hüstel*
      Ich habe natürlich keine Minolta sondern eine Sony A7
      Meine erste Analaoge war noch Minolta. Dann wurde aus Minolta Konica und jetzt ist es Sony.

  5. Reply
    Christina
    27. Mai 2014 at 11:06

    Danke für deinen Bericht! Ich habe diverse analoge Spiegelreflexkameras, eine ganze Sammlung, die ich hier mal gezeigt habe: http://augenscheinlichkeiten.blogspot.ch/2011/10/beauty-is-where-you-find-it-meine.html
    Diese Schätzchen halten seit einem ganzen Weilchen leider Winterschlaf, und ich fotografiere hauptsächlich mit meiner DSLR (auch Canon). In letzter Zeit war ich fotografisch aber eher etwas frustriert, weil die Fotos nichts werden. Das könnte daran liegen, dass es einfach immer schnell schnell gehen muss. Schnell hier noch ein Foto, schnell da noch eins, ah, die Jungs sitzen still, schnell ein Foto machen,… Manuelle Einstellungen? Keine Chance!
    Ich muss das dringend wieder ändern.
    Mein Lieblingsobjektiv ist übrigens das 85mm 1:1.8, zu dem 50mm habe ich den Zugang irgendwie auch noch nicht so gefunden…

    Ich schau mir deine Fotos immer wieder gerne an und freue mich auf weitere! :-)

    Liebe Grüsse
    Christina

  6. Reply
    Dorthe
    27. Mai 2014 at 11:11

    Liebe Bine,
    auch ich habe mit 13 (oder12?) eine analoge SLR-Kamera bekommen. Nachdem der Wunsch, Kinderbuchautorin zu werden durch den Wunsch, Fotografin zu werden, abgelöst wurde ;-) Tatsächlich habe ich dann Fotomedienlaborantin gelernt. In einem Fotofachgeschäft mit Studio und Labor. Zu der Zeit habe ich wahnsinnig viel Fotografiert. Noch immer mit der analogen SLR. Total viel ausprobiert und gelernt. Durch meine anschließende Arbeit in einer Postproduktion bin ich davon abgekommen (und schreibe nun Kinderbücher ;-)). Mit der Geburt meiner Tochter zog dann eine digi SLR ein. Und ich hab sie ein Jahr später wieder verkauft. Es hatte sich für mich einfach nicht gelohnt. Ich fotografiere sehr gerne, aber ich hatte keine Lust mehr, alles zu schleppen. Daher habe ich mich dafür entschieden, mir eine „Kleine“ digitale für „In die Hosentasche“ zu besorgen (was noch immer nicht geschehen ist). Das reicht mir für die „alltäglichen“ Dinge aus. Jaaaa, und dann möchte ich zurück wechseln. Zu S/W. Also echtem ;-) analogen. Und zwar in Form von Mittelformat. Diese Kameras sind auch nich ganz billig, aber wenn ich mal ein paar hundert Euro über habe (;-)))), dann hole ich mir so eine für besondere Aufnahmen. Ich finde nämlich, an echte S/W-Fotos auf echtem S/W-Papier kommt digital einfach nicht ran. Meine persönliche Meinung :-)
    Sooo, nun liebe Grüße von Dorthe

  7. Reply
    Sputnik
    27. Mai 2014 at 11:22

    Ich habe schon vor etlichen Jahren meine Sony alpha a200 geschenkt bekommen und wie es sich gehört mit verschiedenen Objektiven erweitert. Durch Wälder streifen, durch kleine italienische Gassen gehen….. und die tollsten Motive knipsen. Soweit die Theorie. In der Praxis standen nicht immer die ungelösten Technickfragen im Vordergrund (obwohl schon, auch…) ;-).
    Vielmehr die Überlegungen : Kamera auf Flugreisen; Handgepäck ausgenutzt. Kamera im Ostseeurlaub; Der ganze Sand. Kamera mit auf Städtereisen; Wer trägt den Trümm die ganze Zeit um den Hals…….
    Ich möchte mein altes Schätzchen nicht missen, aber am kommenden WE steht mit der besten und lustigsten Mädelsgruppe der Welt wieder eine Städtereise an und Miss alpha muss zu Hause bleiben. Ich versuche mein Glück diesmal mit einer Nikon coolpix S9700. Klein, handlich und federleicht. Allen anderen viel Spaß beim Knipsen. Bald lacht bestimmt auch wieder die Sonne.

  8. Reply
    Jen
    27. Mai 2014 at 11:33

    Liebe Bine,

    vielen Dank für den interessanten Post. Es ist immer schön zu lesen, wie andere zum Fotografieren gekommen sind. Auch wenn man schon seit Jahren knippst, so kann man sich doch immer wieder Anregungen und Tipps bei anderen abgucken.
    Ich selbst fotografiere auch seit meiner Jugend und habe mit einer russischen ZENIT angefangen.
    Was war das frustrierend, wenn man einen Film vollgeknippst hatte und kein anständiges Bild dabei war! Insofern war ich froh, als die digitalen SLRs auf den Markt kamen.

    Das Problem mit dem Gewicht der Kamera kenne ich übrigens nur allzu gut. Gerade im Urlaub war es sehr nervig, die Kamera samt Zubehör mitzuschleppen. Vor Kurzem habe ich dann die EOS 100D entdeckt, deren Gehäuse nur 400g wiegt (die 60D wiegt im Vergleich dazu 750g). Die Kamera hat natürlich nicht so viele Funktionen und nicht die umfangreiche Ausstattung wie ihre großen Schwestern, reicht aber allemal aus. Ich habe zwar noch nicht das optimale Objektiv gefunden (18-55mm reicht für meine Zwecke nicht aus), bin aber absolut zufrieden mit meiner Wahl. Ich war gerade zwei Wochen in der USA und hatte jeden Tag die Kamera dabei. Das geringe Gewicht hat sich gleich bemerkbar gemacht – im positiven Sinne.

    Nichtsdestotrotz denke ich auch über eine noch kleinere Kamera nach, die man auch mal in die Jackentasche stecken kann. Allerdings habe ich noch keine Kamera entdeckt, die mir 100%ig zusagt. Mal sehen, wie meine Suche weitergeht …

    Viele Grüße,
    Jen

  9. Reply
    Susanne
    27. Mai 2014 at 11:54

    Hallo Bine,
    danke für den tollen Post.
    Mir geht es ganz ähnlich wie dir. Mit meiner Nikon D90 fotografiere ich seit einigen Jahren, nachdem ich einen tollen Fotokurs gemacht habe, so gut wie nur noch im manuellen Modus und ich finde, dass meine Fotos seitdem besser geworden sind.
    Meist habe ich mein 18-200 mm f1/3,5-5,6 drauf.
    Genau wie du habe ich ein 50 mm f 1/1,4 Objektiv, mit dem ich kaum fotografiere und mich auch nur schwer daran gewöhnen kann. Kinder und Hund sind immer schon weg bevor ich zu Fuß die richtige Position gefunden habe.
    Mein zusätzlicher Luxus ist mein gebraucht gekauftes Nikkor 17-55 mm 1/2,8, mit welchem ich eingentlich gut klar komme, welches aber wirklich sehr, sehr schwer ist. Außerdem sieht es so riesig-profimäßig aus, dass man damit leider immer einen etwas spektakulären Auftritt hinlegt…
    Wie du siehst ist auch bei mir das 18-200 ein „Immerdrauf“, alles andere kommt seltener zum Einsatz.
    Derzeit versuche ich mich in die Photobearbeitung einzuarbeiten. Ich habe mal mit Lightroom angefangen und mir die Probeversion für 1 Monat heruntergeladen. Bisher habe ich alles immer mit Picasa gemacht, aber da hat man ja nur recht begrenzte Möglichkeiten (auch wenn ich Picasa zum Bilder sortieren und archivieren toll finde!!) Vielleicht hast du noch Lust etwas zu deiner Fotobearbeitung zu sagen? Oder hast auch da gute Internet-Tipps??
    Viele Grüße aus Aachen, Susanne

  10. Reply
    pixelsophie
    27. Mai 2014 at 12:10

    Ich verstehe gar nicht wie man mit dem 50-er nicht zurecht kommen kann. An meiner 7D fokussiert es super schnell und macht unglaublich gute Bilder. Sicherlich muss man sich bewegen um das Motiv in den richtigen Bildauschnitt zubekommen, aber ich finde auch dadurch wird das Fotografieren zum fotografieren und man ist weg vom knipsen.
    Ich habe am Wochenende einen Filmdreh fotografisch begleitet und viele Aufnahmen mit einem analogen Festbrennweitem Objektiv gemacht. das heißt manuel fokussieren, manuelle Blende und manuelle Zeit einstellen. Und die Menschen haben sich auch bewegt – es hat in den meisten Fällen trotzdem zu einem guten Bild geführt.
    Ich habe mir in den letzten Wochen so einige analoge Schätzchen rausgesucht und manch eines auch gekauft. Ich habe ALLE Zoom-Objektive verkauft, weil ich mit der Abbildungsleistung unglaublich unzufrieden bin. Ich schwöre auf Festbrennweiten – diese Lichtstärke, diese Schärfe! Und ich persönlich muss mir so einfach mehr Mühe geben und fotografiere bewusster. Mir macht es eine riesen Freude.
    Danke für deinen Artikel und am Ende ist das wichtigste das es einem Spaß macht egal mit welcher Technik!

  11. Reply
    Angela - designhaus no.9
    27. Mai 2014 at 13:54

    Hi, immer wieder interessant was andere Fotobegeisterte für eine Ausrüstung haben. Besonders welches ihre Lieblingsobjektive sind und die Erfahrungen die damit gesammelt wurden. Ich bin auch eine Canon-Liebhaberin und habe mir gerade ein neues Schätzchen geleistet. Ich hatte immer das Problem, dass mir die „Große“ auf Reisen zu schwer war. Vor einem Jahr habe ich mir noch eine Canon PowerShot S110 zugelegt und bin extrem überrascht. Die macht wahnsinnig gute Bilder. Viele Grüße, Angela

  12. Reply
    Lisa
    27. Mai 2014 at 14:14

    Hi! Where did you get that supercute camerastrap? =)

    1. Reply
      Bine
      27. Mai 2014 at 17:26
  13. Reply
    Rosi
    27. Mai 2014 at 15:56

    Hi Bine,
    ein toller, interssanter Post! Ich „knipse“ mit einer Canon 600D, habe ein 18/55 und ein 55/250 Objektiv, benutze beide ständig (und schleppe sie auch immer mit mir rum). Dann hab ich noch ein Makroobjektiv, dass ich aber nicht so,oft nutze. Da müsste ich definitiv mehr üben *gg*.
    Mir macht es auch einfach einen Riesenspaß, ich nutze die Automatik, oder stelle selbst ein, nutze Autofokus oder manuell – wie ich grade Lust habe.
    Vielen Dank – auch an die Kommentatoren – für die Erfahrungsberichte!
    Viele liebe Grüße,
    Rosi

  14. Reply
    Eva | Food Vegetarisch
    27. Mai 2014 at 19:08

    Ein sehr schön geschriebener Post, den ich mit großer Begeisterung gelesen habe! Ich selber bin irgendwann auch bei Canon gelandet. Erst war es eine Canon 450D, dann kam eine Canon 5D Mark II hinzu. Von der 450D habe ich mich inzwischen getrennt, dafür bin ich nun noch stolze Besitzerin einer Canon 100D, weil diese einfach unglaublich klein (und niedlich) ist. Ich glaube, sie gilt sogar noch immer als kleinste Spiegelreflexkamera der Welt. Vielleicht wäre das auch eine Kamera für dich?

    Ach ja, und was das Fokussieren betrifft, meist fotografiere ich für meinen Blog mit Stativ und fokussiere dann manuell. Beim Freihand-Fotografieren hapert es doch oft an meiner ruhigen Hand ;-) Da befinde ich mich noch im Übungsmodus :-)

    Und „tunen“ tue ich meine Bilder meist mit Lightroom, so dass sich unterbelichtete Bilder oft noch gut korrigieren lassen. Dazu gibt es auch bei mir auf dem Blog auch einige Posts.

    Liebe Grüße
    Eva

  15. Reply
    kangashona
    27. Mai 2014 at 20:02

    Liebe Bine,
    ich fange gerade an mit dem „richtigen“ Fotografieren und habe mir dazu eine Systemkamera gekauft. Mit meiner Bridge war ich in letzter Zeit immer unzufriedener und hoffe nun, mehr Freude an meinen Bildern zu haben (noch bevor ich Fotoshop benutze). Ich habe mich auch genau aus den gleichen Gründen, die du hier ansprichst, gegen eine Spiegelreflexkamera entschieden: zu groß und zu schwer. Noch muss ich mich mit der Theorie vertraut machen. Ich habe ja die Hoffnung, dass ich darüber bald gar nicht mehr nachdenken muss und dann spontan die richtige Einstellung weiß. Aber wenn ich deinen Beitrag lese, dann ist das wohl gar nicht so einfach ;-)
    Liebe Grüße und weiterhin viel Freude beim Fotografieren!

  16. Reply
    Kivi
    27. Mai 2014 at 20:32

    Ich liebe meine große Canon, aber da ich meist keine künstlerisch wertvollen Bilder zeige, sondern einfach nur gerne den Augenblick und schöne Erlebnisse festhalten möchte, und dabei auch mobil sein will, nehme ich die Canon oft nur mit wenn ich irgendwelche Events fotografiere, oder wenn mich Freunde fragen ob ich XYZ fotografieren würde für sie. Für unterwegs habe ich lieber meine kleine Lumix dabei. Die schwächelt zwar manchmal, was die Farbe der Bilder angeht (manchmal doch recht blass), dafür macht sie aber meist scharfe Bilder, kann auch gut Makros, und der Zoom ist auch klasse.
    Ich mag Beide :)

    Liebe Grüße,
    Kivi
    http://kivi.dreamwidth.org/

  17. Reply
    Frl. Wunderstolz
    28. Mai 2014 at 06:52

    Ich habe mir vergangene Woche erst, meine allererste Spiegelreflex gekauft- die Canon 700d. Mit einem Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS STM. Das hat einen umfassenden Brennweitenbereich, ist ein sogenanntes Teleobjektiv. Da ich oft unterwegs bin, ist es für mich perfekt geeignet, obwohl es schwer ist. Aber mit der richtigen Camerabag, ist auch das kein Problem… Der Bildstabilisator ist ebenfalls sehr gut- wenn ich Videos dreh, hilft er, dass alles schön unverwackelt rüberkommt. Der AF ist sehr gut. Er stellt präzise und schnell scharf. Für mich ein guter Allrounder. Das nächste Objektiv, wird aber sicher bald folgen.

    Allerliebste Gruesse vom Frl. Wunderstolz

  18. Reply
    Michaela
    28. Mai 2014 at 07:26

    Ich habe auch die 60D ;-) und finde sie klasse. Fototechnisch bin ich auch immer noch am Lernen. Zum Glück habe ich schon den ein oder anderen Fotokurs besucht :D nun weiß ich wenigesten 1 % und der Rest wird noch kommen. Sozusagen als Lebensaufgabe. Mir macht es jedoch einfach nur Spaß und das ist die Hauptsache.

    1. Reply
      Michaela
      28. Mai 2014 at 07:30

      ;-) ups zu schnell gewesen

      Ich kann nur jedem empfehlen sich das „Wunschopjektiv“ erst auszuleihen und dann zu entscheiden, ob es wirklich das ist was man wirklich will/braucht

      Oft lässt man sich von begeisterten Nutzer anstecken :D und schnell ist „will ich auch“ da.

  19. Reply
    Katja
    28. Mai 2014 at 08:27

    Ich les ja immer gerne bei Dir mit, auch wenn das Nähen ein NoGo für mich ist. Man muss wissen, wo die eigenen Grenzen liegen, gell? Aber jetzt muss ich mich mal melden, denn ich bereite gerade meine ersten Fotoworkshops vor, die ich im November anbieten werde und dafür war dein Input einfach Gold wert.
    Ich hab mir auch alles alleine beigebracht und dennoch vergisst man schnell, wie es anderen geht, wenn man sich mal so eingefunden hat in der kuschligen Workflow Ecke mit den Objektiven, die man mag. Lieben Dank für Deine Erfahrungen, das hilft mir echt weiter!

    Kleiner Nachtrag zum Objektiv: ich hab privat für unterwegs fast immer nur das 50er dabei. Es zwingt einen sich auf etwas zu konzentrieren, die Blende von 2.0 oder weniger erst recht, außerdem sprechen Schärfe und Farbe für sich. Das ist mein drittes Auge :-)

    Lieben Gruß,
    Katja

  20. Reply
    neontrauma
    28. Mai 2014 at 09:33

    Interessant, dass du das 50mm /1.8er auch nicht so unbedingt oft draufschraubst – geht mir ähnlich. Gekauft habe ich es mir vor einigen Jahren, weil die Kombination aus Lichtstärke und Preis für mein damaliges Studentenbudget einfach unschlagbar war. Ich habe es dann auf Konzerten verwendet, bei denen mein damaliges Kit-Objektiv mit seiner fitzeligen Blende schlicht unbrauchbar war. Mittlerweile besitze ich nur noch lichtstarke Objektive (2.8er) und eine Kamera, bei der das Wort „Rauschen“ der Vergangenheit angehört… und seitdem fristet das 50er sein Dasein im Schrank. Wenn ich so darüber nachdenke, sollte ich es wirklich mal verkaufen.

    Meine beiden Lieblingsobjektive sind das Tamron 28-75/2.8er als Immerdrauf sowie das Sigma 70-200/2.8er, was sich beispielsweise bei der Tierfotografie großartig macht. Der Autofokus arbeitet bei beiden extrem schnell und die Bildqualität und -schärfe ist sogar bei Offenblende hervorragend.

    Auf meiner Wunschliste steht das Sigma 105/2.8er Makro… mit dem 60mm/2.8er von Canon besitze ich zwar ein Makro-Objektiv, aber das kann ich an meiner 5D Mk III nicht verwenden, nur an der alten 40D. Ist halt das blöde bei Canon – die EF-Objektive sind preiswerter, können aber nicht auf Vollformatkameras geschraubt werden. Generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass Sigma und Tamron dem Original von Canon in nichts hinterherstehen, und dabei sind sie a) preiswerter und b) gehören Extras wie etwa die Gegenlichtblende oder auch ein Objektivköcher für das Tele bei den beiden Firmen ganz selbstverständlich zum Lieferumfang, während sich Canon sowas extra bezahlen lässt…

  21. Reply
    Melanie
    28. Mai 2014 at 13:59

    Hallo Bine, hab Deinen Post total interessiert gelesen! Ich überlege nämlich schon seit geraumer Zeit, welches Objektiv ich mir als nächstes kaufen sollte. Habe das 50mm/1,4 und bin damit super zufrieden. Damit fotografiere ich momentan alles und bin immer ganz hingerissen von der Lichtstärke, der Möglichkeit weit aufzublenden und fokussieren tut meins auch flott. Vielleicht gibt es bei der Schnelligkeit des Autofokus einen signifikanten Unterschied zwischen dem 1,4er und 1,8er?
    Naja, auf jeden Fall bin ich jetzt auf der Suche nach einem Immer-drauf-Objektiv, da mir beim 50mm eben auch manchmal die Flexibilität fehlt, wenn’s schnell gehen muss. Vielleicht schau ich mir „Dein“ 18-200mm noch mal genauer an ;-)
    Ansonsten hab ich übrigens auch so mit 15/16 angefangen mit der analogen Spiegelreflex meines Vater zu fotografieren. Da musste man wirklich ALLES mit der Hand einstellen – perfekt zum lernen! Hab als Studentin auch richtig Dunkelkammer-Kurse belegt und es geliebt – war das spannend, wenn das Motiv langsam aufgetaucht ist… Dann hat das Hobby lange geschlummert, aber seit dem ich Kinder habe bzw. blogge liebe ich es über alles und könnte mich damit den ganzen lieben langen Tag beschäftigen :))
    GLG, Melanie

  22. Reply
    Sanne
    28. Mai 2014 at 17:49

    Hallo liebe Bine,
    Noch ist die Kamera und ihre ganzen Einstellungen für mich ein Buch mit sieben Siegeln.
    Vielen Dank für deine tolle Tips für’s Fotografieren!
    VG Sanne

  23. Reply
    decofine
    29. Mai 2014 at 10:01

    Liebe Biene,
    es war wieder mal sehr interessant Deinen Beitrag zu lesen. Ich habe mir erst vor 6 Monaten meine erste DSLR gekauft und habe vorher nur kleine Kameras besessen, die leider oft schlechte Fotos machten. Außer unsere erste digitale Camera, die auch von Canon war und damals unfassbar teuer…die hat uns jahrelang treu begleitet.

    Ich hab gleich nach dem Apparatkauf einen Fotokurs an der VHS belegt und bin wirklich froh darüber, denn so konnte ich gleich mit manuellen Einstellungen arbeiten. Lustigerweise hat der Dozent nach der Woche gemeint, einen weiteren Kurs in Fotographie bräuchten wir nicht – fotographieren sei einfach….haha. Allerdings meinte er die Grundlagen, das eigentlich schwierige ist, sich den richtigen Blick anzutrainieren.

    Letztens hast Du ja mal auf Deine Fotoanfänge hingewiesen – wirklich ein Unterschied zu heute :-))). Übung macht eben den Meister und oft hängt es nicht an der Ausrüstung

    Du suchst eine kleinere Kamera? Ich suchte die auch und habe mir die EOS 100D gekauft, nicht zuletzt aus Kostengründen. Allerdings hab ich gleich im Kurs gemerkt, dass man hier auch abstriche bei der Ausstattung hinnehmen muß, wie zum Beispiel die Einstellungen des Weißabgleichs sind nicht stufenlos, sondern könnten nur nach bestimmten Kategorien ausgewählt werden.

    Mein Schnäppchen hatte auch nur das günstigere von den lieferbaren KID Objektiven dabei und brauchte schnell Geschwister. Ich wollte auch ein „immer drauf“ und habe mir das SIGMA 18-250 HSM gekauft – leider bevor was von Lichtstärke wußte, mit anderen Worten etwas lichtschwach (3,5), dafür macht es draussen tolle Fotos und kann auch Makroaufnahmen. Für die kleine Kamera aber schon dass äußerste an Größe, und leicht ist es auch nicht.

    Da ich meistens immer das kaufe, was sonst keiner kauft, habe ich mir keine 50mm Festbrennweite besorgt (Empfehlung vom Dozenten) sondern ein Canon EF 40mm Pancake 2,8 STM…ich bin ja so verliebt!!!!! Meine Blogfotos mache ich fast ausschließlich damit. Es paßt wunderbar zu der Camera und fokussiert sehr schnell.

    Das liegt unter anderem am „Motor“. Es gibt Gleichstromotoren (AF – Autofokus), die sind langsamer als die Ultraschallmotoren (zBsp. USM bei CANON). Bei den Technologien selbst gibt es dann auch noch wieder Unterschiede in Geschwindigkeiten…irgendwo müssen die Preisunterschiede ja herkommen :-)).

    Liebe Grüße
    decofine

  24. Reply
    Sandra/Tchibo Blog
    3. Juni 2014 at 15:13

    Schön, wie viel Herzblut du in die Fotografie steckst – und man sieht es deinem Blog an. Vielleicht sollten wir ein paar Stunden bei dir nehmen, wichtig wäre es. Grüße aus Hamburg!

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