Gedachtes

Raus aus den Federn, raus aus der geliebten Komfortzone! Ich stehe morgens um 5 Uhr auf. Ein Experiment.

Ich komme nicht gut aus dem Bett. Ich bin ein mindestens-fünf-mal-auf-den-Wecker-drücken-bis-ich-aufstehe-Typ. Die Snooze-Taste ist mein Freund. Beim ersten Klingeln aus den Federn springen? Für mich unvorstellbar. Und doch habe ich es in den vergangenen fast drei Wochen geschafft. Einmal auf die Snooze-Taste gedrückt, noch ein letztes Mal ins Kissen gekuschelt und dann raus aus den Federn! Allerdings nicht, wie sonst um 6.30 Uhr, sondern um 5.00 Uhr!

Morgens um 5 Uhr aufstehen. Mein persönliches Experiment!

Raus aus den Federn, raus aus der geliebten Komfortzone! Ein Experiment. | Der frühe Vogel fängt den Wurm | Morgens um 5 Uhr aufstehen | waseigenescom DIY Blog

Zufällig, beim Surfen durch bekannte und noch unbekannte Blogs, stieß ich vor drei Wochen auf den Artikel „Fünf Gründe um fünf Uhr morgens aufzustehen„. Ich war inspiriert. Und auch ein bisschen angestachelt. Am nächsten Morgen klingelte der Wecker um fünf Uhr. Ich griff verschlafen nach meinem Handy, drückte auf die Aus-Taste, stellte den Wecker neu auf 6:15 Uhr und drehte mich wieder um. Am darauffolgenden Morgen wiederholte sich das Trauerspiel. Keine Kraft, die Beine aus dem Bett zu schwingen. Die Anziehungskraft der warmen Bettdecke war einfach zu gross. Am Abend des zweiten gescheiterteren Tages war ich leicht frustriert und dachte mir: Das gibt’s doch nicht! Das muss doch zu schaffen sein?! Also: Versuch Nummer drei. Mittwochmorgen, Punkt 5 Uhr, beim ersten Weckerklingeln stand ich auf, sprang unter die Dusche (okay, das ist jetzt ein bisschen übertrieben, von Springen kann hier nicht die Rede sein), schlich mich in die Küche, kochte mir eine Tasse Kaffee und setzte mich an meinen Schreibtisch.

Statt gleich ins Netz zu klicken, öffnete ich nur meine Emails und fing an zuarbeiten. Eine nach der anderen wurde beantwortet. Ein Haufen Anfragen, die schon lange in meinem Postfach schlummerten, die mir ein latent schlechtes Gewissen bereiten. Um 6.45 Uhr war ich hellwach, hatte ordentlich was weggearbeitet und konnte meine Kinder, mit einem fröhlichem Liedchen auf den Lippen, wecken. Na, die haben sich gefreut! ;-)

Es fühlte sich wahnsinnig gut an. Ich war stolz auf mich. Für den nächsten Morgen stellte ich den Wecker erneut auf fünf Uhr und seitdem tue ich dies jeden Morgen.

Sobald die Kids auf, angezogen und gewaschen sind, gehe ich in die Küche und bereite das Frühstück vor. Nach dem Essen laufen die Kinder in die Schule und ich mit Mollie in den Wald. Alles, wie gewohnt und eingespielt. Jedoch, wenn ich von meinem Spaziergang wieder komme, fange ich nicht erst an, sondern ich mache weiter. Ich bin schon mittendrin und muss mich nicht erst orientieren, was zuerst zu erledigen ist. Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass in den letzten Wochen, einige meiner Posts schon ziemlich früh veröffentlicht wurden? Ich habe diese Posts nicht auf „automatisch veröffentlichen“ am Abend zuvor eingestellt. Das bin ich, die da in der Früh um sechs auf „veröffentlichen“ klickt.

Diese eineinhalb Stunden, die ich mir selbst morgens geschenkt habe, nutze ich intenstiv. Mal schreibe ich ein Posting, mal lese ich ein Geschriebenes vom Vortag Korrektur, mal beantworte ich ich Emails. Je nachdem, was zu tun ist oder wonach mir ist. Ich habe auch schonmal einen Korb Wäsche weggebügelt. Ich versuche mich auf Aufgaben zu konzentrieren und strikt weiteren Verlockungen (Facebook, Twitter, andere Blogs), die mich nur ablenken zu vermeiden.

Ich hatte ein wenig die Befürchtung, dass ich an den Tagen, an denen ich so früh aufstehe, am Nachmittag vielleicht von einem schlimmen Müdigkeitstief überwältigt werden würde. Die Befürchtung war unbegründet. Ich fühle mich gut, stehe den Tag ganz gut durch und gehe abends nicht (viel) früher ins Bett. Natürlich sieht man mich am Nachmittag mal herzhaft gähnen, aber das ist nicht neu. Einzig das abendliche Lesen kommt seit drei Wochen zu kurz, denn sobald ich den Kopf aufs Kissen lege, fallen mir die Augen zu. Das finde ich höchst bedauerlich, aber nicht dramatisch. Und mein Kaffeekonsum ist leicht angestiegen. Meine Freundin meinte neulich: Du bist eben eine Lerche. Ich würde sagen, ich bin eine Spätzünder-Lerche.

Nach der ersten Woche habe ich mich wie ein Kind auf’s Wochenende gefreut und den Wecker auf acht Uhr gestellt. Bis ich richtig wach war (nachdem ich wieder fünf mal auf Snooze gehauen habe!), war es 8:45 Uhr. Ich hatte Kopfweh und war muffelig. Duschen und Kaffee brachten mich lange nicht in Schwung.Raus aus den Federn, raus aus der geliebten Komfortzone! Ein Experiment. | Der frühe Vogel fängt den Wurm | Morgens um 5 Uhr aufstehen | waseigenescom DIY Blog

Meine Erkenntnis: vielleicht brauche ich nicht so viel Schlaf? Vielleicht meint mein Körper, dass mir das gut täte, mich länger in meine Komfortzone zu kuscheln, aber der Kopf sagt da was ganz anderes. Ich werde also versuchen, diesen noch neuen Rhythmus beizubehalten. An den darauffolgenden Wochenenden bin ich nicht um 5 Uhr aufgestanden. Aber ich habe mir den Wecker auf 7 Uhr gestellt, habe noch ein wenig gedöst, aber schon versucht, mein Oberstübchen auf Trab zu bekommen. Habe mit meinen Liebsten gekuschelt oder zu meinem Kindle gegriffen.

Ich empfinde es als ein Geschenk an mich selbst. Ich habe mir selbst Zeit geschenkt. Der frühe Morgen gehört nur mir. Keine Störungen. Keine Geräusche. Ausser vielleicht die der Waschmaschine.

Übernächste Woche starten in NRW die Sommerferien. Zu welcher Uhrzeit ich dann aufstehen werde, dass weiss ich jetzt noch nicht. Ich werde es wahrscheinlich lockerer angehen lassen. Aber so ganz möchte ich auf das Geschenk an mich selbst nicht verzichten.

So, nun haben wir 6.26 Uhr. Ich werden jetzt auf „veröffentlichen“ klicken. Gleich schliesse ich meinen Laptop, werde die Kinder wecken und den Frühstückstisch decken.

Was seid Ihr? Lerche oder Nachteule? Glaubt Ihr, dass man als „Morgenmensch“ geboren wird oder dass man sich selbst zum „Morgenmensch“ machen kann? Wann steht Ihr auf und wieviel Schlaf braucht Ihr pro Nacht, um den Tag gut durchzustehen?

Ich wünsche Euch einen schönen Tag- egal, wann Ihr aufsteht oder zu Bett geht und ein noch schöneres Wochenende!

Liebe Grüße, Bine

PS: Ein Jahr später habe ich nochmal zu diesem Thema einen Artikel geschrieben. Wen’s interessiert-> hier lang bitte.

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77 Comment

  1. Reply
    Marina
    19. Juni 2015 at 06:41

    Guten Morgen liebe Bine,

    ich habe gerade deinen Post auf Instagram gesehen, und mir gedacht, dass MUSST du dir gleich durchlesen.

    Ich bin ein totaler Lerchen-Typ. Ich stehe um 5 Uhr auf, und sitz um 6 schon im Büro. Auch am Wochenende oder im Urlaub bin ich ohne Wecker spätestens um 6 auf,
    Dafür kann man mich abends meistens schon um 9 schlafend auf der Couch finden.

    Aber jeder ist anders. Ich hab Kollegen die teilweise nach 12 Uhr erst ins Bett gehen, dafür aber auch erst ab 9 im Büro eintrudeln…

    Ganz liebe Grüße,
    Marina

  2. Reply
    Julia
    19. Juni 2015 at 06:44

    Hi Bine,
    so ein Experiment mache ich zwar nicht, aber vor fast einem Jahr habe ich ähnliches auch bei mir beobachtet. Und anstatt erst um 7 Uhr aufzustehen und dann *huschhusch* mich für den Arbeitstag vorzubereiten, stehe ich um 6 Uhr auf. In Ruhe eine Tasse Kaffee trinken und durch meine Blogroll klicken (wie jetzt hier bei dir ;) ), vielleicht selber an einem Blogpost arbeiten oder eine Karte basteln… Seit ich so früh aufstehe und mir die Zeit für mich alleine wirklich nehme, bin ich insgesamt viel ausgeglichener. Und man schafft so früh wirklich viel weg. ;)
    Was Social Media angeht, dass wirklich Schöne ist, dass die meisten zu der Uhrzeit noch schlafen. Da kann man gar nicht so gut abgelenkt werden. :)

    Viele liebe Grüße und weiterhin viel Freude beim Frühaufstehen. ;)

    LG Julia

  3. Reply
    frau nahtlust
    19. Juni 2015 at 06:54

    Ach, ich bin auch ein absoluter Morgenmensch und stehe ganz genau wie du meist um 5 Uhr auf und gneieße die Zeit morgens, die ich dadurch habe. Im Urlaub ist es dann eher mal so sechs oder halb sieben – da stellt sich dann der innere Wecker. Schön, dass es dir mit dem frühen Aufstehen so gut geht.
    LG. sUsanne

  4. Reply
    Biene
    19. Juni 2015 at 06:56

    Dein Beitrag macht mir tatsächlich ein bisschen Lust, es auch mal mit dem früher-aufstehen zu probieren :)

    Ich bin sowieso eher ein Frühaufsteher und genieße die Zeit morgens sehr – ganz in Ruhe Kaffee trinken, ein bisschen im Internet surfen und einfach mal die Stille genießen, von der es am restlichen Tag bei uns nicht viel gibt.

    Allerdings brauche ich schon so meine 7 Stunden Schlaf (im Optimalfall etwas mehr).

    Wann gehst du denn abends ins Bett?

    Mal sehen, vielleicht mache ich das Experiment einfach auch mal. Wer weiß ob ich nicht doch mit einer Stunde weniger Schlaf auskomme :)

    Liebe Grüße, Biene

  5. Reply
    Bea
    19. Juni 2015 at 07:02

    Früh aufstehen war für mich auch nie ein Problem. Ich bin zwar nicht so produktiv wie du zu dieser Stunde, aber die Zeit morgens alleine in der Küche genieße ich sehr. Mein Mann steht auch so früh auf um früh ins Büro zu gehen (das allerdings schafft er auch nur mit dem großen Anreiz früh wieder abhauen zu können. Sonst würde es nicht schaffen)! Gerade jetzt ist mein Kleiner wach geworden und das war’s auch schon wieder mit der Zeit für sich.
    Wer weiß, vielleicht wird es nächste Woche auch noch etwas eher bei mir :)
    Liebe Grüße
    Bea

  6. Reply
    Lisa
    19. Juni 2015 at 07:03

    Ich gehör zu Gruppe Morgenmensch – zumindest in der Woche. Und das eigentlich notgedrungen schon immer.

    Ich bin auf einem kleinen Dorf aufgewachsen, um 6:20 Uhr fuhr der Bus zur Schule, die Schule begann um 7:15 Uhr, der Weg bis zur Bushaltestelle dauerte auch nochmal 5 Minuten. Vor 6 Uhr aufstehen war also Pflicht, wenn man zumindest noch ein schnelles Toast essen wollte. Auch heute sitze ich meistens schon halb 7 auf Arbeit. Gleitzeit-sei-dank ist das auch kein Problem.

    Mein Freund ist auch so ein Morgenmensch, das macht es mir leichter. Er steht um 4:15 Uhr auf und wenn der Kaffee dann durchgelaufen ist, weckt er mich gegen halb fünf. Bis dreiviertel fünf (viertel vor fünf) trinken wir dann zusammen den ersten Kaffee und reden schon leise über den Tag. Wenn er dann geht, gucke ich meistens ein Youtube-Video um den Restkaffee in der Tasse in Ruhe zu trinken und dann geht’s ins Bad. Bis 6:20 Uhr hab ich dann inklusive duschen, schminken und Frühstück alles geschafft.

    Ich nutze diese Zeit auch oft zum Aufräumen, räume die Spülmaschine aus, mach die Betten, nehm Wäsche ab oder füll schonmal die Waschmaschine, die ich dann mit Zeitschaltuhr so einstelle, dass sie fertig ist, wenn ich nach Hause komme. Unser Kater bekommt dann auch noch seine erste Spielrunde.

    Wenn ich dann um 6:30 Uhr auf Arbeit ankomme, bin ich wach. Früher hab ich dann hier noch rumgedümpelt und hab ewig gebraucht, um überhaupt anzufangen, die Augen fielen immer wieder zu. Jetzt komm ich her, mach den Rechner an, koche mir Tee und dann fang ich an zu arbeiten (oder guck noch kurz meine Blogroll durch).

    Früh aufstehen und morgens gleich etwas erledigen ist für mich genau der richtige Weg. Am Wochenende stehen wir auch spätestens um 9 auf (ohne Kinder können wir das noch selbst entscheiden). Dafür geht es aber auch meistens spätestens 22 Uhr in’s Bett.

  7. Reply
    Stefanie
    19. Juni 2015 at 07:05

    guten Morgähn!

    Ich bin definitiv keine Lerche, war es nie und der snooze Button und ich sind beste Freunde.

    Zeit für sich zu haben, ungestört zu sein geht m.E. früh Morgens oder spät am Abend. Letzteres ist allerdings für konzentriertes Arbeiten ungeeignet, jedenfalls bei mir.

    Ein schönes Experiment!
    Vielleicht sollte ich es mal probieren?
    Ob ich eine Lerche werden kann bezweifel ich allerdings, aber wer weiß: man soll bekanntlich niemals nie sagen.

    Ein schöner Artikel & ich wünsche dir auch ein tolles Wochenende!
    Lg
    Stefanie

  8. Reply
    Steffi H
    19. Juni 2015 at 07:07

    Huhu,

    Hmmm also irgendwie klingt das für mich jetzt nicht so rosig.
    Du quälst dich aus dem Bett, mit Wecker, um WAS zu tun – zu arbeiten ?
    Um dafür abends zu müde zum lesen zu sein ?
    Und das fühlt sich gut an ?
    Weil irgendwer aus der Bloggerwelt sich das auch schöngeredet hat ?

    Versuch doch mal folgendes: keinen Kaffee mehr trinken und keinen Alkohol, also nichts, was in deinen Wachmüderhtythmus eingreift.
    Zwei harte Wochen durchstehen ( sie sind EXTREM hart wenn man Kaffeetrinker war, ich weiss wovon ich rede ).
    Und dann mal gucken was dein Körper dir als deinen Rhythmus vorschlägt.

    Ich brauche keinen Wecker mehr, bin seitdem von alleine gegen halb sieben wach, was sich mit meiner Familie und Job gut vereinbaren lässt.

    Ich spüre Müdigkeit wieder als echte Müdigkeit, wenn etwas anstrengend war.
    Vorher hab ich halt nen Kaffee mehr getrunken.

    Bin extrem viel fitter insgesamt !!
    Und habe ein ganz neues Gespür für mich.

    Die Erfahrung ist derartig positiv, dass ich es schaffe dauerhaft auf Kaffee zu verzichten, auch wenn es mir manchmal richtig schwer fällt, denn ich habe 20 Jahre lang täglich Kaffee getrunken.

    Aber das ist eine Challange, die dich dir wirklich näher bringt.

    Lieber Gruss !

    1. Reply
      Bine [waseigenes]
      19. Juni 2015 at 10:19

      Liebe Steffi, das Gute ist: ich quäle mich ja nicht. Im Gegenteil, ich habe
      mich schon dran gewöhnt und finde es toll.
      Auf meinen Kaffee möchte ich nicht verzichten. Ich bin einfach ein Genussmensch
      und genieße jede Tasse Kaffee am Tag in Ruhe.
      LG Bine

  9. Reply
    Ines
    19. Juni 2015 at 07:12

    Hallo Bine,
    da mein Mann morgens früh auf den Zug geht, stehe ich seit Jahren um kurz vor 6 Uhr auf. Und das kurze gemeinsame Frühstücken und das anschließende „Kinder-aus-dem-Haus-bringen“ verschaffen mit seit Jahren morgens dann Zeit für mich. Oft sitze ich schon um 8 Uhr am Schreibtisch (oder anderen Arbeitsorten) – oder wie jetzt um 7 Uhr, da der Jüngste noch eine Runde schlafen darf und die Großen fort sind. Nachher gibt es eine Runde Haushalt…
    Am Anfang habe ich auch über das frühe Aufstehen gejammert, seit längerem empfinde ich es als geschenkte Zeit, v.a. da ich auch nicht zu viel Schlaf brauche.
    Liebe Grüße
    Ines

  10. Reply
    Eclectic Hamilton
    19. Juni 2015 at 07:15

    Liebe Bine, toller Post.
    Früher war ich eine Nachteule und Langschläferin.
    Unter der Woche klingel mein Wecker um 5.45 Uhr und ich genieße die Zeit morgens im Büro nur für mich. Posts lesen und Kaffee trinken.
    Ich habe mittlerweile rausgefunden, dass 6 – 7 Stunden Schlaf perfekt für mich sind. Alles was länger oder kürzer ist, macht mich müde und schlecht gelaunt!
    Würde mich sehr freuen, wenn du in ein paar Wochen nochmal berichten würdest, wie es bei dir weiter ging!

    Greetings & Love
    Ines
    http://www.eclectic-kleinod.de

  11. Reply
    Ein Schweizer Garten
    19. Juni 2015 at 07:34

    ok, ich gebs zu, ich bin eine schlimme, richtig schlimme Eule! 4-6 Stunden pro Nacht reichen mir und vor halb zwei nachts gehe ich nur ungern ins Bett. Mit den Kindern stehe ich zwischen 6:15 und 6:30 Uhr auf, aber bis ich richtig wach bin, dauerts….dafür drehe ich abends nochmal auf. Um 23:00 noch ne neue Idee beginnen? Kein Problem, dann schlafen die anderen und ich werde kreativ. Durch meine Selbstständigkeit merke ich immer wieder Schwankungen, wenn ich viele Abgabetermine und anspruchsvolle Bauprojekte habe brauche ich mehr Schlaf, damit ich tagsüber funktioniere (und während der Heuschnupfenzeit auch) ich finde dein Experiment super, und muss zugeben, dass es sehr befriedigend ist, früh aufzustehen und bereits Dinge erledigt zu haben, bevor der eigentliche Tag losgeht. Mein Mann ist (leider) eine Lerche, er muss beruflich bedingt jeden Tag um 5 Uhr aufstehen. So ist das eben, wenn sich Lerchen und Eulen verlieben. Wir züchten übrigens schon die nächste Generation Eulen und Lerchen heran, unsere Tochter ist unverkennbar eine Eule, unser Sohn das Gegenteil.
    Lg Carmen

  12. Reply
    Melissa
    19. Juni 2015 at 07:36

    Ich war früher richtige Langschläferin und bin kaum aus den Federn gekommen. Mittlerweile denke ich, dass ich zwar ein Mensch bin, der viel Schlaf (8Stunden) braucht, aber morgens am produktivsten ist. Deshalb blogge ich meistens morgens beim ersten Kaffee und erledige im Büro immer als erstes die aufwendigsten Sachen. Nach dem Mittag so ab 14 Uhr lässt meine Leistung deutlich nach. Ich gehe daher auch eher früh ins Bett. Also so zwischen 10 und elf. Das macht mir nichts aus, weil ich Schlaf liebe und er mir unheimlich gut tut. Da heile ich nicht nur körperlich, sondern auch seelisch.

    Dein Empfinden, dass du dir Zeit geschenkt hast, kann ich gut nachempfinden. Ich bin zwar morgens geistig ziemlich schnell fit, aber noch sehr mundfaul. Da bin ichf roh, alleine zu leben. Denn die ersten zwei Stunden brauche ich ganz für mich. Ich blogge zwar schon, aber echte Kommunikation findet da nicht gut statt.

    Liebe Grüße und noch weiter viel Freude am Lerche-sein,
    Melissa

  13. Reply
    Nance
    19. Juni 2015 at 07:39

    Guten Morgen Bine,

    was für ein interessantes Experiment!

    Ich bin Frühaufsteher, war ich schon immer und werde ich wahrscheinlich auch immer bleiben. Am Wochenende stehe ich aller spätestens um 8 Uhr auf – ohne Wecker! Ich räume dann auf, fahre in die Stadt, erledige 1.000 Sachen … wenn ich nach Hause komme, ist mein Partner dann auch vielleicht schon wach. Wenn nicht, dann wird er geweckt. Er schläft super lange, hat aber auch selbst schon festgestellt, dass wenn ich ihn morgens zum aufstehen zwinge, dass man viel mehr vom Tag hat. Ich finde ein Tag wo man bis 12 Uhr schläft, ist doch einfach nur vergeudete Zeit!

    Ich habe aber in den letzten 1 1/2 Jahren feststellen müssen, dass auch ich kurz an meine Grenzen gestoßen bin, weil ja, ich brauche viel Schlaf. Mein Freund ist zur Meisterschule gegangen und wir sind jeden morgen um 04:45 Uhr aufgestanden. Und ja, wir. Weil ich leichter aufstehen kann als er, habe ich ihn für die Schule Tee gekocht und Brote geschmiert (viele haben mich dafür für verrückt erklärt, ich hab’s gerne getan, war ja nach den 5x Wecker klingeln eh hellwach). Sobald er weg war, habe ich dann geschaut was ich tue. Entweder wurde dann auch aufgeräumt und gewuselt und hätte ich da meinen Blog schon gehabt, dann hätte ich mich da wahrscheinlich auch dran gesetzt. Aber so nach 1 Jahr ca. habe ich auch gemerkt „Okay, du kannst nicht mehr“ und ich habe mich nachdem er weg, kurz wieder hingelegt. Auch am Wochenende bin ich nicht mehr so gut aus dem Bett gekommen und war unzufrieden und gestresst. Schließlich musste ich ja trotzdem noch die selben Sachen erledigen wie sonst. Mittlerweile ist die Schule wieder vorbei und bei uns klingelt der Wecker wieder erst um 06:30 Uhr (natürlich mind. 2 x -.-). Aber ich merke, ich komme wieder besser aus den Federn! Und das tut mir wirklich gut. Jenachdem wann ich arbeiten muss (entweder um 8 oder um 9 … 9 hört sich gut an, aber ich hab gerne noch was vom Tag und wenn man bis 18:00 Uhr auf der Arbeit hockt, sind bei uns auf’m Land schon fast alle Bürgersteige hochgeklappt), gönne ich mir noch eine halbe Stunde ca. die ich mich mit meinen Laptop ins Bett lege. Mal beantworte ich auch Mails, schreibe neue Beiträge oder Kommentare oder oder oder. Und ich verstehe dich genau, was du mit dieser Ruhe meinst. Diese Ruhe ist bei mir im Moment auch in der Wohnung eingetroffen. Man hört nur die Katze essen, aber das ist okay. Ich gehöre übrigens zu den Menschen, die am Wochenende gerne ein kurzes Nickerchen machen und eigentlich immer so ab 09:00 Uhr auf der Couch liegen und schlafen. Aber ich finde das so super, ich habe meistens an den Tagen was weggeschafft und dann habe ich mir das auch verdient! Finde ich auf jeden Fall ;-)

    Ich wünsche dir einen schönen Tag!

    Liebe Grüße
    Nance

  14. Reply
    Marion
    19. Juni 2015 at 07:53

    Ich arbeite im Schichtdienst… mal bin ich morgens um 6:30 schon im Büro – mal starte ich erst mittags… ich habe für mich erkannt: ich brauche morgens einfach MEINE Zeit… Kaffee, instagram und oder blogs lesen, … einfach in Ruhe in den Tag starten… dann geht der Rest des Tages leichter von der Hand… meistens wache ich auch an Spätdiensttagen schon vor 6 auf… der Tag wird dann lang… aber wenn ich in Ruhe gestartet bin, dann passt es … schwierig sind nur Wechsel von spät auf früh… dann drücke ich den dämlichen Wecker auch weg… genieße diese Zeit… wenn es dir gut tut und sich gut anfühlt… dann ist es DEINS… zumindest IM MOMENT ;-)

  15. Reply
    Lisa
    19. Juni 2015 at 07:54

    Guten Morgen liebe Bine!

    Ich sitze hier und lese deinen Text und denke „na hei, so ist das bei mir auch!“. Ich bin im Grunde eine Lerche mit kuscheligem Bett und stressigem, vollgestopften Alltag-Job-Kind-Dingens :). Ich würde gern aufstehen aber ich bleibe irgendwie immer liegen und dann. . ja.. Hektik, yay! Und ein schlechtes Gewissen.
    Danke für diesen feinen Text und die Inspiration, ich werde das jetzt auch versuchen!!
    Liebe Grüße aus Erftstadt,
    Lisa

  16. Reply
    Caro von Zuckergewitter
    19. Juni 2015 at 08:23

    Ein spannendes Experiment, was du da machst und ich fühle mich gerade sehr angesprochen davon.
    Vor ein paar Tagen habe ich einen anderen Artikel, unter anderem über Selbstdisziplin gelesen und beschlossen, jeden Morgen mit Wecker aufzustehen und nach dem ersten Kaffee zu duschen und den Haushalt zu machen. Davor hab ich teilweise bis nachmittags auf der Couch herum gelümmelt, bevor ich überhaupt mal duschen war. Man kann sich denken, wie viel ich sonst den Tag über geschafft habe: Gar nichts.
    Ich glaube aber gerade, ich werde es doch mal so richtig früh versuchen. Mein Freund geht um 5:25 Uhr aus dem Haus, das würde sich ja anbieten. Ich versuche das mal ;)
    Danke für den inspirierenden Artikel, liebe Bine!

    Liebe Grüße, Caro

  17. Reply
    Walli
    19. Juni 2015 at 08:38

    Dein Experiment finde ich super! Es ist nicht einfach, Zeit für sich zu finden wenn man Kinder hat.
    Trotzdem würde ich versuchen, das Bücher lesen beizubehalten! Vielleicht findest du ja nich ein wenig Zeit dafür.
    Alles Liebe

    1. Reply
      Bine [waseigenes]
      19. Juni 2015 at 09:35

      Das hole ich alles im kommenden Sommerurlaub nach :-)
      Aber Du hast Recht: ich werde da an meinem Zeitmanagement noch
      weiter arbeiten müssen, denn Lesen ist einfach wundervoll!
      LG Bine

      1. Reply
        Steffi H
        20. Juni 2015 at 08:31

        Ich bleibe dabei:

        Worte wie “ nachholen müssen “ und “ am Zeitmanagement arbeiten “ sind verdächtig ;-)

        Kennst du die grauen Herren bei Momo ?
        Aktuell wie nie, für mich DAS Buch der Bücher unserer Zeit.

        Den inneren Schweinehund überwinden um ein positives Gefühl dadurch zu haben effektiver zu sein und schon früher was von der Liste abzuhaken, dafür aber mehr Kaffee zu brauchen und das Lesen zu verschieben klingt für mich NICHT gut und nicht nachahmenswert.

        ( sorry dass ich mich wiederhole, ich wundere mich nur über soviel positives Feedback, und bitte: das soll nicht angreifend sein, nur hinterfragend ;-)

        Lieber Gruss !

  18. Reply
    kleine fluchten ♥
    19. Juni 2015 at 08:39

    Das kann ich gut verstehen :-)
    Ich mache das schon immer so (und auch meine Große lässt sich morgens über eine halbe Stunde vor der Zeit wecken, damit sie noch lesen kann) und seit ich Kinder habe, erst recht. Diese Stunde morgens ganz alleine, die ist echt ein Geschenk. Seelenbalsam. Und ja, ich mache das auch (oder ganz besonders?) in den Ferien – dann sind es nämlich, dank fehlender Kinderweckzeit, oft sogar zwei oder mehr Stunden und die einzigen Stunden am Tag, die ich ganz für mich habe ;-)
    LG Tina

  19. Reply
    Heike
    19. Juni 2015 at 08:49

    Da ich beruflich im Schichtdienst arbeite und durch Zeitzonen fliege, habe ich mich bedingt durch Jetlag vom Hardcore-Frühaufsteher zum moderaten Frühaufsteher gewandelt. Dennoch stehe ich im Sommer, wenn es hell ist, auch um 5 Uhr auf. Diese frühe Morgenstunden sind meine produktivste Zeit am Tag. Im Winter mag mir das jedoch nicht so leicht gelingen…

    LG Heike

  20. Reply
    Mascha
    19. Juni 2015 at 08:58

    Hallo liebe Bine,

    Arbeitsbedingt stehe auch ich um 5 auf, mache mich fertig und gehe aus dem Haus um um 6 auf der Arbeit zu sein. Ich müsste es nicht den ich genieße den Luxus der Gleitzeit und kann in gewissem Rahmen kommen und gehen wann ich will. Aber es gibt für mich gute Gründe doch so früh anzufangen. Natürlich quäle ich mich auch jeden morgen, an manchen auch mehr aber ich fange zusammen mit den meisten Kollegen an und so ein morgentlicher Plausch bei einer Tasse Kaffee ist unbezahlbar. Außerdem habe ich dann früher Feierabend. Ich muss nicht noch eine oder zwei Stunden bleiben während andere sich verabschieden, ich kann mit ihnen Feierabend machen. Und ich habe noch was vom Tag! Ich muss kein schlechtes Gewissen haben, dass ich daheim erst ein paar Seiten lese und einen Kaffee trinke und dann erst den Haushalt mache, bügle, Wäsche wasche oder mir einfach Zeit für mich nehme. Nähen, Lesen im Web stöbern, das ist meine Zeit für mich und ich bin glücklich mit meinem Tagesablauf und das ist glaube ich das Wichtigste oder?
    Und fühes Aufstehen ist einfach ne Gewöhnungssache finde ich ;)

    Ganz Liebe Grüße Mascha, begeisterte Leserin :)

    PS.: Und natürlich findet man mich auch ab und zu schon um 9 auf dem Sofa schlummernd….

  21. Reply
    Michaela
    19. Juni 2015 at 09:02

    Liebe Bine,
    ich gratuliere Dir zur Überwindung aus deiner Komfortzone zu steigen und ich glaube Dir aus eigener Erfahrung, dass es ein tolles Gefühl ist, es durchgeführt zu haben. Geschenkte Zeit am frühen Morgen ist unbezahlbar. Ich bin Nachteule sowie auch early Bird. Du hast mich jetzt wieder motiviert am early bird fest zuhalten. danke für deinen Motivationsschub!!!
    Ich wünsche Dir ein tolles Wochenende…
    Michaela
    H

  22. Reply
    Yvette [engel + banditen]
    19. Juni 2015 at 09:09

    Guten Morgen! Aber den hattest Du ja schon ;-)
    Ist mir in der Tat aufgefallen, daß Du jetzt immer früh dran bist. Vielleicht sollte ich das auch mal versuchen. Ich bin morgens immer gestresst, frühstücke im Laden, weil ich es zuhause nicht mehr schaffe… Wär also einen Versuch wert. Aber erst nach den Ferien!
    Einen schönen Tag! Yvette

  23. Reply
    merlanne
    19. Juni 2015 at 09:25

    Guten Morgen Bine,
    Dein Bericht über Dein Früher-Aufstehen-Experiment ist sehr inspirierend. Mein Mann ist eine „Lerche“ und steht ungefähr eine Stunde früher auf als ich. Wenn der Rest dann aufsteht, ist der Frühstückstisch gedeckt und er hat die Zeitung schon gelesen, so dass ich mich darin vertiefen kann. Ich frage mich, ob es ihn in seiner gewohnten Morgenruhe nicht stören würde, wenn ich auf einmal auch schon so früh „auf der Matte“ stände ;-)“. Manchmal hätte ich Lust, schon früh, wenn noch keine Autos die Straßen verstopfen, einen Spaziergang zu machen, zu joggen oder auf „Fotosafari“ zu gehen. Morgens „ist die Welt noch in Ordnung“.
    Liebe Grüsse,
    Claudine

  24. Reply
    Tanja
    19. Juni 2015 at 09:44

    Hallo und guten Morgen!

    Ich lag vorhin im Bett, als ich deinen Post gelesen habe und war dann so angestachelt, aus den Federn zu springen, ein Liedchen zu trällern und mich, den Hund und mein Frühstück „fertig zu machen“.
    Resultat?
    Leistungseinbruch um halb 10 morgens.
    Ich bin gerade so im Eimer, dass ich das Gefühl habe, das gesamte Pulver für heute verschossen zu haben *lach*

    Vielleicht sollte ich mich nicht gerade von soetwas inspirieren lassen, wenn ich die Nacht vorher erst um 00:30 h geschlafen habe ;) (Notiz an mich selbst)

    Generell habe ich die Erfahrung im Leben gemacht und auch bei anderen beobachten können: je erfüllender der Alltag und je mehr „glückliche Momente“ ein Mensch hat, die er durch passenden Ausgleich für seinen „Distress“ schafft, desto besser klappt es auch mit dem „früh aus den Federn“.

    Bei mir zum Beispiel gab es Phasen, wo ich im Hochsommer bis 1 Uhr nachts gerne gearbeitet habe (selbstständig) und um 6 Uhr schon wieder an der Arbeit sass. Die Pausen konnte ich mir so legen, wie ich sie haben wollte, ging überall hin, wann ich es wollte und brauchte durch „seelige Glückseeligkeit“ einfach kaum noch Schlaf.

    Derzeit ist es eher verdreht.
    Schlaf oft nach Mitternacht. Wecker um halb 7 und immer müde.
    Aber auch wenn ich um 22:30 schlafe bin ich um 6:30 hundemüde.
    Oft wache ich allerdings um 5:30 auf und bin fit wie ein Turnschuh?!
    Vielleicht sollte ich es auch mal probieren und der Sache nachgehen.

    Liebe Grüße,
    die immer müde Tanja ;-)

  25. Reply
    Andrea Lorenz
    19. Juni 2015 at 09:48

    Interessantes Experiment!
    In Schul- und Ausbildungzeit bin ich auch immer ganz früh aufgestanden, mit Kind und leider später Betreuungszeit hat sich das die letzten Jahre etwas verlagert – wobei mir das ganz gut passte, denn eigentlich bin ich definitiv eher Nachteule ;)
    Seit Februar ist das aber aufgrund eines Schwimmkurses wieder anders, mein Mann fährt unseren Sohn in den Frühdienst und ich bin bereits halb sieben im Büro, was einen Feierabend schon um 13 Uhr bedeutet.
    Zwar schaffe ich morgens nicht viel zusätzlich für mich, aber ich habe am nachmittag nun VIEL mehr ‚Qualitytime‘ mit unserem Sohn, was ich sehr genieße!
    Wer weiß, vielleicht sollte der Wecker bei mir auch noch ein halbes Stündchen früher klingeln…?
    VlG Andrea

  26. Reply
    Nika
    19. Juni 2015 at 10:11

    Hallo Bine,
    Ich bin definitiv eine Nachteule. Ich bleibe gerne lange auf und werde am Abend erst richtig aktiv was das Erledigen von Aufgaben angeht. Gerade momentan, wo es so lange hell ist, funktioniert das wunderbar. Ich merke im Sommer aber auch, dass ich weniger Schlaf brauche als im Winter. Wenn es draußen dunkel ist, denkt mein Körper immer direkt, es sei Schlafenszeit. Trotzdem kann ich, wenn ich muss, auch früh aufstehen.
    Ich bin kein Snooze-Mensch, sondern stehe direkt auf, wenn der Wecker klingelt. Morgens muss es schnell gehen bei mir. Aufstehen, anziehen, los zur Arbeit. Frühstück gibts nicht und auch sonst hab ich morgens keine Zeit, keinen Nerv mich groß um etwas zu kümmern. Das mach ich lieber alles abends in Ruhe, wenn ich mein Tagwerk auf der Arbeit erledigt habe.
    Ich glaube aber, dass die Schlaflänge bzw. das Schlafbedurfnis auch ganz stark von der Intensität des Schlafes abhängen. Wir haben zwei Katzen, die gerne nachts mal Unsinn machen. Da gibt es kaum eine Nacht, die ich mal durchschlafe. Außerdem arbeitet der Liebste nachts und kommt gegen 5h/6h von der Arbeit. Auch da werde ich wieder geweckt, auch wenn ich mich dann gleich umdrehe und weiterschlafe. Diese kleinen Unterbrechungen führen m.M.n. dazu, dass ich viel mehr Schlaf brauche als in Nächten, die ich durchschlafe.

    Ich bewundere übrigens deine Disziplin. 5h wäre für mich wahrlich viel zu früh. Aber vielleicht versuche ich es ja mal mit 1 Stunde früher aufstehen. ;-)

    LG
    Nika

  27. Reply
    Dani
    19. Juni 2015 at 10:46

    Leider brauche ich nachts relativ viel Schlaf, so dass das ganz frühe Aufstehen wahrscheinlich nicht so gut für mich geeignet wäre. Was ich aber ganz toll finde, ist in den Ferien um 7:30 aufzustehen und ganz alleine an unserem Küchenfenster zu sitzen und in die normannische Landschaft zu schauen. Alles ist noch ruhig, keiner stört mich und ich kann sogar noch ganz entspannt ein bisschen lesen. Wenn ich nämlich zu lange im bett bleibe, bekomme ich Kopfschmerzen, so wie es dir ja auch ergangen ist. Es gibt also sicher einen Mittelweg zwischen 5:00 Uhr und bis in die Puppen schlafen :-)
    Liebe Grüße, Dani

  28. Reply
    Märzmädchen
    19. Juni 2015 at 11:04

    Hallo Bine!

    Ich bin eher der Morgenmensch. Seit ein paar Tagen stehe ich regelmäßig spätestens um halb 7 auf. Das ist nicht dasselbe wie 5, klar, aber ich gehe eher etwas später ins Bett und so komme ich dann auf meine 7-8 Stunden Schlaf.
    Vielleicht werde ich das nach und nach ’steigern‘ und immer früher aufstehen, mal sehen!
    Es ist toll, wenn man auf einmal so viel Tag hat! So viel Zeit etwas zu tun! Ich liebe das ;)

    Liebe Grüße
    Alexandra :)

  29. Reply
    Rea
    19. Juni 2015 at 11:22

    Hallo Bine,

    früher war ich ein Mensch, der abends bald ins Bett ist (spätestens 22:00 Uhr war Feierabend), und entsprechend bald auch wieder aufgestanden ist. Es hat mich nicht gestört, ich konnte meine Arbeit bringen. Während meiner Tätigkeit in der Altenpflege kam mir diese Sache natürlich sehr entgegen. Auch waren mir die Spätschichten verhasst, an denen man später anfing, entsprechend später ins Bett kam, und dann auch später aufstand. Vom Tag hatte man gleich Null. Durch das alleine wohnen kam dann allerdings so eine „schlecht Wetter“ Front am Morgen hinzu, wenn ich doch mal mit anderen zusammen war. Sprich mich nur nicht an, bevor ich ein Wort gesagt habe. Denn ich als Frühaufsteher benötige ein gewisses Zeitfenster um wach zu werden und ansprechbar zu sein. Im vergangenen Jahr wurde ich dann irgendwie zur Langschläferin, frühes Aufstehen war gar nichts mehr für mich. *pfui* Tja und nun, nun sitze ich in Portugal, stehe bei Frühschicht um 5 auf. Und bei Spätschicht gehe ich erst um 2 ins Bett. Allerdings ist das hier mit den Schichten und den freien Tagen etwas unregelmäßig eingeteilt, so dass es fast nicht möglich ist einen regluären Tagesablauf einzuplanen. Habe ich von Montag bis Mittwoch Frühschicht kann es sein, dass ich am Freitag nach meinem freien Tag die Spätschicht habe. Ärgerlich, aber man kann das eben nicht ändern.

    Liebe Grüße

    Rea

  30. Reply
    Judith
    19. Juni 2015 at 11:53

    Interessant! Danke :-)
    Jetzt wo es draußen um 5 Uhr hell wird – ok :-) – kann ich mir vorstellen … aber im Herbst und Winter? Ich glaube, dass schaffe ich nicht.

    liebe Grüße aus Wien,
    Judith

    1. Reply
      Bine [waseigenes]
      22. Juni 2015 at 06:32

      Das weiss ich auch noch nicht, ob ich das schaffe, Judith.
      Andererseits: nach dem Aufstehen sitze ich im Keller. Da ist es sowieso egal, ob es draussen hell wird oder nicht. Ich werde im Herbst berichten!
      LG Bine

  31. Reply
    Janna
    19. Juni 2015 at 12:12

    Jaja, das Aufstehen…

    Irgendwie ist diese Typgeschichte total an mir vorbei gerauscht… Auf der einen Seite Eule, ich kann nachts hervorragend arbeiten! Da stört niemand und ich hab auch kein Bedürfnis, nach draußen zu gehen ;)
    Auf der anderen Seite Lerche, ich muss nicht snoozen, kann morgens auch ohne Kaffee aus den Augen schauen und durchaus motiviert um 7 am Schreibtisch sitzen…

    Irgendwie scheints bei mir also schief gelaufen :)

    Liebste Grüße
    Janna

    1. Reply
      Bine [waseigenes]
      22. Juni 2015 at 06:31

      Och wieso… im Gegenteil! Wenn Du es schaffst früh morgens UND spät abends aktiv zu sein, dann hast Du doch einen klaren Vorteil gegenüber Lerche und Nachteule. ;-)
      LG Bine

  32. Reply
    Ulla
    19. Juni 2015 at 12:54

    Ich liebe den frühen Morgen auch sehr und genieße das Gefühl welches sich einstellt, nachdem man um 7 Uhr schon jede Menge weg geschafft hat. Am liebsten würde ich täglich so früh aufstehen befürchte aber, dass mein Mann mich erschlägt wenn der Wecker um fünf Uhr klingelt. Leider habe ich bisher noch keine Lösung gefunden und muss mich mit „Zufallstreffern“ zufrieden geben.
    Herzlichst Ulla

    1. Reply
      Bine [waseigenes]
      22. Juni 2015 at 06:30

      Mein Mann experimentiert mit! Wir stehen zu zweit morgens um 5 auf.
      Vorteil für mich ;-)
      LG Bine

  33. Reply
    Dorthe
    19. Juni 2015 at 13:10

    Liebe Bine,
    Respekt! Das klingt sehr gut.
    Um mehr zu schaffen, bzw nicht so in Stress zu geraten, müsste ich eigentlich auch früher aufstehen und abends später ins Bett. Aber trotz Eisentabletten (wegen Mangel, nicht einfach so) bin ich abends schon länger fix und alle. Generell fange ich auch lieber früh an, als abends bis spät auf der Arbeit sein müssen (wie es früher oft war). Da ich wegen der Lütten allerdings ja schon ne Weile nicht ausgeschlafen habe, würde ich so gern einfach mal mit mittags pennen…dann schaffe ich es vielleicht während der Woche auch mal wieder früher aufzustehen… :-)
    Liebe Grüße,
    Dorthe

    1. Reply
      Bine [waseigenes]
      22. Juni 2015 at 06:29

      Dorthe, als meine Kids noch mini waren, habe ich auch für jede Stunde Schlaf gekämpft. Die Zeiten und Aufstehzeiten ändern sich, wenn die Kinder älter werden. ;-)
      LG Bine

  34. Reply
    Mami Made It
    19. Juni 2015 at 14:05

    Nein danke. Das wär gar nichts für mich. Mein Biorhythmus würde mir da was husten. War schon als Kind Langschläferin und Nachteule, bin es heute noch und meine Tochter ist auch so gestrickt.
    Natürlich kommt es mal vor, dass ich nicht schlafen kann oder mich Rückenschmerzen aus dem Bett treiben. Aber dann starre ich Luftlöcher in die Landschaft bei einer Tasse Kaffee und kann keinen klaren Gedanken fassen. Also völlig verschwendet die Zeit. Da schlafe ich lieber bis 8 Uhr und bin gleich voll da. Am Abend gehen alle früher ins Bett als ich und da habe ich dann auch meine Ruhe und mein Gehirn arbeitet auch noch bestens.
    Jeder ist halt anders.
    LG Petra

    1. Reply
      Bine [waseigenes]
      22. Juni 2015 at 06:28

      Absolut- jeder ist anders. Es bringt ja auch gar nichts, wenn man sich einen Rhythmus aufzwingt! LG Bine

  35. Reply
    Maraike
    19. Juni 2015 at 15:58

    Hallo Bine!

    Wow, gut gemacht. DU kannst stolz auf dich sein. :)

    In der Regel komm ich gut aus dem Bett, der Wecker klingelt und ich steh sofort auf. Am aktivsten bin ich entweder ganz früh am Morgen oder ganz spät am Abend.

    Aber momentan klappt das bei mir gar nicht. Ich drücke immer öfter die Snooze Taste, mache einen kleinen Mittagsschlaf und werd gar nicht richtig wach. Aber damit ist jetzt Schluss!! Dank Dir klingelt ab morgen der Wecker um 5 :))) Ich bin sehr gespannt,wann ich dann aufstehe ;)

    Dir ein schönes Wochenende,

    maraike

    1. Reply
      Bine [waseigenes]
      22. Juni 2015 at 06:27

      Und, hast Du es geschafft? ;-)
      LG Bine

  36. Reply
    Das kunterbunte Känguru
    19. Juni 2015 at 17:49

    Um fünf Uhr freiwillig aufstehen?? Never. Auch meine Snooze-Taste und ich sind gute Freunde.
    Aus dem Bett springen konnte ich noch nie. Ich bin eine eingeschworene Eule (meine kleine Tochter sagt das von sich auch, vielleicht vererbt man das ja, denn sie ist wirklich abends fitter als der große Sohn, und wo er dann morgens früh wach ist, pennt die Kleine noch tief und fest….)
    Weil wir beide berufstätig sind und mein Mann im Schichtdienst arbeitet, habe ich quasi auch Schichtdienst, der Supergleitzeitmöglichkeit meiner Firma sei Dank.
    Dabei merke ich, wenn ich die Kinder bringe und dann quasi um 06:30 aufstehe, läuft der ganze Tag besser, als wenn ich um 05:00 aufstehe, weil ich Frühschicht habe und die Kinder dann nachmittags abhole. Ich habe dann den ganzen Nachmittag ein Riesenloch aus Müdigkeit und bin ungeduldig und gereizt.
    Da bewundere ich meinen Mann, der in seiner Frühschichtwoche dann um 04:00 aufsteht und mit den Kindern noch alles mögliche am Nachmittag wuppt und unternimmt (er scheint bei uns die Lerche zu sein :D ).

    Ich wünsche Dir noch viel Erfolg mit deinem Experiment, wenn man sich dabei wohlfühlt, ist das wirklich geschenkte Zeit!

    (Leider ist es so, dass die ganze Welt scheinbar auf Lerchen ausgelegt ist, das merke ich immer wieder… mein kreativer Höhepunkt ist zwischen 23:00 und 01:00 nachts…. das kann man nur nicht machen, weil ja der ganze Alltagssenf mit Schule und Arbeit da leider keine Rücksicht drauf nimmt… )

    Liebe Grüße,
    Christiane

    1. Reply
      Bine [waseigenes]
      22. Juni 2015 at 06:26

      Mir war nicht bewusst, dass die ganze Welt auf Lerchen ausgelegt ist… aber da ist wohl was Wahres dran.
      Frühe war mein kreativster Höhepunkt auch zwischen 22 und 1 Uhr nachts.
      Das geht heute gar nicht mehr!
      LG Bine

  37. Reply
    Fraencis Daencis
    19. Juni 2015 at 21:08

    Hallo Bine,

    ich bin ein absoluter Morgenmensch und auch schon immer gewesen. Ich kann eigentlich besser um 5 Uhr aufstehen, als zwischen 6 und 8 Uhr. Leider habe ich damit im Moment tablettenbedingt doch so meine Schwierigkeiten, hoffe aber, dass sich das bald alles wieder einpendelt.

    Liebe Grüße,
    Fraencis

    1. Reply
      Bine [waseigenes]
      22. Juni 2015 at 06:25

      Da bin ich ein bisschen neidisch, dass Du das generell besser kannst!
      Auch, wenn es gerade nicht so gut klappt. Aber dafür gibt es ja einen Grund!
      Alles Gute! LG Bine

  38. Reply
    Anne
    20. Juni 2015 at 09:07

    Oh Bine, was für ein toller Artikel und eine so schöne Inspiration! Ich kämpfe jeden Morgen mit mir! Meistens bleibt mir dadurch nur 30 Minuten für Duschen, fertig machen und ins Auto springen, wenns schlecht läuft schaff ich mir nicht mal mehr nen Coffee to go zu machen das nervt mich selber so sehr, aber es ist ein Teufelskreis. Letzte Woche war ich von allein schon früher wach und hatte jeden Morgen mindestens eine Stunde für mich bevor es ins Auto ging, das tat so gut und ich möchte das auch unbedingt beibehalten und vielleicht noch nen tick früher aufstehen! Dein Post bestärkt mich da auf jeden Fall ! Danke <3 Anne

    1. Reply
      Bine [waseigenes]
      22. Juni 2015 at 06:24

      Sehr gerne, Anne! Ich drücke Dir die Daumen, dass Du es schaffst- gerade, weil Du damit ja eigentlich glücklicher wärest!
      LG Bine

  39. Reply
    Manuela
    20. Juni 2015 at 14:11

    Was für ein tolles Experiment und es ist dir geglückt! Herzlichen Glückwunsch. Es gibt doch nichts schöneres als diese ruhigen Stunden bevor die ganze Welt erwacht – da hast du recht – das ist wahrlich ein Geschenk an einen selbst. Früher habe ich mir das auch fast immer geschenkt – seit der Geburt (oder sogar noch ein paar Wochen davor) meiner Tochter (14 Monate) ist daran nicht mehr zu denken – sie ist eine Langschläferin und ich krieche ich faul hinterher in der Hoffnung das sie mir noch ein paar Minuten gönnt – gerädert und müde. Tief in meinem Herzen jedoch freue ich mich schon wieder auf die Zeiten, in denen ich meinen Wecker auf Frühmorgens stellen werde – um diese herrliche Ruhe zu genießen und die Zeit zu nutzen. Ein Lauf, arbeiten oder nähen…. bis die anderen auf sind hat man so viel geschafft und das gibt einen ein herrliches Gefühl. Genieße es weiter! Wenn es einmal da ist, behält man es meistens auch.
    Liebe Grüße
    Manuela

    1. Reply
      Bine [waseigenes]
      22. Juni 2015 at 06:23

      Ja, das tue ich. Noch. Mal sehen, wie ich es in den Sommerferien machen werde. Aber ein bisschen früher, als die anderen aufstehen, ist ja schon ein Geschenk an mich selbst!
      LG Bine

  40. Reply
    Dani
    20. Juni 2015 at 15:24

    Hui Bine,
    wenn du von der Eule zur Lerche geworden bist, müsste ich das eigentlich auch schaffen. Ich bin (leider) jemand der gerne schläft und auch lange und ausgiebig. Ich komme nicht schnell in die Puschen. Ich muss mind. 5x 5min ersnoozen bis mich der Zeitdruck am morgen plagt -.-

    Ich sollte mir in der Hinsicht ein Beispiel an dir nehmen. Dringend. Schließlich plagte ich doch in meinen letzten Posts darüber das der Tag so wenig Stunden hat …

    Liebste Grüße
    Dani

    1. Reply
      Bine [waseigenes]
      22. Juni 2015 at 06:22

      Wenn ich das schaffe, dann schaffst Du das auch!
      :-)
      LG Bine

  41. Reply
    Ivonne
    20. Juni 2015 at 19:21

    Hallo Bine,

    ich war fast 20 Jahre im Schichtdienst tätig. Früh, Spät, Nacht gerne auch mal alle drei Schichten in einer Woche. Da ist es schwierig mit einem guten Schlafkonzept. Von der Pupertät an bis heute bin ich auch Migränepatientin und mit den Jahren wurden die Anfälle härte und auch häufiger. Nun bin ich vom Schichtdienst befreit und arbeite auf einer Stelle Mo-Fr 07:30 – 17:00. Das ist für mich noch immer sehr ungewohnt und ich habe das Gefühl, keine Zeit mehr zu haben. So wie du habe ich begonnen mir Zeit zu organisieren…
    Ich stehe bereits um 04:45 auf und gehe mit den Hunden Joggen oder eine große Runde spazieren.
    So wie du habe auch ich das Gefühl viel besser in den Tag zu starten und auch an den Wochenenden ist spätestens um 06:00 die Nacht rum.
    Bereits jetzt kann ich sagen… Es geht mir viel besser als Lerche und ich bin gespannt wie es sich weiter auf meine Migräne auswirkt.

    Ich wünsch dir eine gute Zeit und grüße herzlich
    Ivonne

    1. Reply
      Bine [waseigenes]
      22. Juni 2015 at 06:22

      Unter Migräne habe ich auch mal eine zeitlang gelitten,
      aber das ist schon lange her. Ich drücke Dir die Daumen, dass es dir weiterhin gut geht!
      LG Bine

  42. Reply
    Ania
    20. Juni 2015 at 21:59

    Nein, also 5 Uhr morgens ist für mich noch tiefe Nacht, auch wenn es schon hell ist! Ich würde niemals um 5 aufstehen um Zeitung zu lesen! Ich stehe in der Woche um 6:30 auf, weil die Kinder zur Schule müssen, und wenn ich schon aufgestenden bin, dann gehe ich nicht zurück ins Bett, wenn sie weg sind (obwohl ich könnte). Aber eigentlich ist halb sechs etwas zu früh und ich bin dann auch nicht besonders produktiv. So 8 Uhr wäre ideal. Meine aktive Zeit ist abends. Ich gehe selten vor Mitternacht ins Bett. Es hätte auch keinen Sinn, weil ich dann sowieso nicht einschlafen kann. Allerdings mag ich auch nicht bis Mittag schlafen. Ich könnte das – ist mir schon passiert – deshalb stelle ich mir auch an freien Tagen den Wecker oder bitte jemanden, mich zu wecken. Und wehe er tut es nicht – dann bin ich genervt, müde (trotz mehr schlaf) und hab die Hälfte vom Tag verloren. Mein Rhythmus ist: spät zu Bett – nicht zu früh auf, aber auch nicht zu viel Schlaf, denn dann wird er zur Zeitverschwendung. Und ich glaube nicht, dass ich insgesamt weniger Zeit (auch für mich) habe als jemand, der zwar um 5 aufsteht, aber um 21 Uhr schon wieder im Bett liegt. Trotzdem bewundere ich die Frühaufsteher – eben weil sie mir so heroisch erscheinen!
    Liebe Grüße
    Ania

    1. Reply
      Bine [waseigenes]
      22. Juni 2015 at 06:20

      *lach* – heroisch! So fühle ich mich zwar nicht… aber das tun
      bestimmt viele.
      Hauptsache Du hast Deinen eigenen Rhythmus gefunden!
      LG Bine

  43. Reply
    knobz
    21. Juni 2015 at 04:26

    Da schreibe ich doch mal ganz locker einen Kommentar um 4:20 Uhr…. Aber du stehst ja auch gleich schon auf. Ich bin auch eigentlich der Morgenmuffeltyp und vor dem ersten Kaffee geht bei mir gar nix. Aber gerade wenn bei uns viel los ist – viele Termine , viel zu erledigen wache ich immer häufiger um 4 Uhr von alleine auf. Dann setze ich mich auch an mein I-Pad um Mails zu erledigen oder Texte vorzubereiten. Aber der Schlaf fehlt mir dann schon im Laufe des Tages. 5 Uhr der Wecker? Ich glaube nicht.

    1. Reply
      Bine [waseigenes]
      22. Juni 2015 at 06:19

      Boah! 4 Uhr ist ganz schön früh! Das würde ich wohl nicht schaffen.
      LG Bine

  44. Reply
    Anna
    21. Juni 2015 at 15:40

    Hallo Bine,

    bei mir ist es (fast) genauso. Ich bin am produktivsten, wenn ich früh aufstehe. Mein Wecker hat eine Zeit lang um halb 7 geklingelt und um 7:20 musste ich los zur Schule. Es war genug Zeit, um zu frühstücken und meine Schultasche zu packen, aber dennoch kamen mir so viele Dinge in den Sinn, die ich noch schnell vorher erledigen wollte.
    Nun stehe ich um halb 6 auf, wenn es bei mir ganz schlimm aussieht wird mein Zimmer aufgeräumt, damit ich am Nachmittag gleich die Schulaufgaben machen kann. Für mich ist es der perfekte Rhythmus. Manchmal arbeite ich „vor“, also ich mach Hausaufgaben, die ich noch machen muss für den nächsten Tag oder ich nähe schon etwas, das ist natürlich der perfekte Start in den Tag:)

    Liebste Grüße
    Anna

    1. Reply
      Bine [waseigenes]
      22. Juni 2015 at 06:18

      Hört sich super an, Anna!
      LG Bine

  45. Reply
    Lindi Pekel
    21. Juni 2015 at 16:42

    Wirklich interresant, ich bin eine Nachteule und Frühaufsteher, ich baruche nie viel schlaf, das erste mal werde ich ab 5 wach und warte eigentlich nur noch das mein Wecker klingelt, so bin ich dan fit, drücke ihn nie weg was bei meinen eh nicht geht habe einen ganz altmondischen ohne diese Funktion.

    1. Reply
      Bine [waseigenes]
      22. Juni 2015 at 06:18

      Repekt! Das schaffe ich nicht!
      ;-)
      LG Bine

  46. Reply
    Kerstin
    22. Juni 2015 at 09:13

    Guten Morgen,

    ich habe den Artikel letzte Woche schon gelesen und fand mich darin schon wieder, weil ich immer gedacht habe, mal früher aufzustehen, um in Ruhe zu duschen und die Zeit alleine zu genießen und in den Tag zu starten.
    Meinem Mann erzählte ich das gestern abend und er hat es erstmal belächelt, weil ich immer länger schlafe als er und immer mehrere Anläufe zum Aufstehen brauche. Hah, dachte ich mir, jetzt erst recht und stellte den Wecker am Handy mit einem sanften und leisen Klingelton auf 05:15 Uhr.

    Ich wurde tatsächlich wach und wollte aufstehen, bemerkte aber, dass Kind 1 bei uns im Bett lag und auch so langsam wach werden wollte und stellte mich schlafend, so dass er vielleicht noch etwas einschlief. Das hat eine halbe Stunde gehalten, dann ist Kind 1 aufgestanden und ich bin gefolgt. Wir waren beide ganz leise mit Duschen und Anziehen und sind dann runtergegangen. Ich hab tatsächlich noch Papierkram erledigt, meinen ersten Kaffee getrunken und die Stille genossen, bis dann um halb sieben Kind 2 und dicht gefolgt der Liebste nach unten kamen.

    Aber: ich fühle mich gerade sehr gut und habe das Gefühl, schon etwas geschafft zu haben und versuche es morgen wieder :)

    Liebe Grüße und danke für den Denkanstoß für dieses Experiment.
    Kerstin

  47. Reply
    Franzy vom Schlüssel zum Glück
    22. Juni 2015 at 11:47

    ich bin eine Eule.. definitiv eine Eule…
    aber sowas von..
    ich kann bis spät ind ie NAcht arbeiten… auch sehr produktiv.
    Wenn mein Freund um spätestens 22:30 sagt: gehn wir ins bett? (er steht nämlich um 5 Uhr auf), dann bin ich immernoch hellwach und sobald ich in den federn liege grübel ich über dies udn das…
    Wenn ich tatsächlich auch um 5:30 aufstehe (imme rmontags, weil ich lang auf die arbeit fahren muss), dann bin ich sau müde, wenn ich auf der arbeit ankomme.. den Tag über hab ich kopfschmerzen udn bin wenig produktiv..
    da skann ich ainfach nicht.. so ein Tag kann doch nicht vor acht uhr anfangen.. nenenene..
    ich glaube aber schon, dass ich michd a irgendwie umgewöhnen könnte.. ist nur irgendwie schwierig, denn spätestens am wochenende will icha usschlafen und auch länge wachs ein.. da würde meine antrainierter Früh-Aufstehen-Rythmus wieder vor die Hunde gehen glaub ich..

    Also ich bleib dabei: ich bin eine eule…

    Viele liebe Grüße!

    Franzy

  48. Reply
    Posseliesje
    22. Juni 2015 at 14:17

    Hallo Bine,
    leider habe ich zwei Kinder, die mich in der Regel um sechs Uhr wecken. Bisher konnte ich mich noch nicht dazu überwinden freiwillig vor sechs Uhr aufzustehen, obwohl ich eigentlich eher der Morgentyp bin. Während dem Studium bin ich sogar manchmal um vier Uhr aufgestanden, um Hausarbeiten zu schreiben. Zum Frühstück hatte ich dann bereits so viel geschafft, das war ein wirklich gutes Gefühl. :-)
    Letzte Woche haben die Kinder aber beide (!) bis halb acht geschlafen. Ich bin trotzdem um sechs aufgestanden, konnte mich in Ruhe anziehen, Frühstück vorbereiten, schon mal ein paar mails beantworten…das war toll und sooo ein entspannter Start in den Tag. Leider war diese Phase schon nach fünf Tagen wieder vorbei, aber du machst mir gerade echt Lust, es auch mal zu probieren um fünf Uhr morgens aus den Federn zu hüpfen…ähh kriechen. :-)
    Morgen geht’s los, ich bin gespannt, ob ich es schaffe.
    Liebe Grüße,
    Kerstin M.

  49. Reply
    Astrid
    23. Juni 2015 at 11:26

    Hallo Bine

    Also mein Wecker meldet sich um kurz vor 4. Der von meinem Mann um 4:15 Uhr. Sonst kommen wir uns im Bad in die Quere :) Dann wird Post sortiert und die Zeitung auf,s Fahrrad gepackt. Dafür brauch ich so ca. 1 Std. bis sie alle in den Breifkästen sind. Das ist mein Frühsport bei jedem Wetter. Um .ca. 5:30 Uhr bin ich dann wieder zu Hause. Frühstück für die Tochter machen bevor sie sich auf den Weg zur Schule macht. Ihr Bus fährt um 6:45 Uhr.

    Bettzeit ist so gegen 22 Uhr. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

    Liebe Grüße von Astrid

  50. Reply
    Katja
    24. Juni 2015 at 18:14

    Liebe Bine,

    gestern habe ich deinen wunderbaren Beitrag gelesen.
    Ich bin auch schon immer eine Lerche gewesen, zum Leidwesen meines Mannes. aber zum Glück kommt mein 8 Jähriger Sohn nach mir.
    Ich bin auch schon immer ab halb 5 Uhr wach und liege dann so rum und döse vor mich hin bis ich dann um 6.30Uhr aufstehe. Leider haben wir eine sehr hellhörige Wohnung und das Bad ist gleich neben dem Zimmer meines Sohnes, so das duschen und schon fertig machen um 5Uhr ausfällt…Und so habe ich bisher immer bis um 6.30Uhr im Bett ausgeharrt. Aber dank deines Beitrags habe ich mir gestern Abend doch vorgenommen um 5.50Uhr aufzustehen und ganz leise im Arbeitszimmer emails zu beantworten, Bergeweise Bürokram abzuarbeiten… Und ja es hat funktioniert und es ist niemand wach geworden. Das zeigt mir, dass ich mir halt genau überlegen muss was ich morgens schon machen kann, ohne das die beiden Männer wach werden. (email, Bürokram, Bügeln, Fotoalbum weiter führen, Samstags auf den Wochenmarkt schon einkaufen gehen…)
    Ich habe heute so viel geschafft und bin irgendwie sehr zufrieden mit dem Tag und bin dabei noch nicht mal müde.
    So werde ich jetzt jeden Tag etwas früher aufstehen und den Morgen mit einem Kaffee am Schreibtisch beginnen und dabei dem Gezwitscher der Vögel lauschen.
    Vielen Dank und ganz liebe Grüße,
    Katja

  51. Reply
    Frau Fofftein
    29. Juni 2015 at 09:48

    Toller Beitrag! Ich bin der absolute Frühaufsteher und gehe dafür abends früh ins Bett. 7 bis 8 Stunden Schlaf brauche ich mindestens, sonst bin ich zu nichts zu gebrauchen. Sogar am Wochenende stehe ich gerne früh auf – aktuell jetzt im Sommer so gegen 7 Uhr. Ganz ohne Wecker. Wenn es in der Wohnung schon hell ist, die Sonner scheint und mir schon im Kopf herumgeistert, was ich alles heute erledigen will und worauf ich mich freue, dann kann ich gar nicht länger liegen bleiben. Und wenn mein Mann einige Stunden später aufsteht und wir dann gemeinsam frühstücken, habe ich schon gebloggt oder fotografiert oder die Wohnung aufgeräumt. :)
    Viele Grüße
    Frau Fofftein

  52. Reply
    Kindderachtziger
    29. Juni 2015 at 15:28

    Ticke da ähnlich wie du, bisher war die Snooze-Taste auch mein treuester Begleiter. Allerdings stelle ich die letzten Wochen fest, dass ich oft gg. 5-6 Uhr schon recht wach bin, mich dann wieder einkuschel oder tief schlafe, sodass der Wecker ca. 1 Stunde später mich völlig aus der Bahn wirft. Vielleicht macht es Sinn, dann aufzustehen, wenn man sich wach fühlt. Wäre zumindest einen Versuch wert, zumal ich die morgendliche Ruhe und das langsam in den Tag starten sehr mag, doch das fällt aufgrund des sehr späten Aufstehens in der Regel flach. Auch am Wochenende habe ich das Gefühl mich eher müde als wach zu schlafen, vermutlich kennst du das auch. Bin gespannt auf deine Erfahrungen und werde das jetzt auch mal probieren.

    Viele Grüße, Silke

  53. […] heute früh zu machen, vor dem Frühstück, vor der Arbeit, vor meinen Terminen. Angefixt durch einen wirklich interessanten Artikel von was eigenes zum frühen Aufstehen, mache ich das seit letzter Woche Montag einfach selbst. Jeden Morgen, auch am Wochenende, klingelt […]

  54. Reply
    lottapeppermint
    17. Juli 2015 at 14:59

    Liebe Bine,
    vielen Dank für deinen inspirierenden Post! Ich habe mich immer für eine Eule gehalten und erst letztens zufällig (als es so heiß war und ich deswegen früh im Büro sein wollte) entdeckt, dass es sich wahnsinnig gut und produktiv anfühlt, wenn man früh morgens schon viel abgehakt hat und noch den ganzen Tag vor sich liegen sieht. Das beste Gefühl: auch früher wieder Feierabend machen können und am Abend mehr Zeit für die schönen Dinge haben :)
    Seit dem habe ich mir ebenfalls vorgenommen, früher aufzustehen. Noch kämpfe ich mit meiner Snooze-Angewohnheit, habe mir aber schon ein paar Strategien zurecht gelegt und fühle mich durch deinen Post bestätigt, das weiter auszuprobieren :)
    Liebste Grüße,
    Natalie

  55. Reply
    Karla Kolumna
    20. Juli 2015 at 08:55

    Ich bin auch schon immer eine Lerche und in meiner Familie war es auch immer üblich so früh aufzustehen.
    Bis vor einiger Zeit bin ich immer um 6 aufgestanden, das passte damals für Schule genauso wie für Uni gut. Wach bin ich aber oft schon früher.

    Seit kurzem stehen wir morgens um 5 auf, damit wir Gleitzeit sei Dank auch schon früh wieder Feierabend machen können..
    Witzigerweise sind meine Teamkollegen ebenfalls Lerchen, so dass wir teilweise als einziges Team schon vor 7 vollzählig sind :-D

    Natürlich springe ich nicht jeden Morgen wie ne Rakete aus dem Bett sobald der Wecker geht, es ist einfach so schön kuschlig mit dem Freund. Also erstmal Nachrichten hören und langsam die Äuglein öffnen. Dann ins Bad, in Ruhe frühstücken und kurz nach 6 im Büro sitzen.
    Je nachdem wie der Tag läuft kann ich dann schon gegen 15 Uhr die Biege machen und habe dann noch den ganzen Nachmittag bei dem tollen Wetter vor mir.

    Ich muss dann zwar schon gegen 22 Uhr ins Bett, aber das stört mich nicht so besonders, da ich ja so früh aufstehe um die helle Zeit zu nutzen.
    Auch im Herbst finde ich es schön noch etwas Tageslicht nach der Arbeit erhaschen zu können.

    Am Wochenende stelle ich mir keinen Wecker und stehe dann gemütlich gegen 8 auf.

    Das Wichtigste für einen guten Start in den Tag ist für mich aber vor allem Ruhe und Zeit. Ich hasse es mich zu stressen und abzuhetzen um bspw. einen Zug zu bekommen. Daher plane ich bei Terminen mind. eine Stunde ein.

    Meine perfekte Schlafdauer habe ich noch nicht herausgefunden. Da ich leider am Abend (fast) egal wie müde ich bin eine gute Stunde zum einschlafen benötige, kann ich das auch nicht wirklich planen. Der Freund schläft meist schon bevor er vollständig in der Horizontalen angekommen ist…

  56. […] dem vorletzten, kleinen Stammtisch der Blogowskis haben wir uns über einen Blogpost unterhalten, in dem es darum ging die Zeit nach dem Aufstehen für sich zu nutzen. Fand ich ganz […]

  57. Reply
    Nanne_einfachsoleben
    27. Juli 2015 at 23:02

    Ich finde dein Experiment total spannend und bin gespannt, was du im Herbst berichtest. In den letzten zehn Jahren habe ich mich immer wieder mit meinem Rhythmus beschäftigt und verschiedene Erfahrungen gesammelt:

    – Weg mit der Snoozetaste – das ist völlig egal, ob Lerche oder Eule, am Besten ist es einfach sofort auf zustehen. Der Kreislauf und der ganze Körper kommen viel besser in Schwung.
    – Möglichst viel auf den Körper hören und Müdigkeit wahrnehmen – wie viel Schlaf brauche ich? Bei mir sind es ungefähr acht Stunden.
    Ich z.B. merke immer wieder, dass mich Fernsehen und PC, sowie auch Lesen von interessanten Büchern wachhalten und ich meinen ersten Müdigkeitspunkt (so 22 – 22:30) verpasse. Das passiert öfter am Wochenende. In der Woche gucke ich möglichst nur bis 21 Uhr fern und lese auch möglichst keine Blogs so spät. Dann gibt es einen Timeslot von so ungefähr 60 bis 90 Minuten und mit dem zweiten Müdigkeitspunkt gehe ich dann ins Bett ( so 23:30 bis 0:00).
    Um das genau zu erspüren, tut es total gut eine wirklich freie Zeiteinteilung mal zu haben und das auszuprobieren und darauf zu achten. Momentan kann ich mir meinen Tag frei einteilen und spüre, dass der spätere Rhythmus mit 23:30 – 0:00 Uhr schlafen gehen und so gegen 8:00 Uhr aufstehen, mein natürlicher Rhythmus ist. Vorher musste ich um 6 Uhr aufstehen, um pünktlich mit einer Stunde Frühstück und Fertigmachen auf der Arbeit zu sein, und da war ich dann wirklich meist gegen 22 Uhr so müde, dass ich schlafen gegangen bin. Manchmal sogar früher.
    Wenn ich jetzt mich „zwinge“ morgens um 6:30 Uhr aufzustehen und mit meinem Mann zu frühstücken oder weil ich früher in den Tag starten will, kämpfe ich entweder mit einem richtigen Mittagstief (und hole oft den Schlaf nach) oder ich gehe dann einmal abends wieder früher ins Bett und verteufle um 6:30 Uhr den Wecker.

    Das Thema beschäftigt echt einige. Mein Kommentar ist jetzt auch so lang geworden! Ich kann mir übrigens auch gut vorstellen, dass wenn ich Kinder habe, dass ich morgens dazu tendieren würde, wirklich früher aufzustehen. Das würde mir schwerfallen, aber dann hat man die frühe Stunde wirklich für sich und kann ganz anders in den Tag starten. Ich habe auch grundsätzlich kein Problem damit früh schlafen zu gehen.
    Liebe Grüße
    Nanne

  58. […] Aber gerade wenn man ein Morgenmuffel ist, finde ich es besonders wichtig, dass man sich den Morgen schön gestaltet und sich Zeit nimmt für alles und nicht ohne Frühstück viel zu spät aus dem Haus hetzt. Bine hat vor einiger Zeit einen tollen Artikel darüber geschrieben wie sich ihr Tag verbessert, seitdem sie morgens freiwillig um 5 Uhr au… […]

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