Dessert

Hanuta Dessert (und der Stress ein wahnsinnig tolles Food-Foto machen zu wollen)

26. Januar 2016

Letzten Samstag feierte meine Schwester ihren Geburtstag. Ich sollte (durfte, musste, wollte) zur Party ein Dessert mitbringen. Nur welches? Bratapfel Tiramisu kann ich nicht mehr sehen, daran haben wir uns im Dezember überfressen. Auf Lebkuchen habe ich auch keine Lust mehr und überhaupt wollte ich was Neues ausprobieren. Also lies ich mich Ende letzte Woche in der Süßigkeitenabteilung unseres Supermarktes inspirieren. Meine Wahl fiel auf Hanuta. Ich mag Hanuta. Wer mag Hanuta nicht?

Hanuta Dessert | Rezept | waseigenes.com

Freitagabend machte ich mich an die Arbeit und hatte schon einen genauen Plan im Kopf: es sollte eine große Schüssel für die Party geben und vier kleinere Gläser, die ich am Samstagmorgen hübsch fotografieren wollte. Samstag hatte ich aber keine Lust zu knipsen. Sonntag auch nicht. Montagmorgen dachte ich: Mist- keine Bilder gemacht, kannste nicht bloggen. Also nach der Mollierunde die Gläser aus dem Kühlschrank geholt und überlegt, wie ich sie für den Blog nett in Szene setzen könne? Dabei flutschte mir erstmal ein Glas aus der Hand und landete auf dem Küchenboden. Statt knipsen war dann erstmal putzen angesagt.

Das Hanuta Dessert wehrte sich. Meine Laune war im Keller. Erst wollte ich den „Ich blog Dich“-Gedanken gleich verwerfen, aber dann dachte ich: Egal, es muss ja nicht immer ein üppiges Shooting sein. Gläser auf den Küchentisch stellen, Foto machen, fertig. Ohne Schnickschnack. Was Ihr nicht seht, im Hintergrund stand noch ein Kerzenständer, lag noch ein Schulmäppchen, eine Zeitung und andere Kram. Den Teil habe ich abgeschnitten. Ich lasse mich viel zu oft von wundervollen und aufwendigen Food-Fotos anderer beeindrucken.

Hier mein pi mal Daumen Rezept für mein Hanuta Dessert:

10 Hanuta
500 g Quark
400 g Sahne
80 g Zucker
2 TL Vanillezucker
1 Becher Rote Grütze
gemahlene Haselnüsse

Zunächst habe ich die Hanutas (gibt es eine Mehrzahl von Hanuta?) mit der Hand in die Schüssel gebröselt. Darauf habe ich den Becher Rote Grütze verteilt. Dann mit dem Mixer Sahne steif geschlagen und mit Zucker, Vanillezucker und ein bis zwei Handvoll gemahlener Haselnüsse unter den Quark gehoben. Quarkcreme auf die Rote Grütze verteilt und zum Schluss nochmal gemahlene Haselnüsse auf der Creme verteilt. Feddich!

Soweit ich das mitbekommen habe, hat das Dessert den Gästen meiner Schwester geschmeckt. Ich fand’s gut.

Wie ist es bei Euch? Verwerft Ihr auch schonmal eine Blogidee, weil Ihr mit Euren Fotos nicht zufrieden seid? Macht Ihr Euch auch manchmal Stress, dass die Bilder nicht gut genug sind? Rennt Ihr auch, wie ein blindes Huhn, durch Eure vier Wände und sucht nach Fotoprops, mit denen Ihr Euer Rezept in Szene setzen könnt?

Manchmal fluppt es bei mir, ohne, dass ich groß drüber nach denke. Dann habe ich eine Fotoidee im Kopf und schaffe es, sie genau so umzusetzen. Und ein anderes Mal stehe ich, wie der Ochst vorm Berge, habe keine Ideen und überhaupt keinen Antrieb, den ganzen Krempel vor die Terrassentür zu schleppen und eine Bild-Szene zu kreieren. Mein Motto für 2016: Mut zur Lücke!

Ich wünsche Euch einen schönen Dienstag!
Liebe Grüße, Bine

43 Comments

  • Reply Nance 26. Januar 2016 at 07:05

    Guten Morgen Bine,

    das Hanuta-Dessert hört sich ganz hervorragend an. Das werde ich garantiert mal ausprobieren. Das mit den Bildern kenne ich nur zu gut. Meine Bilder sind meiner Meinung nach immer eine totale Vollkatastrophe, weil ich meistens einfach nicht die Geduld oder auch die Zeit habe ein schönes Foto zumachen. Ich setze mich selbst aber immer und immer auch wieder unter Druck, weil man halt überall diese wunderschönen Food-Fotos sieht. Ich versuche dann gerne auch einfach mal Fotos nachzustellen, aber auch das gelingt mir meistens nicht, sodass ich dann einfach irgendwann genervt aufhöre und es dann einfach so lasse wie ich die Fotos hinbekomme. Ich lebe also quasi immer zur Mut zur Lücke ;-)

    Hab einen schönen Tag!
    Liebe Grüße
    Nance

    • Reply Nessa 26. Januar 2016 at 07:37

      Ja das mit dem „nachstellen“ endet bei mir auch so. Habe mich an meinen beiden lieblings-US-Bloggerinnen orientiert und da sieht alles so locker flockig leicht ind einfach perfekt dahin geschmissen aus – jaaah… Nein. Wie bei meinem letzten Post wunderbar zu erkennen bekommen ich das nicht mal bei einem Produkt ohne nachträgliche Bearbeitung hin xD aber man lernt ja auch dazu ;)
      LG
      Nessa

      • Reply Bine | was eigenes 26. Januar 2016 at 10:11

        Genau, Nessa!
        … und wir Blogger wissen, dass es keine locker flockig dahin geschmissenen
        Fotos gibt. Gerade die bedürfen viel Kreativität und ein gutes Auge.
        Ich finde es schon erstrebenswert, es wenigstens zu versuchen, aber
        wenn es mal nicht hinhaut, geht die Welt davon nicht unter!
        LG Bine

        • Reply Nessa 1. Februar 2016 at 13:02

          haha das stimmt :)
          ich freu mich immer total wenn es ausnahmsweise mal wirklich in meinen Augen besser aussieht als im Post davor – aber vielleicht ist der Winter einfach nciht die beste Jahreszeit um viel zu verbessern. mir kommt es so vor, als wären frühling und sommer die besseren ‚beginner‘ monate wenns um fotos geht – und herbst/winter der endgegner :D

    • Reply Bine | was eigenes 26. Januar 2016 at 10:10

      Vollkatastrophe ist echt übertrieben, Nance! Aber, ich weiss, was Du meinst.
      Geduld ist ein gutes Stichwort und leider keine gute Tugend von mir.
      Ich habe auch schonmal versucht, Bilder nachzustellen- nicht, um sie nach zumachen,
      sondern, um zu üben. Aber das braucht wieder auch Zeit und Equipment.
      Wir bleiben also bei der Lücke! :-)
      LG Bine

  • Reply Monika Neufeld 26. Januar 2016 at 07:32

    Hmmm! Das ist ja mal eine leckere Dessertidee! Ich liebe solche Rezepte, die richtig was hermachen, dabei aber leicht und schnell gemacht sind.
    Und es ist beruhigend zu lesen, wenn ein „so alter Bloghase“, wie du, auch mal mit seinen Fotos hadert.
    Ich hab irgendwann mal angefangen, Rezepte Schritt für Schritt zu fotografieren, was ja echt zeitaufwendig ist, und deshalb haben es schon öfter leckere Rezepte nicht auf meinen Blog geschafft, weil ich einfach keine Zeit, oder Lust hatte, so einen Aufwand zu betreiben.
    Deshalb finde ich es jetzt doppelt gut, dass du dein Rezept mal „nur“ mit einem Foto vorstellst.
    Ja: Mut zur Lücke!! Wahr gespr…, äh,…geschrieben.
    Dank dir dafür!!
    LG, Monika

    • Reply Bine | was eigenes 26. Januar 2016 at 10:17

      Liebe Monika,
      Rezepte Schritt für Schritt zu knipsen, das habe ich auch schon oft gemacht und mache
      es auch gerne. Bei diesem Dessert unmöglich, weil schon dunkel.
      Und, Du hast Recht: Schritt für Schritt Bilder sind immer sehr (zeit-)aufwändig.
      Danke für den Dank! :-)
      LG Bine

  • Reply Nessa 26. Januar 2016 at 07:34

    Hach ja die lieben Bilder. Ich glaube, kein Blogger kennt das nicht – das Licht ist doof, die Produkte auch und der Hintergrund sowieso – bei allen anderen sieht immer alles toll aus nur bei den eigenen Fotos denkt man sich „Oh Gott…“
    Ich zB habe keine Kamera, aber jeder in meinem Umfeld. Und niemand benutzt sie jemals für was anderes als Schnappschüsse, während ich mit meinem Handy kämpfe und denke „Jetzt ein richtiges Stativ, Tiefenschärfe und die richtige Helligkeit einstellen können – das wärs!“ Aber bis ich mir alles was ich haben will leisten kann, vergehen noch ein paar Tage. Oder Monate… Mindestens. Deswegen heißt wohl die Devise: nicht aufgeben, weiter üben. Und wenn die Handybilder irgendwann zufriedenstellend sind, werden die mit dem richtigen Equipment erst recht Klasse!
    Das Dessert finde ich jetzt nicht ganz nach meinem Geschmack, ich bin nämlich tatsächlich eine Kandidatin fürs nicht-hanuta-mögen – also zumindest in Verbindung mit anderen Dingen. Ich glaube, ich probiert das ganze aber mal mit Giotto. Die sind der Wahnsinn! :D
    Liebste grüße,
    Nessa

    • Reply Bine | was eigenes 26. Januar 2016 at 10:18

      Waaaaas? Du magst kein Hanuta? Gibt’s ja nicht! :-)

      Auch, wenn ich mir selbst immer wieder sage „Mut zur Lücke, Bine!“, so
      strebe ich natürlich schon gute Bilder an. Und deswegen gebe ich Dir Recht:
      Üben, üben, üben. Nicht aufgeben.

      LG Bine

      • Reply Nessa 1. Februar 2016 at 13:39

        kaum zu glauben, oder? :D milchschnitte ist auch nciht so meins. aber wer weiß, villt lasse ich mich ja doch noch irgendwann überzeugen – probiert wird trotzdem fleißig! :)
        genau, mut zur lücke! meistens fühlt man sich mit einem guten bild besser als mit 5 schlechten :)

  • Reply Melanie 26. Januar 2016 at 07:49

    Schaut sehr lecker aus!!
    Und Hanuta ist wirklich eine feine Sache. Mit der Mehrzahl ist schwierig. 1 Hanuta , 2 Hanuti?
    LG, M

  • Reply Kurdtin 26. Januar 2016 at 07:56

    Ich bin soooo beruhigt! Gerade gestern habe ich ein Shooting abgebrochen, weil es einfach nicht ging. Ein großes Glasgefäß ganz pur. Klingt einfach. In der Realität hatte ich überall Spiegelungen auf dem Glas, jedes Licht im Raum reflektierte. Die feinen Details auf die es ankam, waren praktisch unsichtbar. Aber ich gebe nicht auf, weil ich das Glas unbedingt im Blog zeigen möchte.
    Ich nehme es als kreative Herausforderung!
    Als Food-Blogger hast du es ungleich schwerer, weil du dein Dessert ja nicht einfach in die Ecke stellen kannst, um in 2 Wochen noch mal einen neuen Versuch mit dem Foto zu starten.
    Man sieht deinen Fotos nicht an, dass sie unter schwierigen Bedingungen gemacht worden. Mir gefallen die gut – und das Rezept kommt definitiv auf die Liste. Ich liebe Hanuta!
    Mit meinen eigenen Fotos bin ich übrigens sehr oft nicht hundertprozentig zufrieden. Besonders mies sehen sie am heimischen Laptop aus. Allerdings ist das Teil auch schon etwas in die Jahre gekommen. Auf dem Rechner im Büro ist es schon besser – und auf dem Handy finde ich die dann eigentlich gar nicht so übel.
    Die Alternative zu diesen Fotos wäre oftmals: gar keine Fotos und gar kein Blogeintrag. Man sollte sich nicht an seinen eigenen Qualitätsvorstellubgen aufreiben.
    LG, Kirstin

    • Reply Bine | was eigenes 26. Januar 2016 at 10:21

      Nein, Kirstin, aufreiben sollte man sich nicht. Der Mittelweg ist für mich der Richtige:
      mal Mühe geben und Zeit investieren und dann wieder Entspannung und Lücke den
      Vortritt geben!
      Eine Glasschale zu knipsen ist auch eine echte Herausforderung. Ähnlich ist es mit
      diesen Dessert (Marmeladen-)Gläsern. Einen Kuchen finde ich leichter zu knipsen.
      LG Bine

  • Reply Rena 26. Januar 2016 at 08:27

    Also ich finde Deine Fotos total klasse und ich hätte nie geglaubt, dass sie unter solch „einfachen“ Bedingungen entstanden sind! Mut zur Lücke ist meiner Meinung nach generell ein sehr hilfreiches Credo und Dein Rezept gefällt mir auch.
    xx Rena

    • Reply Bine | was eigenes 26. Januar 2016 at 10:22

      Danke, Rena! Es ist ja mal sie, mal so bei mir.
      Mal schleppe ich Fotountergrund und Nippeskram ins Wohnzimmer und nehme mir
      viel Zeit zum Knipsen, mal muss eben nur der Küchentisch ohne Schnickschnack herhalten.
      :-)
      LG Bine

  • Reply Küstenmami 26. Januar 2016 at 08:29

    Hach, Bine, DANKE!

    Genau an solchen Ansprüchen scheitert das Verbloggen meiner einfachen Mami-Rezepte. Es schmeckt sooo lecker, sieht aber nicht danach aus. Doch Du hast recht: Einfach machen!

    So, und jetzt traue ich mich und gehe auf Instagram! Das habe ich nämlich bisher aus den gleichen Gründen unterlassen. ..
    Aber jetzt!

    Liebe Grüße, Deine Küstenmami

    • Reply Bine | was eigenes 26. Januar 2016 at 10:24

      Ich bin für mehr Realität! Ich glaube Dir auf’s Wort, dass Deine „Mami-Rezepte“ saulecker sind,
      optisch aber nicht viel hergeben. Nudeln mit Ei zum Beispiel- da kann ich mich ja reinsetzen.
      Am besten noch mit einem ordentlichen Klecks Ketchup drauf. Optisch- Bogtechnisch nicht
      zu gebrauchen. Eigentlich ist das doof.
      Trau Dich! Das nehme ich mir auch vor und ich wünsche Dir viel Freude auf Insta!
      LG Bine

  • Reply Kathrin 26. Januar 2016 at 08:43

    Hallo Bine,

    Was man nicht auch noch mit Hanuta machen kann…klingt ja mal wieder fantastisch!

    Zum Thema Fotos: ich persönlich denke, ein Foto sollte eine Momentaufnahme aus dem Leben sein – und das Leben ist auch nicht immer perfekt. Doch man kann dank Fotoprogrammen viel aus einem „schlechten“ Bild rausholen. Wie oft seh ich auf meinen Fotos ein Kind hinten rumspringen oder die Kater. Oder noch schlimmer, den Putzeimer ;) Schwupp, rausschneiden, fertig. Das was man zeigen will, das sieht doch immer hübsch aus. Darauf fokusiert man ja.
    Und wenn ein Bild mal „schlecht“ ist, dann überlege ich, was ich eigentlich damit sagen will. Will ich sagen: „Hey kuckt mal, super lecker Sache!“? oder „Schaut mal, mein Foto ist mal wieder perfekt. Das Licht war toll, die Kamera sauber, die Schärfe liegt da, wo sie liegen soll.“ Du selbst hast bereits ein Bild im Kopf, wie du es zeigen möchtest. Petrus lässt an dem Tag die Sonne nicht scheinen und deine Hände halten nicht ruhig, weil du vielleicht schon ans Essen machen denkst. Aber das siehst nur du! Deine Blogleser sehen wie immer ein schönes Bine-Foto in einem guten Beitrag verpackt! Ich hoffe, du verstehst, was ich meine ;)

    Liebe Grüße
    Kathrin

    • Reply Bine | was eigenes 26. Januar 2016 at 10:27

      Ja, Kathrin, ich verstehe, was Du meinst.
      Die eigenen Ansprüche… und der Vergleich mit anderen. Keine gute Mischung.
      Und doch: auch Ansporn!
      Natürlich will ich in erster Linie mit meinen Foto sagen: Los, nachmachen! Das schmeckt super.
      Aber, ich möchte natürlich das leckere Essen auch so ansprechend wie möglich präsentieren.
      Das geht aber manchmal aus Zeit-, Licht-, Lust-GRünden nicht. Und dann sage ich:
      MUT ZUR LÜCKE! :-))

      LG Bine

  • Reply Dani 26. Januar 2016 at 08:44

    Liebe Biene,

    Danke, Danke, Danke!!!
    Ich blogge erst seit 3 Monaten und habe schon dass Gefühl, wenn ich wollte wäre es ein Full-Time-Job!

    Da das Akku-Ladegerät meiner Canon EOS spurlos verschwunden ist, mache ich die Fotos zur Zeit nur mit meinem Handy, und ich bin überrascht wie schnell das geht, ohne den ganzen Schnickschnack mit Stativ und so.

    „Mut zur Lücke“ finde ich ein supertolles Blogger-Motto denn schließlich haben wir ja alle noch ein Leben neben dem „Blogger-Job“! ?

    Du bist so herrlich natürlich, weiter so!

    Liebste Grüße
    Dani

  • Reply Natascha 26. Januar 2016 at 09:08

    Hallo,
    das Rezept hört sich super an. Danke dafür. Werde ich auf jeden Fall ausprobieren.
    Ich selber blogge ja nur so aus Spaß und deshalb entstehen die meisten Fotos mit dem Tablet oder Handy – eben ziemlich unprofessionell. Finde ich aber nicht schlimm. Eben: Mut zur Lücke! Ein Blog lebt ja eigentlich von der Spontanität und Kreativität, oder? ;-)

    Liebe Grüße

    • Reply Bine | was eigenes 26. Januar 2016 at 10:30

      Das stimmt, Natascha! Davon leben Blogs- auch! Aber eben auch von tollen Fotos
      und guten Texten, von persönlichen Gedanken und Einblicke ins Leben.
      Ich habe schon den Anspruch gute Fotos zu machen – was natürlich immer im Auge
      des Betrachters liegt- kann aber auch mal sagen: Geht nicht besser, bleibt jetzt so!
      LG Bine

  • Reply nicole 26. Januar 2016 at 14:09

    Mut zur Lücke? Ich bin dabei.
    Selten habe ich wirklich die Zeit mal etwas richtig in Szene zu setzen und wenn ich mal Zeit hätte ist es dunkel oder das Licht sch…. oder beides – da muss ich dann einfach einen Tod sterben…Entweder super Bilder und gefühlt nur alle 6 Monate einen Post oder eben nicht so tolle Bilder.
    Ich glaube wir alle machen uns manchmal einfach verrückt – hey, halloooooo? Nobody is perfect, that´s life.

    liebe Grüße
    nicole

  • Reply Barbara 26. Januar 2016 at 16:13

    Du hast zuwenig Krümel daneben geschmissen und der angelaufene Silberlöffel fehlt auch! Tzzzz… Ich musste heute für meinen aktuellen Blogbeitrag auf die Schnelle ein Produktfoto mit einem fiesen lila Blumentopf verwenden, urgs. Musste ich im Beitrag aber klarstellen ;-)

    • Reply Bine | was eigenes 26. Januar 2016 at 19:12

      *gröhl* Barbara… Krümel, angelaufener Silberlöffel. Stimmt. Die fehlen!
      Ich werde Deinen Hinweis beim nächsten Mal beherzigen.
      Deinen Blog kann ich gerade nicht aufrufen. Ich schaue mir den lila Blumentopf später an!
      LG Bine

  • Reply Martina 26. Januar 2016 at 16:40

    Ich finde das Foto total okay, hört sich das doof an? Also schön und perfekt und es sollten keine Zweifel an dir nagen. Perfektion ist steril und da fehlt dann das Herzblut finde ich

    • Reply Bine | was eigenes 26. Januar 2016 at 19:13

      Natürlich, Martina – es ist OK. Ich hatte nur eine andere Vorstellung,
      wie es aussehen sollte. Das ist aber nicht dramatisch, denn von Perfektionismus
      bin ich nicht befallen ;-)
      LG Bine

  • Reply San 26. Januar 2016 at 17:57

    Boah, wie fies… du kannst mir doch hier nicht mit Hanuta die Nase lang machen ;)

    Ich finde übrigens dafür, dass du kein perfektes Blog-Photo schießen konntest, ist das Photo doch noch sehr professionell geworden… mit leichtem Bokeh und so :)
    Ich gebe zu, dass mich das Fotografieren fürs Blog auch oft beschäftigt (besonders momentan unter der Woche, wenn ich das Haus verlasse, wenn es dunkel ist und erst nach Hause komme, wenn es dunkel ist, ist das mit dem „natürlichen Licht“ eher schwierig). Ab und an suche ich mir dann ein Fotos im Internet (natürlich welche, die eine „creative commons license“ haben,

    • Reply Bine | was eigenes 26. Januar 2016 at 19:14

      Oh ja, San- diese Jahreszeit ist nicht gerade die Beste für’s Fotografieren.
      Da müssen wir durch. Mut zur Lücke :-)
      LG Bine

      • Reply San 28. Januar 2016 at 18:36

        Jetzt habe ich das Gefühl du hast den letzten Post ein bißchen für mich geschrieben :)

  • Reply Elsa 26. Januar 2016 at 18:38

    Mh – das ist ja auch mal ne sehr coole Idee. Wenn andere ständig Oreokekse zerhacken, warum dann nicht auch Hanutas. Supi.
    Und ich finde auch schön, das du das mit den Fotos ansprichst, ich glaube, viele von uns amchen sich wegen eines schönen Fotos manchmal wirklich ganz verrückt (ich mit eingeschlossen) – aber ich finde dein Bild sher hübsch. Nur, dass ich das mal gesagt hab ;)

    Liebe Grüße
    Elsa

    • Reply Bine | was eigenes 26. Januar 2016 at 19:15

      Danke, Elsa. Es ist ja auch okayyyyy…. wir sollten uns alle nicht
      so sehr verrückt machen, ne´?
      Und doch machen wir es.
      LG Bine

  • Reply Alex 26. Januar 2016 at 19:57

    Hihi, wenn ich backe oder koche schmeckt es meistens ziemlich gut, sieht aber aus wie Sau ;) Ich finde deine Sachen sehen super aus. Von meinen Meisterwerken würde ich mich niemals trauen Bilder zu zeigen ;)

    Kleines.Woelfchen

  • Reply Mareike 27. Januar 2016 at 00:38

    Liebe Bine,

    schön zu lesen, dass auch andere mal Schwirigkeiten haben. Da hat man manchmal so viel Arbeit in etwas gesteckt und in Wirklichkeit sieht es total toll aus und dann will es auf dem Foto einfach nicht seine Schönheit preis geben. Und alles steht und fällt natürlich mit dem Licht. Abends brauch ich mit Fotografieren gar nicht erst anfangen. Ich liebe Fotos, die sehr hell sind und bei mir sieht es dann häufig einfach nur grell aus.
    Allerdings muss ich gestehen, so schlecht finde ich Deinen „Schnappschuss“ gar nicht. Es sieht auf jeden Fall lecker genug aus, um es nachzukochen.

    LG Mareike

  • Reply Kaschme 27. Januar 2016 at 06:52

    Liebe Bine,
    mit Deinem Blogbeitrag sprichst Du mir echt aus der Seele. Ja, ja…diese perfekten Blogfotos! Aber schön zu lesen, dass es einem Profi, wie Dir, auch so geht. Ich setze mich da auch zu oft unter Druck.
    Vielen Dank für Dein neues Rezept! Dein Bratapfel Tiramisu war eine ganze Zeit lang der Renner bei uns. Jetzt werde ich zum Wochenende Dein Hanuta Dessert auf alle Fälle ausprobieren.
    Liebe Grüße Katrin

  • Reply Claudi 27. Januar 2016 at 13:08

    Ach, wenn es doch „nur“ die Food-Fotografie wäre..! *seufz* Mir geht das quasi mit allen Blogbildern so, die nicht irgendwie vom Urlaub oder Veranstaltungen handeln. Alles, was ich zuhause fotografieren und bloggen möchte, sieht einigermaßen bescheiden aus. Vollzeitjob heißt wenig Zeit, heißt sowieso immer alles nur abends oder am Wochenende, heißt abends immer doofes Licht und sehr große Anziehungskraft des Sofas statt des ewigen Herumprobierens und -drapierens. Und herumliegendes Zeug im Hintergrund erhöht den Wert der Bildästhetik auch nicht wirklich… :) Aber irgendwann wird gaaaaaanz bestimmt alles besser und dann bastel ich mir endlich tolle Foto-Hintergründe und dekorier das auch immer schön mit kleinen Accessoires und so. Ganz bestimmt! :)
    Da schlagen zugegeben auch immer zwei Seelen in meiner Brust: Einerseits sieht man diese vielen tollen Bilder und will das auch können und natürlich seine Sachen, die man genähnt/gebastelt/gekocht/gebacken hat, auch möglichst schön rüberbringen. Andererseits sind wir doch alle nur normale Menschen (oder???) und wenn ihr mir jetzt meine Illusion nehmt, dass es bei euch auch mal unordentlich ist und es eben die meiste Zeit NICHT wie auf den perfekten Blogfotos ausseht, dann…dann…dann…ich weiß auch nicht, was dann, aber das würde mein Weltbild doch ordentlich ins Wanken bringen. Jedenfalls finde ich es manchmal auch schön, wenn eben nicht alles pefekt und wie vom Profi ist, sondern man sieht, dass da normale Menschen sind, die das machen, was sie gerne machen. Und dafür muss nicht alles perfekt sein.
    So, amen! :)

  • Reply Kindderachtziger 28. Januar 2016 at 16:30

    Hallo Bine,

    da ich dein Bratapfel-Tiramisu liebe werde ich auch diese Variante ausprobieren. Klingt noch einfacher und ist bestimmt genauso lecker. Was die Fotos angeht gehts mir oft wie dir, zumal ich aktuell mit der Qualität meiner Bilder nicht so zufrieden bin, da ich zu dieser Jahreszeit oft Kunstlicht brauche und dann keine „scharfen“ Bilder mit meiner Kamera hinbekomme. Vermutlich muss ein lichtstärkeres Objektiv her. Ich kann deinen Vorsatz „Mut zur Lücke“ nur unterstützen, das versuche ich aktuell auch und bisher bin ich trotzdem zufrieden. So jetzt muss ich aber dein Rezept ganz fix abspeichern ;)

    Viele Grüße, Silke

  • Reply Sandra & Patrick 2. Februar 2016 at 13:35

    Hallo liebe Bine!
    Uns geht es auch so. Wir wollen für unseren Blog immer möglichst gute Food-Fotos machen, allerdings gibt es Tage da will das einfach nicht klappen mangels Zeit, Geduld, Kreativität oder was auch immer :-) Ganz abgesehen davon, dass wir von wirklich guten Food-Fotos sowieso noch weit entfernt sind ;-). Wenn wir dann aber ein Rezept haben, dass wir wirklich gut finden, posten wir das auch wenn wir mit dem Foto nicht 100% zufrieden sind. Irgendwie soll es ja doch auch noch um das Rezept an sich gehen und ein Rezept immer wieder nachkochen nur für das Foto liegt uns auch nicht ;-)
    Liebe Grüsse
    Sandra & Patrick
    PS: Das Hanuta Dessert sieht sehr lecker aus :-)

  • Reply Die Rabenfrau 6. Februar 2016 at 19:24

    Liebe Bine, also ich finde dein Food-Foto sehr schön. Und dein Rezept habe ich auch gleich kopiert.
    Grüßle
    Ursel

  • Reply Andrea Pernau 25. März 2016 at 17:57

    Hallo Bine,
    ich bin eine „stille „Leserin, aber habe die letzten Monate so ziemlich alles von Dir gelesen.
    Dein Hanuta-Rezept kam auch schon zum Einsatz und wurde bejubelt. So einfach und soooo lecker :-)
    Ich mache ja meist Photos von Beauty Produkten und wenn ich nicht zufrieden bin, dann belichte ich sie einfach ein wenig zuviel, hat auch was :-) ganz schlimm finde ich glänzende Produktbehältnisse, wo dann immer der Photoapparat oder die Finger zu sehen sind, schrecklich…
    Ich wünsche Dir frohe Ostern !

    LG Andrea

  • Reply Fräulein Linse 30. März 2016 at 11:06

    Huhu
    toller Blog mit vielen schönen Beiträgen! Und dazu macht er wirklich Appetit auf mehr leckere Sachen! Das Hanuta Dessert wird morgen direkt in die Tat umgesetzt! Tolle Ideen! Da stöbern ich gern mal weiter und lass mich inspirieren!
    Liebe Grüße von Fräulein Linse
    http://www.frl-linse.com

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