12 von 12 im Februar 2016 | Mein Tag in Bildern.
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12. Februar 2016

Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe: 12 von 12 – mein (All-)Tag in Bildern. Es geht, wie fast immer, mit dem Frühstück los. Das kommt heute allerdings ziemlich mager daher. Eine Freundin hat mich genötigt mit ihr zusammen zu heilfasten. Oder heißt es heil zu fasten? Egal. Natürlich hat sie mich nicht genötigt. Eher motiviert, inspiriert, angeregt… oder einfach überredet.

Gestern ging’s los und den heutigen zweiten Tag habe ich auch bald geschafft. Mein Fazit: mir geht es erstaunlich gut. Ich war mir ja zu 100% sicher, dass ich um die Mittagszeit des ersten Tages auf allen Vieren in die Küche krieche und um Essen bettle, aber nein. Läuft.

Zum Frühstück heute: Tee.

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Nachdem der Rest der Familie gefrühstückt und sich auf dem Weg gemacht hat, marschiere ich mit Mollie los. Na ja, marschieren kann man das nicht nennen. Nach ein paar Metern merke ich schon, dass mein Magen leer ist. Ich bin ein bisschen wackelig auf den Beinen und marschiere heute langsamer. Ein Vorteil: Mollie und ich treffen unsere Freundinnen und durch das Gequatsche merke ich gar nicht, wie schnell wir unsere Runde machen.

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Die letzten Überbleibsel eines wirklich schönen Wochenendes. Ich freue mich schon auf Karneval 2017, bin aber auch froh, dass wir die ganzen Kostüme, Schminkstifte und Perücken wieder in den Keller packen konnten.

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Nach einer Tasse Tee und kurzer Verschnaufpause fahre ich zum Bauernhof. Obst und Gemüse und frische Blumen einkaufen. Leider vergesse ich, vor Ort ein Bild zu machen. Aber hier kommt der Beweis: ich habe knackigen Grünkohl für unsere Hasen mitgebracht, die sich sofort darauf stürzen. Ich schaue zu und beneide sie ein bisschen.

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Die Blumen für die Töpfe neben der Haustür haben es auch nur dahin geschafft. Ich habe heute einfach vergessen, sie einzupflanzen. Mache ich morgen.

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Dann geht es ins Büro. Post machen, Mails schreiben, aufräumen, nähen,… das Übliche.

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Mittagessen. Meine Familie freut sich über Möhren-Kartoffel-Eintopf mit Mettwürstchen, ich freue mich über eine heiße Bouillon. Echt. Die schmeckt lecker.

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Schnell im Wohnzimmer klar Schiff machen. Kissen aufschütteln und Krimskrams vom Tisch räumen, denn gleich kommt der Klavierlehrer.

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Ich kann leider nur Blockflöte spielen. Ich glaube, dass ich sogar noch „Alle Jahre wieder“ darauf spielen könnten. Querflötenunterricht hatte ich auch mal, aber wir beide passten nicht zusammen. Ich finde es wundervoll, wenn jemand ein Instrument spielen kann. Deswegen freue ich mich auch immer, wenn sich die Kinder ans Klavier setzen und spielen. Zum Beispiel „Echte Fründe stonn zosamme“ oder „Prayer in C“ oder „Amelie“.

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Am Nachmittag habe ich übrigens einen kleinen Hänger. Mich gelüstet es nach Mohnkuchen, Keksen, Schokolade mit vollen Nüssen, NUTELLA, Buttercreme, Milchreis mit Zimt und Zucker, Grießpudding mit Vanillesoße… irgendwas! Statt dessen kippe ich drei Ananas-Schorlen in mich und koche mir einen heißen Tee. Hunger habe ich keinen. Bloß Appetit.

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Danach habe ich Taxidienst und Hunde-Rausgeh-Dienst und habe dauernd das Handy dabei, vergesse es aber Fotos zu machen. Wahrscheinlich bin ich doch nicht so ganz auf der Höhe.

Nun denn. 10 von 12 ist auch ok, finde ich. Ich wünsche Euch einen schönen Abend und bedanke mich für`s Gucken. Ich bin jetzt mit Freundinnen verabredet. Drückt mir die Daumen, dass ich standhaft bleibe und nicht doch vielleicht so ein klitzekleines Steak mit Salat und Pommes bestelle :-)

Die 12 von 12 Mutmach-Liste führt, wie immer, Frau Kännchen.
Liebe Grüße, Bine

9 Comments

  • Reply Steph 12. Februar 2016 at 20:06

    Ha, das habe ich auch vor ca. 10 Jahren mal versucht. Hat nicht so wirklich geklappt. Aber ich drück dir die Daumen, das Du weiter durchhälst.
    Viele Grüße
    Steph

  • Reply Kathrin 12. Februar 2016 at 20:17

    Hallo,

    12 von 12 Mutmach-Liste finde ich ja auch klasse ;)

    Viel Erfolg beim Heilfasten!

    Liebe Grüße und schönen Abend noch
    Kathrin

  • Reply Lina 12. Februar 2016 at 21:08

    Also ich musste die letzten Tage unfreiwillig „heilfasten“und kann Dir versichern……das Gedächtnis leidet! *gg*
    Nee….nee….das wäre nix für mich.
    Bin gespannt, ob es Dir was gebracht hat!

    Liebe Grüße
    Lina

  • Reply Sylvia P. 13. Februar 2016 at 01:12

    Liebe Bine, Heilfasten finde ich super, mache ich auch jedes Jahr und ich bin gespannt darauf zu lesen, wie es Dir dabei ergeht. Mein Körper geht mittlerweile an Aschermittwoch fast automatisch in den Fastenmodus, ich muss aber erst mal etwas mogeln und mit Smoothies anfangen, weil am Wochenende feiert mein Bruder Geburtstag und da gibt‘ Fondue, das ist dann etwas blöd mit ner Tasse Brühe dabei zu sitzen, also geht’s erst nächste Woche los, dann kann ich auch mitreden. Dir wünsche ich tolle Fastenerlebnisse, Sylvia

  • Reply Beate Kalauch 13. Februar 2016 at 12:42

    Viel ERfolg und viel Durchhaltevermögen wünsche ich dir, liebe Bine!
    Ich habe das schon merhfach gemacht, am dritten Tag ist alles gut – wenn man bis dahin durchgehalten hat. Ich finde aber, mit Familie und Essen kochen und so ist es wirklich schwer!
    Und die Bounty-Riegel-Träume… und abnehmen tut man ja auchnicht unbedingt, weil der Körper in den Spar-Modus geht….
    Hauptsache du bleibst kreativ! Und gesund natürlich! Und fröhlich!
    Liebe Grüße!
    Gabrielle

  • Reply petra/casa lilou 13. Februar 2016 at 21:47

    Oh Bine, ich fühle mit Dir *lach*!!!
    In Zusammen´arbeit` mit einer befreundeten Heilpraktikerin gibt es seit Anfang der Woche kaum Kohlehydrate, kein! Weißmehl, kein Zucker (notfalls Erythrit), kein Alkohol (nicht schlimm), dafür viel Eiweiß und Vitamine, will ja nicht irgendwann muskellos hier stehen. Also dann liegen :-)
    Meine Meinung wechselt täglich zwischen „wie cool, das schaff ich locker noch ein paar Wochen länger“ und „Wie bescheuert muss man eigentlich sein?“. Zwischen „Wahnsinn, wie lecker ein Apfel schmecken kann“ und „Uahh, ich leg mich gleich in eine Badewanne voll Pasta!“.
    Liebe Grüße und toitoitoi fürs Durchhaltevermögen
    Petra

    • Reply Kindderachtziger 18. Februar 2016 at 14:18

      Badewanne voll Pasta *lacht*, habe auch mal low carb versucht zu leben, aber Pasta und Co. waren einfach verlockend und der Effekt nicht so wie ich ihn mir erhofft hatte.

    • Reply Bine | was eigenes 19. Februar 2016 at 05:38

      Wunderbar beschrieben!
      Die drei Tage waren ein guter Selbstversuch. Aber das reicht nun auch.
      Ich hatte mich am Sonntag schon wieder sehr auf mein Frühstück gefreut! :-)
      Halte durch, Du schaffst das!
      LG Bine

  • Reply Andrea 14. Februar 2016 at 21:43

    Liebe Bine,
    du hast es super gemacht und kannst stolz auf dich sein.
    Trotz Kochen für die Familie, Backen für den Sohnemann und Treffen mit Freundinnen im Restaurant standhaft zu bleiben – Hut ab!
    Und zu zweit macht es auf jeden Fall mehr „Spaß“!

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