Vier Hände ergeben ein Bild.

Als ich diese Idee in der Zeitschrift Simply Nähen 3/2016 sah, wusste ich sofort: Das mache ich nach. Eigentlich verewigt man ja die Handabdrücke der eigenen Kinder, wenn sie noch gaaaanz klein sind. Habe ich aber nie gemacht. Ich habe zwar schon diverse Blätter mit abgezeichneten Händen in der Erinnerungskiste, aber so einen richtigen Hand-Abdruck in Gips oder Beton- ich weiss nicht mal, womit man die macht?– sowas haben wir nicht.

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Was ich bei dieser Idee hier so schön finde, ist, dass wir alle unsere Hände verewigt haben. Ich nahm also ein Stück weißen Baumwollleinen und malte die Hand des Mannes, die meiner Kinder und meine eigene mit Bleistift auf den Stoff und stickte diese dann nach.

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Ich kann ja gar nicht sticken, habe keine Ahnung von Kreuzstichen und anderen Stichvariationen. Aber das hier, das ist echt einfach. Es ist der sog. Überfangstich.

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Dabei legt man das Sticktwist (Garn) auf die Bleistiftzeichnung (in diesem Fall auf die Hände) und fädelt einen zweiten Faden in eine Nadel ein. Die Nadel wird dann knapp neben dem Garn nach oben gebracht und gleich daneben, auf der anderen Seite wieder eingestochen. Das Garn, welches den Handumriss darstellt wird somit festgestickt. Das ist sogar für mein Stickverständnis eine simple Geschichte!

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So habe ich also erst die Hand des Mannes, dann meine eigene, dann die des Tochterkindes und zum Schluss die Hand des Sohnemannes nachgestickt, bzw. festgestickt. Im Nachhinein dachte ich, dass ich die Hände etwas weiter auseinander hätte platzieren soll, damit die einzelnen Hände besser zur Geltung kommen… aber so ist’s auch fein.

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Und damit wir in ein paar Jahren noch wissen, wann unsere Hände diese Größe hatten (nicht, dass die des Mannes und meine Hand noch wachsen würden) habe ich noch das Jahr mit güldenem Sticktwist neben die Hände gestickt. Hach, sieht das nicht hübsch aus? Ich fühle mich so unfassbar kreativ, wenn ich das Stickbild im Wohnzimmer auf der Bilderleiste sehe. Hab‘ ich selber gemacht *freu*.

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In einer anderen Simply Nähen habe ich ein hübsches Bild mit Sandstickerei gesehen. Auch hübsch und nachahmungswert, weil offensichtlich nicht schwer!

Der Herbst hat ja gerade erst begonnen und der Winter kann lang werden. Ich kauf dann mal noch ein paar Stickrahmen ein…

Liebe RUMS-Grüße, Bine

12 Kommentare
  1. Rosy | Love Decorations sagte:

    Ohh, liebe Bine, da hast du was Tolles gezaubert – äh, ich meine natürlich gestickt :) Persönlicher kann man ein DIY gar nicht gestalten und macht sich sowohl als Geschenk als auch Deko prima!
    Jetzt muss ich nur noch das mit dem Sticken lernen – bin ja nicht das größte Talent, wenn es um Garn und Nadel geht, haha :D

    Wünsche dir noch einen tollen Herbstanfang und alles Liebe,
    deine Rosy ♥

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  2. Tabea sagte:

    Wer hätte gedacht, dass es so einen einfachen Stick-Stich gibt! Ich dachte immer, das wäre total kompliziert.

    Und ganz ehrlich: So ein Stickrahmen ist viel schöner als die klassischen aus Gips! So einen gibt es von mir übrigens auch nicht… und ich habe ihn nie vermisst. Aber deine Idee mit dem Sticken finde ich so hübsch, dass ich mir das gut mit den Händen meiner besten Freundinnen vorstellen.

    Liebe Grüße

    Antworten

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