Weihnachtliche Feigenkonfitüre mit Rotwein & Zimt. Ein Thermomix Rezept.

Ich bin seit fast neun Jahren begeisterte Thermomix Besitzerin. Ich habe das hier aber nie groß kundgetan, habe sogar Rezepte, die ich mit der Maschine erstellt habe, so umgeschrieben, dass sie aussahen, als hätte ich sie ohne Thermomix gemacht.

Warum? Ich habe mich für den Besitz der Maschine immer ein bisschen geschämt. Damals hatte kaum ein Freundin von mir einen Thermomix. Immer wenn ich ihn erwähnte, kam meist zur Antwort Boaaah, Du hast einen Theeeermomiiiix? Der ist doch sooo teuer! Ja, das stimmt.

Rezept: Weihnachtliche Feigenkonfitüre mit Rotwein und mit Zimt | Thermomix Rezept | waseigenes.com

Ich zeige nicht gerne was wir haben. Ich gebe nicht gerne an. Das schürt nämlich oft Neid und bringt Menschen dazu, von Dir ein Bild zu haben, was gar nicht der Wirklichkeit entspricht. Woher wollt Ihr wissen, wie ich an den Thermomix gekommen bin? Habe ich ihn mir vom Mund abgespart? Wurde er mir geschenkt? Haben wir ihn monatlich abgestottert? Oder locker aus der Portokasse gezahlt? Stehen hier vielleicht sogar zwei oder drei in meiner Küche? Und überhaupt, hast Du nicht diese fette Küchenmaschine von Firma XY und eine Kitchenaid? Also bitte.

Heute habe ich fast mehr Freundinnen, die einen Thermomix in der Küche stehen haben, als Freundinnen, die keinen haben. Dabei ist das Ding nicht mal günstiger geworden. Egal, wen ich frage- meine Fußpflege, meine Friseurin, Mamas aus dem Kindergarten, der Schule, alte Schulfreundinnen… in jedem Kreis gibt es ziemlich viele, die ihn besitzen. Und auch in der Bloggerwelt stieß ich in den letzten Jahren immer häufiger auf Thermomix Rezepte. Also, scheiß auf Außenwirkung und auf das, was andere über Dich denken: ich habe einen Thermomix und ich finde ich geil irre.

Rezept: Weihnachtliche Feigenkonfitüre mit Rotwein und mit Zimt | Thermomix Rezept | waseigenes.com
Und deswegen gibt es heute ein Thermomix Rezept, welches natürlich auch ohne diese Maschine nachgemacht werden kann: Feigenkonfitüre mit Rotwein und Zimt. Schmeckt jetzt zur festlichen Zeit ganz toll auf Brötchen und Frischkäse, aber auch, wie mir meine Nachbarin neulich sagte, auf Burger mit Ziegenkäse.

Zutaten:
200 g Softfeigen aus der Tüte
200 g Rotwein
1 Birne/ ca. 130 g
250 g Gelierzucker 3:1
2 TL Zimt
eine Prise Muskat
250 g Wasser
Feigen und Birne in den Mixtopf geben und 8 Sekunden/Stufe 8 zerkleinern. Mit dem Spatel nach unten schieben.
Wein und Gelierzucker dazu geben und 15 Sekunden/ Stufe 3 vermengen. Wieder alles mit dem Spatel nach unten schieben. Zimt, Muskat und Wasser in den Topf geben und 15 Minuten/ Stufe 2/ Varoma kochen.

Anschliessend die Konfitüre in saubere Gläser geben und ab damit in den Kühlschrank. Oder zum Adventskaffee am Sonntag mitnehmen. Oder den Nachbarn ein Gläschen vorbei bringen. Oder noch besser: Ihr backt dazu ganz fix Scones á la Frau Mülli, schlagt ein Pöttchen Sahne auf und genießt auf diesem Wege die Konfitüre.

Rezept: Scones {Jolijou} mit weihnachtlicher Feigenkonfitüre mit Rotwein & Zimt | waseigenes.com
Rezept: Weihnachtliche Feigenkonfitüre mit Rotwein und mit Zimt | Thermomix Rezept | waseigenes.com
Neulich habe ich hier (bzw. auf der Thermomix Seite) übrigens schon einmal ein leckeres Rezept veröffentlicht: Cranberry Mandel Plätzchen.

Und Ihr, und Du? Hast Du auch einen Thermomix? Und hast Du mit Deinen Freundinnen auch eine Thermomix Whatsapp Gruppe, wo Ihr Euch gute Rezepte gegenseitig empfehlt? Ich werde gleich mal rumfragen, wer ein leckeres Rezept für Likörchen hat. Wir haben nämlich am Sonntag Gäste. Oder kannst Du mir eines empfehlen? Irgendwas süßes, süffiges mit ein bisschem Umdrehung? ;-)

Herzliche Grüße, Bine

Eingemachtes, Thermomix
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13 Kommentare

  • Reply
    Carolin
    16. Dezember 2016 at 13:18

    Hallo Bine,

    Jaja, die Thermomixdiskussion. Das ist eine sehr leidige Diskussion, die man als leidenschaftliche Besitzerin führen muss.
    Aber ich finde, das ist ein bisschen wie mit einem Auto. Klar kann ich mir einen Mercedes (Thermomix) kaufen, weil er mir gefällt, weil mir die Features und das Zubehör zusagt – egal ob er teuer ist. Wenn man etwas haben will, dann spart man eben, least oder mietet. Oder ich kaufe mir ein Auto, das fährt, ohne Prestige (braucht das ein Auto?), ohne Stern – eines das mir gefällt, das ich mir leisten kann (ich fahre Ford:-). Geschmäcker sind verschieden und ich finde, jeder der wirklich einen Thermi will oder hat, der ist deswegen nicht gleich ein überheblicher Mensch oder hat die tausender locker in der Hosentasche.

    Ich hab seit zwei Jahren einen und erfreue mich täglich daran, dafür habe ich aber auch keine anderen Küchenmaschinen, weil ich damals eine neue gebraucht habe und diese gekauft habe.

    Schön geschrieben, liebe Bine und ich finde, du darfst und solltest ruhig auch ohne schlechtes Gewissen sagen dürfen, dass du eine Küchenfee hast:-)

    Liebe Grüße
    Carolin

  • Reply
    Melanie
    16. Dezember 2016 at 14:29

    Wie wäre es mit Toffifee-Likör? :-)))

  • Reply
    Nadja
    16. Dezember 2016 at 14:33

    Liebe Bine,
    schön, dass du dich outest. Ich habe den Thermi erst seit 6 Monaten und bin ober glücklich damit. Auch wenn ich mir sehr viel anhören muss und musste, dass das Ding zu teuer ist und das nur etwas für Menschen ist, die nicht kochen können. Das lache ich drüber. Ich konnte vorher schon gut kochen und jetzt noch einfacher und schneller, aber auch lauter :-). Ich finde es, wie du oben so schön geschrieben hast irre geil. Deine Rezepte sind eh alle klasse und jetzt auch noch mit Thermi. Wie cool ist das den bitte. LG aus der Nachbarstadt

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    Sarah
    16. Dezember 2016 at 14:38

    Lebkuchen- oder Engelchenlikör (weiße Schoki/Marzipan) kann ich nur empfehlen! 😋

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    Sandra
    16. Dezember 2016 at 14:48

    Man schämt sich wirklich zu sagen, dass man einen Thermomix besitzt. Am Besten find ich immer die Aussage: Alle, die nicht kochen können, haben einen Thermomix.
    Nun ja. Ich bräuchte auch ohne TM ein Rezept, wenn ich was (neues) kochen will. Fakt ist, dass ich ne ganze Menge durch die TM-Community dazugelernt habe, viele neue Sachen ausprobiere und zuletzt sogar Marmelade gekocht habe.
    Ich bin auch sehr happy, dieses Teil zu haben und möchte es nicht mehr missen.
    LG, Sandra

  • Reply
    Steffi
    16. Dezember 2016 at 15:49

    Ich warte gerade darauf, dass mein Thermomix geliefert wird. :-) habe das Geld bei einem Gewinnspiel gewonnen und meiner ganzen Familie war sofort klar, dass davon eeendlich der Wunderkessel angeschafft werden kann. Niemand in meinem Umfeld hat einen und ich habe mir fest vorgenommen, mich nicht zu schämen, sondern mich einfach immer wieder daran zu erfreuen.

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    Christa
    16. Dezember 2016 at 17:35

    Liebe Bine,
    ich habe meinen TM 31 jetzt seit 12 Jahren und mich im Anfang auch gescheut, davon zu erzählen … schon damals hat er eine schöne Stange Geld gekostet. Aber er ist bisher einwandfrei gelaufen; eine neue Deckeldichtung hat er bekommen und er versieht treu und brav seine Dienst. Ich nutze ihn fast täglich, ohne jedoch das Kochen verlernt zu haben ;-)).
    Ich habe Anfangs die Babynahrung für meine älteste Enkelin darin zubereitet. Inzwischen hat die Mama selbst einen TM in ihrer Küche stehen und arbeitet ebenfalls viel damit. Dipps und Marmeladen sowie Eintöpfe und Soßen gehören zu meinen Lieblingsanwendungen, aber auch die Möglichkeit zum Dampfgaren finde ich ganz toll.
    Ich habe inzwischen festgestellt, dass sich in meinem Bekanntenkreis einige TM-Gegner inzwischen die Discounter-Geräte zum kleinen Preis angeschafft haben und stolz von ihrem „Thermomix“ erzählen. Natürlich fehlt ihnen der Linkslauf überhaupt nicht ;-)).
    Deine Aussage, nicht alles zeigen zu mögen, kann ich voll und ganz unterschreiben.
    Und morgen kaufe ich wieder ein um ein paar neue Thermomix-Rezepte auszuprobieren.
    Dir ein schönes Wochenende und liebe Grüße, Christa

  • Reply
    Christiane Schiller
    16. Dezember 2016 at 17:42

    Liebe Bine,

    Ich benutze meinrn TM seit fast 6 Jahren 5-6 mal am Tag….backe Brot, koche alles selbst ein ohne Fertigprodukte….für mich hat er sich bezahlt gemacht😊
    Ich empfehle dir den Bratapfellikör auch toll eiskslt mit Sekt und den Eierlikör mit ganzen Eiern aus der Rezeptwelt ich nehme dazu aber etwas mehr Milch sonst wird er zu fest. Denn kann man auch super mit Löslichem Kaffee zu einrm Kaffeelikör pimpen…also halb Eierlikör halb Kaffeelikör ratz fatz….unf do nrbrnbei kannst du noch ein paar kleine Geschenke produzieren. Habe ich gestern auch gemacht.
    LG aus dem Schwarzwald Christiane

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    Doris
    16. Dezember 2016 at 18:04

    Nein, ich habe keinen Thermomix. Ich bin da ziemlich Old School aufgestellt. Ich habe noch nicht mal Ceran oder Induktion. Ich habe noch einen Herd mit schwarzen Herdplatten, die so schön verkrusten und gerne mal eine Abreibung mit Stahlwolle brauchen. Wenn es nach mir ginge, hätte ich eine Kochmaschine die mit Holz befeuert werden muss. Es gibt sie tatsächlich noch. Ich gönne jedem seinen Thermomix und anderen Dinge, die ich mir nicht leisten kann oder nicht leisten will.

    Wie pflegt der Kölner zu sagen:“ Mer muss och jünne künne. „;)

    LG Doris

  • Reply
    Rosi Spannuth
    16. Dezember 2016 at 18:34

    Habe mit einem Schmunzeln deinen Bericht gelesen. U.a. habe ich vor ein paar Tagen auch Deine leckeren Cranberry Mandel Plätzchen gemacht. Waren wirklich ratzfatz verputzt.
    Zum Thema Thermomix kann ich nur sagen; habe mir vor fünf Jahren auch einen zugelegt, da ich nun täglich nur noch für zwei Personen koche. Vorher war mir das Teil für einen Sechspersonenhaushalt einfach zu klein. Einige meiner Patchwork-Freundinnen haben sich mittlerweile auch einen „Thermiboy“ zugelegt. Das Argument ist schlichtweg: so können die Kartoffel nicht mehr überkochen während ich an der Nähmaschine wichtigeres zu tun habe. Man muss einfach nur für alles das passende Argument haben….
    Wünsche ein schönes Wochenende und grüße herzlich aus Ostfriesland, Rosi

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    Andi
    16. Dezember 2016 at 21:11

    Ich hab meinen seit drei Jahren und ich möchte ihn auch nicht mehr missen. Auch ich bin damit nicht „hausieren gegangen“, aber auch in meinem Bekanntenkreis hat sich das Thermifieber inzwischen ausgebreitet. Meine Tochter, die nicht gerne kocht, konnte ich inzwischen auch eher mal überreden ihn zu nutzen – jetzt will sie auf jeden Fall auch einen wenn sie auszieht. Und wer nicht ohne Thermi kochen kann, kann es mit Thermi auch nicht!
    Viele Grüße über’n Rhein,
    die Andi

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    Mareike
    17. Dezember 2016 at 13:43

    Ich finde es kein bisschen schlimm, dass du einen Thermomix hast. Hab selbst (als Studentin) auch einen – allerdings den alten, ersten von meiner Oma, der leider nicht mehr heizt. :D Ein neuer ist angedacht, sobald ich einen Job habe, denn eine Küchenmaschine braucht man schon, finde ich.

    Meine Mutter und meine Oma hantieren derweil mit dem neuen Thermomix herum – letzten Sonntag haben wir spontan Kiwiapfelmarmelade gemacht, weil meine Eltern Kiwis geerntet haben und man die gar nicht alle essen kann, bevor sie kaputt gehen. Das geht mit dem Gerät einfach soo einfach, ich mag das. (Ja, fast schon fanboylike – aber ist wirklich so).

    Von daher kann ich dich vollkommen verstehen!

  • Reply
    Ela ☉
    17. Dezember 2016 at 23:02

    … Ich habe eben gerade super leckeren Glühwein Likör gemacht.
    Der wäre sicher was für euch morgen 😊.
    Rezept aus Rezeptwelt, habe das mit den meisten oder „vollsten“ Sternen genommen.

  • Ich freue mich über Deinen Kommentar!