Milchreisauflauf mit Erdbeeren und Baiserhaube und meine Gedanken zum Thema Milch.

Werbung Einen Satz, den ich nicht hören möchte: „Mama, die Milch ist alle!“ Wäre dem so, müßte ich meinen Kaffee schwarz trinken und das geht nicht. Nur im äußersten Notfall. Also muss immer Milch im Haus sein. Für meinen Kaffee, für`s Müsli, zum Backen.

Heute geht es nicht um ein spezielles Produkt. Heute geht es um die Milch und das Milch trinken im Allgemeinen. Ich könnte- wenn ich wollte- Milch trinken, denn ich reagiere weder allergisch auf sie, noch bin ich laktoseintolerant. Während um mich herum immer mehr Freundinnen um Soja Milch im Café bitten, bestelle ich meinen Latte Macchiato ohne Änderungswünsche. Ich trinke Milch nicht pur. Ich benötige sie als Zusatz und ich esse sehr gerne alles, was aus ihr gemacht wird. Vorne weg Quark, Käse, dann Kefier, Joghurt, Buttermilch.

Rezept: Milchreisauflauf mit Erdbeeren und Baiserhaube | waseigenes.com

Viele Informationen, viele Mythen und unzählbar viele Meinungen gibt es zu Milch. Milch soll gut für die Knochen sein, schlecht für den Magen, soll beim Abnehmen unterstützen und Milch macht müde Männer munter. Ich kann das alles weder belegen noch wiederlegen, denn ich bin keine Wissenschaftlerin. Ich weiß nur: wir brauchen Milch, nicht in Massen, aber immer ein bis drei Tüten auf Vorrat im Haus.

Welche Tüten das sind, da bin ich mir jedoch sicher. Selten, bis gar nicht kaufe ich Milch von den großen bekannten Herstellern. Nachdem ich vor einigen Jahren mal eine Reportage zum Thema Milchabfüllung und die verschwindend geringe Bezahlung der Milchbauern gesehen hatte, war ich über diese Machenschaften so entsetzt, dass ich mich beim nächsten Einkauf nach einer Alternative umgesehen habe. Und ich habe eine gefunden. Sternenfair (keine Werbung) wirbt damit, dass ihre Bauern fair bezahlt werden. Das finde ich gut und hoffe darauf, dass das auch wirklich stimmt und so zahle gerne ein paar Cent mehr für unsere Milch.

Mein Gewissen ist damit beruhigt. Aber was ist mit der Moral? Milch wird von Kühen produziert, damit sie ihre Kälber füttern können. Die Kälber werden ihnen jedoch meist sehr früh weggenommen, damit sie für uns ihre Milch produzieren. Beim Googlen bin ich auf haarsträubende Informationen gestoßen. Ich lese, fühle mich schlecht, lasse meinen Milchkaffee kalt werden. Ob alle diese Infos und Berichte der Richtigkeit und Wahrheit entsprechen, wage ich nicht zu behaupten. Es ist ein Dschungel an Informationen, durch die Normalsterbliche selten durchblicken und das geht mir manchmal ganz schön auf den Wecker.

Rezept: Milchreisauflauf mit Erdbeeren, Quark und Baiserhaube | waseigenes.com

Was kann, soll, muss ich tun, um ein moralisch guter Mensch zu sein? Kleidung kaufen, die in Bangladesch hergestellt werden? Sicherlich nicht. Tue ich trotzdem. 125 g Blaubeeren in einer viel zu großen Plastikverpackung kaufen? Eigentlich auch nicht. Aber soll ich sie in der Hand zur Kasse tragen? Bio-Paprika aus Israel in den Einkaufswagen legen? Himmel, nein! Darauf verzichte ich gerne.

Wir leben in einem Lebensmittel Schlaraffenland und wissen doch nicht wonach wir greifen sollen. Uns fliegen die gebratenen Hühnchen in den Mund, aber sie schmecken fad. Die Vergangenheit wird verklärt, die heutige subventionierte Lebensmittelbranche verteufelt. Früher war alles besser. Früher war immer alles besser. Dass das nicht so ist, wissen wir doch eigentlich alle. Vielleicht geht es uns heute zu gut? Vielleicht meckern und jammern wir zu viel? Heute gibt es nichts, was es nicht gibt. Das fängt mit der geschlossenen Kühlkette an und hört mit der alljährlichen Verfügbarkeit der Avocado auf.

Rezept: Milchreisauflauf mit Erdbeeren, Quark und Baiserhaube | waseigenes.com

Ich habe irgendwann für meine Familie und mich entschieden: der goldene Mittelweg ist der Richtige. Ich schaffe es einfach nicht, jeder neu belegte Wahrheit rund um Lebensmittel- sei es bio und öko, sei es super foods und gesunde Ernährung, hinterher zu hetzen, um mich moralisch gut zu fühlen.
Wenn ich die Wahl habe, dann greife ich zu regionalen Lebensmitteln. Ich würde ja zu gerne öfter regionale Milch kaufen, aber die gibt es nur als frische Vollmilch und auch wenn ich mir jeden Morgen einen Schwapp Milch in den Kaffee kippe- für frische Milch ist in meinem Kühlschrank kein Platz. Also kaufe ich mal haltbare, mal regionale frische Milch. Solche Entscheidungen sind bei mir tagesformabhängig und mit der Überlegung, was ich aus den Lebensmitteln machen möchte- also, wann ich sie verarbeite und esse.

Rezept: Milchreisauflauf mit Erdbeeren und Baiserhaube | waseigenes.com

Der Wunsch eine weiße Weste zu kaufen ist da, aber nicht immer leicht in die Tat umzusetzen. Ich kaufe das, was uns schmeckt, oft regional, manchmal fair, hin und wieder bio. Es sei denn, die bio Lebensmittel kommen aus fernen Ländern und haben mehr Plastikverpackung, als herkömmliche Lebensmittel. Und auch wenn ich bei einigen Produkten weiß, dass sie moralisch eigentlich verwerflich sind, kaufe ich sie, weil sie mir schmecken, weil sie uns gut tun, weil es sie gibt.

Ich halte Milch für ein leckeres und gutes Lebensmittel, bin eine Milchtrinkerin (meist über den Kaffee oder das Müsli), denn ich mag sie und weiß, dass sie viele Nährstoffe beinhaltet. Kalzium, Magnesium, Jod, Zink und viele mehr. Selbst, wenn wir hier alle keine Milch pur trinken- ohne Käsestulle wäre das Leben nur hals so schön!

Solltet Ihr Milchtrinker sein- egal ob regional, öko, von großen Herstellern, von kleinen Erzeugern, dann empfehle ich Euch heute diesen leckeren Milchreisauflauf mit Erdbeeren (aus der Region). Er ist ein wirklich leckeres Dessert oder für heiße Tage eine süße Alternative zum deftigen Mittagessen.

Hier kommt das Rezept für Euch:

1 Liter Milch
25 g Zucker
1 Prise Salz
230 g Milchreis

Nach Packungsangaben kochen und abkühlen lassen.

250 g Erdbeeren waschen, in Stücke schneiden und zusammen mit
250 g Magerquark unter den Milchreis heben. Die Milchreis-Erdbeeren-Quark Masse in eine Auflaufform umfüllen.

3 Eiweiß aufschlagen und kurz bevor es fest wird
60 g Zucker
1 Messerspitze Mondamin dazugeben

Den Baiser auf den Milchreis verteilen und ca. 30 Minuten bei 180°Grad im Ofen backen. Sollte die Baiserhaube zu dunkel werden, am besten ein Stück Backpapier auf den Auflauf legen und dann weiterbacken.

200 g Erdbeeren waschen, in Stücke schneiden und mit
20 g Zucker im Topf kurz erhitzen, bis sie leicht matschig sind und Flüssigkeit abgegeben haben.

Die Erdbeeren auf den fertigen Auflauf geben und dann heißt es nur noch genießen. Egal, ob warm aus dem Ofen, zimmerwarm ein paar Stunden später oder kalt aus dem Kühlschrank am nächsten Tag- schmeckt lecker! ;-)

Lasst es Euch schmecken und lasst mich doch mal wissen, ob Ihr Milchtrinker seid und wie Ihr zu dem Thema steht.

Liebe Grüße, Bine

 

Dieses Posting ist in Zusammenarbeit mit der Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW e.V. entstanden. Ich bedanke mich für die Kooperation und den Anstubser, mich mit dem Thema Milch einmal auseinanderzusetzen und mich ihm zu widmen. Solltet Ihr weitere Infos haben wollen, dann schaut Euch mal auf der Webseite Dialog Milch und der dazugehörigen Verbraucherkampagne Milchtrinker um.

 

 

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36 Kommentare

  • Reply
    Katrin
    28. Juni 2017 at 08:38

    Eine sehr gesunde Einstellung sag ich da nur. Auch ich bin eher der Typ „regional“ als herangekarrtes und angebliches Bio-Zeugs. Da stimmt am Ende die Ökobilanz auch nicht mehr, wenn alles in LKWs oder anderen Transportmitteln aus irgendwelchen Ländern kommt und man es kauft, nur weil es bio sein soll.

    Das Rezept liest sich lecker, auch wenn es für mich eher nichts ist, denn der Zuckeranteil ist allein durch die Milch schon viel zu hoch ;-) ….dennoch danke für den Post, der regt einem wieder mal zum nachdenken an.

    LG Katrin

    • Reply
      Bine | was eigenes
      28. Juni 2017 at 18:11

      Wenn schon nicht immer gesund ernähren, dann sollte wenigstens die Einstellung gesund sein! :-))
      Danke für Deinen Kommentar, Katrin! Mit bio Produkten habe ich auch so meine Probleme, kaufe sie schon,
      aber nie, wenn sie in Plastik verpackt sind.
      Den Zucker kannste weglassen- ich habe schon versucht, nicht all zu viel zu nehmen, aber ich liebe süßes Baiser :-)
      Liebe Grüße Bine

  • Reply
    Brigitte
    28. Juni 2017 at 08:43

    Liebe Bine,

    wieder ein wichtiger und guter Post von dir. Ich versuche auch, möglichst ohne allzuviel Plastik und allzuviel Öko-Sünden durch meinen Alltag zu kommen.

    Bei der Milch greife ich zur Bio-Milch, frischer, ausschließlich. Bei den Joghurts habe ich mich zu dieser Konsequenz noch nicht durchringen können, Quark und Sahne klappen ab und an, wenn ich in den nächstgrößeren Orten unterwegs bin und dort einkaufen kann.

    ich habe mir ein Hochbeet eingerichtet und hoffe, Paprika, Süßkartoffel, Salat und Tomaten demnächst aus dem eigenen Anbau verzehren zu können. Kräuter stehen bei mir sowieso parat.

    Seit ein paar Jahren esse ich keine Tierkinder mehr und mache nur Ausnahmen mit Fleisch, wenn ich in Gesellschaft bin, merke aber immer mehr, wie wenig gut mir das mittlerweile schmeckt.

    Ich schwiemel mich so durch, nix halbes und nix ganzes, noch ein paar Jahre, dann gehe ich in Rente und kann mich dem Thema ausführlicher widmen.

    • Reply
      Bine | was eigenes
      28. Juni 2017 at 18:12

      Bei den Joghurts oder Quarksorten, die ich kaufe, habe ich mich auch noch nicht durchringen können.
      Da ist das Angebot aber auch nicht sooo groß, als dass man wählen könnte. Und das wollen wir doch alle: wählen können.
      Ich ziehe kein Gemüse im Garten. Das habe ich vor Jahren mal versucht und ging total in die Hose.
      Ich bewundere aber jeden, der das macht und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg!
      Liebe Grüße Bine

  • Reply
    Sarah
    28. Juni 2017 at 09:11

    Das haste schön geschrieben. Und jeder kleine Schritt und Gedanke ist besser als gar keiner. Mir fällt der Verzicht auf Milchprodukte ganz leicht, aber dafür kaufe ich auch unzählige Avocados, Produkte mit Palmöl und habe gerade eine Hose angezogen, bei dir mir ein ‚Made in Bangladesch‘ Schild entgegen sprang. Wir dürfen alle keine weiße Weste tragen, aber wenn jeder tut was er kann und will, ist das schon ein großer Schritt.
    Liebe Grüße
    Sarah

    • Reply
      Bine | was eigenes
      28. Juni 2017 at 18:13

      Produkte mit Palmöl? Ich weiss gar nicht, was Du meinst, liebe Sarah! :-))) Ich kann nicht ohne Nutella- versuche aber
      auch hier meinen Konsum zu verringern.
      Liebe Grüße Bine

  • Reply
    Christine
    28. Juni 2017 at 10:00

    Ein wirklich schöner Beitrag. Ich denke auch das Milch trinken nichts verwerfliches ist. Ich selbst trinke Milch in meinem Cappuccino und verwende sie, wie du, zum kochen und backen. Esse Käse und Quark, verwende Saure und Süße Sahne beim Kochen und backen. Pur trinken mag ich Milch nicht, weil sie mir einfach nicht schmeckt. Ich überlege immer mal wieder ob ich nicht frische Milch anstatt von H-milch kaufen sollte, weil die auch in einer Glasflasche verpackt ist und nicht im schlecht zu recyclenden Tetrapack. Aber ich fürchte dafür ist unser Milchkonsum zu gering, sie würde zu schnell verderben. Ich versuche seit ca. einem Jahr meinen Plasikmüll zu reduzuieren. In Plastik eingepacktes Obst und Gemüse kaufe ich nach Möglichkeit gar nicht. Ich kann auch nicht verstehen warum Menschen im Supermarkt meinen, dass die Bananen in eine Plastiktüte gesteckt werden müssen. Was soll den Bananen im Einkaufswagen, und auf dem Kassierband den passieren? Die Schale isst man doch sowieso nicht mit. Ist mit völlig unbegereiflich. Aber wie hier schon erwähnt wurde, jeder wie er mag und kann. Ich kaufe meist in Hofläden und habe da einen Korb und drei Baumwollbeutelchen, für kleinteiliges Obst und Gemüse, wie z.B. Champignons oder Zwiebeln, dabei. Das klappt sehr gut und es hat auch noch niemand komisch geguckt, wenn ich mit meinen Stoffbeutelchen ankomme. Faszinierend finde ich auch die Theorie komplett Mülfrei, also Zero Waste, zu leben. Das ist für mich aber glaube ich nicht praktikabel. Aber ich fände es einen guten Anfang, wenn jeder einmal darauf achten würde, wieviel unnötigen Müll er innerhalb von einem Tag produziert und wie einfach bei manachem die Alternativen sind. Seife statt Flüssigseife, Duschgel und Shampoo. Statt immer wieder einem Coffe to go Becher zu hohlen einfach einen eigenen Thermobecher mitnehmen oder noch beser den Kaffee vor Ort trinken. Statt kistenweise Wasser in Plastikfalschen nach Hause zu schleppen, kann man in Deutschland auch völlig problemlos Kranwasser trinken. Das schöne an diesen Alternativen ist, dass sie meistens sogar billiger sind.
    So genug geschrieben :)
    Vielen Dank für den tollen Beitrag und eine schönen Restwoche

    • Reply
      Bine | was eigenes
      28. Juni 2017 at 18:15

      DAS kann ich auch nicht verstehen- Bananen in Plastiktüten? Total schwachsinnig. Ich sehe dieses Einkaufsverhalten oft bei Älteren Menschen. Frag mich nicht warum. Ich schmeisse alles lose in den Einkaufswagen. Bis auf Beeren. Das ist schwierig.
      Und auf Coffee to go versuche ich zu verzichten- gebe aber zu, dass ich in Barcelona ein paar Mal bei Starbucks war.
      Hier, in Kölle würde ich das nicht machen.
      Wir trinken auch nur Kranwasser und sprudeln das selber auf. Man kann schon, wenn man will…
      Liebe Grüße Bine

      • Reply
        nixzulesen
        5. Juli 2017 at 22:00

        Der Kaffee bei Starbucks ist übrigens jedes mal 30 Cent billiger, wenn man seinen eigenen Becher mitbringt. Es gibt vereinzelt auch andere Kaffeeläden in denen das schon geht. Ich würde mich freuen, wenn es die vielen Milchprodukte nicht immer so viel in Plastik gäbe. Warum gibt es so selten Joghurt, Quark, Sahne, Käse usw nur in Plastik verpackt.? Ich würde nur noch Gläser kaufen, wenn uns das ermöglicht wird.

  • Reply
    Gabi
    28. Juni 2017 at 10:06

    Guter Post! Mich treibt dieses Thema auch seit einiger Zeit um. Wir haben den Milchkonsum sehr eingeschränkt, aber so ganz darauf verzichten kann ich nicht. In der Regel reicht mir 1 Liter Biomilch in der Woche, wenn Junior Ferien hat, dann eher 2 Liter. Aber gerade Joghurt und Käse liebe ich sehr und da geht bei mir auch einiges durch die Küche. Dafür verzichte ich auf die meisten neuen Superfoods – mal ehrlich, wie kontrolliert und Bio ist wohl Chia aus China?
    Jeder muss bei sich selbst anfangen, dann wird es vielleicht etwas!
    Liebe Grüße
    Gabi

    • Reply
      Bine | was eigenes
      28. Juni 2017 at 18:16

      Ich habe immer noch ein paar Chiasamen hier. Die habe ich aber bestimmt vor einem Jahr gekauft. Wenn meine leer sind, kaufe ich keine neuen. Ich wollte sie mal probieren, sehe es aber so wie Du: Leinsamen tut’s auch. Dafür muss man nicht Chia aus Südamerika einfliegen lassen!
      Liebe Grüße Bine

  • Reply
    Cornelia
    28. Juni 2017 at 10:10

    Ich kaufe vorwiegend regional, zunehmend bio, und meinen täglichen Liter Milch hole ich mir am liebsten bei „meinem Bauern“ in der Nachbarschaft ab – ich lebe glücklicherweise auf dem Dorf! Ich mag einfach diese „unkastrierte Milch“ frisch von der Kuh am liebsten – natürlicher Fettgehalt, nicht von der Meierei gesiebt und bearbeitet. „Mein“ Kuhbauer ist noch vom alten Schlag, seine Kühe stehen wenn möglich auf der Weide, im Winter im luftigen Laufstall. Eigentlich dürfen sie keine Milch an Endverbraucher abgeben, aber meiner setzt sich über dieses staatliche Verbot zum Glück einfach hinweg, eben „wie früher“. Und die Kälber bekommen was ganz Besonderes: Feinstes Heu vom ersten Schnitt (in kleinen Ballen speziell für sie eingelagert) und „Babybrei“ genannt…
    Solch ein Hof ist für heutige Zeiten ein Glücksfall, ich hoffe, dass er mir noch lange erhalten bleibt. In Sachen Ernährung war früher Vieles besser, heute mischt sich der Staat mit Regeln und Verboten gegen Endverbraucher und Selbermacher zu oft ein – oder warum darf man alte Gemüsesorten nicht mehr im eigenen Garten anbauen? Nur noch „zertifiziertes Saatgut“??
    Ich denke da nur noch an meine „ODYSSEE FÜR EIN HUHN“ (mein Blog Mai 2013) – der dort erwähnte Hofladen im Nachbarort hat leider auch schon wieder aufgegeben. Kann man bald nur noch auf dem Wochenmarkt regional einkaufen?
    Umso glücklicher bin ich über meinen alten Milchbauern um die Ecke.

    Prost Milchkaffee
    Cornelia

    • Reply
      Bine | was eigenes
      29. Juni 2017 at 06:12

      Klasse, dass Du so einen Kuhbauern in der Nähe hast, der sich über staatliche Verbote hinwegsetzt. Sowas habe ich hier leider nicht. Es stimmt, dass sich der Staat heute in vieles einmischt- andererseits: früher waren in den Lebensmitteln viel mehr Keime, weniger Kontrolle der Inhaltsstoffe… ich glaube schon, dass ich lieber heute, als früher esse.
      Aber, man muss die Augen offen halten und nach den richtigen Lebensmitteln greifen.
      Prost Milchkaffee :-) Liebe Grüße Bine

  • Reply
    Doris
    28. Juni 2017 at 13:37

    Schwierig, schwierig.

    Ich denke an Milchquote, an entzündete Euter, an ausgelaugte Kühe, an Dumpingpreise beim Discounter, an insolvente Milchbauern, an süddeutschen Joghurt der nach Norddeutschland verfrachtet wird, als gäbe es dort keine Kühe. ich denke an die Vielseitigkeit von Milch. Daran, dass ein Liter Milch billiger ist als ein Liter Cola. Ich denke an den unvergleichlichen Geschmack von gut gereiftem Gouda, an leckeren Sahnequark, an selbstgemachtes Eis … ich bin kein Milchtrinker, weil ich Milch als Getränk nicht mag, Noch nie mochte. Schon als Kind nicht.
    Ich habe mittlerweile ein sehr ambivalentes Verhältnis zu Milch und den daraus hergestellten Produkten,. ich mag Käse & Co. habe aber fast immer ein schlechtes Gewissen beim Verzehr. Aus moralischen, wirtschaftlichen, politischen und ethischen Gründen. Weiß aber, dass es nicht nur bei der Milch so ist Aber leider habe ich keine Lösung für ein Problem, dass von uns Verbrauchern gemacht wurde,

    Schwierig, schwierig.
    .

    • Reply
      Bine | was eigenes
      29. Juni 2017 at 06:09

      Richtig, Doris: Schwierig, schwierig. Manchmal nerven mich all diese Infos, ich möchte die Augen zu machen und mir keine Gedanken drüber machen (müssen). Aber das tue ich natürlich nicht. Also folge ich meinem goldenen Mittelweg. Dass Milch billiger als Cola ist, ist eine Schande. Da stimme ich Dir zu. Aber ich bin mir sicher, dass das Umdenken weitergeht… mühsam nährt sich das Eichhörnchen! :-)
      Liebe Grüße Bine

  • Reply
    carnam ilinga
    28. Juni 2017 at 14:07

    Als erstes wünsche ich dir von ganzem Herzen, dass jetzt hier kein unnötiger Shitstorm in den Kommentaren ausbricht, weil mal jemand nicht deiner Meinung ist.
    Ich gehöre zu den „Muss“-Veganern, da ich einige Allergien und Unverträglichkeiten habe, Dazu zählt allen voran tierisches Protein und das macht sich besonders bei Casein, also dem Milchprotein bemerkbar. Bevor ich das herausfand, war ich bereits Vegetarier und hatte meine persönliche Einstellung und Ethik gegenüber Tieren. Aber das war und ist mein Bier. Zumindest solange mich niemand angreift oder blöde anmacht (was leider öfter vorkommt, obwohl ich nichts negatives gesagt habe, sondern nur den Verzehr von diesem und jenem ablehne).
    In unserem Haushalt wird auch Milch verwendet, allerdings hauptsächlich von meinem Mann, da mein Sohn meine Unverträglichkeit anscheinend geerbt hat. Für uns gibt es stattdessen z.B. Kokosjoghurt oder Hafermilch im Müsli und ich muss sagen, dass mir einige vegane Sachen hier und da sogar besser schmecken als das Milchäquivalent.
    Ich finde es nicht gut, wie die Turbokühe hochgezüchtet und verheizt werden. Ich finde es nicht gut, wie ihnen für unseren Genuss die Kälber entrissen werden. Aber ich würde mir nicht erlauben einen Kleinbauern zu maßregeln, der in seinem Betrieb mit 2-3 Kühen diese hin und wieder melkt und die Milch verwertet. Natürlich ist die Milch im eigentlichen Sinne nur für das Kalb gedacht und genauso wie Muttermilch auf dessen Bedürfnisse zugeschnitten. Aber manchmal (und das habe ich in der Stillzeit selbst erleben dürfen) ist einfach zu viel Milch da und dann tut das Abpumpen unsagbar gut. Wir Menschen nutzen dann mitunter Milchbanken, damit die Muttermilch noch sinnvoll verwendet wird. Der kleine Bauer macht dann eben Käse, Butter oder Joghurt.
    Ich bin der Meinung, dass zu viel Milch ungesund ist, immerhin rühren wir als Erwachsene keine Muttermilch mehr an und unser Verdauungstrakt stellt sich ab einem gewissen Alter um. Aber hin und wieder dies und das (schließlich trinken wir auch mal Alkohol, der eigentlich Gift ist und konsumieren Zucker, der im Hirn Reaktionen wie nach der Einnahme von Drogen auslöst), also ein gemäßigter Genuss – den sollte jeder selbst mit seinem eigenen Gewissen vereinbaren.
    Unsere Milch stammt meistens von Demeter Höfen, oder aber von einer Milchtankstelle in der Nähe, die einer der umliegenden Bauern auf seinem Hof aufgestellt hat. Da trinke ich auch hin und wieder einen Schluck im Kaffee (was mir mein Körper nicht ganz so übel nimmt), wenn die vegane „Milch“ alle ist.
    Von dem ganzen in Plastik verpackten Gemüse fange ich jetzt besser gar nicht erst an, da könnte ich im Strahl kotzen… weswegen wir inzwischen eine Etepetete Abobox haben. Ist zwar nicht ganz so regional, aber immerhin bio, mit den ganz natürlichen Macken und ohne unnötige Verpackung.
    Jeder muss seinen Weg für sich finden, wir hören ja nicht auf uns in unserem Denken und Verhalten zu entwickeln.
    Eine Aussage von dir finde ich daher auch sehr wichtig, da sie vielen falsch im Bewusstsein liegt: Nicht unser Konsum bestimmt das Angebot, sondern das Angebot unsere Nachfrage. Wie du schon schriebst: Wenn es etwas gibt, wird das auch gekauft. Das kann positive wie auch negative Richtungen einschlagen.

    Ganz liebe Grüße!

    • Reply
      Bine | was eigenes
      29. Juni 2017 at 06:07

      Liebe CARNAM ILINGA, bisher kein einziger Shit Storm-Kommentar. :-))
      Ich beneide Dich nicht, dass Du muss-Veganerin bist. Das würde mich nämlich sehr schwer fallen. Und ob Milch ungesund ist- da scheiden sich ja auch massiv die Geister. Ich glaube ja, dass irgendwie alles ungesund ist, wenn man zu viel davon isst oder trinkt. Genau, wie Du schreibst: Genuss in Maßen.
      Ich werde heute beim Einkaufen nochmal ganz genau hinschauen, was in meinen Einkaufswagen wandert! :-)
      Liebe Grüße Bine

  • Reply
    Mareike
    28. Juni 2017 at 14:24

    Liebe Bine,

    die sleben Gedanken treiben mich auch um. Ich hab nun seit 2 Wochen eine Möglichkeit gefunden,ca. 90% meiner Produkte regional zu beziehen. Zum einen hole ich schon seit einem Jahr immer freitags beim Bauern meinen Ernteanteil ab. Das ist eine Solidarische Landwirtschaft und funktioniert toll.
    Aber nun bin ich auf die Marktschwärmer gestoßen, die es übrigens auch mehrfach in Köln (z.B. in Bayenthal) gibt. Da bieten Erzeuger aus der Umgebung ihre Produkte zur Abholung an. Gekauft ud bezahlt werden Sie online auf dem Marktschwärmer Portal. Dabei kann ich Käse Wurst, Fisch, Pudding, Gemüse, Brot und vieles mehr bekommen. Viele Erzeuger sind außerdem bio-zertifiziert. Vielleicht ist das ja was für Dich. Ich hab mir vorgenommen, alle zwei bis drei Wochen dort zu kaufen.

    Mein persönlicher Vorteil ist, dass ich jede Menge Geld spare, seit ich bewußter mein Essen plane.

    LG Mareike

    • Reply
      Bine | was eigenes
      29. Juni 2017 at 06:03

      90%? Das ist echt viel. Respekt!
      In Köln gibt es auch die Food Assembly- darüber habe ich hier auf dem Blog auch schonmal geschrieben. Da bringen Bauern aus der Region ihre Waren in die Stadt. Scheint sowas, wie die Marktschwärmer zu sein.
      Interessant, dass Du schreibst, dass Du Geld sparst- und das, obwohl Du regional und bio kaufst. Meist sagt man ja, dass genau diese Lebensmittel teurer sind.
      Liebe Grüße Bine

      • Reply
        Andrea
        3. Juli 2017 at 08:46

        Food assembly heißt jetzt Marktschwärmer :-;, regionaler Handel mit internationalem Namen wurde wohl als nicht ganz stimmig empfunden.

  • Reply
    San
    28. Juni 2017 at 16:41

    Definitiv Milchtrinker hier! Kaffee ohne Milch geht gar nicht, auch ansonsten mag ich Milch gerne und auch alles, was aus Milch gemacht wird.
    Hier in den USA gibt es keine H-Milch, habe ich aber auch in D-land nie getrunken (schmeckt irgendwie anders), aber zum Backen/Kochen ist sie sicher gut geeignet. Unsere Milch hier ist so ein Zwischending… länger haltbar als die deutsche Frischmilch, muss aber trotzdem in den Kühlschrank. Da wir in der Woche aber gut und gerne 4 Liter trinken, kein Problem hier eine Gallone (oder zwei) zu kaufen. Ich schaue, dass die Milch aus der Region kommt… kaufe auch sonst, soweit es geht, auf Farmers Markt l0kal ein… aber ein gesunder MIttelweg ist glaube ich genau das Richtige. Aufmerksam sein und nicht die Augen verschließen, aber gleichzeitig auch nicht übertreiben…

    • Reply
      Bine | was eigenes
      29. Juni 2017 at 06:01

      Oh ja, ich erinnere mich noch an die Gallonen in den USA. Da standen die zig verschiedenen Milchsorten in einem 10 m langen Regal im Giant Supermarkt. Damals habe ich mich für das Thema Milch, wo die herkommt, usw. überhaupt nicht interessiert. Ich wusste nur, dass ich die Milch bei der Gastfamilie meiner Freundin nicht mochte, denn das waren so super Sportler, die alles fettfrei aßen und demnach „weißes Wasser“ tranken. In der Milch war quasi nix drin :-)))
      Liebe Grüße Bine

  • Reply
    Dörte
    28. Juni 2017 at 20:03

    Oh ich war schon immer Milchvieltrinker, Milch pur, Milch als Kakao, Sahne in die Sauce, Käse aufs Brot (mein einziges nicht ganz sauberes Gewissen als Vegetarier, wenn da tierisches Lab drin ist), Milch überall (nur nicht in den Kaffee!! der bleibt schwarz ;) ). Der Mann trinkt in Kaffee und Tee, sonst eher nicht, die Kinder wiederum schlagen nach mir. Milch darf nie ausgehen! Hier gibt es gottseidank leckere Milch von umdieEcke, Landgut Nemt. Da gibts auch leckeren Frischkäse und derlei. Und wenn man mal direkt beim Fabrikverkauf ist, gibts da sogar oberleckeren Eiskaffee (wenn auch aus der Plaste und dann doch Milch in den Kaffee) und anderes Schönes. Ohja, die vielen Abers… aber Milch brauchen wir und die kaufen wir auch (wenn möglich) immer eben regional oder wenigstens Bio. Darüber hinaus fehlt leider meist das Geld, aber wir bemühen uns (Biokiste und so). Und ja, diesen Widerspruch mit Bio von sonst wo her und möglichst drei Plastehüllen, der ist wirklich gewaltig und furchtbar traurig. Was ich leider immer noch nicht ausprobiert hab, ist ein Unverpacktladen. Gibt es ja in Leipzig mittlerweile auch.
    Liebe Grüße und Dank fürs Rezept.
    dörte

    • Reply
      Bine | was eigenes
      29. Juni 2017 at 06:00

      So einen Unverpacktladen gibt es hier auch, allerdings in Köln. Das ist mir für den Lebensmitteleinkauf einfach viel zu weit. Da rechnet sich dann wieder die Benzin-Öko-Bilanz nicht.
      Liebe Grüße Bine

  • Reply
    Brigitte
    29. Juni 2017 at 10:41

    Muss jetzt doch noch mal was zu „früher“ schreiben: Meine Mutter hat ein einem Konsum gearbeitet in den 60igern, da durfte ich oft „helfen“ (sprich: habe hinter der Ladentheke gespielt). Schon das ginge heute nicht mehr aus hygienischen Gründen!
    Der Konsum war quasi der Unverpacktladen der Steinzeit, denn alles wurde abgewogen und in Papiertüten verpackt. Die Frauen hatten Einkaufsnetze, klein in der Tasche, riesig in der Warenaufnahme.
    Ein Schwätzchen war auch immer dabei, kein alter Mensch eierte wortlos durch den Tag. Man kannte sich im Viertel.

    Trotz der Riesenvielfalt an Lebensmitteln, die wir nun haben: manchmal wünsche ich mir diese Zeit zurück.

  • Reply
    Karin
    29. Juni 2017 at 16:36

    Hallo Bine,
    Ein guter Artikel hast du da geschrieben!
    Mir fehlt heutzutage irgendwie die Leichtigkeit im Umgang mit dem Essen. Auf der einen Seite sind da die Lebensmittelunverträglichkeiten, die manche Menschen dazu zwingen, auf bestimmte Nahrungsmittel zu verzichten. Auf der anderen Seite empfinde ich aber eine Art „Verbissenheit“ in Sachen Essen. Da sind die Gourmets, die Veganer, die Fleisch-Esser (Paleo), die No-Carbs, die Low-Carbs, die Clean-Eating, die Frutarier, usw. Nicht dass alle so wären, aber ich sehe dass sich einige davon so richtig festbeissen in die Thematik. Alle paar Monate wird in den Medien irgendwas verteufelt: Salz, Fett, Gluten (Weizen!), Kohlenhydrate, Milch, Fleisch, usw.
    Ich bin für einen „easy“ Umgang mit dem Essen: Lokal, frisch, ohne Tierquälerei, ohne künstliche Zusatzstoffe, möglichst umweltfreundlich halt. Das ist für mich gut genug. Ich mache mir dabei auch gar nicht soooo viele Gedanken (ausser darauf zu achten dass ich nicht zu viel Süsses esse ;)

    • Reply
      Bine | was eigenes
      4. Juli 2017 at 20:00

      Da muss ich Dir zu 100% zustimmen, Karin! Vieles wird heute entweder total verbissen gesehen oder einfach verteufelt.
      Man traut sich ja kaum laut zu sagen, dass man gerne Fleisch ist.
      Jeder sollte da ganz bei sich bleiben und ganz persönliche Entscheidungen treffen.
      Liebe Grüße Bine

  • Reply
    Julia
    1. Juli 2017 at 21:15

    Ich gehöre auch zu den Muss-Veganern zumindest in Sachen Milch. Bei allem anderen verhalte ich mich wie du: die goldene Mitte. Wenn die Bio-Zitronen schlechter aussehen als die normalen Zitronen, dann kaufe ich die normalen Zitronen. Wenn der Bio-Rucola besser ausschaut als der normale, kaufe ich den normalen. Da ich aber Lactose nicht vertrage, verwende ich Hafermilch, Kokosmilch und Mandelmilch als Alternativen. Wenn mich dann doch mal die akute Lust packt (was bei deinem Anblick durchaus passieren kann!), nehme ich auch mal entsprechende Tableten. Essen sollte trotz allem noch Genuss sein. Sehr schöner Beitrag und tolle Fotos! Liebe Grüße Julia

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      Bine | was eigenes
      4. Juli 2017 at 20:01

      Danke Julia und richtig: Essen sollte Genuss sein. Mit Geschmack und Wonne und auch mal mit einem schlechten Gewissen. Liebe Grüße Bine

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    Stephie
    2. Juli 2017 at 23:42

    Hallo, ich finde du hast einen guten Beitrag geschrieben Jeder der sagt, deine Haltung wäre nicht ausreichend hat sich in irgendeiner Ernährungs-Weisheit festgebissen.
    Ich baue selber Tomaten, Paprika, Gurken und Salat selber an. Seitdem kann ich Salat aus dem Supermarkt kaum noch kaufen. Also gibt es ihn nur solange, wie er im Garten wächst.
    Ich kaufe nur noch sehr selten im Discounter ein, besonders kein Obst und Gemüse und auch keine Milchprodukte. Das geht zu dem angebotenen Preis, nur auf Kosten der Hersteller und Milchbauern.
    Obst und Gemüse kaufe ich direkt bei einem Bauernladen in der Nähe oder den Ständen auf dem Wochenmarkt von Direktvermarktern oder wir fahren zum Selbstpflücken direkt in die Plantagen.
    Für Fleisch und wurst bin ich leider auf den Supermarkt angewiesen. Und Brot und vor allen Dingen Kuchen backe ich selbst.
    Für Milch haben wir eine gute Alternative gefunden. In unserer Nähe gibt es eine Milchtankstelle. Dort zapft man seine Milch in eine selbstmitgebrachten Glasflasche für einen Euro direkt auf dem Bauernhof. Mein Mann fährt auf seinen regelmäßigen Fahrradtouren dort vorbei und holt jeweils 3 Liter (2 für uns und einen für meine Freundin) nach Bedarf. Die Milch hält sich einmal kurz erhitzt ca. 7 Tage. Die Bauersfrau bietet seid kurzem auch Joghurt und Frischkäse an, den sie selbst herstellt. Mit dieser Art der Vermarktung bin ich sehr zufrieden, da der Bauer sein wohlverdientes Geld direkt erhält.
    Vielleicht gibt es diese Möglichkeit einer Milchtankstelle ja auch in deiner Nähe. Allerdings weitere Wege mit dem Auto lohnen sich nicht wirklich
    .

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      Bine | was eigenes
      4. Juli 2017 at 20:04

      Eine Milchtankestelle?! Wie genial ist das denn? Nein, sowas gibt es hier leider nicht… aber in unserem Kreis gibt es auch nicht viele Kühe. Daran mag es liegen und auch das sollte man bedenken: es wohnen so viele Menschen in der Stadt! Die können nicht mal eben zur Milchtankstelle mit dem Rad oder zum nächsten Bauern.
      Die müssen eben im Lebensmittelladen entscheiden, was sie einkaufen. ;-)
      Liebe Grüße Bine

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      Kati
      5. Juli 2017 at 21:18

      Huhu! Ich habe auch das Glück in der Nähe eine Milchtankstelle zu haben. Der Liter kostet dort auch einen Euro. Angefangen haben sie nur mit Milch. Inzwischen gibt es einen weiteren Automaten, wo saisonale Produkte vom Fleischer (im Winter Suppen im Glas, aktuell Grillfleisch), selbst gemachte Marmelade oder auch Säfte angeboten werden. Seit einiger sogar mit einem kleinen Wochenmarkt am Samstag. Ich finde es total super und merke in meiner Umgebung, dass wesentlich mehr auf regionale Produkte gesetzt wird.

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    Meine Highlights im Juni 2017 - Himmelsblau.org
    3. Juli 2017 at 08:02

    […] Milchreisauflauf ~ Zitronenhähnchen ~ Schokocroissants ~ Himbeertorte ~ Faltenbrot mit Kirschen ~ […]

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    PeTra
    3. Juli 2017 at 12:52

    Schöner Artikel, und genau ein Thema, das mich auch seit langem umtreibt. Wir sind inzwischen auch Mitglied einer solidarischen Landwirtschaft, die für Eier, Salat und Gemüse sorgt, manchmal auch für Obst. Den Rest des „Grünzeugs“ aus der Bioecke des Supermarkts.
    Speziell zu Milch hatte ich lange Zeit ein eher ablehnendes Verhältnis, denn ich dachte, dass Frischmilch wie H-Milch schmeckt. Bis ich im vergangenen Jahr Frischmilch auf einem Bio-Milchhof probiert habe. Da liegen ja wirklich Welten dazwischen! Dort habe ich auch gesehen, dass die Kühe so viel Milch geben, dass wenige Kühe als Amme für je drei bis vier Kälbchen dienen, denn ihre Milch reicht für so viele. Also müssen wir kein schlechtes Gewissen mehr haben in Sachen Milchprodukte. Und da wir inzwischen sehr viel weniger Wurst aufs Brot essen, muss halt Käse drauf ;). Fleisch gibt es nur noch einmal die Woche bei uns, denn Biofleisch ist teuer und wir haben keine Gelddruckmaschine im Keller. Aber so wird das wenige Fleisch auch mehr geschätzt, auch am Geschmack merkt man den Unterschied mehr als deutlich.
    Mit dem Thema Palmöl kämpfe ich sehr (es gibt auch Einmachzucker ohne Palmöl, aber man muss gucken!), und von Lindt gab es kurzzeitig mal eine wunderbare Nuss-Nugat-Creme ohne Palmöl!
    Aber mit diesen Themen könnte man Bände füllen. Wir versuchen, so weit als möglich mit weißer Weste einzukaufen, aber es bleibt beim Versuch. Denn das eine oder andere kaufe ich einfach nur deshalb, weil ich es mag, und ignoriere alle ökologischen Bedenken. Insgesamt gesehen ist ein bisschen Nachdenken vor dem Einkaufen aber sicher nicht verkehrt!

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      Bine | was eigenes
      4. Juli 2017 at 20:05

      Ach, siehste- das finde ich jetzt interessant und auch ein bisschen beruhigend. Danke für die Info, Petra!
      Plamöl ist auch so eine Sache. Ich kann und will nicht auf Nutella verzichten, verzehre es aber in Massen. Manchmal. Selten. Hmpf! Und ja, man kann damit Bände füllen….und manchmal auch den Kopf ausschalten und einfach genießen! :-)
      Liebe Grüße Bine

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    Der linkische Mittwoch - ° Verenas Welt °° Verenas Welt °
    16. August 2017 at 16:13

    […] Omnomnom: Gnocchi alla Sorrentina und Milchreisauflauf mit Erdbeeren und Baiserhaube […]

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