Buchtipp: Ragdoll. Dein letzter Tag + Verlosung.

(Werbung) Anfangs sind die Charaktere noch nicht scharf gezeichnet. Zu viele Namen und verwirrende Informationen verursachen einen Konten in meinem Kopf, bis sich langsam ein Bild formt. Ich lese den Prolog und denke meist: Was soll das? Wer ist das? Warum tut er das? Versteht ich nicht. Egal. Kommt bestimmt später. Und dann, während des Lesens kommt die Erleuchtung, das Verständnis. Ich fühle mich beinahe selbst wie ein Ermittler; spüre, wie sich peu à peu die Puzzleteile zusammen setzen und ein großes Ganzes ergeben.

Buchtipp: Ragdoll. Dein letzter Tag | waseigenes.com
Ich liebe es, mich so langsam in eine Kriminalgeschichte einzulesen. Wenn ich jedoch ehrlich bin, dann würde ich eher zu einem Liebesroman greifen, als zu einem Krimi oder gar Thriller. Aber dann, wenn ich drin bin im Thriller, dann komme ich nicht mehr raus. Dann schleppe ich das Buch von der Küche ins Wohnzimmer, ins Schalfzimmer, zum Arzt. Und wenn ich es weg lege, weg legen muss- dann ertappe ich mich dabei, wie ich auf dem Weg zum Einkaufen oder beim Mollie – Spaziergang denke Ist er doch der Mörder? Aber warum hat er sie dann gerettet? Oder will er sie später hinterrücks um die Ecke bringen, der Schuft!? Und haben die beiden jetzt ein Ding laufen, oder fühlen sie sich nur von einander angezogen, passen aufeinander auf und es kommt nie zur Liebesbeziehung? Fragen über Fragen, die ich so schnell wie möglich beantwortet haben will.

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Ich schreibe diesen Text hier, während noch 60 ungelesene Seiten von Ragdoll. Dein letzter Tag neben mir liegen. Zwischen zwei schwarzen Buchdeckeln. Ich bin so tief drin in dieser Geschichte, dass ich gerade einfach das Bedürfnis habe, drauf los zu schreiben.

Was geht eigentlich in einem Krimiautoren vor? Das ist überhaupt die Frage, die ich mir am häufigsten stelle, wenn ich einen Thriller lese. Wie kommt man auf sowas? Hatte er eine schwere Kindheit? Wurde er verlassen, betrogen, in der Schule gehänselt? Normalerweise ist hier mein Mann der Thriller- und Krimifan. Wir tauschen uns zu unseren gelesenen Büchern manchmal aus und wenn er schon anfängt von kranken Mördern oder Serienkillern zu erzählen, die ganz widerliche Dinge mit ihren Opfern anstellen, dann rufe ich immer Stop. Ich will das nicht hören! Das ist ekelig! Die haben doch nicht alle Tassen im Schrank, die sich das ausdenken.

Und doch fesseln mich solche Geschichten. Ich bin fasziniert und begeistert davon, wie es der Autor schafft, so eine Story aufzubauen. Daniel Cole hat mir so manches Mal vor den Kopf gestoßen. Ich war mir schon sicher, dass ich den ganzen Kriminalfall  längst durchschaut und aufgedeckt habe, um dann festzustellen, dass ich komplett auf dem Holzweg war. Er war es doch! Nein, er war es nicht! Er hat mit ihr gemeinsame Sache gemacht. Nein, er wurde nur benutzt, damit es so aussieht, er wäre es gewesen. Das macht mich verrückt.

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Lesen, Geschichten, Stories- was gibt es Besseres? Um sich herum alles vergessen- die Familienmitglieder anraunzen, sie sollen einen doch jetzt bitte noch fünf Minuten in Ruhe lesen lassen, sich ihre Stulle selber schmieren, denn der Fall nimmt gerade eine neue Wendung! Kennt Ihr das?

Was wäre wenn?- das ist die Frage, um die es in diesem Thriller geht. Was wäre, wenn Dein Name auf der Todesliste stehen würde? Wenn Du wüsstest, dass Du nur noch ein paar Tage zu leben hast und- und das ist echt krass- wenn die Menschen, deren Namen über Deinem auf der Liste stehen, schon gestorben sind. Umgebracht wurden, gesprungen sind, weil sie die Angst nicht mehr aushielten. Was wäre wenn? Ich würde mich ja einschliessen. In einem Kloster. Oder in der Polizeiwache. Aber wahrscheinlich würd ich vorher schon vor Angst sterben.

Das Buch kommt erst am 27. März – also heute – in den Buchhandel. Es gibt also noch keine Rezensionen und Infos im Netzt. Nur, dass Daniel Cole mit diesem Thriller den ersten von drei Teilen geschrieben hat. Ich sag Euch- wenn ich die letzten 60 Seiten gelesen habe und der Fall dann nicht lückenlos aufgedeckt ist, dann flipp ich aus! Denn so sehr ich ganze Buchreihen liebe- jedes Buch soll bitteschön einen vernünftigen Schluss haben. Mit allem pipapo. Mörder im Knast oder meinetwegen vom Detective auf der Flucht erschossen. Die Liebesgeschichte, bestenfalls mit Hochzeitsglocken und Storch im Anflug, in trockenen Tüchern sein und der Chef besänftigt. Die Chefs sind ja immer die größten Motzbacken in Kriminalromanen. Die machen ihren Jungs und Mädels nur Druck, damit sie glänzen können. Ihr kennt das. Ich lass mich überraschen.

Und Euch lege ich diesen 476 Seitenstarken Pageturner– wie man heute so schön sagt- sehr ans Herz! Ja, es ist ein Thriller und ja, da kommt ein wirklich kranker Serienmörder drin vor, aber das Leben ist nun mal kein Ponyhof- da müssen wir durch, wen wir wissen wollen, wer denn nun derenige ist, der das alles….

Ich freue mich, dass ich heute drei Exemplare von Ragdoll. Dein letzter Tag hier verlosen darf und stelle Euch folgende Fragen: „Worauf kommt es Dir bei einem guten Buch an und findest Du das Buch von Daniel Cole ansprechend?“.

Hinterlasst einen Kommentar bis Mittwoch, den 29. März 2017/ 24 Uhr. Bitte tragt Eure Mail Adresse in das entsprechende Feld ein (die sehe nur ich), damit ich Euch im Falle des Gewinnes schreiben kann. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt und Du solltest mind. 18 Jahre alt sein. Wegen Serienkiller und so.

Liebe Grüße, Bine

PS.: Ich habe das Buch mittlerweile ausgelesen! Fazit: absolut lesenswert!

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