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Fotografieren im manuellen Modus.
Ein Fotoworkshop in Duisburg, viele Blumen, köstliche Speisen und nette Gespräche.

Ich weiß, wie das funktioniert. ISO, Blende, Belichtungszeit sind für mich keine böhmischen Dörfer. Ich weiß, was sie bedeuten und wie ich sie an meiner Kamera einstelle. Fotografieren im manuellen Modus ist kein Hexenwerk.

Dennoch bin ich vor zwei Wochen am einem diesigen Samstagmorgen nach Duisburg gefahren, um dort an Berits Fotoworkshop teilzunehmen. Ich wollte mich inspirieren lassen, einen neuen Blickwinkel aufgezeigt bekommen und andere Fotografie-begeisterte Frauen kennen lernen, bzw. wiedersehen. Und ausserdem lernt man nie aus.

Blumen, Vase, Bücher, Leinentücher | Fotoworkshop | waseigenes.com
Ich kenne Berit schon lange über’s Internet, vor einigen Jahren trafen wir uns persönlich bei einer Bloggerveranstaltung. Ich mag ihre Bilder sehr  und so überlegte ich nicht lange, als ich las, dass sie diesen Workshop im August anbietet.

Ich knipse mit meiner Kamera in verschiedenen Modi. Zu Hause, wenn ich Zeit, Ruhe und Muse habe, dann wähle ich die Einstellungen Fotografieren im manuellen Modus. Wenn ich unterwegs bin, wenn es eher schnell gehen soll oder wenn meine Familie sowieso schon zwei Meter vor mir herläuft und alle paar Minuten ruft „Mama, komm‘ jetzt!“, dann stelle ich in den Automatikmodus. Meine Kreta Aufnahmen habe ich z.B. alle im Automatikmodus geschossen. Keine Zeit und keine Lust bei 40° Grad und Sightseeing an den Einstellungen rumzufummeln.

Blumen | Fotoworkshop | waseigenes.com

Ich hätte mich also theoretisch bei Berits anfänglichem Vortrag wegträumen können. Hab ich aber nicht, denn sie hat nicht nur die Zusammenhänge von ISO, Blende und Belichtungszeit erklärt, nein sie hat uns auch Tipps zur Bildkomposition, zur Stimmung und zum Lichteinfall gegeben. Und sie hat etwas sehr Wahres gesagt: Zum Fotografieren (im manuellen Modus) braucht man Zeit, Ruhe und Muse. Meine Worte. Meine Gedanken.

Fotoworkshop | waseigenes.com
Ich nehme mir nicht immer genügend Zeit zum Fotografieren. Dann schraube ich zwar an den Einstellungen, aber das Ergebnis ist trotzdem Mist. Dabei kann man ganz wunderbare Effekte erzielen, wenn man sich langsam an das Motiv und die Einstellungen herantastet.

Ich mag nicht behaupten, dass meine- insbesondere diese- Bilder perfekt sind. Für mich sind sie gut, für andere vielleicht zu dunkel, zu unscharf, zu langweilig und was ist mit dem goldenen Schnitt? Mensch, haste keine Ahnung? Doch, auch davon habe ich schon gehört. Aber Schönheit liegt eben im Auge des Betrachters. Der eine liebt dunkle, stimmungsvolle Bilder, der andere fährt auf total überbelichtete helle Fotos ab.

Erdbeeren | Fotoworkshop | waseigenes.com

Nach Bertis Vortrag durften wir experimentieren. Mit unzähligen Blumensträußen, mit köstlichen Speisen und fotogenen Lebensmitteln, mit Schälchen, Löffelchen und Scheren.

Sandwich Auberginen, Zucchini, Brombeeren | Fotoworkshop | waseigenes.com

Gegrillte Speisen | Fotoworkshop | waseigenes.com

Fotoworkshop | Gegrilltes Gemüse | Sandwich | waseigenes.com

Dazwischen, wenn ich selbst mal einen kleinen Leerlauf hatte, eine kleine Pause brauchte, beobachtete ich die anderen Teilnehmer. Wie stellen sie die Blümchen neben den Kuchen? Wie richten sie ihre Stulle an? Wie, verdammt nochmal, schmeißt man ein Leinentuch auf den Tisch, so dass es ungewollt perfekt aussieht?

Geburtstagskuchen | Fotoworkshop | waseigenes.com

Geburtstagskuchen | Fotoworkshop | waseigenes.com

Berits Büro, ihr Studio und der kleine Garten sind Traumkulissen zum Fotografieren. Ich möchte auch eine alte rote Backsteinwand in meinem Garten, einen ollen Stuhl, eine antike Kanne und Schleierkraut im Topf. Ich habe noch nie Schleierkraut im Topf gesehen, immer nur geschnitten im Blumenladen.

Schleierkraut | Fotoworkshop | waseigenes.com

Schleierkraut | Fotoworkshop | waseigenes.com
Fotoworkshop | marmeladekisses | Duisburg | waseigenes.com

Es hat mir unglaublich Spaß gemacht, mir immer wieder andere Requisiten vor die Kamera zu holen und auch mal ein Foto aus einem ganz anderen Blickwinkel zu schießen- aus einer Ecke, in die ich mich niederließ, um ein bisschen zu quatschen.

Fotoworkshop | marmeladekisses | Duisburg | waseigenes.com

Obst | Fotoworkshop | waseigenes.com

Was ich besonders spannend fand, war mit Licht und Lichteinfall zu experimentieren und zu üben. Ich meine ja immer, dass ich man viiiel Licht zum Knipsen braucht. Diesen Zahn zog mir Berit, als sie uns in eine eher dunkle Ecke des Büros zitierte und dann auch noch schwarze Pappe neben das Motiv stellte. Da soll ich fotografieren? Nicht Dein Ernst!

Nektarinen | Fotoworkshop | waseigenes.com
Artischocke | Fotoworkshop | waseigenes.com
Für diese beiden Bilder nahm ich mein Stativ zur Hilfe, welches im Keller auf dem Regal verstaubt. Mir ist es oft zu umständlich und aufwendig damit zu Knipsen, dabei kann man damit gerade bei schlechten Wetterverhältnissen und bei düsterer Stimmung gute Ergebnisse erzielen.

Fotoworkshop | Gegrilltes Gemüse | waseigenes.com

Fotoworkshop | waseigenes.com
Es war ein toller Tag! Schöne Fotomotive, nette Menschen, köstliches Essen- welches wir erst fotografierten und dann verspeisten, inspirierende Gespräche und Tipps. Berit, ich bedanke mich von Herzen!

Auf Berits Webseite marmeladekisses könnt Ihr Euch über geplante Workshops und deren Inhalte informieren. Aktuell gibt es wohl keinen neuen Termin, aber ich bin mir sicher, dass Berit auch weiterhin Tipps und Tricks zum Fotografieren geben wird.

Fotoworkshop | Blumen | waseigenes.com

In der Zwischenzeit kann ich Euch einen Artikel aus meinem Archiv empfehlen, in dem ich meinen Leserinnen und Lesern schon einmal versucht habe zu erklären, was es mit den vielen Zahlen, mit Blende, Belichtungszeit (oder Verschlusszeit) und ISO auf sich hat. -> Tiefenschärfe, Blende und andere Kuriositäten.

Traut Euch! Dreht einmal bei Eurer Kamera das kleine Rädchen auf M und spielt mit den verschiedenen Einstellungen.

Ich wünsche Euch heute einen guten Start in die neue Woche!
Liebe Grüße, Bine

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Ein Nachmittag im Hippie Dorf Matala.

Unser dritter und letzter Ausflug auf Kreta war etwas umfangreicher, als die beiden zuvor. Für diesen Tag mieteten wir uns ein kleines Auto und fuhren zunächst nach Knossos. Das zeige ich Euch ein anderes Mal. Danach ging es einmal über die Berge in den Süden Kretas. Auf nach Matala.

Kreta: Hippie Dorf Matala | Flower Poweer Käfer | waseigenes.com
Für ein Appel und ein Ei parkten wir auf dem direkt angrenzenden Camping Platz und liefen ins Dorf.

Kreta: Hippie Dorf Matala | waseigenes.com
In den 60ern und 70ern war Matala die reinste Hippie Kommune. Blumenkinder, Kriegsdienstverweigerer, Freiheitssuchende kamen aus aller Welt in dieses kleine Dorf, schliefen am Strand oder in den Höhlen des riesigen Sandsteinfelsens.

Jedes Jahr im Juni findet in Matala das Hippie Revival Festival statt. Dann werden vom Dorfeingang bis zum Strand alle Straßen bunt bemalt.

Kreta: Hippie Dorf Matala | Today is life... tomorrow never comes | waseigenes.com
Kreta: Hippie Dorf Matala | Mermaid Café | waseigenes.com
Kreta: Hippie Dorf Matala | waseigenes.com

Kreta: Hippie Dorf Matala | hello | waseigenes.com
Nach eine Runde durch’s Dorf und einer Stärkung in einem Restaurant am Strand, war uns nach einer Erfrischung. Wir liefen zurück zum Auto, zogen uns dort fix Badesachen an – was sehr lustig war, weil es den Kindern suuuper peinlich war, sich dort aus- und wieder anzuziehen… aber hey, wir sind im Hippie Dorf Matala, der Parkplatz ist leer und überhaupt, stellt Euch nicht an! ;-)

Kreta: Hippie Dorf Matala | Strand | beach |waseigenes.com

Die rote Fahne wehte und die Wellen sahen zunächst gar nicht sooo hoch aus, aber dann wurden wir eines Besseren belehrt. Der Strand fällt ganz tief ab, nicht wie der Strand bei unserem Hotel im Norden, wo wir ewig lang ins Wasser gehen konnten. Die Kids hatten ein bisschen Bammel, wegen der hohen Wellen und klammerten sich an uns fest. Und dann kam sie, die bestimmt drei Meter hohe Welle, die über uns zusammenbrach, die uns runterzog, auseinander riss und an den Strand schleuderte.

Das habe ich noch nie erlebt und hatte für einen kurzen Moment Angst. Wo sind die Kinder, wo bin ich, wo ist unten und wo ist oben?
Wir krabbelten an den Strand und nach den ersten Schrecksekunden mussten wir lachen, duschten uns ab, liefen zurück zum Auto und sagten, dass wir dieses Urlaubserlebnis, diesen Ausflug nach Matala wohl niemals vergessen werden.

Kreta: Hippie Dorf Matala | Felsen | Wohnhöhlen | waseigenes.com
Kreta: Hippie Dorf Matala | Wohnhöhlen | Grabhöhlen | waseigenes.com
Kreta: Hippie Dorf Matala | Strand | waseigenes.com

Die Höhlen im Sandsteinfelsen dienten schon den Römern als Grabesstätte. In den 60ern lebten dort die Hippies, heute gehören sie zu einer archäologischen Stätte, die besichtigt werden kann. Wir verzichteten darauf, denn es war schon spät und der Schreck der Welle steckte uns noch in den Knochen.

Kreta: Hippie Dorf Matala | Strand | Wohnhöhlen | Grabhöhlen | waseigenes.com
Kreta: Hippie Dorf Matala | waseigenes.com

Kreta: Olivenbäume | waseigenes.com
Wir fuhren zurück durch die Berge, durch unendliche Olivenbaum Felder in den Norden. Traumhaft schön.

Kreta: Olivenbäume | waseigenes.com
Der Tag war ziemlich anstrengend, aber fantastisch! Ich bin froh, dass wir in den Süden nach Matala fuhren und all das gesehen und erlebt haben. Wer bewegte Bilder sehen und ein paar mehr Infos zu Matala haben mag, der schaue mal in die WDR Mediathek. Ungefähr ab Minuten 00:41 geht’s nach Matala.

Ich wünsche Euch einen schönen Freitag!
Liebe Grüße, Bine

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Rethymno {Kreta}.

Bevor wir nach Kreta flogen konnte ich mir den Namen einfach nicht merken. Tage zuvor erzählte ich jedem „… und dann wollen wir noch nach Retimo oder so fahren“. Jetzt, seit ich dort war, seit ich es mit eigenen Augen gesehen und erlebt habe, werde ich den Namen und die Schreibweise sicherlich nie wieder vergessen. Re-thym-no. Eigentlich ganz einfach.

Travel Kreta: Rethymno {Rethymnon} | Griechenland | waseigenes.com
Wir fuhren  mit dem Linienbus nach Rethymno. Erinnert Ihr Euch, an mein heftiges Winken und Auf- und Abhüpfen am Straßenrand, als wir ein paar Tage zuvor mit dem Linienbus nach Chania fuhren?
Genau so ein Tänzchen führte ich auf, als wir wieder am Straßenrand standen, diesmal auf der anderen Seite und nach Rethymno wollten. Es wirkte. Der Bus hielt und nahm uns mit.

Travel Kreta: Rethymno {Rethymnon} | Griechenland | waseigenes.com
40 Minuten später kamen wir am Busbahnhof in Rethymno an und bummelten zielstrebig Richtung Hafen. Kann man zielstrebig bummeln? Oder schließt sich das gegenseitig aus? Ich kann das. Bummelnderweise ein Ziel ansteuern, immer Richtung Wasser.

Travel Kreta: Rethymno {Rethymnon} | Griechenland | waseigenes.com
Travel Kreta: Der Hafen von Rethymno {Rethymnon} | Griechenland | waseigenes.com
Der Hafen von Rethymno ist ganz anders, als der in Chania. In Rethymno stehen die Tische der Restaurants direkt am Wasser. Man spaziert also durch eine schmale Gasse zwischen Restaurant und Bestuhlung und muss aufpassen, dass die Kellner, die aus den Restaurants geschossen kommen, einen nicht über den Haufen laufen. Oder umgekehrt.

Travel Kreta: Der Hafen von Rethymno {Rethymnon} | Griechenland | waseigenes.com
Das hat mich ein bisschen wahnsinnig gemacht, denn der Weg ist wirklich sehr schmal und die Restaurantinhaber immer darauf bedacht, jeden Touristen in das eigene Restaurant zubitten. Man bekommt also beim Slalomlauf alle möglichen Speisekarten und Menüvorschläge zackig runtergerattert. Immer mit einer einladenden Geste, doch bitte Platz zunehmen. Nein danke. Sehr freundlich, aber jetzt nicht.

Travel Kreta: Der Hafen von Rethymno {Rethymnon} | Griechenland | waseigenes.com
Nichtsdestotrotz- der alte Hafen ist schön. Bunte Häuschen, mal blaues, mal grünes Wasser, ein paar Segelboote, die sanft gegen die Hafenmauer schwappen und obwohl sich viele Menschen durch den schmalen Grad zwischen den Restaurants durch kämpften, war es ruhig und gar nicht wuselig.
Südländische Gelassenheit, die sich auf die aus aller Herren Länder anreisenden Touristen überträgt.

Travel Kreta: Der Hafen von Rethymno {Rethymnon} | Griechenland | waseigenes.com
Travel Kreta: Rethymno {Rethymnon} | Griechenland | waseigenes.com
Travel Kreta: Rethymno {Rethymnon} | Griechenland | waseigenes.com
Nachdem wir den Hafen hinter uns gelassen hatten, ließen wir uns treiben. Bogen mal links, mal rechts ab. Warfen einen Blick in das eine Gäßchen und entschieden, in ein anderes abzubiegen.

Travel Kreta: Rethymno {Rethymnon} | Griechenland | waseigenes.com
Travel Kreta: Rethymno {Rethymnon} | Griechenland | waseigenes.com
Travel Kreta: Rethymno {Rethymnon} | Griechenland | waseigenes.com
Travel Kreta: Rethymno {Rethymnon} | Griechenland | waseigenes.com

Travel Kreta: Rethymno {Rethymnon} | Griechenland | waseigenes.com
Travel Kreta: Rethymno {Rethymnon} | Griechenland | waseigenes.com
Schon Wochen vor unserem Urlaub hatte ich mir bei Pinterest ein Kreta-Board angelegt. Dort sammelte ich Fotos die ich einfach nur schön und beeindruckend fand, aber auch welche, die ich gerne genauso in echt sehen wollte.
Da war zum Beispiel dieses Foto hier. Wenn man es anklickt, gelangt man auf eine Flug-Buchungsseite, sehr ärgerlich. Mit der google Bildersuche habe ich versucht den Ursprung des Fotos zu finden. Leider erfolglos.
Wie auch immer, ich hatte das Foto im Kopf als wir durch Rethymno bummelten und freute mich wie Bolle, als wir plötzlich genau an dieser Ecke hier standen:

Travel Kreta: Rethymno {Rethymnon} | Griechenland | waseigenes.com

Travel Kreta: Rethymno {Rethymnon} | Griechenland | waseigenes.com
An diesem Freitag war es auf der Insel brüllendheiß. Nach drei Stunden marschieren, gucken, Fotos machen und einer kleinen Erfrischung, entschieden wir den Bus zurück ins Hotel zu nehmen. Ab an den Strand, abkühlen, planschen, ausruhen.

Uns hat Rethymno ein klitzekleines bißchen besser gefallen, als Chania. Zwar ist der Hafen in Chania für mein Empfinden hübscher, weil weitläufiger, aber dafür gab es in den kleinen Gäßchchen Rethymnos mehr zu sehen. Menschen, Pflanzen, Tavernen, Kunst- und Schmuckgeschäfte.

In jedem Fall kann ich Euch einen Besuch Rethymnos sehr empfehlen!
Ich wünsche Euch einen schönen Freitag und ein schönes Wochenende! Liebe Grüße, Bine

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Das Hafenstädtchen Chania im Norden Kretas.

Chania, nach Herkalion (oder besser: Iraklio), die zweigrößte Siedlung auf Kreta, stand ganz oben auf meiner Ausflugsliste. Am dritten Tag unserers Urlaubes stellten wir uns also am Morgen an die Schnellstraße und warteten auf den Bus. Wir wußten nur, dass der Bus grün oder weiss sein würde. Da an dieser Stelle, gegenüber unseres Hotels, keine offizielle Bushaltestelle ist, mussten wir darauf hoffen, dass der Bus auch wirklich halten und uns mitnehmen würde.

Der venezianische Hafen von Chania | Kreta | waseigenes.com
Ihr müßt Euch das so vorstellen: Meine Familie scheuchte ich unter die Bäume in den Schatten und trug ihnen auf Grillen zu zählen und ich stellte mich an den Straßenrand und winkte jedem heranfahrenden Bus zu, hüpfte auf und ab und machte mich so zum Affen so auf mich aufmerksam. Auf so einer Insel fahren ja unzählige Reisebusse von A nach B und unzählige Reisebusse rauschten an mich vorbei, aber irgendwann blinkte einer auf und gab mir zu verstehen: hör auf zu hüpfen, ich hab Dich gesehen.

Chania | Hafenstadt im Norden Kretas | Griechenland | waseigenes.com

Nach einer 50-minütigen Fahrt kamen wir am Busbahnhof in Chania an und machten uns mit Google Maps auf den Weg Richtung Hafen. Ich finde es ja sehr angenehmen und komfortabel, dass dieser Roaming-Wahnsinn abgeschafft wurde und man nun überall in Europa online gehen kann. Kreta hat übrigens ein super Netz, selbst in den Bergen hatte mein Handy permanent LTE. Zum Surfen für mich nicht relevant, weil Urlaub, aber zum Navigieren perfekt.

Chania | Hafenstadt im Norden Kretas | Griechenland | waseigenes.com
Chania liegt an der Nordküste Kretas und war 1841- 1971 die Hauptstadt der Insel (danke Wikipedia).

Chania | Hafenstadt im Norden Kretas | Griechenland | waseigenes.com
Der kleine venezianische Hafen von Chania ist eine Augenweide. Ich habe ungefähr 700 Fotos nur von den bunten Häusern im Hafen geschossen. Davon präsentiere ich heute 657 Bilder. Kleiner Scherz. Ich habe ordentlich ausgemistet. ;-)

Der venezianische Hafen von Chania | Kreta | waseigenes.com
Der venezianische Hafen von Chania | Kreta | waseigenes.com
Chania | Hafenstadt im Norden Kretas | Griechenland | waseigenes.com
Der venezianische Hafen von Chania | Kreta | waseigenes.com
Zwischendurch machten wir in einem der Hafenrestaurants Pause, aßen eine Kleinigkeit, ruhten uns im Schatten ein wenig aus und marschierten dann weiter kreuz und quer durch das kleine Städtchen.

Chania | Hafenstadt im Norden Kretas | Griechenland | waseigenes.com

Der venezianische Hafen von Chania | Kreta | waseigenes.com

Chania | Hafenstadt im Norden Kretas | waseigenes.com

Chania | Hafenstadt im Norden Kretas | waseigenes.com

Der venezianische Hafen von Chania | Kreta | waseigenes.com

Chania | Hafenstadt im Norden Kretas | waseigenes.com

Chania | Hafenstadt im Norden Kretas | waseigenes.com

Der venezianische Hafen von Chania | Kreta | waseigenes.com

Chania | Hafenstadt im Norden Kretas | waseigenes.com

Chania | Hafenstadt im Norden Kretas | waseigenes.com

Chania ist auf jeden Fall eine Reise wert, jedoch war mein persönlicher Favorit Rethymno. Diese Stadt hatte ich gar nicht so auf dem Schirm, war aber noch ein klitzekleines bißchen mehr begeistert von ihr. Warum, das zeige ich Euch im nächsten Kreta Artikel.

Ich wünsche Euch einen schönen Dienstag!
Herzliche Grüße, Bine

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Zurück von der größten griechischen Insel…
Wir waren auf Kreta und haben uns verliebt!

Status quo: Ich sitze zwischen einem Berg Wäsche und treffe noch nicht alle Tasten. Das eine muss weggearbeitet werden, das andere wiedererarbeitet werden. Der Blick aus dem Fenster ist gestört durch 37 T’Shirts, die auf Bügeln am Leitungsrohr hängen und trocknen sollen. Nicht, dass ich sowieso aus dem Fenster schauen könnte, denn ich hocke ja hier im Keller, aber manchmal schweift mein Blick sehnsüchtig Richtung Fenster und ich stelle mir vor, ich würde den Himmel sehen. Vielleicht sollte ich mal den Fensterschacht mit einer Südsee-Tapete bekleben? Das wäre doch mal ein DIY!
Zurück zum Status quo. Nach dem Urlaub gibt es Dinge, die erledigt werden müssen und Dinge, an die wir uns wieder gewöhnen müssen. Zum Beispiel selber Kaffee kochen. Den Rasen mähen. Die vergessene und vertrocknete Pflanze im Badezimmer kurz bedauern und ihr dann die ewige Ruhe in der braunen Tonne schenken.

Kreta | Crete | Chania | Hafenrestaurant | waseigenes.com

Umgekehrt ist es, wenn ich am Urlaubsort ankomme. Da muss dann selten etwas weggearbeitet werden (ausser den Koffer auszupacken), aber man muss sich erstmal an die neu gewonnene Freiheit und den Ausbruch aus dem Alltag gewöhnen. Ich brauche dazu immer 1- 3 Tage. Ich freue mich zwar sofort über all die neuen Eindrücke- schau mal, der Berg da! Hörst Du das Meer? Was für schöne Wolken! Ob der Pool sehr kalt ist?- hänge aber noch mit meinen Gedanken in Deutschland. Wir müssen uns erstmal aklimatisieren. Lernen, wie man zum Frühstücksrestaurant kommt, lernen, wo man die Pool Handtücher bekommt, lernen, nicht mehr auf’s Handy zu schauen.

Kreta | Crete | Chania | waseigenes.com
In den ersten zwei Tagen klicke ich meist noch auf den Blog. Checke, ob er noch da ist und, ob dämliche Spam Kommentare, wie „Wir bieten Ihnen eine ganz tolle Bausparfinanzierung an!“, den Kommentareingang verstopfen. Spätestens nach zwei Tagen interessiert mich der Blog nicht mehr. Dann bin ich nämlich schon so tief in ein neues Buch versunken und so doll aklimatisiert, dass mich eigentlich nix mehr interessiert, was nicht mit unserem Urlaub zu tun hat. Kopf aus, Handy im Flugmodus, Entspannung an.
Eigentlich hatte ich nicht mal vor, Bilder auf Instagram hochzuladen, aber dann haben wir so viel Schönes gesehen, dass ich nicht anders konnte, als meine Freude über das Erlebte dort zu teilen.

Kreta | Crete | Knossos | waseigenes.com
Dieser Urlaub war etwas anders, als der letzte, denn wir haben die Tage nicht nur am Strand oder am Pool verbracht, wir haben Ausflüge gemacht (letztes Jahr gab es allerdings auch triftige Gründe, warum ich nicht aus der Anlage wollte). Dieses Wort, welches meiner Familie schonmal Schweißperlen auf die Stirn jagt und sie sich Hilfe suchend umschauen läßt, ließ ich schon vor dem Urlaub des öfteren fallen: Ausflug. Ausflug! AUSFLUG! Gewöhnt Euch dran! Der Mann und ich hatten in der Mediathek die WDR Sendung „Wunderschön! Kreta“ angeschaut und dabei Pläne geschmiedet, was wir uns allles ansehen werden.

Wochen zuvor hatte ich schon ein Pinterest Board angelegt, wo ich Ausflugstipps und Ideen sammelte und mir dabei fest vorgenommen, dass wir uns diese Insel näher anschauen werden. Und das taten wir: Mit dem Linienbus fuhren wir nach Chania und Rethymno und für den Ausflug nach Knossos und Matala mieteten wir uns an einem Tag ein Auto. Das Ergebnis: alle waren beeindruckt, glücklich, fasziniert- und bei der Hitze abends nochmal ins Meer springen zu dürfen, absolut versöhnt mit Mamas Ausflugswünschen.

Kreta ist eine tolle Insel mit vielen kleinen Juwelen, hübschen Städtchen, freundlichen Menschen, mit einer unglaublich schönen Natur- Plamen und Olivenbäumen, Feigenbäumen, Diesteln, Orleander in allen Farben (ich glaube, dass das Orleander ist?!). Überhaupt war ich ziemlich geflashed von all den Pflanzen und Blumen auf Kreta. Nicht nur in der feien Natur, nein- vor jedem Haus, auf jeder Fensterbank stehen Blumentöpfe oder alte Dosen, in denen Kakteen und Blumen wachsen. Will ich auch! Ob ich wohl die Kübel vor der Haustüre mit Kakteen bepflanzen darf?

Kreta | Crete | Griechischer Salat | waseigenes.com
Was ich an einem Familienurlaub am Tollsten finde- und da ist es völlig egal, wo man ist- man verbringt ganz intensiv die Zeit miteinander. Alle Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen, Entscheidungen werden gemeinsam getroffen (bis auf Ausflug ;-)), man spielt Phase 10, Rummy, Keltis, Quixx, bis die Augen zufallen und plantscht zusammen.

Ich werde in den nächsten Tagen meine Fotos sichten, sie sortieren und entscheiden, welche ich Euch hier zeigen werde. Und dazwischen komme ich langsam an, wasche Wäsche, räume Spiele, Schuhe, Sonnenhüte zurück in die Schränke und werde versuchen meine Eindrücke und Entspannung zu bewahren. Denn das sollte man tun. Nicht gleich im Alltag ankommen, lieber noch ein bisschen das Urlaubsfeeling im Herzen bewahren!

Ich freue mich trotzdem, dass ich wieder hier bin. Und, dass wir alle gesund und munter von einer Reise zurück gekehrt sind.

Habt einen schönen Freitag, ein schönes Wochenende und vielleicht noch einen schönen Urlaub.
Liebe Grüße, Bine

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Barcelona Restaurant: El Nacional.

Darf ich Euch ein Restaurant empfehlen, obwohl ich da nichts gegessen, nicht mal was getrunken habe? Wäre komisch, oder? Tue ich auch nicht. Aber ich empfehle Euch: Solltet Ihr einmal nach Barcelona fliegen oder fahren, dann schaut Euch das El Nacional an.

Barcelona Restaurant El Nacional - Passeig de Gràcia, 24 Bis 08007 Barcelona | waseigenes.com
Es liegt etwas abseits an der Passeig de Gràcia, wir wären beinahe dran vorbei gelaufen. Im Netz habe ich gelesen, dass in dieser riesigen Halle einst ein Theater und später eine Autowerkstatt waren.

Heute findet man dort vier Restaurants, vier Bars und wahnsinnig viele Pflanzen unter einem Dach.

Barcelona Restaurant El Nacional - Passeig de Gràcia, 24 Bis 08007 Barcelona | waseigenes.com

Barcelona Restaurant El Nacional - Passeig de Gràcia, 24 Bis 08007 Barcelona | waseigenes.com

Barcelona Restaurant El Nacional - Passeig de Gràcia, 24 Bis 08007 Barcelona | waseigenes.com

Barcelona Restaurant El Nacional - Passeig de Gràcia, 24 Bis 08007 Barcelona | waseigenes.com
Wir hatten kurz überlegt, ob wir am Abend dort essen sollten… aber im Laufe des Tages änderten sich unsere Pläne und so landeten wir am späten Abend in einer tollen Tapas Bar in der Nähe unseres Hotels.

Barcelona Restaurant El Nacional - Passeig de Gràcia, 24 Bis 08007 Barcelona | waseigenes.com
Wir waren so um die Mittagszeit im El Nacional, einmal schauen, einmal Pipi machen, fotografieren und dann weiter, weiter zur Sagrada Familie. Es war nicht wirklich voll, die meisten Gästen standen den Theken. Abends ist dort bestimmt die Hölle los und ein ordentlicher Geräuschpegel.

Barcelona Restaurant El Nacional - Passeig de Gràcia, 24 Bis 08007 Barcelona | waseigenes.com
Mich hat diese große Halle mit ihrem urban jungle fasziniert.

Barcelona Restaurant El Nacional - Passeig de Gràcia, 24 Bis 08007 Barcelona | waseigenes.com

Barcelona Restaurant El Nacional - Passeig de Gràcia, 24 Bis 08007 Barcelona | waseigenes.com
Ansonsten kann ich nur sagen: Solltet Ihr hingehen oder solltet Ihr schonmal dagewesen sein, dann lasst mich wissen, wie das Essen dort ist. Irgendwann werde ich bestimmt nochmal nach Barcelona reisen, dann habe ich schonmal einen Restaurant Tipp im Gepäck! Merci & happy monday!

Liebe Grüße, Bine

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Barcelona Restaurant Tipp: Flax & Kale
{Eat better, Be happier, Live longer}

Was haben wir geschwitzt in Barcelona! Ich habe den Großteil meines Taschengeldes für Wasser ausgegeben. Zwar immer mit einem latent schlechtem Gewissen, wegen all des vielen Plastiks, was ich da kaufte und später in die Mülleimer schmiß- aber ohne ging’s leider auch nicht.

Barcelona Restaurant Tipp: Flax & Kale | Carrer dels Tallers, 74B, 08001 Barcelona | Flexitarian Restaurant | waseigenes.com

Wenn wir Mädels eine Tour planen, dann ist es immer mein Job für den ersten Abend schonmal ein Restaurant klar zu machen. Ich finde nämlich, dass es nichts Schlimmeres gibt, als mit einer Gruppe hungriger Frauen durch eine fremde Stadt zu laufen und sich dann auf ein Restaurant zu einigen. Bei einer unserer ersten Touren hatte ich das mal angemerkt und seitdem habe ich den Job.

Barcelona Restaurant Tipp: Flax & Kale | Carrer dels Tallers, 74B, 08001 Barcelona | Flexitarian Restaurant | waseigenes.com

Schon vor Wochen suchte ich immer mal wieder bei Pinterest nach Restaurants und stieß dabei auf das Flax & Kale. Coole Fotos, ansprechende Karte und die Möglchkeit online einen Tisch zu reservieren, das alles half mir bei der Entscheidung.

Man hatte uns in der oberen Etage in einem kleinen Raum einen Tisch reserviert- gleich neben dem Ausgang zur Terrasse. Da wir Deutschen, anders als die Südländer, gerne schon um 19.30 Uhr zu Abend essen, war die Terrasse noch leer und so fragten wir, ob wir uns nicht raus setzen könnten?

Barcelona Restaurant Tipp: Flax & Kale | Carrer dels Tallers, 74B, 08001 Barcelona | Flexitarian Restaurant | waseigenes.com
Wir durften und nahmen Platz in einem bezaubernden urban jungle. Eine gute Stunde später war die Dachterrasse übrigens rappelvoll. Hat eben doch Vorteile, wenn man sich nicht erst um 22 Uhr zum Abendessen trifft.

Barcelona Restaurant Tipp: Flax & Kale | Carrer dels Tallers, 74B, 08001 Barcelona | Flexitarian Restaurant | waseigenes.com

Barcelona Restaurant Tipp: Flax & Kale | Carrer dels Tallers, 74B, 08001 Barcelona | Flexitarian Restaurant | waseigenes.com

 

Barcelona Restaurant Tipp: Flax & Kale | Carrer dels Tallers, 74B, 08001 Barcelona | Flexitarian Restaurant | waseigenes.com

 

Barcelona Restaurant Tipp: Flax & Kale | Carrer dels Tallers, 74B, 08001 Barcelona | Flexitarian Restaurant | waseigenes.com

Das Restaurant bezeichnet sich selbst als „healthy flexitarian restaurant“. 80% der Gerichte sind vegetarisch, die verbleibenden 20% enthalten Fisch. Zucchini Lasagne, gegrillte Wassermelone, Grünkohl Chips, gebackene Aubergine, Thunfischburger mit Ingwer, Weißkohl Hummus,… lauter ausgefallene und spannende Lebensmittel, die ich so teilweise nicht kombinieren würde. Hier könnt Ihr einen Blick in die Karte werfen.

Barcelona Restaurant Tipp: Flax & Kale | Carrer dels Tallers, 74B, 08001 Barcelona | Flexitarian Restaurant | waseigenes.com
Ich entschied mich für Teresa Carles best veggie Burger mit geröstetem saisonalen Gemüse und Mango Vinaigrette. Sehr lecker!

Barcelona Restaurant Tipp: Flax & Kale | Carrer dels Tallers, 74B, 08001 Barcelona | Flexitarian Restaurant | waseigenes.com

 

Barcelona Restaurant Tipp: Flax & Kale | Carrer dels Tallers, 74B, 08001 Barcelona | Flexitarian Restaurant | waseigenes.com

Das Flax & Kale liegt in der Carrer des Tallers, in der Nähe der Ramblas und des Plaça de Catalunya. Ich würde- auch, wenn Ihr schon früh zu Abend essen möchtet- auf jeden Fall einen Tisch reservieren, denn das Restaurant scheint sehr beliebt zu sein.

Ich schmeiße jetzt mal unseren Wassersprudeler an, denn heute soll es auch in unserer Region super heiß werden und zu Hause kann ich getrost aus Glasflaschen trinken und damit mein schlechtes Gewissen wieder etwas beruhigen.

In den nächsten Tagen werde ich Euch noch weitere Bilder aus Barcelona zeigen.

Habt einen guten Start in die neue Woche!
Liebe Grüße, Bine

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Vom Petersdom über den Campo de‘ Fiori nach Trastevere. Mein Rom Highlight.

Nachdem wir uns im Petersdom 197+ Papst Statuen angesehen hatten, uns schon die Ohren vom AudioGuid wehtaten (meine Ohren sind für diese Ohrstöpsel nicht gebaut!) und auf dem Dach einen Cappuccino getrunken hatten (was für ein Erlebnis!), wollte ich unbedingt nochmal zum Campo de‘ Fiori. Dort waren wir schon am ersten Tag unserer Rom Reise, aber da war es schon recht spät und der Platz war wie leer gefegt. Und ich wollte doch sooo gerne Blümchen und Markstände fotografieren.

Travel Rom: Campo de' Fiori | Wochenmarkt | waseigenes.com
Als wir ankamen, waren wir auch schon wieder fast zu spät, denn die Marktleute waren schon dabei ihre Waren zusammen zupacken und wegzuräumen.

Travel Rom: Campo de' Fiori | Wochenmarkt | waseigenes.com

Travel Rom: Campo de' Fiori | waseigenes.com

Travel Rom: Campo de' Fiori | Salsamenteria Rucceri | waseigenes.com

Travel Rom: Campo de' Fiori | waseigenes.com

Travel Rom: Campo de' Fiori | waseigenes.com
Wir schlenderten noch ein bisschen zwischen den Marktständen hin und her und liefen dann weiter zu unserem eigentlichen Ziel: Trastevere. Der Mann hatte im Reiseführer gelesen, dass dies einer der volkstümlichsten Teile Roms sei, das Dorf in der Stadt, ein Geheimtipp. Eigentlich waren wir schon ziemlich kaputt… aber es war unser letzter Tag und da mussten wir noch, so lange es noch hell war, alles mitnehmen!

Travel Rom: Trastevere | Café Bistro Ombre Rosse | waseigenes.com
Schon von weitem hörten wir die Musik, deren Klängen wir folgten. In einer kleinen Straße standen vier Musiker, die sehr lässig Jazz zum Besten gaben. Nicht, dass ich mich mit sowas auskennen würde- aber für mich klang es nach Jazz.

Travel Rom: Trastevere | Café Bistro Ombre Rosse | waseigenes.com
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Wir liefen vorbei  am Café & Bistro Ombre Rosse, bogen mal links und mal rechts ab und blieben dann abrupt stehen. Lass uns zurück gehen! Da, wo die Musik war. Das war doch schön! Also gingen wir zurück und warteten bis ein Tisch frei wurde. In dem Laden war die Hölle los. Sowohl in dem kleinen Innenraum, als auch auf der Terrasse.

Ich kann mich beim Warten auf einen Tisch ja unglaublich gut in Geduld üben. Vor den besetzten Tischen stehen bleiben, wie ein Fels in der Brandung oder auf- und abschleichen wie ein Tiger, immer die Beute fest im Blick! Irgendwann gibt einer auf, zahlt und der Tisch gehört mir! Funktioniert immer.

Wir nahmen Platz auf der Terrasse, bestellten Aperol Spritz und erhielten als Gruß aus der Küche einen Teller Bruschetta. Hatte ich schon erwähnt, dass ich voll auf Bruschetta abfahre? So lecker! Der Inhaber oder Chef vom Ombre Rosse- ich habe ihn nicht nach seinem Dienstgrad gefragt, sah den Marco Polo Führer auf unserem Tisch und rief – ganz aus dem Häuschen- dass der Laden in dem Reiseführer genannt sei! Absolut zu recht!

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Wir blieben sitzen, ließen uns nicht von anderen auf einen Tisch wartenden und lauernden Gästen aus der Ruhe bringen, lauschten der Musik und guckten Leute. In der Straße war ein Kommen und ein Gehen, denn überall standen kleine Tische auf denen Händler ihre Waren anboten.

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Bis es dunkel wurde blieben wir dort. Und die Band spielte und spielte und spielte. Was für eine herrlich chillige Atmosphäre! Irgendwann brachen wir aber doch auf und liefen durch’s Judenviertel noch einmal zum Phantheon – denn ins Hotel wollten wir eigentlich noch nicht, schliesslich war das unser letzter Abend in Rom. Weitere Fotos habe ich an dem Abend keine mehr gemacht- dafür war es schon zu dunkel.

Trastevere ist defintiv ein Besuch wert, solltet Ihr einmal nach Rom fahren!

Und damit endet mein Rom Bericht. Es ist alles gesagt. Solltet Ihr die vorherigen Artikel verpasst haben, hier findet Ihr alle auf einem Blick.

Ich wünsche Euch einen schönen und gemütlichen Sonntag!
Liebe Grüße, Bine