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Wenn ich mal fünf Minuten Pause machen will…

Werbung Es ist immer das Gleiche! Ich kann quasi die Uhr danach stellen. Da ist es mal ruhig im Haus, die Kinder beschäftigt oder auf der Strasse, der Mann am Schreibtisch und ich habe Leerlauf. Oder einfach eine kurze Pause verdient. Jetzt ist meine Zeit! Aber dann…

Gartenoase | pina cabana Oase | waseigenes.com
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Alles, was ich für eine kleine Pause brauche sind: eine Zeitschrift, meinen Kindle oder mein Handy, eine Tasse Kaffee, eine Flasche Wasser, meinen Liegestuhl und meinen Feigenbaum. Der spendet mir nicht nur Schatten, er läßt mich in unserem Garten auch unsichtbar werden, was nicht heißt, dass ich dort nicht gefunden werde. Notfalls wird so lange nach mir gerufen, bis ich irgendwann antworte.

Das Handy nehme ich manchmal mit auf die Liege, aber lieber lasse ich es in der Küche. Fange ich nämlich einmal an Instagram oder Pinterest zu öffnen, ist ganz schnell eine halbe Stunde rum. Die mag ich gerade aber viel lieber mit einem guten Buch oder einen schönen Zeitschrift verbringen.

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Kaum nehme ich mir also ein Kissen – nur fünf Minuten (bitte)!- und was zu Trinken mit raus, lasse mich gerade genüßlich nieder, macht es ding-dong und Kinder stürmen unsere vier Wände. Mal mehr mal weniger Kinder. Oh nee! Das darf doch nicht war sein! denke ich dann.

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Der Pool ist Fluch und Segen zugleich. Vor vielen Jahren haben wir in gekauft und seitdem wird er jedes Jahr im Sommer vom Mann auf der Terrasse aufgebaut, mit Wasser befüllt, gereinigt, der PH-Wert kontrolliert und dazwischen haben die Kids einen morts Spass damit. Ich wage mich auch manchmal rein, aber meistens ist es mir zu kalt.

Auf jeden Fall wollte ich es mir gerade auf meinem Liegestuhl bequem machen, kommt Sohnemanns Freundin vorbei. Mamaaaa, dürfen wir in den Pool? Oh, was hast Du denn da? Schmeckt das? Dürfen wir das mal probieren? Kannst Du uns mal Handtücher holen? Wo ist denn meine Badehose? Dürfen wir die Gläser mit in den Pool nehmen? Ich weine still und leise in mich hinein.

Okay. Das war’s. Vorbei mit der Ruhe in meiner kleinen pina cabana Oase, die ich mir so hübsch eingerichtet hatte. Nun gut, positiv denken, heißt die Devise. Nutzen wir die widrigen Umstände doch einfach und machen ein paar lustige Fotos!

Gartenoase | pina cabana Oase | waseigenes.com
Ihr dürft in den Pool (und ich darf zähneknirschend meine Oase verlassen- denn an entspanntes, ruhiges Lesen ist in unserem kleinen Garten nun nicht mehr zu denken)- aber, Ihr müßt für mich modeln. Haben‘ se dann auch gemacht und hatten dabei viel Spass!

Gartenoase | pina cabana Oase | waseigenes.com

Von meinem hella pina cabana Erfrischungsgetränk aus dem Hause hella Mineralbrunnen war dann auch kaum noch was  übrig. Dabei ist das so lecker. Ich bin ja eigentlich nicht der Typ, der Wasser mit Geschmack trinkt. Mir reicht Wasser. Sprudelwasser, kein stilles Wasser. Das trinke ich den ganzen Tag und finde es überhaupt nicht langweilig. Aber hella pina cabana- das muss ich zugeben- trifft meine Geschmacksnerven durchaus!

Es schmeckt nämlich nach Kokos und Ananas und das sind zwei Südfrüchte, denen ich selten widerstehen kann (auch wenn sie nicht in Hürth an den Bäumen wachsen- zu schade!). So eine geschnittene Ananas schmeckt mir immer und mit Kokosöl koche ich hin und wieder und liebe den Geruch. Deswegen war ich neugierig und wollte wissen, ob dieses neue Erfrischungsgetränk tatsächlich nach Kokos und Ananas schmecken würde. Ja, das tut es. Nicht zu stark- genau richtig!

Gartenoase | pina cabana Oase | waseigenes.com
Als die Würmchen dann irgendwann genug vom Planschen, Knipsen und Trinken hatten und lieber auf dem Sofa bei einer Folge Dragons chillen wollten, schnappte ich mir die letzte Flasche hella pina cabana, meinen Kindle, zog mich unter meinen Feigenbaum zurück und dachte: Jetzt ist Ruhe im Karton! Vielleicht sagte ich es auch laut.

Gartenoase | pina cabana Oase | waseigenes.com
Nicht nur ich habe mir eine kleine pina cabana Oase im Garten eingerichtet, auch Claudi vom Blog Do it but do it now hat es sich auf ihrem Balkon sommerlich, tropisch, gemütlich eingerichtet.

Gewinne ein tropisches Überraschungspakt: Klickt rüber zu meinem Instagram Bild, gebt ein Herzchen oder hinterlasst einen Kommentar und schon nehmt Ihr am Gewinnspiel teil. Was da drin ist, darf ich nicht verraten- nur so viel: jede Frau sollte sich eine kleine Ruhe-Oase einrichten und mal Pause machen. Nur fünf Minuten! Ausserdem entscheidet Ihr, ob Claudi oder ich die goldene Ananas gewinnen soll. ;-)

Herzlich tropische Grüße, Bine

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Denkt Euch, ich hab meinen Plotter unterm Tisch hervorgeholt!

Nehmen wir mal rein hypothetisch an, ich hätte einen Plotter- was würde ich damit Schönes anstellen?! Diese Frage stellte ich mir vor ungefähr einem Jahr. Oder sind es schon zwei Jahre? Oh mein Gott! Ihr seid jetzt genau, in diesem Moment Zeugen einer Beichte. Kurz nachdem ich mir nämlich die eingangs geschriebene Frage stellte, kaufte ich mir einen Plotter.

Dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Ich packte ihn aus, stöpselte den Stecker ein, überflog die Anleitung, klickte mich durch ein paar Youtube Videos, versaute sofort (!) die Schneidematte, schrottete gleich darauf das Messer, flippte aus (das möchte ich jetzt nicht weiter ausführen), stellte das Ding dann unter meinen Zuschneidetisch und strafte es fortan mit Verachtung!

DIY Weihnachtskissen | Denkt Euch ich habe das Christkind gesehen | Plotter Schriftzug | waseigenes.com

Das ist jetzt, wie schon gesagt, ein… oder zwei Jahre her. Die Erinnerung läßt nach. Bei meinen Mädels entwickelte sich meine ganz persönliche Plottergeschichte zum Running Gag. Na, haste ihn schon ausgepackt? Wenn ich dem Mann von irgendwelchen coolen Sachen oder eventuellen Anschaffungen erzählte, kam meist als Antwort Hast Du nicht noch so eine Maschine unterm Tisch? Meine Antworten beschränkten sich auf Augenrollen. Ich wollte ja! Wirklich! Aber ich hatte einfach keinen Bock, mich mit dem Ding auseinanderzusetzen. Ausserdem wusste ich gar nicht mehr, wo ich das ganze Zubehör hin verräumt hatte. Aber macht Euch ruhig auf meine Kosten lustig. Ich trage gerne zur allgemeinen Erheiterung bei. Lachen tut ja so gut!

Vor einigen Wochen flog ich nach München, um am Snaply Event teilzunehmen. Ihr erinnert Euch vielleicht. Die Nacht davor verbrachte ich im Arbeitskeller von Frau Mülli. Mit dabei Frau Maki und Frau Hamburger Liebe. Mädelsabend. Tage davor schrieb ich in die Gruppe: Ich habe nur drei Wünsche: Sushi, Sekt und einen Plotterkurs! Also lernte ich dort, im Keller irgendwo bei  München, meinen Plotter kennen. Die Mädels erklärten mir die Maschine, gaben mir viele Tipps und ich stand staunend mit dem Handy daneben und filmte alles. Sekt und Sushi gab’s übrigens auch.

DIY Weihnachtskissen | Denkt Euch ich habe das Christkind gesehen | Plotter Schriftzug | waseigenes.com

Wieder zu Hause holte ich die Maschine unterm Schneidetisch hervor, kramte das Zubhör aus allen Ecken meines Büros, spielte immer wieder die Filmchen ab und legte los. Anfangs klappte es wieder gar nicht. Aber diesmal nahm ich mir fest vor, dass ich das Ding bezwingen werde. Vor 10 Jahren, als ich meine Stickmaschine bekam, fiel es mir irgendwie leichter. Das könnte am Alter liegen, aber vielleicht auch daran, dass ich damals in vielen vielen Blogs Stickbilder und Anleitungen gelesen hatte. Zum Thema Plotten habe ich vorher wenig gelesen, bzw. gefunden.

Lange Rede, kurzer Sinn- ich hab’s geschafft! Eines meiner ersten Ergebnisse: dieses Weihnachtskissen. Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehen…– mein liebstes Weihnachtsgedicht, denn das hat meine Oma immer mit mir geübt. Ich kann es noch weiter auswendig. Soll ich? …es kam aus dem Walde das Mützchen voll Schnee… Okay, das reicht.

DIY Weihnachtskissen | Denkt Euch ich habe das Christkind gesehen | Plotter Schriftzug | waseigenes.com
Den Schriftzug habe ich auf grauem Baumwollstoff geplottet und diesen mit dem hübschen Tannenbaumstoff kombiniert. Den habe ich letztes Jahr bei Stoff & Stil geshoppt. Zuerst wollte ich eine rote Paspel einnähen, aber dann fiel mir die goldene Paspel in die Hände. Hübsch, oder?

Schminktäschchen habe ich auch schon beplottet- sagt man das so? Immerhin weiß ich schon, dass es nicht plottern sondern plotten heißt! :-) Ihr dürft Euch also hier schonmal auf ein paar Plotter-Artikel gefasst machen. Derweil denke ich drüber nach, was ich noch alles vollplotten kann. Vinylfolie brauche ich noch. Damit könnte ich Keksdosen, Schranktüren oder den Klodeckel beplotten… also beschriften. Was meint Ihr? Weitere Ideen? Wer hat alles einen Plotter? Ach, und eine Frage ist noch offen: brauche ich eine Transferpresse oder wie das Ding heißt? Das Christkind kommt ja bald aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee…

Komplett beplottete RUMS-Grüße, Bine

PS. An all diejenigen, die von Plottern keinen blassen Schimmer haben: Ein Plotter ist ein Schneidegerät, welches Bilder oder Schriftzüge, genauer deren Konturen, in eine Beschriftunsgfolie schneidet. Die Folie klebt auf einer sog. Trägerfolie, die im besten Fall nicht geschnitten wird (das war u.a. anfangs mein Problem, bzw. das meines Plotters!).  Der auf der Trägerfolie klebende Schriftzug kann dann z.b. auf einen Pulli gebügelt werden. Man könnte aber auch Wandtatoos ausschneiden.

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