Hier geht es um Themen, die sich alle rund ums Bloggen drehen! Zum Beispiel mein Blogumzug von blogspot zu Wordpress oder wie man social media icons in den Blog einbaut.

Bitte nicht wundern!

Sollte mein Blog im Laufe des Abends wieder komische Emails mit komischen Texten an Euch versenden- dann: bitte nicht wundern, einfach löschen.

Warschau, Polen | waseigenes.com

Ich werde gleich ein bisschen am Theme, also am Aufbau und Layout fummeln. Ich habe schon eine Ahnung, warum diese Emails versendet werden, kann meinen Blog wahrscheinlich aber nicht daran hindern, es dennoch zu tun. Manchmal hat er einfach seinen eigenen Kopf.

Ich wünsche Euch einen schönen Dienstagabend und danke Euch schonmal vorab für Euer Verständnis!

Sonnige Grüße kann ich jetzt auch leider nicht in die Welt rausschicken, denn ich hocke in meinem Kellerbüro. Also bleibt es bei lieben Grüßen, Bine

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Rund ums Bloggen – ich wurde von Johanna Fritz für ihren Skizzenbuch- und Marketing Podcast interviewt.

Der Anfang ist grauenvoll, finde ich. Ja, wir hatten kurz vorher ein paar Minütchen gesprochen und da war auch noch alles okay- Laptop, Kaffee und ein Glas Wasser standen vor mir, das Handy hatte gutes W-Lan, die Skype-Verbindung war einwandfrei… aber als Johanna sagte: Ok, dann geht’s jetzt los, beschleunigte sich sofort mein Puls von 0 auf 100 und das Herz schlug mir bis zum Hals.

Ich wurde von Johanna Fritz für ihren Skizzenbuch- und Marketing Podcast interviewt.

Skizzenbuch und Marketing Podcast: Bine Guellich und Johanna Fritz Interview, waseigenes.com

Ihrer erste Frage oder Bitte, ich solle mich einmal kurz vorstellen (wie das bei jedem Interview ja meist so üblich ist) beantwortete ich völlig wirr. Erzählte erst von meinem Blog und fing an zu labern und merkte plötzlich- Thema verfehlt, äh, nochmal von vorne. Mann, mann, mann!

Als Johanna dann fragte, wie es eigentlich dazu kam- also von der Hotelfachfrau zur Bloggerin, atmete ich einmal tief durch, sammelte mich und dann wurde besser. Ich vergaß, dass mein Gequatsche gerade aufgenommen wurde, dass ich on-air bin und dass das alles drei Wochen später online gehen würde und so führten Johanna und ich ein nettes Gespräch.

1 Stunde und fast 15 Minuten redeten wir über’s Bloggen, über den Weg dahin, über Pintererst und Instagram, Kooperationen und wie es früher so war.

Sich selbst zu hören, ist für die meisten ja ein Graus und auch ich finde es irgendwie seltsam- aber gleichzeitig finde es cool, dass ich es gemacht habe. Nicht, dass ich mich scheue zu telefonieren- gerade, weil Johanna und ich uns schon seit einer halben Ewigkeit kennen- nein, aber wenn ich weiß, dass es um „etwas geht“, dann bin ich einfach hibbelig und nervös.

Der Podcast ist schon gestern online gegangen. Da ich aber den gestrigen Tag in Hamburg verbracht habe, komme ich erst heute dazu, Euch hier davon zu erzählen.

Anhören könnt Ihr ihn Euch auf Johannas Seite -> hier oder bei itunes -> dort.

Während unseres Gesprächs hat Johanna ganz viel mitgeschrieben und daraus eine Checkliste von Punkten erstellt, die Euch vielleicht helfen, einen Blog zu erstellen, sich über den Namen Gedanken zu machen, die richtige Plattform auszuwählen und so weiter und so fort… Die Checkliste könnt Ihr Euch hier runterladen.

Und morgen wird es noch eine Premiere geben: Um 9:15 Uhr werden Johanna und ich live auf ihrer Facebookseite quatschen. Das wird nochmal aufregend, aber ich freue mich auch darauf. Wenn Ihr Zeit und Lust habt, dann kommt vorbei, stellt Fragen oder sagt einfach nur „Hallo!“. Ich würde mich sehr freuen.

Liebe Grüße, Bine

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Ich mach den Laden dicht und gründe eine Hippie Kommune in der Eifel.

Es fing alles als ein Hobby an; vor ca. 10 Jahren. Da gab es noch keine Impressumspflicht (zumindest wusste ich zu der Zeit noch nix davon), es gab kein Facebook-Plugin, keine echten Profilfotos. Irgendwann entickelte sich daraus ein Business. Ein leidenschaftliches Business, immer noch mit dem Hobby-Gedanken, aber auch mit Einnahmen.

Es hat sich extrem viel geändert in den letzten Jahren und gerade in den letzten Monaten erwische ich mich immer mal wieder bei dem Gedanken „Ich mach den Laden dicht, ich bin zu alt für den Scheiß, mir geht das alles auf den Keks!“.

Nicht das Bloggen, nicht das Schreiben, das Fotografieren und anschließende Bearbeiten der Bilder stresst mich- nein, im Gegenteil, das sind alles immer noch meine Leidenschaften. Mich nervt das drumherum. Die Gesetzesgebung oder gerade die nicht vorhandene Gesetzesgebung. Dieses Halbwissen, welches da im Netz kursiert und diese klugen Anwaltstexte, die ich teilweise nicht verstehe.

Gedankenschnipsel zum Thema Werbung auf Blogs und DSGVO | waseigenes.com

Dass Beiträge, für die Geld geflossen ist, mit „Werbung“ gekennzeichnet werden muss, dass sollte mittlerweile jede Bloggerin wissen. Trotzdem tun es nicht alle. Da fällt das Wort Werbung entweder einfach unter den Tisch oder verschwindet bei Instagram in der s.g. Hashtagwolke. Oft wird da nur ein futziminikleines #ad eingefügt. Kein Mensch, der nix mit Bloggen zu tun hat, weiß, was das bedeutet. #ad steht für Advertising, also Anzeige, also Werbung.

Lassen wir mal diejeningen, die gar nicht kennzeichnen bei Seite (auch, wenn sie mich aufregen, aber aufregen bringt ja nix, nur Herzrasen und das ist bekanntlich ungesund).
Nun ist es aktuell so, dass das Thema Kennzeichnung von Blog- oder Instagrambeiträgen in den letzten Monaten verrückte Ausmaße angenommen hat. Da werden nämlich nicht nur Beiträge mit „Werbung“ gekennzeichnet, für die Geld geflossen ist, sondern auch Bilder, in denen Marken gezeigt oder genannt (Story) werden. Weil, dann ist man ja auf der sicheren Seite; dann kann einem keiner was.

Da werden dann irgendwelche gekauften Sachen gezeigt und dazu geschrieben „Werbung, weil Markennennung“. Besser ist das. Dass das alles selbst gekauft und bezahlt wurde, dass man mit den jeweiligen Firmen nix am Hut hat, dass man weder einen Auftrag hatte, dieses oder jenes zu zeigen, noch die Firma zu nennen – das alles ist jetzt egal. Man schreibt lieber „Werbung, weil Markennennung“ dazu. Nicht, dass mir nachher ein Anwalt noch mit einer Abmahnung daher kommt. Ich gebe zu: ich habe das auch schonmal gemacht.

Tagge ich Firmen, kennzeichne den Beitrag aber nicht als Werbung, weil ich nur empfehle oder einen redaktionellen Service, ohne Kaufempfehlung, biete, kann es mir aber trotzdem passieren, dass ich abgemahnt werde. Wieso das? Hä? Ja, das ist einer Bloggerin passiert. Vreni Frost hat in ihren Instabilder Firmen getaggt und schwupp erhielt sie eine Abmahnung, weil der VSW meint, dass sie Schleichwerbung machen würde. Hier geht’s zum Beitrag.

Mir wird schlecht. Was soll ich nun tun? Kennzeichnen, nicht kennzeichnen?

Der Grundgedanke der sozialen Netzwerke ist es doch, zu teilen. Wenn ich heute in einem netten Restaurant in Köln frühstücke, dann tagge ich das Restaurant, damit ich unter meinem Bild nicht zig Kommentare mit der Frage „Wo ist das?“ erhalte. Klar, ich mache indirekt Werbung für das Restaurant- aber es ist eine persönliche Empfehlung. Sonst nix.

Sobald ich eine (echte) Kooperation eingehe und im Auftrag einer Firma arbeite, schreibe ich immer (!) deutlich Werbung dazu. Überall.

Also, was ist jetzt zu tun? Vielleicht lösche ich einfach alles und gründe eine Hippie Kommune in der Eifel?

Gedankenschnipsel zum Thema Werbung auf Blogs und DSGVO | waseigenes.com

Damit ist nämlich nicht genug. Ende Mai tritt die DSGVO in Kraft. Übersetzt: Datenschutzgrundverordnung.
Ich habe dazu in den letzten Wochen verdammt viel gelesen. Schlauer bin ich nur ein bisschen. Ich muss z.B. meine Datenschutzerklärung überarbeiten, aber selbst pfiffige Anwaltskanzleien haben noch keine Aktualisierungen im Bezug auf die DSGVO auf ihren Seiten, weil „die rechtlichen Grundlagen hierzu sehr umfassend sind.“

Ich muss belegen, welche Daten hier erfasst werden. Ganz ehrlich: ich erfasse gar keine Daten, weil sie mich nicht interessieren, aber mein Blog und der Server, wo mein Blog liegt, die erfassen natürlich Daten, sobald Ihr hier vorbei surft oder einen Kommentar hinterlasst. Auch, wenn mich persönlich weder IP-Adressen noch Eure Email Adressen die Bohne interessieren, mein Blog speichert diese Infos.

Auf einem Blog kann man kommentieren. Oha, große große Daten-hin-und-her-Schieberei. Hier benötige ich anscheinend ein Plugin, welches vor dem Absenden eines Kommentares eine Checkbox öffnet, über die ihr die (noch nicht aktualisierte) Datenschutzerklärung bestätigen müßt. Ich mach mich dann mal auf die Suche und hoffe, dass sich dieses Werkzeug mit meinem Theme verträgt. Das andere Werkzeug, welches Euch ermöglicht Folgekommentare zu erhalten, werde ich wahrscheinlich löschen.

Dieses olle Facebook Plugin, was man früher auf vielen vielen Blogs gesehen hat, dass quasi Werbung für die Fanpage des Blogs macht und gleichzeitig zeigt, wer von Deinen Freunden auch diese Seite mag, das habe ich schon  lange von meinem Blog gelöscht. Aber unter jedem Post seht Ihr diese kleinen Bildchen für Facebook, Pinterest, Twitter,…
Darum muss ich mich schleunigst kümmern, denn würdet Ihr z.B. auf den Facebook Button klicken (um meinen Beitrag zu teilen), dann gibt das Plugin eine direkte Meldung an das Netzwerk ab- guck mal, Lieschen Müller hat gerade vom was eigenes Blog zu Dir geklickt. Und schon werden wieder Daten ausgetauscht. Ich würde diese kleinen Bildchen gerne löschen, habe aber in meinen Einstellungen noch nicht gefunden, wie und wo das geht.

Vor einer Ewigkeit gab es hier mal die Möglichkeit, sich für einen Newsletter anzumelden. Eure Emailadressen, die ihr mir „gegeben“ habt, habe ich gesammelt, um darüber einige wenige Newsletter in den letzten Jahren zu versenden. Da ich das nur sehr selten tue und der Versende-Dienst in den USA seinen Server hat, was wiederum mit dem deutschen Datenschutz nicht im Einklang ist, habe ich entschieden: ich werde mich bei diesem Mail-Versende-Dienst abmelden und all Eure Email Adressen dort löschen. Ja, ich weiß, es gibt ganz bestimmt Alternativen, die rechtskonform sind… vielleicht kümmere ich mich mal darum. Äh wann? Irgendwann.

Was ich ebenfalls gerade schon geändert habe: solltet Ihr hier kommentieren und solltet Ihr mit Eurem Internet-Profil ein sog. Gravata Bildchen verbunden haben, so wird dieses Profilbild neben dem Kommentar angezeigt. Damit das passiert, wird aber eine Anfrage an den Gravatardienst geschickt, wieder Datenaustausch. Ich habe bereits das Häkchen in den Einstellungen meines Blogs raus genommen. Ab sofort werden hier keine Profilbilder in den Kommentaren mehr angezeigt. Schade, unpersönlich, aber wat willste machen?!

Google Analytics. Örks. Da habe ich mich vor Jahren angemeldet, aber ich schaue da wirklich nie nie nie rein. Ich nutze andere Statistiken. Die sind aber wohl nicht rechtskonform, also löschen. Und dann Analytcs nutzen. Aber vorher diesen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag ausdrucken, studieren, verstehen, unterschreiben wegschicken. Ach so, es gibt diesen Vertrag auch in elektronischer Form. Muss ich mich drum kümmern. Äh wann? Irgendwann. Bald!

Ich könnte diesen Sermon noch unendlich fortführen und ich sage gleich- alles, was ich bis hierhin geschrieben habe, ist das, was ich in den letzten Wochen gelesen und gelernt habe. Ob es 100%tig stimmt, ob das alles so DSGVO konform ist, das weiß ich nicht. Bitte verlaßt Euch nicht darauf, erkundigt Euch selber. Sorry!

Sollte mich jetzt aktuell jemand fragen, was ich so tue, womit ich mein Geld verdiene, ich würde antworten: ich bin Redakteurin, Datenschutzbeauftrage, Marketingspezialisten, Buchhalterin, und so weiter und so fort… und eigentlich macht mir das alles Spaß, eigentlich finde ich es super, dass ich für mein kleines was eigenes Unternehmen arbeite, mich informiere, neugierig bleibe, eine Spezialisten bin und und und… aber manchmal nervt es mich und ich habe echt Schiss, dass ich was übersehen habe, dass ich nicht richtig informiert bin, dass mir jemand an den Karren fahren könnte. Die Hippie Kommune in der Eifel, ohne Blog, Facebook, Instagram & Co. klingt für mich immer verlockender.

Und da soll nochmal jemand sagen- ach, Du bist Bloggerin? Texte schreiben, schöne Fotos machen, bisschen Basteln? Ja, genau, das bin und tue ich auch. Eigentlich.

Mein Wort zum (Kar-)Freitag musste ich mir jetzt mal von der Seele schreiben. Warum? Na, weil ich hoffe, dass das jemand liest, der sich mit dem ganzen Scheiß 1A auskennt, mich ans Händchen nimmt und sagt; komm ich regel das alles für Dich.

Nein, Quatsch. Ich schreibe das, weil ich hoffe, dass ich diesen Artikel in ein paar Jahren nochmal aufrufen kann (wenn ich dann nicht schon in der Eifel in meiner Hippie Kommune sitze und alles gelöscht habe) und sagen kann: oha, das waren noch Zeiten. Da haben wir uns mit der DSGVO und der Kennzeichnung von Werbung rumgeschlagen. Früher war einfach alles besser…. denn wer weiß schon, was da noch alles auf uns zukommt?

Wir waren heute übrigens in der Eifel. Hübsch ist es da… ich könnte mir durchaus vorstellen…  Kommt Ihr dann mit? ;-)

Liebe Grüße, Bine

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10 Jahre & kein Ende in Sicht | Bloggeburtstag.

Hätte mir jemand vor 10 Jahren gesagt, dass ich 10 Jahre lang mehrmals die Woche ein online-Tagebuch mit Beiträgen füllen würde, ich hätte mir an die Stirn getippt. 10 Jahre? Mehrmals die Woche? Gib Vögelchen mal Wasser, hat meine Oma immer gesagt. Was soll ich denn alles schreiben?

Ja, manchmal frage ich mich, was ich in den vergangenen 10 Jahren hier alles so veröffentlicht habe und manchmal wundere ich mich, dass es immer noch Themen, Einfälle und Gedanken gibt, die mich ermuntern, mich an meinen Schreibtisch zu setzen. Es ist kein Ende in Sicht.

Dem Hinsetzen geht ja meist das Nähen, Basteln, Kochen, Backen, Lesen, Erleben voraus. All meine Leidenschaften geben mir immer wieder Futter für diesen Blog, für dieses Tagebuch, dieses Magazin, diese Sammelstelle meines Gedankenguts.

Der Blog gehört zu meinem Leben, wie das Zähneputzen. Ich denke oft an ihn, kann ihn aber auch mal gut aus meinen Gedanken streichen. Wenn wir zum Beispiel im Urlaub sind. Dann kann es passieren, dass ich 14 Tage nicht ein einziges Mal meinen Blog aufrufe. Aber sonst denke ich oft an ihn.

Bloggeburtstag: 10 Jahre waseigenes.com & kein Ende in Sicht.

10 Jahre waseigenes.com | Bloggeburtstag | was eigenes DIY Blog | live now share later

Ich habe ihm eine Menge zu verdanken. Er (ich bin ja eine Befürworterin des männlichen Artikels; das Blog klingt für mich merkwürdig) – also, er ist mir mit den Jahren sehr ans Herz gewachsen. Zusammen wurden wir groß, machten nach den ersten Schritten bedeutungsvolle Luftsprünge. Wir lernten uns kennen, entwickelten eine eigene Sprache. Mal standen wir uns sehr nah, mal waren wir weit voneinander entfernt, mal wollte er springen, ich lieber gehen.

Durch ihn lernte ich nicht nur was SEO, html und unique visitors sind, er kitzelte auch immer meine kreative Ader. Das Schönste, was er mir aber schenkte, war ein Netzwerk. Ein Netzwerk von kreativen, starken Frauen, die auch eine außergewöhnliche Liebesbeziehung zu einem Online-Tagebuch führen. Das verbindet. Das hilft. Wenn man es wohlwollend nutzt und nicht gemein oder hinterhältig damit umgeht.

Er schenkte mir Leser, fremde Menschen, die interessiert an dem sind, was ich schreibe. Die kommentieren oder den gehobenen Daumen anklicken, die Herzen schenken und Rückmeldung geben, auf das, was ich veröffentliche.

Sie sind der Grund, warum ich schreibe. Sie besuchen mich oft, mal mehr mal weniger und nehmen an meinem gedeckten Tisch Platz. Sie haben eine gewisse Erwartungshaltung, urteilen aber nie abwertend, wenn ich mal etwas serviere, was nicht nach ihrem Geschmack ist. Dafür bin ich ihnen dankbar. Es gibt nichts Schlimmeres als nörgelnde Gäste. Als gelernte Hotelfachfrau und jahrelange Blog-Oberkellnerin, hängt mir der Servicegedanke und das Thema Dienstleistung sehr am Herzen. Ein freundliches Lächeln, ein ehrlich gemeintes Dankeschön- damit schafft man es manchmal auch den mies gelauntesten Gast rum zukriegen.

Meine Gäste sind selten schlechter Laune. Im Gegenteil. Und auch dafür – etwas übertrieben gefühlvoll formuliert: verneige ich mich in Dankbarkeit!

Klicke ich mich zurück, ins Jahr 2007, dann gruselt es mich manchmal ein wenig. Schrecklich dunkle und kleine Fotos. Kurze, abgehackte Sätze. Aber so war das damals eben. Ich muss ja auch heute hinnehmen und erdulden, dass meine Mama mich in den 70ern in ocker-senffarbene Strampelanzüge gesteckt hat. Die Zeiten ändern sich, der Geschmack wandelt sich stetig, man lernt dazu. Wahrscheinlich wird sich meine Tochter irgendwann mal beschweren, dass ich sie in einem rosa Nickianzug vor die Türe ließ. Heute trägt Kind grau, beige und natur.

Warum und wie ich zum Bloggen kam, was mich daran so fasziniert und dass dies heute meine Berufung ist, davon will ich nicht schon wieder erzählen. Ich hab’s schon einige Male erklärt und beschrieben- irgendwo zwischen den über 2.000 veröffentlichten Artikeln hier in meinem Blog-Restaurant. Weiter unten nenne ich ein paar weitere Artikel zu diesem Thema.

Ich sage einfach nur: Danke.

Danke, dass Ihr hier immer mal wieder vorbeischaut, dass Ihr mir hier und auf den verschiedenen Hoppenstedt-Kanälen folgt. Dass Ihr mir immer wieder eine Rückmeldung auf das gebt, was ich Euch serviere. Es ist mir eine Ehre, dass ich Euch an meinem Tisch bewirten darf.

Ich finde ja diese Geburtstagstütchen, die man kleinen Gästen am Ende eines Kindergeburtstages mitgibt völlig überflüssig- aber heute tue ich genau das. Zum heutigen Bloggeburtstag verschenke ich zwei Mitgebsel-Tütchen an zwei meiner Leserinnen (oder Leser). Drin sind:

10 Jahre waseigenes.com | Bloggeburtstag | was eigenes DIY Blog | live now share later | Verlosung Fujifilm instax mini 9 und SP Share Drucker

Eine Fujifilm Instax mini 9 in limettengrün und der Smartphone-Printer instax SHARE SP-2 in der Farbe weiß/gold plus jeweils ein Päckchen Filme à 20 instax Fotos. Diese sensationellen Giveaways wurden mir freundlicherweise von meinem Partner Fujifilm für diesen besonderen Tag zur Verfügung gestellt. Deswegen habe ich dieses Geburtstagsposting auch nicht mit „Werbung“ gekennzeichnet. Ich erhielt, ich gebe weiter. Ohne weiterer monitärer Zuwendung.

Solltet Ihr die Kamera oder den Drucker gewinnen wollen, dann hinterlasst bitte einen Kommentar bis Nikolaus, den 6. Dezember 2017/ 24 Uhr.

Bitte schreibt Eure Email Adresse in das vorgesehene Feld, damit ich Euch im Falle eines Gewinnes eine Email schreiben kann. Eure Emailadresse sehe nur ich. Die/der GewinnerIn wird per Zufallsgenerator ausgelost, zur Teilnahme berechtigt sind Leser ab 18 Jahre, mit einer Lieferadresse in Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und die beiden Gewinne werden nicht in bar ausgezahlt.

Ich schliesse diesen Artikel mit einem herzlichen DANKESCHÖN!
Ich freue mich auf weitere viele Jahre mit Euch, denn: es ist kein Ende in Sicht.

Alles Gute & liebe Grüße, Bine

Für alle, die hier neu sind und noch nicht so lange mitlesen:

So sah mein Blog vor vielen vielen Jahren aus.

Wie ich zum Bloggen kam und was ich daran liebe.

Mein Blog ein privates Tagebuch? Wohl eher nicht.

Gedanken zum Bloggen. Wie sich meine Art zu Bloggen mit den Jahren verändert hat.

 

 

PS: Gewonnen haben Mareike (Drucker) und Carola (Kamera)

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Geteiltes Glück ist doppeltes Glück. Wir sollten mehr teilen.

Zu Beginn meiner Bloggerzeit war ich dauernd auf der Suche nach neuen Ideen. Mein Blog hatte schon recht früh den Stempel des DIY-Blogs aufgedrückt bekommen (erinnert sich noch jemand an den Brigitte Kreativ Award?), was mich anfangs ganz schön unter Druck setzte.

Permanent hatte ich nämlich das Gefühl, ich müsse neue Ideen entwickeln, suchen, umsetzen, zeigen. Dauernd war ich aktiv im Netz unterwegs, auf der Suche nach Inspirationen. Bin ich auf eine gestoßen, habe ich einen Screenshot gemacht, bzw. diese Idee später dann auf ein geheimes Board bei Pinterest gepinnt.

Ich hoffte, dass außer mir niemand sonst diese Inspiration gesehen habe. Schliesslich wollte ich was eigenes daraus entwickeln und auf meinem Blog zeigen.

Geteiltes Glück ist doppeltes Glück!

Rund ums Bloggen: Geteiltes Glück ist doppeltes Glück | Vom Teilen im Internet | waseigenes.com

Heute kann ich über diese meine Gedanken nur lächeln. Mit den Jahre bin ich nicht nur schlauer, sondern auch entspannter und selbstbewusster geworden. Erstens jage ich schon lange nicht mehr der Idee hinterher und zweites meine ich: Geteiltes Glück ist doppeltes Glück! Sharing is caring. Teilen bringt Erfolg und gutes Karma. ;-)

Wir alle sind tagtäglich im Netz unterwegs. Auf Blogs, Pinsterest, bei Facebook. Die Annahme, dass ich dort etwas sehe, was niemand sonst sieht, ist einfach nur dämlich. Statt Inspirationen und Ideen anderer „geheim zu halten“, bin ich mir sicher, dass das Teilen von Inhalten anderer viel mehr bringt. Ich biete meinen Lesern, Followern und Fans nämlich einen Mehrwert und das ist schliesslich Blog-Regel Nummer 1. Sagt man zumindest. Du musst einen Mehrwert bieten. Dass ich das nicht ganz so sehe, wisst Ihr ja, aber, ich stimme durchaus zu, dass ich mich als Leser freue, wenn mir jemand was Tolles zeigt oder erklärt.

Als ich Euch neulich hier von meinem persönlichen Facebook Experiment berichtete, erzählte ich Euch auch, dass ich im Monat Oktober einen Haufen Beiträge auf meiner Fan Page veröffentlicht habe. Zwischen meinen eignen (teils älteren Posts) habe ich immer wieder Beiträge anderer veröffentlicht.

Als ich davon anderen Bloggerinnen und Freundinnen, die mit dem Bloggen nix am Hut haben, erzählte, fragten mich ganz viele- Aber, wieso teilst Du Sachen von anderen? Damit machst Du doch Deine Fans auf auf andere Blogger und deren Ideen aufmerksam? Bitte denkt Euch die stirnrunzelnden und leicht besorgten Gesichtsausdrücke meiner Gesprächspartner dazu.

Ja, das tue ich und wisst Ihr was? – Das ist toll. Damit leite ich zwar wahrscheinlich – und das war absolut meine Absicht- meine Fans auf die Seiten anderer Bloggerinnen, aber das ist doch toll! Sharing is caring! Meine Fans werden deswegen nicht sagen, Oh- toller neuer Blog, den kannte ich noch nicht. Dann kann ich ja jetzt ‚was eigenes‘ entfolgen! Nein, sie werden gedacht haben, Oh toller Blog, den kannte ich noch nicht, cooler Tipp, kommt in meine Leseliste.

Ich bin mir sicher, dass meine Fans mir eher „dankbar“ sind, dass ich ihnen coole Seiten, DIY’s, Youtube Kanäle, ect. zeige, als dass sie durch die Empfehlung mir (und meinen Seiten) den Rücken zukehren.

Ich finde Freundinnen, die mir ungefragt das köstliche Kuchenrezept verraten, auch viel netter, als welche, die sich genüßlich in Schweigen hüllen, wenn ich den Kuchen lobe. Kennt Ihr diese Werbung, die eine zeitlang im TV lief? Von diesen zwei Frauen, wo die eine ein schickes Kleidchen trägt, die andere deswegen blaß vor Neid ist? Die Kleidträgerin freut sich diebisch darüber und nennt der anderen sogar noch eine falsche Bezugsquelle. Das finde ich doof. Wenn mir ein Freundin sagt, dass ich coole Sneaker trage, dann bedanke ich mich für das nette Kompliment. Und im zweiten Atemzug erwähne ich, wo ich die Schuhe gekauft habe.

Wissen ist Macht. Aber Wissen zu teilen ist meines Erachtens viel machtvoller, selbstbewusster und offenherziger. Statt niemandem ein Stückchen vom Kuchen abzugeben sollten wir lieber mehr Kuchen backen und diesen freimütig verteilen. Dann sitzen nämlich irgendwann viel mehr Esser am Tisch, die auch wieder teilen, sich austauschen, Tipps geben. Vom Teilen ist noch niemand arm geworden.

Gestern Morgen erwähnte mich eine Bloggerfreundin in ihrer Insta-Story. Sie erzählte in ihrer Story, dass sie ihrer Küche einen bestimmten Anstrich gegeben hätte und bedankte sich und verlinkte meinen Instagram-Account. Die Idee war aber nicht von mir. Sie war von einer anderen Bloggerin, ich hatte sie jedoch auf meiner Seite verlinkt. What goes around comes around (im positiven Sinne!). Wenn wir geben, bekommen wir zurück. Wenn wir teilen, bekommen wir am Ende mehr.

Auf Pinterest habe ich neulich eine Grafik gesehen, die ungefähr das hier sagt:

Der Gewinner folgt seiner Leidenschaft, teilt sein Wissen mit anderen, hilft anderen und unterstützt sie, nimmt Chancen wahr und riskiert dafür einiges, glaubt an sich und seine Fähigkeiten, arbeitet aber auch immer an sich selbst, empfindet Dankbarkeit.

Der Verliere arbeitet still und heimlich für sich alleine, teilt wenig, ist schnell neidisch oder eifersüchtig, hofft vielleicht sogar heimlich, dass andere scheitern, hat Angst vor Veränderungen.

Interessant, oder?

Vor einigen Jahren sagte mal eine Bloggerin zu einem kleinen Kreis anderer Blogger: Eure Sachen teile ich nicht bei mir, ihr habt schon genug Follower.

Ich sehe das ganz anders. Teile ich hübsche, praktische, schöne DIY Ideen (Blogposts) und tolle Rezepte von anderen, tue ich mir überhaupt nicht selbst weh. Im Gegenteil. Ich (bzw. mein Blog, meine Fan Page, mein Pinterest, ect.) bin dann nämlich für meine Leserschaft eine Quelle an schöner Inspiration. Und zwar Inspiration aus dem Hause „was eigenes“ plus einem Haufen Inspiration aus anderen Bloggerwohnzimmern.

Statt still und heimlich am eigenen Erfolg zu arbeiten, sehe ich viel mehr Chancen im Netzwerken, im Austausch, im Teilen und Verlinken.
Sebstverständlich ist jeder seines Glückes Schmied, selbstverständlich wünsche auch ich mir, dass meine Fans mir treu bleiben, bei mir lesen, meinen Blog verlinken, meine Nähanleitungen nacharbeiten. Aber ich bin nicht the one and only. Es gibt so viele inspirerende gute Bloggerinnen- lasst uns lieber zusammenarbeiten und gegenseitig unterstützen.

Amen.

Durch die vielen Gespräche zu diesem Thema in den letzten Wochen, musste ich meine Gedanken dazu heut einfach mit Euch teilen. Ich bin gespannt, wie Ihr das seht?

Habt einen schönen Sonntag! Liebe Grüße, Bine

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Mein persönliches Facebook Experiment Erfahrungen, Erkenntnisse, mein Fazit.

Als Blogger ist es üblich, gehört es zum professionellen Auftritt und gutem Ton, auf den gängigen social media Kanälen vertreten zu sein. Facebook, Pinterest, Instagram, Twitter. Dort findet man was eigenes.
Jede Plattform ist anders, jede hat ihre Eigenarten, jede ruft in mir ein ganz anderes Gefühl hervor. Zu meinen social media Kindern habe ich ganz unterschiedliche Beziehungen.

Mein persönliches Facebook Experiment.

Mein persönliches Facebook Experiment | Zwei Beiträge pro Tag veröffentlichen | waseigenes.com DIY Blog

Man sagt sowas als Mutter ja nicht, aber ich tu’s trotzdem: Mein Lieblingskind ist Pinterest. Es ist wirklich gut geraten. Wir spielen gerne zusammen, tauschen uns aus, ich hege und pflege es, füttere es stetig, schau ihm beim Wachsen zu und erfreue mich, dass es so ein liebes Kind ist.

Twitter
ist mein ungeliebtes Findelkind. Wir hatten nie einen richtigen Draht zueinander. Ich habe es in meine social media Familie aufgenommen, füttere es manchmal, lasse es aber weitestgehend unbeachtet. Es ist ein recht stilles Kind. Wir haben so ein bisschen den Kontakt verloren, ich kenne wenige seiner Freunde, aber das ist ok. Hauptsache es geht ihm gut.

Instagram ist das geliebte, aber ungezogene Kind. Manchmal ist es lieb und brav, hört auf die Mama, zeigt sich von seiner besten Seite. Dann spielt es mal wieder algorythmisch total verrückt, hat nur Blödsinn im Kopf und muss dann für einige Tage in den Keller gesperrt werden. Ich füttere es mehr oder weniger regelmäßig, muss mich aber definitiv mehr darum kümmern, damit es nicht auf die schiefe Bahn gerät.

Facebook ist schon groß. Durch meine anfängliche Pflege und Zuneigung wuchs es artig. Seit es groß ist, tut es, was es will, hält sich aus den familiären Unternehmungen meist raus. Gefüttert wird es nur, wenn hier ein Beitrag online geht, ansonsten hat es jetzt sein eigenes Leben.
Da es aber noch nicht alt und groß genug ist, um auf eigenen Füßen zu stehen, habe ich (ganz spontan) am Morgen des 1. Oktober 2017 einen Entschluss gefasst.

Facebook, habe ich gesagt, so geht das nicht weiter. Wir müssen uns häufiger sehen, ich will wissen, was Du so tust, wie Du tickst und ich werde mich jetzt mehr um Dich kümmern.

Mein genauer Plan: einen Monat lang werde ich jeden Tag zwei Beiträge auf meiner Facebook Fan Page veröffentlichen.

Zweit Beiträge??? fragten mich in den letzten Wochen viele Bloggerfreundinnen, denen ich von meinem Facebook Experiment erzählte. Ja, zwei Beiträge. Neue, aktuelle Beiträge hier aus dem Blog, aber auch ältere Blogbeiträge aus dem Archiv und Beiträge von anderen, die mir einfach gut gefallen.

Gesagt getan: Jeden Tag gingen am Vormittag und am Nachmittag zwei Beiträge auf meiner Facebook Seite online. Dazu hatte ich mir eine Excel Liste erstellt, in die ich die geplanten Beiträge reinschrieb, damit ich nicht den Überblick verliere. An zwei, drei Tagen habe ich es schlichtweg vergessen etwas zu veröffentlichen.

Im letzten Monat habe ich nicht ganz 50 Beiträge veröffentlicht, davon ca. 20 Blog-Beiträge von anderen Bloggerinnen oder coole Youtube-Kanäle.

Am 1. Oktober hatte meine Seite 9.642 Gefällt-mir-Angaben. Heute: 9.679. Also ein Zuwachs von 37 Gefällt-mir-Angaben in gut einem Monat.

Ist das viel? Ist das wenig? Ich weiß es nicht, denn ich schaue sehr selten in meine Facebook Statistik und kann deswegen überhaupt nicht sagen, wie schnell oder langsam meine Seite pro Monat wächst. Gefühlt, würde ich sagen, steht die Fanpage schon seit Mooonaten bei 9.6-irgendwas Gefällt-mir-Angaben.

Was in den letzten Wochen rapide nach oben geschossen ist und was ich tagtäglich erlebt habe, ist die Beitragsinteraktion. Stand diese Anfang Oktober bei 2.846, sprang sie in einem Monat auf 10.644. Krass!
Ich hätte ja wetten können, dass das tägliche Veröffentlichen von Beiträgen meine Fans eher abschrecken würde, aber nein. Sie kommentierten mehr denn je. Hat natürlich auch wieder zur Folge, dass das „mehr Arbeit“ für mich bedeutete, schliesslich gehört es sich so, dass man auf Kommentare von Fans und Followern reagiert und antwortet. Abgesehen davon, macht das Spass. Ich fand’s toll! <3

Die generelle Reichweite meiner Seite stieg in einem Monat von 23.381 auf 25.151. Auch hier frage ich mich wieder: Ist das viel, ist das wenig? Ich kann das nicht sagen, weil ich keine Vergleichswerte habe. Manche werden jetzt staunen, andere müden lächeln. Ich weiß es einfach nicht.

Einige ältere Beiträge, die ich jetzt im Oktober veröffentlicht habe, haben nochmal ordentlich für Wirbel gesorgt. So habe ich z.B. den Beitrag „Ich bin ein Kassettenkind“ vom Oktober letzten Jahres neulich nochmal auf meiner Fan Page veröffentlicht.
Während dieser Beitrag letztes Jahr 52 Gefällt-mir-Angaben, 13 Kommentare und 23 Link-Klicks „generierte“, sah das dieses Jahr ganz anders aus: 189 Gefällt-mir-Angaben, 38 Kommentare, 35 Link-Klicks.

Beim Bohneneintopf sah sah ähnlich aus. Veröffentlichung Januar 2017: 22 Gefällt-mir-Angaben, 4 Kommentare, 33 Link-Klicks. Veröffentlichung Oktober 2017: 33 Gefällt-mir-Angaben, 11 Kommentare, 111 Link-Klicks. Auch der Serienjunkie Beitrag lockte im Oktober 2017 viel mehr Leute an, als im Januar 2016.

Andere ältere Beiträge gingen nicht so ab, dümpelten ein bisschen vor sich hin. Wenig Reaktion.

Was ich sehr schade finde, ist, dass die Beiträge von anderen Bloggerinnen wenig Beachtung fanden. Ein paar Likes, kaum Kommentare. Was sagt das über meine Fans aus? Wollen sie nur Beiträge von ‚was eigenes‘ sehen? Habe ich die Links nicht gut genug angeteasert? Ebenfalls seltsam fand ich, dass ich von den meisten Bloggerinnen, deren Beiträge ich geteilt habe, keine Rückmeldung bekam. Ich wollte keinen Kniefall, kein Dankeschön- nein! Deswegen habe ich das ja nicht gemacht. Aber selten kam ein „Daumen hoch“ von den Bloggerinnen, was mich wiederum fragen läßt: Haben sie das Teilen ihrer Beiträge gar nicht gesehen? Schauen sie nicht in ihre Benachrichtigungen? Ist ihnen ihr Facebook-Kind ebenso entwachsen, wie mir?

Mein persönliches Fazit nach ungefähr einem Monat Facebook Experiment:

Das tägliche Veröffentlichen war gar nicht so viel Arbeit, wie ich gedacht hatte. Man muss halt ein bisschen nach guten Beiträgen suchen. Sowohl eigene ältere Beiträge, als auch Beträge von anderen. Durch die Planungsfunktion auf der Fan Page kann man alles, was man findet gleich vorprogrammieren und muss nicht dauernd vor dem Rechner sitzen.

37 generell neue Gefällt-mir-Angaben auf der Seite finde ich jetzt nicht so wahnsinnig viel. Da hatte ich ein bisschen mehr erwartet. Aus diesem Grund würde ich das regelmäßige Veröffentlichen von Beiträgen nicht weiter fortführen.

Aber, ich habe es sehr genossen, dass auf meiner Seite mehr gequatscht, mehr kommentiert wurde- das hat mir wirklich große Freude gemacht! Während es in den Blogs eher allgemein etwas ruhiger geworden ist, scheinen gute Beiträge bei Facebook die Menschen zum Austausch anzuregen.

Ich habe mich gefreut, dass ältere Beiträge neue Klicks und Likes bekamen und demnach auch auf meinem Blog etwas mehr los war.

Bedauerlich finde ich, dass Beiträge von anderen wenig Interaktion bei meinen Fans hervorgerufen haben.

Also, lohnt es sich? Mache ich weiter?

Ja und nein. Ich habe mir vorgenommen, weiterhin ältere, saisonal relevante Beiträge von meinem Blog auf der Fanpage zu teilen. Alleine schon, weil viele alte Beiträge damals zum Veröffentlichungszeitpunkt, von viel weniger Fans gesehen wurden. Und ich werde weiterhin auch tolle Artikel von anderen Bloggerinnen teilen, denn sharing is caring. Mit Sicherheit werde ich nicht täglich zwei Beiträge veröffentlichen, aber ich versuche am Ball zu bleiben.

Und da ich nun nur von mir und meinem Experiment erzählen kann, bin ich jetzt natürlich wahnsinnig neugierig und würde gerne von Euch (Bloggerinnen) wissen: Wie läuft es bei Euch? Yea or nay? Welches social media Kind ist Euer liebstes und wie sieht’s mit Facebook aus? Postet Ihr regelmäßig? Teilt Ihr auch Beiträge von anderen? Ich freue mich auf Eure Kommentare. Hier oder bei Facebook. ;-)

Ich wünsche Euch einen schönen und gemütlichen Sonntag und hoffe, dass Ihr letzte Nacht nicht weggeweht wurdet. Was für ein Herbststurm!

Liebe Grüße, Bine

Rund ums Bloggen | Auf welchem Weg erhälst Du Neuigkeiten von Deinem Lieblingsblog?

Wenn ich an der Nähmaschine sitze, dann läuft bei mir nebenbei meistens das Radio. Manchmal öffne ich aber auch iTunes und schalte einen Podcast an. Ich habe nur wenige Podcasts abonniert. WDR5 Zeitzeichen finde ich zum Beispiel toll, WDR5 Neugier genügt oder WDR2 Bücher höre ich ebenfalls gerne.

Seit einigen Tagen höre ich aber noch zwei weitere Podcasts und da ich beide super finde, habe ich sie gleich abonniert. In den Podcasts von Johanna Fritz und Blog Big geht es nämlich u.a. ums Bloggen. Also mein business. Da werden Pinterest Tipps preis gegeben, über SEO, E-Mail-Marketing und so weiter und so fort gesprochen. Sehr spannend!

Wie erhälst Du Neuigkeiten von Deinem Lieblingsblog?
Blogs abonnieren.

Rund ums Bloggen | Blogs abonnieren | Auf welchem Weg erhälst Du Neuigkeiten von Deinem Lieblingsblog? | waseigenes.com DIY Blog

Ich höre die Podcasts auch, wenn ich alleine eine Runde mit unserer Mollie gehe. Das ist toll- durch die Natur marschieren, frische Luft einatmen, mit dem Hundebaby spielen und dabei noch etwas lernen.

In einer Folge ging es neulich um das Thema Newsletter und E-Mail-Marketing. Newsletter sind ja eigentlich tot. Genauso wie Blogs, Podcasts und überhaupt. Wie auch immer- dieser Podcast warf in mir eine Frage auf, die ich Euch heute stellen möchte.

Im Interent gibt es für jedermann einen Haufen Angebote. Der eine tummelt sich am liebsten bei Facebook, der andere schwört auf Youtube oder Twitter, wieder andere sind in gar keinem sozialen Netzwerk angemeldet, lesen aber dennoch Blogs.

Jede Bloggerin- zumindest die, die ich kenne- tanzt auf mindestens drei Hochzeiten, manche auf mehr. Ich tanze in erster Linie auf meinem Blog, danach folgen Pinterest, Instagram, Facebook und Twitter. Auf allen Plattformen verteile und teile ich meinen Krempel … nein Bine, es heißt Content!, sagte mir Barbara neulich. Stimmt. Content, jetzt wo Du es sagst, Krempel gefällt mir besser. Ich bin ein Krempel Creator. Also, ich teile und verteile meinen Krempel auf verschiedenen Plattformen. Und von diesen verschiedenen Plattformen gelangen Leser zu mir, bzw. zu meinem Blog.

Die meisten Leser oder Gucker kommen zu mir über Pinterest. Dabei steckt Pinterest in Deutschland, im Vergleich zu Facebook, noch in den Kinderschuhen. 200 Millionen Nutzer heften täglich hübsche Bilder und Ideen auf ihre digitale Pinnwand. Auf Facebook sind über zwei Milliarden Menschen angemeldet (Quelle Handelsblatt).

Wie auch immer- ich liebe Pinterest und da die meisten Klicks von dort zu mir kommen, kenne ich eigentlich meine Strategie. Trotzdem frage ich mich, bzw. Euch- über welchen Kanal lasst Ihr Euch informieren, wenn es auf Eurem Lieblingsblog einen neuen Artikel gibt?

Habt Ihr den Lieblingsblog in einem Feedreader gespeichert? Gefällt Euch die Facebook Fan Page und klickt Ihr von dort auf den Blog, wenn ein neuer Artikel geteilt wurde? Hättet Ihr gerne einen Newsletter, der Euch über Neuigkeiten des Blogs informiert? Nutzt Ihr lieber Instagram? Oder seid Ihr in gar keinem sozialen Netzwerk angemeldet und ruft sowieso täglich Eure Lieblingsblogs auf?

Auf welchem Weg erhaltet Ihr am liebsten, am häufigsten und am besten Neuigkeiten von Euren Lieblingsblogs?

Das würde mich sehr interessieren.

Vielleicht habt Ihr ja ein Minütchen Zeit, mir einen kurzen Kommentar zu schreiben, damit die Neugierde gestillt wird. Ich bedanke mich schonmal vorab und wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

Liebe Grüße, Bine

 

 

Rund ums Bloggen.
Heute: meine Gedanken zum
Thema Nischen Blog.

Seit irgendwann durchsickerte, dass man mit dem Schreiben eines Blogs Erfolg haben kann könnte, seit man nicht mehr nur aus Spass an der Freude bloggt, sondern, weil man mit dem Geschreibsel, mit Fotos, Rezepten, Anleitungen womöglich Geld verdienen kann könnte, seit Blogger nicht mehr als Blogger, sondern als Influencer betitelt werden (was ich persönlich schrecklich finde), seitdem höre und lese ich immer und immer wieder: Such Dir eine Nische, die Du bedienen kannst. Du brauchst einen Nischen Blog um erfolgreich zu sein! Schreibe nicht über irgendwas, schreibe über die Dinge, für die Du brennst, über Dinge, mit denen Du Dich auskennst, über die am besten sonst niemand schreibt und bleib immer bei Deinem Hauptthema.

Ich ignoriere diesen Tipp erfolgreich seit knapp 10 Jahren.

Gut, ich gebe zu, auch auch habe zwischendurch mal darüber nachgedacht, habe sogar ein wenig gezweifelt und gegrübelt, aber meist endeten die Grübeleien in fast schon trotzigem „mir doch egal.“

was eigenes bedient keine Nische. Ich habe mich nie auf ein Thema festgelegt, nie spezialisiert. Das mag insbesondere daran liegen, dass ich vor einer halben Ewigkeit anfing zu bloggen. Entweder gab es damals noch nicht diese Tipps in diesen Mengen oder ich habe sie einfach nicht gefunden.

Hier, auf meinem Blog, gibt es von allem etwas und von jedem ein bisschen. Ich schreibe über alles, was mir Spass macht, was mir gefällt, was mich dick macht und was ich so erlebe. Und es funktioniert. Vielleicht ist genau das auch mein persönlicher Schlüssel zum Glück. Und dieses Glück zeigt sich in Form von Spass, Herzblut (ich weiß, auch dieser Begriff ist schon etwas ausgelutscht, ich mag ihn dennoch), Lust, Kommentare, Klicks und hin und wieder einem Honorar.

In meiner „über mich Seite“ steht u.a. „… und seitdem tue ich genau das, was mir Spass macht!„.
Würde ich mich und meinen Blog in eine Nische zwängen, würde ich ab sofort nur noch über’s Nähen, über Bücher, über Cupcakes schreiben, würde mir ganz schön was fehlen. Auf jeden Fall der Spass. Ich kann und will auf keines meiner Lieblingsthemen hier verzichten.

Ausserdem sehe ich auch einen großen Vorteil darin, nicht einen Nischenblog zu schreiben. Bei ‚was eigenes‘ landet genauso die junge Mama, die nach einem Geburtstagskuchen für’s Kindchen sucht, wie die Nähanfängerin, die einen einfachen Beutelschnitt sucht oder die Frau, die Toffifees genauso geil lecker findet, wie ich und damit etwas backen will.

Ich sage schon seit Jahren und sage es immer noch: was eigenes ist ein Gemischtwarenladen. Die Themen sind bunt und abwechslungsreich und genau deswegen haben mir schon viele Leserinnen geschrieben, dass sie bei mir gerne lesen. Man weiß ja nie, was morgen kommt. Und nie, wann was kommt.

Ein weiterer Vorteil: ich werde heute zu einem DIY Event eingeladen und nächste Woche zu einem Koch-Event. Cool, oder? Das ist natürlich nur Spass, denn wenn ich ehrlich bin, dann sage ich 8 von 10 Event-Einladungen ab. Aber das nur nebenbei. Was ich damit sagen will- was eigenes kann man in keine Schublade stecken.

Was mir ebenfalls in den letzten Jahren von schlauen Profibloggern immer wieder gesagt wurde: Du musst Deinen Lesern Lösungen anbieten. Deine Texte sollten mindestens 1.000 Wörter haben. Du musst regelmäßig bloggen.

Lösungen sind ja generell eine schöne Erfindung. Ich tippe oft ins Google-Suchfeld eine Frage und freue mich, wenn ich eine Antwort erhalte, aber bei meinen Artikeln geht es mir gar nicht bis selten um Lösungen. Viel mehr möchte ich anregen, inspirieren, süchtig machen, Lust machen, auf das, was ich da zeige. Mal auf Essen, mal auf Selber machen, mal irgendwo hin fahren.

Für mich ist das A und O bleim Bloggen, dass man sich selber treu bleibt und Spass an jedem einzelnen Artikel hat, der im Internet veröffentlicht wird. Und wenn man einen Foodblog schreibt, dann finde ich es überhaupt nicht verwerflich- nein, sogar toll- wenn ich auf diesem Foodblog auch mal von einem Hoteltipp lese. Oder, wenn eine Einrichtungsbloggerin mal ein leckeres Rezept veröffentlicht.
Ich möchte damit nicht sagen, dass alle, die einen Nischen Blog betreiben oder darüber schon Artikel geschrieben haben, völlig falsch liegen. Nein- auf keinen Fall!

Nischen Blogs sind toll, aber nicht das Non plus ultra.

Ich kenne viele Blogs, die sich ganz klar auf ein Thema festlegen und damit unglaublich erfolgreich sind. Sie bauen ihre Blogs, ihre social media Kanäle und ihre Leserschaft ganz bewusst rund um ihr persönliches Thema auf; sie sind Experten in ihrer Nische und das ist wirklich bemerkenswert. Für mich persönlich kommt das aber nicht in Frage. Ich mag mich einfach nicht festlegen. Und wenn ich ganz ehrlich bin:  ich würde es gar nicht schaffen! Ich kann unmöglich 2-3 DIY-Ideen oder Rezepte pro Woche umsetzen, basteln, kochen, fotografieren und verbloggen.

Andersherum lese ich Blogs, die viele verschiedene Themen unter einem Dach vereinen. Da wird mal ein Rezept veröffentlicht, dann wieder aus dem familiären Nähkästchen geplaudert und dazwischen ein genähter Rock gezeigt.

Warum ich das alles schreibe? Es lag mir gerade auf der Seele. Und weil ich keinen Nischen Blog schreibe, kann ich das auch einfach so in der Kategorie „rund ums Bloggen“ veröffentlichen. Kommende Woche kommt dann wieder was Genähtes. Oder Erlebtes. Oder Gelesenes. Wer weiß?

Wie seht Ihr das? Lest Ihr lieber sog. Nischen Blogs, auf denen es ausschliesslich ein Hauptthema gibt? Oder klickt Ihr lieber auf Blogs, die mehrere Themen behandeln? Oder schreibt Ihr sogar selber einen Nischen-Blog? Wie sind Eure Erfahrungen?

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!
Liebe Grüße, Bine

 

 

 

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