Adventskalender der guten Gedanken, Kalligrafie & Lettering

Adventskalender der guten Gedanken & Wünsche ~ Türchen Nr. 19

Adventskalender der guten Gedanken: Den größten Fehler, den Leute, denen es schlecht geht, machen können, ist zu sagen, es gehe ihnen gut. | waseigenes.com

 

Es kommt natürlich auf denjenigen an, der fragt. Nicht jedem vertraue ich Sorgen oder Probleme an. Über die Flow bin ich auf dieses Zitat aus dem Buch „Sehr geehrter Herr M gestoßen“. Es ist mir etwas unangenehm, aber ich glaube, dass ich das Buch gelesen habe und ich glaube, dass es mir nicht gefallen hat. Sicher bin ich mir nicht, ich kann mich nicht genau erinnern. Ich habe „Angrichtet“ von Herman Koch gelesen, das weiß ich und das fand ich gut.
Auf jeden Fall – zurück zum Zitat – ich merke mir nie schöne und gute Sätze aus Büchern. Dieses hier wurde in einer Flow abgedruckt und von dort habe ich es abgeschrieben.
Mir gefällt es. Man darf es nicht verallgemeinern, finde ich und, ob es „der größte Fehler“ ist, möchte ich etwas anzweifeln. Aber generell stimmt die Aussage. Wenn es Dir nicht gut geht, dann sag es. Nur so kann man Dir helfen. Und wenn es nur Zuhören ist. Oft reicht es ja auch schon, wenn man sich einfach nur auskotzt.

Adventskalender der guten Gedanken & Wünsche
Türchen Nr. 19

Den größten Fehler, den Leute,
denen es schlecht geht, machen können,
ist zu sagen, es gehe ihnen gut.
{aus „Sehr geehrter Herr M“ von Herman Koch}

Liebe Grüße
Bine

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4 Comment

  1. Reply
    Meli
    19. Dezember 2018 at 06:20

    Guuuten Morgen, du hast völlig recht. Danach geht es einem oft schon besser. Mit fällt da gerade noch ein passender Spruch ein: „nur sprechenden kann geholfen werden“. Klingt leichter als es ist.
    Liebe Grüße
    Meli

  2. Reply
    Christiane
    19. Dezember 2018 at 06:33

    Guten Morgen, liebe Bine,

    „Oh, sooo wahr“, war mein erster Gedanke. Und auch deine Gedanken dazu treffen genau den Punkt.
    „Gut“, war meine Antwort auf die Frage, wie es mir ginge, vor ein paar Jahren auch dann noch, als ich auf einen dicken Burn-out zusteuerte.
    Allerdings fiel es mir damals schwer zu filtern. Meinen Chef ging es nichts an – er wird leider sehr persönlich, wenn man etwas privates von sich gibt. Meine Eltern wollte ich nicht beunruhigen – beide weit über 80. Bei Bekanntschaften war es mir ebenfalls zu privat … Da steckt man schnell in der Falle.
    Heute benutze ich gerne das in der Gegend hier übliche: „Muss“. Da kann sich dann jeder seinen Teil dazu denken. ;-)

    Dir noch einen schönen Tag

    Liebe Grüße
    Christiane

  3. Reply
    elke
    19. Dezember 2018 at 07:52

    Liebe Bine,

    ja das stimmt schon. Aber sag deinem gegenüber mal das es Dir nicht gut geht. Dann beendet er das Gespräch. Leider ! Das habe ich schon oft mitbekommen. Leider ist dieser Satz “ Geht es Dir gut “ inszwischen – teilweise “ ein Phrase geworden.

    Liebe Grüße
    Elke von Elke.Works

  4. Reply
    Mella
    19. Dezember 2018 at 12:20

    Also jetzt mal nur unter uns: Ich gucke schon genau hin, wer da fragt. Es gibt da Leute ( die besten Nachbarn der Welt) den kotze ich meine Sorgen ohne Scheu und Skrupel vor die Füße. Und nach so vielen Jahren , die wir uns schon kennen kommt in der Regel auch immer eine angemessene Reaktion. Ein mitleidiger Blick, ein sanftes Klopfen auf die Schulter ( begleitet von einem: wird schon!) oder ein ordentlicher Tritt in den A****.
    Aber kennt Ihr das auch, Leute die fragen, nur um zu hören, dass es einem schlecht geht? Und glänzen dann mit guten Ratschlägen ( „Also ich habe das aber immer anders, konsequenter oder strenger gehandhabt…, )? Nein Danke, also da geht es mir immer blendend. Den Haushalt schmeisse ich mit Links, der Göttergatte ist der Beste der Welt und der Junior ist und bleibt ein wahres Geschenk Gotte. Also; nur falls einer fragen wollte.

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