Gedachtes, Rund ums Bloggen

Ohne Push nix los.

Ich neige dazu, Entscheidungen zu treffen, die ich in diesem Moment äußerst klug finde, im nächsten Moment aber leider wieder vergesse. Zum Beispiel, wenn ich spontan entscheide, dass die Vasen in den einen Schrank viel besser passen, als in den anderen. Wochen später suche ich dann nämlich die Vasen an ihrem ursprünglichen Ort, weil sich mein Hirn über die Jahre den ehemaligen Platz gemerkt hat und meine neue kluge Entscheidung einfach nicht abspeichern wollte.

So ergeht es mir gerade immer mal wieder mit den Push Benachrichtigungen. Die habe ich vor unserem Urlaub alle komplett abgestellt. Seitdem ist mein Handy quasi tot. Da blinkt und leuchtet nix mehr auf und das finde ich unglaublich entspannend.

Allerdings passiert es mir seitdem manchmal, dass ich z.B. ein Bild auf Insta hoch lade und mich dann Stunden später wundere, dass noch niemand dem Bild ein Herz geschenkt hat. Gehe ich in die App und auf das Bild, dann haben sehr wohl 12 bis keine-Ahnung-wieviele-Personen meinem Foto ein Herzchen geschenkt oder sich sogar die Zeit genommen, einen Kommentar zu hinterlassen und ich denke: Bist Du doof, hast ja die Push Benachrichtigung ausgestellt.

Wie gesagt, ich neige dazu, kluge Entscheidungen zu vergessen.

Seitdem bin ich immer mal wieder versucht, die Benachrichtigungen wieder einzuschalten, aber sofort denke ich dann: Nee, ist doch so schön gerade! Ich bin kaum bis gar nicht abgelenkt von meinem blinkenden Handy und das gefällt mir ausgesprochen gut, denn dadurch bin ich einfach viel weniger online. Insbesondere bei Instagram.

Gleichzeitig ist es doof, denn mir gehen auch Nachrichten durch die Lappen oder ich reagiere einfach viel später auf eine Nachricht und das tut mir dann manchmal etwas leid. Nur manchmal. Und nur etwas. Auch kriege ich viel weniger mit, was mich nicht (mehr) nervös macht, im Nachhinein aber etwas traurig, weil ich einfach nicht „dabei“ war.

Es ist ein Lernprozess, denn wenn ich ehrlich bin – und ich behaupte Euch geht es da ganz genauso – dann bin ich ganz schön abhängig von dem Ding.

Seit einigen Wochen funktioniert der Entzug aber sehr gut. Ich zitter nicht, ich esse nicht mehr Schokolade (als sonst) und habe mir auch keine alternativen Süchte gesucht. Okay, mein Kleiderschrank ist zum Teil aufgeräumt und ausgemistet und es liegen aktuell kleinere Wäscheberge vor der Maschine… wenn das alternativ-Süchte sind, dann kann ich damit wunderbar leben.

Natürlich strebe ich kein komplettes offline-Leben an. Geht ja gar nicht, ich bin Bloggerin! Aber etwas weniger online-Konsum tut mir gut.

Wie ist es bei Euch? Push an oder aus?

Liebe Grüße, Bine

12 von 12

12 von 12 im September 2019 | Mein Tag in Bildern.

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