Letzte Woche habe ich Euch mit in die schöne Stadt Opatja genommen, heute reisen wir wieder an die Westküste Istriens. Dort liegt Rovinj, eine dieser bildschönen Städtchen, durch die man einfach so ohne Plan bummeln kann: Schmale Gassen, alte Häuser, viele kleine Geschäfte, dazwischen immer mal wieder ein Blick auf’s Meer und ganz oben über der Altstadt eine Kirche.

Von Opatja aus fuhren wir direkt rüber nach Rovinj. Darauf wurde ich ebenfalls durch besagte TV-Doku über Istrien aufmerksam. Gerne hätte ich auf unserem Tagesausflug auch noch Pula mitgenommen, aber das wären dann alles in allem zu viele Kilometer gewesen.
Ich nehme Euch heute mit auf einen Bummel durch die Altstadt. Hier braicht man keinen Plan, man folgt einfach den schmalen Gassen nach oben und an der Kirche angekommen, wieder nach unten. Hier und da gibt es immer mal wieder einen Blick auf’s Meer.


Die hübsche Hafenstadt Rovinj liegt an der Westküste der Halbinsel Istrien. Dort haben wir in diesem Sommer ein paar Tage verbracht, haben uns erholt und viel gelesen und sind an einem Tag mit einem Mietwagen einmal rüber an die Ostküste nach Opatja und dann noch nach Rovinj gefahren.
Zwei bezaubernde Städte, die ganz unterschiedlich sind. Während Opatja eher mondän daher kommt, hat mich Rovinj gleich an eine kleinere italienische Stadt erinnert. Das liegt womöglich daran, dass die Stadt einst zur Republik Venedig gehörte. Der italienische Name der Stadt Rovigno begegnet einem überall.

Die kopfsteingepflasterte Gassen führen rauf auf den Hügel, auf dem ganz oben die Kirche der Heiligen Euphemia steht. Die Altstadt ist überschaubar und lässt sich wundebar zu Fuß erkunden. Verinkelte Gassen, alte Steinhäuser mit bunten Fensterläden, mal geht es bergauf und dann wieder vergab.




Am Fuße der Altstadt erstreckt sich am Meer ein großer öffentlicher Parkplatz. Von dort läuft man in die Stadt trifft als erstes auf die Marktstände auf dem Valdibora-Platz. Dort gibt es jeden Tag Obst und Gemüse und weitere regionale.







Die Grisia, eine der bekanntesten Gassen von Rovinj
An der Kirche angekommen, geht es auf der anderen Seite auf der “Grisia” wieder runter. Diese kleine Strasse ist eines der Wahrzeichens Rovinjis. Sie ist sehr schmal , teilweise auch ganz schön steil und Achtung! hier und da auch recht rutschig.
Rechts uns links befinden sich viele kleine Geschäfte, Läden, Galerien und Ateliers. Hier gibt es Kunsthandwerk, Schmuck, Textilien, Postkarten und und und.





In der Monalbano Strasse ist am Ende ein kleiner Platz. Dort haben wir uns eine Pizza geteilt, eine Weile gesessen und Leute geguckt. :-) Und anschließend gab es bei Ombra – laboratorio del gelato einen leckeren Nachtisch.
Hier bestellt man eine Hörnchengröße oder eine Bechergröße und darf sich dann dazu mehrere Sorten Eis aussuschen.

Rovinj hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ein hübsches Städtchen, durch das man sich einfach so treiben lassen kann.
Solltet Ihr einmal in Istrien Urlaub machen, dann würde ich Rovinj auf jeden Fall auf die Liste setzen.
Wer war denn schon in Rovinj und wem hat es da ebenso gut gefallen, wie mir? :-)
Habt es schön heute!
Liebe Grüße Bine
