Gedankenschnipsel zum Thema Werbung auf Blogs und DSGVO | waseigenes.com
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Ich mach den Laden dicht und gründe eine Hippie Kommune in der Eifel.

Es fing alles als ein Hobby an; vor ca. 10 Jahren. Da gab es noch keine Impressumspflicht (zumindest wusste ich zu der Zeit noch nix davon), es gab kein Facebook-Plugin, keine echten Profilfotos. Irgendwann entickelte sich daraus ein Business. Ein leidenschaftliches Business, immer noch mit dem Hobby-Gedanken, aber auch mit Einnahmen.

Es hat sich extrem viel geändert in den letzten Jahren und gerade in den letzten Monaten erwische ich mich immer mal wieder bei dem Gedanken „Ich mach den Laden dicht, ich bin zu alt für den Scheiß, mir geht das alles auf den Keks!“.

Nicht das Bloggen, nicht das Schreiben, das Fotografieren und anschließende Bearbeiten der Bilder stresst mich- nein, im Gegenteil, das sind alles immer noch meine Leidenschaften. Mich nervt das drumherum. Die Gesetzesgebung oder gerade die nicht vorhandene Gesetzesgebung. Dieses Halbwissen, welches da im Netz kursiert und diese klugen Anwaltstexte, die ich teilweise nicht verstehe.

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Dass Beiträge, für die Geld geflossen ist, mit „Werbung“ gekennzeichnet werden muss, dass sollte mittlerweile jede Bloggerin wissen. Trotzdem tun es nicht alle. Da fällt das Wort Werbung entweder einfach unter den Tisch oder verschwindet bei Instagram in der s.g. Hashtagwolke. Oft wird da nur ein futziminikleines #ad eingefügt. Kein Mensch, der nix mit Bloggen zu tun hat, weiß, was das bedeutet. #ad steht für Advertising, also Anzeige, also Werbung.

Lassen wir mal diejeningen, die gar nicht kennzeichnen bei Seite (auch, wenn sie mich aufregen, aber aufregen bringt ja nix, nur Herzrasen und das ist bekanntlich ungesund).
Nun ist es aktuell so, dass das Thema Kennzeichnung von Blog- oder Instagrambeiträgen in den letzten Monaten verrückte Ausmaße angenommen hat. Da werden nämlich nicht nur Beiträge mit „Werbung“ gekennzeichnet, für die Geld geflossen ist, sondern auch Bilder, in denen Marken gezeigt oder genannt (Story) werden. Weil, dann ist man ja auf der sicheren Seite; dann kann einem keiner was.

Da werden dann irgendwelche gekauften Sachen gezeigt und dazu geschrieben „Werbung, weil Markennennung“. Besser ist das. Dass das alles selbst gekauft und bezahlt wurde, dass man mit den jeweiligen Firmen nix am Hut hat, dass man weder einen Auftrag hatte, dieses oder jenes zu zeigen, noch die Firma zu nennen – das alles ist jetzt egal. Man schreibt lieber „Werbung, weil Markennennung“ dazu. Nicht, dass mir nachher ein Anwalt noch mit einer Abmahnung daher kommt. Ich gebe zu: ich habe das auch schonmal gemacht.

Tagge ich Firmen, kennzeichne den Beitrag aber nicht als Werbung, weil ich nur empfehle oder einen redaktionellen Service, ohne Kaufempfehlung, biete, kann es mir aber trotzdem passieren, dass ich abgemahnt werde. Wieso das? Hä? Ja, das ist einer Bloggerin passiert. Vreni Frost hat in ihren Instabilder Firmen getaggt und schwupp erhielt sie eine Abmahnung, weil der VSW meint, dass sie Schleichwerbung machen würde. Hier geht’s zum Beitrag.

Mir wird schlecht. Was soll ich nun tun? Kennzeichnen, nicht kennzeichnen?

Der Grundgedanke der sozialen Netzwerke ist es doch, zu teilen. Wenn ich heute in einem netten Restaurant in Köln frühstücke, dann tagge ich das Restaurant, damit ich unter meinem Bild nicht zig Kommentare mit der Frage „Wo ist das?“ erhalte. Klar, ich mache indirekt Werbung für das Restaurant- aber es ist eine persönliche Empfehlung. Sonst nix.

Sobald ich eine (echte) Kooperation eingehe und im Auftrag einer Firma arbeite, schreibe ich immer (!) deutlich Werbung dazu. Überall.

Also, was ist jetzt zu tun? Vielleicht lösche ich einfach alles und gründe eine Hippie Kommune in der Eifel?

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Damit ist nämlich nicht genug. Ende Mai tritt die DSGVO in Kraft. Übersetzt: Datenschutzgrundverordnung.
Ich habe dazu in den letzten Wochen verdammt viel gelesen. Schlauer bin ich nur ein bisschen. Ich muss z.B. meine Datenschutzerklärung überarbeiten, aber selbst pfiffige Anwaltskanzleien haben noch keine Aktualisierungen im Bezug auf die DSGVO auf ihren Seiten, weil „die rechtlichen Grundlagen hierzu sehr umfassend sind.“

Ich muss belegen, welche Daten hier erfasst werden. Ganz ehrlich: ich erfasse gar keine Daten, weil sie mich nicht interessieren, aber mein Blog und der Server, wo mein Blog liegt, die erfassen natürlich Daten, sobald Ihr hier vorbei surft oder einen Kommentar hinterlasst. Auch, wenn mich persönlich weder IP-Adressen noch Eure Email Adressen die Bohne interessieren, mein Blog speichert diese Infos.

Auf einem Blog kann man kommentieren. Oha, große große Daten-hin-und-her-Schieberei. Hier benötige ich anscheinend ein Plugin, welches vor dem Absenden eines Kommentares eine Checkbox öffnet, über die ihr die (noch nicht aktualisierte) Datenschutzerklärung bestätigen müßt. Ich mach mich dann mal auf die Suche und hoffe, dass sich dieses Werkzeug mit meinem Theme verträgt. Das andere Werkzeug, welches Euch ermöglicht Folgekommentare zu erhalten, werde ich wahrscheinlich löschen.

Dieses olle Facebook Plugin, was man früher auf vielen vielen Blogs gesehen hat, dass quasi Werbung für die Fanpage des Blogs macht und gleichzeitig zeigt, wer von Deinen Freunden auch diese Seite mag, das habe ich schon  lange von meinem Blog gelöscht. Aber unter jedem Post seht Ihr diese kleinen Bildchen für Facebook, Pinterest, Twitter,…
Darum muss ich mich schleunigst kümmern, denn würdet Ihr z.B. auf den Facebook Button klicken (um meinen Beitrag zu teilen), dann gibt das Plugin eine direkte Meldung an das Netzwerk ab- guck mal, Lieschen Müller hat gerade vom was eigenes Blog zu Dir geklickt. Und schon werden wieder Daten ausgetauscht. Ich würde diese kleinen Bildchen gerne löschen, habe aber in meinen Einstellungen noch nicht gefunden, wie und wo das geht.

Vor einer Ewigkeit gab es hier mal die Möglichkeit, sich für einen Newsletter anzumelden. Eure Emailadressen, die ihr mir „gegeben“ habt, habe ich gesammelt, um darüber einige wenige Newsletter in den letzten Jahren zu versenden. Da ich das nur sehr selten tue und der Versende-Dienst in den USA seinen Server hat, was wiederum mit dem deutschen Datenschutz nicht im Einklang ist, habe ich entschieden: ich werde mich bei diesem Mail-Versende-Dienst abmelden und all Eure Email Adressen dort löschen. Ja, ich weiß, es gibt ganz bestimmt Alternativen, die rechtskonform sind… vielleicht kümmere ich mich mal darum. Äh wann? Irgendwann.

Was ich ebenfalls gerade schon geändert habe: solltet Ihr hier kommentieren und solltet Ihr mit Eurem Internet-Profil ein sog. Gravata Bildchen verbunden haben, so wird dieses Profilbild neben dem Kommentar angezeigt. Damit das passiert, wird aber eine Anfrage an den Gravatardienst geschickt, wieder Datenaustausch. Ich habe bereits das Häkchen in den Einstellungen meines Blogs raus genommen. Ab sofort werden hier keine Profilbilder in den Kommentaren mehr angezeigt. Schade, unpersönlich, aber wat willste machen?!

Google Analytics. Örks. Da habe ich mich vor Jahren angemeldet, aber ich schaue da wirklich nie nie nie rein. Ich nutze andere Statistiken. Die sind aber wohl nicht rechtskonform, also löschen. Und dann Analytcs nutzen. Aber vorher diesen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag ausdrucken, studieren, verstehen, unterschreiben wegschicken. Ach so, es gibt diesen Vertrag auch in elektronischer Form. Muss ich mich drum kümmern. Äh wann? Irgendwann. Bald!

Ich könnte diesen Sermon noch unendlich fortführen und ich sage gleich- alles, was ich bis hierhin geschrieben habe, ist das, was ich in den letzten Wochen gelesen und gelernt habe. Ob es 100%tig stimmt, ob das alles so DSGVO konform ist, das weiß ich nicht. Bitte verlaßt Euch nicht darauf, erkundigt Euch selber. Sorry!

Sollte mich jetzt aktuell jemand fragen, was ich so tue, womit ich mein Geld verdiene, ich würde antworten: ich bin Redakteurin, Datenschutzbeauftrage, Marketingspezialisten, Buchhalterin, und so weiter und so fort… und eigentlich macht mir das alles Spaß, eigentlich finde ich es super, dass ich für mein kleines was eigenes Unternehmen arbeite, mich informiere, neugierig bleibe, eine Spezialisten bin und und und… aber manchmal nervt es mich und ich habe echt Schiss, dass ich was übersehen habe, dass ich nicht richtig informiert bin, dass mir jemand an den Karren fahren könnte. Die Hippie Kommune in der Eifel, ohne Blog, Facebook, Instagram & Co. klingt für mich immer verlockender.

Und da soll nochmal jemand sagen- ach, Du bist Bloggerin? Texte schreiben, schöne Fotos machen, bisschen Basteln? Ja, genau, das bin und tue ich auch. Eigentlich.

Mein Wort zum (Kar-)Freitag musste ich mir jetzt mal von der Seele schreiben. Warum? Na, weil ich hoffe, dass das jemand liest, der sich mit dem ganzen Scheiß 1A auskennt, mich ans Händchen nimmt und sagt; komm ich regel das alles für Dich.

Nein, Quatsch. Ich schreibe das, weil ich hoffe, dass ich diesen Artikel in ein paar Jahren nochmal aufrufen kann (wenn ich dann nicht schon in der Eifel in meiner Hippie Kommune sitze und alles gelöscht habe) und sagen kann: oha, das waren noch Zeiten. Da haben wir uns mit der DSGVO und der Kennzeichnung von Werbung rumgeschlagen. Früher war einfach alles besser…. denn wer weiß schon, was da noch alles auf uns zukommt?

Wir waren heute übrigens in der Eifel. Hübsch ist es da… ich könnte mir durchaus vorstellen…  Kommt Ihr dann mit? ;-)

Liebe Grüße, Bine

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49 Kommentare
  1. Susi sagte:

    Ich wäre direkt dabei. Und ja, es nervt. Weil unnötig. Weil wir mit unseren kleinen Beiträgen unendlich viel Geld verdienen. Weiß doch jeder, dass die Blogger Millionäre sind, oder?

    Frohe Ostern und alles Liebe
    Susi

    Antworten
  2. Marion sagte:

    Du schreibst mir so sehr aus dem Herzen! Ich lese und lese und verstehe nix!! Kein Blog wird erst ein Jahr alt…Ich glaube er wird nicht älter werden…Ich möchte mich nicht stundenlang online informieren müssen was ich denn nun darf oder nicht darf auf meinem kleinen Hobbyblog…Ich möchte lieber im richtigen Leben leben. Sehr sehr schade 👎

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  3. Anja von Meine Torteria sagte:

    Ich sitze im gleichen Boot, habe aber schon fast alles geändert. Inklusive eigener Domain und Umzug zu WordPress. Denn Blogspot ist noch weniger rechtskonform zu bekommen.

    Wenn ich dir helfen kann, melde dich! 😘 Wobei ich mir nicht anmaßen würde, ein Profi zu sein und alles zu wissen. Aber Tests bei verschiedenen Anbietern wie z. B. Cookiebot zeigen, dass mein Blog (zumindest derzeit) rechtskonform ist. Yeah. Wie viel Arbeit da hinter steckt, kann kein Verantwortlicher ermessen… Und ich bin der Meinung, dass wir Blogger zusammen halten und nicht immer gegeneinander arbeiten sollten.

    Shariff Wrapper ist übrigens rechtskonform für die Teilenbuttons – nur so am Rande erwähnt.

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  4. wuestenkinder sagte:

    Ich geh mit Dir wohin Du willst… nein, mal im Ernst, auch wenn es eigentlich eine ernste Angelegenheit ist, ich musste so schmunzeln beim Lesen.. toller Artikel… aber muss es unbedingt die Eifel sein? Liebe Grüsse Maren

    Antworten
  5. Claudia sagte:

    Oh je – wirklich schade wie sich das ganze entwickelt!

    liebe grüsse, kopf hoch und zufriedenes weitermachen…

    claudia

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  6. Ani Lorak sagte:

    Oh Mann! Was hasse ich das! So schrecklich, ich habe ein Hirn und kann doch selbst denken. Merke doch, wenn jemand arge Werbung betreibt und nicht authentisch ist…. Schade, dass manches dann so kompliziert wird. Ich Folge dir und hoffe, dass Du es für Dich gelöst bekommst! Schöne Ostern! Nicht ärgern.

    Antworten
  7. Sabrina sagte:

    Toll geschrieben… mir zumindest voll aus der Seele ! Grins… ich bin vermutlich noch nicht so weit, wie Du sondern noch bei der Bestandsaufnahme der Daten, aber es ist so umfangreich und während der Zeit kann ich nicht kreativ sein, kein Geld verdienen, aber es sieht niemand, auch nicht, das man sich als Kleinunternehmer damit völlig überfordert sieht… die Großen kommen immer durch, die haben Ihre „Rechtsabteilung“ also kennen die das schlechte Bauchgefühl nicht, wenn man sagt “ Habe ich jetzt wirklich alles gelesen, alles beachtet, absolut alles getan ? “ Oh, ich fühle mit Dir ! LG Sabrina

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  8. Arlette sagte:

    Die eigentliche Pest bei der ganzen Sache sind in meinen Augen diese Abmahngesäßfiedeln, die sich Anwälte schimpfen und den ganzen Tag in ihren Kanzleien im Netz nach armen Tröpfen angeln, die den Verordnungsdschungel nicht bis ins letzte Fitzelchen durchdringen, und die sie dann für irgendein Häkchen, irgendeine Funktion, irgendein suchdirwasaus hoppsnehmen können.
    Ich muß mich für meinen Shop damit herumschlagen, und weil ich Händlerin bin, kann ich vieles über Trusted Shops abwickeln, und muß es nicht selber kapieren. Gott sei Dank, sonst mache ich nämlich auch zu. Wir könnten alternativ einfach „Trusted Blogs“ gründen, suchen uns ein paar echte Durchblicker, die die tollen Blogs rechtssicher machen und teilen uns hippiemäßig die Kosten dafür?

    Ich hab auch keinen sinnvollen Vorschlag, aber bitte, bitte lösch deinen Blog nicht. Ich lese so gerne bei dir. Die Kommune in der Eifel kannst du gerne trotzdem gründen, wenn du dann von da aus weiter schreibst? Ich zöge die Nordsee vor, ansonsten kann ich deine Gedanken sehr nachvollziehen.

    Hab schöne Ostern, trotz dieses grandiosen Ärgernisses…
    Viele Grüße
    Arlette

    Antworten
  9. Sabine sagte:

    Mein Blog hat auch damals angefangen…. einige Jahre weiter hat sich viel getan und er wurde eigentlich immer unwichtiger für mich… und dümpelt neben insta und Facebook nur noch so vor sich hin. Aber ich bin grad auch etwas entnervt, was all die Bestimmungen und Gesetze hergeben. Wie soll Frau sich da noch auskennen – und professionelle Hilfe in allen Angelegenheiten…. ist das dann alles noch wirtschaftlich – wenn auch im kleinen?
    Ja, am meisten nervt mich dass der Spaß auf der Strecke bleibt, und somit bin ich in der WG dabei… und gucke nach Alternativen,

    Antworten
  10. Karin sagte:

    Oh Mann….Du schreibst mir so was von aus der Seele!!! Ich habe in den letzten Tagen genau wie Du gelesen, gelesen und gelesen……und weiß immer noch nicht was ich machen soll…. *heul* Wenigstens bist Du so nett und teilst Dein Wissen. Ich habe den Eindruck, dass wir zwar alle im gleichen Boot sitzen, aber evt . Lösungen und Hilfen nur im „stillen Kämmerlein“ , bzw in geschlossenen FAcebookgruppen weitergegeben werden. Das macht es in meinen Augen noch schlimmer……

    Ich komme mit in die WG! Aber bitte mehr im Süden, ok?

    Liebe Grüße
    Karin aka Lina

    Antworten
  11. Nicole sagte:

    Danke für diesen Blogpost – auch wenn er mich unsicher macht und mich auch zweifeln lässt, ob ich mit meiner kleinen FB-Seite alles richtig mache. Hier im der CH ist es glaube ich nochmals ganz anders…. Schlimm finde ich, dass nicht mal die Anwälte wissen, was genau zu tun ist…
    Manchmal frage ich mich aber, ob es wirklich Leute gibt, die nur darauf auf sind, bei anderen Fehler zu suchen….

    Antworten
  12. Nicole sagte:

    Liebe Bine,
    Du schreibst mir aus der Seele….same here….
    Ich gehöre zu den kopflosen, die aktuell auf insta immer Werbung dazu schreiben, auch wenn ich nix von den Firmen dafür bekomme! Einfach aus Sicherheit, weil die Rechtslage aktuell so unklar ist. Schon vor vrenis Beitrag hab ich das mitbekommen weil ich das über Newslettern von internetkanzkeien erfahren hab. Werde auch gerade häufig gefragt, warum ich das mache und schreibe gerade einen insta Beitrag dazu.
    Denn gerade das verlinken, erwähnen und teilen macht für mich den Austausch auf insta aus….es geht ja um sharing und die Gemeinsamkeit.
    Darf ich deinen Blogpost erwähnen?
    Ja und neben dem unklaren Verlinkungen-werbungs gedöns, was sowas von überzogen scheint, komme auch bei mir diese doofe dsgvo dazu..,,ich hab meinen Blog auf blogspot und keine Ahnung, wie ich das lösen soll. Soviel habe ich gelesen und so wenig Möglichkeiten das umzusetzen…. wird mein Blog daher „sterben“? Sieht aktuell ganz danach aus….auch die ganzen tollen linkparties die unsere DIY Community so bereichern stehen m.E. total auf der Kippe wegen der Verordnung….sehr schade, wenn sich dies alles ändern würde. Dann komm ich mit in die Kommune und wir machen dort eine DIY Kommune draus um weiterhin Spaß zu haben.
    Liebe Grüße
    Nicole mini-woelkchen

    Antworten
  13. Nicole sagte:

    Ich komme auch mit.
    Wenn du da auf dem Laufenden bleiben und alles richtig machen willst, kannst du dir bald Vollzeit einen Anwalt beschäftigen oder selber noch schnell ein Studium absolvieren.
    Erst diese Abmahnwelle in diversen Onlineshops, wo unbedarften Kleingewerbetreibenden plötzlich horrende Strafen drohen, wenn sie ihre ABG´s nicht permanent perfekt auf dem Laufenden halten……..und jetzt dieses Theater mit Werbung und Schleichwerbung . DAS MACHT DOCH NULL SPASS !!!!
    Ausserdem habe ich bereits einen Vollzeit-Job. Boahhh, das macht mich echt sauer.
    …und wenn du den gefunden hast, der dich an die Hand nimmt und alles 1A beherrscht und versteht und so…..bitte unbedingt Meldung machen.

    liebe Grüße und dir ein schönes Osterfest

    Nicole

    Antworten
  14. Irmgard sagte:

    DANKE! Du sprichst mir aus der Seele; der Aufwand, den man – gezwungenermaßen – mit der Recherche zu immer umfangreicher werdenden rechtlichen Fragen betreiben muss, wird immer größer und steht in keinem Verhältnis mehr zum eigentlichen Blogbeitrag. Wenn ich mehr Zeit damit verbringe, zu klären, ob ich einen Link setzen darf und welche Zusatzinfos mein Beitrag deshalb enthalten muss als zur Erstellung des Beitrags an sich, vergeht auch mir die Lust am „Teilen“.

    Hippie Kommune in der Eifel? Nette Idee, aber nein, bitte nicht! Ich schau sehr gerne immer wieder vorbei und freu mich jedesmal über die vielen bunten Anregungen. Die Eifel wär für mich allerdings auch nicht wirklich eine Alternative. Genausowenig wie die Verlagerung der Blog-Inhalte auf Instagram, facebook und Konsorten, die mir noch mehr Vorschriften machen, noch mehr meiner Daten ungefragt abgreifen und noch weniger Platz für individuelle Gestaltung bieten.

    Ich hoffe ja immer noch, dass diese ganzen rechtlichen Unsicherheiten nur Teil einer Übergangsphase sind bis endlich rechtlich verbindliche Texte, Gesetze und Kontrollinstanzen existieren, die das Publizieren gerade für Private und Kleinunternehmer wieder einfacher machen. Bis dahin heißt es: aufpassen und sich dabei den Spaß am Bloggen nicht vermiesen lassen. :D

    Antworten
  15. Martina sagte:

    Wwnn es „was eigenes“ dann nur noch offline und dort gibt, komm ich mit :-)
    Nein im ernst, wirtschaftlich gesehen gibt es mittlerweile so eine überregulierung und schikanen, dass überhaupt noch jemand ein EPU gründet ist ja schon ein Wunder.
    Und das alles nur, weil man dem Konsumenten keinen gesunden Menschen- und Hausverstand mehr zutraut, kommt mir vor.
    Weg mit den Regulierungen und verklagen sollte auch wieder schwerer werden – Problem gelöst!

    Antworten
  16. Freya sagte:

    Hallo Bine,
    zusammen mit zwei Freundinnen wollten wir bei dawanda einen kleinen shop eröffnen – davon nehmen wir jetzt Abstand. Wir hatte uns auf einen kleinen Nebenverdienst aus unseren Hobby-Basteleien gefreut, auf einen kreativen Austausch und viele nette Kontakte zu und mit Gleichgesinnten, aber unter diesen beschissenen, bedrohlichen, undurchschaubaren Voraussetzungen ist das nicht möglich. Wer könnte ein Interesse daran haben, Kleinst-Mini-Neben-Spaß-Gewerbetreibende in ihrem noch nicht einmal existenzermöglichenden NEBENerwerb zu bedrohen? Wir haben ein Gewerbe angemeldet, und zahlen vorab schon mal an die Handelskammer, das Finanzamt steht auch Gewehr bei Fuß, man muß Belege abliefern, die noch nicht einmal vorhanden sind, wir haben keinen einzigen Cent eingenommen, aber hängen schon fest in der Klaue der deutschen Bürokratie. Und die unterstützt uns nicht, sorgt nicht dafür, dass wir geschützt werden, sondern steht schulterzuckend daneben und vermittelt uns „Tja, Pech gehabt, nicht unser Bier, kümmert Euch selbst darum, und im übrigen bitten wir um Zahlung von…..“. Dass ist doch abartig. Und ich bin sehr froh, dass es meine Daten in keinen sozialen Netzwerken wie facebook gibt. Wo das Bestreben nach Maximierung und Personalisierung für Werbung überwiegt, ist kein pool von persönlichen Daten mehr sicher. Und, ganz ehrlich, ich finde diese Werbung im Internet aufdringlich und völlig abtörnend (das ist die milde ausgedrückte Variante!!) Mir schwebt da übrigens nicht eine Kommune in der Eiffel vor, die sicherlich total nett wäre, sondern eher sowas wie Kanada……….
    Liebe Grüße
    Freya

    Antworten
  17. Nikki sagte:

    Es ging mir bis vor kurzem auch noch so wie dir und vielen anderen hier in den Kommentaren. Aber da ich nebenberuflich als Webdesigner tätig bin und Vollzeit im E-Commerce Bereich tätig bin, musste ich mich (leider) mit diesem Thema auseinandersetzen :D

    Ich kann jedem nur empfehlen, sich die Seite von eRecht24 anzuschauen, im Premium-Bereich bekommt man ausführliche Anleitungen zur Umsetzung, einen DSGVO konformen Generator zum Erstellen einer rechtssicheren Datenschutzerklärung und Impressum, das hat mir auf jeden Fall schon sehr geholfen :) die Seite bietet auch rechtssichere Share Buttons als Plugin an.

    Was auch total wichtig ist, ist eine SSL Verschlüsselung der Website, da Google Seiten ohne https als unsicher einstuft und man dadurch in den organischen Suchergebnissen weiter runter rutscht. Let’s Encrypt bietet kostenlose Zertifikate an. Gerade wenn man ein Kontaktformular anbietet, ist es mittlerweile auch Pflicht, seine Seite zu verschlüsseln.

    Ich hoffe, ich konnte dir ein Stück weiterhelfen :)

    Liebe Grüße und ein paar schöne Osterfeiertage,
    Nikki

    Antworten
  18. Kerstin sagte:

    Liebe Bine,

    vielen Dank für deinen Blogpost. Irgendwie hatte ich das überhaupt nicht auf dem Radar, dass die neue Datenschutzverordnung auch uns Blogger betrifft :-( wie naiv von mir.
    Manchmal würde ich das Ganze auch am liebsten bleiben lassen. Aber irgendwie hängt am Bloggen auch mein Herz…
    Wie auch immer – dank deines Artikels habe ich zumindest mal wieder meine Datenschutzerklärung auf Vordermann gebracht (die war nämlich hoffnunglos veraltet) und habe Avatare, Share It-Buttons und noch das ein oder andere Feature von meinem Blog wieder entfernt. Ganz abgesichert zu sein schafft man wahrscheinlich nie. Aber so habe ich wenigstens das Gefühl weniger Angriffsfläche zu bieten.

    Immerhin habe ich eine Datenschutzerklärung, ein Impressum UND ich kennzeichne meine Post als Werbung. Ich drück mir selbst mal die Daumen, dass das wenigstens die halbe Miete ist ….

    LG,
    Kerstin

    Antworten
  19. Ulla sagte:

    Liebe Bine!
    Der Dschungel ist echt undurchdringlich! Ich mache schon lange keine Kooperationen mehr, oder verlinke Firmen, da ich unsicher bin, was hier richtig ist! Bei den neuen Richtlinien stehe ich noch völlig im dunkeln…Danke für den tollen Beitrag! Ich hoffe, dass ich hier noch den Durchblick bekommen…
    Schöne Ostertage!
    Ulla

    Antworten
  20. Tutti sagte:

    Liebe Bine, du schreibst mir aus dem Herzen. Erstamal DANKE dafür!
    Ich überlege ob ich nicht einfach alles löschen soll! Ernsthaft! Ab 25. Mai tritt das neue Datenschutzgestetz in Kraft und findige Abmahnkanzleien stenhen schon händereibend in den Startlöchern.
    Ich wurde schon einmal vor Ewigkeiten einmal Abgemahnt, wegen einer Lapalie. Ein Bild von einer FREE-Download Plattform war NICHT RICHTIG GEKENNZEICNET. NIcht geklaut wohlgemerkt, nur falsch beschriftet. Ein teueres Vergnügen!
    Ich habe für die nächsten Wochen ein Wunder bestellt das Klarheit bringt ;-)
    Frohe Ostern! Tutti

    Antworten
  21. feenstaub sagte:

    Liebe Bine,
    danke für den Einblick in diese komplizierte Geschichte. ehrlich gesagt, überlege ich, ob ich meine Blog löschen soll. Es ist alles so kompliziert geworden, das ich mich frage, ob es sich überhaupt noch lohnt. Zumal ich das Gefühl habe, das eh kaum noch jemand vorbeischaut, geschweige denn kommentiert. Dass meiste findet inzwischen auf Insta oder Facebook statt. Ich war damals froh, meinen kleinen Blog ganz allein zum Leben erweckt zu haben und kenne mich da nicht wirklich so genau aus. Ich hoffe, es noch irgendwie zu durch schauen.

    Liebe Grüße und Frohe Ostern Carmen

    Antworten
  22. Karo sagte:

    Du sprichst mit aus der Seele. Mein Blog ist schon so lange auf Eis gelegt, da ich als Hobby-Bloggerin irgendwann nur noch verunsichert war. Und nun dieser „Werbung-Selbst gekauft-aber trotzdem lieber markieren, weil Markennennung“ – Hickhack, nervt mich auch schon wieder… Es ist schade, weil das Teilen damit immer schwieriger wird, weil man so verunsichert ist bzw. wird.
    Also grundsätzlich komme ich dann auch mit in die Eifel! Vielleicht können wir ja bei Waldi, dem Trödler, anheuern… :-)
    LG und frohe Ostern!
    Karo

    Antworten
  23. Steffi sagte:

    Oh ja, ein leidiges Thema und ich verstehe auch ehrlich gesagt diese Überreglementierung, die dann aber trotzdem total schwammig bleibt einfach nicht.
    Datenschutz? Ja, da wo es sinnvoll ist.
    Werbung kennzeichnen? Ja, da wo es Werbung ist.
    Wäre es dann nicht auch gut?
    Ich habe meinen Blog gerade gestartet und hab mich schon mehrfach über mein schlechtes Timing geärgert. Eigentlich muss man sich inzwischen wohl einen auf das Thema spezialisierten Rechtsanwalt an die Seite holen um auch nur ansatzweise sicher zu sein.
    Ich warte aktuell darauf, das man Webseiten und Blogs so einstellen muss, das Besucher auf einer Eingangsseit landen udn erstmal zig Datenschutzeinevrständnisse geben müssen bevor sie den Blog ansurfen dürfen. Spätestens dann macht es echt keinen Spaß mehr und das www. wird viel kreative und individuelle Möglichkeiten verlieren.
    Liebe Grüße und viel Erfolg weiterhin beim Verstehen des Wahnsinns…
    Steffi

    Antworten
  24. Beate Kalauch sagte:

    oha, das hört sich ja doof an… aber Eifel…tja, darüber können wir reden!
    Und im Alter ist es sowieso besser, wenn man ein paar Leute zum quatschen hat, die auch gerne nähen und basteln und gerne Spaß haben!
    Frohe Ostertage für Dich!
    LG Beate

    Antworten
  25. Sanne sagte:

    Hey aus der Eifel!

    Ich bin schon (immer) da – also in der Eifel – und kann dir nur sagen: Auch mich nervt dieses Ganze, obwohl ich in der Eifel lebe ;-). Hier ist also tatsächlich wohl nur dann alles besser, wenn man komplett ohne (Handy, soziale Netzwerke, … ohne Internet klappt bisweilen unfreiwillig…) lebt.

    Liebe Grüße

    Sanne

    Antworten
  26. Lony sagte:

    Ich bin eine von denen, die nach dem ganzen Lesen zur neuen DSGVO so unsicher und verzweifelt waren, dass ich meinen geliebten Blog gelöscht habe.. und jetzt tottraurig bin… ich habe es geliebt, zu bloggen, zu berichten, zu gestalten und zu fotografieren… alles aus Liebe und hobbymäßig… ohne Kooperationen oder ähnliches… aber mit den Abmahnhaien im Nacken hab ich jeden Mut verloren. Wenn die Regeln mal alle klar und durchsichtig sind, vielleicht traue ich mich wieder ans Bloggen. Traurige Ostergrüße, Lony (ehemals Fiets Mathilde Blog)

    Antworten
  27. Gabi sagte:

    Liebe Bine,
    danke für deinen tollen Beitrag und dein fleißiges lesen von staubtrockenen Texten!

    Ich muss sagen, da ich bisher keine *bezahlten* Werbebeiträge geschrieben habe, habe ich mich mit diesem Thema auch nicht weiter beschäftigt…mein Blog ist ja auch eher ein Blöggchen, aber trotzdem hatte auch ich schon Kontakt mit einer Dame mit einer Abmahnungsdrohung…nicht lustig….

    Ganz ehrlich…das macht KEINEN Spass mehr, wenn man nicht mehr einfach (wie früher) in die Tasten klimpern kann, sondern jeden Text/Bild ect. auf seine rechtliche Richtigkeit prüfen muss….
    …und in die Eifel…komm ich mit…oder an die Ostsee oder so…
    Muss ich jetzt wirklich die Gravatar Bilder rausnehmen? Und Meins auch?
    Ich blick nicht durch…also…bitte sofort in die Eifel…..

    Frohe Ostertage…offline und ganz im Leben 1.0… fühl dich lieb umärmelt
    Gabi

    Antworten
  28. Ilka sagte:

    Liebe Bine,
    ich komm mit. Und dabei war ich so froh, das mit WordPress hinbekommen u haben und nu – echt, was ist ein Plugin und wie installier ich das?
    Genervte Grüße
    Ilka

    Antworten
  29. Ingrid sagte:

    Das verstehen der Gesetze ist schon kompliziert genug, das Umsetzen im Blog dann nochmal eine eigene Geschichte. Ich versuche Impressum und Datenschutzverordnung als Seite (bei Overblog) einzufügen – und nach einigen Tagen ist sie wieder weg.
    In der Eifel bin ich übrigens schon, müssen wir also nur noch eine Kommune gründen :)
    LG
    Ingrid

    Antworten
  30. Claudia sagte:

    Liebe Bine, danke für diesen Artikel! Ich blogge erst seit 6 Monaten (wollte eigentlich schon viel länger, aber dauert halt bei mir immer alles) und fühle mich stark verunsichert durch die neue Datenschutzverordnung. Um nicht zu sagen, demotiviert …ist doch sowieso alles noch so neu und man muss sich in so viele Dinge reinarbeiten und mit so vielen Problemen herumschlagen. Buuuh :-/
    Trotzdem schöne Ostern
    Liebe Grüße Claudia
    P.S. ich mag die Eifel und würde dann gerne mitkommen ;-)

    Antworten
  31. Wolfgang sagte:

    Liebe Bine,
    ja, die ganze Abmahnerei ist schon ziemlich ätzend, trotzdem sollte man sich nicht davon einschüchtern lassen.

    In den letzten Jahren bin ich leider schon mehrfach Opfer eines Abmahnanwaltes geworden, habe mich aber immer gewehrt und NIE was bezahlt.
    Mein Tipp ist hier, im Abmahnfall sich sofort einen Anwalt für Internetrecht suchen und eine korrekte Gegendarstellung machen. Das hat bei mir immer gut funktioniert bis hin zu einem Gerichtstermin, wo die Abmahnung abgeschmettert wurde und der Kläger letztendlich auf seinen Kosten sitzen geblieben ist. Eine Abmahnung sollte man NIE ignorieren, das kann zu Problemen führen

    Viele Grüße
    Wolfgang

    PS: bezgl. der neuen Datenschutzregel habe ich hier einen Onlinegenerator gefunden, der ziemlich viele Datenschutzprobleme abdeckt: https://dsgvo-muster-datenschutzerklaerung.dg-datenschutz.de/

    Antworten
  32. San sagte:

    Oh man, da muss man ja heute nochmal zusätzlich studiert haben um da über alles auf dem neusten (rechtlichen) Stand zu sein… ich finde es irgendwie auch ein bisschen lachhaft.

    Hier in den USA sind die Richtlinien wohl nicht so strikt (ich finde es z.B. unglaublich, dass man in Deutschland seine Adresse (!) auf dem Blog hinterlegen muss…. ist ja nicht so, als ob da mal irgendwann einer vor deiner Tür stehen könnte)… momentan nutze ich noch die „Vogelstrauß-Methode“, aber lange kann das wohl auch nicht gut gehen.

    Antworten
  33. Petra sagte:

    Liebe Bine,
    Du hast so Recht und auch als Shopbetreiber ist das gerade echt kein Vergnügen. Ich weiß nicht, wohin das führen soll und habe jetzt gerade sehr das Gefühl, das aus unserer Not auch noch großes Geld gemacht werden soll. Denn die Zahl der kostenpflichtigen Kurse zu dem Thema nimmt ja gerade rapide zu.
    Um so wichtiger finde ich es derzeit, diese Petition zu unterschreiben. Denn hier geht es ja speziell um den Abmahn-Wahnsinn. Auch wenn es sich derzeit auf Shopbetreiber bezieht, morgen können es die Blogger sein. Ich verlinke hier mal und hoffe, es ist o.k.:

    https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2018/_03/_08/Petition_77180.html?sc_src=email_79247&sc_lid=9622028&sc_uid=DBnMl9ciSs&sc_llid=49008&sc_customer=117306&partnerid=newsletter&utm_medium=e-mail&utm_source=newsletter&utm_campaign=de-2018-03-28-seller_social-media-schule-hundh

    Liebe Grüße
    Petra

    Antworten
  34. Wolfgang sagte:

    Liebe Bine,

    ich habe da noch einen Link, der vielleicht helfen könnte:
    https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_03/_08/Petition_77180.nc.html

    Hier gibt es eine Petition als Reform des Abmahnwesens: „Unlauterer Wettbewerb – Reform des wettbewerbsrechtlichen Abmahnwesens vom 08.03.2018“ je mehr mit machen, umso größer ist die Chance, dass auch endlich mal was passiert.

    Also am Besten teilen, die Petition läuft noch bis zum 24.04.

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Antworten
  35. Berit sagte:

    Liebe Bine,
    vielen Dank für diesen Blogpost. Erstmal bin ich sehr froh, dass du bei diesem Kennzeichnungswahnsinn nicht mitmachst! Ich finde es erschreckend, dass erfahrene Bloggerinnen und Blogger zur Sicherheit überkennzeichnen. Das klingt jetzt hart: Ich finde, die machen sich damit total wertlos. Wie Spielfiguren, die keine Meinung haben.

    Zu diesen #ad-Bloggern sage ich einfach mal nichts, denn ich möchte hier nicht rumschimpfen.

    DSGVO ich überlege, das Geld der nächsten Koop in einen Anwalt zu investieren, der mir da hilft. Ich schaffe das sonst zeitlich gar nicht.

    Trotz aufreibender Themen liebste Grüße
    Berit

    Antworten
  36. Emma sagte:

    Ich bin in meinem Ärger über diese allerneueste juristische Schikane auf Deinen Artikel gestoßen – und auch mir sprichst Du aus der Seele. Ich habe immerhin einen Online-Shop, aber weder habe ich Mitarbeiter noch gibt’s einen Newsletter noch sonst irgendetwas, das über einen ganz gewöhnlichen Kaufvorgang mit den dazu gehörigen Daten hinaus geht. Die Abmahngeschichte wird immer mehr eine Einnahmequelle für Anwälte und Organisationen, die einen, die mahnen, die anderen, die davor schützen sollen. Ein eigener Markt mit unverhältnismäßigen Kosten nach allen Seiten. Das eigentlich Ärgerliche ist, dass die Problematik: kleine Online-Präsenzen vs. Abmahnungen wg. zunehmend komplizierter Rechtslagen in Politik und Gruppierungen durchaus bekannt ist. Es gab auch schon den Versuch, ein Gesetz dagegen zu verabschieden, das ging aber nicht durch, weil das Thema einfach nicht wichtig genug war. Die Eifel wäre jetzt nicht so meins. Aber eine einsame Insel gewinnt zunehmend an Reiz. Grüße aus Berlin!

    Antworten
  37. Flögi sagte:

    Liebe Bine,
    ich bin jetzt durch Nadins Blog (Planet Hibbel) bei dir gelandet. Ich höre von diesem Datenschutzding jetzt erstes Mal und kann ich damit gar nichts anfangen. Ich mache mit meinem Blog keine Werbungen (bewusst!), noch weniger verdiene ich damit Geld, ich mache es nur aus Hobby, Spaß und schreibe immer nur meine ehrliche Geschichten rein, damit ich anderen Menschen in ihrer Reisevorbereitungen helfen kann. Ich empfehle natürlich Geschäfte mit Namen, oder Autovermmieter, oder Hotel, einfach nur, weil sie mir gefallen haben und möchte meine positive Erfahrungen damit nur mitteilen.
    All diese Sachen, die du schreibst, dies und das einzustellen, damit dies und das nochmal kontrolliert wird oder bestätigt wird… kann ich gar nicht. Ich komme mit Verfassen der technischen Hintergründen des Blogs null klar, ich kann nur in Schablone reinschreiben, und das wars, kann nichts selber an so Grundsachen ändern, habe halt keine Ahnung davon, wie es funktioniert. Muß ich jetzt auch Angst haben, sogar meinen Blog schließen, oder alle mehrere Tausende Einträge durchkontrollieren, ob ich da irgendwelche Firmennamen erwähnt habe und das dann löschen??? Ich verstehe jetzt nicht, wie ernst muß es eine nehmen, die nur so für sich bloggt. ??? Liebe Grüße, Andrea

    Antworten
  38. Sara sagte:

    Liebe Bine,

    ein wirklich gelungener Beitrag. Ich würde auf jeden Fall mitkommen!
    Ich lese mich aktuell durch Blogs und hoffe, etwas zu finden. Irgendetwas, das mir weiterhilft. Ich habe „leider“ einen Blogspot-Blog und Google kümmert sich gerade die Bohne. Es passiert also rein gar nichts und außer ein paar einfachen Sachen, konnte ich absolut nichts umsetzten. Mich nervt das ganz gewaltig, da ich sehr an meinem Blog hänge und es im Moment nicht mal ein Statement gibt, wie es mit Blogspot weitergeht.
    Ich wünsche dir alles Gute und drücke dir die Daumen, dass alles klappt.

    Viele Grüße
    Sara

    Antworten
  39. Katrin sagte:

    Wenn es nur nicht so traurig und frustrierend wäre … Dennoch musste ich herzhaft über diesen Artikel lachen. :)
    Vielen Dank, liebe Bine, dass du das leidige Thema mit einem Spritzer Humor aufbereitet hast.
    Gerne möchte ich diesen Post auf meinem Blog verlinken. Sollte es nicht gewünscht sein, bitte bei mir melden. Ich lösche den Link dann umgehend.
    Liebe Grüße
    Katrin

    Antworten

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  1. […] Cheesecake (nicht) gebacken. Außerdem macht sich Anne Gedanken über die neue DSGVO, genauso wie Bine. Beide Artikel sind vor allem für Blogger interessant, da wird sich noch einiges für uns ändern. […]

  2. […] tritt, bereitet mir gerade echt Kopfschmerzen. Wer nicht weiß, wovon ich spreche, möge mal bei Bine von WasEigenes nachlesen. Die hat das blendend zusammengefasst und ich glaube, ich ziehe mit ihr in die Eifeler Hippie […]

  3. […] die wenigsten damit. Davon leben können vielleicht 5% – und das noch nicht mal auf Dauer. Biene von „was eigenes“ hatte die Idee eine Kommune in der Eifel aufzumachen. Ich wäre direkt dabei. Ist ja nur ein […]

  4. […] Bine von waseigenes erwägt mit einem Augenzwinkern, den Blog dicht zu machen und stattdessen eine Hippiekommune in der Eifel zu gründen […]

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