Virtual Coffee am Montagmorgen mit einer Frage an alle Backheldinnen!

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser! Nehmen Sie Platz, lassen Sie uns ein bisschen klönen… bei Kaffee oder Tee.virtual coffee was eigenes

Samstagabend waren wir zu einer 70er/ 80er/ 90er und das Beste von heute – Party eingeladen. Ich habe noch einmal das 70er Kleidchen rausgekramt, welches ich Anfang des Jahres schon benötigte und der Herr der Hauses hat sich seine vo-ku-hi-la-Perücke aufgesetzt. Es war ein seeehr lustiger Abend mit seeehr guter Musik!

Am Sonntagmittag haben das Tochterkind und ich gebacken und damit komme ich zu meiner Frage an die Backheldinnen! Aber erstmal von vorne. Auf meiner Wünsche-Liste für das Jahr 2013 steht: einmal eine Tarte Tatin backen, wie Frau Julia Child. So. Zu meinem Geburtstag habe ich mir Geld gewünscht und davon eine Tarte Tatin Form gekauft, die nun gestern endlich zum Einsatz kommen sollte! Zwischenzeitlich hatte ich natürlich nach diversen Rezepten gegoogelt, denn das Rezept von Mrs. Julia Child gibt es nur auf englisch (ich frage mich, wann dieses Kochbuch wohl übersetzt wird??). Wie auch immer. Vor ein paar Wochen fiel mir das Buch Paris in meiner Küche in die Hände. Darin gibt es auch ein Tarte Tatin Rezept, allerdings wird hier der Boden in Form von Blätterteig separat gebacken…. lange Rede kurzer Sinn: das war Mist (klick). Ich vermute, dass ich zu viel Butter in das Salzkaramell gerührt habe (u.a.! ^^), jedoch muss ich zu meiner Verteidigung sagen: in dem Rezept steht zwei Stücke Butter. Das liegt ja dann nun im Auge des Betrachters, oder nicht? Wie viel sind denn genau 2 Stücke Butter? Ein Eßlöffel viel? Eine dicke fette Messerspitze voll? Keine Ahnung. Egal und ich möchte hier auch nicht der bezaubernde Rachel Koo zu Nahe treten. Das Buch ist toll, eine Augenweide und überhaupt… aber ich hätte jetzt wirklich gerne ein richtig gutes Tarte Tatin Rezept. Könnt Ihr mir helfen, Ihr Backheldinnen und  Foodbloggerinnen? Habt Ihr eines parat? Ist es ein Rezept, bei dem die Geling-Chancen den der Mist-Chancen um weiten überbieten? Dann her damit!

Nach der Tarte-Enttäuschung habe ich dann übrigens beschlossen: wir trinken einen Kaffee in der Stadt! Der Vorschlag wurde (wie meistens) eher verhalten um nicht zu sagen recht kritisch von meiner Familie aufgenommen, aber ich kann mich durchsetzen! ;-) Und im Nachhinein waren wir alle begeistert von einem schönen Nachmittag in Köln bei blauem Himmel und Sonnenschein, beim  Anblick des guten alten Vater Rhein und einem Kaffee und/oder Eis auf der Altermarkt unter freiem Himmel und bei einem Bummel zum Dom.

So. Das war mein Wochenendebericht! Wie war Euer Wochenende? Wer auch erzählen mag, bitte schön:

Liebe Grüße, Bine

23 Kommentare
    • Bine sagte:

      Hi Martina, eigentlich möchte ich ja gerne mal eine Tarte mit Mürbeteig machen… aber Dein Vorschlag liest sich SEHR gut. Ich nehme auch immer den Blätterteig aus dem Kühlregal. Bei dem Paris in meiner Küche – Rezept wird der Blätterteig sep. gebacken und die Äpfel darauf gestürzt. Das ist Mist! ;-)
      GLG Bine

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      • martina sagte:

        Also mit Mürbeteig hab ich bisher nur einen gestürzten Pflaumenkuchen gemacht. Das war extrem lecker. Das könnte man ja evtl. adaptieren. das Rezept hab ich bei Dani von klitzeklein gefunden. Der ist extrem lecker!!!

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  1. MiME sagte:

    Guten Morgen!
    Also ich kann dir leider so gar keinen Tipp geben. In mir steckt kein bisschen eine Bäckerin, obwohl ich Kuchen sehr liebe!!! Dafür bin ich im Vernaschen aller süssen Backspezialitäten ganz große Klasse! Yummy!!! Aber tausend Dank, dass du uns wieder an deinem Wochenende hast teilhaben lassen! Es ist gestern noch ein richtig schöner Herbsttag geworden, genau richtig für einen Spaziergang durch die Stadt mit Kaffeepause in Freien!
    Danke, dass ich mich wieder auf deiner Seite mit meinem virtuellen Frühstück verlinken durfte und ganz liebe Grüße… MiME

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  2. Sandra sagte:

    Also das mit dem Stürzen istschon klassisch! Ist zwar optisch nicht der Knaller, aber muss sein! Ich habe keine Form und mache es immer so, dass ich die Äpfel vorher in meiner Pfanne schön karamellisiere und zwar mit 100g Butter und 100 g Zucker. Wenn alles schön geschmolzen ist, lege ich die in Spältchen geschnittenen Äpfel dort hinein und lasse sie für 8 min schmoren.
    In der Zwischenzeit rolle ich einen einfachen Mürbeteig zu einer Scheibe aus, die genau in meine Springform passt. Ich lege die Form mit Backpapier aus, bepinsele sie mit ein bisschen Butter und streue Zucker drüber. Dann gieße ich vorsichtig die Äpfel in die Form und verteile sie einigermaßen ansehnlich. Nun muss man nur noch den Teig darüberlegen und an den Rändern vorsichtig andrücken. Kleine Löcher mit der Gabel stecken, damit die Luft entweichen kann. Backen.
    Nach dem Backen abkühlen lassen, vorichtig den Rand entfernen und auf eine Kuchenplatte stürzen. Um es optisch aufzupeppen, kann mann die Äpfel ein bisschen sortieren wenn man mag, aber meistens haben sie sich prima in den Teig gedrückt. Wenn man viel Zeit zum Planenhat, kann man die Apfelstückchen erst noch über Nacht im Kühlschrank trocknen lassen.
    Das ist mein Klassiker aus einer franz./belg. Rezeptsammlung!
    Liebe Grüße
    Sandra

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    • Bine sagte:

      Hallo Sandra, danke für Deine ausführliche Erklärung. Dass das Stürzen ein Muss ist, das weiss ich… nur bei „meinem “ Rezept wurden die Äpfel auf den gebackenen Boden gestürzt und das ist doof, weil sie dann gar nicht mit dem Boden „verbunden“/ „eingebacken“ sind… weisst Du, was ich meine?
      LG Bine

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  3. Krisi sagte:

    Oh nein wie ärgerlich..ich kann die leider kein Tipp geben, aber zum Glück haben das schon viele vor mir gemacht;)
    Ich finde dein virtual coffee immer klasse und freue ich jedes mal wieder durch die verschienden Blogs zu klicken=) Habe dieses mal auch wieder mitgemacht.
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    Antworten
  4. Simone sagte:

    O, don’t you just hate it when you set out to do something and it turns out wrong because the recipe is too vague? I’ve got to say that I have never made a tarte tatin myself so I don’t have the ultimate recipe but can’t wait to see what you end up with!

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  5. expresso sagte:

    Tarte Tatin mit BLÄTTERTEIG? Nicht Dein Ernst!

    Ich habe vor ganz ganz vielen Jahren bei meiner Maman Ines das Tarte Tatin backen gelernt.
    Simpel wie nix.
    Butter und Zucker auf einer Form verteilen. Äpfel verkehrt rauf legen (ich habe letztens gesehen, man kann sie auch vorher andünsten), dann noch mal etwas Butter und Zucker drauf und darauf einen klassischen, nicht zu süssen Mürbeteig.
    Backen
    Stürzen
    Essen.

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  6. Maria sagte:

    Liebe Bine,

    dass ich jemals einen Kommentar unter etwas schreibe, wo Backheldin drüber steht ist schon etwas lustig.
    Denn wahrscheinlich wäre mein Backerlebnis ein desaster & ich wäre gleich in die Stadt zum Kaffee trinken gefahren.

    Dennoch gibt es tatsächlich ein Rezept für eine Tarte Tatin auf meinem Blog (http://villastoff.blogspot.de/2012/03/sonntagssue-medizin.html). Noch von den Anfängen mit gruseligem Bildmaterial, aber die Tarte ist immer wieder Hit. Das Rezept ist von meinem persönlichem Patissier. ;)
    Der Teig ist ein selbstgemachter Blitzblätterteig und wohl auch nicht schwer, aber ich spreche nur aus der Erfahrung der Essenden! :)

    Viel Glück beim nächsten Mal & liebe Grüße nach Kölle
    Maria

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  7. Brigitte Köhler sagte:

    Hallo Bine

    Schau mal unter lecker. de, das kommt dem Rezept meiner französischen Schwiegermutter sehr nah. Sie dünstet die Apfel in der Karamellsauce immer an. Und keinen Blätterteig nehmen, schmeckt leckerer mit Mürbeteig :-) Boskop ist der beste Apfel dafür und dazu einen süßen Weiswein z.b. Sautern. Unschlagbar :-)
    Unter französischkochen.de gibt es ebenfalls leckere Tarterezepte.
    Viel Spass beim Backen und liebe Grüsse
    Brigitte

    Antworten
  8. Amelie sagte:

    Hi Bine!

    Klingt nach nem tollen Wochenenende!! Ich hab auch das Rezept von lecker.de benutzt und war begeistert.
    Wir waren auch spazieren und werden`s am Wochenende mit den lieben Eltern wiederholen… Allerdings sind wir eher Irish Coffee-Fans :D
    Danke für die Erinnerung, wird mal wieder Zeit für eine Tarte Tatin :) – und auch für den Bericht. Liest sich immer sehr schön!

    ganz ganz liebe Grüße,
    Amelie

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  9. Stefan Kirch sagte:

    Hallo,

    ich habe nach einem Rezept aus diesem Buch versucht eine Tarte Tatin zu backen. Das Ergebnis war immer … anders als erwartet aber sehr lecker. Das Problem ist die richtige Konsistenz und Geschmack des Karamell in Verbindung mit dem Saft der Äpfel zu bekommen. Es war entweder zu hart, zu flüssig, zu bitter oder zu süß. Meine Familie muss da jetzt durch. Es gibt nun sehr oft Tarte Taten.

    Liebe Grüße,
    Stefan

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  1. […] sitze ich gemütlich mit Bine von was eigenes am Kaffeetisch und wir erzählen uns ein bisschen vom Wochenende. Setz dich doch zu […]

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