Amsterdam ist eine tolle Stadt! Schon einige Mal war ich mit meiner Familie und Freundinnen dort. Hier findest Du alle Beiträge, die ich zu meinen Amsterdam Reisen geschrieben habe. Hast Du Fragen? Schreib mir!

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Die öffentliche Bibliothek von Amsterdam.

Auf der Oosterdok-Insel, nur wenige Gehminuten vom Bahnhof Amsterdam entfernt liegt die öffentliche Bibliothek von Amsterdams (OBA). Eigentlich kein Ort, den man sich als Tourist im Stadtplan rot markiert. Als wie jedoch von unserer späten Radtour über die Inseln zurück kamen, fuhren wir am Vapiano vorbei, welches in der Bibliothek liegt. Noch ein Absacker, bevor wir die Räder wieder am Bahnhof anschliessen und uns auf den Weg ins Hotel machen, dachten wir uns. Dabei fiel mir auf, dass die Bibliothek noch geöffnet war und da mich Bücher magisch anziehen, egal in welcher Stadt und egal, in welcher Sprache sie geschrieben wurden, gingen wir hinein. Öffentliche Bibliothek Amsterdam | was eigenes Blog

Mit offenem Mund und lauter Ohhs und Ahhs auf den Lippen fuhren wir mit dem Aufzug 10 Etagen hoch, um auf der Außenterrasse kurz einen Blick auf die Stadt zu werfen und um dann mit der Rolltreppe 10 Etagen wieder runter zu fahren. Auf 28.000m2 stehen 25 km Bücherregale. Damit ist die OBA die größe Bibliothek der Niederlande. Über eine halbe Millionen Bücher, CD, DVDs, Zeitschriften, Magazine, 260 Sitzplätze, ein Restaurant, WLAN, unzählige PC,… all dies beherbergt dieses architektonisch bemerkenswerte Gebäude.

Es war beinahe 22 Uhr, als wir durch die Gänge liefen, eine wunderschöne Atmosphäre und als im Erdgeschoss sich eine fremde Person ans Klavier setze und ein paar Takte spielte, hätte ich mich am liebsten dort einschliessen lassen. Für mein Empfinden: ein must-seen in Amsterdam!

Liebe Grüße, Bine

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Die Bretterbude von Hannekes Boom und eine Radtour über die Inseln {Amsterdam}

Nachdem wir im Palladio fürstlich zu Abend gegessen hatten, es noch hell und warm war und wir noch gar nicht müde waren, beschlossen wir noch ein wenig mit den Rädern durch die Stadt zu fahren. Irgendwann landeten wir wieder in der Nähe des Bahnhofes und erinnerten uns, dass wir während einer Grachtenrundfahrt diese eine Bretterbude da gesehen hatten. Die muss doch da irgendwo sein?, dachten wir uns, nahmen nochmal den Stadtplan zu Hand und düsten los. Hannekes Boom | Amsterdam | Biergarten | was eigenes Blog

Hannekes Boom ist ein Restaurant mit Biergarten oder besser: eine olle Bretterbude mit gemütlichem Flair, ganz entspannter Atmosphäre und einem wunderschönen Blick auf Amsterdam und die untergehende Sonne. Da wir ja schon gegessen hatten, haben wir nur etwas getrunken und die vollen Teller mit Burgern, Salaten und Pommes an uns vorbei ziehen lassen.

Hannekes Boom | Amsterdam | Biergarten | was eigenes Blog

Hannekes Boom | Amsterdam | Biergarten | was eigenes Blog

Hannekes Boom | Amsterdam | Biergarten | was eigenes Blog

Hannekes Boom | Amsterdam | Biergarten | was eigenes Blog

Hannekes Boom | Amsterdam | Biergarten | was eigenes BlogVon da fuhren wir weiter über die Inseln: Java Eiland, KNSM Insel und Borneo. Diese Inseln dienten früher als Anlegestelle und Wellenbrecher für das östliche Hafengebiet. In den 80er Jahren siedelten sich dort Hausbesetzer, Künstler und städtische Normaden an, in den 90ern wurde das Gebiet für Wohnzecke saniert. Entstanden ist eine architektonische Höchstleistung. Es wurden die verschiedene Architekten angeheuert, die  unterschiedliche Baustile und bemerkenswerte Häuser bauten. Borneo Eiland ist ein wahres Kunstwerk. Läuft man (und schleppt man dabei sein Rad) über die berühmte knallrote Pythonbrücke, hat man einen tollen Ausblick auf dieses kleine Eiland. Wenn Ihr einmal drüben seid, müßt Ihr unbedingt durch die Scheepstimmermannstraat laufen. Hier durften die Bewohner ihre eigenen Häuser entwerfen. Da steht z.B. in einem Haus ein Baum, der durch mehrere Etagen hindurch wächst, das Blätterdach sieht man oben auf der Dachterrasse. Überhaupt gibt es auf den Inseln keine klassischen Gärten. Die Gärten sind die Strassen, das Wasser oder Dachterrassen.

Auf dem Weg über die Inseln habe ich nur wenige Bilder geschossen. Viele Bewohner waren auf der Strasse, grillten und spielten mit ihren Kindern… da wollte ich nicht Paparazzi-mäßig mit der Handy-Kamera herumfuchteln.

Java Eiland, KNSM Insel und Borneo | Amsterdam | was eigenes Blog

Java Eiland, KNSM Insel und Borneo | Amsterdam | was eigenes Blog

Java Eiland, KNSM Insel und Borneo | Amsterdam | was eigenes Blog

Java Eiland, KNSM Insel und Borneo | Amsterdam | was eigenes Blog

Java Eiland, KNSM Insel und Borneo | Amsterdam | was eigenes Blog

In unserem Stadtführer wird die Tour über die Inseln übrigens als Fußmarsch angeboten und vorgeschlagen. Wir haben für diese abendliche Tour mit den Rädern ca. 1,5 – 2 Stunden gebraucht.  Wenn ich ehrlich bin: anfangs war ich vom Vorschlag meines Mannes, diese Tour zu machen nicht ganz so angetan. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass wir uns diese völlig andere Seite von Amsterdam angesehen haben! Absolut empfehlenswert!

Liebe Grüße, Bine

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Amsterdam: Restaurant Palladio & De Kaaskamer

Nach unserem Besuch des Anne Frank Hauses {-> klick} setzen wir uns wieder auf die Räder und fuhren durch „de 9 stratjes“. Diese kleinen Sträßchen, die vor hübschen Ladengeschäften, Cafés und Restaurants nur so strotzen, kreuzen die Prinsengracht, Kreizersgracht und Herrengracht. Eine wunderschöne Gegend zum Bummeln und Schlendern. Nähere Infos dazu gibt es hier {-> klick}. Als wir  an De Kaaskamer vorbei kamen, musste ich unbedingt hinein, denn ich esse Käse für mein Leben gerne. Mitgenommen habe wir uns einen holländischen Gouda und einen Ziegenkäse. Da die verschiedenen Käse teilweise eingeschweißt sind, konnten wir unser Mitbringsel super im Koffer mit nach Hause nehmen. Neben Käse gibt es in De Kaaskamer aber auch noch Schinken und Antipasti, Wein und Sandwiches.

De Kaaskamer | Amsterdam | waseigenes.com Blog

De Kaaskamer | Amsterdam | waseigenes.com Blog

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Irgendwann knurrten unsere Mägen und wir machten uns auf die Suche nach einem Restaurant. Da in den 9 Stratjes kaum ein freier Tisch zu finden war, fuhren wir in die Elandsgracht und fanden dort das Palladio. Dieses kleine aber feine italienische Restaurant gibt es seit 1987 in Amsterdam. Auf der Strasse, vor dem großen Fenster standen ein paar Tische und einer von diesen war frei. Wir nahmen Platz und ließen uns fürstlich bedienen. Der Chef wirbelte selbst immer wieder zwischen den kleinen Tischen und seinen Servicemädels hin und her und als noch mehr und noch mehr Gäste kamen und nach einem freien Platz Ausschau hielten, holte er kurzerhand weitere Tische rauss und stellte sie einfach auf den Bürgersteig, bzw. vor die angrenzenden Ladengeschäfte. Die Vorbeigehenden Amsterdamer und Touristen durften von da an Slalom um die Tische herum laufen, aber dies störte niemanden. Im Gegenteil, alle schienen an diesem Abend total relaxed zu sein.Amsterdam | Palladio Restaurant | waseigenes.com Blog

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Penne mit Gorgonzola und Radicchio kann ich uneingeschränkt empfehlen und die Tiramisu zum Nachtisch war auch perfekt!

Was natürlich enorm zu diesem schönen Abend beigetragen hat, war das wunderbare Wetter. Ein lauer Sommerabend, an dem nicht nur die Gäste, sondern auch die Servicekräfte ziemlich entspannt und gut drauf waren, kleine Tische auf dem Bürgersteig, Menschen, die vorbei gehen und sich teilweise mit den sitzenden Gästen unterhalten,… einfach wunderbar. Ich bin mir aber auch sicher, dass man im Palladio auch sehr gut bei schlechtem Wetter im Restaurant essen kann, entweder neben dem großen Fenster oder unter dem Kronleuchter oder weiter hinten durch neben, der offenen Küche.

Liebe Grüße, Bine