Und, was hast Du während der IMM- der Möbelmesse schlechthin- und den Passagen so gesehen und unternommen? War doch in Deiner Stadt, oder?
Ja, stimmt. Äh, nichts. Ich hab gestempelt. Und ich habe Sally live auf der LivingKitchen gesehen. Das war aber nicht mein Wunsch, sondern der meine Tochter. Ich war nur die Fanbegleitung. Sozusagen die Managerin. Ich habe dafür gesorgt, dass sie dahin kommt und ich habe mich in die Autogramm-Warteschlange eingereiht. Das war aber nicht nötig, denn kleine Kinder, große Kinder, Schwangere und Menschen im Rollstuhl hatten sowieso Vortritt. Sehr symptathisch, diese Sally und ihr Team!
Ja, es gab letzte Woche viele tolle Veranstaltungen und Ausstellung in Köln rund um das Thema Design, Möbel, Einrichtung und Leben. Interessante Themen, denn wir wollen schliesslich alle schön leben. Aber Anfang Januar bin ich meist noch nicht so weit. Mir ist das zu stressig, zu viel Überlegungen, wo gehste hin, was interessiert Dich?
Und wenn ich ehrlich mit mir bin- ich schaue mir lieber Affen im Zoo oder Stoffe und Wolle auf einer Handarbeitsmesse an, als zigtausend Tische und Stühle und Regale. Ausserdem hab ich ganz viele Insta Stories in der vergangenen Woche gesehen und ich weiß jetzt, dass Kale die Farbe des Jahres 2017 sein wird.

Einer Einladung konnte ich jedoch nicht widerstehen: ein DIY Stempel Workshop, organisiert von Claudia Warda und Katrin Klink. Wir trafen uns im Kunstateilier, bzw. der Malschule von Claudia Kremer im Gottesweg und durften dort nach Herzenslust alte Handtücher, bzw. zerrissene Laken bestempeln.

Die riesigen Stempel hat Katrin selber geschnitzt. Wow!!! Ich war schwer beeindruckt, schliesslich habe ich mich selbst schon zweimal im Schnitzen versucht. Jedoch niemals habe ich sooo große Stempel geschnitzt. Was für eine Arbeit!
Blubb machen meine Fische. Die von Katrin auch, aber die schwimmen nach oben ans Licht (s.u.).

Die Textilfarbe trugen wir mit kleinen Rollen auf die Stempel auf und drückten diese dann auf die Laken. Oder umgekehrt. Einige drückten auch die Laken auf die Stempel und fuhren mit dem Fingernagel die Einkerbungen und Furchen nach. So entstanden viele unterschiedliche Abdrücke.

Mal schwarz, mal bunt. Besonders begeistert war ich von der Schablone und den Textilstiften (von edding), mit denen man diese schönen Schriftzüge auf die Laken schreiben konnte. Das seht Ihr ganz gut oben bei meinem Artischocken Handtuch.

Die Tücher habe ich zu Hause in den Trockner geworfen und dann nochmal ordentlich gebügelt, damit die Farbe auch schön auf dem Laken bleibt. Ob ich damit mein Geschirr trockne, das weiß ich noch nicht und ich glaube es auch nicht. Vielleicht hänge ich sie so in die Küche an die Wand. Oder ich rahme sie ein.
Habt Ihr schonmal Handtücher selber bestempelt? Und trocknet Ihr damit wirklich Euer Geschirr ab?
Herzlichen Dank für die Einladung, Katrin!
Liebe Grüße, Bine
