Perlen vor die Säue.

Immer, wenn ich den Spruch „Perlen vor die Säue“ höre, oder lese, muss ich schmunzeln. Es gab da mal einen Deutschlehrer, nennen wir ihn Herrn K., der stand vor ca 20 Jahren vor einer Klasse von 28, oder 30 pubertierenden Mädchen, die lieber stundenlang in ihren Schul-Diarys malten, sich heimlich Briefchen schrieben, die verstohlen von Hand zu Hand unter der Bank weitergegeben wurden und mit einer Hingabe im Flüstermodus über Jungs, die nächste Party, oder andere immens wichtige Dinge sprachen, als dem lieben Herrn K. zuzuhören.
Eines Tages flippte Herr K. aus und brüllte durch die Klasse: „Für Euch Unterricht zu machen ist wie Perlen vor die Säue zu werfen! Herr Gott nochmal!“.
Diesen Wutausbruch habe und werde ich mein Leben lang nicht vergessen. Herr K., es tut mir aufrichtig leid! Sie hatten es wahrhaftig nicht leicht mit uns.
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Eigentlich wollte ich Euch aber heute etwas ganz anderes erzählen: Auf dem Blog „Perlen vor die Säue“ findet heute ein Gewinnspiel statt. Tina, die Autorin den Blogs verlost 4 Schmuckstücke. Das besondere an der Verlosung (und jetzt komme ich endlich zum Grund meines Postings!): jedes dieser Schmuckstücke wird in einem original ‚was eigenes‘ Täschchen verschenkt und verlost. Jedes Täschchen ist anders, aber auf jedes habe ich „Perlen vor die Säue“ gestickt. (Ob sich Herr K. über so ein Täschchen freue würde? *grübel*).
Wer also gerne ein Schmuckstück und obendrein noch ein ‚was eigenes‘ Täschchen gewinnen mag, der [klicke] hier.
13 Kommentare
  1. Denise sagte:

    Herrlich, meine Mama sagt das auch so gerne :) ich nehme mal drüben an der Verlosung Teil und das Täschchen würde ich glatt an meine Mama weitergeben im falle eines Gewinns. Das wäre einfach wie Popo auf Eimer ;)

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  2. Nataschas Bären sagte:

    Liebe Frau Hoppenstedt,

    diesen Spruch hat glaube ich fast jeder mal von seinem Lehrer um die Ohren gehauen bekommen. 10 Jahre habe ich Jugendarbeit gemacht und wie oft lag mir der Spruch auf der Zunge. Doch sind wir mal ehrlich, es gibt nichts schöneres zu sehen das die Kids nicht besser sind, als man es selbst mal war.

    Liebe Grüße Natascha

    Ps. Deine Täschchen sind wunderbar herrlich. :o)

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  3. kleine_Rebecca sagte:

    Das ist wirklich lustig. Bei uns in der Klasse war es der Deutschlehrer Herr S., der uns mit genau dem gleichen Spruch zur Ruhe bringen wollte. Vielleicht lernt man so etwas während des Lehramtsstudium. ;-)

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  4. Kleine Krieger sagte:

    Die armen Lehrer haben es aber auch nicht immer leicht. Ich erinnere mich daran, dass ich einmal vor die Tür gesetzt wurde, weil ich einen nicht zu stoppenden Lachflash bekam, als (ich könnte schwören, es war im Deutschunterricht…) das Wort Couchpotatoe fiel. Das müssen die Hormone gewesen sein.

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  5. Uli sagte:

    zu lustig, mußte schmunzeln! Und ein wirklich schickes Täschchen.
    Ich stelle mir grade vor, darin Make up zu tranportieren…*lach*
    Liebe Grüße
    Uli

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  6. Bianca aus Appellund sagte:

    Sowas vergisst man irgendwie nicht,gell?
    Unser Mathelehrer sagte immer was von „brotloser Kunst“ was ich immer total witzig fand.
    Ein toller Lehrer, der hat es nämlich echt fertig gebracht, mir Mathe näher zu bringen, was eigentlich ein ausichtsloses Unterfangen war ;)

    Danke dir für den Link zum Gewinnspiel.

    Lg,Bianca

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  7. manus sagte:

    Ha, bei uns war es der Französischlehrer Herr T. von dem ich das erste Mal diesen Ausspruch gehört habe;)
    Das Täschchen ist wunderschön!
    Alles Liebe, Manuela

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