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Zehn Ratschkathl in Minga.

Am Anfang war da nur das Internet. Dort lernten wir uns kennen. Unser Treffen fanden im digitalen Raum statt. Auf Twitter, auf Facebook, auf Instagram. Wir sprachen virtuell miteinander, chatteten und lachten- jede für sich vor dem Laptop und für alle anderen sichtbar mit grinsenden, lachenden Smilies oder LOL.

blogger treffen München was eigenes

Wir lernten uns besser kennen, tauschten uns immer mehr aus. Nicht nur über unsere gemeinsamen Hobbies- unsere Blogs, Nähen, usw.- sondern auch über rein private Themen. Irgendwann kam der Wunsch nach einem gemeimsane Treffen auf. Ein richtigem Treffen. Analog sozusagen. Von Angesicht zu Angesicht. Wir trafen uns 2011 in Hamburg, 2012 in Berlin, während der Blogst Konferenz in Essen, auf der IMM, der Creativa, zum gemeinsamen Nähen in Hannover, und und und.

Aus digitalen Freundschaften wurden analoge Freundschaften. Die einen sehen sich häufiger, die anderen weniger, was einzig und allein daran liegt, dass uns teilweise rund 800 km trennen. Hamburg, München, Leipzig, Köln, Gießen, die schöne Eifel, das Ruhrgebiet… dort leben und arbeiten wir.

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Am vergangenen Wochenende trafen wir uns endlich wieder. Privat. Ohne öffentliche Veranstaltung, ohne Anmeldung und Registrierung, ohne Sponsoring und Stundenplan. 10 Frauen (drei konnten leider nicht dabei sein), die sich schon so lange kennen, ohne Smilies und Satzzeichen, denn wir konnten uns in die Augen schauen. Diese waren allerdings die meiste Zeit gefüllt mit Tränen. Natürlich Lach- und Freudentränen. Was war das lustig!

München zeigte sich von seiner besten Seite. Der angekündigte Regen blieb aus und die beiden Ortsansässigen wurden nicht müde uns die schönsten Ecken ihrer Stadt zu zeigen. Genau genommen diente das Umherlaufen nur, um ins nächste Café oder Restaurant zu kommen. Mein Gott, was haben wir gefuttert. Brezen und Obazda (eine Premiere für mich. Ist das lecker!) Kartoffelsalat und halbes Hähnchen, New York Cheesecake mit Mango, Leberkäs, Würstchen und Klösse. Klösse, nicht Knödel, bittschön! Und Reiberdatschi heißt das da und nicht Rievekooche! Wir waren im Café Fräulein, im Preysing Garten, im Seehaus im Englischen Garten,  im Das Maria, im Palais Keller im Bayerischen Hof und im White Rabbit’s Room.

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Dieses Treffen war mal wieder der Beweis: Im Internet können Freundschaften entstehen. Echte Freundschaften, in denen es nicht nur um social media Themen, wie Blogs und Bloggen im allgemeinen, sondern um Kinder und Schwiegermütter, um Alltagsstress und Ehestress und das echte Leben geht. Um persönliche Geschichten, die man nur mit echten Freundinnen teilt.

Mädels, es war wundervoll! Danke, dass es Euch gibt. Wir lesen uns virtuell und sehen uns hoffentlich bald wieder! Für alle, die wissen wollen, was und wo wir alles gefuttert haben, welche Läden wir erstürmt haben und wer dabei war: auf Instagram haben wir unsere Bilder mit dem Hashtag #behindtheweisswurschtäquator gesammelt.

Liebe Grüße, Bine

18 Kommentare
  1. Nicole Jung sagte:

    Hallo Bine,
    da hast du was ganz Wertvolles! Und toll, dass ihr euch regelmäßig jedes Jahr in einer anderen Stadt trefft!
    Ein schöner Post, ich mag solche Geschichten:-)
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende!
    LG Deine Nicole

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  2. Janna sagte:

    Wie schön!!! Ich hab bei Instagram schon mitgeschaut, wie viel Spaß ihr hattet!
    Einfach immer wieder unglaublich, was aus dem Internet im analogen Leben so entstehen kann!

    Liebste Grüße
    Janna

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  3. Juliane sagte:

    Wirklich toll und beneidenswert, wie ihr das geschafft habt! Behaltet euch diese Freundschaft und die schönen Momente miteinander!
    Herzlichst Juliane

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  4. Heike sagte:

    Ich kann mir vorstellen, dass Ihr einen Riesenspaß hattet! Und bestimmt hat sich der ein oder andere lachend umgedreht, bei so vielen lachenden und gackernden Hühnern auf einem Haufen:-)

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  5. Emma sagte:

    ach der Titel ist ja zu scheeee…schön zu lesen, dass es Euch in Minga so gut gefallen habt..ihr habt ja echte Highlights gesehen…und auch sehr schön geschrieben… und Kaiserwetter hattet ihr auch noch…das perfekte Wochenende … herzliche Grüße emma

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  6. Maike/ eule sagte:

    Und wenn jemand mal Obazden selber machen möchte (Rezept von einem fränkischen Freund und saulecker ;-) )

    – 200 g limburger
    – 200 g camembert oder ähnliches
    – 1 große zwiebel fein gehackt
    – paprikapuler
    – ca 0,15 l bier
    das ganze in einer küchenmaschine fein zerkleinern, frischen Schnittlauch drüber und fertig

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  7. Kathrin sagte:

    Ich liebe München…das mal nebenbei.

    Eigentlich wollte ich schreiben, dass mich dein Post sehr berührt. Ein Prost auf die Freundschaft…egal ob virtuel oder analog. Wir leben in einer Zeit, wo wir eigentlich froh sein können das Internet zu haben. Manche Menschen würden wir nie treffen, wenn wir sie nicht im WWW sehen würden…dafür ist die Welt einfach zu gross.

    Liebe Grüsse
    Kathrin

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  8. Kathrin sagte:

    Liebe Bine, ich möchte dir mal etwas (für mich) lustiges erzählen…

    Gestern Abend hatte ich kurz mein Laptop verlassen und als ich wieder kam saß meine siebenjährige Tochter daran, scrollte sich mit Hilfe ihres Bruders durch deinen Blog und sagte: „Mama, darf ich das alles fertig lesen? Die Frau macht ja tolle Sachen.“ Du siehst, selbst die Kleinen sind deine Fans ;)

    Liebe Grüsse
    Kathrin

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  9. Sandra sagte:

    Das war bestimmt eine tolle Zeit!
    Im Sommer bin ich auch in München und werde mir deine Tips genauer ansehen – einige kenne ich schon, da ich vor 20 Jahren mal in München gearbeitet habe, es sind ja eher traditionelle Adressen dabei wie der Preysing Garten.
    Vielen Dank für’s Teilen
    Gros bisou
    Sandra

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  10. MrsGlobalicious sagte:

    Das hört sich nach einem tollen Wochenende an! Ich liebe München. München ist meine grosse Liebe und ich finde es sehr inspirierend, dass so tolle Freundschaften entstehen können.

    Weiter so!

    Liebe Grüße aus der Schweiz,

    MrsGlobalicious

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  11. Uschi aus Aachen sagte:

    Wie schön! Ich bin u.a. auch in einem nicht-öffentlichen Forum für Ü50-Frauen, dort treffen wir uns auch und reisen aus allen Himmelsrichtungen an, das virtuelle und das reale Mögen sind mittlerweile eng verwoben und kaum noch auseinanderzuhalten. Das Tollste ist immer die Entdeckung, daß Menschen weitestgehend authentisch agieren und sie selbst sind, hier wie da… :-)

    Antworten

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