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Zupfbrot mit Rhabarbermarmelade, Brie und Thymian

Es ist Samstagmorgen, der Artikel schon geschrieben, die Fotos hoch geladen, das Feld für die Überschrift ist leer. Wie soll ich dieses Brot nennen? Es ist ein Zupfbrot. Brie ist drin und Rhabarbermarmelade und Thymian ebenso. Also: Brie Zupfbrot mit Rhabarbermarmelade & Thymian? Zupfbrot mit Rhabarbermarmelade, Brie und Thymian? Rhabarber Zupfbrot mit Brie und Thymian? Das macht mich wahnsinnig. Namen für ein Rezept finden kann ich nicht.

Ich entscheide mich für Zupfbrot mit Rhabarbermarmelade, Brie und Thymian.

Eigentlich wollte ich dieses Rezept gar nicht verbloggen. Ich hatte es letzte Woche auf Instagram gezeigt- sowohl als Bild, als auch während des Backens in meiner Instagram Story- aber dann bekam ich so viele Rückfragen und „Boah lecker!“ Nachrichten und Fotos von „nachgemachten“ Zupfbroten, dass ich spontan entschieden habe: Zupfbrot mit Rhabarber, Brie und Thymian, Du wirst nun auch ein Blogrezept. Herzlich willkommen!

Gut, dass ich während des Backens nicht nur für die Story gequatscht, sondern auch noch Fotos gemacht habe.

Rezept: Zupfbrot mit Rhabarbermarmelade, Brie und Thymian | waseigenes.com
Es schmeckt köstlich, ist in null komma nix gemacht und deswegen sage ich: macht das nach. Ihr müßt heut bestimmt noch einkaufen gehen und dann könnt Ihr gleich die Zutaten mitbringen.
Wandelt es ab, wie Ihr wollt. Statt Rharabermarmelade kann man auch jede andere Marmelade nutzen und statt Brie könnte man auch Camembert in den Teig drücken. Birnenkompott und Gorgonzola schmecken bestimmt auch lecker. Oder Johannisbeermarmelade und Blauschimmelkäse. Nur der Thymian, der bleibt. Das müßt Ihr mir versprechen!

Ich – faules Ding – habe Fertig-Brötchenteig genommen. Es steht Euch natürlich frei, noch fix einen eigenen Teig zusammen zu kneten. Ihr schießt sowas bestimmt mal eben aus der Hüfte. Ich nicht. Deswegen:

Rezept: Zupfbrot mit Rhabarbermamelade, Brie und Thymian

2 Rollen Fertig-Brötchenteig
1 Glas (Rhabarber-)Marmelade (es wird nicht das ganze Glas benötigt. Ihr könnt auch Reste auf den Kopf hauen)
1 Stück Brie (ich habe so ein Kuchenstück gekauft, auch davon blieb noch etwas übrig)
Thymianzweige (!)

1) Eine kleine Gugelhupfform (Durchmesser ca. 17 cm) fetten, bei Seite stellen
2) Brötchenteig Stücke auseinader pflücken und mit einem Messer halbieren
3) Brie in kleine Stückchen schneiden und je ein Stück auf eine Teighälfte legen
4) Aus dem Brie-Teig kleine Kugeln formen und in die Auflaufform legen
5) Großzügig Marmelade und Thymian darauf verteilen
6) Schritt 3 bis 5 so lange wiederholen bis alle Teigkugeln verbraucht sind.

Im Ofen bei 180° Grad ca. 40 Minuten backen.

Ihr könnt selbstverständlich auch eine normal große Gugelhupfform nutzen, dann braucht Ihr einfach mehr Zutaten. Is‘ klar!

Rezept: Zupfbrot mit Rhabarbermarmelade, Brie und Thymian | waseigenes.com
Rezept: Zupfbrot mit Rhabarbermarmelade, Brie und Thymian | waseigenes.com
Nun das Zupfbrot aus der Form kippen und dann immer schön ein Brie-Kügelchen nach dem anderen abzupfen und genießen.

Rezept: Zupfbrot mit Rhabarbermarmelade, Brie und Thymian | waseigenes.com
Lasst es Euch schmecken und habt ein traumhaftes Herbstwochenende!

Liebe Grüße, Bine

9 Kommentare
  1. Brigitte sagte:

    Hi Bine,
    was habe ich ein (hihi) Glück – gerade gestern war ich einkaufen in einem großen Markt, der unsere derzeitige Lieblingsmarmelade im Angebot hat (ich gebe zu, ich finde auch die Gläser schön, die eignen sich prima für´s Schichtdessert) und habe zugeschlagen.
    Einige Marmeladen kannte ich noch nicht, darunter die Rhabarber. Jetzt weiß ich, was ich morgen für den Blumenkorso in Legden backe, dort treffen wir uns zum gemeinsamen Gucken in einem Haus direkt an der Strasse.
    Ein schönes WE allen – Brigitte

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  2. Vera sagte:

    Ehrenwort, Bine. Der Thymian bleibt. Die Kombi finde ich eh total super! Gut, dass du es verbloggt hast. Als Kind konnte man mich ja mit Käse plus süß jagen, aber mittlerweile steh ich umso mehr drauf. Das macht sicher Spaß, ein Kügelchen nach dem anderen abzuzupfen und zu futtern… Wie es auf dem letzten Bild schon so frech da vorne liegt, ich will mir das jetzt sofort schnappen!

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  3. Annette sagte:

    Wow… sieht super aus und ganz ehrlich: der Tipp mit den Fertigbrötchen ist ebenso hilfreich wie genial! :-)

    Ganz lieben Dank dafür… für den nächsten Spieleabend schon gespeichert bzw. gepint. :-)

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  4. Gabi sagte:

    Auch bei mir ist am Mittwoch Spieleabend und da wird es garantiert so einen Hupf geben….. vermutlich nutze ich dann aber Preiselbeermarmelade, denn die steht hier gerade noch rum.
    Aber der Thymian bleibt natürlich!
    Vielen Dank für die Idee!
    Liebe Grüße
    Gabi

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  5. Kathrin sagte:

    Boah, das sieht ja super lecker aus! Ich brauche noch was für unseren Film-Abend am Donnerstag! Das könnte ich wirklich mal ausprobieren! Ich glaube ich nehme aber statt Rhabarbermarmelade Feigenmarmelade, die hab ich noch vorrätig! ;-) Danke fürs Rezept und liebe Grüße! Kathrin

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  6. Stef sagte:

    So. Jetzt. Endlich. Nach nur sechs (?!) Monaten hab ich endlich Dein Rezept ausprobiert und wir waren alle sofort begeistert (sogar mein Mann und das will was heißen!). Danke, danke, danke, dass Du so viel Leckeres mit uns teilst.
    Damit Du dann auch mal einen Brotteig „aus der Hüfte schießen“ kannst, hier mein Tipp für Dich in Sachen Brotteig, in weniger als 5 Minuten vorbereitet, wartet dann von allein 30 im Warmen auf Dich:
    333 gr backstarkes Weizenmehl
    166 gr Dinkelmehl
    1 Pack Trockenhefe (Geling-Garantie!)
    1 geh. TL Salz
    300 ml lauwarmes Wasser
    Erst die trockenen Zutaten vermengen, das warme Wasser dazu, mit der Hand durchkneten bis ein schöner Batzen Teig entstanden ist (ca. 2-3 Minuten). Deckel auf die Schüssel, 30 Min. warm stellen – einsatzbereit. Diese Menge ersetzt 2 Packungen Teig-Rolle ;o)
    Wenn Du ein richtiges Brot daraus machen willst, musst Du darauf achten, den Teig nach dem Gehen nicht zu drücken, damit die Luft drin bleibt.
    Liebe Grüße und nochmals Danke,
    Stef

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