Gebackenes, Plätzchen, Weihnachtsleckereien

Gesamtkunstwerk Weihnachtsplätzchen: Rezept für leckeres und hübsches Schwarz-Weiß-Gebäck.

Einmal ist immer das erste Mal! Schon 100 mal gegessen, aber noch nie selber gebacken: Schwarz-Weiß-Gebäck. Jetzt kann ich auch hinter diesem Punkt einen Haken machen.

Ich bin mit meinem Gesamtkunstwerk aus Liebe, Knetkraft, Appetit, Sorgfalt und dazu eine Portion Weihnachtsmusik sehr zufrieden. Sind sie nicht hübsch, diese Schachbrettmuster – Plätzchen?

Weihnachtsplätzchen Rezept: Schwarz-Weiß-Gebäck. Hübsche Plätzchen mit Schachbrettmuster | waseigenes.com

Wie hast Du das gemacht? fragte mich die Familie, als ich ihnen stolz mein erstes Schwarz-Weiß-Gebäck präsentierte. Ahaaa, da staunt Ihr was?

Das ist gar nicht schwer und geht so:

Die Teigkugel, die zuvor ca. 30 Minuten im Kühlschrank lag, habe ich erstmal halbiert. Zu der einen Hälfte habe ich dann einen guten Teelöffel Backkakao gegeben und diesen ordentlich verknetet. Dann habe ich beide Teige (den dunklen und den hellen) in zwei möglichst gleich hohe, breite und lange eckige Stränge geformt. Siehe Bild unten.

So geht das: Schwarz-Weiß-Gebäck. Formen, schneiden, stapeln zu einem hübschen Schachbrettmuster, waseigenes.com

Diese Stränge habe ich dann längs mit einem Messer geviertelt. Also einmal von oben in der Mittel durchgeschnitten, die jeweiligen Hälften auf die Seite gelegt und noch einmal längs halbiert. So hatte ich am Ende Ende vier gleich große und gleich lange Stränge pro Teig.

Vier Stränge (zwei helle und zwei dunkle) habe ich dann zusammengesetzt, so dass ein simples Schachbrettmuster entsteht. Man könnt dieses Spielchen noch filigraner weiterführen, in dem man immer kleinere Stränge formt und schneidet. Für den Anfang haben mir vier Teile gereicht.

Ganz wichtig: Zwischen den einzelnen Schritten habe ich die einzelnen Stränge immer mal wieder in Klarsichtfolie gewickelt und für kurze Zeit ins Gefrierfach gelegt. Dann lassen sie sich besser teilen und „verschmieren“ nicht beim Schneiden.

So geht das: Schwarz-Weiß-Gebäck. Formen, schneiden, stapeln zu einem hübschen Schachbrettmuster, waseigenes.com

Bevor der fertige, zweifarbige Strang in einzelne Plätzchen geschnitten wird, sollte er auch auf jeden Fall nochmal ins Gefrierfach. Ist der Teig nämlich zu weich, würden sich die Farben beim Durchschneiden leicht vermischen, bzw. verschmieren.

Die beiden Kringel da unten rechts sind Enden, bzw. Reststücke, die ich kurzerhand zusammen geknetet, zur Rolle und dann zur Schnecke geformt habe.

Ein Backblech Schwarz-Weiß-Gebäck im Schachbrettmuster | waseigenes.com

So, die Theorie ist klar, jetzt wird gebacken.

Weihnachtsplätzchen Rezept: Schwarz-Weiß-Gebäck. Hübsche Plätzchen mit Schachbrettmuster | waseigenes.com

Rezept: Schwarz-Weiß-Gebäck {Weihnachtsplätzchen}

Der Teig reicht für ca. 24 Plätzchen – also ein Backblech

  • 125 g weiche Butter
  • 75 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 Ei
  • ungefähr 1 – 2 TL Backkakao
  • Mehl zum Ausrollen
  • Klarsichtfolie zum Einpacken und Kühlen

Butter, Zucker, Mehl, Vanillinzucker und Ei zu einem glatten Teig verkneten und in Klarsichtfolie gewickelt ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Danach den Teig halbieren und eine Hälfte mit Kakao verkneten.

{Dabei möglichst kein weißes Sweatshirt tragen, denn das könnte böse enden. Ich spreche aus Erfahrung!}

Beide Teige zu ca. 21 cm langen quadratischen Strängen formen und für ein paar Minuten in den Kühlschrank (oder ins Gefrierfach) legen.

Dann die zwei Teigstränge in vier Teile teilen und diese Teile wieder neu zusammensetzen. Jeweils hell und dunkel nebeneinander und darauf dunkel und hell setzen.

Die Stränge noch einmal in Klarsichtfolie packen und in den Kühlschrank legen. Danach kann man sie super gut in Scheiben schneiden und weil der Teig nicht so weich ist, verschmieren auch nicht die einzelnen hellen und dunklen Flächen.

Mit einem scharfen Messer Plätzchenscheiben abschneiden.

Die Plätzchenscheiben dann auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und ab damit in den Ofen.

200° Grad Ober/ Unterhitze ca. 8 – 10 Minuten

Weihnachtsplätzchen Rezept: Schwarz-Weiß-Gebäck. Hübsche Plätzchen mit Schachbrettmuster | waseigenes.com

Schwarz-Weiß-Gebäck {Weihnachtsplätzchen}

Zutaten

  • 125 g weiche Butter
  • 75 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • ca. 1-2 TL Backkakao
  • Mehl zum Ausrollen
  • Klarsichtfolie zum Einwickeln & Kühlen

Anleitungen

  • Butter, Zucker, Mehl, Vanillinzucker und Ei zu einem glatten Teig verkneten und in Klarsichtfolie gewickelt ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  • Danach den Teig halbieren und eine Hälfte mit Kakao verkneten.
  • Beide Teige zu ca. 21 cm langen quadratischen Strängen formen und für ein paar Minuten in den Kühlschrank (oder ins Gefrierfach) legen.
  • Dann die zwei Teigstränge in vier Teile teilen und diese Teile wieder neu zusammensetzen. Jeweils hell und dunkel nebeneinander und darauf dunkel und hell setzen.
  • Die Stränge noch einmal in Klarsichtfolie packen und in den Kühlschrank legen. Danach kann man sie super gut in Scheiben schneiden und weil der Teig nicht so weich ist, verschmieren auch nicht die einzelnen hellen und dunklen Flächen.
  • Mit einem scharfen Messer Plätzchenscheiben abschneiden.
  • Die Plätzchenscheiben dann auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und ab damit in den Ofen.
  • 200° Grad Ober/ Unterhitze ca. 8 – 10 Minuten

Notizen

Viel Freude beim Backen, Kneten, Schneiden, Zusammensetzen und Naschen! Liebe Grüße, Bine ~ waseigenes.com ♡

Habt Ihr schonmal Schwarz-Weiß-Gebäck gebacken? Auch in diesem Schachbrettmuster-Look oder womöglich noch feiner mit noch mehr Schachbrett-Feldern?

Liebe Grüße, Bine

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4 Comment

  1. Reply
    Christiane
    28. November 2019 at 07:33

    Guten Morgen,liebe Bine,

    jaaa, Schwarz-Weiß-Gebäck gehört bei mir dazu. Ich steche allerdings immer Sterne aus. Erst aus beiden Teigen große, dann aus den großen in der Mitte kleine Sterne und anschließend die Sterne tauschen, so dass ich helle Sterne mit dunkler Mitte und dunkle Sterne mit heller Mitte habe.
    Auch etwas friemelig. Aber es erscheint mir einfacher, als filigrane Schachbrettmuster zu schnitzen.

    Dir und allen anderen noch weiterhin viel Spaß bei der Plätzchenbäckerei.

    Liebe Grüße
    Christiane

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      28. November 2019 at 09:32

      Das ist ja auch eine super schöne Idee, liebe Christiane!
      Das merke ich mir für`s kommende Jahr! ;-)
      Liebe Grüße, Bine

  2. Reply
    Britta Wuttke
    28. November 2019 at 09:22

    Hallo Bine,
    witzigerweise tatsächlich gestern zum ersten Mal! Allerdings in Schneckenform, d.h. zwei Teigplatten, weiß und braun (bei mir war im dunklen Teig noch Zimt drin, nach einem Rezept vom „Zucker, Zimt und Liebe“ Blog), dann aufgerollt und (ebenfalls nach einer kurzen „Abkühlrunde“) in Scheibchen geschnitten. An der Dicke der Platten und der Größe der entstandenen Cookies muss ich allerdings nochmal arbeiten…
    Mit der „Teigplatten-Methode“ klappen übrigens auch die Schachbrett-Plätzchen, hat mir mal eine Kollegin erzählt: einfach die gestapelten Platten in Streifen schneiden und dann immer einen Streifen umdrehen…
    Liebe Grüße, und weiterhin fröhliches Backen,
    Britta

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      28. November 2019 at 09:34

      Danke für Deine Rückmeldung, Britta!
      Gute Idee mit dem Rollen der unterschiedlichen Teige – aber ich kann mir schon vorstellen, dass man
      da aufpassen muss, dass die Schnecken nicht zu groß werden ;-)
      Liebe Grüße, Bine

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