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Einrichtung, Möbel und Leben. Ich stecke in einem Einrichtungsdilemma.

Ich stecke in einem Dilemma. Genauer, in einem Einrichtungsdilemma. Auf der Suche nach einem bestimmten Stil, nennen wir ihn mal meinen Stil, finde ich: nichts. Der Grund ist ein ganz einfacher. Viele Einrichtunsgideen, -bilder  und -reportagen, die ich im Internet oder in Zeitschriften sehe, gefallen mir, finde ich wundervoll und vielleicht auch beneidenswert. Aber, es ist nicht mein Stil. Viele (nicht alle!) dieser Ideen, Vorschläge, Anregungen, Beispiele von Wohnzimmer, Esszimmern, Küchen, Schlafzimmer und Hausfluren passen nicht in unsere vier Wände. Sie spiegeln einfach nicht das reale Leben wieder.

Das Leben mit zwei Kindern, einem Haufen Schuhe, einer Menge Jacken, zwei Schulranzen, die immer dort stehen, wo sie nicht stehen sollen, einem Hund, der sich draussen nicht die Pfoten abputzt, der obendrein noch Haare verliert, einer Küche, in der nicht nur gekocht und hübsche Wald- und Wiesenblumen auf dem Tisch drapiert werden, sondern in der gelebt, gegessen, gebastelt wird, in der Hausaufgaben gemacht werden, to-do-Zettel an den Küchenschränken kleben, ein Hundenapf steht, der immer kleine Wasserpfützen um sich versammelt. Sorry about the mess, but we live here. Diesen wahren Spruch liest und sieht man immer wieder. Meist jedoch in stylisch eingerichteten Wohnzimmern, in denen auf gar keinen Fall die Sofakissen plattgedrückt in der Ecke liegen oder auf dem Boden rumfliegen, weil gerade drei bis fünf Kinder darauf rumlungern und Wii spielen.

Prinzipiell mag ich es schlicht, aufgeräumt, mag weisse Möbel, helle Wände, dazu bunte Accessoires. Aber, ich mag auch Farben. In meiner ersten eigenen Wohnung musste mein damaliger Freund und heutiger Mann mir seinen ersten Liebesbeweis erbringen, in dem er mir meine Zimmerdecke blau anstrich. Später, in der gemeinsamen Wohnung wurde unsere Küche leuchtend gelb gestrichen. Noch später, eine Wohnstätte weiter, erfreute ich mich an einer knallroten Wand im Wohnzimmer, einer blauen Wand in der Küche und drei grünen Wänden im Schlafzimmer. Mittlerweile ist das Wohnzimmer wieder ganz weiß, Küche und Schlafzimmer durften bleiben.

Buch: Wohnen macht glücklich | Einrichtungsbuch | Bringe Farbe in dein Leben | Will Taylor von bright.bazaar | waseigenes.com

Seit zehn Jahren schlafe ich umgeben von grünen Wänden. Das reicht mir nun langsam, etwas anderes muss her. Und jetzt komme ich zu meinem Dilemma, denn ich kann mich nicht entscheiden, was ich will. Vertraue ich angesagten Zeitschriften und noch angesagteren Fotos von Schlafzimmern auf Pinterest, dann sollten wir unser Schlafzimmer schleunigst weiss, maximal grau streichen, die bunte Bettwäsche entsorgen, schicke weiße Bettwäsche einkaufen, einen schwarz-weissen Teppich unters Bett legen, schlichte dicke Kissen auf dem Bett verteilen und immer frische Blumen auf dem Nachttisch- der am besten noch retro-vintage-super-cool-selbst-aufgemöbelt ist, stehen haben. Aber. Das. Ist. Nicht. Mein. Stil. Oder zumindest nur teilweise.

Ich hätte viel lieber ein wenig Farbe um mich herum. Vielleicht ein beruhigendes Blau. Oder ein leuchtendes Gelb. Oder doch wieder ein frisches (frischeres) Grün?

Früher habe ich mir über die Einrichtung unserer vier Wände nicht so viele Gedanken gemacht. Mein Mann und ich mögen weiße Möbel- auch schon, als es noch keine Blogs und kein Pinterest gab. Wir mögen es schlicht und geradlinig, wenig Schnick-Schnack. Und wir mögen Farbkleckse. Hier eine blaue Wand, dort ein paar gelbe Kissen auf dem Sofa. Aber in den letzten Jahren ist es mir immer schwerer gefallen, eine Entscheidung zu treffen, wenn es darum ging, ein neues Möbelstück zu kaufen oder ein Zimmer zu renovieren. Das Trend-Diktat ein Haus vornehmlich in schwarz und weiß einzurichten, welches ich eine zeitlang recht verlockend fand, gefällt mir heute nicht mehr. Insbesondere dann, wenn auf den Bildern, die da gezeigt werden, scheinbar niemand wohnt.

Ein ähnliches Problem besteht aktuell im Esszimmer. Dort steht ein großer Holztisch mit sechs Stühlen. Die Wahl fiel damals auf dieses Ensemble, weil sich der Tisch wunderbar weit ausziehen läßt und somit der ganzen buckeligen Verwandtschaft zu Taufen, Einschulungen, Kommunion und anderen Festtagen genügend Platz bietet. Trotzdem passt es nicht mehr dahin. Ich hätte gerne etwas Leichteres, etwas Helleres. Designer Stühle? Ja, da hätte ich den ein oder anderen auf meiner Wunschliste. Aber gleich acht davon… Hmpf! Lederstühle mag ich nicht. Ein Trödelmarkt-Sammelsurium an Stühlen kommt dem Mann nicht ins Haus. Also, was tun? Was ist gerade in, was sieht schick aus, was ist praktisch und erschwinglich und was will ich eigentlich?

Damit ich mich langsam mit einer anderen Farbe im Schlafzimmer anfreunden kann, habe ich neulich eine alte Schulkarte neben unser Bett aufgegangen. Wenn ich morgens wach werde, schaue ich erstmal auf Australien, Neuguinea und Neuseeland. Das gefällt mir. Und vielleicht male ich die Wand dahinter blau an. Die Bettwäsche darf dann auch bleiben, genauso wie der alte Sony Wecker, der mich schon aus dem Bett geschmissen hat, als ich noch zur Schule ging.

Und vielleicht kommt ja irgendwann wieder die Zeit, in der Redakteure nicht mehr nur Häuser und Wohnungen zeigen, in denen kaum Leben statt findet, auf denen man aus der Schule mitgebrachte Sandberge auf dem Flurboden sieht und auf denen auf  dem Schuhschrank im Flur kein einzelner, fein dekorierter Schlüssel liegt, sondern vier Schlüssel, zwei Handys, ein Papierflieger, sieben Steine aus dem Wald, eine Hundeleine und und und.

Den Spagat zwischen hübscher und moderner Einrichtung, die gleichzeitig auch praktisch ist, in der sich leben und wohlfühlen läßt, finde ich enorm schwierig. Wie ist es bei Euch? Habt Ihr Farben an den Wänden? Seid ihr eher trendig eingerichtet oder habt Ihr einen ganz persönlichen Stil oder sind Euch die Einrichtungstrends schnuppe? Geht es Euch wie mir oder fällt es Euch leicht schnell zu entscheiden, wie ihr ein Zimmer einrichtet?

Als ich vor einigen Wochen das neue Wohnbuch Wohnen macht glücklich* von Will Taylor, der im Netz als „Mr Bright Bazaar“ bekannt ist, erhielt, blättere ich gleich darauf los. Auch wenn nicht alle gezeigten Zimmer meinen Geschmack entsprechen, ich mag Wills Stil und Blick die Welt zusehen. Nämlich bunt und farbenfroh. Nichtsdestotrotz habe ich mich doch länger auf den Seiten aufgehalten, deren Zimmer eher durch ihre Schlichtheit und ruhige Farben bestechen. Nicht zu viel Nippeskram, nicht zu viel oller Kram, klare Linien, mit einigen bunten Farbtupfern. Das mag ich.

Das Buch gibt eine Menge Anregungen Farben in den eigenen vier Wänden zu integrieren. Es hat mir gefallen und mich inspiriert mal in andere Richtungen zu schauen. Will findet: Farben sind unsere Freunde! Da kann ich ihm nur zustimmen. Als erfahrener Interieur-Blogger und König der Pins, fordert Will den Leser auf, mehr zu experimentieren und dadurch einen eigenen Farbstil zu finden.

Ich finde es super, fast schon mutig, dass er in einer scheinbar weiss-grau-schwarzen Welt dazu aufruft, Farben ins Haus zu holen!

So. Und ich mache mich jetzt auf die Suche nach einer frischen neue Farbe für unser Schlafzimmer.
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende! Liebe Grüße, Bine

*Affiliatelink. Ein herzliches Dankeschön an Callwey für die Zusendung!

67 Kommentare
  1. Petra sagte:

    Hallo Bine,
    vor jedem Renovieren, habe ich ausgemistet. Nie mehr…wollte ich soviel angesammelten Krimskrams oder es so bunt haben. Also nur noch weiße Wände und schlichte Möbel. Die Erhahrung sagt mir heute……es sammelt sich im Laufe der Jahre wieder dies und das an…es kommt durch neue Deko immer wieder ein neues Bild in die Räume. Das Leben ist Wandel „nichts bleibt wie es ist….viel Spass beim Renovieren und neuer Essmöbel….
    liebe Grüße

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  2. cathi sagte:

    Wir hatten das Problem Anfang des Jahres mit einer neuen Garderobeneinrichtung. Wir haben weiße Wände und ich wollte dazu weiße Möbel. Der Mann nicht so. Der Gang durch mehrere Einrichtungshäuser ließ uns verzweifeln. Denn es gibt scheinbar nur Minigarderoben für 1 – 2 Personen. Wir sind aber zu fünft! Das sind gerade jetzt 5 Winterjacken, Übergangsjacken und vielleicht noch Strickjacken. Schulmappen, Fahrradhelme und von Schuhen garnicht zu sprechen. So etwas gibt es garnicht! Nachdem endlich etwas gefunden war, ….war es weiß! Der Mann war abgeneigt, Freunde und Verwandte entsetzt. Weiß??? Naja, jetzt steht sie jedenfalls. Und man sieht sie übrigens garnicht. Alles zu mit Jacken, Schulmappen, Fahrradhelmen…….:-)

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  3. Kathrin sagte:

    Ok, die Konfusion kann ich nachvollziehen. Aber was in ist repräsentiert fast nie einen selbst, oft sind das Sachen, die superneu sind und damit sollen Leute zum Kaufen gebracht werden. Mein Beispiel: Schwarze Küchen. Spätestens in zwei Jahren hat man damit wahrscheinlich den volldepri, und das nicht nur weil man jeden Spritzer sieht.

    Ich persönlich mag diese ordentlichen Wohnungen ohne Leben überhaupt nicht. Meine Wohnpins auf Pinterest sind meist bunt, leicht vintage oder enthalten natürliche Elemente. Manchmal helfen schon Kleinigkeiten, um ein Zimmer wohnlicher und ordentlicher zu machen. Z.B. habe ich mir Dekokissen aus Leinen gekauft, die hinter den Kopfkissen auf dem Bett als Rückenlehne dienen. Das sieht auch mit bunter Bettwäsche ordentlich und klassisch aus ohne das Zimmer steril zu machen.

    Versuche dir ein Moodboard bei Pinterest anzulegen, wo wirklich nur die Sachen reinkommen, die dir besonders gefallen und dass lässt du dann zwei Wochen unbeachtet und danach siehst, was du wirklich gut findest und umsetzbar ist. Würde ich so machen.

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  4. Eclectic Hamilton sagte:

    Liebe Bine,
    ich lebe auch kunterbunt. Bei mir im Haus gibt es keine einzige weisse Wand!
    Ich halte mich nicht an Einrichtungstrends. Ich lebe einfach so wie es mir gefällt – nämlich eklektisch (sprich: viele Stile mischend).

    Greetinngs & Love & a wonderful weekend
    Ines

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  5. kleine fluchten ♥ sagte:

    Ja, ich mag es auch weiß mit bunt. Und so leben wir auch ;-) Einrichtungstrends sind mir tatsächlich total schnuppe, ich mag den Mix aus uralten Erbstücken, Flohmarktfunden und Ikea-Reagalen…. Gerade eben habe ich einen türkisblauen, ziemlich abgeliebten (natur-shabby sozusagen) Fensterladen aus Frankreich in unsere frischrenovierte, noch viel zu sterile Küche gestellt. Ganz große Liebe! Mir doch egal, wie andere das finden ;-) Und nichts ist mir schlimmer, als die Vorstellung, mich ständig mit neuen Möbeln oder auch nur Accessoires beschäftigen zu müssen, bloß weil es vielleicht gerade angesagt ist… Was wahnsinnig trendy ist, ist auch meist wahnsinnig schnell wieder out. Und dafür ist mir, ganz ehrlich, mein Geld und die Zeit echt zu schade – vom Nachhaltigkeitsgedanken mal ganz abgesehen. Und wo zur Hölle sollte ich denn dann mit den ganzen liebgewonnenen Erbstücken hin? *g*

    Einfach machen!

    LG Tina

    Antworten
  6. Barbara W. sagte:

    Hallo Bine
    Du sprichst mir total aus der Seele! Ich stecke da auch zwischen zwei Stühlen. Ich hätte es gern schlicht, aufgeräumt mit natürliche Materialien, aber in der Realität hab ich zwei Chaoten zu Hause, die nur bei Ikea einkaufen wollen.
    Ich bin gespannt wie euer Schlafzimmer wird.
    So Long

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  7. Stephi sagte:

    Ich kann Dich gut verstehen. Meine bisherigen Wohnungen waren eigentlich eher spartanisch und mit weißen Wänden gestaltet. Dann bin ich im letzten Jahr zu meinem Freund gezogen: eine rote Wand im Schlafzimmer, Mustertapete in der Küche, 2 verschiedene Tapeten im Wohnzimmer, der Rest weißer Rauhputz. Alles nicht schön. Aber jetzt bauen wir und auf eine gewisse Art habe ich da schon ein Bild vor Augen: weiße Wände, mein graues Sofa, weiße Möbel und dann bunte Kissen und Vorhänge, die man saisonal ändern kann. Allerdings müssen wir auch noch den Fußboden aussuchen. Und im Schlafzimmer hätte ich es auch gerne weiß oder grau an den Wänden, allerdings wäre dann ein weißes Bett auch eher unscheinbar… Ja, ich weiß es auch noch nicht so genau und traue mich auch nicht so richtig an Farbe. Aber das wird schon.
    LG Stephi

    Antworten
  8. MrsGlobalicious sagte:

    Hallo Bine,

    dein „Problem“ kann ich sehr gut nachvollziehen. Seit meine ehemalige Mitbewohnerin ausgezogen ist und ich nun die ganze Wohnung für mich habe, habe ich mir schon seit langem vorgenommen alles umzudekorieren, zu streichen, neue Möbel zu kaufen usw. Das ist aber leider nicht so einfach. Ich schaue mich auch gerne im Internet nach Inspirationen um und ich finde auch eine ganze Menge. Dann habe ich aber auch oft das Problem, dass von den ganzen schönen Sachen NICHTS zu einander passt und meine Wohnung erstrecht zusammengewürfelt aussehen würde. hmpf……
    Des Weiteren brauche ich auch erstmal den Kick-Off Moment um alles aus- und umzuräumen und die Motivation für ein paar Tage wieder im Chaos zu leben….

    Wenn du eine Möglichkeit zur Entscheidungsfindung getroffen hast, lass es mich wissen… Ich warte auf diese Lösung schon eine halbe Ewigkeit. :-)

    Liebe Grüsse,
    MrsGlobalicious

    Antworten
    • Bine [waseigenes] sagte:

      Das kann ich total gut verstehen… Dinge, die mir gefallen, passen nicht
      automatisch auch zusammen.
      Wenn ich auf den Trichter der Entscheidungsfindung gekommen bin,
      lasse ich es Dich wissen ;-)
      LG Bine

      Antworten
  9. holunder sagte:

    Hallo Bine, da hast du manches angesprochen, das mir auch so durch den Kopf geht. Schaue ich in die neu entstandenen Doppelhausvollglashälften in der Nachbarschaft sehe ich auch nur weiß-schwarz-grau und einen fast austauschbaren, absolut einheitlichen Wohnstil. Mit weiß-grau-schwarzen Autos vor der Türe, natürlich. Mag damit glücklich werden, wer will.
    Ich mag Farben. Ich wache gern in sanftem Gelb auf, weil ich dann immer das Gefühl habe, die Sonne würde mich wecken, auch wenn es draußen neblig ist. Mein Arbeitszimmer hat eine mangofarbene Wand, das macht mich fröhlich, selbst wenn mal was schief geht. Wir haben auch weiße Möbel und viel Holz. Weiße Wände in Wohn- und Esszimmer lassen bunte Kissen und Blumen zur Geltung kommen. Gelebt wird auch hier, denn drei große Hunde wuseln durchs Haus, die „Kinder“ schneien immer wieder herein, Ich freue mich immer, wenn ich eine Wand mal wieder ganz frisch mit neuen Errungenschaften gestalten darf. Das Leben ist bunt! Da kann ich dich nur bestärken. Wenn man nur noch auf den Trendwellen mitschwimmt, merkt man gar nicht mehr, ob man in der eigenen Wohnung oder der des Nachbarn steht ;-)
    Liebe Grüße
    Andrea

    Antworten
  10. Sandra sagte:

    Da schreibst du wahre Worte. Wie gerne hätte ich eins dieser furchtbar schick aufgeräumten Häuser aus dem Fernsehen oder der Zeitschrift. Ich frag mich auch immer wo das Zimmer ist, wo die Leute den ganzen Möhlkram reintun während der Fotograf da ist. Irgendwo muss es doch sein!? So what, bei uns wird auch gelebt und weiter geträumt.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende
    Sandra

    Antworten
  11. Susanne sagte:

    Ohje, original das selbe Dilemma hier. Ich finde es toll, dass Du versuchst Deinen eigenen Stil zu finden und nicht im 01815Ikea-Einheitsbrei unterzutauchen. Ich finde die Wohnungen in den Zeitschriften auch toll und wenn ich die grauen Wände und die weißen Möbel in den Blogs sehe, dann könnte ich rufen „hey, wie schön“. Aber für mich wäre das nichts. Mal davon abgesehen, dass hier auch immer 2 Ranzen und zahllose Schuhe irgendwo rumstehen, sind dunkle oder gesättigte Farben nur bei anderen schön. Wir „renovieren“ auch gerade das Esszimmer. Aber ganz ehrlich, der ausziehbare Holztisch ist sowas von praktisch….ich habe nichts vergleichbares gefunden, das auch nur halbwegs bezahlbar gewesen wäre. Deshalb bleibt der Tisch und nur die Stühle werden ausgetauscht. Etwas Farbe an die Wände bzw. eine neue Tapete (habe mir gestern eine Fototapete bestellt). Fast hätte ich mich für petrolfarbige Stühle entschieden, habe aber im letzten Moment einen Rückzieher gemacht, weil ich Angst hatte ich könnte den Anblick der Farbe durch den Durchgang vom Wohnzimmer mit der roten Wand nicht ertragen. Sehr schwer das alles. Jetzt bekomme ich schwarze Lederstühle, eine neue BUNTE Lampe und hoffe, dass mir das Zusammenspiel von Holz und Leder gefällt und es nicht zu duster wird. Schwarz will ich nämlich sonst gar nicht. Ich finde dunkle Farben machen depressiv. Also mich zumindest. Es geht wohl nicht nur Dir so. Vielleicht lassen wir uns einfach von den vielen Vorzeige-Wohnungs-Bildchen zu sehr beeinflussen. (Meine Tochter will immer nur Klamotten oder Schuhe, die sie auf Instagram gesehen hat – Furtbar! Alle Mädels in der Schule sehen gleich aus). Ich drück Dir die Daumen, dass Du noch was findest und Dich für eine neue Farbe im Schlafzimmer entscheiden kannst. Unseres ist übrigens helles Orange mit einer leicht grünen Decke *hust*. Aber die bunten Bettbezüge passen einfach hervorragend dazu ;-).
    Liebe Grüße aus der Pfalz!
    Susanne

    Antworten
    • Bine [waseigenes] sagte:

      Schwarz – also nur schwarz macht mich auch depressiv. Im Zusammenspiel
      mit weiss und (wie in unserem Wohnzimmer) gelb, finde ich es toll!
      Orange ist nicht meine Farbe… ich tendiere immer mehr zu blau!
      LG Bine

      Antworten
      • Susanne sagte:

        Da hast Du Recht. Mit einer Farbe kombiniert, geht schwarz. Wir haben auch eine gelb/weiße Küche und fast schwarze Fliesen. Da hatte ich anfangs auch bedenken. Aber das funktioniert super, weil GELB einfach eine tolle fröhliche Farbe ist. Bin gespannt, wenn die schwarzen Stühle da sind, wie dann das Eßzimmer wirkt. Die bunte Lampe ist schon gekommen und hängt bereits. (Wenn Du magst, kannst du das bei Instagram / frau_perle bereits sehen).
        LG aus der Pfalz!
        Susanne

        Antworten
  12. Mecki von fein & raum sagte:

    Ein spannendes Thema! Mich beschleicht manchmal auch ein seltsames Gefühl, ob der ganzen super-trendigen Wohnblogs, und dabei schreibe ich selber einen ;-)). Wenn ich nach einer Lösung für einen Raum suche ist es mir wichtig, dass diese auch im Alltag funktioniert, ich bin nicht der Super-Aufräum-Typ (auch wenn ich es ganz gerne aufgeräumt mag), die Lösung muss also auch mal ein bisschen Rumliegendes vertragen – starke, geradlienige Lösungen tun das meist. Daneben ist es mir wichtig, dass ich die Lösung auch noch in ein paar Jahren sehen kann – ich mag nicht ständig neue Möbel kaufen, meine Möbel sollen altern dürfen und mich lange begleiten – da werden die ganzen Trendgeschichten schnell suspekt. Toll finde ich, wenn Dinge mit dem Alter schöner werden: ein knautschiges Ledersofa, Holzboden etc. Manches merkt man auch erst im Laufe der Zeit – im Eingang hab ich zum Beispiel ein schönes Sideboard stehen, ist Mist! Warum? Weil viel zu viel Ablagefläche, alles was man so zur Haustür mit reinbringt, wird da abgelegt und bleibt da liegen – hässliche Stapel als begrüßen beim Reinkommen, blöd – wird irgendwann geändert.
    Farbe? Ich mag weiße Wände, aber mit Farbe kann man auch toll gestalten – unserm Schlafzimmer hab ich mit blauer Farbe eine neue Proportion und damit ein ganz anderes Raumgefühl gegeben, wenn Du magst, kannst Du es hier anschauen: http://feinundraum.de/blau-und-die-loesung-fuer-einen-raum/ , würde ich wieder so machen und es macht Lust darauf, andere Wände auch mal bunt zu machen, mal sehen…
    Viel Freude beim Finden und Umsetzen Deines EIGENEN Stils wünsche ich Dir,
    LG, Mecki

    Antworten
    • Bine [waseigenes] sagte:

      Wir haben vor einigen Wochen einen hohen Schuhschrank bestellt.
      Dann haben wir keine Möglichkeit mehr, etwas im Flur abzulegen.
      Darauf freue ich mich, bin aber auch sehr gespannt, wo die Sachen dann
      hingelegt werden. Irgendwo müssen sie ja hin! ;-)
      Dein blaues Schlafzimmer finde ich grandios!
      DANKE für den Tipp!
      LG Bine

      Antworten
  13. Heike sagte:

    Wow, jedes Wort könnte von mir sein. Außer dass unser Hund eine Katze ist und die Kinder schon groß. Ich hadere auch grade mir unserer Einrichtung. Irgendwie gefällt sie mir noch, entspricht aber gar nicht so dem, was gerade angesagt ist. Und irgendwie hätte ich es gern anders, weiß aber nicht genau wie. Alles weiß ist auch nicht meins. Habe den Flurschrank weiß gestrichen und anschließend dann doch die weiße Wand dahinter wieder farbig. Bei so vielen tollen Wohnungen in den Magazinen frage ich mich oft, wo die Leute nur ihren persönlichen Kram haben. Und wie passen unsere vielen bunten Bücher in ein strenges Farbschema? Also sollte man sich vielleicht hier und da eine Anregung holen, ansonsten aber sein eigenes Ding machen. Ich arbeite dran. Viel Erfolg für die Umgestaltung deines Schlafzimmers.
    Liebe Grüße
    Heike

    Antworten
    • Bine [waseigenes] sagte:

      Ich habe unser Bücherregal neulich nach Farben sortiert. Das sieht klasse aus,
      es ist und bleibt aber ein Bücherregal und Bücherregale sehen nie
      aufgeräumt aus. Mir ist das wurscht. Ich liebe Bücher und sie müssen dableiben.
      LG Bine

      Antworten
  14. Wanda Breitenbach sagte:

    Hallo Biene,

    mein Tipp an dich ist folgender: Nimm einen Handspiegel und schau dir eure Räume mal so wie in einem Rückspiegel des Autos an. Du wirst staunen, was du dann wahrnimmst! Da dir alles, was du jeden Tag um dich hast vertraut ist, nimmst du vieles nicht mehr so richtig wahr. Da du im Spiegel alles seitenverkehrt anschaust, ist der Anblick neu.
    Ich habe das schon sehr oft selbst praktiziert und kam dann auf ganz neue Ideen für Farben, neue Möbel oder einfach nur ein Umstellen der vorhandenen Möbel. Bei Freunden klappte das ebenso.
    Für mich ist eine lebendige Atmosphäre in meiner Wohnung wichtig. Nur kein Ausstellungsraum! Außerdem will ich die Freiheit haben, je nach Jahreszeit, Anlaß und Laune farblich zu gestalten. Tischdecken, Kissen und passende Accessoires machen es möglich. Und so wandert vieles für einen ‚Schlaf‘ in den Schrank um dann wieder bei Bedarf zu neuen Ehren zu gelangen.
    Für deine Stühle würde ich dir so etwas wie Hussen vorschlagen. Gefüttert, Kunstfell mit Taschen für die Nikolausgeschenke in der Rückenlehne wäre doch auch für die Kinder super.

    Es würde mich freuen, wenn ich dein Dilemma mit meinen Vorschlägen etwas mildern könnte.

    Alles Gute und Grüße

    Wanda

    Antworten
  15. Sabine sagte:

    Liebe Bine,
    ich kann Dich nur ermutigen, Dich auf die Suche nach Deinem ganz eigenen Stil zu begeben. Nimm Deinen Mann mit auf eine gemeinsame Suche und findet Eure Schnittmengen.
    Das Dilemma, in Dem Du Dich gerade siehst, ist weit verbreitet, und das schreibe ich jetzt aus der Perspektive als Einrichtungsberaterin. Mir werden im Laden genau die gleichen Fragen gestellt, die Du hier hast und meine Antwort ist immer wieder: Willst Du Dir das angucken? Jeden Tag in Deiner Wohnung? Kann Dein Mann sich das angucken? In seiner Wohnung, die ja auch Deine Wohnung ist? Könnt Ihr es Euch gemeinsam angucken?
    Diese Fragen sind völlig wertfrei gemeint. Und die Antworten darauf bringen Euch näher zu Eurem Stil. Eurem. Das ist ganz wichtig.
    Ich kenne die grau-schwarz-weiß-Pinterest-Bilder. Die schaue ich mir jeden Tag an, weil ich wissen möchte, was Menschen gerade gut finden (wollen?). Wenn Du Dich in diesen Bildern nicht wiederfindest, such Dir andere. Und gib nicht auf.
    Hab ein schönes Wochenende.
    Sabine

    Antworten
    • Bine [waseigenes] sagte:

      Danke für Deinen aufmunternden Kommentar, Sabine!
      Wahrscheinlich werden wir es genauso machen (müssen).
      Zusammen Möbel und Farben anschauen und unsere
      Meinung dazu äussern. Zum Glück haben wir beide einen sehr
      ähnlichen Geschmack. Hier gibt es kaum Kompromisse.
      LG Bine

      Antworten
  16. Sputnik sagte:

    Hallo Bine,
    das Gefühl kenne ich auch. Man kauft sich Dekoartikel, die im Laden oder in der Zeitschrift toll aussehen und in den eigenen 4 Wänden wirkt alles irgendwie anders, langweilig oder deplatziert. Man hat halt nicht die passende Vintage Wäschetruhe zum eben gekauften Kerzenständer Trio. Oder das lichtdurchflutete Wohnzimmer mit parkähnlichen Ländereien im Hintergrund wo man super toll die Designerbodenvase platzieren kann. Ich glaube man muss sich im Klaren sein, dass in den Häusern, Wohnungen oder Räumen, die einem da gezeigt werden niemand wohnt. Schuhe, Ranzen, benutztes Geschirr gehört halt zum Leben dazu. Wichtig ist doch, dass man sich wohlfühlt und keine Angst haben muss, sich zu bewegen oder gar zu atmen. Trotzdem wäre ich auch dankbar, wenn man mal eine Tipp bekommen würde, wo es evtl. mal etwas ausgefallenere Dekoartikel bekommen kann. Denn leider sind es dann doch meistens Vasen oder Kerzenständer……
    In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend.
    Ich lege mich jetzt auf meine bequeme Couch und werde die hübsch gefaltete Decke jetzt über meine Füße legen.
    ist zwar nix für`s Auge aber soooo gemütlich.

    ;-), Melanie

    Antworten
    • rutschbahn sagte:

      Ich habe teilweise noch schwarze Möbel, weil ich zu den 50something gehöre – war ja schon mal in :). Eine Zeitlang mochte ich Sie gar nicht, wolte eigentlich neue Möbel, sind aber hochwertige Flötotto-Systemmöbel und ich bin kein Wegwerfmöbel-Typ. Allmählich mochte ich die Möbel wieder, habe mir vor einiger Zeit sogar eine schwarze Muuto-Lampe für über den Esstisch gekauft. Man nähert und entfernt sich also durchaus von und mit seinen Möbeln. Ich habe allerdings auch schon immer neutrale Holzfußböden und einige alte Weichholzmöbel dazu kombiniert. Der neutrale Unter-Hintergrund sozusagen für eine wechselnde sonstige Farbigkeit aus Kissen, Teppichen und Gardinen sowie Tischsets usw. Meine alten Möbel gefallen mir gerade richtig gut….zeitlos eben! Gruß Mara

      Antworten
  17. miss marple sagte:

    Du sprichst mir so was aus der Seele. Zwei große, zwei kleine Menschen und ein Hund. Danke dafür, wir sind nicht allein =)

    Antworten
  18. Ute sagte:

    Liebe Bine,
    ich erinnere mich sogar noch an die Zeit, als dein Blog nicht weiß war, sondern knallig bunt – und einmal sogar mit kackbraunem Hintergrund:-) Und du hattest immer so schöne Fotos im Header! Wenn schon nicht dein Zuhause, dann ist doch wenigstens der Blog jetzt aufgeräumt. Das finde ich klasse und das ist doch schon mal was. Viele liebe Grüße, Ute

    Antworten
  19. Sandra sagte:

    Ich kenne das Problem, auch wenn ich alleine wohne. Und ehrlich gesagt habe ich mittlerweile aufgegeben. Stil hin oder her, ich habe keine Lust mehr weiter danach zu suchen. Mittlerweile mag ich es praktisch. Muss ja auch, ich habe bloß ein Zimmer, und da muss ich wirklich eher praktisch planen, damit ich alles unterbekomme. Deko passt da sowieso nicht mehr rein. Und ich komme auch mittlerweile mit meinem „Sammelsurium“ gut zurecht. Stört mich nicht mehr. Bei mir wohnt eben jemand ;) Ganz ehrlich finde ich diese gestellten Fotos von Häusern, Wohnungen und Zimmern gruselig. Wo alles schön drapiert wird und so weiter. Und ich frage mich dann wo diese Leute ihre Kleidung unterbringen, ihre Winterkleidung lagern, die tausend Paar Schuhe haben, wo die Dokumente untergebracht sind, und ob die überhaupt Bücher lesen oder es aufgegeben haben, weil Bücher das gute Aussehen des Wohnzimmers zerstören. Nee. Lieber ein wenig mehr „Durcheinander“, dafür lebendig und persönlich :)
    Ich muss auch nicht unbedingt ständig Geld für neue Bettwäsche ausgeben, nur weil meine mittlerweile out ist. Solange sie noch nicht ausgefusselt ist, bleibt sie, auch wenn das Muster vielleicht nicht mehr soooo aktuell ist.
    Tut mir leid daß ich dir da auch nicht weiterhelfen kann.

    Liebe Grüße,
    Sandra

    Antworten
  20. Irene sagte:

    Hallo meine Liebe,
    also mir geht es da wie dir. Unsere Wohnung ist ganz schlicht und in weiß eingerichtet, allerdings fehlt mir da immer das persönliche, spannende oder einfach nur das gewisse etwas dass einen einlädt die Wohnung zu erkunden. Alle Versuche scheitern an drei unterschiedlichen Bedürfnissen (Kind, Mann und meine).
    Lg. Irene
    http://www.moliba.blogspot.com

    Antworten
    • Bine [waseigenes] sagte:

      Ich habe das Glück, dass ich hier die Ansagen machen darf.
      Natürlich in Abstimmung mit dem Mann, aber der ist (was die Einrichtung
      betrifft) meist meiner Meinung. Deswegen hängt nun alles an mir :-)
      LG Bine

      Antworten
  21. Lady Stil sagte:

    Hallo BIne,
    ja das Dilemma kommt mir mehr als bekannt vor! Auf der Treppe hat quasi jeder eine Stufe für sich, wo sich Dinge stapeln, die man ja mit nach oben nehmen könnte….könnte, denn jeder geht dran vorbei ;-)))))) und abends liegt die Treppe voll!
    Mal abgesehen von Küche und Co, darüber reden wir jetzt lieber nicht!
    Unser Wohnzimmer ist jetzt auch schon sieben Jahre alt und ich kanns so, wie es ist nicht mehr sehen…das Verhängnisvolle…ich befinde mich in einer Geschmacksumbruchphase (ja, mein Lieblingswort derzeit ;-))) ) und würde am liebsten alles rausschmeißen…hab aber nix und noch keine Idee zum „Wiederreinschmeißen“.
    Und unsere Kissen sind immer plattgesessen!

    LG,
    Moni

    Antworten
  22. Jana sagte:

    Ich ziehe bald um und überlege auch ständig wie ich alles gestalte. Super gefällt mir z.B. die Idee von weißen Wänden und dann mittels Masking Tape „Bilder“ an die Wand zu kleben. Dadurch bringt man Farbe und Leben in den Raum und trotzdem kann man es schnell widerrufen.
    Das richtige Leben ist nicht schwarz weiß und das Zuhause sollte dann auch nicht so sein.

    Antworten
  23. tepetua sagte:

    Liebe Bine,
    Du sprichst mir so aus der Seele. All diese Räume in denen keiner wohnt. Daran kann ich mich nicht orientieren. Ich freu mich auf die Fotos nach dem Streichen. Und ich kauf meinem Mann das Buch. Der ist nämlich kein Freund von farbigen Wänden und hat sich bislang durchgesetzt.
    LG und ein wunderbares Wochenende.
    Ich geh jetzt ein Küchenbuffet für unser Badezimmer suchen.
    Drück mir die Daumen.
    LG Anna

    Antworten
  24. Bee H sagte:

    Das kenn ich. Wir haben vor einem Jahr unser Haus gekauft, so gar nicht in meinem Stil angemalt. Ich war damals schwanger und krank geschrieben und sass also monatelang nur rum und hab buchstäblich die Wände angestarrt. Naja, und dann kam unser Sohn und natürlich ist allgemein bekannt dass man mit einem Baby SOOO viel freie Zeit und vor allem Hände hat!

    Lediglich das Wohnzimmer ist fertig gestrichen, die Wände in einem warmen Skandi-Blau, der Kaminsims knallrot. Schoen, aber blau ist eigentlich nicht meine Farbe, das kam definitiv davon dass ich mir so viele Einrichtungs-Blogs angeschaut habe und der Skandi-Stil nun mal in ist.

    Mein Sohn und ich fahren am Wochenende zu meinen Eltern nach Deutschland und mein Mann hat die Aufgabe, das Schlafzimmer zu streichen. Decke hellgelb und Wände petrol. Vielleicht etwas mutig, aber es ist ja nur Farbe (sage ich mir so, der dunkle Ton würde wahrscheinlich 3 Schichten weiss brauchen bis er weg ist….).

    Antworten
  25. Anna sagte:

    Du sprichst mir aus der Seele. Ich verliebe mich häufig in wunderschön gestaltete Räume auf Pinterest oder anderen Blogs, dennoch könnte ich das bei uns in der Wohnung nie umsetzen. Wir haben viele persönliche Sachen, Schuhe und mit zwei Katzen manchmal auch ein kleines Chaos. Mir ist vor einiger Zeit aber aufgefallen, dass die im Internet gezeigten, durchgestylten Räume selten persönliche Dinge, wie Bilder, Bücher, Haustiere (und deren Haare^^) und und und enthalten. Lieber habe ich mein buntes Leben um mich herum, als als in sterilen schwarz-weißen, perfekt abgestimmten Zimmer zu leben.
    Meine Wände sind zwar auch alle weiß gestrichen, aber das auch nur, weil unsere Wohnung ziemlich dunkel ist. Dafür sind Accessoires, Vorhänge, Bettwäsche, Bilder alle wunderbar bunt und machen gute Laune.

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  26. Mareike sagte:

    Liebe Bine,

    ich weiß noch, wie ich in meine erste eigene Wohnung gezogen bin und dachte, frisches Grün an der Schlafzimmer-Wand – das ist es! Kein halbes Jahr später ging mir dann auf, dass ich mich damit überhaupt nicht wohl fühle und habe neu gestrichen. Dabei hat mir geholfen, das ich eine Sache ganz sicher von mir wusste. Ich fühle mich in kleinen Räumen total wohl! Also hab ich zu einem dunkleren Grau-grün gegriffen und die präsenteste Wand damit getüncht. Und als Gegenpol ein Schokobraun um mein Bett herum. Seitdem wach ich super gern in meinem Schlafzimmer auf, das auf Grund der dunklen Farben kleiner und gemütlicher wirkt.
    Eine Sache habe ich für mich dabei aber immer verfolgt: weiße Möbel. Der Vorteil, dass man den Staub darauf nicht so sieht, habe ich am Anfang gar nicht so wahrgenommen. Ich wollte einfach frei von jeder Holzsorte sein, damit die Möbel immer passen. Auch wenn ich mal umziehen sollte und die Türen der neuen Wohnung plötzlich in Buche-rot sind…
    Meinen Stil kann man in keiner Zeitschrift finden, aber meine Familie und Freunde sind sich einig, ich hab einen eigenen. Ich höre immer nur auf meinen Geschmack. Wenn es mir gefällt, ist es auch gut so. Vielleicht ja auch nur für eine gewisse Zeit und dann muss was anderes her. Warum auch nicht? Jeder verändert sich. Wenn Du unsicher bist, streichst Du eben nicht die Wand sondern änderst die Accessoires! Du wirst dann schon merken, in welcher Farbe Du Dich wohl fühlst.
    Übrigens: Ich kenne niemandem, bei dem es unbewohnt – zeitschriftenmäßig aussieht. Wer so viel Wert auf Äußerlichkeiten legt, hat vielleicht Innen weniger zu bieten…

    Liebe Grüße
    Mareike

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    • Bine [waseigenes] sagte:

      Das ist interessant… wo doch die meisten Leute helle und luftige Räume mögen.
      Aber ich finde es total cool, dass Du da für Dich den richtigen Farbton gefunden hast.
      Accessoires anmalen… das habe ich früher auch gemacht. Guter Tipp!
      LG Bine

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  27. Petra sagte:

    Liebe Bine,

    schlußendlich solltest Du Dich in Deinen 4 Wänden wohl fühlen! Und absolut zu Deiner Beruhigung – wenn man bei uns die Tür aufschließt, stolpert man i.d.R. als erstes über abgestellte Reitstiefel. Das ist ziemlich übel, denn meist klebt noch der halbe Reithallenboden daran, der dann natürlicch abfällt. Auf dem Weg zur Garderobe kommen dann wahlweise 1 – 2 Schultaschen, div. Sportbeutel und garantiert auch noch die Fußballschuhe des Sohnemanns – nicht weniger übel als Reitsstiefel, da an den Stollen noch die Fußballwiese samt Asche klebt (die nach dem Trocknen dann natürlich auch abfälllt – im Flur versteht sich’s). Zugegebenerweise bin ich selber manchmal auch nicht besser, denn weiter im Flur neben der Kellertreppe steht dann meist der Staubsauger. Eigentlich hat er seinen Platz unten, aber man muss ja immer mal wieder die abgefallenen Krümmel und Erdbrocken wegsaugen, also lohnt sich der Weg nicht immer und das Ding bleibt aus Bequemlichkeitsgründen oben stehen. Real LIfe…. :-)
    Nachdem wir aktuell doch mit ein wenig Farbe an den Wänden leben, planen wir das neue Heim gerade absolut in weiß. Also zuerst mal für den Anfang. Ich bin mir noch nicht so ganz sicher, ob sich danach nicht doch noch die ein oder andere farbige Wand da mit hineinmogelt. Aber zuerst einmal plane ich Farbe nur über die Deko reinzubringen. Aber so wie sich das Leben immer wieder ändert und wandelt, werden sich auch die Räume ändern und wandeln.

    Viel Freude Dir weiterhin beim Planen und Renovieren!
    Liebe Grüße
    Petra

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  28. Alex aus L. sagte:

    Hallo Bine,

    das verstehe ich gut. Seit unsere Kleine auf der Welt ist, sehen wir unser Zuhause mit anderen Augen und passen seit dem immer wieder an: Küchenmodul zur Wickelkommmode zur Kommode zur Garderobe… etc.

    Das Problem mit den Esszimmerstühlen haben wir folgend gelöst: wir haben uns zwei Stühle von Oktopus gekauft (wenn ich hier Namen nennen darf -?- ). Wir benutzen die ja schließlich jeden Tag und die müssen bequem sein. Und es ist erstaunlich wie zwei Stühle die komplette Wirkung des Raums verändern – von Vintage (alte Flohmarktstühle) zu einem Kleks „Design“.
    Die Stühle für Gäste haben wir noch nicht, aber die werden auf jeden Fall stapelbar sein und in der Ecke verschwinden. Und der Hochstuhl unserer Kleinen passt auch ins Gesamtbild.

    Meine aktuelle Erfahrung ist: jedes Möbel muss einzeln voll gefallen und seinen Zweck erfüllen uns dann fügt sich alles…

    Liebe Grüße und viel Erfolg beim Einrichten ;-)

    Alex

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  29. merlanne sagte:

    Liebe Bine,
    wie sehr kann ich Dein Dilemna verstehen, geht es mir seit Jahren doch genau so. All diese wunderschönen Zeitschriften, Bücher, Trendberichte, … sie sind schön anzusehen und man wünscht sich öfters das eine oder andere auch für die eigenen vier Wände. Doch in „real life“ funktioniert das nicht, alles was Du im 2. Abschnitt hier beschreibst, kann ich unterschreiben. Wir wohnen … und das heisst Durcheinander, mit der Zeit ausgesessene Sofas, Schrammen auf der Wand usw. Was die Farbe angeht, habe ich lange Zeit in einem ganz blauen Zimmer geschlafen. Wo wir aber jetzt vor 6 Jahren erneuert haben, wurde alles weiss, bis auf den Flur, der ganz in gelb leuchtet. Das Gelb gefällt mir nicht mehr, doch im Wohnzimmer würde mir eine mauve oder grüne Wand gefallen … voilà, dauernd ändert der Geschmack … deshalb, höre auf Dein Gefühl und lasse Dir nicht reinreden. Sowieso, ich habe mich immer schon gefragt, wieso mir jemand sagen muss, was mir zu gefallen hat. Schmunzeln musste ich bei Deiner Aussage, dass Deinem Mann kein Trödelmarkt-Sammelsurium an Stühlen ins Haus kommt. Monsieur Merlanne hat da auch ein Problem mit und ich hätte doch soooo gerne verschiedene tolle Stühle rund um den 3m langen Tisch im Wohnzimmer.
    Viel Spaß beim Planen!
    Liebe Grüsse,
    Claudine

    Antworten
  30. Solveig Frostpfoetchen sagte:

    Hallo
    Ich stehe gerade vor ähnlichem DIlemma, das sich nicht auflösen lässt. Viele EInrichtungszeitschriften, noch mehr Stile, 2 Kinder und ein Mann, kleines Budget und keine Zeit.
    Ich mag Räume, die nicht zu bunt sind. Schon in sich Farbig, aber eher: Wohnzimmer blau mit braun, Küche grün, auch die Accessoires und so fort.
    Im Frühjahr fang ich damit an. Bestimmt
    Gruß
    Solveig

    Antworten
  31. mila sagte:

    Liebe Bine,
    ich kann mich nicht entscheiden und finde das ganz gut so. Das heißt nämlich, dass ich zwar ewig brauche, bis ich die richtige Lampe gefunden habe und solange auf eine Baustellenfassung-Übergangslösung blicke, aber wenn ich was kaufe, dann gefällt mir das auch länger als nur eine Trend-Saison. Mein Sofa habe ich schon über fünfzehn Jahre (zugegebenermaßen mittlerweile ziemlich verschlissen), das nenne ich auch Nachhaltigkeit. Mein Bett ist ein Kindheitstraum und steht bereits seit über zehn Jahren bei mir rum. Sind die Dinge jemals wirklich in? Ich wage es zu bezweifeln. Aber dafür sind sie auch nie wirklich out. herzliche Grüße, Mila

    Antworten
  32. Kikkilotta sagte:

    Liebe Bine,
    es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich in Deinem Beitrag wiederfinden … ich auch. Wir (3 Kinder, Hund und immer jede Menge Freunde zu Besuch) machen auch jede Menge „Mess“ … Haarbällchen und Krempelkram türmen sich im Wohnzimmer und natürlich! auf der Treppe: Schulranzen, Turnschuhe, Musikinstrumente …
    Das Tohuwabohu macht mich manchmal ganz schön hibbelig und natürlich hab auch ich die wunderschönen Pins auf Pinterest im Hinterkopf, die das unerreichbare Ziel wie eine Möhre an der Angel vor meiner Nase baumeln lassen. Aber man kann eben nicht beides gleichzeitig: stylen UND leben. Sonst wird das eigene Zuhause zum Museum, wo nix mehr stattfinden kann!
    Ich hab für mich und unser Haus im Laufe der Jahre folgendes gelernt:
    – Wohngeschmack kann sich ändern, meist in Zyklen von ungefähr 7 bis 10 Jahren. In den 90ern war ich auch mal kurz dem Landhausstil verfallen, kam aber dann zurück zu „modern-skandinavisch mit witzigen Akzenten“. Es lohnt sich, sich beim Wohnstil wenigstens für eine grobe Grundrichtung zu entscheiden – oder eben auch für einen konsequenten Mix.
    – Möbel haben bei uns Grundfarben: viel weiß, etwas schwarz, etwas helles Holz. Dann kann man mit Wandfarben, Accesoires und Deko herumexperimentieren und auch die schon erwähnten „Geschmacksumbrüche“ alle 7 bis 10 Jahre mitmachen.
    – ich entscheide mich meistens für ein bis drei Akzentfarben pro Raum und achte auf eine Wiederholung bei den Accessoires; das macht unheimlich viel aus! Im Flur ist es z.B. rot, denn wir haben einen alten, knallroten PVC Handlauf aus den 60ern am Treppengeländer. Seit der Raum diese Farbe „mitträgt“ finde ich den Handlauf richtig cool.
    – ich habe im Laufe der Jahre eine „Grundordnung“ hergestellt: theoretisch haben alle Dinge ihren Platz. Praktisch sieht es natürlich so aus, das immer alles irgendwo anders rumfliegt, aber im Alarmfall läßt sich mit vereinten Kräften und einer Runde Staubsaugen innerhalb von 30 bis 60 Minuten einigermaßen Ordnung herstellen. So ca. ein bis zweimal die Woche herrscht bei uns der Zustand der sauberen Aufgeräumtheit, für ein paar Stunden, und daran erfreue ich mich!
    – Ordnung ist auch eine Phase: mit kleineren Kindern geht das einfach nicht so gut, und das ist auch richtig so! Ich hab bei einer Freundin einen netten Spruch gelesen: „A clean house is a sign of a wasted life“. Die Zeit ist mit den Kindern garantiert besser genutzt. Je älter die Kinder werden, um so leichter fällt das Ordnung halten wieder.
    Viel Glück mit dem Schlafzimmer! Viele schwören auf Farbtöne von Farrow & Ball … vielleicht ist das noch ein Tip.
    Herzliche Grüße
    Kirsten

    Antworten
  33. PeTra sagte:

    Liebe Bine,
    ich kann dich gut verstehen. Wir leben auch in unserer Wohnung und nicht bei „Schöner wohnen“, wo die Teppichfransen gekämmt werden …
    Wir suchen nun schon etwas länger nach der neuen Farbe fürs Schlafzimmer. Irgendwann habe ich mir Farbkarten mit verschiedenen Farbvorschlägen geholt und so neben die Betten an die Wand gepinnt, dass sie uns immer wieder vor Augen kamen. Jetzt haben wir uns für ein ganz helles grüntürkis entschieden, das die bisher gelben Wände ersetzen soll. Das Bad strahlt über den weißgrauen Fliesen in mango, die Küche hat eine dunkelrote Wand zu den Holztüren, der Flur ist vanillegelb, usw. Ich mag einfach die Sterilität der weißen Wände gar nicht (und dass man bei Sonnenschein eventuell eine Sonnenbrille braucht ;) ).
    Unsere Möbel haben sich so nach und nach gefunden, abseits vom Mainstream. Hier ein moderner Stokke Peel oder ein Monstersofa von Bretz, da Weichholzschränke oder Altertümchen aus der Familie. Letztendlich ergänzen sie sich wunderbar. Mein neues Traumsofa, das nächsten Monat bei uns einziehen wird, wird ein dezentes anthrazitfarbenes Polster haben, da es von bunten Quilts und Kissen verschönt werden soll, und ich mir da gestalterische Freiheiten nehmen können will.
    Wir haben so nach und nach die preiswerteren Ikeamöbel durch andere Möbel ersetzt, die zu uns gefunden haben, meist nicht dann, wenn wir auf der Suche waren. Das Gleiche gilt für Lampen – DIE richtige Lampe zu finden, geht nicht auf Ansage. Also ein bisschen Geduld, eventuell eine preiswerte Zwischenlösung, und die richtigen Stühle werden sich auch finden lassen.
    Viel Glück dabei und viel Geduld!
    Herzliche Grüße
    Petra

    Antworten
  34. Posseliesje sagte:

    Liebe Bine,
    du sprichst mir aus der Seele.
    Ich finde zum einen auch viele verschiedene Stile toll, zum anderen denke ich, dass passt nicht zu uns. So ordentlich, clean, strukturiert wird es bei uns nie aussehen.
    Als wir unser Haus gekauft haben, wollte mein Mann unbedingt eine hellblaue Wand im Schlafzimmer. Ich dachte: Oh nein, zu bunt, zu kühl… aber mein Mann hat sich durchgesetzt, u.a. mit dem Argument: Ist doch wie unter freiem Himmel aufwachen. Heute liebe ich unsere blaue Wand im Schlafzimmer.
    Ich bin gespannt, wie du dich entscheidest.
    Liebe Grüße,
    Kerstin M.

    Antworten
  35. Sabrina Klee sagte:

    Liebe Bine,

    mir geht es da ganz ähnlich. Ich finde die ganzen Ideen in Wohn-, Dekozeitschriften immer super und schön, aber kann mich einfach nicht für einen Stil entscheiden. So ist unsere Wohnung ein Misch-Masch aus allem Möglichen und ich würde gerne eine „klarere“, ruhigere Linie reinbekommen, weiß aber nicht wie. Beispielsweise versuche ich gerade unser Bad in eine „orientalisch“ angehauchte Wellness-Oase zu verwandeln. Wir haben zwar noch keine Kinder, aber trotzdem ist das schwierig, wenn dazwischen alte Stinkesocken, Zahnbürsten und allerhand Gedöns rumfliegt :). Nun mischen sich eben schöne Teelichtgläser mit einem Buddha, Muscheln und alten Stinkesocken… Na ja, aber wie du schon meintest, in diesen Räumen wird nicht nur gewohnt, sondern GELEBT. Und zum wirklichen Leben gehören eben auch die Stinkesocken :)

    Ich wünsch dir einen schönen Tag,
    Sabrina (auch Bine) ;)

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  36. Anna K. sagte:

    Meine Güte, und ich dachte ICH wäre verzweifelt wegen unserer Einrichtung :-D Wir sind seit einem halben Jahr nun schon am Renovieren und ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll – es nimmt kein Ende. Jeden Tag habe ich andere Einfälle wie ich dieses oder jenes Zimmer gestalten/einrichten könnte, nicht nur mein Mann baut schon Aggressionen auf sondern auch meine Kinder weil ich anscheinend so nerve *lach*. Also ich kann dich auf jeden Fall mehr als verstehen, ich möchte, dass in jedem unserer Zimmer (wir haben ein Haus) von jedem etwas Persönliches zu finden ist. Angefangen von der Dekoration, über die Stühle, Bilder usw. usf. Das heißt sobald jemand das Haus betritt soll er denken „Hey, hier wohnt bestimmt die Familie Kr***“ :-D Die andere Sache ist auch, dass ich eher zu bunten Farben tendiere aber mein Mann eher der elegante und schlichte Typ ist welcher mehr auf schwarz/weiß steht. Ja ja Gegensätze ziehen sich an, deshalb haben wir wohl auch geheiratet hihi. Zurück zum Thema, ich könnte durchdrehen da ich mich nicht entscheiden kann in welchem Stil alles eingerichtet werden soll. Weil ich möchte das jetzt nur einmal so einrichten und dann lassen, sodass ich die nächsten Jahre meine Ruhe habe und dennoch alles noch jahrelang genießen kann wenn du verstehst was ich meine :-S Ich muss mir einfach überlegen wie ich dieses von mir gewünschte bunte und das (sagen wir mal langweilige) schwarz/weiße kombinieren kann – sowohl was die Wände als auch die komplette Einrichtung angeht. Ich habe mir schon Haufen Ideen im Internet sowie in den verschiedensten Läden geholt, stehe aber letztendlich vor demselben Problem wie du – das ist einfach nicht mein Stil :-) So, und ich sehe es schon kommen, dass ich irgendwelche Möbel am Schluss einfach irgendwie zusammen würfeln werde Hauptsache ich muss nicht mehr überlegen und mir den Kopf über tausend Details zerbrechen. Oh man, zumindest konnte ich mal irgendwo meinen Frust rauslassen :-D Ich hoffe jedenfalls, bei dir hat sich das Problem mittlerweile erledigt! Liebste Grüße, Anna <3

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  37. Angi sagte:

    Auch wenn der Beitrag schon eine Weile her ist, aber er spricht mir aus der Seele ;-).
    Klar gibt es viele schöne Wohnblogs – allerdings wiederholt sich da auf kurz oder lang eben auch alles und ist dann eben nicht mehr individuell und bei manchen extrem spärlich eingerichten Wohnungen frage ich mich wirklich wie das gehen soll…wie selbst haben nur 67 qm Wohnfläche und Katzen (die haaren gerade im Fellwechsel um die Wette), ein paar Hobbys + Utensilien dafür und schon ist die Hütte voll….und ich hinterfrage regelmäßig meine Möbel und deren Inhalte.
    Und das obwohl wir regelmäßig ausmisten, unsere Kaufentscheidungen meist gut überlegen/abwägen (ich recherchiere gründlich + lasse mir meist eine Woche Zeit) und fast immer muss auch das Alte dafür gehen…
    Und obwohl wir keine Kinder haben wäre ein weisses Sofa nach ein paar Wochen ein Fall für den Sperrmüll…..siehe Katzen ;-).
    Vieles finde ich nur zum Betrachten schön/interessant, aber selbst wollte ich nicht unbedingt so leben und meist frage ich mich dann auch ob ich nicht einem kurzlebigen Trend aufsitzen würde – davor gefeit ist kaum jemand ;-).
    Praktikabel, der eigen Stil, zeitlos und bezahlbar ist gar nicht so leicht zu realisieren.
    Wichtig finde ich eigentlich nur, das altes mit neuem gemischt wird und es nicht aussieht wie im Möbelkatalog.
    Reinweiße Wände finde ich auch nicht so prickelnd und es gibt ja gottseidank eine rießige Farbpalette.

    Grüße, Angi

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