Hier geht es um Themen, die sich alle rund ums Bloggen drehen! Zum Beispiel mein Blogumzug von blogspot zu Wordpress oder wie man social media icons in den Blog einbaut.

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Ich mach den Laden dicht und gründe eine Hippie Kommune in der Eifel.

Es fing alles als ein Hobby an; vor ca. 10 Jahren. Da gab es noch keine Impressumspflicht (zumindest wusste ich zu der Zeit noch nix davon), es gab kein Facebook-Plugin, keine echten Profilfotos. Irgendwann entickelte sich daraus ein Business. Ein leidenschaftliches Business, immer noch mit dem Hobby-Gedanken, aber auch mit Einnahmen.

Es hat sich extrem viel geändert in den letzten Jahren und gerade in den letzten Monaten erwische ich mich immer mal wieder bei dem Gedanken „Ich mach den Laden dicht, ich bin zu alt für den Scheiß, mir geht das alles auf den Keks!“.

Nicht das Bloggen, nicht das Schreiben, das Fotografieren und anschließende Bearbeiten der Bilder stresst mich- nein, im Gegenteil, das sind alles immer noch meine Leidenschaften. Mich nervt das drumherum. Die Gesetzesgebung oder gerade die nicht vorhandene Gesetzesgebung. Dieses Halbwissen, welches da im Netz kursiert und diese klugen Anwaltstexte, die ich teilweise nicht verstehe.

Gedankenschnipsel zum Thema Werbung auf Blogs und DSGVO | waseigenes.com

Dass Beiträge, für die Geld geflossen ist, mit „Werbung“ gekennzeichnet werden muss, dass sollte mittlerweile jede Bloggerin wissen. Trotzdem tun es nicht alle. Da fällt das Wort Werbung entweder einfach unter den Tisch oder verschwindet bei Instagram in der s.g. Hashtagwolke. Oft wird da nur ein futziminikleines #ad eingefügt. Kein Mensch, der nix mit Bloggen zu tun hat, weiß, was das bedeutet. #ad steht für Advertising, also Anzeige, also Werbung.

Lassen wir mal diejeningen, die gar nicht kennzeichnen bei Seite (auch, wenn sie mich aufregen, aber aufregen bringt ja nix, nur Herzrasen und das ist bekanntlich ungesund).
Nun ist es aktuell so, dass das Thema Kennzeichnung von Blog- oder Instagrambeiträgen in den letzten Monaten verrückte Ausmaße angenommen hat. Da werden nämlich nicht nur Beiträge mit „Werbung“ gekennzeichnet, für die Geld geflossen ist, sondern auch Bilder, in denen Marken gezeigt oder genannt (Story) werden. Weil, dann ist man ja auf der sicheren Seite; dann kann einem keiner was.

Da werden dann irgendwelche gekauften Sachen gezeigt und dazu geschrieben „Werbung, weil Markennennung“. Besser ist das. Dass das alles selbst gekauft und bezahlt wurde, dass man mit den jeweiligen Firmen nix am Hut hat, dass man weder einen Auftrag hatte, dieses oder jenes zu zeigen, noch die Firma zu nennen – das alles ist jetzt egal. Man schreibt lieber „Werbung, weil Markennennung“ dazu. Nicht, dass mir nachher ein Anwalt noch mit einer Abmahnung daher kommt. Ich gebe zu: ich habe das auch schonmal gemacht.

Tagge ich Firmen, kennzeichne den Beitrag aber nicht als Werbung, weil ich nur empfehle oder einen redaktionellen Service, ohne Kaufempfehlung, biete, kann es mir aber trotzdem passieren, dass ich abgemahnt werde. Wieso das? Hä? Ja, das ist einer Bloggerin passiert. Vreni Frost hat in ihren Instabilder Firmen getaggt und schwupp erhielt sie eine Abmahnung, weil der VSW meint, dass sie Schleichwerbung machen würde. Hier geht’s zum Beitrag.

Mir wird schlecht. Was soll ich nun tun? Kennzeichnen, nicht kennzeichnen?

Der Grundgedanke der sozialen Netzwerke ist es doch, zu teilen. Wenn ich heute in einem netten Restaurant in Köln frühstücke, dann tagge ich das Restaurant, damit ich unter meinem Bild nicht zig Kommentare mit der Frage „Wo ist das?“ erhalte. Klar, ich mache indirekt Werbung für das Restaurant- aber es ist eine persönliche Empfehlung. Sonst nix.

Sobald ich eine (echte) Kooperation eingehe und im Auftrag einer Firma arbeite, schreibe ich immer (!) deutlich Werbung dazu. Überall.

Also, was ist jetzt zu tun? Vielleicht lösche ich einfach alles und gründe eine Hippie Kommune in der Eifel?

Gedankenschnipsel zum Thema Werbung auf Blogs und DSGVO | waseigenes.com

Damit ist nämlich nicht genug. Ende Mai tritt die DSGVO in Kraft. Übersetzt: Datenschutzgrundverordnung.
Ich habe dazu in den letzten Wochen verdammt viel gelesen. Schlauer bin ich nur ein bisschen. Ich muss z.B. meine Datenschutzerklärung überarbeiten, aber selbst pfiffige Anwaltskanzleien haben noch keine Aktualisierungen im Bezug auf die DSGVO auf ihren Seiten, weil „die rechtlichen Grundlagen hierzu sehr umfassend sind.“

Ich muss belegen, welche Daten hier erfasst werden. Ganz ehrlich: ich erfasse gar keine Daten, weil sie mich nicht interessieren, aber mein Blog und der Server, wo mein Blog liegt, die erfassen natürlich Daten, sobald Ihr hier vorbei surft oder einen Kommentar hinterlasst. Auch, wenn mich persönlich weder IP-Adressen noch Eure Email Adressen die Bohne interessieren, mein Blog speichert diese Infos.

Auf einem Blog kann man kommentieren. Oha, große große Daten-hin-und-her-Schieberei. Hier benötige ich anscheinend ein Plugin, welches vor dem Absenden eines Kommentares eine Checkbox öffnet, über die ihr die (noch nicht aktualisierte) Datenschutzerklärung bestätigen müßt. Ich mach mich dann mal auf die Suche und hoffe, dass sich dieses Werkzeug mit meinem Theme verträgt. Das andere Werkzeug, welches Euch ermöglicht Folgekommentare zu erhalten, werde ich wahrscheinlich löschen.

Dieses olle Facebook Plugin, was man früher auf vielen vielen Blogs gesehen hat, dass quasi Werbung für die Fanpage des Blogs macht und gleichzeitig zeigt, wer von Deinen Freunden auch diese Seite mag, das habe ich schon  lange von meinem Blog gelöscht. Aber unter jedem Post seht Ihr diese kleinen Bildchen für Facebook, Pinterest, Twitter,…
Darum muss ich mich schleunigst kümmern, denn würdet Ihr z.B. auf den Facebook Button klicken (um meinen Beitrag zu teilen), dann gibt das Plugin eine direkte Meldung an das Netzwerk ab- guck mal, Lieschen Müller hat gerade vom was eigenes Blog zu Dir geklickt. Und schon werden wieder Daten ausgetauscht. Ich würde diese kleinen Bildchen gerne löschen, habe aber in meinen Einstellungen noch nicht gefunden, wie und wo das geht.

Vor einer Ewigkeit gab es hier mal die Möglichkeit, sich für einen Newsletter anzumelden. Eure Emailadressen, die ihr mir „gegeben“ habt, habe ich gesammelt, um darüber einige wenige Newsletter in den letzten Jahren zu versenden. Da ich das nur sehr selten tue und der Versende-Dienst in den USA seinen Server hat, was wiederum mit dem deutschen Datenschutz nicht im Einklang ist, habe ich entschieden: ich werde mich bei diesem Mail-Versende-Dienst abmelden und all Eure Email Adressen dort löschen. Ja, ich weiß, es gibt ganz bestimmt Alternativen, die rechtskonform sind… vielleicht kümmere ich mich mal darum. Äh wann? Irgendwann.

Was ich ebenfalls gerade schon geändert habe: solltet Ihr hier kommentieren und solltet Ihr mit Eurem Internet-Profil ein sog. Gravata Bildchen verbunden haben, so wird dieses Profilbild neben dem Kommentar angezeigt. Damit das passiert, wird aber eine Anfrage an den Gravatardienst geschickt, wieder Datenaustausch. Ich habe bereits das Häkchen in den Einstellungen meines Blogs raus genommen. Ab sofort werden hier keine Profilbilder in den Kommentaren mehr angezeigt. Schade, unpersönlich, aber wat willste machen?!

Google Analytics. Örks. Da habe ich mich vor Jahren angemeldet, aber ich schaue da wirklich nie nie nie rein. Ich nutze andere Statistiken. Die sind aber wohl nicht rechtskonform, also löschen. Und dann Analytcs nutzen. Aber vorher diesen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag ausdrucken, studieren, verstehen, unterschreiben wegschicken. Ach so, es gibt diesen Vertrag auch in elektronischer Form. Muss ich mich drum kümmern. Äh wann? Irgendwann. Bald!

Ich könnte diesen Sermon noch unendlich fortführen und ich sage gleich- alles, was ich bis hierhin geschrieben habe, ist das, was ich in den letzten Wochen gelesen und gelernt habe. Ob es 100%tig stimmt, ob das alles so DSGVO konform ist, das weiß ich nicht. Bitte verlaßt Euch nicht darauf, erkundigt Euch selber. Sorry!

Sollte mich jetzt aktuell jemand fragen, was ich so tue, womit ich mein Geld verdiene, ich würde antworten: ich bin Redakteurin, Datenschutzbeauftrage, Marketingspezialisten, Buchhalterin, und so weiter und so fort… und eigentlich macht mir das alles Spaß, eigentlich finde ich es super, dass ich für mein kleines was eigenes Unternehmen arbeite, mich informiere, neugierig bleibe, eine Spezialisten bin und und und… aber manchmal nervt es mich und ich habe echt Schiss, dass ich was übersehen habe, dass ich nicht richtig informiert bin, dass mir jemand an den Karren fahren könnte. Die Hippie Kommune in der Eifel, ohne Blog, Facebook, Instagram & Co. klingt für mich immer verlockender.

Und da soll nochmal jemand sagen- ach, Du bist Bloggerin? Texte schreiben, schöne Fotos machen, bisschen Basteln? Ja, genau, das bin und tue ich auch. Eigentlich.

Mein Wort zum (Kar-)Freitag musste ich mir jetzt mal von der Seele schreiben. Warum? Na, weil ich hoffe, dass das jemand liest, der sich mit dem ganzen Scheiß 1A auskennt, mich ans Händchen nimmt und sagt; komm ich regel das alles für Dich.

Nein, Quatsch. Ich schreibe das, weil ich hoffe, dass ich diesen Artikel in ein paar Jahren nochmal aufrufen kann (wenn ich dann nicht schon in der Eifel in meiner Hippie Kommune sitze und alles gelöscht habe) und sagen kann: oha, das waren noch Zeiten. Da haben wir uns mit der DSGVO und der Kennzeichnung von Werbung rumgeschlagen. Früher war einfach alles besser…. denn wer weiß schon, was da noch alles auf uns zukommt?

Wir waren heute übrigens in der Eifel. Hübsch ist es da… ich könnte mir durchaus vorstellen…  Kommt Ihr dann mit? ;-)

Liebe Grüße, Bine

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10 Jahre & kein Ende in Sicht | Bloggeburtstag.

Hätte mir jemand vor 10 Jahren gesagt, dass ich 10 Jahre lang mehrmals die Woche ein online-Tagebuch mit Beiträgen füllen würde, ich hätte mir an die Stirn getippt. 10 Jahre? Mehrmals die Woche? Gib Vögelchen mal Wasser, hat meine Oma immer gesagt. Was soll ich denn alles schreiben?

Ja, manchmal frage ich mich, was ich in den vergangenen 10 Jahren hier alles so veröffentlicht habe und manchmal wundere ich mich, dass es immer noch Themen, Einfälle und Gedanken gibt, die mich ermuntern, mich an meinen Schreibtisch zu setzen. Es ist kein Ende in Sicht.

Dem Hinsetzen geht ja meist das Nähen, Basteln, Kochen, Backen, Lesen, Erleben voraus. All meine Leidenschaften geben mir immer wieder Futter für diesen Blog, für dieses Tagebuch, dieses Magazin, diese Sammelstelle meines Gedankenguts.

Der Blog gehört zu meinem Leben, wie das Zähneputzen. Ich denke oft an ihn, kann ihn aber auch mal gut aus meinen Gedanken streichen. Wenn wir zum Beispiel im Urlaub sind. Dann kann es passieren, dass ich 14 Tage nicht ein einziges Mal meinen Blog aufrufe. Aber sonst denke ich oft an ihn.

Bloggeburtstag: 10 Jahre waseigenes.com & kein Ende in Sicht.

10 Jahre waseigenes.com | Bloggeburtstag | was eigenes DIY Blog | live now share later

Ich habe ihm eine Menge zu verdanken. Er (ich bin ja eine Befürworterin des männlichen Artikels; das Blog klingt für mich merkwürdig) – also, er ist mir mit den Jahren sehr ans Herz gewachsen. Zusammen wurden wir groß, machten nach den ersten Schritten bedeutungsvolle Luftsprünge. Wir lernten uns kennen, entwickelten eine eigene Sprache. Mal standen wir uns sehr nah, mal waren wir weit voneinander entfernt, mal wollte er springen, ich lieber gehen.

Durch ihn lernte ich nicht nur was SEO, html und unique visitors sind, er kitzelte auch immer meine kreative Ader. Das Schönste, was er mir aber schenkte, war ein Netzwerk. Ein Netzwerk von kreativen, starken Frauen, die auch eine außergewöhnliche Liebesbeziehung zu einem Online-Tagebuch führen. Das verbindet. Das hilft. Wenn man es wohlwollend nutzt und nicht gemein oder hinterhältig damit umgeht.

Er schenkte mir Leser, fremde Menschen, die interessiert an dem sind, was ich schreibe. Die kommentieren oder den gehobenen Daumen anklicken, die Herzen schenken und Rückmeldung geben, auf das, was ich veröffentliche.

Sie sind der Grund, warum ich schreibe. Sie besuchen mich oft, mal mehr mal weniger und nehmen an meinem gedeckten Tisch Platz. Sie haben eine gewisse Erwartungshaltung, urteilen aber nie abwertend, wenn ich mal etwas serviere, was nicht nach ihrem Geschmack ist. Dafür bin ich ihnen dankbar. Es gibt nichts Schlimmeres als nörgelnde Gäste. Als gelernte Hotelfachfrau und jahrelange Blog-Oberkellnerin, hängt mir der Servicegedanke und das Thema Dienstleistung sehr am Herzen. Ein freundliches Lächeln, ein ehrlich gemeintes Dankeschön- damit schafft man es manchmal auch den mies gelauntesten Gast rum zukriegen.

Meine Gäste sind selten schlechter Laune. Im Gegenteil. Und auch dafür – etwas übertrieben gefühlvoll formuliert: verneige ich mich in Dankbarkeit!

Klicke ich mich zurück, ins Jahr 2007, dann gruselt es mich manchmal ein wenig. Schrecklich dunkle und kleine Fotos. Kurze, abgehackte Sätze. Aber so war das damals eben. Ich muss ja auch heute hinnehmen und erdulden, dass meine Mama mich in den 70ern in ocker-senffarbene Strampelanzüge gesteckt hat. Die Zeiten ändern sich, der Geschmack wandelt sich stetig, man lernt dazu. Wahrscheinlich wird sich meine Tochter irgendwann mal beschweren, dass ich sie in einem rosa Nickianzug vor die Türe ließ. Heute trägt Kind grau, beige und natur.

Warum und wie ich zum Bloggen kam, was mich daran so fasziniert und dass dies heute meine Berufung ist, davon will ich nicht schon wieder erzählen. Ich hab’s schon einige Male erklärt und beschrieben- irgendwo zwischen den über 2.000 veröffentlichten Artikeln hier in meinem Blog-Restaurant. Weiter unten nenne ich ein paar weitere Artikel zu diesem Thema.

Ich sage einfach nur: Danke.

Danke, dass Ihr hier immer mal wieder vorbeischaut, dass Ihr mir hier und auf den verschiedenen Hoppenstedt-Kanälen folgt. Dass Ihr mir immer wieder eine Rückmeldung auf das gebt, was ich Euch serviere. Es ist mir eine Ehre, dass ich Euch an meinem Tisch bewirten darf.

Ich finde ja diese Geburtstagstütchen, die man kleinen Gästen am Ende eines Kindergeburtstages mitgibt völlig überflüssig- aber heute tue ich genau das. Zum heutigen Bloggeburtstag verschenke ich zwei Mitgebsel-Tütchen an zwei meiner Leserinnen (oder Leser). Drin sind:

10 Jahre waseigenes.com | Bloggeburtstag | was eigenes DIY Blog | live now share later | Verlosung Fujifilm instax mini 9 und SP Share Drucker

Eine Fujifilm Instax mini 9 in limettengrün und der Smartphone-Printer instax SHARE SP-2 in der Farbe weiß/gold plus jeweils ein Päckchen Filme à 20 instax Fotos. Diese sensationellen Giveaways wurden mir freundlicherweise von meinem Partner Fujifilm für diesen besonderen Tag zur Verfügung gestellt. Deswegen habe ich dieses Geburtstagsposting auch nicht mit „Werbung“ gekennzeichnet. Ich erhielt, ich gebe weiter. Ohne weiterer monitärer Zuwendung.

Solltet Ihr die Kamera oder den Drucker gewinnen wollen, dann hinterlasst bitte einen Kommentar bis Nikolaus, den 6. Dezember 2017/ 24 Uhr.

Bitte schreibt Eure Email Adresse in das vorgesehene Feld, damit ich Euch im Falle eines Gewinnes eine Email schreiben kann. Eure Emailadresse sehe nur ich. Die/der GewinnerIn wird per Zufallsgenerator ausgelost, zur Teilnahme berechtigt sind Leser ab 18 Jahre, mit einer Lieferadresse in Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und die beiden Gewinne werden nicht in bar ausgezahlt.

Ich schliesse diesen Artikel mit einem herzlichen DANKESCHÖN!
Ich freue mich auf weitere viele Jahre mit Euch, denn: es ist kein Ende in Sicht.

Alles Gute & liebe Grüße, Bine

Für alle, die hier neu sind und noch nicht so lange mitlesen:

So sah mein Blog vor vielen vielen Jahren aus.

Wie ich zum Bloggen kam und was ich daran liebe.

Mein Blog ein privates Tagebuch? Wohl eher nicht.

Gedanken zum Bloggen. Wie sich meine Art zu Bloggen mit den Jahren verändert hat.

 

 

PS: Gewonnen haben Mareike (Drucker) und Carola (Kamera)

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Geteiltes Glück ist doppeltes Glück. Wir sollten mehr teilen.

Zu Beginn meiner Bloggerzeit war ich dauernd auf der Suche nach neuen Ideen. Mein Blog hatte schon recht früh den Stempel des DIY-Blogs aufgedrückt bekommen (erinnert sich noch jemand an den Brigitte Kreativ Award?), was mich anfangs ganz schön unter Druck setzte.

Permanent hatte ich nämlich das Gefühl, ich müsse neue Ideen entwickeln, suchen, umsetzen, zeigen. Dauernd war ich aktiv im Netz unterwegs, auf der Suche nach Inspirationen. Bin ich auf eine gestoßen, habe ich einen Screenshot gemacht, bzw. diese Idee später dann auf ein geheimes Board bei Pinterest gepinnt.

Ich hoffte, dass außer mir niemand sonst diese Inspiration gesehen habe. Schliesslich wollte ich was eigenes daraus entwickeln und auf meinem Blog zeigen.

Geteiltes Glück ist doppeltes Glück!

Rund ums Bloggen: Geteiltes Glück ist doppeltes Glück | Vom Teilen im Internet | waseigenes.com

Heute kann ich über diese meine Gedanken nur lächeln. Mit den Jahre bin ich nicht nur schlauer, sondern auch entspannter und selbstbewusster geworden. Erstens jage ich schon lange nicht mehr der Idee hinterher und zweites meine ich: Geteiltes Glück ist doppeltes Glück! Sharing is caring. Teilen bringt Erfolg und gutes Karma. ;-)

Wir alle sind tagtäglich im Netz unterwegs. Auf Blogs, Pinsterest, bei Facebook. Die Annahme, dass ich dort etwas sehe, was niemand sonst sieht, ist einfach nur dämlich. Statt Inspirationen und Ideen anderer „geheim zu halten“, bin ich mir sicher, dass das Teilen von Inhalten anderer viel mehr bringt. Ich biete meinen Lesern, Followern und Fans nämlich einen Mehrwert und das ist schliesslich Blog-Regel Nummer 1. Sagt man zumindest. Du musst einen Mehrwert bieten. Dass ich das nicht ganz so sehe, wisst Ihr ja, aber, ich stimme durchaus zu, dass ich mich als Leser freue, wenn mir jemand was Tolles zeigt oder erklärt.

Als ich Euch neulich hier von meinem persönlichen Facebook Experiment berichtete, erzählte ich Euch auch, dass ich im Monat Oktober einen Haufen Beiträge auf meiner Fan Page veröffentlicht habe. Zwischen meinen eignen (teils älteren Posts) habe ich immer wieder Beiträge anderer veröffentlicht.

Als ich davon anderen Bloggerinnen und Freundinnen, die mit dem Bloggen nix am Hut haben, erzählte, fragten mich ganz viele- Aber, wieso teilst Du Sachen von anderen? Damit machst Du doch Deine Fans auf auf andere Blogger und deren Ideen aufmerksam? Bitte denkt Euch die stirnrunzelnden und leicht besorgten Gesichtsausdrücke meiner Gesprächspartner dazu.

Ja, das tue ich und wisst Ihr was? – Das ist toll. Damit leite ich zwar wahrscheinlich – und das war absolut meine Absicht- meine Fans auf die Seiten anderer Bloggerinnen, aber das ist doch toll! Sharing is caring! Meine Fans werden deswegen nicht sagen, Oh- toller neuer Blog, den kannte ich noch nicht. Dann kann ich ja jetzt ‚was eigenes‘ entfolgen! Nein, sie werden gedacht haben, Oh toller Blog, den kannte ich noch nicht, cooler Tipp, kommt in meine Leseliste.

Ich bin mir sicher, dass meine Fans mir eher „dankbar“ sind, dass ich ihnen coole Seiten, DIY’s, Youtube Kanäle, ect. zeige, als dass sie durch die Empfehlung mir (und meinen Seiten) den Rücken zukehren.

Ich finde Freundinnen, die mir ungefragt das köstliche Kuchenrezept verraten, auch viel netter, als welche, die sich genüßlich in Schweigen hüllen, wenn ich den Kuchen lobe. Kennt Ihr diese Werbung, die eine zeitlang im TV lief? Von diesen zwei Frauen, wo die eine ein schickes Kleidchen trägt, die andere deswegen blaß vor Neid ist? Die Kleidträgerin freut sich diebisch darüber und nennt der anderen sogar noch eine falsche Bezugsquelle. Das finde ich doof. Wenn mir ein Freundin sagt, dass ich coole Sneaker trage, dann bedanke ich mich für das nette Kompliment. Und im zweiten Atemzug erwähne ich, wo ich die Schuhe gekauft habe.

Wissen ist Macht. Aber Wissen zu teilen ist meines Erachtens viel machtvoller, selbstbewusster und offenherziger. Statt niemandem ein Stückchen vom Kuchen abzugeben sollten wir lieber mehr Kuchen backen und diesen freimütig verteilen. Dann sitzen nämlich irgendwann viel mehr Esser am Tisch, die auch wieder teilen, sich austauschen, Tipps geben. Vom Teilen ist noch niemand arm geworden.

Gestern Morgen erwähnte mich eine Bloggerfreundin in ihrer Insta-Story. Sie erzählte in ihrer Story, dass sie ihrer Küche einen bestimmten Anstrich gegeben hätte und bedankte sich und verlinkte meinen Instagram-Account. Die Idee war aber nicht von mir. Sie war von einer anderen Bloggerin, ich hatte sie jedoch auf meiner Seite verlinkt. What goes around comes around (im positiven Sinne!). Wenn wir geben, bekommen wir zurück. Wenn wir teilen, bekommen wir am Ende mehr.

Auf Pinterest habe ich neulich eine Grafik gesehen, die ungefähr das hier sagt:

Der Gewinner folgt seiner Leidenschaft, teilt sein Wissen mit anderen, hilft anderen und unterstützt sie, nimmt Chancen wahr und riskiert dafür einiges, glaubt an sich und seine Fähigkeiten, arbeitet aber auch immer an sich selbst, empfindet Dankbarkeit.

Der Verliere arbeitet still und heimlich für sich alleine, teilt wenig, ist schnell neidisch oder eifersüchtig, hofft vielleicht sogar heimlich, dass andere scheitern, hat Angst vor Veränderungen.

Interessant, oder?

Vor einigen Jahren sagte mal eine Bloggerin zu einem kleinen Kreis anderer Blogger: Eure Sachen teile ich nicht bei mir, ihr habt schon genug Follower.

Ich sehe das ganz anders. Teile ich hübsche, praktische, schöne DIY Ideen (Blogposts) und tolle Rezepte von anderen, tue ich mir überhaupt nicht selbst weh. Im Gegenteil. Ich (bzw. mein Blog, meine Fan Page, mein Pinterest, ect.) bin dann nämlich für meine Leserschaft eine Quelle an schöner Inspiration. Und zwar Inspiration aus dem Hause „was eigenes“ plus einem Haufen Inspiration aus anderen Bloggerwohnzimmern.

Statt still und heimlich am eigenen Erfolg zu arbeiten, sehe ich viel mehr Chancen im Netzwerken, im Austausch, im Teilen und Verlinken.
Sebstverständlich ist jeder seines Glückes Schmied, selbstverständlich wünsche auch ich mir, dass meine Fans mir treu bleiben, bei mir lesen, meinen Blog verlinken, meine Nähanleitungen nacharbeiten. Aber ich bin nicht the one and only. Es gibt so viele inspirerende gute Bloggerinnen- lasst uns lieber zusammenarbeiten und gegenseitig unterstützen.

Amen.

Durch die vielen Gespräche zu diesem Thema in den letzten Wochen, musste ich meine Gedanken dazu heut einfach mit Euch teilen. Ich bin gespannt, wie Ihr das seht?

Habt einen schönen Sonntag! Liebe Grüße, Bine

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