Eigentlich wollte ich ja das Vanillecupcakes-Rezept aus dem Buch Törtchenzeit* von Frau Törtchenzeit und Frau Kraus nachmachen. Aber das Rezept ist nur für 8 Cupcakes. Ich wollte aber 12 und so kam eines zum anderen. 120 g Zucker und 40 g weiche Butter, ich hatte extra dran gedacht, die Butter morgens rauszustellen, verschmolzen schon in der Rührschüssel, als ich umdisponieren musste. Das kommt davon, wenn man Rezepte nicht richtig liest! Ich kramte andere Backbücher aus dem Regal, denn ich hatte keine Lust das 8er Rezept auf ein 12er Rezept hochzurechnen und ausserdem funktioniert das am Ende sowieso meist nicht. Zumindest bei mir.

Ich griff nach Das große Buch der Backtrends* von Miss Blueberrymuffin auf. Schon irgendwie schräg, dass in meinem Backbuchregal mittlerweile mehr Bücher von mir in echt bekannten Menschen stehen, als von unbekannten. Ich schlug spontan Seite 95 auf, dort stand Blaubeer Cupcakes. Wirklich lecker. Aber nein. Ich hatte hier 24 Ferrero Rocher vor mir liegen, die sollten da rein… also entschied ich ganz kühn: jetzt mischste selbst mal was zusammen, wird schon werden.

Das alles kam in meine Rührschüssel:
Rezept Ferrero Rocher Cupcakes á la Hoppenstedt
150 g weiche Butter
100 g Zucker
2 Eier
150 g Mehl
40 g gemahlene Mandeln
20 g Krokant
100 g Buttermilch
24 Ferrero Rocher
Die Zutaten nach und nach mit dem Mixer verrühren. Seit ich glückliche Besitzerin einer KitchenAid bin, lasse ich das Maschinen natürlich für mich arbeiten. Ich gehe beim Rühren immer nach dem gleichen Prinzip vor: Erst Butter und Zucker eine zeitlang mixen, bis die Butter schon fast weiß wird und die Masse schön cremig ist und dann kommen nach und nach die Eier dazu. Die lasse ich dann ebenfalls 2- 4 Minuten unterschlagen. Der Teig wird dadurch wunderbar fluffig. Danach folgen die trockenen Zutaten und zum Schluss Milch oder, wie in diesem Fall, Buttermilch.
In der Zwischenzeit habe ich 12 Papierbackförmchen in die Muffinform gestellt, die Küche aufgeräumt, eine Insta Stories gemacht und was man sonst so erledigen kann, während die Maschine rührt.
Die eine Hälfte des Teiges habe ich dann mit zwei Esslöffel auf die Förmchen verteilt, habe dann jeweils ein Rocher hineingelegt und dann einen weiteren Esslöffel Teig darüber gegeben. Ab damit in den Ofen: 20- 25 Minuten bei ca. 160°.
Nächste Schritte: Küchenmaschine und Rührschüssel reinigen und dann
130 g Frischkäse
50 g weiche Butter
250 g Puderzucker
mixen. Das Frosting in eine Spritztüte füllen und auf die erkalteten Muffins spritzen. Wer mag setzt dann zur Krönung noch ein Ferrero Rocher oben drauf.

Ich war ziemlich gespannt, wie meine Eigenkreation schmecken würde. Zu matschig? Zu trocken? Nix dergleichen! Sie schmecken fantastisch! (Ja, ich weiß Eigenlob stinkt!). Ich werde das Grundrezept auf jeden Fall noch einmal backen und dann statt Rocher irgendwas anderes hinzufügen. Schokobons vielleicht. Oder Amarettini oder sowas. Raffaello ginge auch, aber da habe ich Euch ja schonmal dieses Rezept hier gezeigt.

So. ich wünsche Euch nun einen wundervollen Sonntag! Bei uns steht auf dem Plan: Chillen, für die bevorstehenden Klassenarbeiten lernen, Mittagessen auf der Dorfkirmes essen und mein Büro aufräumen. Was habt ihr heut Schönes vor?
Sonntagssüße Grüße, Bine
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