Hallo Herbst, Herzhaftes, Kulinarisches

Herbstlicher Hochgenuss: Zwiebelkuchen mit Apfel & Camembert.

Ich kann Euch sagen, in den nächsten zwei Wochen geht es hier rund! Ich habe in den letzten Tagen soviel gebacken, gekocht und gemacht, dass sich meine Blogbeiträge im Hintergrund stapeln (was nicht so ganz stimmt, weil die Texte alle noch nicht geschrieben sind). Ausserdem haben wir hier in NRW in zwei Wochen schon wieder Herbstferien und da wird es bei mir auf jeden Fall ruhiger, denn wir machen dann Urlaub.

Das bedeutet- hier wird’s in den nächsten Tagen fast täglich einen Beitrag geben. Mal sehen, ob ich das schaffe, denn die Bilder bearbeiten sich ja nicht von alleine und Texte zu formulieren fällt mir auch mal mehr mal weniger schwer oder leicht.

Machen wir’s kurz- heute gibt’s Zwiebelkuchen, ein leckerer Herbstklassiker!

Herbstklassiker: Zwiebelkuchen mit Apfel & Camembert | Rezept | waseigenes.com #Zwiebelkuchen

Der Zwiebelkuchen hat uns allen gut geschmeckt, aber leider musste ich meiner Familie während des Essens gleich sagen: Gibt’s nicht nochmal. Das könnt Ihr vergessen. Ich schneide nie wieder einen Berg Zwiebeln! Danach brauche ich, brauchen meine Augen und mein Kopp nämlich erstmal Urlaub.

Ich habe wirklich alles versucht. Habe beim Schneiden durch den Mund geatmet- hat nix gebracht. Habe während des Schneidens einen Schluck Wasser im Mund gehabt-  hat auch nix gebracht. Habe mir dauernd die Hände gewaschen. Nix half. Die Tränen liefen, es brannte und juckte und am Ende hatte ich nicht nur verquollene Augen, sondern auch noch Kopfschmerzen.

Herbstlicher Hochgenuss: Zwiebelkuchen mit Apfel & Camembert | Rezept | waseigenes.com #Zwiebelkuchen

Rezept Zwiebelkuchen mit Apfel & Camembert

für den Teig:
250 g Quark
200 g Mehl
200 g Weizenvollkornmehl (musste weg, Ihr könnt auch insgesamt 400 g weißes Mehl nehmen)
1 TL Backpulver
1 Ei
30 g Rapsöl
0,5 TL Salz

Alle Zutaten mit dem Mixer oder der Küchenmaschine zu einem Teig verkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen und in einem gebutterte Form legen. Ich nutze dafür immer meine Lieblingsform*, sie hat die Maße: 35 x 24 cm.

für den Belag:
800 g Zwiebeln (rote und weiße Zwiebeln gemischt, machen den Kuchen bunter)
200 g Schmand
4 Eier
130 g Speck
1 Apfel (Boskop)
Salz, Pfeffer und viiiel Muskat
200 g Camembert

Die Zwiebeln schälen und in schmale Streifen schneiden. Den Apfel entkernen und in kleine Stücke schneiden. Alle Zutaten, ausser den Camembert, in eine große Schüssel geben und ordentlich durchmengen. Die Zwiebel-Apfel-Schmand-Masse auf den Teig geben. Zum Schluss den Camembert in kleine Stücke reißen und auf dem Zwiebelbelag verteilen.

Bei 200° Grad (vorgeheizt) ca. 30 – 40 Minuten im Ofen backen.

Herbstklassiker: Zwiebelkuchen mit Apfel & Camembert | Rezept | waseigenes.com #Zwiebelkuchen
Gleich nachdem wir alle satt waren, habe ich die restlichen Stücke schnell in Gefrierbeutel gepackt und ins Eisfach gelegt. Vorgestern habe ich zwei Stücke im Ofen langsam aufgetaut und zu Mittag gegessen. Hat fast noch ein bisschen besser geschmeckt, als der frisch gebackene Zwiebelkuchen. Und danach war ich mit den bösen Zwiebeln auch wieder versöhnt, weil ich immerhin mehrmals den Kuchen essen kann. Trotzdem mache ich den nicht nochmal.

Herbstklassiker: Zwiebelkuchen mit Apfel & Camembert | Rezept | waseigenes.com #Zwiebelkuchen
Mögt Ihr Zwiebelkuchen und backt Ihr den auch im Herbst? Und wenn ja – habt Ihr einen anderen Trick, wie man dem tränenreichen Zwiebelschneiden entgehen kann?

Liebe Grüße, Bine

 

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19 Comment

  1. Reply
    Julia
    28. September 2018 at 06:59

    Mmmmhhh….das sieht wirklich köstlich aus! Und ja, Zwiebeln schneiden ist echt eine blöde Arbeit, aber es hat sich ja offenbar gelohnt.

    Ich hab da aber mal eine grundsätzliche Frage zu Deinem Rezept: Die 200g Vollkornmehl würden ersetzt durch 400g weisses Mehl? Doppelte Grammzahl? Warum ist denn das so? (Ich geh davon aus, dass es kein Schreibfehler war, sondern schon so sein soll!?) Verrückt….aber gut, ich werde bestimmt auch mal Zwiebelkuchen backen und es dann einfach testen :-)

    Liebe Grüße,
    Julia

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      28. September 2018 at 07:46

      In den Teig sollten 400 g Mehl. Ich habe 50:50 – weißes Mehl und Vollkornmehl genommen, weil Vollkornmehl hatte ich noch ein bisschen übrig.
      Solltest Du das nicht im Haus haben, musst Du nicht extra kaufen und nimmst einfach 400 g weißes Mehl. Sol hatte ich das gemeint :-)
      Liebe Grüße Bine

  2. Reply
    Sabine
    28. September 2018 at 07:18

    Ich setze beim Schneiden der Zwiebeln immer eine Taucherbrille auf. Das hilft sehr gut. Ansonsten gibt“s statt Ringen eben Würfel aus dem Thermomix und es brennt dann nur, wenn man sie rausholt und auf dem Blech verteilt.
    Zu schade, wenn Du ihn deshalb nicht mehr machst.

    1. Reply
      Julia
      28. September 2018 at 14:52

      Haha, au wei…wer lesen kann ist klar im Vorteil! Hab die 200g Mehl über dem Vollkornmehl glatt überlesen, sorry!! :-)

  3. Reply
    Ilka
    28. September 2018 at 07:52

    Liebe Bine,
    großer Fehler ;-) . Bei solchen Mengen ist das mit den Zwiebeln Männerarbeit. Bei uns gibt es Zwiebelkuchen (so ähnlich, ohne Schmand und so) nur bei meinen Eltern und da sitzt mein Vater dann mit dem Zwiebelberg draußen.
    Einen Tipp hab ich nicht, ich heule auch immer.
    Lieben Gruß
    Ilka

  4. Reply
    Jessica
    28. September 2018 at 09:19

    Ich liebe Zwiebelkuchen, hab den aber bisher nie selber gemacht und da ich beim Zwiebelnschneiden eh schon immer zu Tränen gerührt bin, überlege ich jetzt ernsthaft, ob ich mir das „antue“ ;). Lecker sieht dein Zwiebelkuchen auf jeden Fall aus……und jetzt hab ich Hunger, so!

    Liebe Grüße,
    Jessica

  5. Reply
    nic
    28. September 2018 at 09:26

    Ich halte vor dem Zwiebelschneiden das Messer unter Wasser, denn was die Zwiebeln ausströmen verbindet sich mit allem Feuchten – wenn nicht dem Messer dann eben als erstes mit den Augen…meistens hilft es. ♥nic

  6. Reply
    Renate
    28. September 2018 at 11:31

    Hallo Bine,
    Der Zwiebelkuchen sieht wirklich sehr lecker aus, aber daß du soo leiden mußtest tut mir leid.
    Hast du denn keine Küchenmaschine mit Food Prozessor, auch „Schredder“ genannt? Ich jage die Zwiebeln durch meine Kenwood chef , nutze den Food Prozessor mit der dünnen Schneidscheibe und alles ist nur noch halb so schlimm!
    Klar, beim rausnehmen trãnen meine Augen etwas, aber kein Vergleich zum Schneiden mit der Hand!
    Ein schönes Wochenende,
    Renate

  7. Reply
    dörte
    28. September 2018 at 12:29

    Liebe Bine, lecker Zwiebelkuchen, den back ich nach, trotz zwiebelunlustiger Kinder ;) Ich hab Frau Sarah Wiener ihren Küchenkindern (war man eine sehr schöne Sendung auf Arte) den Tip geben hören, dass man sich nie oberhalb der Dämpfe befinden sollte, sprich, die Zwiebel ein Stück weg vom Körper, so dass die Dämpfe nicht nach oben steigen und in Nase und Augen kommen. Das hilft mir auch wirklich ganz gut. Nun hab ich lang keinen Berg Zwiebeln geschnitten, aber bei den vielen einzelnen Zwiebeln, die hier verbraucht werden, hab ich keine Probleme.
    Liebe Grüüße,
    dörte

  8. Reply
    May
    28. September 2018 at 13:30

    Bei uns hilft folgendes: Mund auf, Zunge raus und durch den Mund atmen. Man sieht ziemlich bescheuert aus, aber es hilft 😀 Aber echt nur durch den Mund atmen. Den Tip hab ich mal auf einem Thermomix-Abend bekommen.
    Viele Grüße
    May

  9. Reply
    Julia
    28. September 2018 at 16:06

    Liebe Bine, ich hatte genau das Problem, was Du hast. Allerdings wollte bei uns keiner auf das leckere Essen verzichten. Dann kam mein Sohn zu mir und hat mir erklärt, dass man den Mund mit Wasser füllen muss und diesen Schluck Wasser dann während des schneidens nicht runterschlucken darf. Am besten mit so aufgepusteten Wangen. Ehrlich gesagt habe ich ihn ein wenig belächelt – habe es aber beim nächsten Mal getestet und musste mich für diesen wunderbaren Tipp bei meinem Sohnemann bedanken. Für kleine Mengen ist der Trick super. Für große Zwiebelmengen nehme ich allerdings auch gerne unsere Maschine von einer großen Firma, die mal mit Staubsaugern angefangen hatte ;-)
    Also ….. auf zum nächsten Zwiebelkuchen – Du wirst Dich doch wohl von so kleinen runden Dingern nicht unterkriegen lassen.
    Übrigens, vielen Dank für das Rezept, werde es gleich mal versuchen.
    Liebe Grüße

  10. Reply
    Claudia
    28. September 2018 at 20:07

    Sitze gerade mit Zwiebelkuchen im Bauch und lese deinen Beitrag – dein Rezept muss ich glatt auch noch ausprobieren! Gerne mit Federweißer, lecker! Meine 4 Zwiebeln heute habe ich mit der Küchenmaschine geschnitten. Aber früher habe ich auch eine Taucherbrille getragen. Sah dämlich aus, war aber hilfreich!

  11. Reply
    Mandy
    28. September 2018 at 22:28

    Ohhh, das hört sich klasse an und sieht super aus. Ein prima Kombination, genau mein Ding denke ich. Werde ich unbedingt auch probieren und mein Herzblatt damit überraschen. Das Rezept schreibe ich mir gleich mal ab, herzlichen Dank fürs zeigen.
    Das Zwiebeln schnippeln überlasse ich dann dem Herrn, er trägt Kontaktlinsen und da tränen die Augen nicht. Ist das nicht ein Ding? Also falls Du einen Kontaktlinsenträger in der Familie oder im Freundeskreis hast lässt Du ab sofort die Zwiebeln schneiden, als Lohn kannst Du dann ja ein Stück vom Kuchen abgeben :).
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße von der Insel Rügen, Mandy

  12. Reply
    Christiane
    29. September 2018 at 16:36

    Liebe Bine,

    Thermomix!!!!
    Die Antwort auf deine Frage lautet Thermomix.
    Bei uns gibt es seit Jahren Zwiebelkuchen. Immer im Herbst, wenn der Federweiße so herrlich auf der Zunge und im Kopf prickelt.
    Früher habe ich – so wie Dörte es beschrieb – nicht mit dem Kopf über den Zwiebeln gesessen – mit möglichst langen Armen geschält (und immer bei offenem Fenster!).
    Und dann die Dinger durch den Allesschneider von Graef gejagt (schönes Teil!). Auch wieder mit langen Armen. Das ging.
    Seit ich den Thermomix habe, verzichte ich auf schöne gleichmäßige Ringe.
    Ich mische die Masse schon noch von Hand (und nicht mit dem Kopf über dem Topf), bevor ich sie auf dem Teig verteile.
    Seither gibt es keine Tränen.
    Und sollte einer der Familie wegen der ungleichen Stücke meckern, darf er beim nächsten Mal schälen.
    Das ist übrigens auch so eines der Lieblingsgerichte, wo trotz eigenen Wohnungen, die Kinder plötzlich alle wieder am Tisch sitzen. ;-)

    Liebe Grüße und dir noch weiter leckere Stücke,
    Christiane

  13. Reply
    Claudia Günther
    29. September 2018 at 17:07

    Oh der sieht ja lecker aus! Die Variante mit Camembert kann ich mir gut vorstellen und wird demnächst ausprobiert! Und das, obwohl Zwiebeln immer mein persönlicher Endgegner sind in der Küche! T_T Ich glaube dafür werd ich mal wieder die Küchenmaschine mit Schneideeinsatz rauskramen, dann spare ich mir das Scheibchen schneiden und verquollene Augen. :) Danke für das tolle Rezept! Darauf einen leckeren Federweißer.

  14. Reply
    nähspass
    30. September 2018 at 21:40

    Hallo, das Rezept hört sich verlockend an, werde ich ausprobieren.
    Mein Lösungsvorschlag für das leidige Zwiebel schneiden : Direkt unter der laufenden Dunstabzugshaube schneiden. Macht es auf leichter.
    Liebe Grüße

  15. Reply
    Herbstliche Linksammlung | Mausezahn
    6. Oktober 2018 at 08:03

    […] Bine gibt es ein Rezept für einen leckeren Zwiebelkuchen mit Apfel und Camentbert. Mit leckerem Federweißer sehr genossen! Beim Zwiebel schneide hab ich geheult und beim nächsten […]

  16. Reply
    Katja
    10. Oktober 2018 at 22:31

    Das war gerade auch mein Gedanke, Dunstabzugshaube an, notfalls auch Taucherbrille auf und vor allen anderen Dingen: ein wirklich scharfes Messer benutzen. Denn die Zwiebeln müssen vor dem Schneiden ja erstmal ausgepackt werden. Das reicht ja meistens schon um zu Heulen.

  17. Reply
    Christine
    15. Oktober 2018 at 09:42

    Meine Mama hat früher auch immer einmal im Jahr Zwiebelkuchen gemacht. Ich selber hab es noch nie ausprobiert. Meine Mutter hat immer Gemüsezwiebeln (also die großen) genommen. Die sind nicht so scharf und man muss nicht so heulen beim schneiden. Geschmacklich ändert das denke ich nicht viel, ist halt ein bischen milder. Aber auch sehr lecker. Vielleicht probierst du das mal :)
    Lg Christine

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