Dass es bei mir zu Hause immer Äpfel gibt, darauf könnt Ihr Euch verlassen. Ich liebe sie pur von der Hand in den Mund genauso sehr, wie im morgendlichen Obst-Quark mit Müsli, in einem knusprig-süßen Dessert und ganz besonders in einem leckeren Kuchen. Auch hier nutze ich nach Herzenslust alle Möglichkeiten, die ein Apfel bietet: Von der einfachen Apfeltasche bis zum Apfelkuchen mit Butterstreuseln lasse ich nichts unprobiert stehen. :-)
Hier findet Ihr die wichtigsten Informationen rund um Äpfel sowie einige einfache Rezepte aus meiner Küche.

Wann haben Äpfel Saison?
Je nach Sorte beginnt die Apfelsaison in Deutschland im Sommer, die Haupternte findet jedoch im Spätsommer und Herbst statt. Das ist die Zeit, in der es frische und neue Äpfel in Hülle und Fülle im Supermarkt oder auf dem Bauernmarkt gibt. Ein guter Hinweis sind die vielen Apfelfeste, die meist ab September auf den Höfen statt finden.
Äpfel sind sehr gut lagerfähig. Unter bestimmten und geeigntene Bedingungen können Äpfel mehrer Monate aufbewahrt werden und das ist wiederum der Grund, warum wir Verbraucher, wir Kunden, Äpfel das ganze Jahr über kaufen und genießen können.
Woran erkenne ich einen frischen Apfel?
Ein Schönheitsfehler, eine Katsche, eine kleine Beule oder eine ungleichmäßige Färbung sind kein Grund, einen Apfel liegen zu lassen.
Ganz frische und neue Äpfel duften oftmals angenehme und leicht fruchtig.
Da die verschiedenen Apfelsorten auch unterschiedliche Färbungen haben – es gibt rote, gelbe und grüne Äpfel – gibt die Farbe keinen Hinweis auf Frische.
Der Apfel sollte sich in erster Linie fest anfühlen.
Er sollte keine weichen oder faule Stellen haben.
Welche Apfelsorten gibt es?
Es gibt unzählige Apfelsorten. Allein in Deutschland soll es über 2.000 historische und moderne Sorten geben. In unseren Supermärkten findet man jedoch meist nur bis zu 10 Standardsorten. Wenn Ihr bei einem Fest oder auf eiem Hof die Chance habt, einmal eine “neue” oder Euch unbekannte Sorte zu porbioeren, dann tut dies unbedingt.
Es gibt Äpfel, die eher süß, andere, die eher säuerlich schmecken. Es gibt besonders lknackige und besonders saftige Äpfel. Die klassischen und weit bekannten Sorten, sind z.B.:
- Braeburn
- Boskoop
- Elstar
- Fuji
- Gala
- Granny Smith
- Golden Delicious
- Jonagold
- Pink Lady
- Rubinette
Welche Äpfel eignen sich am besten zum Backen?
Zum Backen verwende ich am liebsten Äpfel, die nicht zu süß sind und beim Backen nicht sofort komplett zerfallen.
Ein echter Klassiker unter den Backäpfeln ist der Boskoop. Er schmeckt kräftig und leicht säuerlich und passt deswegen wunderbar zu süßem Kuchenteig und den allseits beliebten Streuseln.
Ich finde jedoch auch, dass man da grundsätzlich keine Wissenschaft daraus machen sollte. Habe ich nur Braeburn im Hause und habe ich Lust zu backen, dann kommt eben Braeburn in den Kuchen.
Muss man Äpfel für Apfelkuchen schälen?
Nicht unbedingt. Ob Ihr einen Apfel für einen Kuchen schält, das hängt vom Rezept und auch von Eurem persönlichen Geschmack ab. Bei meinem feinen Apfelkuchen müssen es geschälte Äpfel sein. Bei einem Crumble oder auf jeden Fall bei Ofen- oder Bratapfel kann und sollte m.E. die Schale dranbleiben.
Auf jeden Fall solltet Ihr die Äpfel, die ihr verarbeitet, vorher gründlich waschen und das Kerngehäuse entfernen.
Wie bewahrt man Äpfel am besten auf?
Äpfel mögen es generell, wenn’s kühl und dunkel ist. Wenn Ihr Eure Äpfel nicht in den nächsten Tagen essen möchtet, dann solltet Ihr sie nicht unbedingt in die hübsche Obstschale in der Küche legen. Bei Zimmertemperatur reifen sie schneller und werden auch schneller weich oder schrumpelig. Ausserdem sorgen sie dafür, dass anderes Obst in ihrer Nähe ebenfalls schneller reift. Gerade Bananen sind da sehr empfänglich, um nicht zu sagen geeignet für.
Ich lege Obst meist in die Obst- und Gemüseschublade in den Kühlschrank. Dort halten sich Äpfel recht lange frisch und knackig.
Kann man Äpfel einfrieren?
Da Äpfel das ganze Jahr über verfügbar sind, gehören sie eigentlich nicht zum klassischen “Gefrierschrank-Obst”. Aber ja, man kann Äpfel einfrieren. Am besten geschält und ohne Kerngehäuse, portionsweise in Stücke oder Spalten. Nach dem Auftauen sind sie weicher und eignen sich nach meinem Geschmack am besten für die Herstellung von Ampfelmus oder Apfelkompott oder Apfel Crumble.
Warum werden angeschnittene Äpfel braun?
Braune Apfelkitschen haben keinen guten Ruf, dabei schmecken sie meist immer noch gut und lecker. Sobald das Fruchtfleisch eines angeschnittenen Apfels mit Sauerstoff in Kontakt kommt, färbt es sich bräunlich. Möchtet Ihr diese Verfärbung verzögern, solltet Ihr die Schnittfläche mit etwas Zitronensaft beträufeln.
Was passt besonders gut zu Äpfeln?
Äpfel sind einfach fantastisches Lebensmittel-Partner, die mit vielen anderen Zutaten super harmonieren. Gerade beim Backen mag ich diese Kombis besonders gerne:
- Zimt {Mein Apfelkuchen mit Zimtstreuseln… mmmh!}
- Vanille
- Mandeln {Apfel Mandel Muffins! So gut}
- Haselnüsse
- Walnüsse {Was sagt Ihr zu Apfelkuchen mit karamellisierten Walnüssen?}
- Rosinen {Bestes Sonntagsdessert im Herbst: Bratapfel}
- Marzipan
- Streusel {Wie lieben diesen Apfelkuchen mit Streuseln}
- Karamell
- Quark
- Pudding
Hier eine kleine Auswahl meiner liebsten Rezepte mit Apfel:






Über 20 Apfel Rezepte aus meiner Küche findet Ihr hier:

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