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Pumpkin Spice Cupcakes und ein bisschen Nörgelei zum Thema Cupcake Förmchen.

Rezept Pumpkin Spice Cupcakes | Kürbis Cupcakes | Pumpkin Spice selber machen | waseigenes.com DIY Blog

Vor einigen Wochen sah ich plötzlich überall „Pumpkin Spice Latte“ oder „Pumpkin Spice whatever“- Bilder im Netz und sofort, innerhalb von Millisekunden, hatte ich große Lust auf Cupcakes mit Pumpkin Spice. Also, Pumpkin Spice Cupcakes! Bekannt wurde das Zeug ja irgendwie durch Starbucks, wobei ich mich nicht erinnern kann, ob ich mir so einen süßen und überteuerten Kaffee jemals bestellt hab?! Ist auch egal. Ich wollte das Zeug und zwar sofort.

Ich googelte und fand heraus, dass man diesen Kürbis-Gewürz-Sirup selber herstellen kann und vor meinem inneren Auge sah ich einen fluffigen Cupcake mit cremigem Häubchen und darauf einen herbstlichen- fast schon weihnachtlichen Gewürz-Sirup. Es blieb nicht lange bei der Vorstellung.

⇒ Pumpkin Spice Cupcakes ⇐

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Solche Cupcakes zu backen, das ist ja nun wirklich kein Zauberwerk. Was mich immer an den Rand des Wahnsinns treibt, sind die Förmchen, in die der Teig gelöffelt wird. Genauer: deren Aussehen. Und zwar nach dem Backen.

Nutzt man nämlich die typischen Muffin- oder Cupcake Förmchen, die unbenutzt ganz hübsch aussehen, kommen nach dem Backen eher häßlich und total unfotogene Dinger aus dem Backofen. Seht Ihr das daoben. Sieht doch scheiße doof aus! Ist der Teig hell, dann geht’s noch- wie bei den Erdbeer Buttermilch Cupcakes, wobei- die Toffifee Cupcakes musste ich auch nochmal in neue frische Förmchen stellen, denn die, die mit dem Ofen waren, kamen so bräunlich wieder raus.

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Deswegen habe ich während des Shootens diese weißen, festen Förmchen aus dem Schrank geholt und meine fertigen Cupcakes dort hineingestellt. Die kleinen Legobausteine, die ich unter die Cupcakes in die weißen Förmchen gelegt habe, seht Ihr nicht, aber ich erzähle es Euch trotzdem, dass die dadrin waren.

Andernfalls wären nämlich meine Cupcakes in den Förmchen verschwunden.

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Zum Backen habe ich sie erst einmal verwendet (bei den Holunder Sekt Cupcakes). Sie sehen ja wirklich hübsch aus, sind aber meines Erachtens nicht zu gebrauchen. Das Material ist so fest und starr, dass man die Förmchen nicht einfach aufreißen kann. Hallo! Aufreißen gehört zum Cupcakes-essen ja wohl dazu, ne`? Die Förmchen werden weggerissen und dann rein mit der süßen Schweinerei!

Also, diese weißen Dingern lassen sich nicht reißen, sind quasi unkaputtbar. Was soll der Mist? Wahrscheinlich wurden sie nur dafür produziert, dass man sie zum Fotografieren nutzt kann. Oder habe ich irgendwas übersehen? Eine Gebrauchsanweiung lag den Förmchen nicht bei.

Sollte es jemand besser wissen als ich, bitte ich höflichst um eine Rückmeldung! Und sollte jemand den ultimativen Tipp zum Thema Cupcake Förmchen haben, würde ich mich ebenfalls sehr freuen!

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Zurück zum Inhalt. Es kommt ja sowieso immer auf die inneren Werte an, nicht wahr?

Rezept: Pumpkin Spice Cupcakes

90 g Butter, zimmerweich
2 Eier
150 g Zucker
40 g braunen Zucker
160 g Kürbis, püriert
2 TL Agavendicksaft
130 g Mehl
1 TL Backpulver
0,5 TL Natron
2 TL Back-Kakao
0,5 TL Muskat
1 TL Zimt
0,5 TL Ingwer
0,5 TL Nelkenpulver

Zu allererst den Kürbis kurz in den Backofen legen, dann läßt er sich nämlich besser schneiden und ggf. schälen. Hokkaido muss jedoch nicht geschält werden. 160 g Kürbisfleisch abwiegen und pürieren. Ich hab’s mit dem Thermomix gemacht.

Nun die Backzutaten peu á peu miteinander vermischen, rühren und aufschlagen. Ich fange immer mit der Butter und den Eiern an- jedes Ei schön 2 Minuten unterschlagen, dann Zucker, pürierten Kürbis, Agavendicksaft,… usw. dazugeben.

Ist der Teig fertig, wird er mit zwei Löffeln in die Cupcake Förmchen gegeben.

Die Cupcakes ca. 20 Minuten bei 175° im vorgeheiztem Backofen backen.

In der Zwischenzeit das Frosting anrühren:

180 g Frischkäse
50 g Butter, zimmerweich
120 g Puderzucker, gesiebt

Die Cupcakes sollten gut abgekühlt sein, bevor Ihr das Frosting drauf spritzt. Das geht am besten mit einer Spritztüte.

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Wer mag gibt dann noch etwas Pumpkin Spice, also Kürbis Gewürz Sirup über die Frosting Häubchen:

Rezept: Pumpkin Spice

2 TL Zimt
2 TL Muskatnusspulver
2 TL Ingwerpulver
3 TL Nelkenpulver
Agavendicksaft – und zwar soviel, bis ein dickflüssiger Sirup entstanden ist.

Diesen Sirup könnt Ihr auch wunderbar in Euren Latte Macchiato geben und schon habt Ihr einen Pumpkin Spice Latte. Der Original wird, glaube ich, mit Sahne gemacht. Das machen wir diesmal nicht. Die Cupcakes versauen und sowieso schon die heutige Kalrienbilanz.

Meiner Familie haben die Cupcakes ohne Sirup übrigens besser geschmeckt. Ich fand sie mit Sirup besser. Gut, dass ich auf 6 von 12 Cupcakes den Sirup gekippt habe. Hähä!

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Und weil ich so in Pumpkin Spice Latte Stimmung war, habe ich Tage zuvor noch einen gemalt. Mit Aquarellfarben und Fineliner. Selbstverständlich mit Becherpulli. ;-)

Aquarell Pumpkin Spice Latte | #bineaquarelliert | waseigenes.com DIY Blog
Lasst es Euch schmecken und lasst uns den Herbst noch ein bisschen zelebrieren, bevor wir mit Karacho in die Adventszeit düsen. Ich hätte da schon eine hübsche weihnachtliche DIY Idee in der Pipeline. Mal sehen, vielleicht eröffne ich schon diese Woche die Weihnachtszeit auf dem Blog.

Liebe Grüße, Bine

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14 Kommentare
  1. Erika sagte:

    Liebe Bine, mein Tipp für nett aussehende Cup Cake Förmchen: ich nehme immer zwei gleiche Förmchen pro Cake beim Backen. Wenn ich nur eines nehme, latscht das immer so auseinander und wird, wie du sagst, auch mal braun. Oder ich setzte die Muffings nach dem Backen in ein zweites Förmchen. Liebe Grüße Erika.

    Antworten
  2. Doro sagte:

    Hallo Bine,
    ich nehme am liebsten gar keine Papierförmchen, weil ich das Abknibbeln des Papiers vor dem Essen nicht mag. Stattdessen verwende ich Silikonmuffinformen. Nach dem Backen bekommt man die Muffins bzw. Cupcakes gut heraus. Wenn man unbedingt ein Förmchen drumherum haben möchte, könnte man die „nackten“ Muffins dann ja noch in eins reinsetzen, das klebt dann zumindest nicht am Muffin fest.
    Liebe Grüße
    Doro

    Antworten
  3. Carolin Glaser sagte:

    Ich backe in Silikoneinzelformen in einer alten Muffinform aus Metall. Und zur Präsentation spendiere ich den Muffins ein hübsches Muffinförmchen aus Papier. Grüße!

    Antworten
  4. Frauke sagte:

    Ich finde auch die Silikonförmchen ganz toll. Ich arbeite in einer Einrichtung mit Kindern die eine Behinderung haben und die können das auch viel besser mit den Silikonförmchen als das Papier abzupulen.
    LG Frauke

    Antworten
  5. Sabrina sagte:

    Guten Morgen liebe Bine,

    ich finde du bist da viel zu kritisch!
    Als ich das erste Bild sah, dachte ich mir: „so akkurat und sauber sind bei mir die Muffinförmchen noch nie aus dem Ofen gekommen“
    Und als du dann geschrieben hast, dass du da ein Problem hast, war ich schon gespannt, wie deine Lösung dafür aussieht, weil ich dachte du hättest sie für das erste Bild schon angewandt! ;-D

    LG Sabrina

    Antworten
    • Bine | was eigenes sagte:

      Ja, wahrscheinlich bin ich zu kritisch. ;-) Ich sehe auf Pinterest immer so hübsche Cupcakes in hübschen Cupcake Förmchen… nur bei
      mir sieht das nicht so aus. Aber ich werde dem Silikon-Förmchen-Tipp eine Chance geben!
      Danke jedenfalls für Deinen Kommentar!
      Liebe Grüße Bine

      Antworten
  6. Mareike sagte:

    Liebe Bine,

    ich häte auch noch einen Vorschlag. Du könntest die Papierförmchen beim Backen in Muffinförmchen aus Metall oder Silikon stellen. Dann behalten sie die, nach oben erweiterte Form. Vielleich wird das Papier dabei auch nicht dunkel. Im schlimmsten Fall gibt es ein zweites Papierröckchen drüber.

    LG Mareike

    Antworten
  7. Nina sagte:

    Mein Muffin-Form ist von 1997, da waren Muffins hier noch gar nicht so bekannt und ich arme Studentin hatte noch nicht mal einen Backofen, aber die Form musste sein. Hässlich sind die, das stimmt. Ich habe natürlich den enormen Vorteil, dass ich meine Muffins nicht fotografieren muss, sondern einfach essen kann. :-)) Ich stelle immer diese dünnen Papierförmchen in die Mulden, dann ist wenigstens das Abwaschen nicht so ätzend. Am besten zwei nehmen, weil die erste beim Backen durchsuppt und man eventuell vorhandene Muster dann nicht mehr sieht.

    Antworten

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