Pinterest

Kontosperrung, falsche URLs, eidesstattliche Erklärung, Gegendarstellung, Ratlosigkeit. Pinterest und ich sind (vorübergehend?) getrennt.

Pinterest |

Mein lieber Blog. In diesem Jahr sind wir 13 Jahre zusammen. Wohooo. Du bist mein, ich bin Dein, zwischen uns passt kein Blatt Papier.

Blogger sind heute nicht nur Blogger, sie sind auch Social Media Manager, denn wer einen Blog schreibt, der tut gut daran, seine Artikel, seine Anleitungen, seine Rezepte und Tipps in die Welt hinaus zu posaunen. Blogger bewerben ihre Posts bei Instagram, auf Facebook und Pinterest.

Pinterest Kontosperrung, Gegendarstellung, Ratlosigkeit, waseigenes.com

Social media Kanäle sind quasi die Schaufenster unserer Blogs.

Wir posten auf dem Blog einen Artikel und legen ihn in unseren anderen Schaufenstern aus, damit möglichst viele Interessierte sehen, dass es hier etwas Neues gibt.

Eines meiner liebsten Schaufenster ist Pinterest. Ich pinne aber dort nicht nur meine Bilder, ich pinne auch viele Bilder anderer.

Meistens scrolle ich durch die Pinterest Startseite und alles, was mir gefällt, pinne ich auf meine Boards. Schöne Interior-Bilder pinne ich auf’s Küchen- oder Wohnzimmer-Board, Rezepte mit Apfel kommen auf’s Rezepte-mit-Apfel-Board, Bilder rund um’s Punch Needlen auf das entsprechende Handarbeits-Board und so weiter und so fort.

Ich pinne viel, ich klicke selten.

Selten klicke ich die Bilder an und schaue mir die dahinterliegende Quelle an. Das mache ich nur dann, wenn mich ein Food-Foto so sehr anspricht, dass ich das dazugehörige Rezept auf der entsprechenden Webseite nachlesen und nach kochen möchte oder wenn ich eine genähte Tasche sehe, hinter deren Foto ich die Nähanleitung vermute und erwarte. Meistens ist das so.

Die meisten Bilder pinne ich, ohne sie anzuklicken. Ich repinne also.

Schauen wir uns mal kurz eine andere Seite an: Ich veröffentliche Bilder auf meinem Blog, die von mir, aber auch von anderen auf Pinterest gepinnt werden. Normalerweise wird mit dem Bild auch gleich meine URL, also die Quelle, also die Urheberseite mit gepinnt, so dass Leute, die auf eines meiner Bilder bei Pinterest klicken, wieder bei mir auf dem Blog landen.

Böse Menschen ändern die ULR und schwupp landet man auf einer Spam Seite.

Manchmal entdecke ich meine Fotos auf Pinterest, die nicht zu meinem Blog führen. Da haben dann böse Menschen, die URL einfach abgeändert. Klickt man auf mein Bild, dann landet man bei diesen bösen Menschen auf der Seite. Spam-Seiten sind das. Sie graben den traffic der Blogger ab. Wie gesagt: böse Menschen. Da Pinterest wie ein Schneeballsystem funktioniert, verbreiten sich diese Fotos immer weiter, weil sie immer wieder weitergepinnt werden, weil die meisten Pinterest User nicht das Bild anklicken und deswegen gar nicht merken, dass sie ein Foto mit einer falschen URL weiter pinnen. Diese (meine) Bilder mit falscher URL werden also lustig auf Pinterest gepinnt und gepinnt und gepinnt.

Entdecke ich so ein Bild von mir mit falscher URL (Quelle), dann kann ich das an Pinterest melden. Das tue ich, mal mehr, mal weniger. Eher selten. Es ist nämlich viel Arbeit. Ich bitte Pinterest dann, das Bild zu löschen. Ich könnte auch den bösen Menschen abmahnen und Pinterest bitten, ihn zu sperren. Das tue ich aber nicht, denn ich weiß ja nicht, ob derjenige, der das Bild gepinnt hat, der Böse ist oder nur ein unschuldiger Re-Pinner.

So sieht das dann aus. Drei Bilder von mir, von den leckeren Blätterteigschnecken. Eines führt zu meinem Blog (ganz links), die beiden anderen wurden von bösen Menschen mit einer falschen URL (Quelle) hochgeladen. Klickt man auf die Bilder, dann landet man nicht hier auf waseigenes.com, sondern auf seltsamen Seiten ohne Impressum.

Pinterest: Falsche Quellenangabe, traffic Umleitung, Spam-URLs, waseigenes.com

Mein Pinterest Konto wurde gesperrt.

Nun wurde vor 14 Tagen mein Konto von Pinterest gesperrt. Der Grund: ich habe in den letzten Wochen mehrmals das Urheberrecht verletzt.
Urheber haben mich bei Pinterest angeklagt, weil ich ihre Bilder mit falscher URL gepinnt habe oder, weil hinter ihren Fotos gar keine Quellenangabe war.

Dies möchte und dies kann ich nicht bestreiten. Aber: ich habe Bilder, die mir gefallen, einfach nur weitergepinnt. Deren URL (Quelle) habe ich nicht gecheckt. Ich wusste nicht, dass es sich um Bilder handelt, die von einem Bösen mit falscher URL auf Pinterest hochgeladen wurden.

Pinterest Kontosperrung, Gegendarstellung, Ratlosigkeit, waseigenes.com

Eine Gegendarstellung könnte ich einreichen, aber…

Diese Gegendarstellung sagt: Wenn ich meine, dass Pinterest mit der Entfernung des Pins einen Fehler gemacht hat, dann solle ich diese Gegendarstellung einreichen. Dazu soll ich eine eidesstattliche Erklärung abgeben, dass ich annehme, dass der Inhalt irrtümlich entfernt wurde. Und dann soll ich noch unterschreiben, dass ich gerichtliche Bescheide von der Person entgegennehme, die die ursprüngliche Beschwerde eingelegt hat. Das steht ganz unten auf der Copyright Seite.

Ich mache mich also haftbar. Für etwas, was ich gemacht habe, was ich aber weder mit Absicht, erst recht nicht mit böser Absicht und schon gar nicht wissentlich gemacht habe.

Ich gehe davon aus, dass der Urheber im Recht ist – wie soll ich da unterschreiben, dass sie oder er sich getäuscht hat? Ich müßte lügen und eine Vermutung anstellen. Das tue ich nicht.

Unwissenheit und Dummheit schützen vor Strafe nicht.

Richtig. Ich hätte es besser wissen müssen. Ich hätte jede verdammte URL eines jeden gepinnten Bildes checken müssen! Ob ich dann auch in der Lage gewesen wäre, zu sehen und raus zufinden, dass das auch wirklich die richtige (Urheber-)Webseite ist, auf der ich da gelandet bin, das sei mal dahin gestellt.

Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen: Genauso etwas ist mir schon einmal passiert. Ebenfalls Konto für 14 Tage gesperrt. Daraufhin habe ich mein Pinterest ausgemistet, ganz viele Pins gelöscht, ganze Boards gelöscht und ich habe nur noch und ausschliesslich Bilder von deutschen Bloggern gepinnt. Frauen, die ich kenne, deren Bildsprache ich erkenne, wo ich einfach sicher war: Das Bild ist von Lieschen Müller, die URL stimmt, das Bild kannste gefahrlos pinnen. Das habe ich gemacht.

Ich möchte nämlich nicht das Urheberrecht verletzten. Ich möchte mich auch nicht strafbar machen. Und ich möchte keinen Stress. Ich möchte einfach nur pinnen.

Nun bin ich aber schon seit knapp 10 Jahren aktiv bei Pinterest und würde mal schätzen, dass ich bestimmt schon 40.000 Bilder gepinnt habe. Die neuen Pins, die sind alle okay und sauber, aber woher weiß ich, dass ich vor sechs Jahren vielleicht nicht doch ein Bild gepinnt habe, das eine falsche URL gespeichert hat? Nein, das weiß ich nicht.

Fazit: Mein Pinterest Konto ist nach wie vor gesperrt (obwohl die 14 Tage bereits rum sind). Einen Zugang zu meinem Konto erhalte ich nur, wenn ich die oben erwähnte Gegendarstellung einreiche.

Ich bin ratlos.
Ist Euch das auch schonmal passiert? Wurde schonmal Euer Pinterest Konto gesperrt? Was würdet Ihr in meinem Fall tun?

Mit diesem Beitrag möchte ich nicht gegen Pinterest wettern. Pinterest respektiert die Rechte Dritter an deren geistigem Eigentum – das hat mir schon manches Mal geholfen, wenn andere mein Urheberrecht verletzt haben. Böse Menschen und das Umleiten von Fotos auf Spam-Webseiten sind ein leidiges Thema. Für Pinterest und für uns Urheber.

Sollte ich jemals wieder einen Zugang zu meinem Konto haben, dann werde ich alte gepinnte Bilder restlos löschen, ab sofort nur noch von Seiten pinnen, die ich kenne oder am besten nur meine eigenen Fotos pinne. Was ich im übrigen sehr langweilig fände. :-(

Liebe Grüße
Bine

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38 Comment

  1. Reply
    Simone Filipowsky
    26. März 2020 at 11:42

    Liebe Bine,
    auch ich bin User erster Stunde. Weder damals noch heute kontrolliere ich die URLs. Inzwischen pinne ich vorsichtiger, bei Accounts, denen ich (blind) vertraue. Dennoch prüfe ich höchst selten die URL. Oftmals pinnt man ja für später und schaut irgendwann einmal wieder in den Pin hinein.
    Dass man jetzt als User für die Schummelei und Spammerei anderer geradezu geschäftsschädigend bestraft wird, finde ich unmöglich und denkbar schlecht gelöst.
    Ich drücke dir die Daumen, dass sich für dich diese sehr ärgerliche Angelegenheit rasch zufriedenstellend löst.
    Derweil pinne ich liebend gern deine Rezepte.
    Lg Simone

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      26. März 2020 at 12:42

      Liebe Mone, ich danke Dir für Deinen Kommentar und ja, auch ich hoffe sehr, dass sich diese Angelegenheit
      rasch löst. Ich bleibe dran und werde berichten.
      Liebe Grüße, Bine

  2. Reply
    Selmin
    26. März 2020 at 12:40

    Das ärgert mich, dass Du das als (Heavy!) User ausbaden musst und fördert nicht gerade meine Lust, fremde Pins zu pinnen. Da muss doch auch die Plattform Verantwortung übernehmen. Ich drücke Dir die Daumen, dass sich das Problem hoffentlich auch noch anders löst! Ganz liebe Grüße, Selmin

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      26. März 2020 at 12:44

      Danke, liebe Selmin!
      Liebe Grüße von der (vorerst ehemaligen) Pinterest-heavy-Userin :-)))
      Ich hoffe, dass das „ehemalige“ demnächst streichen kann.

      1. Reply
        Jules
        29. März 2020 at 10:49

        Ach Menno Bine. Ich leide mit dir… drücke dir die Daumen, dass sich das löst…

    2. Reply
      Ute Schneiderherz
      27. März 2020 at 08:30

      Oh weh, so ein Mist…
      Ich bin schon länger echt genervt von Pinterest, weil eben sooooo viele Pins zu Mist und Müll führen.
      Und ich melde auch öfter Pins, die eben nicht zum Ursprungspost und Urheber führen. Pinterest für mich kaputt gemacht worden und macht wirklich keine große Freude mehr. Klar, schöne Bilder kann man zu Hauf sehen und pinnen, aber das Risiko, dass eben faule Eier dabei sind, ist groß. Ich versuche brav, vor dem pinnen zu checken. Oder eben tatsächlich auch neue Pins zu machen, wenn ich auf Blogs etc. etwas schönes entdecke. Das Problem entstand vielleicht ab dem Punkt, als es heißer Shit wurde, auf Teufel komm raus seine Boards zu füllen (und sogar Apps diese Arbeit rationalisierten zb. tailwind)

      Liebe Grüße, halt die Ihren steif und bleib gesund
      Ute

      1. Reply
        Bine | was eigenes
        27. März 2020 at 10:56

        Liebe Ute,
        ich danke Dir für Dein Feedback. Die sozialen Netzwerke bieten viel Raum für Idioten und böse Menschen… das ist leider so.
        Mir macht Pinterest immer noch Spaß, ich nutze es ja auch ganz gezielt für meinen Blog… aber sollte mein Konto jemals
        wieder frei geschaltet werden, dann werde ich nur noch eigene Pins und Bilder von mir bekannten Leuten pinnen.
        Ich halte die Ohren steif und bleibe am Ball :-)

  3. Reply
    Maja von moey's kitchen
    26. März 2020 at 13:14

    Bine, das ist eine sehr heftige Geschichte. Vor allem, weil du von Anfang an in der deutschen Pinterest-Community dabei bist und da auch schon als Heavy-User vorgestellt wurdest. Deswegen verstehe ich nicht, warum du da jetzt so mit alleine gelassen wirst. Das Vorgehen verstehe ich nicht und da würde ich mich auch nicht drauf einlassen.

    Ich prüfe tatsächlich jede einzelne URL und pinne immer von der Originalquelle, schon immer. Aber ich weiß, dass ich damit eine absolute Ausnahme bin. Da muss es aber doch noch eine Möglichkeit geben, zumal du ja niemals in böser Absicht gehandelt hast. Läge es hier nicht eher an Pinterest gegen die wahren Spammer vermehrt vorzugehen als gegen langjährige Nutzer, die aus Versehen den Spam repinnen, der soviel Überhand nimmt, dass man ihn kaum noch unterscheiden kann? Du hast die falschen Bilder und Links ja nicht in den Verkehr gebracht. Hier ist doch ganz offensichtlich, dass du damit nichts Böses vorhattest, sondern nur schöne Bilder in deine Boards pinnen wolltest!

    Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass es eine Lösung für das Problem geben wird!

    Viele Grüße
    Maja

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      26. März 2020 at 18:45

      Lieben DANK für`s Daumen-drücken, Maja!
      Das ist der Punkt: ich habe keine Bilder mit Spam-URLs hochgeladen, ich habe weitergepinnt. Bilder weitergepinnt, die Spam-URLs
      hinterlegt hatten. Meines Erachtens müssen die Spammer, die Bösen belangt werden. Nicht die, denen das Material, was ihnen in die
      timeline gespült wird, weiterpinnen.
      Ich bin am Ende mit meinem Latein. :-/
      Liebe Grüße, Bine

      1. Reply
        Vera
        27. März 2020 at 12:18

        Den Kommentar von Maja kann ich restlos unterschreiben. Liebe Bine, ich drücke dir ganz fest die Daumen! Das kann einfach nicht angehen…

        1. Reply
          Bine | was eigenes
          27. März 2020 at 13:45

          Vielen lieben DANK, Vera!

  4. Reply
    Nadine
    26. März 2020 at 13:54

    Puuuh, immer was Neues. Ich bin echt sprachlos. Tatsächlich ist mir in den letzten Wochen auch vermehrt aufgefallen, dass hinter meinen Pins jemand seinen Affiliate-Link drangepinnt hat, um abzugreifen. Ich hoffe, Du findest da eine Lösung, notfalls per Anwalt. Pinterest lebt ja vom Pinnen. Da kannst Du als User ja nun nicht abgestraft werden. Echt heftige Geschichte. Fühl Dich virtuell gedrückt. Auch das noch zu all dem Übel, mit dem wir uns nun eh schon rumschlagen müssen. LG, Nadine

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      26. März 2020 at 18:47

      Ich danke Dir für den virtuellen Drücker, Nadine.
      Ich möchte gerne glauben, dass Pinterest gegen diese Spammer vorgeht. Leider kursieren auch massenhaft meiner Bilder
      mit falscher URL bei Pinterest. Dass die von anderen weitergpinnt werden, ist logisch. Woher sollen die Leute wissen,
      wie die echte, die richtige URL lautet?
      Abwarten….
      Liebe Grüße, Bine

      1. Reply
        Birgit Kindsvater
        28. März 2020 at 03:46

        Wie kannst Du denn feststellen, dass Dein Bild von jemand anderem mit einer neuen URL versehen wurde? Ich drücke Dir die Daumen, dass Du das bald wieder hinter Dir hast. Viele Grüße Biggi

        1. Reply
          Bine | was eigenes
          28. März 2020 at 08:22

          Hallo Birgit,
          danke für`s Daumen-drücken.
          Ich muss nur nach Bildern auf Pinterest suchen, gebe z.b. den Namen, bzw. den Titel des Bildes in der Suchleiste
          ein. Dann sehe einige Bilder von mir. Wenn ich dann mit der Maus darüber fahre, dann wird der Link hinter
          dem Bild kurz angezeigt. Normalerweise müßte dann „waseigenes.com“ erscheinen, tut es aber nicht.
          Ein Beispiel siehst Du bei dem Bild im Artikel von den Blätterteigschnecken.
          Ein Originalbild von mir mit richtiger URL, zwei Bilder – auch von mir – aber mit falscher URL.
          Liebe Grüße, Bine

  5. Reply
    Ines
    26. März 2020 at 14:04

    Oh wie ätzend. Aus genau dem Grund folge ich keiner Seite auf Pinterest und pinne keine fremden Bilder. Ich nutze Pinterest ausschließlich, um meine Blogbilder dort reinzustellen. Die von dort aus übrigens von anderen bösen Menschen kopiert und für betrügerische Seiten ohne Impressum mit Hosting in China verwendet werden – aber das ist ein anderes Thema.

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      26. März 2020 at 18:50

      Ja, so ist es bei mir leider auch Ines. Einige Bilder – mit Schriftzügen drauf – werden sogar gespiegelt hochgeladen.
      Total absurd und krass und unverständlich.
      Ich weiß, dass Pinterest dagegen vorgeht… aber es sind wahrscheinlich sooo viele.
      Nun hat es mich als User erwischt. Da kannste nix machen…. :-(
      Liebe Grüße, Bine

  6. Reply
    mamimade
    26. März 2020 at 14:11

    ich bin zur Zeit von den sozialen Netzwerken beinahe durchwegs enttäuscht. Instagram geht noch einigermaßen. von Facebook habe ich mich endgültig getrennt. Mein Pinterest ist sehr ruhig zur Zeit und wenn ich deinen Beitrag so lese, dann werde ich da wohl auch vorsichtiger unterwegs sein in Zukunft.
    Das nervt alles schon sehr. Und damit meine ich, dass, in diesem Fall, Pinterest so hinterherhinkt gegen den Missbrauch zu agieren, der auf ihrer Seite so passiert.
    So wie Facebook nichts gegen politische Manipulation und Propaganda macht (noch viel schlimmer, finde ich)

    Geben wir Pinterest mal die Chance die Sache in den Griff zu kriegen. Wenn sie es nicht schaffen, dann wird man halt nicht mehr soviel pinnen. Was schade wäre.
    Tja.
    Der Ball liegt, finde ich, eindeutig bei denen.

    LG aus Wien
    Susanne

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      26. März 2020 at 18:53

      Herzlichen Dank für Deinen Kommentar, Susanne!
      Da hast Du schon recht. Die sozialen Netzwerke sind ein Spezie für sich. Muss man mit Vorsicht genießen.
      Ich liebe Pinterest nach wie vor. Obwohl dort auch viele geklaute Bilder von mir zu sehen sind.
      Aber generell ist eine tolle Quelle der Inspiration.
      Wenn Pinterest meinen Account nicht mehr freischaltet, dann muss ich überlegen, ob ich nochmal ganz
      von vorne anfangen soll….
      Liebe Grüße nach Wien, Bine

  7. Reply
    Steffi
    26. März 2020 at 15:23

    Ach du Schande, das tut mir echt Leid. Ich poste zwar genau deswegen momentan nur noch eigene Fotos, aber ich habe auch tausende Fremde, bei denen ich sicher nicht kontrolliert habe, ob der Link stimmt. Am besten mache ich das mal. Das kostet mich aber Wochen denke ich. Nur ohne Pinterest hätte ich dann kaum mehr Seitenaufrufe.
    Vielleicht redest du mal mit Anna von Pinterest, ob sie da was machen kann.
    Fühl dich gedrückt, Steffi

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      26. März 2020 at 18:56

      Lieben Dank für Deinen Kommentar, Steffi!
      Das ist ein wichtiger Punkt: Pinterest ist nicht nur eine tolle Plattform für Inspiration, Pinterest liefert
      mir auch Seitenaufrufe. Und mit knapp 10 Mio. Betrachtern und über 80.000 Followern war mein Account
      auch noch echt erfolgreich. 10 Jahre harte Arbeit.
      Ich hoffe inständig, dass ich mein Konto wieder frei bekomme ;-)
      Anna habe ich schon angeschrieben.
      Liebe Grüße, Bine

  8. Reply
    Jesse-Gabriel Pfoser
    26. März 2020 at 15:40

    Das meiste würde schon gesagt bzw bin ich fast sprachlos das du und dein wundervoller Blog gesperrt wurdest.
    Vielleicht könnten wir ja Unterschriften sammeln, ich bin 100% dabei, würde mehr als ungerne auf dich und deinen Blog auf Pinterest verzichten!
    Bin ein trauer Leser und pinner.
    Grüße,
    Jesse-Gabriel der sehr hofft, das du wieder freigeschalten wirst

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      26. März 2020 at 18:58

      Au ja, ich starte eine Petition! :-)))
      Lieben DANK für das nette Kompliment, Jesse-Gabriel!
      Die Hoffnung stirbt zuletzt.
      Ich werde berichten.
      Liebe Grüße, Bine

  9. Reply
    Kathrin
    26. März 2020 at 15:53

    Ich bin froh das ich Pinterest nicht mehr nutze, ich kam nie wirklich damit klar, wenn man auf ein Bild klickt wird man umständlich über 3 bis 4 Seiten weitergeleitet bis man endlich auf die Seite mit den passenden Infos zum Bild gelangt, vor jedem Pin musste ich meine LoginDaten eingeben, was mir viel zu umständlich war für ein kurzes Bildabspeichern „pinnen“. Ich mache seit Jahren Screenshots von Bildern die mir gefallen da kann ich auch den Infotext mit dazu „fotografieren“ wenn ich ihn brauche, z.B. bei Rezepten oder Ortsangaben…diese Screenshots speicher ich dann im passenden Ordner ab, Rezepte, DIY, Homedeko, Kunst etc. Mit dieser Methode komme ich am besten klar, ich brauche die Bilder nicht zum weiterpinnen, den Sinn verstehe ich überhaupt nicht, wenn ist es doch Inspirationsquelle, Ideenspeicher für einen selber das muss ich dann ja nicht weiterpinnen, sondern wenn nur an meine eigene Pinnwand bzw. in meinem eigenen Ordner abspeicher.
    Ich hoffe trotzdem du erhältst bald wieder den Zugang aber vielleicht ist meine Methode ja auch was für dich.
    Liebe Grüße Kathrin

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      26. März 2020 at 18:59

      Liebe Kathrin,
      Screenshots mache ich auch hin und wieder – ansonsten habe ich Pinterest immer sehr gerne genutzt.
      Und es hat mir, bzw. meinem Blog auch echt was gebracht.
      Gerade durch das Weiterpinnen, werden mehr User auf ein Bild und damit auf ein Rezept oder eine Anleitung
      aufmerksam.
      Ich hoffe auch, dass ich bald wieder einen Zugang bekomme.
      Liebe Grüße, Bine

  10. Reply
    Christine Ulrich
    26. März 2020 at 16:32

    Liebe Bine,
    da bekommt man ja echt Angst! Ich bin nur ein Pinner und schätze die Fotos und Anleitungen, die von euch zur Verfügung gestellt werden sehr! Bei einigen meiner Pins gab es dann auch schon komische Verknüpfungen. Jetzt schließt sich für mich der Kreis wie so etwas passiert. Das ist so absolut mies!!!! Hoffentlich geht es für dich gut aus. Ich werde meine Pinnwände mal nachschauen und löschen, was komisch auffällt.
    Beste Grüße
    Tine

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      26. März 2020 at 19:00

      Mach das Tine. Lösche Bilder, deren URL Dir seltsam vorkommt. Besser ist besser.
      Es wird viel geklaut und umgeleitet. Sehr ärgerlich ist das…
      Liebe Grüße, Bine

  11. Reply
    Haydee
    26. März 2020 at 18:14

    Seit ich nicht mehr blogge nutze ich Pinterest nur noch selten, ich gebe es zu. Wenn ich aber mal durchgucke UND dann auf ein Bild klicke, weil mich der Beitrag dazu interessiert, dann lande ich jedes- aber auch wirklich jedes Mal auf so einer kuriosen Seite. Letztens hat es dann gleich den ganzen Browser lahmgelegt mit Spam. Super! Das macht so gar keinen Spaß mehr. Von der wirklich überhand nehmenden Werbung ganz abgesehen.
    Deinen Unmut und deine Verunsicherung kann ich gut verstehen. Ich würde das auch nicht unterschreiben. Ich drücke die Daumen, dass es sich schnell löst. LG Haydee

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      26. März 2020 at 19:04

      Lieben Dank für Dein Feedback, Haydee. Nein, ich unterschreibe nicht. Lieber starte ich nochmal ganz von vorne.
      Mir ist das zu heikel und ich möchte mich nicht mit irgendwelchen Urhebern und Seitenbetreibern anlegen…
      zumal sie ja ganz bestimmt Recht haben. Ich meine aber, dass die Spammer, die die diese Bilder in Umlauf gebracht haben,
      belangt werden müssen.
      Abwarten….
      Liebe Grüße, Bine

  12. Reply
    Christine
    27. März 2020 at 03:02

    Das ist ja ein Ding! Danke, dass du so ausführlich darüber berichtest! Vor lauter Schreck habe ich erstmal alle meine Pinnwände unsichtbar gemacht und hoffe, dass ich nun sicher bin.
    Das macht für deinen Blog natürlich keinen Sinn, darum hoffe ich für dich und alle anderen Betroffenen, dass es eine Lösung gibt.
    Liebe Grüße
    Christine

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      27. März 2020 at 10:57

      Dank für Deine Rückmeldung, Christine.
      Ich wollte Dir keinen Schrecken einjagen, wollte mir meine Hilflosigkeit nur von der Seele schreiben ;-)
      Mach Du Dich nicht verrückt, ich warte derweil auf eine – hoffentlich positive – Lösung.
      Liebe Grüße, Bine

  13. Reply
    Anne
    27. März 2020 at 07:13

    Liebe Bine,
    Mir ist genau das Gleiche passiert wie Dir. Der Pin, der bei mir beanstandet wurde, hatte sogar die korrekte url zu einem echten Blog. Bis heute weiß ich nicht, wo genau das Problem lag. Eine Gegendarstellung wollte ich aus den Gründen, die du genannt hast, auch nicht unterschreiben. Zum Glück wurde meine Sperrung nach 14 Tagen aufgehoben. Seitdem pinne ich nur noch eigene Pins. Was auch irgendwie doof ist. Eine Lösung ist das nicht, aber ich fühle mit dir.
    Liebe Grüße
    Anne

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      27. März 2020 at 11:00

      Danke für`s Mitfühlen, liebe Anne!
      14 Tage Sperrung habe ich hingenommen… aber, dass das Konto immer noch nicht freigeschaltet wurde, das macht
      mich echt traurig.
      Ich werde zukünftig (wenn ich wieder pinnen darf… falls?!) auch nur noch eigene Bilder pinnen. Und ja, das ist
      eigentlich doof und nicht Sinn der Sache.
      Liebe Grüße, Bine

  14. Reply
    Claudia
    27. März 2020 at 08:23

    Liebe Bine,
    leider habe ich keinen Rat für dich. Bin aber ziemlich erschrocken, was bei Pinterest so passiert. Ich pinne wirklich gerne und bekomme von Pinterest auch Pushmitteilungen und Emails mit Vorschlägen. Interessanterweise sind ihre eigenen verdammten Vorschläge gespickt mit Fake Fotos, bzw Fotos mit falscher URL. DAs ist wirklich unglaublich. Da mutet es dann seltsam an, dass du so eine Erklärung unterschreiben sollst, während sie selber für die Verbreitung sorgen.
    Mal abgesehen davon, dass ich ebenso wie du nicht möchte, dass meine Fotos vom Blog mit falscher URL genutzt werden, bin ich sehr traurig, dass viele Fotos, die mich ansprechen gar nicht auf den wirklichen Blog zurück kommen. SO bringt Pinterest ja nichts.
    Etwas ratlos zurück bleibend wünsche ich dir bald einen guten Weg
    Claudia

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      27. März 2020 at 11:04

      Liebe Claudia,
      ich danke Dir sehr für Deinen Kommentar und Dein Mitfühlen. ;-)
      Ich bin am Ende mit meinem Latein….
      Liebe Grüße, Bine

  15. Reply
    San
    28. März 2020 at 04:47

    Ich ärgere mich jedes Mal, wenn ich auf Pinterest nach etwas suche, dann auf das Bild klicke und nicht zur gewünschten Quelle (mit Rezept, Strickmuster, oder sonstwas) gelange, sondern der Link ins Leere läuft (im schlimmsten Fall auf eine Spam Seite).
    Man sollte meinen, dass heutzutage einfache Scripts in der Lage sein sollten diese fehlgelinkten Pins direkt zu identifizieren und zu sperren.
    Was nutzt mir ein schönes Bild, wenn ich nicht zur Quelle komme?

    Ich finde das mit der Gegendarstellung, die du leisten sollst, ein Ding der Unmöglichkeit…. eigentlich sollte eine Abmahnung kommen, wo du dann entweder die Bilder entfernen kannst oder aber Pinterest müsste das „Re-pinnen“ einfach schwieriger machen (e.g. mit Quellprüfung).

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      28. März 2020 at 08:24

      Liebe San,
      ich danke Dir für Deine Rückmeldung. Du hast Recht – was nutzt ein schönes Bild, wenn man nicht zur Quelle kommt.
      Ich bin mir sicher, dass Pinterest massiv gegen die Spammer vorgeht… aber offensichtlich sind das so viele,
      da kommt wahrscheinlich niemand hinterher. Ich habe keine Ahnung. :-/
      Danke auch für Deine Meinung zur Gegendarstellung. :-*
      Liebe Grüße, Bine

  16. Reply
    Irmgard
    28. März 2020 at 09:45

    Finde ich unmöglich, vor allem sehe ich hier in erster Linie Pinterest in der Pflicht! Warum lässt Pinterest es zu, dass die URL beim Pinnen geändert wird? Die User unwissentlich ins offene Messer rennen zu lassen (indem die URL geändert werden kann) und dann die Verantwortung komplett auf den Benutzer abzuwälzen – nicht die feine Art. Da hilft wohl nur: sich eine andere Plattform zu suchen, die den User erst garnicht in solche Verlegenheit kommen lässt.

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