Das ist eine Kombi, die ich wahnsinnig gerne mag: Blaubeeren und Käsekuchen! Die cremige Quarkfüllung trifft auf saftige Beeren, jeder Bissen eine kleine knackig-süße Überraschung. :-) Mein Blaubeer-Käsekuchen ist super schnell zubereitet und im Ofen und erfreut dann am Nachmittag die Gästeschar. Ich zeige Euch heute mein einfaches Rezept mit ein paar Tipps für das beste Ergebnis.

Käsekuchen könnte ich her jedes Wochenende backen und hätte jedes Wochenende dankbare und glückliche Mitbewohner. Tue ich natürlich nicht, gebe aber zu: Käsekuchen gehört schon zu einer meiner liebsten Kuchen. Deswegen gibt es hier auf meinem Blog auch schon das ein oder andere Rezept für Käsekuchen. Weiter unten gibt’s dann noch ein paar Empfehlungen für Euch.
Mein heutiger Blaubeer-Käsekuchen ist super schnell zubereitet und steht recht schnell im Ofen. Dort muss er dann noch eine gute Stunde backen und danach darf er entweder in Ruhe auf der Küchenablage auskühlen (was empfehlenswert ist) oder Ihr helft mit dem Kühlschrank ein bisschen nach. Habe ich genügend Zeit eingeplant, darf und soll der Kuchen in Ruhe abkühlen und sich noch etwas setzen; bin ich im Brassel, stelle ich den Kuchen in den Kühlschrank, damit er sich zur Kaffeezeit gut schneiden läßt.

Die größe Käsekuchen-Challenge ist für die meisten Bäckerinnen und Bäcker ja, dass der Kuchen im Ofen keinen Riss bekommt. Mir ist das komplett egal. Kommt der Kuchen rissfrei aus dem Ofen, finde ich es schön, kommt er mit Riss aus dem Ofen, finde ich es (manchmal) auch schön. Die inneren Werte zählen doch! ;-) Trotzdem würde ich auf die Frage folgendes antworten:
Wie verhindere ich, dass der Käsekuchen Risse bekommt?
Ist der Kuchen fertig gebacken, solltet Ihr ihn langsam, im ausgeschalteten Backofen bei leicht geöffneter Tür abkühlen lassen. Gebt ihm Zeit, lasst ihn sich setzen.
Aber, wie schrieb ich oben: Manchmal muss es einfach flott gehen, dann kommt der Kuchen aus dem Ofen, darf ein paar Minuten im ausgeschalteten Backofen stehen bleiben, dann auf der Küchenablage abkühlen und wandert dann weiter in den Kühlschrank.
Wie lange hält sich Blaubeer Käsekuchen?
Mindestens drei Tage im Kühlschrank. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Vielleicht auch länger, aber nach drei Tagen war wirklich alles aufgegessen. Damit er nicht austrocknet, solltet Ihr in in einer Kuchenbox oder in einer Dose mit Deckel bewahren.
Und zu guter letzt eine Frage, die sich möglicherweise erst im Herbst oder Winter, auf jeden Fall aber ausserhalb der Beerensaison stellt:
Welche Blaubeeren eignen sich am besten? Kann ich auch gefrorene Blaubeeren nehmen?
Beides funktioniert! Frische Blaubeeren sind nur einfach fester, knackiger und sehen auch hübscher aus im Kuchen. Solltet Ihr aber ausserhalb der Saison den Kuchen backen wollen, so könnt Ihr auch gefrorene Blaubeeren nehmen.
Diese solltet Ihr im gefrorenen Zustand in etwas Mehl wälzen und dann direkt so, gefroren unter die Käsemasse heben. Sie müssen vorher nicht aufgetaut werden. So behalten sie ihre Form und geben nicht so viel Wasser ab.
Ich wälze auch die frischen Blaubeeren im Mehl, damit sie im Teig nicht all zu sehr nach unten sacken. Den Tipp hatte ich Euch neulich schon beim Himbeer-Zitronen-Kuchen gegeben.

So easy backt Ihr den Blaubeer Käsekuchen:
Bevor Ihr richtig anfang, solltet Ihr die Blaubeeren verlessen, waschen, trocken schütteln und in 2 – 3 Eßlöffel Mehl wälzen und dann erstmal bei Seite stellen. Ausserdem schonmal die Springform fetten und mit Semmelbrösel auskleiden. Ich bin Team Semmelbrösel, Ihr könnt und dürft auch Mehl nehmen. :-)
Danach wird der Mürbeteig zubereitet. Alle Zutaten werden hierfür mit den Knethaken des Mixers verarbeitet und dann mit den Händen zügig zu einem glatten Teit geknetet. Ich lasse bei Mürbeteig den Mixer immer aus und mische und knete direkt mit den Händen, das geht m.E. weitaus schneller.
Der Boden wird dann in die Form gedrückt, ein Rand hochgezogen und die Form in den Kühlschrank gestellt. Und dafür andere Dinge rausgestellt oder habt Ihr immer genügend Platz im Kühlschrank für eine ganze Springform? ;-)
Danach geht’s direkt weiter mit der Quarkmasse und dafür schmeißen wir den Mixer oder die Küchenmaschine an. Alle Zutaten werden auch hier der Reihe nach mit dem Mixer gut verrührt, die Eier sollten einzeln untergemixt werden und wenn die Creme fertig ist, werden nur noch die Blaubeeren mit einem Löffel untergehoben. Achtung: Nicht gleich alle Blaubeeren unter die Creme heben, lasst mal zwei, drei Eßlöffel bei Seite stehen.
Die Qarkfüllung wird dann auf den Boden in die Springform gegossen, die restlichen Blaubeeren darauf verteiolt und ab damit in den Backofen.
Nach dem Backen schaltet Ihr den Backofen aus, öffnet die Türe einen Spalt und lasst den Kuchen erstmal 15 -20 Minuten ruhen und schonmal leicht abkühlen. Danach sollte er auf der Arbeitsplatte der Küche komplett auskühlen. So hat er genügend Zeit, sich zu setzen. Die Quarkmasse zeiht dann noch etwas an und wird fester. Wer es ganz eilig hat, kann den Kuchen auch in den Kühlschrank stellen. Perfekt ist er am nächsten Tag, richtig gut aber auch schon am Tag der Herstellung.


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Eine Freundin schenkte mich neulich eine Postkarte, auf der steht: Miss Käsekuchen. :-) Das passt ganz gut, finde ich, hätte aber gerne noch eine Postkarte mit dem Schriftzug Miss Apfelkuchen, denn davon gibt es noch weitaus mehr Rezepte hier auf dem Blog. Darum kümmern wir uns dann wieder im Herbst, jetzt wollen wir noch Beeren.
Nun erstmal zu meinen Käsekuchen-Empfehlungen für Euch. Da wäre zu allererst the one and only, der perfekte Käsekuchen (mit Quark, Frischkäse und Ricotta), einfach göttlich! Dicht gefolgt vom Eierlikör-Käsekuchen, den ich besonders zu Ostern mag und natürlich der Johannisbeer-Käsekuchen mit knusprigen Butterstreusel, der jetzt im Sommer einfach irre gut schmeckt.



Weitere Rezepte rund um das Thema Käsekuchen findet Ihr hier abgelegt.

Solltet Ihr meinen Käsekuchen mit Blaubeeren ausprobieren, dann kommt doch gerne nochmal zurück auf den Blog und schreibt mir einen Kommentar. Wie hat Euch der Kuchen geschmeckt? Hat alles geklappt? Oder gab’s Überraschungen beim Zubereiten?
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße Bine
Hier für Euch nun das Rezept zum Abspeichern oder Ausdrucken:

Blaubeer Käsekuchen: Cremig, fruchtig und ganz einfach gebacken
Kochutensilien
- 1 Springform 26 cm Durchmesser
Zutaten
- 250 g Blaubeeren
Für den Boden
- 150 g Butter
- 80 g Zucker
- 1 Tütchen Vanillinzucker
- 1 Prise Salz
- 250 g Mehl 1
- 1 TL Backpulver
- 1 Ei
Für die Quarkcreme
- 120 g Zucker
- 50 g Butter
- 4 Eier
- 750 g Magerquark
- 100 ml Milch
- ½ Zitrone – davon den Saft
- 1 Tüte Puddingpulver Vanille (zum Kochen)
Anleitungen
Vorbereitung:
- Die Blaubeeren verlesen, waschen, trockem schütteln und mit 2 EL Mehl bestäuben und darin wälzen. Die Springform mit Butter fetten und mit Semmelbrösel auskleiden und den Backofen auf 200° Grad Ober/ Unterhitze vorheizen.
Für den Teig:
- Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verarbeiten, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
- Den Teig in eine gefettete und mit mit Semmelbrösel bemehlte Springform (26 cm) drücken und dabei einen Rand hochziehen.
- Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Für die Quarkfüllung
- Butter, Zucker und Vanillin-Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren. Dann die Eier nacheinander untermixen.
- Quark, Milch, Zitronensaft und Puddingpulver hinzufügen und alles einem gut verrühren.
- Zu guter letzt die Blaubeeren – bis auf 2-3 Eßlöffel – mit einem Löffel oder Spatel unterheben.
- Die restlichen Blaubeeren auf dem Kuchen verteilen und die so dann die Form in den vorgeheizten Backofen stellen. Bei 200° Grad Ober/ Unterhitze ca. 50 Minuten backen. Danach gut auskühlen lassen und erst dann anschneiden.
Notizen
Im Blogpost stehen noch noch Tipps und Tricks und Antworten auf mögliche Fragen – z.B. Kann man auch gefrorene Blaubeeren nehmen? ;-)
Liebe Grüße Bine
