Das Hamsterrad hat Pause. Die Sommerferien sind da. Und das Beste daran: der Sommer zeigt sich hier seit ein paar Tagen von seiner schönsten Seite. Heute morgen war ich schon früh mit Mollie unterwegs, habe die ersten Sonnenstrahlen genossen, Schmetterlinge beobachtet, Grillen gehört und mich gefreut, dass ich weder eine leichte Jacke mitnehmen, noch Söckchen an haben musste. Wunderbar!
Ich freue mich auf eine Pause. Eine Pause von allem.

Einen To Do Zettel gibt es für die Ferien natürlich nicht. Dafür ganz viele Ideen in meinem Oberstübchen, was ich mir in den kommenden sechs Wochen Gutes tun werde. Vielleicht sind ja für Euch ein paar Anregungen dabei, wie Ihr eine Pause einlegen könnt, wie Ihr Kraft tanken und zur Ruhe kommen könnt. Gemütlich Nichtstun sozusagen.
Ein Nickerchen machen, auf dem Sofa, im Gartenstuhl, in der Hängematte (die beste Pause überhaupt).
Nähen. Neue Kissenbezüge, einen Rock, einen Sonnenhut?
Ein Spaziergang im Wald.
Einen Liebesroman lesen.
Einen Krimi lesen.
Überhaupt ein Buch zur Hand nehmen (dabei kann ich super abschalten).
Oder in einer Zeitschrift blättern.
Tagebuch schreiben (mache ich viel zu selten!).
Musizieren (mhhh, na ja. Nicht meine Art eine Pause einzulegen).
Deswegen: Unmusikalisch? Dann: schöne Musik auflegen.
Dazu tanzen.
Alle elektronischen Geräte ausschalten.
Oder, bis auf Pinterest, alles ausschalten und ein bisschen inspirieren lassen.
Doch alles ausschalten und die liebste Freundin anrufen (Pausen, die schonmal zwei Stunden dauern können).
Lieber doch alles ausschalten und meditieren (kann ich nicht gut).
Aber: ein paar Stretchübungen machen, das hilft bei verspannten Nackenmuskeln.
Dabei tief ein- und ausatmen.
Tasche packen und nichts wie weg.
In die Berge.
An’s Meer.
Zum Campingplatz (wir sind gar keine Camper).
Lieber zu Hause bleiben und Füße hochlegen, am besten an einer Wand.
Sich mit Freunden verabreden.
Mit denen dann Pizza essen gehen. Oder Steak.
Joggen (aber nur, wenn ich dabei mit Freundinnen quatschen kann).
In die nächst größere Stadt fahren (Du ming Stadt am Ring!).
Dort in ein nettes Strassencafé setzen und Leute gucken (mache ich ja so gerne).
Einen großen Latte Macchiato bestellen und genießen.
Einen Schal stricken (damit er im Winter fertig ist)
Eis essen (am liebsten was mit Nüssen).
Eis selber machen.
Nägel lackieren (nicht zack-zack, sondern mit Unterlack und so).
Kuchen backen.
Marmelade kochen.
Shoppen- in der Stadt oder vor dem Rechner.
Bilder aus der Zeitschrift reißen und einrahmen.
Zum Markt fahren und frische Blumen kaufen.
Eine Massage buchen.
Mit dem Haustier kuscheln.
Kein Haustier da? Ein alter Teddy tut’s auch!
Einen schönen Film streamen.
Eine Serie streamen (Achtung: Suchtgefahr!).
Oder ins Kino gehen.
Ins Fitness Studio gehen (das überlasse ich Euch!).
Oder ins Theater.
In die Oper.
Noch lieber: eine lokale Kleinkunstbühne besuchen.
Eine Stadtführung in der eigenen Stadt machen.

Und wenn gar nix hilft, einfach mal nix tun.
Dasitzen.
Vor sich hinstarren.
Den zwitschernden Vögeln zuhören.
In den Sternenhimmel schauen.
Dann zwitschern aber keine Vögel.
Egal.
Ich wünsche Euch einen bombastischen Sommer mit vielen schönen Pausen und Momenten. Hier wird’s in den nächsten Wochen ruhiger werden. Da oben steht’s ja: ich werde immer mal wieder: alles ausschalten!
Chillige Sommerferiengrüße, Bine
