Ihr Lieben, bevor ich Euch von meinem Dreiecke-Zusammennähen-Desaster berichte, möchte ich mich ganz herzlich für Eure Kommentare zu meinem letzten Posting bedanken. Ich habe mich gefreut, dass einige? viele? alle? genau solche Tage kennen. Solche Tage, an denen alles schief geht oder der Alltag einfach über einem zusammenbricht und man so gar nicht mit sich und der Welt da draussen im Reinen ist.
Dazu passt das heutige Beispiel ganz gut, wobei es sich nur um einen misslungenen Nähversuch handelt. Wirklich nichts Dramatisches! Frohen Mutes schritt ich neulich zur Tat: aus verschiedenen Stoffen schnitt ich viele kleine Dreiecke aus, um daraus ein tolles neues Patchwork-Kissen für unsere Wohnzimmercouch zu nähen. Das sollte quasi das vorab-zum-Üben-Projekt werden, denn ich hatte mir ja für den Herbst und Winter vorgenommen einen Quilt zu nähen. Zunächst nähte ich die Dreiecke in einer Reihe zusammen um dann später Reihe für Reihe aneinander zu nähen. Aber schon nach der ersten Reihe sank die Stimmung in den Keller und leichter Frust stieg dafür auf.
Die Spitzen treffen sich nicht genau, ich bekomme die zwei bis drei Reihen nicht mal vernünftig glatt gebügelt. Insgesamt sieht es einfach nur doof und unordentlich aus. So hatte ich mir das nicht vorgestellt! So kann ich daraus doch kein Kissen nähen!
Da ich immer mal wieder in Interviews oder hier via Kommentar die Frage gestellt bekomme, ob denn schonmal ein DIY bei mir in die Hose gegangen ist- hier die Antwort mit Bildbeweis: ja. Immer mal wieder!
Und jetzt? Jetzt mache ich mich auf der Suche nach einer einfachen und gut bebilderten Anleitung, wie man es wohl schafft, dass die Dreiecke sich an der richtigen Stelle treffen und anschliessend ein ordentliches und sauber gepatchtes Stoffteil entsteht. Oder: ich muss einfach noch ein bisschen mehr üben und genauer nähen! ;-) Tipps und Tricks werden hier gerne entgegengenommen.
Ich wünsche Euch einen schönen Donnerstag! Liebe Grüße, Bine

