Corona Alltag, Gedachtes

Et is wie et is. Alte und neue Normalität.

Das sagt Artikel 1 des Kölschen Grundgesetztes: Et es wie et es. Darauf folgt: Et kütt wie et kütt. Den dritten Artikel Et hätt noch emmer joot jejange, den lasse ich jetzt einfach mal weg. Ich glaube nicht, dass alles wieder gut wird oder sagen wir mal, dass alles wieder normal wird. Was ist schon normal?

Normalität bezeichnet das Selbstverständliche in einer Gesellschaft, das nicht mehr erklärt und über das nicht mehr entschieden werden muss – das sagt Wikipedia {Werbung ohne Auftrag}.

Eigentlich fasse ich hier in meiner Monatsrückblick-Kolumne immer zusammen, was wir so erlebt haben und wie unser Alltag derzeit aussieht. Heute ist mir danach, einen neuen Eintrag ins Corona Alltag – Tagebuch zu schreiben. Lese ich heute den Eintrag vom März 2020, läuft mir ein leichter Schauer über den Rücken. Ich frage mich gerade, ob ich ab jetzt bei meinen Rückblicken immer auch die Kategorie „Corona Alltag“ anklicken muss?

Corona Alltag - Quarantäne, waseigenes.com

Alte Normalität vermischt sich mit neuer Normalität.

Es ist für mich mittlerweile normal, dass ich beim Einkaufen eine Maske trage. Es ist ebenfalls normal, dass ich im Auto mit Desinfektionsgel meine Hände reinige, nachdem ich den Einkaufswagen an seinen Platz zurück gebracht habe. Absolut normal ist es derzeit für mich, Abstand zu anderen zu halten, sie und mich dadurch zu schützen. Es ist auch ganz normal für mich, dass ich Freunde und Bekannte nicht mehr zur Begrüßung drücke. Ich gebe aber zu, dass ich manchmal noch den Impuls spüre, auf Freunde zuzugehen und sie zu herzen. Es fehlt mir, aber ich tue es nicht.

In vielen Teilen unseres Lebens empfinde ich mittlerweile wieder Normalität. Alte Normalität, die sich mit neuer Normalität vermischt.

Seit einigen Wochen läuft in NRW wieder der Schulalltag. Die Maskenpflicht am Platz wurde Ende August wieder aufgehoben, viele Kinder tragen sie dennoch (was ich gut finde!). Sie genießen lediglich, dass sie zwischendurch mal Luft holen können. Die Fenster sind geöffnet, die Schulleitung hat empfohlen, dass sich die Kinder, sobald es frischer wird, auch wärmer anziehen sollen.

Am Nachmittag findet wieder Sport, Musik und auch hin und wieder Freunde treffen statt. Der Mann und ich nehmen Einladungen an, meine Eltern waren schon zu Besuch, ich treffe mich mit Freundinnen auf einen Kaffee. Alles immer draußen. Noch spielt das Wetter mit. Und wenn es das nicht mehr tut – dann ziehe ich mir eben eine Mütze und dicke Schuhe an und wärme meine Hände an der Tasse Kaffee. Oder am Glühwein!

Was wir jetzt brauchen: Flexibilität und Leidensfähigkeit.

Da müssen wir zukünftig einfach etwas erfinderisch sein. Oder in Fellstiefel investieren. Oder heute schon anfangen einen Schal zu stricken. Aber lasst uns doch heute bitte nicht schon bekloppt machen. Wir kriegen das schon irgendwie hin. Abwarten. Abwarten und uns in Flexibilität und vielleicht auch gesteigerter Leidensfähigkeit üben.

Jedenfalls kann ich mich nicht über einen Mangel an sozialen Kontakten beklagen. Der Terminkalender ist natürlich weitaus leerer, als er vor einem Jahr war.

Wenn ich dran denke, was hier letztes Jahr los war – diverse runde Geburtstage und eine Halloween Party, Karneval … unvorstellbar, wie rasant unser Leben und unser Alltag vor ziemlich genau einem Jahr war.
Jetzt meiden wir große Veranstaltungen, zu viele Menschen, Einladungen ins Wohnzimmer. Nein, das muss nicht sein.

Et hätt noch emmer joot jejange – Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Corona Alltag - Quarantäne, waseigenes.com

Quarantäne – eine ganz neue Erfahrung

Seit Dienstag ist der Sohnemann in Quarantäne. Und deswegen spreche ich den dritten Artikel des Grundgesetztes gerade lieber nicht laut aus. Wird es wirklich gut ausgehen? Die Zahlen steigen. Herr Drosten warnt eindringlich. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Nun sind einige Klassen und einige Lehrer für 14 Tage zu Hause in Quarantäne. Und plötzlich ist das Thema ganz nah. Brandheiß. Super aktuell. Und, mir wird bewusst, wie easy für uns als Familie doch dieser Lock-Down im Frühling war. Da durften wir nämlich zu viert das Haus verlassen. Waren mit Mollie im Wald oder sind mit dem Rad zu Eisdiele gefahren. Das geht jetzt gerade nicht, weil ein Familienmitglied unsere vier Wände nicht verlassen darf und weil niemand unsere Türschwelle übertreten darf. Das ist schon ein merkwürdiges Gefühl.

Und jetzt gerade einfach doof, denn das Wetter ist ein Träumchen – aber ein gemeinsamer Ausflug ist gerade leider nicht drin.

Ob wir den Sohnemann testen lassen, das haben wir noch nicht entschieden. Ihm geht es gut. Uns geht es gut. Keine Anzeichen, keine Symptome.

Der Rest der Familie darf weiterhin so machen, wie bisher. Die Große darf zur Schule, hier und da fallen Stunden aus, denn irgendwie muss ja die Lücke der fehlenden Lehrer geschlossen werden; ich darf Freundinnen treffen, einkaufen fahren, überhaupt raus.

Können wir es ändern? Nein. Et is wie et is. Ich gehe schwer davon aus, dass dieses Schuljahr noch eine Menge (böser) Überraschungen für uns bereit halten wird. Vielleicht schreiben die Kinder nur zwei Mathearbeiten im Halbjahr? Vielleicht fallen ab Herbst noch mehr Stunden aus? Möglicherweise wird es weitere, bzw. neue Einschränkungen geben? Werden die Zahlen weiter steigen?

Mit Sicherheit wird es keine Weihnachtsfeiern, kein Schulkonzert, kein Karneval geben. Das wissen wir schon heute. Bei einigen Themen blutet mir sehr das Herz. Aber so ist es eben. Alte Normalität vermischt sich mit neuer Normalität. Da müssen wir durch. Mit einer ordentlichen Portion Gelassenheit, Flexibilität und ja, auch Leidensfähigkeit.

Wie geht es Euch gerade? Habt Ihr auch schon Quarantäne-Erfahrungen gemacht?

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.
Haltet durch, bleibt gesund!

Liebe Grüße
Bine

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21 Comment

  1. Reply
    Christiane
    19. September 2020 at 14:29

    Liebe Bine,

    ja, erste Quarantäne-Erfahrungen haben wir auch schon hinter uns. Ebenfalls der Sohn. Eigentlich schon ausgezogen. War nur mal einen Nachmittag auf Besuch – auf der Terrasse. Am Abend die Nachricht: hatte Kontakt, muss mich testen lassen. Zwei Tage im Haus bleiben und bangen: dann war der Test negativ. Puh.
    Es bleibt ein seltsames Gefühl.
    Aber unterkriegen is nich.
    Meine Tochter (22, Krankenschwester) postete heute einen Spruch: „Abwarten, Tee trinken – und wenn das nicht hilft, mit der Kanne werfen.“
    Genau so fühle ich mich manchmal.
    Und da hilft tief durchatmen und weiter machen.
    Oder, wie meine Enkeltochter (2 1/2) sagt: „Ich saff das.“

    In diesem Sinne wünsche ich dir und euch allen ein möglichst entspanntes Wochenende.
    Christiane

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      20. September 2020 at 08:55

      Lieben Dank für Deinen Kommentar, liebe Christiane!
      Gott sei Dank war der Test negativ! Ja, es bleibt aber dennoch ein seltsames Gefühl!
      Aber ich bin da ganz bei Deiner Enkelin: wir saffen das ;-))
      Liebe Grüße, Bine

  2. Reply
    Beatrix
    19. September 2020 at 15:07

    Hallo,
    hier gerade die ersten Quarantäne Erfahrungen in dieser Woche gehabt. Tochter wegen Halsweh, Schnupfen und Arbeitsplatz in der Klink getestet worden, in dieser Zeit ( vom Test bis zum Ergebnis ) durfte sie ihr Zimmer nicht verlassen und die Familie sollte ihre Sozialkontake auf das Mindestmaß reduzieren! Ergebnis neg! Aber die 3 Tage bis das Ergebnis da war, wurden allen lang und heiß herbeigesehnt!
    Euch alles Gute und 🤞
    Gruß Beatrix

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      20. September 2020 at 08:56

      Wir haben noch eine gute Woche vor uns… das schaffen wir, aber doof ist es dennoch.
      Ich bin da wieder mal so froh, dass wir wenigstens einen kleinen Garten haben.
      Alles Gute, Beatrix!

  3. Reply
    Tina
    19. September 2020 at 16:24

    Liebe Bine,

    wir haben keine Quarantäne-Erfahrung, zumindest bis jetzt nicht. Das kann sich ja schnell ändern Ich bin sehr froh, dass wir uns zuhause gut verstehen und uns wohl fühlen, so lässt es sich gut aushalten. Manches fehlt mir trotzdem, besonders, den ein oder anderen mal zu drücken. Zum Glück kann ich optimistisch sein.

    Liebe Grüße
    Tina

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      20. September 2020 at 08:57

      Ja, so ist es bei uns auch, Tina. Klar knallt es hier auch mal… aber generell halten wir vier es sehr gut zusammen aus, genießen es auch :-)
      Wir bleiben jedenfalls vorsichtig, wachsam, aber auf jeden Fall optimistisch!
      Liebe Grüße, Bine

  4. Reply
    kleine fluchten
    19. September 2020 at 22:18

    Ich möchte alles unterschreiben! Ja genau – so ist es eben. Annehmen, das Beste draus machen und versuchen, den Kopf oben zu halten. Hadern und schimpfen hat noch nie irgendwas einfacher gemacht, lieber die Energien in Tatsachen stecken und das Ding rocken ;-)
    Hier noch keine Quarantäne, aber die Kleine war in drei Wochen Schule schon fünf Tage zuhause, weil erkältet losschicken ja irgendwie auch keine Alternative ist. Unsere Kinder tragen die Masken auch während des kompletten Unterrichts. Die Schule empfiehlt das, die Kleine gehört zur Risikogruppe und es macht eben einfach auch Sinn. (Die Dreizehn hat sich jetzt geschlossen ab Montag selbst eine Maskenpflicht auferlegt, um ihr Abi nicht durch eventuelle Quarantänen zu gefährden. Werden nämlich im Unterricht Masken getragen, muss hier nämlich nur der positiv Getestete zuhause bleiben, nicht der komplette Jahrgang…)
    Vor dem Winter habe ich auch riesen Respekt – noch nie hat die kalte Jahreszeit bei Krankheiten irgendwas besser gemacht. Die Kinder frieren jetzt schon morgens. Und auch wir machen weiterhin alles nur draußen, das wird auch so bleiben – also eher wenige Unternehmungen in den Wintermonaten für uns…
    Aber: Es wird sich alles finden, wir werden das schon wuppen!
    Alles Gute für Euch!
    LG Tina

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      20. September 2020 at 09:00

      Ach, Tina! Genauso ist es. Wir werden das schon wuppen. Hier und da mit keinen Einschränkungen, Masken tragen, Abstand halten und einfach mehr zu Hause bleiben. Dass die 13. Klasse sich selbst eine Maskenpflicht auferlegt hat, das finde ich super toll und sehr umsichtig!
      Ich wünsche Euch auch weiterhin alles Gute und dem Risiko-Kind nur das Beste!
      Liebe Grüße, Bine

  5. Reply
    Andrea Karminrot
    19. September 2020 at 23:19

    Nein Quarantäne hatte ich hier noch nicht. Bin ich aber auch froh drum. Mir haben die Wochen im Lock down gereicht.
    Ich drücke die Daumen, dass es bald wieder besser wird.
    Lieben Gruß
    Andrea

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      20. September 2020 at 09:01

      Das kann leider schneller eintreten, als wir es uns wünschen, liebe Andrea!
      Nachdem ich gestern meinen Artikel veröffentlicht habe, bekam ich die Nachricht einer Freundin, dass an einer anderen Grundschule im Ort ein Kind erkrankt ist.
      Durchhalten, vorsichtig sein, abwarten… mehr können wir nicht tun!
      Alles Gute, Bine

  6. Reply
    Chris' NadelSpiele
    20. September 2020 at 08:38

    Hallo Bine,
    Quarantäneerfahrung hab ich auch schon gemacht. In der Kita in der ich arbeite wurde ein Kind positiv getestet. Allerdings nicht in meiner Gruppe. Zur Sicherheit wurden alle Kinder und Erzieherinnen getestet. Leider fiel die Zeit der Ungewissheit bis zum Test und dem (zum Glück negativen) Ergebnis genau über den 18. Geburtstag des Sohnes. Alles war vorbereitet für eine schöne (coronaconforme) Feier….. haben wir natürlich abgesagt. Es tat mir echt leid für ihn. Gerade der 18. …. Als dann das neg. Ergenis kam, waren alle erleichtert und die Feier wurde am nächsten Wochenende nachgeholt.

    Bleibt gesund
    Liebe Grüße, Christine

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      20. September 2020 at 09:03

      Oh je – da bekomme ich beim Lesen Deines Kommentars eine Gänsehaut, liebe Chris!
      Wat für`n Driss! Und dann noch der 18. Geburtstag. Pläne schmieden und sich auf diese zu verlassen, das wird uns wohl demnächst immer mal wieder aus der Bahn werfen. Aber gut, wenn man es nachholen kann!
      Wünsche Euch auch alles Gute!
      Liebe Grüße, Bine

  7. Reply
    Anni
    20. September 2020 at 10:47

    Hallo Bine, ich hab so gar keine Idee wie die nächsten Monate noch weiter laufen sollen & vor allem wie schnell dann tatsächlich ein Impfstoff ect. Hilfe bringt und unser aller Leben wieder verbessert.
    Quarantäne Erfahrung haben wir bis heute noch keine, könnte jetzt aber wohl auf uns zu kommen. Warten hier noch auf Rückmeldung, da in der Klasse unserer Tochter ein positiv getestetes Kind ist. Unsere Tochter war zwar die Hälfte der letzten Woche zu Hause, aber wer weiß.
    Mir ist schon regelrecht schlecht die ganze Zeit, wenn ich nur daran denke, was das jetzt alles heißen kann. Welche Konsequenzen es mit sich bringt.
    Ich hoffe so sehr wir kommen entspannt aus der ganzen Sache wieder raus.
    Liebe Grüße

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      19. Oktober 2020 at 06:36

      Liebe Anni,
      ich hoffe, Ihr musstet nicht in Quarantäne… und wenn doch, dann hoffe ich, dass Ihr das alles gut hinbekommen habt.
      Denk nicht zu sehr über die Konsequenzen nach. Lass Dich davon nicht runterziehen.
      Liebe Grüße, Bine

  8. Reply
    Grit
    20. September 2020 at 12:30

    Hallo Bine,
    das Thema „Corona“ beschäftigt einfach alle Menschen.
    Was wird, wie geht es weiter, ist vielleicht doch irgendwann einmal ein Ende in Sicht? Quarantäne gab es hier bisher keine, dennoch glaube ich, dass auf längere Sicht gesehen, die Meisten nicht drumherum kommen. In Sohnemann’s Klasse fehlen 11 Schüler*innen von 20. Sie lernen momentan nur zu neunt. Alle sind erkältet, wahrscheinlich stärker, denn mit etwas Schnupfen und Husten dürfen in unserem Bundesland Kinder in die entsprechende Einrichtung gehen. Es ist einfach alles kompliziert, mal sehen wie es weitergeht, ich denke es wird ein ständiges Auf und Ab sein, gerade jetzt in den kommenden Wintermonaten.
    Herzliche Grüße, Grit.

  9. Reply
    San
    21. September 2020 at 01:18

    Quarantäne-Erfahrung aufgrund eines Kontakts mit einem Corona-Fall haben wir noch nicht gehabt… wir befinden uns aber auch praktisch seit März im Lockdown und haben noch nicht wieder andere Leute getroffen. Ich arbeite von zuhause und wir gehen nur zum Sport und Einkaufen vor die Tür. Die Kontaktpunkte sind daher wirklich SEHR gering und ich bin froh darüber, da hier in den USA/Kalifornien ja wirklich noch lange nicht alles so gut „unter Kontrolle“ ist.

  10. Reply
    Christine
    26. September 2020 at 23:01

    Hallo Bine,
    wir machen gerade unsere erste Quarantäne Erfahrung. Der Mann war Dienstlich bis Mittwoch in Tschechien. Leider hat die Bundesregierung Tschechien am Mittwoch komplett zum Risikogebiet erklärt. Also ab, Donnerstag Quarantäne, am Freitag testen lassen, wir hoffen auf ein Ergebnis am Montag. Und hoffen so sehr das es negative ist. An Donnerstag heiratet der Bruder meines Mannes. Wir sind fürs Torte backen und Deko zuständig. Das wäre bei einem positiven Test alles dahin.
    Lg Christine

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      27. September 2020 at 10:53

      Oh nein, liebe Christine! Das tut mir echt leid… aber ich fürchte, dass wir uns zukünftig auf ganz viele Striche durch die Rechnung einstellen müssen. Ich drücke Euch jedenfalls alle Daumen, dass Ihr mit alle Mann an der Hochzeit teilnehmen könnt!
      Liebe Grüße, Bine

  11. Reply
    nina. aka wippsteerts.
    27. September 2020 at 07:31

    Du schreibst und sprichst mir gerade aus der Seele. Ganz ähnlich läuft es hier auch. Incl Quarantäne Erfahrung und damit verbundenen Gefühl. Und wir haben für uns ebenfalls diese Lösungen gefunden, draussen treffen, immNotfall halt warm anziehen, wir hatten ja so lange Glück mit dem Wetter in der Beziehung. Maske, Abstand, Desinfektion, das geht doch alles. Und den Impuls zum Umarmen muss ich immer unterdrücken.
    Et is wie et ist
    Liebe Grüße
    Nina

  12. Reply
    Paula
    17. Oktober 2020 at 18:08

    Hallo Bine

    Es ist wie es ist. Das gefällt mir. Eigentlich ein Spruch, den ich vor Corona oft zu den Kindern gesagt habe, wenn sie wegen irgend etwas gejammert haben. Aber bei uns ändern die Regeln alle paar Wochen. Noch diskutieren 26 Kantone über die allgemeine Maskenpflicht in der Schweiz. Bei uns kommt sie am Montag. Nachdem sie im Ausland seit Monaten besteht. Es ist wie es ist, ist alle paar Wochen oder Monate anders. Und niemand weiss, wie es nächstes Jahr sein wird. Aber jede Änderung anzunehmen und das Beste daraus zu machen, ist sicher das Hilfreichste was wir machen können. Mir fehlt vor allem der Händedruck und die Umarmungen. Und auch ich frage mich, ob es die alte Normalität wieder gegen wird. Dennoch sehe ich auch Dinge, die sich um positiven ändern werden für die Umwelt. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

    Liebe Grüsse
    Paula

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      19. Oktober 2020 at 06:56

      Liebe Paula,
      mir war nicht bewusst, dass Ihr in der Schweiz bisher noch keine Maskenpflicht war… allerdings höre und lese ich hier auch recht wenig über die Schweiz.
      Nein, niemand weiß, wie es weitergehen wird – aber Du hast total Recht: jede Änderung, jede neue Regel müssen wir annehmen und das Beste daraus machen.
      Liebe Grüße, Bine

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