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Diese Bücher haben mir 2021 richtig gut gefallen. Sechs Buchtipps zum Verschenken oder für die Feiertage.

{Werbung ohne Auftrag für gute Bücher. Affiliate Links.
Sechs Buchtipps. Alles selbst gekauft.}

Wenn ich es noch in diesem Jahr schaffe, die beiden Bücher fertig zu lesen, die gerade auf meinem Nachttisch liegen, dann habe ich mich in diesem Jahr durch 24 Geschichten gelesen.

Diese Bücher haben mir 2021 richtig gut gefallen. Sechs Buchtipps zum Verschenken oder für die Feiertage | waseigenes.com

Eigentlich lese ich nie zwei Bücher parallel. Nie. Aber zu Nikolaus, genau genommen, am 7. Dezember stand plötzlich mein Mann vor mir und hielt mir ein Buch unter die Nase. Das wollte er mir eigentlich am Tag davor schenken. Hat er vergessen. Nehme ich ihm nicht krumm, denn wir schenken uns normalerweise nichts zu Nikolaus.

Dieses Buch hat er mir aber trotzdem gekauft, denn die Elke Heidenreich hat im WDR davon so geschwärmt, da dachte er: Das ist was für Madame. Ich habe mich gefreut. Ich freue mich immer, wenn ich Bücher geschenkt bekomme. Egal an welchem Tag. :-)

Jedenfalls habe ich dafür mein derzeitige Buch bei Seite gelegt und deswegen lese ich gerade irgendwie zwei Geschichten gleichzeitig.

Beste Bücher 2021 – die hier haben mir besonders gut gefallen:

Also. 24 Bücher. Das wären genauso viele, wie im letzten Jahr und knapp die Hälfte der Bücher, die meine Tochter in diesem Jahr gelesen hat. Sie hat mir doch tatsächlich den Rang der Leseratte in der Familie abgelaufen. Frechheit! ;-)

Von den gelesenen Büchern habe ich heute sechs Buchtipps für Euch und möchte Euch diese nochmal ans herz legen. Für Euch persönlich oder für einen lieben Menschen, den ihr mit einer guten Geschichte, beschenken möchtet. Alle Vorschläge und Empfehlungen sind Werbung ohne Auftrag. Ich habe mir die Bücher selber gekauft, bezahlt oder geliehen.

Sechs Buchtipps zum Verschenken oder für die Feiertage.

Fritz und Emma.

Fritz und Emma | Buchtipp | waseigenes.com

Was mich bei diesem Titel stört, ist, dass Fritz zuerst genannt wird. Auf die Idee würde ich nie kommen. Ich würde immer Emma und Fritz sagen… aber gut, Gleichberechtigung ist und war ja auch in diesem Jahr ganz oft ein Thema. JTitel hin oder her – es ist ist ein tolles Buch! Wirklich toll!

Die beiden waren in jungen Jahren ein Liebespaar. Unzertrennlich. Einfach nur Fritz und Emma. Und dann passiert etwas und die beiden sprechen von heute auf morgen kein Wort mehr miteinander. Fast 70 Jahre lang. Sie leben immer noch im gleichen Ort, er auf der einen Seite, sie auf der anderen. Begegnen sie sich – was sie eigentlich immer versuchen zu vermeiden – dann tun sie so, als würden sie sich nicht kennen.

Aber es geht nicht nur um diese beiden alten Sturköpfe, es geht auch im Marie und Jakob und um diesen kleinen Ort, in dem früher so viel los war, heute aber der Hund begraben ist. Es geht um die Menschen, die dort leben. Ganz große Leseempfehlung !

Fritz und Emma – die etwas ausführliche Vorstellung des Buches gibt es hier {klick}

Männer in Kamelhaarmänteln

Buchtipp: Kurze Geschichten über Kleider und Leute: Männer in Kamelhaarmäntel | waseigenes.com

Was für ein Lesevergnügen! Dieses Büchlein ist das erste Buch von Frau Heidenreich, was ich gelesen habe und es hat mir soviel Spaß gemacht! Niemand schafft es, so lange Sätze zu schreiben, denen der Leser auch noch gut folgen kann.

Die Geschichten   sind kurz und knackig. Mal sind sie wahnsinnig lustig, dann wieder regen sie zum Nachdenken an und sind fast schon sentimental.

Elke Heidenreich erzählt von Kleidern und Kleidung, aber eigentlich erzählt sie Geschichten aus dem Leben. Immer mal wieder habe ich mich gefragt, ob sie die wohl alle selber erlebt hat oder, ob sie einfach eine wahnsinnig tolle Phantasie hat? Wahrscheinlich trifft beides zu.

Es ist ein tolles Buch für Menschen, die keine Lust haben, sich auf einen längeren Roman einzulassen.

Männer in Kamelhaarmänteln – hier geht’s zur ausführlichen Vorstellung {klick}

Über Menschen

Buchtipp: Über Menschen von Juli Zeh | waseigenes.com

Sie ist auch so eine Wort- und Satz-Künstlerin: Juli Zeh. Über Menschen ist das dritte Buch, dass ich von ihr gelesen habe. Unter Leuten fand ich irre gut, Nullzeit fand ich her doof, Über Menschen dann wieder grandios.

Die Geschichte rund um Dora erzählt das Hier und Jetzt zu Beginn der Pandemie im Frühling 2020. Dora muss zunächst ins Home Office, verliert dann ihren Job in der Werbeagentur und zieht während des Lockdowns nach Bracken in Brandenburg. Sie lernt Menschen kennen, die sie immer wieder neu einordnen muss und sie stellt sich täglich die Frage, wie sie mit Alltagsrassismus und Rechtspopulismus umgehen soll.

So wie bei Dora, sorgen diese Menschen, die meist nur nebeneinander her leben, bei mir für allerhand Emotionen. Sie rühren mich, sie stoßen mich ab, sie bringen mich zum Lachen und widern mich an.

Ein tolles Buch , eine gute Geschichte und obendrein ein Schreibstil, den ich bewundere.

Über Menschen – hier geht es zur ausführlichen Vorstellung {klick}

Stay away from Gretchen

Buchtipp: Stay away from Gretchen | waseigenes.com

Diese Geschichte   von Greta, einer ziemlich sturen älteren Dame und ihrem höchst eingebildetem Sohn Tom, hat mich sehr bewegt und dazu gebracht, zum Thema Brown Babies zu googlen. Es ist ein schweres und trauriges Kapitel der deutschen Geschichte.

Tom weiß nicht viel über das Leben seiner Mutter. Erst durch einen zufälligen Fund beginnt er zu recherchieren, denn aus der alten Dame bekommt er nichts raus. Ich habe ihn gerne dabei begleitet, rauszufinden, was damals wirklich passiert ist. Ich mag ja solche Geschichten, die eigentlich im Hier und Jetzt und dann immer mal wieder in der Vergangenheit spielen.

Stay away from Gretchen – hier könnt Ihr Euch die komplette Vorstellung durchlesen {klick}

Wer, wenn nicht wir

Buchtipp: Wer, wenn nicht wir von Barbara Leciejewski | waseigenes.com

So eine schöne und erfrischende Geschichte. Ein Liebesroman vom Feinsten.

Seit mehr als zwanzig Jahren sind Viola und Florian verheiratet. Nun ist die Luft raus. Sie haben sich nichts mehr zu sagen, interessieren sich kaum noch für das, was der andere macht oder gar denkt und fühlt. Einvernehmlich und recht nüchtern beenden sie ihre Ehe und Beziehung.

Nur einen Punkt müssen sie noch abgehaken und das ist der gemeinsame Urlaub. Den starten sie zwar nicht zusammen und sie können auch noch das Doppelzimmer gegen zwei Einzelzimmer tauschen, aber es bleibt natürlich nicht aus, dass sie sich immer mal wieder in der Anlag begegnen. Und damit beginnt eine sehr lustig Geschichte, die hier und da ans Herz geht. Sooo schön!

An einem Abend landen sie zufällig an einem Tisch und weil sie einfach keine Lust haben, ihre Trennung zu thematisieren, tun sie so, als ob sie sich nicht kennen würden. Fortan sind sie Frau Janicki und Herr Quandt und diese beiden Menschen lernen sich in den darauffolgenden 14 Tagen noch einmal ganz neu kennen. Barbara Leciejewski erzählt die Geschichte  auf eine sehr einfühlsame, aber auch lustige und lebendige Art und Weise – pures Lesevergnügen.

Wer, wenn nicht wir – noch mehr Infos zu dem Buch gibt es hier {klick}

Enna Anderson und die Tote im Mai

Buchtipp: Enna Andersen und die Tote im Mai | waseigenes.com

Enna Anderson habe ich dieses Jahr zweimal geholfen einen ihrer Cold Cases zu lösen. Aufmerksam wurde ich zunächst auf den zweiten Band dieser Krimireihe  . Es gefiel mir so gut, dass ich mir gleich danach Band Nr. 1 “Das verschwundene Mädchen” kaufte.

Enna ist gar nicht glücklich mit ihrem neuen Job. Sie soll die kleine Sondereinheit in Oldenburg führen und zusammen mit ihren neuen Kollegen Pia Sims und Jan Paulsen alte Fälle, die nie gelöst wurden, nochmal neu aufarbeiten und bitte schön zum Abschluss bringen.

Ich mag die drei. Jede/r für sich, ist ein bisschen schräg, hat ihr, bzw, sein Päckchen zu tragen. Aber sie raufen ich zusammen und geben alles, um die alten Fälle endlich aufzudecken und die Täter ausfindig zu machen.

Enna Anderson und die Tote im Mai – hier gibt es die etwas ausführlichere Vorstellung des Buches {klick}

Ich bin ja nicht so ein Fan von blutrünstigen Krimis. Ich stehe eher so auf Kirchhoff und Bodenstein oder Commissaire Dupin. Ach, Dupin, der ist mir echt ans Herz gewachsen. Von ihm habe ich dieses Jahr auch einen Krimi gelesen: Bretonisches Leuchten. Wie zu erwarten richtig gut! Und noch eines: Ich habe die Sieben Schwestern-Reihe fertig gelesen und war mehr als geschockt, als ich dann erfuhr, dass Lucinda Riley verstorben ist.

Das waren meine Liebsten. Alle anderen Bücher, also fast alle anderen, denn nicht jedes Buch habe ich hier auf dem Blog vorgestellt, findet Ihr in der Kategorie: GELESENES, bzw. LESENSWERTES. Und hier könnt Ihr Euch nochmal meine Buchtipps aus dem Jahr 2020 durchlesen.

Liebe Grüße
Bine

Letzte Aktualisierung am 24.06.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Wer, wenn nicht wir
  • Leciejewski, Barbara (Autor)

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