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Von schönen Stoffen und witzigen Wörtern: was eigenes Schminktäschchen // meine Leidenschaft!

À propos Leidenschaft: Als ich im Februar 2009 mein allererstes Schminktäschchen nähte – damals besaß ich noch keine Stickmaschine und stickte den Schriftzug Mädchenkram mit der Hand auf- da war mir nicht bewusst, dass dies der Anfang einer großen Leidenschaft werden würde. Anfangs entstanden die Täschchen aus purer Lust zum Nähen und wenn ich mich mal outen darf: sooo gerne habe ich sie gar nicht genäht, denn ich fand das Zuschneiden, Aufbügeln der Vlieseline, Einnähen des Reißverschlusses usw. als recht zeitaufwendig. Doch irgendwann stieg die Nachfragen nach den Schminktäschchen in meinem Shop, ich erstellte mir meine eigenen Schablonen und Schnittmuster, fand meinen Stil und wurde immer flotter im Zuschneiden und Nähen. Insbesondere das Reißverschluss-Einnähen, was ich anfangs ganz furchtbar fand, ging mir immer leichter von der Hand. Heute kann ich ein Schminktäschchen wahrscheinlich mit geschlossenen Augen nähen.

Der absolute Dauerbrenner in meinem Shop sind immer noch Schminktäschchen bestickt mit Mädchenkram.

Gleich gefolgt von Schwesterherz, Lieblingsfreundin und Queen of f**** everything!

waseigenes.com Schminktäschchen Schwesterherz Lieblingsfreundin
Lieblingsmama
und faltenfrei werden besonders gerne um den Muttertag und Weihnachten herum gekauft, Weltenbummlerin und Hebammenschätze (oder Hebammenkram) haben das ganze Jahr über Saison, was mich freut- zeigt es doch, dass immer mal wieder Hebammen beschenkt werden, die sich um Neugeborene gekümmert haben und Mädchen, Teenies und Frauen einfach gerne die Welt bereisen!

waseigenes.com Schminktäschchen Hebammenschätze faltenfrei

Mit den Jahren nahm ich ein festes Sortiment an Wörter in meinen Fundus auf. Wörter, die es immer im Shop gibt und die immer wieder nachproduziert werden, wie z.B. Privatsache, Kriegsbemalung, Großstadtmädchen, Tüddelkram und Krimskrams. Dazwischen, wenn es mich mal überkommt, kommen kleine special edition dazu, wie die Do what you love – Kunstleder-Täschchen, Mundart Täschchen und Patrioten-Täschchen. Man beachte die grottig schlechten Fotos! ;-) … 2009 konnte ich noch lange nicht so gut mit meiner Kamera umgehen.

Ganz besonders freue ich mich immer, wenn ich individuelle Kundenwünsche erfüllen darf, die nicht nur darin bestehen, einen bestimmten Stoff im Schminktäschchen verarbeitet zu haben, sondern auch spezielle Wörter und ganze Texte beinhalten. Kleine Auswahl gefällig? Bitte schön:
Schminktäschchen waseigenes.com Ostbine Zecke Lieblingscouch Traumbraut Streberin Tagträumerin

Die meisten zeige ich auch immer mal wieder gerne (nach Rücksprache mit den Bestellerinnen) auf meiner Facebook Seite. Manche Wortschöpfungen müssen einfach der Welt gezeigt werden, finde ich. So musste ich z.B. unbedingt das Trauzeugin – Schminktäschchen zeigen, welches eine liebe Stammkundin bei mir bestellte. Sie wollte damit ihre Freundin für den Job der Trauzeugin anheuern. Anstatt sie zu fragen, überreichte sie ihr einfach das Täschchen und die Sache war geritzt! Schöne Geschichte, oder?

Ich bekomme immer mal wieder Emails von Frauen, die ein Lieselotte Schminktäschchen (Schnittmuster gibt es hier) genäht haben und mit dem Reißverschluss nicht glücklich sind. An den Enden, da wo der Reißverschluss ins Täschchen eingenäht wird, wären die Täschchen dann meist so „krumpelig“. Ich kann dann immer nur wieder antworten: Übung macht den Meister und, so ein Reißverschluss ist eben aus einem festen Material. Den kann man einfach nicht super glatt zwischen zwei Baumwollstoffen einnähen. Nehmt einmal gekaufte Täschchen und Taschen in die Hand. Auch dort fühlt man den Reißverschluss an den Enden, zwischen den Stoffen. Außerdem: unsere genähten Täschchen sind eben Handarbeit. Selbst gemacht. Alleine genäht. Perfektionismus wird völlig überbewertet.

Neben dem Nähen von kleinen Accessoires, wie Kindle Hüllen, Schlampermäppchen, Handwärmer, Kissenbezüge, Tote-Bags, Wintermützen und „Übergangs-Beanies“, misslungene Shirts für mich, Sommershirts für die Kids, Plastiktäschchen, Foto-Kissen, Moleskine-Hüllenschlüpfrige Scheißerchen und so weiter uns so fort… nähe ich am allerallerallerliebsten Schminktäschchen. Leidenschaft pur!

Heute bleiben die Maschinen aus, denn es ist Wochenende! Aber am Montag geht es wieder los. Liebe Grüße, Bine

PS.: ich füge diesen Beitrag in meine Reihe „Aus dem Leben einer Online Shop Betreiberin“ ein. Alle weiteren Beiträge, die zu diesem Thema erschienen sind, findet Ihr hier -> klick.

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Aus dem Leben einer Online-Shopbetreiberin Deine Marke {branding, corporate design & identity}

Ihr Name ist Lieschen Müller. Ihr Shop heißt Wunderbare Kleinigkeiten von Lieschen. Ihr Blog heisst Kleinigkeiten Tagebuch. Ihre Facebook Fanseite heisst Lieschchens Kleinigkeiten. Ihr Instagram-Account heisst …. und mich, als Leser und Konsument, treibt das ist den Wahnsinn!

Ich habe absolutes Verständnis dafür, wenn Blog, Shop, FB & Co. zum Spass betrieben werden. Aber, wenn Ihr wahr genommen werden möchtet, wenn Ihr ein Geschäft verfolgen wollt, hier erfolgreich und bekannt werden möchtet, dann solltet Ihr Euch Gedanken zu und über Eure Marke (Euer Label) machen. ‚branding‘ und ‚corporate identy/ design‘  wie es so schön heisst, ist für die Vermarktung und den Wiedererkennungswert Eures Labels und Eures Blogs wichtig, nützlich und m.E. unumgänglich. Die FB Seite von Coca Cola heisst schliesslich auch nicht Süße schwarze Cola. Wer sollte diese Page jemals finden? Wie sollte CC darüber jemals Fans erreichen, Werbung machen, Netzwerken, Kontakte knüpfen, Neuigkeiten in die Welt posaunen? Gar nicht.

Kolumne Aus dem Leben einer Online Shop Betreiberin | branding | Marke | waseigenes.com DIY Blog

Treue und langjährige Leser dieses Blogs erinnern sich vielleicht noch, dass mein Label ursprünglich Leolino Design hiess. Den Namen suchte ich mir 2006 aus und meldete damit mein Gewerbe an, ohne auch nur zu ahnen, wohin das alles führen würde. Es gab keinen business plan, sondern nur der Spass am kreativ sein und der Wunsch meine Artikel zu verkaufen.

Erst sehr viel später kam ich zum Bloggen und weil mir damals überhaupt nicht bewusst war, dass ich eines Tages diesen Blog auch für mein Label nutzen könnte und Facebook und Instagram, Twitter und Co. hier zu Lande noch gar nicht verbreitet waren, nannte ich meinen Blog was eigenes. Irgendwann war ich mit diesen beiden Namen/ Labels/ Marken immer unglücklicher. Wenn ich mich irgendwo im Netz anmelden wollte, stand ich jedes mal vor der Entscheidung: Soll ich mich als Frau Leolino oder Frau was eigenes anmelden?

Ich erhielt teilweise Kommentare und Nachfragen, ob ich (also, die Bloggerin hinter was eigenes) die jenige wäre, die bei Dawanda unter dem Namen Leolino verkaufen würde. So ging das nicht weiter. Also fragte ich einen Haufen netter Bloggerfreundinnen „Welche Marke bin ich und welcher Name passt zu mir? Leolino oder was eigenes„. Die Rückmeldungen waren eindeutig und absolut: was eigenes sollte es werden.

Also schrieb ich eine Mail an Dawanda und bat um die Umbenennung meines Shops. Meine damalige Leolino-Facebook Seite löschte ich und meldete eine neue Fanpage facebook.com/waseigenes an. Kurz darauf kamen Instagram/waseigenes und Twitter/waseigenes und Pinterest/waseigenes dazu und überall meldete ich mich mit was eigenes an.

Ich sicherte mir meine Marke.

Posaunte in die Welt heraus, dass ich die jenige welche bin, die hier bloggt und da verkauft und dort twittert und hier instagramt und so weiter und so fort. Irgendwann entschied ich ausserdem, dass möglichst auf allen Plattformen ein und das selbe Profilfoto von mir zu sehen ist. Wenn heute jemand nach was eigenes googelt, dann findet er vielleicht nicht gleich meinen Blog (weil neu, schlechtes Ranking, ect.), aber er findet vielleicht meine FB-Seite oder meine Pinterest-Seite. Ich kann mir auf jeden Fall ziemlich sicher sein, dass ich gefunden werde. Und das will ich, weil: ich möchte ja gerne verkaufen und gelesen werden.

Kolumne: Aus dem Leben einer Online Shop Betreiberin | branding | Marke | waseigenes.com DIY Blog

Mir ist es schon passiert, dass ich einem hübschen Shop bei Dawanda folge, gleichzeitig die dazugehörige Facebookseite like und mich womöglich mit der Dame hinter Shop und Fanseite in irgendeiner FB-Gruppe ausgetauscht habe- aber erst sehr viel später gemerkt habe, dass das alles aus einer Hand stammt und hinter jeder Plattform ein und die selbe Person schreibt und agiert. Um ehrlich zu sein, ich fühle mich dabei ein wenige verschaukelt.

Ich möchte gerne Schmink- und Kosmtiktäschchen verkaufen. Dafür habe ich mir einen Markennamen, bzw. einen Labelnamen ausgedacht, habe meinen Shop eingerichtet, habe meine Produktpalette definiert, eine entsprechende Facebook-Seite eingerichtet und schreibe einen Blog (bei dem es sich allerdings nicht um einen klassischen corporate Blog handelt, wo es nur um meine Artikel geht, aber eben auch).

Mit meinem Label möchte ich mich von meinen Mitbewerbern absetzen und abgrenzen. Meine Täschchen tragen meine Handschrift, meinen Stil, meinen Geschmack. Wenn mir Freundinnen sagen, dass sie meine Täschchen unter 100 anderen ähnlichen Täschchen erkennen würden, dann freue ich mich darüber, denn das ist genau das, was ich will. Schmink- und Kosmetiktäschchen gibt es viele bei Dawanda, bei Etsy, in anderen Online-Shops, da ist es gut, wenn man einen gewissen Wiedererkennungswert (corporate identiy, eine Marke) hat, wenn der Verbraucher mich, bzw. meine Artikel wiederkennt, eine Orientierung hat und denkt: Ha! Die habe ich schonmal gesehen. Stimmt die verkauft da und schreibt dort und ….

Kolumne Aus dem Leben einer Online Shop Betreiberin | branding | Marke | waseigenes.com DIY Blog

Wenn man keine Täschchen näht, keine Tassen, Teller, Stoffe, Postkarten, Notizbücher, Webbänder, Klamotten, ect, designed oder verkauft, sondern vielleicht Kurzwaren, die natürlich nicht die eigene Handschrift tragen können, dann ist es m.E. um so wichtiger, die eigene Marke aufzubauen, ein Logo zu haben, einen einprägsamen Namen. Klicke ich auf den Shop, danach auf die Facebook-Seite, dann auf den Blog und sehe immer und überall das gleich Logo oder Profilbild, dann hat dies einen enormen Wiedererkennungswert, ich habe eine Orientierung und vielleicht sogar auch ein höheres Vertrauen in die Person oder die Personen, die hinter diesem Label stehen.

Und genau das ist es, was ich mit meinem Anfangssatz meinte. Ich fühle mich verschaukelt, wenn ich so gar keinen roten Faden hinter einigen Webprofilen sehe. Wenn sich ein und dieselbe Person mit verschiedenen Namen auf unterschiedlichen Plattformen anmeldet.

Wie gesagt: wenn diese Person gar nicht wiedererkannt werden will, dann soll das so sein und ich respektiere dies natürlich. Wenn diese eine Person aber auf der einen Seite Geschäfte machen möchte und sich mit anderen Shopbetreibern und Bloggern vernetzen will, sich austauschen möchte und den eigenen Shop oder Blog nach vorne treiben will, dann verstehe ich nicht, wenn sich diese Person keine Gedanken zur eigenen Markenführung und Markenbekanntheit macht. Das einheitliche Erscheinungsbild eines Labels (Namen, Logo, Internetauftritt, vielleicht sogar Briefpapier, Verpackung, ect) trägt zur eigenen Identität und zu einem positiven Bild in der Öffentlichkeit bei.

Es erweckt Vertrauen und einen besseren Bekanntheitsgrad beim Kunden, Leser, Käufer. Ich selbst habe mich Anfang des Jahres dazu entschieden, die beiden Herzen (siehe oben in meinem Header), als mein Logo zu wählen, einfach, weil sie mir gerade gefallen. Das kann sich morgen vielleicht schon wieder ändern. Wenn das dann so ist, dann wird das neue Logo jedoch auch gleich wieder auf allen Plattformen ausgetauscht. Der Name bleibt übrigens. Daran wird sich bestimmt nichts mehr ändern.

Früher hatte Lieschen Müller ihren kleinen Laden in der Meiertrasse in Köln, hat ein Schild anfertigen lassen, welches über’s Schaufenster aufgehängt wurde und stand mit dem Namen ihres Ladens in den gelben Seiten. Heute verkauft Lieschen Müller online und um überhaupt verkaufen zu können, sollte Lieschen Müller auf verschiedenen Plattformen präsent sein {siehe hier meinen Beitrag aus der Reihe „Aus dem Leben einer Online-Shopbetreiberin – social media und marketing}. Damit Lieschen überall gefunden und wieder erkannt wird, sollte sie sich Gedanken zu ihrem corporate design, ihrer Aussendarstellung, ihrer Marke, ihrem Namen, ihrem Logo machen. Finde ich. Und, was sagt Ihr dazu?

Ich bin auf Eure Meinung gespannt! Liebe Grüße, Bine

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Aus dem Leben einer Online-Shopbetreiberin | Arbeitsmaterialien

Als ich anfing zu nähen und die ersten Anfragen über den Shop kamen, kaufte ich meine Arbeitsmaterialien in kleinen kleinst-Mengen ein. Hier einen Meter rosa Vichy, dort einen Meter Webband. Vlieseline kaufte ich unterschiedlichen Online-Shops. Ich war vorsichtig und wollte natürlich erstmal meine Artikel verkaufen, bevor ich neue Arbeitsmaterialen einkaufe. Irgendwann nahmen die Anfragen und Verkäufe zu, ich brauchte mehr Material. Um am Ende mit einem Plus rauszukommen, machte ich mich also auf die Suche, meine Materialen so günstig wie möglich einzukaufen. Ist klar, oder?

aus dem leben einer online shopbetreiberin waseigenes labels

Eine große Hilfe dabei war mein Gewerbeschein. Entweder ich machte mich bei diversen Online-Shops auf die Suche nach einem Link für Gewerbetreibende oder ich fasste mir ein Herz und schrieb eine Email an die jeweiligen Shopbetreiber, ob es Rabatte für Gewerbetreibende gibt. Dies kann ich jeder Shopbetreiberin nur empfehlen, denn Verkauf ist gut, guter Einkauf ist besser.

Wo kaufe ich was? Nun, das ist eine etwas heikle Frage, denn ich kann und möchte hier ungern alle meine Bezugsquellen preis geben (kein Unternehmen veröffentlich Bezugsquellen und die damit verbundenen Vereinbarungen), aber ich kann Euch dennoch ein paar Tipps geben.

Gute und günstige Stoffe kann man wunderbar auf den holländischen Stoffmärkten kaufen. Ein großer Vorteil ist, dass man die Stoffe in die Hand nehmen kann, fühlen, ziehen, streicheln um zu sehen, ob der Stoff wirklich geeignet ist für meine Artikel. Einige Händler, die auf den Stoffmärkten verkaufen, bieten gleichzeitig Online-Shops an. Findet Ihr also einen Anbieter, dessen Ware Ihr für gut befindet, ist es sinnvoll, sich ein Visitenkärtchen mitzunehmen um später ggf. online nachzubestellen (hier findet Ihr die Termine der Stoffmärkte in Eurer Stadt, bzw. in Eure Nähe)

Ebenfalls recht günstig kann man in den USA, respektive über Ebay einkaufen. Hier solltet Ihr Euch aber auf jeden Fall im Vorfeld nach den Zollbestimmungen erkundigen. Ich habe einmal etwas über die Stränge geschlagen und durfte daraufhin einen ganzen Vormittag auf dem Zollamt stehen und warten, um meine bestellten Stoffe dort abzuholen. Ausserdem ist die Lieferzeit auf Grund der Entfernung natürlich recht lang.

Eine gute Alternative ist hier auch Dawanda. Es gibt unzählige Stoffhändler auf Dawanda, sie schönste USA- und Designerstoffe zum Kauf anbieten. Hier lohnt es sich auch, während der immer wiederkehrenden Rabattaktionen zuzuschlagen. Drei meiner lovely sponsors bieten u.a. schönste Stoffe an -> Stick’n StyleTeuto Elfen, Limetrees.

Im Frühjahr dieses Jahres war ich bei der Swafing Hausmesse, die zweimal im Jahr statt findet. Hier dürfen nur Gewerbetreibende einkaufen, Stoffe gibt es nicht nach Metern, sondern es werden nur ganze Ballen verkauft,…! Dies ist für manche Shopbetreiberinnen vielleicht zu viel. Solltest Du aber bestimmte Stoffe regelmäßig nutzen und benötigen, so ist es auf jeden Fall sinnvoll einmal in Betracht zu ziehen, gleich einen ganzen Ballen vom Stoff XY zu kaufen, anstatt häppchenweise zu viel höheren Preisen.

aus dem leben einer online shopbetreiberin waseigenes stoffe

Meine Reißverschlüsse habe ich jahrelang in einem Aachener Geschäft gekauft und war mit dem Preis-Leistungsverhältnis auch sehr zufrieden. Dann lernte den Nähschotten kennen, er wurde lovely Sponsor, ich bestellte zum Test ein paar Reißverschlüsse und bin ihm seither eine treue Kundin.

Dies bringt mich zu einem weiteren Punkt: wenn man einen Online Shop betreibt und dazu vielleicht noch einen Blog schreibt, ergeben sich automatisch neue Kontakte zu Gleichgesinnten (siehe hierzu -> Aus dem Leben einer Online-Shopbetreiberin -> social media & marketing!). Vielleicht führt eine Blog-Freundin ein Geschäft mit genau den Materialien, die Ihr benötigt? Vielleicht kann man hier nach Rabatten oder anderen Vereinbarungen fragen? Gibt es eine Möglichkeit sich gegenseitig zu pushen in Form von Werbung oder Verlinkungen? Fragen kostet nichts!

Meine Webbänder beziehe ich zum Größtenteil von Farbenmix. Anfangs habe ich Querbeet bestellt, alles, was mir gefällt. Bei Dawanda, bei Michas Stoffecke, bei Farbenmix. Das ein oder andere gekaufte Band blieb jedoch Wochen, Monate, Jahre im Kästchen liegen. Ich hatte einfach keine Verwendung dafür, auch wenn es ein hübsches Band ist/ war. Irgendwann habe ich mich auf mein Angebot und meine Artikel fokussiert, habe mich auf einige wenige Bänder festgelegt, die ich immer wieder nachkaufe. Diese Bänder passen einfach am besten zu meinen Täschchen und, und das ist sehr wichtig: es ist nun leichter für mich, Kundenwünsche nach einem bestimmten Täschchen zu erfüllen, denn dieses oder jenes Band ist einfach immer in meinem Fundus. (siehe hierzu-> Aus dem Leben einer Online-Shopbtreiberin Teil 2/ Fokus)

aus dem leben einer online shopbetreiberin waseigenes webbänder

Ich werde ganz oft gefragt, mit welchen Maschinen ich nähe und sticke. Dafür habe ich eine FAQ-Seite eingerichtet. Hier nochmal für alle: Ich nähe mit einer Janome 7700 (ein ganz wunderbares Modell!) und sticke mit der Brother Innovis 700 E II. Diese Maschine ist bereits ein Auslaufmodell. Sollte sie irgendwann den Geist aufgeben, würde ich mir  jederzeit wieder eine Brother Stickmaschine kaufen. Ebenfalls werde ich dann und wann gefragt, welche Maschine ich empfehlen könnte? Ganz schwere Frage. Ich selbst habe mit einer günstigen Tchibo Maschine angefangen, habe dann aber festgestellt, dass sie nicht mehr meinen Ansprüchen genügt. Im Netz finden sich immer wieder Vergleiche und Tests zu Maschinen (z.B. hier). Eine Frage, die mich auch immer wieder erreicht, ist: Wie heißt die Stickschrift, die Du für Deine Täschchen nutzt. Ich hoffe da auf Euer Verständnis, dass ich diese Frage nicht beantworten kann. Sie ist einfach ein markantes Merkmal meiner Täschchen und somit meines Geschäftes. Ich glaube, Mr McDonald wird auch nicht preis geben, wie das genaue Rezept seiner Hamburger lautet. :-)

Meine Stickgarne beziehe ich seit eh und je bei der Firma Walz GmbH. Ich habe mir damals ein Buch mit allen angebotenen Garnen bestellt, um die verschiedenen Farben vor Augen zu haben.

Die Labels, die ich an jede Täschchen nähe kaufe ich online bei Namensbänder ein. Ich finde die Qualität top, jedoch sind sie preislich eher in der Oberliga. Bisher habe ich noch nicht geschafft, mich nach Altnerativen umzusehen. Wenn Ihr bei google mal „gewebte Labels“ eingebt, findet Ihr noch viele weitere Anbieter.

aus dem leben einer online shopbetreiberin waseigenes stickgarn

 

So, ich hoffe, ich konnte Euch trotz einiger weniger Betriebsgeheimnisse, ein paar Tipps und Ideen geben. Ich wünsche Euch ein wunderbares Wochenende!

Liebe Grüße, Bine

PS- ich möchte euch wirklich nicht nerven, muss aber leider nochmal meine Bitte äussern: in vielen Blogs habe ich gesehen, dass dort immer noch meine alte Blogadresse in der Blogroll ist. Es wäre lieb, wenn Ihr dieses bald ändern würdet, denn der alte Blog wird in den nächsten Wochen zugemacht. Lieben DANK!