Hätte mir jemand vor 10 Jahren gesagt, dass ich 10 Jahre lang mehrmals die Woche ein online-Tagebuch mit Beiträgen füllen würde, ich hätte mir an die Stirn getippt. 10 Jahre? Mehrmals die Woche? Gib Vögelchen mal Wasser, hat meine Oma immer gesagt. Was soll ich denn alles schreiben?
Ja, manchmal frage ich mich, was ich in den vergangenen 10 Jahren hier alles so veröffentlicht habe und manchmal wundere ich mich, dass es immer noch Themen, Einfälle und Gedanken gibt, die mich ermuntern, mich an meinen Schreibtisch zu setzen. Es ist kein Ende in Sicht.
Dem Hinsetzen geht ja meist das Nähen, Basteln, Kochen, Backen, Lesen, Erleben voraus. All meine Leidenschaften geben mir immer wieder Futter für diesen Blog, für dieses Tagebuch, dieses Magazin, diese Sammelstelle meines Gedankenguts.
Der Blog gehört zu meinem Leben, wie das Zähneputzen. Ich denke oft an ihn, kann ihn aber auch mal gut aus meinen Gedanken streichen. Wenn wir zum Beispiel im Urlaub sind. Dann kann es passieren, dass ich 14 Tage nicht ein einziges Mal meinen Blog aufrufe. Aber sonst denke ich oft an ihn.
Bloggeburtstag: 10 Jahre waseigenes.com & kein Ende in Sicht.

Ich habe ihm eine Menge zu verdanken. Er (ich bin ja eine Befürworterin des männlichen Artikels; das Blog klingt für mich merkwürdig) – also, er ist mir mit den Jahren sehr ans Herz gewachsen. Zusammen wurden wir groß, machten nach den ersten Schritten bedeutungsvolle Luftsprünge. Wir lernten uns kennen, entwickelten eine eigene Sprache. Mal standen wir uns sehr nah, mal waren wir weit voneinander entfernt, mal wollte er springen, ich lieber gehen.
Durch ihn lernte ich nicht nur was SEO, html und unique visitors sind, er kitzelte auch immer meine kreative Ader. Das Schönste, was er mir aber schenkte, war ein Netzwerk. Ein Netzwerk von kreativen, starken Frauen, die auch eine außergewöhnliche Liebesbeziehung zu einem Online-Tagebuch führen. Das verbindet. Das hilft. Wenn man es wohlwollend nutzt und nicht gemein oder hinterhältig damit umgeht.
Er schenkte mir Leser, fremde Menschen, die interessiert an dem sind, was ich schreibe. Die kommentieren oder den gehobenen Daumen anklicken, die Herzen schenken und Rückmeldung geben, auf das, was ich veröffentliche.
Sie sind der Grund, warum ich schreibe. Sie besuchen mich oft, mal mehr mal weniger und nehmen an meinem gedeckten Tisch Platz. Sie haben eine gewisse Erwartungshaltung, urteilen aber nie abwertend, wenn ich mal etwas serviere, was nicht nach ihrem Geschmack ist. Dafür bin ich ihnen dankbar. Es gibt nichts Schlimmeres als nörgelnde Gäste. Als gelernte Hotelfachfrau und jahrelange Blog-Oberkellnerin, hängt mir der Servicegedanke und das Thema Dienstleistung sehr am Herzen. Ein freundliches Lächeln, ein ehrlich gemeintes Dankeschön- damit schafft man es manchmal auch den mies gelauntesten Gast rum zukriegen.
Meine Gäste sind selten schlechter Laune. Im Gegenteil. Und auch dafür – etwas übertrieben gefühlvoll formuliert: verneige ich mich in Dankbarkeit!
Klicke ich mich zurück, ins Jahr 2007, dann gruselt es mich manchmal ein wenig. Schrecklich dunkle und kleine Fotos. Kurze, abgehackte Sätze. Aber so war das damals eben. Ich muss ja auch heute hinnehmen und erdulden, dass meine Mama mich in den 70ern in ocker-senffarbene Strampelanzüge gesteckt hat. Die Zeiten ändern sich, der Geschmack wandelt sich stetig, man lernt dazu. Wahrscheinlich wird sich meine Tochter irgendwann mal beschweren, dass ich sie in einem rosa Nickianzug vor die Türe ließ. Heute trägt Kind grau, beige und natur.
Warum und wie ich zum Bloggen kam, was mich daran so fasziniert und dass dies heute meine Berufung ist, davon will ich nicht schon wieder erzählen. Ich hab’s schon einige Male erklärt und beschrieben- irgendwo zwischen den über 2.000 veröffentlichten Artikeln hier in meinem Blog-Restaurant. Weiter unten nenne ich ein paar weitere Artikel zu diesem Thema.
Ich sage einfach nur: Danke.
Danke, dass Ihr hier immer mal wieder vorbeischaut, dass Ihr mir hier und auf den verschiedenen Hoppenstedt-Kanälen folgt. Dass Ihr mir immer wieder eine Rückmeldung auf das gebt, was ich Euch serviere. Es ist mir eine Ehre, dass ich Euch an meinem Tisch bewirten darf.
Ich finde ja diese Geburtstagstütchen, die man kleinen Gästen am Ende eines Kindergeburtstages mitgibt völlig überflüssig- aber heute tue ich genau das. Zum heutigen Bloggeburtstag verschenke ich zwei Mitgebsel-Tütchen an zwei meiner Leserinnen (oder Leser). Drin sind:

Eine Fujifilm Instax mini 9 in limettengrün und der Smartphone-Printer instax SHARE SP-2 in der Farbe weiß/gold plus jeweils ein Päckchen Filme à 20 instax Fotos. Diese sensationellen Giveaways wurden mir freundlicherweise von meinem Partner Fujifilm für diesen besonderen Tag zur Verfügung gestellt. Deswegen habe ich dieses Geburtstagsposting auch nicht mit “Werbung” gekennzeichnet. Ich erhielt, ich gebe weiter. Ohne weiterer monitärer Zuwendung.
Solltet Ihr die Kamera oder den Drucker gewinnen wollen, dann hinterlasst bitte einen Kommentar bis Nikolaus, den 6. Dezember 2017/ 24 Uhr.
Bitte schreibt Eure Email Adresse in das vorgesehene Feld, damit ich Euch im Falle eines Gewinnes eine Email schreiben kann. Eure Emailadresse sehe nur ich. Die/der GewinnerIn wird per Zufallsgenerator ausgelost, zur Teilnahme berechtigt sind Leser ab 18 Jahre, mit einer Lieferadresse in Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und die beiden Gewinne werden nicht in bar ausgezahlt.
Ich schliesse diesen Artikel mit einem herzlichen DANKESCHÖN!
Ich freue mich auf weitere viele Jahre mit Euch, denn: es ist kein Ende in Sicht.
Alles Gute & liebe Grüße, Bine
Für alle, die hier neu sind und noch nicht so lange mitlesen:
So sah mein Blog vor vielen vielen Jahren aus.
Wie ich zum Bloggen kam und was ich daran liebe.
Mein Blog ein privates Tagebuch? Wohl eher nicht.
Gedanken zum Bloggen. Wie sich meine Art zu Bloggen mit den Jahren verändert hat.
PS: Gewonnen haben Mareike (Drucker) und Carola (Kamera)
