Köstlicher Apfelkuchen für den nächsten Kaffeeklatsch!
Guten Morgen, Ihr Lieben! Es ist Sonntagfrüh, ich sitze am Schreibtisch mit der ersten Tasse Kaffee und kühle meinen Fuß. Sonntags stehe ich nicht ganz so früh auf, wie unter der Woche, aber dennoch früh. Ich mag das. Ich höre nur den Wecker ticken, habe mir ein Kerzchen angezündet, lese ein paar Blogartikel oder schreibe selber ein paar Zeilen. So wie jetzt.

Warum ich meinen Fuß kühle? Tja, das frage ich mich auch. Ich muss ihn mir gestern irgendwie und irgendwo gezerrt, verstaucht, verdreht, was weiß ich damit angestellt haben. Ich bin mir sicher, dass es beim Kneten des Lebkuchens passiert ist- ja, ich habe gestern Lebkuchen gebacken. Ich habe nix gemerkt. Und plötzlich schmerzte er und ich konnte ihn nicht mehr bewegen und nicht auftreten. Das war insbesondere am Abend Mist, denn wir waren in der KölnArena (die ja schon lange LanxessArena heißt, für mich aber die KölnArena bleibt) und haben bei der XXL Comedy Nacht von Eins Live gelacht. Lachen hilft. Den Weg vom Parkplatz humpelte ich unter Schmerzen und Einfluss einiger Schmerzmittel zu unseren Plätzen und kam mir dabei ja sowas von bescheuert vor. Ich bin nämlich die, die immer vorneweg rennt. Immer im Stechschritt vornweg, zum Leid meiner Mitmenschen. Gestern nicht. Gestern war ich die Humpeloma unter den 14.000 Mitlachenden. Die Nacht war ok. Ein ordentlicher Schluck Schmerzsaft ließ mich gut schlafen und heute morgen ist’s besser als gestern.
So, nun seid Ihr im Bilde über meine Leidensgeschichte. Besserungswünsche und eine Tüte Mitleid dürft Ihr gleich gerne in den Kommentaren darniederschreiben, aber jetzt kommen wir erstmal zum eigentlichen Grund meines Schreibens: Apfelkuchen.
Schon wieder Apfelkuchen? Ja, schon wieder.
Äpfel haben schliesslich gerade Saison und ausserdem sind sie lecker und im Hause Hoppenstedt das einzige Obst, welches von alle Familienmitgliedern gemocht wird (bei Bananen und Nekatrinen scheiden sich hier z.B. entschieden die Geister). Und dann sind Äpfel ja auch noch gesund und schmecken versunken in einem Bett aus Zucker, Butter, Eier und Mehl einfach köstlich.
Deswegen schon wieder Apfelkuchen. Diesmal Apfel Schmand Kuchen mit Espressoboden.

Rezept Apfel Schmand Kuchen mit Espressoboden
Für den Teig benötigt Ihr folgende Zutaten:
200 g Butter
100 g Zucker
1 Eigelb
Salz
3 Tüten Instant Espresso (die kann man natürlich weg lassen)
280 g Mehl
Alle o.g. Zutaten der Reihe nach vermengen und rasch zu einem glatten Teig kneten. Bei Bedarf eventuell noch 1-3 EL kaltes Wasser hinzufügen.
In eine Klarsichtfolie packen und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Danach eine Springfom mit dem Teig auslegen und dabei einen Rand hochziehen. Dann geht’s weiter mit der Füllung:
500 g Äpfel
3 Eier
60 g Zucker
300 g Schmand
Eine Handvoll Mandelblättchen
und braunen Zucker
Den Ofen auf 180° Grad vorheizen.
Äpfel schälen, entkernen und ich schmale Spalten schneiden. Die Apfelspalten auf den Teig in der Springform verteilen.
In einer Schüssel die Eier, den Zucker und den Schmand verrühren und die Masse über die Äpfel gießen. Zum Schluss eine Handvoll Mandelblättchen und braunen Zucker auf den Kuchen streuen.
Den Kuchen ca. 60 Minuten bei 180° Grad backen.


Wer nicht so auf den Espressogeschmack steht, läßt das Instant-Pulver einfach weg. Ich liebe diesen Geschmack und habe deswegen beherzt drei Tütchen aufgerissen und hineingekippt. Wenn ich meiner Familie Kuchen oder andere Gerichte serviere, fragen sie immer: Was ist da drin? Und ich sage immer: probiert doch erstmal! Das geht dann ein paar Mal hin und her. Mal gewinnen sie, mal ich. Hier haben sie erst probiert und ich dachte: Na, meckern sie jetzt, wegen des recht dominanten Espresso-Geschmackes? Sie haben nicht gemeckert. Im Gegenteil- alle drei fanden ihn köstlich, den Espressoboden.
Espresso-Instant-Pulver findet hier im Haus eigentlich keine Verwendung. Ich hatte es mir letztes Jahr gekauft, als ich einige Müsli-Rezepte aus dem Buch “What’s for breakfast?” von Maja nachgemacht habe. Für eines der Rezepte brauchte man dieses Pulver. Und nun habe ich eine weitere Möglichkeit zur Verwendung gefunden. Mehr Rezepte rund um Äpfel findet Ihr übrigens auf meiner APPLE Pinnwand.
So, nun ist es 8:30 Uhr. Ich schicke jetzt den Mann und das Hundemädchen zum Brötchen holen und wünsche Euch einen schönen und gemütlichen Sonntag.
Liebe Grüße, Bine
Apfel Schmand Kuchen
Zutaten
Für den Teig
- 200 g Butter
- 100 g Zucker
- 1 Eigelb
- Salz
- 3 Tüten Instant Espresso
- 280 g Mehl
Für die Füllung
- 500 g Äpfel
- 3 Eier
- 60 g Zucker
- 300 g Schmand
Anleitungen
- Alle o.g. Zutaten für den Teig der Reihe nach vermengen und rasch zu einem glatten Teig kneten. Bei Bedarf eventuell noch 1-3 EL kaltes Wasser hinzufügen.
- In eine Klarsichtfolie packen und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Danach eine Springfom mit dem Teig auslegen und dabei einen Rand hochziehen. Dann geht’s weiter mit der Füllung:
- Äpfel schälen, entkernen und ich schmale Spalten schneiden. Die Apfelspalten auf den Teig in der Springform verteilen.
- In einer Schüssel die Eier, den Zucker und den Schmand verrühren und die Masse über die Äpfel gießen. Zum Schluss eine Handvoll Mandelblättchen und braunen Zucker auf den Kuchen streuen.
- Den Kuchen ca. 60 Minuten bei 180° Grad backen.
Notizen

