Einmal im Monat findet am Tanzbrunnen in Köln der Rheinlust Fischmarkt statt. Gestern haben wir den richtigen Zeitpunkt zwischen diversen Regenschauern abgepasst, um zum ersten Mal über den Fischmarkt zu bummeln. Aber vorher mussten wir noch einen Parkplatz finden und das war ausserordentlich nervenaufreibend. Am Tanzbrunnen und Rheinufer war die Hölle, ziemlich doof, dass das Parkhaus nicht geöffnet war!

Wie auch immer, irgendwann war das Auto geparkt und wir konnten uns ins Vergnügen stürzen. Genau genommen ist der Fischmarkt gar kein Fischmarkt, sondern ein Markt auf dem Du alles kaufen kannst, was das Schlemmerherz begehrt. Frisches Obst und Gemüse, Blumen und Pflanzen (ich war kurz versucht einen Kiwibaum zu kaufen, hatte dann aber keine Lust, die Pflanze mit mir über den Markt zu schleppen), Schmuck und Accessoires und eine Menge an kulinarischer Spezialitäten. Französche, türkische, spanische, Tiroler Speisen, die man an den vielen Tischen und Bänken gleich vor Ort verspeisen kann. 







Ganz klar, auf dem Fischmarkt isst man Fischbrötchen. Ich hatte aber schon zu Mittag gegessen und hatte eher Lust auf was Süßes. Churros habe ich das letzte Mal in Barcelona gegessen. Köstlich! Im Anschluss liefen wir am Rheinufer entlang zum nigel-nagel-neuen Rheinboulevard.




Die neue Promenade, die gleich gegenüber der Kölner Altstadt und dem Kölner Dom liegt, wurde erst vor ein paar Tagen offiziell eröffnet. Sie ist noch nicht ganz fertig, aber schon jetzt ist sie auf jeden Fall ein Besuch wert! Man hat einen wundervollen Blick auf die Stadt, Vater Rhein und den Dom. Auf der Freitreppe tummelten sich gestern Nachmittag eine Menge Leute, unterhielten sich, genossen die Aussicht, machten Fotos mit ihren Smartphone, führten ihre Vierbeiner aus, assen ein Eis oder tranken Kölsch. Ein neuer Hot Spot für Kölner und Touristen. Ich hoffe, dass der Boulevard so schön bleibt, wie er ist und nicht von irgendwelchen Idioten mit Graffiti beschmutzt wird. Was mir negativ aufgefallen ist: es gibt noch zu wenige Mülleimer. Lieber Herr Roters, würden Sie das bitte noch veranlassen?
Montägliche Domstadt-Grüße, Bine
