Rückblick

Das war mein September.

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September – Schluss mit lustig. Die Sommerferien sind vorbei und nicht nur die Kinder müssen wieder in die Schule, auch Mamas und Papas dürfen zu den Elternabenden antanzen. In der Klasse entdecke ich Gemälde der Kinder, mache davon Fotos, um den Sohnemann am nächsten Morgen zu fragen, wer er denn sei? Ich hatte auf ein anderes Bild getippt.

Gemütlicher Brunch bei Freunden im Garten. Leider spielt das Wetter nicht mit. Aber egal.
Ein paar Tage später düse ich nach Düsselorf (jahaaa, Düsseldorf, aber mein Gott) und nehme dort am Blogger Event von Bondex teil. Das war richtig toll. Coole Location, nette Leute und ganz viel Kreativität und Inspiration. Den hübschen Glitzerhocker, den ich angemalt habe, reißt sich das Töchterchen am Abend sofort unter den Nagel.

Anfang der Woche müssen sie und ich nach Kölle zum Amt und wenn wir schonmal da sind, springen wir auch gleich nochmal bei Ortloff rein. Der Laden zieht uns magisch an, da kann man nix machen. Ich kaufe neue Tinte, weil bald findet Ihr hier ja wieder der Adventskalender der guten Gedanken statt. So langsam muss ich mal anfangen, schöne Sprüche und Zitate zu schreiben. 

Der Mann und ich kümmern uns um eine ganz unliebsame Geschichte, aber wat mut, dat mut.

Kölsche Nacht am See! Jedes Jahr im September ein großes Highlight für uns und unsere Freunde. Die erste Stunde schunkeln wir eingepackt in Regenponchos unter Regenschirmen, werden dann mit einem schönen Regenbogen belohnt und feiern den Rest des Abends unter klarem Himmel auf der Bierbank. Fantastisch!

Der kleine Ausflug nach Bonn mit zwei Freundinnen wird prompt durch einen Auffahrunfall auf der Autobahn unterbrochen. Schuld sind wir nicht und es ist auch nix und niemandem etwas passiert – aber ärgerlich ist es schon. Wir verlieren Zeit und ausserdem muss das Auto in die Werkstatt.

Ein paar Tage später auf dem Markt am Auerbachplatz – Blumen in Hülle und Fülle.

Wir besuchen Sohnemanns Kumpel im Krankenhaus und fahren danach zum Gertrudenhof. Obst und Gemüse will ich kaufen und muss natürlich auch noch die Kürbispyramide knipsen.

Kirmes im Dorf. Der Mann zapft im Bierwagen, ich futter Pommes und quatsche mit Leuten.

Am Tag darauf lassen wir es für`s Brautpaar ordentlich scheppern.

Statt Schreibtisch – gemütliches, außerhäusiges Frühstück mit einer Freundin. Muss auch mal sein.

Ein paar Tag später werde ich von Mollies Freundin umgenietet und zerre und überdehne mir die Bänder am linken Fuß. Anfangs tut’s gar nicht weg, erst im Laufe des Tages kann ich nicht mehr auftreten. Da der Sohnemann sowieso einen Termin beim Orthopäden hat, lasse ich meinen Aua-Fuß gleich mituntersuchen. Kühlen und ruhig halten, sagt mir der Arzt. Zwei Tage später geht’s wieder. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Der Mann ist ein paar Tage weg – wir jedes Jahr im September: Messe. Wir drei lassen es uns derweil gut gehen, die Küche bleibt kalt, ich bestelle Pizza. Und weil das Wetter so genial ist, können wir sogar draußen essen.

Noch springt Mollie gerne in den See. Mal sehen, wie lange noch? Winter is coming.

Kurzurlaub in der Heimat, Familienessen am Marktplatz und am nächsten Morgen Apfelfest. Und das alles bei schönstem Wetter. Das ist aber auch hinterhältig, dieses Wetter, denn im Schatten ist es ganz schön frisch. Das Ergebnis: Schnupfen, Husten, Heiserkeit.

Kinoabend mit Freundinnen. Natürlich im fast 60-Jahre altem Lieblingskino. Wir schauen uns „Gut gegen Nordwind“ an. Das Buch habe ich vor einigen Jahren gelesen, kann mich an die Handlung aber nicht mehr so richtig erinnern, was gar nicht schlimm ist. Der Film gefällt mir super gut!

Blogst Barcamp in Kölle. Mein allererstes Barcamp und ich finde es super. Ich verlasse sogar meine Komfortzone und entscheide mich, einen kleinen Vortrag zum Thema Tailwind (und Pinterest) zu halten. Völlig ungeplant und ohne Vorbereitung. Hat Spaß gemacht und das positive Feedback der Teilnehmer freut mich sehr.
Danach geht’s zum 50. Geburtstag eines Freundes. Der erste in diesem Herbst und wir lassen es mal wieder krachen. Ich sag mal so: Unser Zeitungsbote ist richtig nett.
Am Tag darauf haben wir Besuch, gehen essen, trinken Kaffee auf der Terrasse und müssen dann früh ins Bett. Aus Gründen.

Und was war auf dem Blog so los?

Es gab ganz schön viel zu futtern. :-)

Und dazwischen ein Milchtüten-Upcycling-DIY, ein paar Kindheitserinnerungen, eine Lobeshymne auf meine aktuelle Lieblingsserie Modern Family, ein kurzer Ausflug ins Eataly nach New York und ein Buchtipp. Die Push Benachrichtigungen sind übrigens immer noch ausgeschaltet.

Das war also der September. Nun haben wir Oktober. Ich freue mich drauf und verdränge einfach den Gedanken, dass die Zeit vergeht, wie im Fluge.

Liebe Grüße, Bine

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4 Comment

  1. Reply
    Tobia | craftaliciousme
    1. Oktober 2019 at 09:00

    Liebe Bine,
    was für ein erlebnisreicher September – so viele schöne Momente. Deinem Tailwind Beitrag hätt ich auch gelauscht.
    Hab einen wundervollen Oktober

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      1. Oktober 2019 at 12:54

      Und ich hätte mich gefreut, wenn wir uns beim BarCamp nochmal in echt gesehen hätten, Tobia! :-)

  2. Reply
    Ines
    1. Oktober 2019 at 11:56

    Der September hatte es offenbar für einige Menschen in sich. Ich bin immer wieder erstaunt, was Du im Lauf eines Monats alles unternimmst. So viel bin ich in einem Jahr nicht privat unterwegs. Schenkt Dir das Energie oder ist das auch für Dich mal anstrengend?

    1. Reply
      Bine | was eigenes
      1. Oktober 2019 at 12:56

      Gute Frage Ines! :-) Ich brauche definitiv auch mal Ruhe und keinen Termin im Kalender.
      Manchmal bin ich genervt, dass bei uns immer so viel los ist – aber das meiste davon ist ja selbst gewählt
      und hausgemacht, wie man so schön sagt. Und tolle Ereignisse, schöne Parties, Freunde treffen und sowas – das
      alles gibt mir auf jeden Fall Aufwind und Energie. Wenn dann nur der Schlafmangel nicht wäre. ;-)
      Liebe Grüße, Bine

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