Mir ist warm! Was sind das denn bitte schön für Ende-Dezember-Temperaturen? 16° Grad in NRW, das gefällt mir überhaupt nicht. Der letzte Tag des Jahres ist schon angebrochen und ich find das immer etwas aufregend. Aber auch etwas traurig. Während man als junger Mensch ja dauernd darauf wartet, dass etwas zu Ende geht – das Schulhalbjahr (endlich Ferien!), die Adventszeit (endlich Weihnachten!) – wünsche ich mir heutzutage vielmehr, dass die Zeit langsamer vergeht.
Ich heiße Euch herzlich willkommen zu meinem Dezember- und heute auch zu meinem Jahresrückblick 2021 willkommen.

Das war mein Dezember 2021
Wir starten im Dezember in den Pandemiewinter Nr. 2. Herr Spahn, zu diesem Zeitpunkt noch unser Gesundheitsminister, rechnet mit einem traurigen Höhepunkt auf den Intensivstationen um Weihnachten, Polen und Schweiz werden zu Hochrisikogebieten eingestuft, Wellenbrecher ist das Wort des Jahres 2021, die Inzidenzen steigen und steigen und Baden-Württemberg verbietet schonmal Großveranstaltungen. Da sitzte da und denkst, das darf doch alles nicht wahr sein.
Zu Beginn des Monats bin ich für ein paar Stunden im Food Studio von Denise zu einem Kaki Event eingeladen. Vorher fahre ich ins Testzentrum und lasse mir bescheinigen, dass ich negativ bin, andernfalls dürfte ich gar nicht teilnehmen.
An diesem Abend kreiern wir Blogger ein köstliches Menü mit Kaki. Meinen Wintersalat präsentiere ich ein paar Tage später auf dem Blog.
Im Dezember ist die Maskenpflicht an den Schulen zurück. Die Kinder früher in die Weihnachtsferien zu schicken, lehnt unsere Frau Gebauer jedoch kategorisch ab, dafür müssen Clubs und Diskotheken in NRW schließen und Frau von der Leyen denkt laut über eine Impflicht in der EU nach.
Ich nehme, was ich kriegen kann.
Am 3. Dezember werden der Mann und ich geboostert. Auf dem Speiseplan steht an diesem Tag Biontech. Während ganz Deutschland sich über das Zurückhalten von Biontech-Impfstoff durch Herrn Spahn echauffiert, freue ich mich wie Bolle und nehme, was ich kriegen kann.


