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~Buchtipp: Der Gesang der Flusskrebse ~
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Na ja, das stimmt nicht so ganz. Ich habe hier ja schon einige wirklich tolle Bücher vorgestellt, die ich in den letzten Monaten gelesen habe. Darf ich Euch nochmal an “Wir kommen mit” erinnern? Aber dieses hier, das hat mich in den letzten Tagen wirklich total fasziniert.

Der Gesang der Flusskrebse von Delia Owens
Kya ist ein kleines Mädchen, sechs oder sieben Jahre alt, als ihre Mutter eines Tages mit einer kleinen Tasche die Hütte im Sumpfgebiet von North Carolina verläßt. Kya wartet jeden Tag darauf, dass ihre Mama wieder zurück kommt. Kurz darauf verschwinden ihre vier älteren Geschwister und lassen Kya zurück bei ihrem trinkendem und gewalttätigem Vater. Die beiden kommen eine zeitlang klar, bis auch er irgendwann nicht mehr zurück zur Hütte kommt.
Kya ist nun völlig auf sich alleine gestellt. Das kleine Mädchen bleibt zurück im Marschland. Sie lernt zu überleben, kennt jede Lagune, jeden Stein, jeden Seevogel, deren Federn und Verhalten, einfach alles. Irgendwann wird ihr klar, dass sie Geld verdienen muss und so gräbt sie nach Muscheln, die sie Jumpin’, dem Krämer verkauft. Von diesem Geld kauft sie sich Maisgrieß – ihre tägliche Nahrung – und Benzin für ihr Boot.
Das Marschmädchen
Tate, ein ehemaliger Kumpel ihres Bruders, lehrt sie das Lesen und Schreiben und so wächst Kya zu einer cleveren und klugen jungen Frau heran, die völlig zurück gezogen und alleine im Marschland lebt. Sie meidet die Menschen, ist eine Expertin im Verstecken, flüchtet vor der Schule und den abwertenden Blicken anderer. Sie ist das Marschmädchen, Gesindel, Sumpfpack, das barfüßig rum läuft.
Kya ist einsam, einzig die Natur ist ihr Freund. Und Tate. Eines Tages tritt Chase Andrews in ihr Leben. Ein beliebter Junge aus der Stadt, Typ Draufgänger, ein Sunnyboy. Kya ist verliebt, fasst Vertrauen. Sie wünscht sich eine Familie.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Sie beginnt im Jahr 1969, als Chase Andrews Leiche im Sumpf gefunden wird und springt immer wieder zurück in die 50er Jahre, als Kyas Mama die Familie verläßt und Kya ihr Leben alleine bewältigen muss.
Was in all den Jahren passiert kommt langsam peu á peu auf den Tisch und übt einen wahren Lesesog aus.
Es ist eine ruhige Geschichte, nicht reißerisch.
Delia Owens malt Bilder mit Worten. Erzählt auf der einen Seite so wundervoll das Leben der jungen Frau und auf der anderen Seite die sachlichen Ermittlungen der Polizei.
Zum Ende konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, wollte unbedingt wissen, was mit Kya nun passiert. Und als das klar ist, als das Urteil gesprochen wird, selbst dann kommen noch Fakten zu Tage, die mich erschauern ließen.
Der Gesang der Flusskrebse – dramatisch, berührend und bezaubernd – eine absolute Leseempfehlung für Euch!
Liebe Grüße
Bine
PS.: Ich möchte der Mutter der Freundin meiner Schwägerin danken, die ich gar nicht persönlich kenne, die aber über ihre Tochter an meine Schwägerin mir den Tipp zu diesem Buch hat zukommen lassen. Danke :-)
- hanserblau
- Der Gesang der Flusskrebse: Roman
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- Owens, Delia (Autor)
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