Warum im Deutschen Mirtos mit y, also Myrtos geschrieben wird; die Griechen selbst aber Mirtos mit i schreiben, das muss mir mal jemand erklären. Ich hätte ja meinen Hintern verwetten können, dass es umgekehrt sei. Zumindest findet man den Namen dieses Dorfes im Netz mal so, mal so geschrieben.
Mirtos {Wikipedia – Werbung ohne Auftrag} ist jedenfalls eine kleine Gemeinde in der Nähe von Irapetra im Süden der Insel Kreta. In Mirtos wachsen Bananen außerhalb von Gewächshäusern, aber bekannt ist die Region in erster Linie durch seinen Tomatenanbau. Soll heißen: Dort ist es heiß. Sehr heiß. Dass da so viele Tomaten angebaut werden, das haben wir live gesehen, als wir von Mirtos nach Irapetra fuhren. Zwischen Straße und Mittelmeer reiht sich ein Gewächshaus an das andere.

Von Ano Viannos (wovon ich bereits hier erzählt habe) fuhren wir nach Mirtos, parkten unseren Mietwagen auf einem kleinen, fast leeren Parkplatz und bummelten durch den kleinen Ort.

An der Strandpromenade hatten wir die Qual der Wahl, die meisten Tavernen waren nämlich leer. Zu viel Auswahl ist auch nix. Hier und da saßen ein paar ältere Herren, tranken Kaffee und redeten oder schwiegen.

Wir nahmen irgendwo dahinten Platz, bestellten Limo und Eis-Cappuccino und chillten eine kleine Weile mit Blick auf’s Meer.
Sehenswert soll in Mirtos (Myrtos) das Heimatmuseum sein. Ich konnte an diesem Tag meine Familie aber nicht dazu überreden, dem Museum einen Besuch ab zu statten.


Das Wetter war so, wie es jetzt hier ist und doch ganz anders. Nicht so schwül mit angenehmer Meeresbrise. Im Urlaub empfinde ich Hitze ja sowieso immer ganz anders.


