Spät ist’s geworden, an diesem 12. März. Ich bin müde, aber auch glücklich, schließlich liegt ein grandioses Wochenende hinter uns. Dass wir es überhaupt nach Rom geschafft haben, das grenzt schon an ein Wunder.
Nachdem ich hier meinen Beitrag am letzten Donnerstag veröffentlicht hatte, ging ich in die Küche, um den Tisch zu decken und die Schulbrote für die Kinder zu schmieren. Ich schaltete das Radio an und traute meinen Ohren nicht: Bombenentschärfung in Düsseldorf. Was bedeutet: Autobahnsperrungen und Stau rund um den Flughafen. Ruhig Blut, dachte ich. Früher los fahren können wir nicht, erst müssen die Kinder zur Schule.
Gleich nachdem die beiden weg waren, machten sich der Mann und ich auf den Weg. Im Schneckentempo. Mit zig Gedanken, was wir machen würden, wenn der Flieger weg ist? Später fliegen? Auf keinen Fall, viel zu teuer! Ab Köln fliegen? Alles ausgebucht! Gar nicht fliegen? Nicht auszudenken! Um es kurz zu machen, wir schafften es.
Was wir in Rom so alles erlebt haben, das zeige ich Euch in den nächsten Tagen. Heute gibt es nur Schnappschüsse vom 12. März:
Aufstehen, duschen und schonmal die ersten Sachen in die Täschchen und Taschen zurück packen.

Blick aus dem Fenster: schon wieder Traumwetterchen.

Italienisches Frühstück mit Kuchen. Ich entscheide mich für Toast mit Honig und Käse und einem Caffè Americano.

Koffer sind gepackt. So schade.

Bis wir vom Transfer abgeholt werden bleibt uns noch ein Stündchen. Also: Koffer am Empfang abgeben und um die Häuser streifen, die Sonne genießen, einen letzten Cappuccino trinken.

Dann geht’s schon los zum Flughafen.

Diesmal ohne Stress und Hektik. Wir haben Zeit, kaufen noch ein Wasser und probieren nutella B-ready. Gibt’s bei uns schliesslich nicht.

Gestern Abend habe ich einen Bretonischen Krimi zu Ende gelesen. Im Flugzeug durchforste ich meinen Kindle nach neuem Lesefutter und entscheide mich spontan für Honigtot. Ich muss sehr schmunzeln, denn die Geschichte spielt in Rom. Was für ein verrückter Zufall.

Über den Alpen (früher konnte ich beim Fliegen nicht aus dem Fenster schauen, davon wurde mir schlecht. Heute finde ich es irre, was man da alles so sieht!)

Kurzer Zwischenstop in München.

Und dann: Landeanflug auf Düsseldorf. Der Tag neigt sich dem Ende zu.

Immer wieder aufregend: Kommen sie oder kommen sie nicht? Zum Glück sind unsere Koffer bisher immer heil mit nach Hause geflogen.

Vom Flughafen geht’s weiter an den Niederrhein zu Oma und Opa, wo wir unsere Kinder einsammeln und dann- schnell nach Hause, ab ins Bett. Morgen ist schliesslich Schule.
Unsere Mollie fehlt noch, die hole ich morgen ab, dann sind wir wieder komplett.
Was für ein aufregendes und schönes Wochenende! Morgen schaue ich mir in Ruhe alle Bilder an und werde Euch demnächst hier welche zeigen.
Alle 12 von 12 Mitmacher versammeln sich- wie immer- bei Frau Kännchen! Habt einen schönen Abend!
Liebe Grüße, Bine
