In der Schule früher gab es einmal im Jahr diese Projektwoche. Kennt Ihr, ne`? Gibt es heute ja auch noch. Heute wählen die Kinder Mediengestaltung, Speisen aus Fair-Trade Produkten, Lernen durch soziales Engagement oder aus anderen hochwissenschaftlichen Projekten aus.
Wir hatten damals die Wahl zwischen Seidenmalerei, Stepptanz oder Origami. Die Zeiten ändern sich. Vielleicht kann ich mich aber auch an die hochwissenschaftlichen Projekte, die damals an meiner Schule angeboten wurden, einfach nicht erinnern.

Auf jeden Fall habe ich einmal, während einer Projektwoche, einen Origami Kurs belegt. Der war so mittelmäßig erfolgreich. Basteln mit Papier gehört nicht zu meinen top Fähigkeiten. Dabei liebe ich Papier. Notizbücher, Briefpapier, Schreibhefte und vieles mehr verstopft meine Schubladen. Aber damit Basteln … nein.
Im November 2014 wagte ich mich nochmal an quadratisches Papier. Es handelte sich hier jedoch um Gruppenzwang. Im Flying Fawn bastelte ich mit ein paar Kölner Bloggerinnen Origami Diamanten. Hübsch, aber echt friemelig {hier geht’s zur Anleitung}. Danach verschwand das Papier wieder in der Schublade.
Neulich surfte ich mal wieder durch YouTube und landete über Umwege bei einer Faltanleitung für einen Kranich. Ich hatte gerade nix zu tun zu nix Lust, kramte Papier hervor (in diesem Fall Druckerpapier, welches ich quadratisch zuschnitt) und faltete ratz fatz ein paar Kraniche. Hübsch. Und gar nicht schwer. Schmetterlinge folgten und schmückten daraufhin ein paar Kiuschblütenäste auf unserem Wohnzimmertisch.

Stolz wollte ich sie in den Tagen darauf hier zeigen- aber dann! Dann fiel mir zufällig der coole Kranichstoff in die Hände, den ich im November letzten Jahres bei Limetrees gekauft hatte. Die Origami Kraniche wurden verschoben, erst wollte ich mir einen Heinrich aus dem tollen Stoff nähen.

Ich hätte meinem Heinrich ja zu gerne ein güldenes Gurtband verpasst, hatte aber gerade keines zur Hand. Also vernähte ich ein graues schmales Gurtband und eine hellgraue Paspel.
Ich liebe meine Heinrich-Beutel, nehme sie überall mit hin und befördere Lebensmittel, Klamotten, Putzmittel, Schuhe, Wimperntusche, Washitape,… darin nach Hause.
Plastiktüten nutzen wir hier nur noch für den Restmüll. Und wenn hier im großen Stil ausgemistet wird. Dann müssen die großen grauen Mülltüten ran, da hilft nix anderes.
Ihr auch? Versucht Ihr auch auf Plastiktüten weitestgehend zu verzichten? Habt Ihr immer schön einen Stoffbeutel dabei, in dem ihr Eure Einkaufe nach Hause bringt? Das fände ich wunderbar!
Herzliche RUMS-Grüße, Bine
