Ich habe geweint. Das kommt wirklich nicht oft vor, ich kann mich nicht einmal erinnern, wann ich das letzte Mal bei einem Buch weinen musste. Das Schicksal ist ein mieser Verräter*– diesen Titel habe ich schon oft in Buchgeschäften und auch hier auf verschiedenen Blogs gelesen.
Es wurde sogar von einer Gastschreiberin auf der lesenden Minderheit besprochen… aber die Inhaltsangabe und Berichte darüber habe ich nur fahrig überflogen. Als ich neulich im Kindle Shop auf der Suche nach neuem Lesefutter war, stieß ich auf dieses Buch und ohne darüber nachzudenken, lud ich es runter.

Es geht um Hazel und Augustus, sie ist 16, er 18 Jahre alt. Die beiden lernen sich in der Selbsthilfegruppe kennen und werden Freunde. Beide haben (hatten) Krebs. Er, ehemals sportlicher Typ, hat ein Bein verloren. Hazel’s ständiger Begleiter ist eine Sauerstoffflasche, denn ihre Lungen haben keine Kraft mehr. Hazel und Gus nehmen ihre Krankheiten hin und an und äußern sich eher sarkastisch und ironisch darüber.
Natürlich ist immer eine dicke Portion Gehässigkeit dabei, über die der Leser so manches sogar schmunzeln muss. Sie freunden sich mit den Familien an und unternehmen sogar eine Reise nach Amsterdam. Doch es kommt zu einem schrecklich traurigen Ende, bei dem ich nicht mehr an mich halten konnte. Der Mann des Hauses war einigermassen schockiert, als er mich da schluchzend auf dem Sofa vorfand. So traurig, tragisch, dramatisch und doch so schön! Ein wunderwunderwunderbares, fast schon unbeschreibliches Buch! Ich muss es Euch einfach ans Herzen legen!
Liebe Grüße, Bine
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